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Steve Salomo - Reverend Pain: Labyrinth der Verfluchten

Pete Hackett, Steve Salomo

Steve Salomo - Reverend Pain: Labyrinth der Verfluchten

Band 9 der Horror-Serie: Cassiopeiapress Spannung





BookRix GmbH & Co. KG
80331 München

Labyrinth der Verfluchten

 

von Pete Hackett nach Ideen von Steve Salomo

 

Wehe aber den Gottlosen, denn sie sind boshaftig,

und es wird ihnen vergolten werden, wie sie es verdienen.

Jes. 3,11.

 

Graf Frederick saß beim Abendessen im Speisesaal seines Schlosses. Bei ihm war John Forsyth, der vierundsechzigjährige Pfarrer von Dark Manor, dem kleinen Ort, der sich am Fuße des Hügels, auf dem das Schloss erbaut worden war, gebildet hatte. Die Speisen, die der Diener des Grafen aufgetragen hatte, waren opulent. Die beiden Männer tranken zum Essen schweren, roten Wein. Soeben sagte der Graf: »Es ist nicht einmal erwiesen, dass es Jesus Christus tatsächlich gegeben hat, Herr Pfarrer. Außer dem Neuen Testament gibt es keinen Beleg, der seine Existenz beweist.«

»Könnte es einen besseren Beweis geben als die Evangelien?«, fragte der Pfarrer und schob sich einen Bissen saftigen Fleisches in den Mund. Genüsslich kaute er.

»Na schön, lassen wir es dahingestellt sein. Mag es ihn gegeben haben. Ich glaube jedoch nicht daran, dass er von den Toten auferstanden und in den Himmel aufgefahren ist. Das entspringt der Fantasie der Evangelisten.«

»Ich kann Sie nicht zwingen, es zu glauben, Herr Graf.« Die Stimme des Priesters senkte sich, mit den Augen versuchte er Druck auf den Grafen auszuüben. »Ihr bezweifelt doch aber nicht die Existenz GOTTES? Des GOTTES, der zu Abraham und Moses gesprochen hat und nach dessen Geboten wir leben sollten.«

»Euer GOTT ist nicht mein GOTT, Priester«, sagte der Graf lächelnd, aber mit Nachdruck. »Wobei ich nicht abgeneigt bin, zu glauben, dass es eine Macht gibt, die außerhalb unserer Wahrnehmung liegt, die das Universum lenkt und verantwortlich ist für das Leben.« Er machte eine kleine Pause, trank einen Schluck Wein, dann setzte er hinzu: »Mein GOTT hat sich mir als untreu erwiesen.«

»Wer ist Euer GOTT, Graf?«

Frederick lächelte. »Das sage ich Euch lieber nicht, Priester. Es lässt sich mit Eurem Glauben nicht vereinbaren.«

Der Priester seufzte ergeben. »GOTT ist Realität, er ist allmächtig und allgegenwärtig. Ihr tätet gut daran, an ihn zu glauben.«

»Wir sollten dieses Thema nicht vertiefen«, meinte der Graf. »Es führt zu nichts.«

»Eines Tages werde ich Euch zum wahren Glauben bekehren, Herr Graf. Ich habe Euch durchschaut. Ihr würdet gerne an GOTT glauben, wollt aber nicht zugeben, dass Ihr in all den Jahren, in denen Ihr seine Existenz geleugnet habt, einem Irrtum unterlegen seid.«

Der Graf lachte belustigt auf. »Glaubt Ihr an den Satan, Priester?«

John Forsyth bekreuzigte sich. »Natürlich. Er hat das Böse auf die Welt gebracht. Niedertracht, Missgunst, Neid und Hass sind ihm zuzuschreiben. Er ist Versucher und Verderber der Menschen. Aber GOTT ist stärker. Wer an ihn glaubt, wird leben in Ewigkeit.«

»Ihr seid ein religiöser Eiferer, Priester«, sagte der Graf.

