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Tabulose Verführung

Amy Astor

Tabulose Verführung

Erotische Geschichten


Erotik für Frauen und Männer


BookRix GmbH & Co. KG
80331 München

Was macht dich an

Was erregt dich? Was stimuliert dich so, dass es dir unter die Haut geht und deine Sinne verwirrt? Was bringt deine Nerven zum Vibrieren und jagt dir Schauer über den Körper? Ein Blick in ein Augenpaar? Ein humorvolles Lachen? Oder vielleicht ein virtueller Reiz, den eine freizügig gekleidete Frau auslöst? Ein kurzer Rock und nackte Beine? Lange wehende Haare, die in der sommerlichen Hitze der Stadt im Vorbeilaufen auf- und abfliegen? Was ist es, das dich berührt und dich in die Stimmung versetzt, die dich so nervös werden lässt, dass du unruhig beginnst, Ausschau nach demjenigen zu halten, mit dem du deine Begierde stillen kannst?

 

Bei mir ist es der Erfolg. Der wirklich große Erfolg.

 

Wenn ich auf der Bühne stehe und das Publikum mir zujubelt, gerät mein Körper unter Spannung. Meine Brust hebt sich, mein Bauch wird flacher und ich werde ein paar Zentimeter größer. Größer, als ich es ohnehin schon bin. In diesem Moment stellt sich mein sinnliches Lächeln ein. Anziehende Fältchen bilden sich in meinen Augenwinkeln. Verführerisch lecke ich mir über die Lippen, damit jeder ihr Leuchten erkennt. Mein Geist sprüht und blitzt, schleudert schlagfertige Antworten wie Kanonenkugeln heraus. Ich fühle mich gut und lebendig. Spritzig bereit mit dem überlegenen Wissen, dass ich wie eine Sphinx die Macht der Bewunderung besitze. Ja, dieses Gefühl lässt mich wachsen und imposanter wirken als den Mann, der auf mich wartet und der mich um Haupteslänge überragt.

Ich bin stark und bereit für Sex.

 

Mit diesem Wissen stolziere ich hinaus in der Menschentraube, die mich umringt und treffe auf ihn. Auf ihn, der hinter der Bühne ausgeharrt hat, um mich zu empfangen. Er sieht mich an, mustert mich. Meine Figur, meinen Körper, mein Styling. Das glamouröse Make Up. Er begutachtet meine Haltung und mein gepflegtes Äußeres. Ihm gefällt die Aufmachung, in der ich mich heute präsentiere und er studiert die Einzelheiten meiner Kleidung. Jedes Detail. Den weichen Schal, das helle Kleid, die hochhackigen Schuhe. Er prüft das glänzende Leder und die Wirkung, die sie auf ihn haben. Meine roten Schuhe, die wie ich, pure Erotik ausstrahlen. So stehe ich vor ihm und lasse mich betrachten. Stolz schaut er mich an und lacht. Mit einer arroganten Selbstverständlichkeit legt er den Arm um mich und sein verführerischer Spitzbubenausdruck flackert in seinem Gesicht.

 

Besitzergreifend zieht er mich an sich und seine Hand gleitet gefährlich weit meinen Rücken hinunter, bis zu meinem Po. Dort berührt er den feinen Viskosestoff meines Kleides. Seine Finger gleiten über mein Hinterteil und ein wissender Funke taucht in den Sprenkeln seiner Augen auf. Ich sehe wie er anfängt, es zu verstehen. Ganz langsam dringt es zu ihm vor. Ungläubig streichelt seine Hand erneut über meinen Rücken hinab zu meinem Hinterteil. Es ist so eine Art Kontrolle. Er vergewissert sich. Er verschafft sich Klarheit darüber, dass ihn sein Tastsinn nicht täuscht. Aber der trügt ihn nicht. Es ist genauso, wie er es ertastet. Keine Konturen, keine Ränder. Da ist nichts. Was er denkt, ist richtig. Unter meinem Kleid befindet sich nicht das, was er erwartet hat. So, wie er es erspürt hat, habe ich auf der Bühne gestanden. In einem Saal vor einer Menschenmenge, die mir Jubel und tosenden Applaus entgegen brachte. Und während meine Zuhörer für mich in die Hände klatschten, sammelte sich bei mir die Feuchtigkeit. Erst war es nur ein wenig, dann wurde es mehr, bis es mir an den Beinen herunter lief. Tröpfchen für Tröpfchen. Weiße, süße Flüssigkeit aus meinem Inneren.

