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Traum eines Kickers

Traum eines Kickers

von Alfred Bekker

 

Fußball-Roman

© by Alfred Bekker

www.AlfredBekker.de

www.Postmaster@AlfredBekker.de

All rights reserved

Ein CassiopeiaPress Ebook

Ausgabejahr dieser Edition: 2014

 

 

"Enttäusche mich nicht", sagt Grotzek, der neue Trainer des Bundesliga-Favoriten FC X. Und dann schreit er ihm noch mit hochrotem Kopf und geschwollener Halsschlagader hinterher: „Hast du gehört, du verwöhnter Jungmillionär! Ich will heute was sehen!" Der, den er anspricht, ist noch gar kein Jungmillionär. Er hat gerade seinen ersten Vertrag und wartet auf seinen ersten Einsatz. Thomas Ritter zieht sich die Trainingsjacke aus. Auch sein Gesicht wirkt angespannt. Ein Mann kommt auf ihn zu und bittet ihn um ein Autogramm.

Er schreibt es auf eine FCX-Mütze.

„Vielleicht kennen Sie mich!", meint der Mann. „Ich heiße Arnie Conrad und meine Firma, die Conrad-Werke GmbH & Co.KG, ist einer der wichtigsten Sponsoren des FCX."

„Tut mir leid, ich bin erst seit kurzem hier!", sagt Ritter fast schüchtern.

Arnie Conrad klopft ihm auf die Schulter. „Sie haben das Potential zum Star! Sie müssen nur an sich selbst glauben, dann klappt das schon!"

„Schön wär's", erwidert Ritter. Für den ist es noch gar nicht so eine ausgemachte Sache, dass er eines Tages in den Olymp der Rasengötter aufsteigen wird.

„Ich habe Sie im Training beobachtet! Das wird schon!" Und damit lässt er Ritter stehen.

Die Zuschauer beginnen bereits, sich in Stimmung zu singen. Es ist ein Heimspiel, aber das heißt nicht, dass es deswegen leichter zu gewinnen ist. Vor allem bedeutet es, dass die Erwartungen in der heimischen Arena viel höher sind, als wenn man auswärts antreten muss. Bei Trainer Peter Grotzek liegen die Nerven so blank, dass es niemand übersehen kann.

Das wird schöne Bilder für die Boulevard-Presse geben. Ein FCXTrainer, der wie ein wild gewordener Derwisch am Spielfeldrand herumtanzt und wild herumgestikuliert.

So etwas darf auch in keiner Ausgabe des ZDF-Sportstudios fehlen. Grotzek weiß es, er ist lange genug im Geschäft.

Aber er kann es trotzdem nicht ändern. Er ist eben so. Und er weiß, dass es keinen Sinn hat, das eigene Temperament zu verleugnen.

Das gibt nur Magengeschwüre.

Und davon hat er schon eins.

Ein zweites wäre das Karriere-Aus.

Sein Haar ist schütter und weiß. Die Anspannung steht ihm in das braungebrannte Gesicht geschrieben. Er weiß, dass man ihn engagiert hat, um für den FCX endlich wieder einmal das Triple zu holen - Champions League, Meisterschaft, Pokal. Genau in dieser Prioritätenfolge haben ihm das die Vereinsbosse gesagt und deshalb perlt ihm schon jetzt der Schweiß, bevor das erste Spiel der Saison überhaupt angepfiffen worden ist. Der Liga-Pokal wurde schon vergeigt. Ausgeschieden in der ersten Runde.

Frank Kranberg, ein ehemaliger Spieler und jetziger Manager des FCX, hat sich diesmal noch vor den Trainer und die Mannschaft stellen können. Die Saisonvorbereitung war nicht optimal, die Belastung durch den Abzug von Nationalspielern und so weiter.... Aber das soll jetzt unter Grotzek alles anders werden, dafür haben sie ihn zum FCX geholt. Ein Schleifer.

Ein harter Hund, der die Bande von verwöhnten Jungmillionären mal richtig an die Kandare nehmen soll.

Jungtalent Thomas Ritter macht noch ein paar Dehnübungen, bevor es richtig losgeht.

Er ist einer dieser Jungmillionäre - oder besser, er wird einer werden. In dieser Saison ist er von einem kleinen Verein aus der Regionalliga weggekauft worden, weil er den Talentsuchern des FCX schon lange aufgefallen war.

Jugendnationalmannschaft, U21 und so weiter. Auf dieses Talent hat Manager Kranberg schon seit langem geschielt.

Seine Auffassung ist, Ritter früh zu kaufen, damit er beim FCX

geformt werden könnte.

Ein paar brillante Jahre, vielleicht der eine oder andere Erfolg und dann wäre vielleicht ein Riesentransfer ins Ausland drin, an dem sich der ganze Verein gesundstoßen konnte. Finanziell zumindest, denn sportlich...