»Wenn ich das wäre«, lachte der Priester, »dann dürfte ich mit einem, der GOTT leugnet, nicht an einem Tisch sitzen.«

In den grauen Augen des Grafen blitzte es auf spöttisch auf. Auch sein schmales, aristokratisches Gesicht drückte Spott aus. Und Spott lag auch im Tonfall seiner Stimme, als er erwiderte: »Weil Ihr es noch immer nicht aufgegeben habt, mich bekehren zu wollen. Allerdings wird Euch das nicht gelingen. Meint Ihr nicht auch, dass in diesem Leben jeder nach seiner Version glücklich werden sollte?«

»Ohne den Glauben an den allmächtigen GOTT gibt es kein Glück auf Erden, Graf.«

»Unsinn. Macht und Reichtum versprechen Glück.«

»Gedenke des HERRN, deinen GOTT; denn er ist es, der dir Kräfte gibt, Reichtum zu gewinnen.«

Eine halbe Stunde später verabschiedete sich der Priester. Er verließ das Schloss. Es war finster. Leises Säuseln und Wispern erfüllte die Nacht. Am Himmel glitzerten die Sterne, die Sichel des Mondes stand im Süden, manchmal schoben sich Wolken davor und dann huschten Schatten über das Land. Zuletzt hatte sich die Konversation mit dem Grafen in Belanglosigkeiten erschöpft.

Fledermäuse zogen lautlose Bahnen in der Dunkelheit auf der Jagd nach Beute. Ein frischer Wind kam von Westen und rauschte leise in den Büschen sowie in den Kronen der Bäume. Der Weg in das Dorf war zerfurcht und aufgewühlt. Unten blinkten einige Lichter.

Und während der Priester dem Dorf entgegenstrebte, ging Graf Frederick in die Bibliothek, holte sich ein Buch und setzte sich damit in einen Lehnstuhl. Er schlug es auf. Plötzlich war ein dumpfes Grollen zu vernehmen. Die Wand auf der anderen Seite des Raumes veränderte sich. Sie wurde transparent, als hätte sie sich plötzlich in wabernden Nebel verwandelt, roter Lichtschein war zu sehen, der von einer Intensität war, die die Augen schmerzen ließ. Inmitten dieses Lichts materialisierte eine Gestalt und nahm Formen an. Und dann trat sie durch die Wand und stand am Rand des Zimmers.

Der Graf war wie gebannt. Angst stieg wie ein Schrei in ihm hoch. Der Geruch von Schwefel drang ihm in die Nase. Er war wie geblendet und versuchte seine Augen mit der Hand zu schützen. »Nein«, flüsterte er, »nein …«

Eine dumpfe Stimme grollte: »Ich bin dein Herr und Meister. Sie mich an.«

Der Graf nahm zögerlich die Hand vom Gesicht. In seinen Mundwinkeln zuckte es. In seinen grauen Augen wütete die Furcht vor diesem Geschöpf, die Angst vor den Mächten der Hölle.

Luzifer trat in der Gestalt auf, die man ihm seit Jahrhunderten zuschrieb. Er hatte Bocksbeine und aus seinem Kopf wuchsen Hörner. Das Gesicht war rot und hässlich. Eine große Hakennase beherrschte es. Die Augen leuchteten rötlich. Um den breiten Mund hatte sich ein brutaler Zug festgesetzt. Der Teufel verschränkte die Arme vor der haarigen Brust.

»Herr, verzeih mir.« Das Sprechen bereitete dem Grafen Mühe. Seine Stimmbänder drohten zu versagen. »Ich – ich …«

»Dein Glaube an mich ist nicht mehr stark genug«, grollte Satan. »Du hast angefangen, zu zweifeln, und du denkst darüber nach, ob es nicht noch eine größere Macht gibt als meine. Du holst immer wieder den Pfarrer ins Schloss, um mit ihm Diskussionen über den Glauben und die Bibel zu führen.«

»Ich versuche, die Bibel zu widerlegen, Meister. Ich bezweifle die Existenz von Jesus Christus und …«