 

Sehr langsam durchschaut er meine Frivolität. Vielleicht dauert es so lange, weil es ihm allzu abwegig erscheint. Ich genieße sein Erstaunen und wie sich dieses Erkennen breitmacht, als er nach und nach begreift, in welcher Kleidung oder eher fehlender Kleidung ich meine Vorstellung gegeben habe. Im Schneckentempo registriert er, dass ich dort oben am Rednerpult nur halbwegs angezogen stand. Während der ganzen Ansprache trug ich nichts unter meinem Kleid, rein gar nichts und sei es noch so winzig.

Eine Rede ohne Höschen.

 

Ungläubig beginnt er sich die Szene draußen im Saal unter diesem Aspekt auszumalen. Mein Fachvortrag vor einem gelehrten Publikum. Ohne Höschen. Ich beobachte ihn, sehe, wie sich seine Gedanken einer an den anderen reihen. Meine Augen taxieren ihn dabei und ich erkenne deutlich den minimalen Unterschied in seinem Blick, als er es endgültig verstanden hat. Seine Pupillen weiten sich bei der Erkenntnis. Sie werden zu zwei riesengroßen dunklen Löchern. Tief und schwarz wie ein See. Durchdringend sieht er mich aus ihnen an. Mit seinen grauen Augen und den feinen Pünktchen darin, die auf der Regenbogenhaut ein Farbmuster entstehen lassen. Unergründlich schimmert es ihnen und seine Hand auf meinem Hintern spannt sich an. Durch den Stoff kann ich jede Erhebung auf seiner Handfläche spüren. Den Ballen, die Finger und seinen Daumen, der mich streichelt. Die Hand ist hart und muskulös.

Und dann gleitet sein Mittelfinger zwischen meine Pobacken, wobei er mich weiter aus seinen grauen Augen anstarrt. Majestätisch langsam schiebt er einen Finger auf meine Poritze zu, sucht, bis er die Stelle erreicht hat, die ihm vorschwebte und presst den feinen Stoff meines Kleides hinein. Ich merke, wie er an meinem Anus kleben bleibt.

 

Die Leute, die um uns herum stehen, gaffen uns an, und ich versuche meinen Rücken gegen die Wand zu pressen, damit keiner sieht, was er mit mir tut. Aber die feste Berührung seiner Hand lässt meinen Saft weiter aus meiner Spalte fließen, so dass die Feuchtigkeit an meinen Oberschenkel hinab zu den Seidenstrümpfen rinnt und sich dort in dem seidigen Gewebe verteilt. Ich fühle, wie es klamm an den Innenseiten meiner Schenkel wird und meine Wangen färben sich dunkelrot.

 

Angespannt schaue ich ihm in die Augen, weiche keinen Millimeter zurück, trete sogar noch einen Schritt auf ihn zu, um meinen Busen an ihn heran zu schieben. Ich will, dass er meine Brüste wahrnimmt. Sie fühlt und sie berührt. Nicht, dass ich extra auf meine Brüste aufmerksam machen müsste. Jeder kann sie sehen. Sie ragen weit nach vorn und benötigen viel Platz in den Kleidern, die ich trage. Zwei halbrunde Kugeln, die mich an Gelee gefüllte Bälle erinnern. Auf jeder Seite eine samtweiche Masse. Sie fassen sich herrlich an. Ich berühre sie gerne selbst oder lasse sie von anderen Händen berühren. Ich finde sie wunderschön. Sie sind perfekt gewachsen und hell wie meine Haut. Eben und rein. Ich prüfe sie immer wieder und habe mich schon hundertmal im Spiegel betrachtet und keinen Makel gefunden. Ich bin wie Schneewittchen, nur sinnlicher geformt.

 

Er weiß das auch und indem ich mich an ihn quetsche und meinen Busen in sein Blickfeld bringe, wecke ich die Erinnerung an unsere letzte intime Begegnung.