Aber das alles ist noch Zukunftsmusik. Noch hat Thomas Ritter, dieses Riesentalent nicht einmal ein einziges Spiel gemacht. Bei der Ligapokalpleite hat er nur auf der Bank gesessen. Grotzek hat kein Vertrauen zu dem jungen Mann gehabt. Warum auch? Sollen doch erst einmal die Routiniers dran.

Auf Nummer sicher gehen.

Das ist seine Devise im Moment.

Erst mal die Lage etwas stabilisieren nach der blamablen 0:3Niederlage im Ligapokal gegen eine Mannschaft, von der Manager Kranberg zuvor noch getönt hat, sie sei zweitklassig und leicht zu schlagen, man plane bereits für das Finale.

Peinlicher Hochmut.

Die Fans tun es bereits in ihren Gesängen kund.

„Kranberg, wir danken dir!", singen sie.

Wenigstens noch nicht „Grotzek raus!", denkt der Trainer. Aber das kann schnell kommen.

Das weiß er aus eigener Erfahrung.

Der FCX ist schließlich nun wirklich nicht seine erste Trainerstation. In dieser Hinsicht hat er schon alle Höhen und Tiefen mitgemacht. Vom Champions-League-Gewinn bis zum Rausschmiss wegen drohenden Abstiegs.

Die Mannschaften gehen jetzt aufs Feld.

Der Stadionsprecher liest ihre Namen vor.

Es sind Stars unter den Kickern des FCX, der zu den reichsten Vereinen der Liga gehört. Da Cunha, der Brasilianer. Marquanteur, der neue Star der französischen Nationalmannschaft. Außerdem mit Paco Sanchez noch ein sehr guter Argentinier, der vor drei Jahren von Boca Juniors Buenos Aires für „einen Appel und Ei", wie es Manager Kranberg auszudrücken beliebte, gekauft worden ist. Damals ein großes Talent, jetzt ein Weltstar, dessen Trikot mit der Nummer zehn das meistverkaufte beim FCX in den letzten Jahren gewesen ist. Außerdem spielen noch drei, vier aktuelle Nationalspieler Deutschlands in der gegenwärtigen Formation des FCX und es wurde nach dem Ligapokal-Debakel in der Presse bereits gefordert, noch den einen oder anderen Superstar zu verpflichten.

DREI JAHRE MITTELMASS SIND GENUG!, hatte eine

Lokalzeitung getitelt.

Der zweite Platz bei der Meisterschaft im letzten Jahr, der den FCX

zur Teilnahme an der Champions League berechtigt, zählt nicht. Genauso wenig der etwas unglückliche Pokalgewinn des letzten Jahres.

„Anderen mag das reichen, uns nicht!", hat Manager Kranberg großspurig verkündet.

Thomas Ritter hingegen ist schon froh, überhaupt den heiligen Rasen der Bundesliga betreten zu dürfen.

Das ist von Jugend an sein Traum gewesen.

Einmal das Trikot des FCX tragen und vom Stadionsprecher in der Mannschaftsaufstellung genannt zu werden.

Vielleicht sogar als Torschütze.

Zumindest das erste wurde in diesem Augenblick Wirklichkeit. Der Rest kommt auch noch, denkt Ritter.

Er weiß, dass man ein gewisses Selbstvertrauen braucht, um ganz nach oben zu kommen. Talent allein reicht dazu nicht, man braucht auch die nötigen Ellbogen und eine gewisse Portion Kaltschnäuzigkeit. Nur nicht beeindrucken lassen, denkt er. Nicht von den großen Namen, nicht davon, dass ihm Grotzek klipp und klar gesagt hat, dass sein nächster Einsatz lange auf sich warten lassen wird, wenn er heute versagt, nicht daran denken, dass der Gegner ein hungriger Aufsteiger ist, noch erfüllt vom Elan des Gewinns der zweiten Liga und dass kein geringerer als der kroatische Nationalspieler Dakovic gegen ihn spielen wird, den sich der Aufsteiger viel hat kosten lassen. Manche sagen zuviel.

Jedenfalls ist Dakovic als harter Hund bekannt, ein Abwehrrecke, der den offensiven Mittelfeldspielern oder Stürmern, die er ausschalten soll, nicht einen Quadratzentimeter Rasen lässt.

Nicht gerade die modernste Spielauffassung im Zeitalter von Viererkette und Raumdeckung, aber eine, die schon so manchen sensiblen Star ins Krankenhaus gebracht hat.

Und das will Ritter um jeden Preis vermeiden.

Verletzungen - das ist der Alptraum jedes Spielers. Und ganz besonders natürlich für die, die sich noch nicht etablieren konnten, weil sie dazu noch gar keine Chance hatten. Endlich ist Anstoß.

