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Traumhaft

Inhaltsverzeichnis

Träume

Träume

Licht

Leuchtturm – Trost und Führung

Engel

Immer wieder neues Leben

Zeichen und Wunder

Sympathie – mal ganz anders

Freude an Cartoons

Hundeversteherin

Lady

Lady auf der Flucht vor Willi

Skunki Lotte

Ein flauschiger Besucher

Das Märchen von Amigo und Emma

Kinderszenen

San Francisco

Danksagung

Ich danke

Jana Bruhne, die die umfangreiche Zusammenstellung meiner Geschichten und der Bilder bewerkstelligt hat

Dirk Scheerle, in dem ich den idealen Illustrator und Co-Autor für meine Geschichten gefunden habe

Lukasz Pochylski, der mir in technischen Fragen immer mit Rat und Tat zur Seite stand und manchmal auch spontan mit einer Idee.

Über die Autorin

Ute Coltzau ist eine „Hamburger Deern.“ Sie wuchs in Hamburg auf, studierte dort Pädagogik und Französisch, um Volks- und Realschullehrerin zu werden, unterrichtete fünf Jahre lang an einer Grundschule, bis sie nach Niedersachsen heiratete. Dort unterrichtete sie an einer Grundschule bis zu ihrer Pensionierung. Nebenbei absolvierte sie an der Volkshochschule ein Certificado in Spanisch. Ihre Hobbys sind Fremdsprachen und das Zeichnen von Cartoons. Seit ihrer Jugend schreibt sie kleine Geschichten, auch in Englisch. Ihr erstes Buch veröffentlichte sie 2018. In ihrem Illustrator und Co-Autor Dirk Scheerle fand sie den idealen Partner, der ihre Geschichten ihren Vorstellungen gemäß feinfühlig begleitet.

Sie ist Witwe und lebt in der Region Hannover.

Über den Illustratoren

Dirk Scheerle ist ein „Schwabenkind.“ Seine Kindheit verbrachte er in verschiedenen Regionen Deutschlands. Nach der Mittleren Reife begann er Ende 1975 sein berufliches Leben bei der Polizei in Niedersachsen. 31 Jahre lang war er als so genannter Polizeizeichner bis zu seiner Pensionierung tätig. Sein weiteres Herzblut entwickelte sich im Bereich der Wahrnehmung des Menschen in all ihren Facetten. Er hält darüber Vorträge und widmet sich dem Zeichnen und der Malerei. Als Ausgleich entdeckte er für sich die Faszination des Wanderns. Bücher mit Illustrationen begleiten zu dürfen ist seine weitere Leidenschaft geworden. In den Geschichten der Autorin Ute Coltzau fand er die geniale Möglichkeit, seine Bilder sprechen lassen zu können.

Er ist verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder sowie zwei Enkelinnen und lebt in der Region Hannover.

Vorwort

1936 veröffentlichte Erich Kästner sein Buch „Doktor Erich Kästners Lyrische Hausapotheke“. Es enthielt seine neuesten Gedichte, die der Schriftsteller der Therapie des Privatlebens widmete. In homöopathischer Dosierung sollten sie sich „gegen die kleinen und großen Schwierigkeiten der Existenz“ richten. Noch heute entfalten sie ihre Wirkung.

Ute Coltzaus Geschichten aus dem Alltag besitzen eine ähnliche Kraft, obwohl sie nicht in Versform gekleidet sind. Meist sind sie kurz, oft witzig und rührend, nie boshaft oder ätzend, eher warmherzig und lebensklug. Wie unterschiedlich sie auch sein mögen, sie offenbaren immer ein und dieselbe Botschaft: Ärger und Probleme mag es geben – auch Krisen –, bei allem Angebittertsein aber ist das Leben doch schön. Was kann man mehr von einem Buch wie diesem erwarten?

Dr. Jacques Schuster

Ressortleiter Politik / Chefkommentator

WELT und WELT am Sonntag

Traumhaft

Eine Wahr nehmende Einleitung

Dieses Buch ist etwas Besonderes. Denn wer es wagt, „hier“ nun einzutauchen, wird von Geschichte zu Geschichte immer intensiver den Eindruck haben:

Was ist das denn für ein Sammelsurium?