 

Herrisch presst er sich an mich. So, als wollte er mich hier zwischen all den Menschen direkt an der Wand nehmen. Gleich wird es für ihn unerträglich. Ich merke das, weil ich den Stoff seiner Hose an einer gewissen Stelle berühre. Er beugt sich zu mir hinunter und befiehlt flüsternd: „Geh dich frisch machen!“

 

Aber ich denke nicht im Traum daran, seinen Worten Folge zu leisten und gehe auf Abstand zu ihm, bis ich inmitten der Menschtraube stehe und die Fragen der Leute, die sich für meine Arbeit interessieren, beantworte.

 

Das missfällt ihm. Er ist ein ungeduldiger Typ, nicht gewohnt, dass er auf irgendetwas warten muss. Schon gar nicht auf eine Frau. Ich sehe, wie sich sein Gesicht verfinstert. Bestimmend greift er nach meiner Hand und sagt eine Spur zu laut:

 

„In Halle 4 wirst du zu einem Interview mit Real Trade erwartet. Strapazieren wir die Geduld dieser Leute bitte nicht mehr als nötig!“.

 

Das ist erfunden. Es gibt kein Interview mit Real Trade. Das macht er nur, um mich hier wegzuholen. Eine seiner kuriosen Ideen, auf die er verfällt, wenn er nicht sofort bekommt, was er sich in den Kopf gesetzt hat.

Süffisant lächele ich ihn an.

„Real Trade wird sich etwas gedulden müssen. Es wäre mir lieb, wenn du vorausgehst und ihnen erklärst, dass ich hier noch ein paar Minuten benötige. Sie werden sicherlich Verständnis dafür haben.“

Ich straffe meinen Rücken und ordne mein Kleid.

Seine Miene verfinstert sich noch mehr und über seiner Nase entsteht eine Falte, die immer dann auftaucht, wenn er kurz vor dem Überschäumen ist. Grimmig dreht er sich um und marschiert steif zur Tür hinaus.

Ich warte noch ein paar Minuten, in denen ich mich in der Gunst der Menschen um mich herum sonne, dann schreite ich hinterher und folge der Beschilderung, die mich zu den Toiletten bringen soll.

 

Die Hallen sind mit dunklen Gängen verbunden. Grauer Filz liegt auf den Boden und erschwert mir den Weg, weil er sich in meinen Pfennigabsätzen immer wieder verhakt. Ständig muss ich stehen bleiben und die Fäden daraus lösen. Die Entfernung zu den Erfrischungsräumen kommt mir viel länger vor, als sie in Wirklichkeit ist. Endlich erblicke ich die Tür mit dem Schild, auf dem in einer einfachen Strichzeichnung eine Frau abgebildet ist. Ich bin am Ziel.

 

Als meine Hand ausholt, um zur Klinke zu greifen und die Tür zu öffnen, werde ich plötzlich zurück gezerrt. Zwei Arme umschlingen mich von hinten und ziehen mich von der Tür weg in den dunklen Flur. Hände pressen sich an mich. Befingern meinen Bauch, meine Hüften, meine Schenkel. Erschrocken wehre ich den Überfall ab. Heftig trete ich mit meinen Beinen und versuche, meine spitzen Absätze in die Schuhe meines Angreifers zu hacken. Ich schlage mit meinem Kopf und hole mit meinen Armen weit aus. Ich versuche meinen Körper aus den Fängen, die mich umklammern, zu befreien.

„Du Luder“, raunt eine wohlbekannte Stimme nah an meinem Hals, die ich als seine erkenne.

Erleichtert und wütend zugleich schleudere ich herum und fauche ihn an: „Verdammt, was soll das?“

Aus seinem Spitzbubenausdruck ist ein freches Grinsen geworden. „Seidiges Kleid, fließender Schal, rote Pumps und kein Höschen“, sagt er. „Was denkst du, was ich mit dir tun werde?“

Ich weiß, was passieren wird. Ich spähe in alle Richtungen. Keine Schritte, keine Stimmen, keine Geräusche außer einem, das ein defekter Lüfter, der über der Toilettentür leise summt, verursacht. An diesem Ort stehen wir beide wie zwei Kampfhähne gegenüber. Auf einem schäbigen Filzboden in einem schwach ausgeleuchteten Flur. Das Ambiente ist grauenvoll.