Der Ball ist frei.

Die Gastmannschaft ist im Ballbesitz und stürmt mit dem Elan der unbefangenen Aufsteiger. Sie sind frech und haben auch vor den großen Stars des FCX keinerlei Respekt.

Als Ritter zum ersten Mal einem Gegner den Ball abnimmt und ihn ein Stück in die gegnerische Hälfte trägt, fühlt er sich wie auf Flügeln. Das Stadion tobt. Der Radiosprecher versteht an seinem Mikro das eigene Wort nicht mehr und Ritter denkt, das kann doch nicht wahr sein. Du musst träumen.

Aber dann holt ihn ein Gegner grob in die Realität zurück. Es ist Dakovic, der eisenharte Abwehrrecke, dem Thomas Ritter schon entwischt zu sein glaubte. Aber das war ein Irrtum, wie er nun schmerzvoll erkennen muss.

Dakovic ist ein erfahrener Spieler.

Er hat einen Fehler gemacht, als er nicht in Ritters Nähe war, als dieser mit dem Ball auf und davon zog.

Dakovic weiß um seinen Fehler.

Aber er weiß auch, wie man solche Fehler wieder ausbügelt. Und dabei hilft ihm seine unvergleichliche Antrittschnelligkeit. In diesem Punkt machen ihm selbst jüngere Spieler kaum etwas vor. Dakovic lässt sich den Schneid nicht so einfach abkaufen. Er holt Ritter ein, grätscht, als er sieht, dass der junge Mann für ihn mit fairen Mitteln unerreichbar ist.

Ritter spürt einen Schmerz am Knöchel.

Er fällt zu Boden.

Der Pfiff des Schiedsrichters bleibt nicht aus.

Das Publikum tobt.

Nicht einmal eine gelbe Karte bekommt Dakovic, obwohl das Grätschen von hinten inzwischen sogar mit gelbrot oder rot bestraft werden kann. Aber Dakovic bekommt nichts.

Der Schiedsrichter dafür die Pfiffe des Publikums. Er heißt Meyer, ist im Hauptberuf eigentlich Zahnarzt. Immer darauf bedacht, als jemand dazustehen, der sich nicht beeinflussen lässt. Es gibt den berühmten Heimschiedsrichter.

Auch Thomas Ritter hat ihn seit seinen ersten Fußballerischen Gehversuchen in der E-Jugend erlebt.

Aber Meyer ist das genaue Gegenteil.

Er ist ein Anti-Heimschiedsrichter, wie Jupp Balberg, der Co-Trainer des FCX sie auf der Mannschaftssitzung vorgewarnt hat. "Ja, Männer, so etwas gibt es auch! Wenn ihr anfangt zu meckern und große Gesten zu machen oder wenn ihr den gefallenen Schwan an der Strafraumgrenze spielt und euch so bühnenwirksam auf dem Rasen wälzt, dass ihr bei jeder Schauspielschule die Aufnahmeprüfung schaffen würdet, dann schaltet dieser Meyer auf stur. Daran müsst ihr immer denken."

"Ihr habt es also gehört, Jungs. Lasst den Mist, dann kriegen wir keinen Ärger mit dem Typ in Schwarz", hatte Cheftrainer Peter Grotzek das kommentiert.

Das Verhältnis zwischen Balberg und Grotzek ist gelinde gesagt schwierig. Balberg, der auch schon unter Grotzeks Vorgänger die zweite Geige im Trainerteam des FCX spielen musste, hat eigentlich gehofft, dass er in dieser Saison berücksichtigt und als Cheftrainer engagiert würde. Es hat sogar seinerzeit eine mündliche Zusage eines hohen Präsidiumsmitgliedes gegeben. Aber die Vertragsunterschrift ist immer wieder verzögert worden und dann hat der Manager plötzlich Grotzek aus dem Hut gezaubert. Grotzek, den international erfahrenen Champions League Helden. Er hat den Pott schon mal gewonnen, nach dem der FCX nun schon seit mehreren Jahren vergeblich schielt. Fast ein Jahrzehnt war es her, dass zum letzten Mal eine Equipe des FCX diesen Pokal in den Händen gehalten hat.

Genug ist genug.

Dieses Jahr soll es wieder soweit sein.

Darin sind sich Fans, Präsidium, Manager und Spieler ausnahmsweise einmal vollkommen einig.

*

Thomas Ritter steht wieder auf.

Zum Freistoß legt sich Meininger, ein deutscher Ex-Nationalspieler, der mit 34 Jahren wohl seine letzte Saison beim FCX bestreitet, den Ball vor die Füße.

Das Publikum feuert ihn an.

Noch immer mischen sich Pfiffe in dieses Konzert aus ziemlich wütenden Stimmen. Die ersten Rufe werden laut, die den Schiedsrichter als "schwarze Sau" bezeichnen.