Nun sind unsere Wahrnehmungen ja sehr individuell, subjektiv und einzigartig.

Allein schon den Entschluss zu fassen, sich überhaupt auf dieses mehrseitige Etwas einzulassen, weckt die Sinne auf eigene Weise und es darf vielleicht zunehmend festgestellt werden:

Wie traumhaft ist dieses Buffet an Geschichten!

Ich selbst beschäftigte mich 44 Jahre lang beruflich intensiv mit der Wahrnehmung. Somit weiß ich um unser aller traumhafte Vielseitigkeit.

Lassen Sie sich einfach entführen in eine traumhafte Welt und nehmen sich danach wieder einmal selber intensiver wahr!

Wäre das ein Deal? Viel Vergnügen wünscht Ihnen beim Lesen

Ihr

Dirk Scheerle

Träume

Von Ute Coltzau

Ich sitze in einem schwarzen Mercedes, hinten im Fonds. Ich bin allein. Ich versuche, über den Vordersitz zu greifen und das Steuer zu erreichen.

Es gelingt mir nicht, ich bin zu klein.

Mein Vater besaß diesen schwarzen Mercedes, sein Chauffeur hieß „Herr Bartels“. Mein Vater hatte meine Mutter und mich verlassen, um mit einer jüngeren Frau eine neue Familie zu gründen. Damals war ich 7 Jahre alt bzw. jung. Bonzo, meinen Drahthaarterrier, konnte meine Mutter nicht halten. Er musste weggegeben werden. Ich war untröstlich. Auch, weil mich Herr Bartels nicht mehr in dem schwarzen Mercedes irgendwohin fahren konnte.

Diesen Traum träumte ich einige Jahre lang immer wieder. Haben alle Träume eine Bedeutung? Dieser ganz bestimmt, aber sie ging mir erst viel später auf. Ich wollte das Steuer meines Lebens wieder in die Hand bekommen, wollte meinen Vater, meinen Hund und den Mercedes mit Herrn Bartels wieder zurück. Später verschwand dieser Traum. Ich hatte mein Leben im Griff.

An viele Träume erinnere ich mich nicht. Ganz selten wachte ich auf mit einem Durcheinander von Bildern, die einfach nur verrückt und nicht zu deuten waren. Von mir jedenfalls nicht.

In einer Zeit, in der das andere Geschlecht eine große Rolle in meinem Leben spielte, hatte ich einen weiteren sehr klaren Traum.

Ich befand mich in einer großen Stadt in Italien, die Rom sehr ähnelte. Enge Gassen, historische Gebäude, Sommer. Ich rannte durch die Straßen, rannte und rannte. Da war ein Mann, er war schön, kein Italiener, ein blonder Hüne, in den ich verliebt war; ich versuchte, ihn zu erreichen. Wir wollten zusammenbleiben, aber es klappte und klappte einfach nicht. Ich hörte ihn laufen, aber er war immer ein paar Gassen weiter oder in einer Parallelstraße. Wir trafen uns nicht. Es war ein sehr anstrengender Traum. Als ich nicht mehr konnte, beschloss ich aufzuwachen. Ich beschloss es!

Kann man einen Traum bewusst beenden? Ja. Wenn eine Situation zu schlimm wird, setzt eine Art Überlebensmechanismus (mein Ausdruck) ein, und man wacht auf. Es würde mich interessieren, was im Gehirn dabei vor sich geht. Ich wachte also auf und war traurig, dass aus dem Mann und mir nichts wurde. Viel später geschah etwas, das mich darüber frohlocken ließ. War dieser Traum ein Zeichen, der meinen Weg vorhersagte? Einige Wissenschaftler sagen ja.

Man kann mit erfahrenen Experten eine professionelle Ausbildung zum Traumdeuter absolvieren.

Die breite Literatur zeigt uns unter anderem, dass Träume oft Phänomene sind, die die Zukunft eines Menschen oder eines Volkes vorher zeigen können. In Träumen können Antworten liegen.

Es gibt viele Arten von Träumen, zum Beispiel Warnträume oder solche, die die Vergangenheit eines Menschen erklären.

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Viel Spaß!



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