 

Er schaut auf mich herunter. Ich sage nichts, beiße mir nur auf die Lippen. Drängend schiebt er mich an die Wand und beginnt mich zu küssen. Mein Schal rutscht meine Schultern hinab auf den Boden. Sein Aftershave verwirrt meine Sinne und seine Zunge fordert mich heraus. Sie lockt mich begierig und bestimmt unseren fließenden Kuss. Er weiß genau, was er will. In jeder Regung von ihm liegt eine Absicht, die besagt, worauf es hinauslaufen wird. Und schnell soll es gehen. Unmissverständlich zeigt er mir das. Das Tempo, das er vorlegt, um die erotischen Stellen meines Körpers zu liebkosen, ist rasant. In einer atemberaubenden Geschwindigkeit prescht er zügellos voran. Es ist seine Geschwindigkeit und er zwingt sie mir auf. Ich kann seinen Fingern, die über meine Rundungen eilen, kaum folgen. Wenn ich nicht so nass wäre, würde ich ihn stoppen und ihm Einhalt gebieten.

 

Jetzt gerade allerdings bin ich eingetaucht in Meere süßer Flüssigkeiten, die an meinen Lippen kleben und an meinen Beinen schwimmen. Diese Empfindungen betören mich so, dass ich mich von ihnen treiben lasse. Das ist sein Plan, denke ich und wehre ihn nicht ab, als er mein Kleid hochzieht und sich an mich drückt Mein nackter Hintern schabt an der rauen Betonwand. Verlangend presst er seinen Körper gegen meinen. Ich fühle seine Gürtelschnalle, die kalt auf meinem Bauch liegt. Meine Füße wackeln, als er zwischen meine Beine greift und einen Finger in meine Vagina schiebt. Nun weiß er, wie nass ich bin. Seine Augen verdunkeln sich. Ich sehe es vage in der trüben Beleuchtung.

 

Er ist flink und öffnet rasch seine Hose. Sie fällt ihm von den Hüften, weil er schmal ist und ich registriere, dass wir heute etwas gemeinsam haben. Wie ich nichts unter meinem Kleid trage, trägt auch er nichts unter seiner Anzugshose. Er ist stark und bereit. Als er mit gedämpfter Stimme sagt, wegen mir wäre sein Schwanz so hart, werde ich schwach. Mit glänzenden Augen lasse ich ihn machen.

Er schiebt sich zwischen meine Beine, drückt sie auseinander. Seine Hände schlingen sich um meine Pobacken und mit einer ruckartigen Bewegung hebt er mich hoch. Er dringt sofort in mich ein. Sein Schwanz presst sich tief in meinen Unterkörper. Ich fühle mich aufgespießt, obwohl ich so nass und glitschig bin. Bin ich enger geworden? Haltlos kralle ich mich an ihm fest. Die Unebenheiten der harten Wand kratzen an meinem Rücken und an meinem Hintern. Mit kräftigen Bewegungen beginnt er sich in mich hinein zu stemmen. Er hat es eilig und stößt hastig zu.

 

Es ist großartig, ihn so wild in mir zu fühlen. Ich bin wie eine Katze, die mit ihm gespielt hat und von ihm gejagt wurde. Nun hat er mich gefangen und hält mich fest. Bereit auch das letzte Bisschen von mir zu vernaschen. Er braucht mich dringend. Sofort. Jede Bewegung ist ein Signal dafür und der Takt, in dem er seinen Unterkörper vor und zurück schiebt, wird zusehends schneller. Er atmet schwer. Gleich ist er am Ziel. Ich spüre das, weil er stärker wird und seine Erektion mehr Platz in mir braucht. Kontinuierlich steigert er sein Tempo.

 

„Du Luder“, zischt er noch einmal und holt heftig zu einem letzten Stoß aus. Dann spritzt er seine angestaute Flüssigkeit in mich hinein. Ein weißer See aus seinen unzähligen Spermien. Der Samen schwimmt in mir. Ich zittere. Er lässt meine Pobacken los und gibt mich frei, so dass ich mich von der kalten Wand abdrücken kann. Sein Sperma läuft an meinen Beinen hinunter.

 

Irgendwo schlägt eine Tür und eine Stimme ruft: „Hallo – ist das jemand?“

 

Eilig ordne ich mein Kleid und sehe, wie weiße Spermaflecken auf meine roten Schuhe tropfen. Unbeeindruckt von meiner Hektik zieht er seine Hose hoch und verschließt sie. Seine Hand greift nach mir. Energisch zieht er mich zur Seite und drückt mich in eine Nische, die mir bis eben noch nicht aufgefallen war. „Wir sind noch nicht fertig“, flüstert er.