Schiedsrichter Dr. Meyer hat eben seinen Ruf weg.

Nicht nur bei Trainern und Spielern, sondern insbesondere auch den Fans.

Meininger tritt gegen den Ball.

Er geht in die Wolken.

Paco Sanchez, der Argentinier beginnt wild zu gestikulieren. Er schimpft in einer Mischung aus Spanisch, Englisch und Deutsch.

"Warum hast du mir den Ball nicht überlassen." Meininger zuckt nur die Achseln.

"So was passiert eben!"

Er zwinkert dabei Thomas Ritter verschwörerisch zu. Vom ersten Tag an hat Meininger den Neuzugang unter seine Fittiche genommen. Und Ritter kann noch viel von ihm lernen. Zum Beispiel, alles etwas gelassener zu sehen. Jetzt, am Ende seiner Karriere ist Fußball für Meininger wohl tatsächlich zu so etwas wie einem Spiel geworden. Aber für Thomas Ritter gilt das nicht.

Er ist jung und hungrig. Sein Traum einer Spielerkarriere beim FCX

hat gerade erst begonnen und er kann es noch immer kaum fassen, dass er überhaupt wahr geworden ist. Aber er hat nicht die leiseste Absicht, bei dieser Faszination stehen zu bleiben. Er will gewinnen. Er will siegen. Er will Meister werden und Pokale gewinnen. Und bei keinem anderen Verein ist die Chance dazu so gut wie beim FCX. Das weiß er genau.

Also wird er seine Jahre bei diesem Club dazu nutzen, die Vitrine ordentlich zu füllen.

Darum ist er hier.

Dafür hat ihn umgekehrt auch die Vereinsspitze hier her geholt - gegen den Willen von Co-Trainer Jupp Balberg im übrigen, wie Meininger dem jungen Ritter mal nach einem Spiel unter der Dusche anvertraut hat. Die Aufsteiger bekommen den Ball. Jemand aus der Hintermannschaft des FCX macht die Räume nicht schnell genug dicht, so dass der gegnerische Spieler freie Bahn hat. Er schießt und der Ball landet schnurgerade im linken Eck des Tores. Die kleine Gemeinde der GästeFans ist aus dem Häuschen. Auf der großen Videoleinwand im Stadion läuft wieder und wieder die Zeitlupe.

Ein wunderschönes Tor, muss Ritter anerkennen. Nur leider für die falsche Mannschaft.

Grotzek führt am Spielfeldrand seinen berühmten Derwischtanz auf. Er ruft Meininger zur Bank. Der Kapitän soll die Anweisungen des Trainers auf das Spielfeld bringen.

Der Linienrichter ermahnt Grotzek schon, aber das macht ihn nur noch wilder.

Er brüllt wie ein Löwe.

Aber so wurde noch nie ein Spiel gewonnen.

Razhenko, den Abwehrspieler, der beim Vorstoß der Gäste nicht auf dem Damm war, wird ausgewechselt.

Ein Reporter hält ihm ein Mikro unter die Nase. Razhenko stößt den Mann wütend weg.

Wieder gibt es Anstoß. Diesmal für den FCX.

Aber der Ball ist schon bald wieder verloren.

Die Gäste wachsen jetzt über sich hinaus. Ihre Fans treiben sie nach vorn. Sie singen: "Nie wieder zweite Liga." Und da fällt tatsächlich das nächste Tor.

Ausgerechnet Giowara hat es geschossen.

Im letzten Jahr kickte er noch für den FCX, aber Manager Kranberg gab ihm keinen neuen Vertrag mehr.

Jetzt beweist er, was er noch kann. Und das ausgerechnet in dem Stadion, in dem er mit dem FCX so große Erfolge gefeiert und als Torjäger umjubelt worden war.

Triumphierend läuft Giowara über den Platz und lässt sich von den Fans der Gastmannschaft frenetisch feiern.

Zwei zu Null beim Titelaspiranten - wer hätte das dem Aufsteiger zugetraut.

Und die FCX-Fans beginnen nun zu singen: "Nie wieder Liga-Pokal!", um an die jüngste Schmach für Trainer Grotzek und sein Team zu erinnern.

Aber so, wie die Dinge im Moment nun einmal standen würde es wohl nicht die letzte Niederlage sein.

Grotzek öffnet seinen Kragen, lockert die Krawatte. Das alles wird wohl etwas zuviel für ihn. Wer weiß schon, wie lange er noch Trainer sein wird. Das Gesicht des Managers spricht Bände. Enttäuschung steht darin zu lesen. Ein guter Trainer, ein paar gute Spieler - das alles hätte die Mannschaft doch verstärken sollen. Und wie spielt sie nun auf? Wie eine Kreisklassenmannschaft.

A

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