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Inhalt

1. Einleitung

1.1 Was ist Tiergestützte Psychotherapie? Was ist Tiergestützte Psychotherapie?Was ist Tiergestützte Psychotherapie?

1.2 Stand der Forschung

1.3 Wirkfaktoren

1.3.1 Besonderheiten Hund • 1.3.2 Besonderheiten Pferd

2. Häufige Störungsbilder in der Kinder- und Jugendpsychiatrie

2.1 Internalisierende Störungen

2.1.1 Emotionale Störungen • 2.1.2 Angststörungen • 2.1.3 Depressive Störungen • 2.1.4 Zwangserkrankungen

2.2 Externalisierende Störungen

2.2.1 Aufmerksamkeitsstörungen • 2.2.2 Störung des Sozialverhaltens

2.3 Persönlichkeitsstörungen – emotional-instabile Persönlichkeitsstörung vom Borderline-Typ

2.4 Essstörungen

2.4.1 Restriktive Essstörungen – Magersucht (Anorexia nervosa) • 2.4.2 Bulimischer Typ – Ess-Brech-Sucht (Bulimia nervosa)

2.5 Autismus-Spektrum-Störung (ASS)

2.6 Bindungsstörungen

2.7 Traumafolgestörungen

2.8 Ausscheidungsstörungen

2.8.1 Einnässen (Enuresis) • 2.8.2 Einkoten (Enkopresis)

3. Praxisteil

3.1 Ausbildung und Anforderungen

3.1.1 Therapeut • 3.1.2 Hund • 3.1.3 Pferd

3.2 Indikationen und Kontraindikationen

3.3 Ethische Grundsätze

3.4 Rahmenbedingungen

3.4.1 Allgemeines • 3.4.2 Versicherung • 3.4.3 Finanzierung •3.4.4 Ausrüstung und räumliche Bedingungen

3.5 Grundlagen der Therapieplanung

3.6 Therapieziele und Interventionen nach Setting

3.6.1 Ambulant • 3.6.2 Tagesklinisch • 3.6.3 Stationär

3.7 Therapieziele und Interventionen nach Behandlungsphasen

3.7.1 Diagnostik • 3.7.2 Beziehungsaufbau • 3.7.3 Fertigkeiten und Ziele • 3.7.4 Generalisierung und Abschluss

3.8 Therapieziele und Interventionen nach Alter

3.8.1 Kleinkind • 3.8.2 Kindergartenkind • 3.8.3 Schulkind • 3.8.4 Pubertät und Adoleszenz

3.9 Therapieziele und Interventionen nach Störungsbildern

3.9.1 Internalisierende Störungen • 3.9.2 Externalisierende Störungen • 3.9.3 Persönlichkeitsstörungen – emotional-instabile Persönlichkeitsstörung vom Borderline-Typ • 3.9.4 Essstörungen • 3.9.5 Autismus-Spektrum-Störung (ASS) • 3.9.6 Bindungsstörungen • 3.9.7 Traumafolgestörungen • 3.9.8 Ausscheidungsstörungen

3.10 Therapieziele und Interventionen nach Therapierichtung

3.10.1 Verhaltenstherapie • 3.10.2 Tiefenpsychologisch fundierte Therapie • 3.10.3 Systemische Therapie • 3.10.4 Nondirektive Spieltherapie • 3.10.5 Bindungsgeleitete Therapie • 3.10.6 Schematherapie • 3.10.7 Dialektisch-behaviorale Therapie (DBT) • 3.10.8 Traumatherapie

3.11 Altern und Tod eines Therapiebegleittieres

4. Abschließende Gedanken

Literatur

Anhang

Adressen

Verbände • Forschung • Ausbildungsinstitute

Zeitschriften

Sachregister

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1 Einleitung

Die beiden Autorinnen, beides Kinder- und Jugendpsychiaterinnen, arbeiten seit Jahren als Psychotherapeutinnen – auch tiergestützt mit Hunden und Pferden – und zeigen in diesem Buch ihre Erfahrungen praxisnah mit vielen Fallbeispielen auf.

Im einleitenden ersten Teil des Buches werden der Stand der Forschung und die Wirkfaktoren in der tiergestützten Psychotherapie erläutert.

Im zweiten Teil werden die wichtigsten Störungsbilder in der Kinder- und Jugendpsychiatrie kurz dargestellt.

Praxisorientiert wird im dritten Teil über Ausbildung und Anforderungen, Indikationen, Rahmenbedingungen, ethische Grundsätze und Grundlagen der Therapieplanung in der tiergestützten Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen berichtet. Therapieziele und Interventionen werden nach Setting, Behandlungsphasen, Alter mit Entwicklungsaufgaben und Therapierichtungen dargestellt und anhand anschaulicher Fallvignetten zur Psychotherapie mit Hund und Pferd bei den einzelnen Störungsbildern veranschaulicht. Das Buch soll einen Einblick des Einbezugs von Pferden und Hunden in der Psychotherapie bei Kindern und Jugendlichen vermitteln.

In einem Serviceteil am Ende des Buches sind Adressen zu Verbänden und Ausbildungsträgern zur tiergestützten Psychotherapie zu finden.

Das Buch richtet sich an

˜˜˜˜● Psychotherapeuten (z. B. Ärzte, Psychologen, Sozialpädagogen oder Heilpraktiker), die Kinder und Jugendliche tiergestützt behandeln,

˜˜˜˜● Fachkräfte für tiergestützte Therapie und Pädagogik, die störungsspezifisches Wissen und Behandlungsmöglichkeiten vertiefen möchten und

˜˜˜˜● interessierte Fachpersonen, die mit psychisch erkrankten Kindern und Jugendlichen arbeiten und mehr über die Möglichkeiten und Grenzen der tiergestützten Psychotherapie erfahren möchten.

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Abb. 1.1: Assa, Ljufa und Raena (im langjährigen Einsatz bei Georgina Brandenberger)

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Abb. 1.2: Jade, Yoly, Zoe, Enya, Pearl und Bloom – die Hunde von Diana Ladner

Zur besseren Lesbarkeit haben wir in diesem Buch für alle Personen die männliche Form verwendet. Selbstverständlich ist die weibliche Form immer mitgemeint.

„Was ist der Mensch ohne die Tiere? Wären alle Tiere fort, so stürbe der Mensch an großer Einsamkeit des Geistes. Was immer den Tieren geschieht, geschieht bald auch den Menschen. Alle Dinge sind miteinander verbunden“ (Indianer-Häuptling Seattle 1855).

An dieser Stelle möchten wir uns herzlich bedanken bei

˜˜˜˜● Marianne Gäng (1934–2019), Pionierin des Heilpädagogischen und Therapeutischen Reitens in der Schweiz

˜˜˜˜● den Ausbildern in tiergestützter Therapie: Wiebke Buff, Barbara Rufer, Bettina Mutschler, Rainer Wohlfarth, Jan Nijboer und Anette Gomolla

˜˜˜˜● all den Klienten und ihren Familien, die uns ihr Vertrauen geschenkt und uns in unserer Entwicklung als Psychotherapeutinnen weitergebracht haben

˜˜˜˜● unseren Praktikanten, die uns in vielen bereichernden Gesprächen unsere Arbeit immer wieder reflektieren ließen

˜˜˜˜● Manuela Loder vom Ernst Reinhardt Verlag für die aufmerksame Begleitung und Beratung während des Buchprojektes

˜˜˜˜● unseren Hunden und Pferden, ohne die diese erfüllende Arbeit nicht möglich wäre