Doch, denke ich, hier sind wir fertig. Aber mein Körper sagt etwas anderes. Ich schwitze. Wissend schaut er mich an und stützt sich dabei mit seinen Hände rechts und links neben mir an der Wand ab. Ganz nah steht er vor mir und verdeckt dadurch mein helles Kleid.

 

Ich höre schwere Schritte. Sie klingen fern, werden jedoch lauter. Jemand läuft in unsere Richtung. Es stört ihn nicht. Abermals zieht er mein Kleid hoch. Ich will mich verstecken. Ich will nicht, dass jemand mich in wilder Umarmung ohne Höschen in dieser Nische sieht. Ihm scheint das egal zu sein. Er zerrt weiter an meinem Kleid. Rafft es zusammen und schiebt den feinen Stoff hoch über meine Brüste. Ich bedauere, dass ich keinen BH angezogen habe. Meine wundervollen Kugeln glänzen ihn an. Er stemmt sich gegen mich und hebt meine Arme, um mich von dem Kleid zu befreien. Ich quetsche mich an ihn und will entweichen, aber er kann sehr dominant sein, wenn es um seine Wünsche geht. Mit Leichtigkeit hält er meinen Oberkörper gegen die Wand gedrückt. Er braucht nur eine Hand dazu. Mit der anderen zieht er mein Kleid ganz aus. Ich schüttele abwehrend den Kopf und zische: „Nicht hier!“

„Still“, flüstert er. „Du willst bestimmt keine Aufmerksamkeit.“

Der Spitzbubenausdruck in seinem Gesicht kehrt zurück, als er meine Brüste küsst. „Prachtvoll“, murmelt er.

„Lass das!“, fauche ich ihn an.

Er lacht belustigt.

 

Das Geräusch, das die Schritte verbreiten, ist wieder da. Lauter als zuvor. Es scheint sehr nah zu sein.

 

Unbekümmert fingert er an mir herum, knetet meine Brüste, packt an meinen Hintern und lässt seinen Mittelfinger zu meinem Anus gleiten.

Ich halte den Atem an. Wage nicht, mich zu bewegen. Habe Angst entdeckt zu werden. Von einem Wildfremden.

Er knetet weiter an mir herum. Kneift in meine Pobacken, zieht sie auseinander, streichelt sie und schiebt seinen Finger in die Mitte. Er lässt ihn um meinen Anus gleiten und beobachtet mich dabei.

„Ruhig“, mahnt er und beginnt den Finger in meinen Anus hinein zu schieben. Er ist sehr vorsichtig und was er tut, erregt mich noch mehr, als ich es ohnehin schon bin.

Ich keuche, obwohl ich keinen Laut von mir geben will. Sein Anzug streift über meine Haut und über meine Brustwarzen. Meine Nippel stehen steil von meinen hellen Kugeln ab. So hoch aufgerichtet sind sie wie zwei spitze Berge und unweigerlich kommt mir ein Bild vom Zuckerhut in Rio de Janeiro in den Sinn.

 

Die raue Wand schabt an meinem Rücken. Ich stehe auf meinen hochhackigen Schuhen an die kalte Betonmauer gelehnt. So breitbeinig, als würde ich sein Eindringen in meine Vagina kaum mehr erwarten können. Und irgendwo waren gerade noch Schritte zu hören, deren Laute jetzt verklungen sind. Ist der- oder diejenige verschwunden? Es muss so sein, denn außer dem Summen, das aus der Lüftung tönt, ist es ganz still.

 

Er hält mich mit seinem Gewicht in meiner aufreizenden Position gefangen. Langsam rutscht er an meinem Körper entlang. Seine Zunge gleitet über meine weiße Schneewittchenhaut, hinunter bis zu meinem Venusberg, dort wo die schwarzen Haare ein Dreieck bilden. Mit seiner feuchten Zunge fährt er durch die dunkle Pracht und spreizt meine Schenkel soweit ich es zulasse. Sein Kopf versinkt zwischen meinen Beinen. Seine Zunge ist rau wie die Wand. Suchend leckt er an mir, bis er die Spitze findet und mein Kitzler sich genauso steil aufrichtet wie meine Nippel. Ich schließe die Augen und lasse ihn machen. Ich lasse ihn auch seinen Finger wieder in meinen Anus stecken. Er drängt ihn in die Enge hinein, während er weiter an meiner empfindlichen Liebesknospe leckt. Mein Unterleib verkrampft sich und ich verlange nach mehr. Hemmungslos stemme ich mich seiner feuchten Zunge entgegen und übe dabei eine stoßende Bewegung aus, die mir sein Finger in meinem Anus vorzugeben scheint. Meine Beine zittern und ich bebe. Den Schrei kann ich nicht unterdrücken. Er entweicht mir unkontrolliert, als ich das erste Mal komme und wird schriller, als der nächste Höhepunkt folgt.

 

„Knie dich hin!“ fordert er von mir und zwingt mich noch in der Erregungswelle in den Vierfüßlerstand. Bebend gleite ich nach unten und strecke mein Gesäß in die Luft. In Windeseile öffnet er seine Hose, die wie zuvor von seinen Hüften fällt. Er kniet sich hinter mich, legt seine Hände auf meine Pobacken und dringt in meine Vagina ein. Langsam beginnt er mich von hinten zu nehmen. Ich wimmere, während ich zerfließe. Alles um mich herum verblasst, löst sich auf in dem satten Gefühl, das von meiner Mitte hin nach oben steigt. Ich kann es kaum ertragen, dass ich warten muss, bevor er mir endlich wieder an meinen hellen Kugeln fasst. Er presst sie erneut zusammen. Jetzt bewegt er sich schneller in mir. Sein Finger bohrt sich wieder an den engen Platz im meinem Anus, was mir einen besonderen erotischen Kick schenkt und während meine Knie auf dem Filzteppich scheuern, lasse ich meine Brüste tiefer sinken. So können meine Nippel über den kratzigen Boden reiben.

 

„Geil“, sagt jemand plötzlich vor mir. Das Wort dröhnt, obwohl es leise ausgesprochen wurde, durch das Rauschen der Erregungswelle zu mir und katapultiert mich abrupt in die Wirklichkeit des dunklen Flures zurück. Erschrocken reiße ich die Augen auf und hebe den Kopf an, wobei ich weiter ruckartig penetriert werde. Von einem Schwanz und einem Finger in meinem Anus. Unbekümmert macht er weiter. Er war es nicht, der das gesagt hat.

 

Von meinem Vierfüßlerstand aus, versuche ich mich zu orientieren und will nicht wahrhaben, was ich entsetzt direkt vor mir erblicke: ein paar ausgetretene Arbeiterschuhe und eine verwaschene Jeans. Fassungslos hebe ich meinen Kopf höher und starre in das lechzende Gesicht eines Mannes, der sich skrupellos an meiner Lage aufgeilt.

 

„Heute scheint mein Glückstag zu sein“, sagt der Jeanstyp und schaut amüsiert auf mich herab. Ich versuche seinem Blick auszuweichen, aber er glotzt mir ungeniert ins Gesicht. Dieser Voyeurismus ist erniedrigend. Die Hemmungslosigkeit, mit der ich nach wie vor gestoßen werde, gefällt ihm offensichtlich und er zeigt nicht die Spur einer Scham. Ich registriere die enorme Wölbung in der Mitte seiner Jeans. Entgeistert schließe ich daraus, dass die darunter verborgene Erektion gewaltig sein muss. Unser wildes Treiben bringt ihn auf eine durch und durch perfide Art so richtig in Stimmung.

 

Sein aufdringliches Benehmen lässt mich ertappt und schrecklich entblößt fühlen. Ungelenk winde ich mich. Ich will mich aus dieser befremdlichen Lage befreien und meine Nacktheit bedecken. Aber die Hände auf meinem Hintern sind stark und halten mich fest.

„Lass ihn zuschauen“, befiehlt er. „Das wird uns Spaß machen.“

 

Ich kann nicht glauben, dass er das sagt. Aber aus meiner Erfahrung weiß ich, dass er so ist. Immer auf der Suche nach etwas Neuem, etwas Unbekanntem, etwas, das ihm noch mehr erotische Stimulation bringt. Ungeachtet meiner Bedürfnisse oder Wünsche. Neugierig folge ich oft seinen verschlungenen sinnlichen Pfaden. Er besitzt eine interessante Macht über mich. Ein Macht, die ihn dazu befähigt, mich gegen meine innere Überzeugung, zu ungewollten sexuellen Praktiken ...

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