»Du hegst auch Zweifel an meiner Allmacht. Du bist ein schlechter Diener geworden.« Der Satan ließ seine anklagenden Worte wirken. Der Graf suchte nach einer Antwort, fand aber keine. Luzifer ergriff daher wieder das Wort: »Ich will mit meinen Dämonen wieder die Macht auf Erden übernehmen und brauche Diener, die nicht an mir zweifeln und auf die ich mich verlassen kann. Du warst einst ein treuer Diener, dein Glaube an mich war unerschütterlich. Das hat sich geändert.«

»Ich sehe dich, Herr, und weiß jetzt mit Gewissheit um deine Existenz. Mein Glaube an dich wird wieder stark und unerschütterlich sein.«

»Was ist mit dem Dorf?«, fragte Satan. »Der Priester hat die Menschen soweit gebracht, dass sie wieder zur Kirche gehen. Sie fangen an, nach den Geboten zu leben, die Moses einst von GOTT erhielt und entsagen der Sünde.«

»Ich habe darauf keinen Einfluss, Herr und Meister.«

»Du wirst wieder Einfluss darauf nehmen. Ich habe mir eine Strafe für dich und das Dorf ausgedacht.«

»Eine Strafe?«

»Ja. Tagsüber wirst du als Graf Frederick die Geschicke des Dorfes und seiner Menschen regieren. In den Nächten aber wirst du als Ungeheuer im Labyrinth unter dem Schloss leben. Und du wirst von den Dorfbewohnern fordern, dass sie dir jeweils zum Neumond eine Jungfrau opfern.«

»Hab Gnade mit mir, mein Herr und Meister«, flehte der Graf.

»Ich habe mich entschieden. Ihr müsst bestraft werden. Sowohl du, als auch das Dorf.«

Satan trat hinter die Wand zurück. Seine Gestalt verschwamm wie hinter einer Wand aus Wasser. Der rote Schein verglühte. Die Mauer nahm wieder ihr altes Aussehen an. Der Graf starrte auf die Stelle, an der Satan gestanden hatte. Hatte er geträumt? Hatten ihm seine Sinne einen üblen Streich gespielt? Mit fahriger Geste strich er sich über das Gesicht, als wollte er einen bösen Traum verscheuchen. Nach wie vor war schwefliger Geruch in dem Raum.

Wie von Schnüren gezogen erhob sich der Graf und ging zu der Wand, durch die der Herrscher der Hölle gekommen war. Der Graf berührte sie. Die Steine waren leicht erwärmt. »Herr«, murmelte der Graf mit brüchiger Stimme. »Ich bin dein treuer Diener.«

Ein schauriges Lachen erklang. Es ließ dem Grafen das Blut in den Adern gefrieren. Sein Herz raste. Das Lachen wurde von den Echos vervielfältigt und Graf Frederick hielt es nicht mehr aus. Er presste beide Hände auf die Ohren und wand sich wie unter einem furchtbaren Krampf. Schließlich stürzte er zu Boden. Ein Schrei löste sich von seinen Lippen: »Hab Erbarmen …«

Der Diener stürmte in die Bibliothek. »Herr Graf …« Der Mann war entsetzt und beugte sich über den Adeligen.

»Er war da?«, flüsterte Frederick. Seine Stimme klang heiser und losgelöst. In seinem Gesicht zuckten die Muskeln. »Ich habe ihn gesehen.«

»Wen, Herr?«

»Ihn – Luzifer.«

»Großer GOTT!«

Der Graf legte den Zeigefinger senkrecht auf den Mund. »Nimm in diesem Hause dieses Wort nie wieder in den Mund, Sebastian. Und jetzt geh – geh zu Bett. Lass mich allein. Ich muss …«

Der Graf brach ab und erhob sich. Das grölende Lachen, das nur er hören konnte, war verstummt. Der Diener verließ die Bibliothek und schloss hinter sich die Tür. Der Graf fiel auf die Knie nieder. »Ich will dir dienen mit Leib und Seele, mein Herr und Meister. Und ich werde diejenigen, die vom wahren Glauben abzufallen drohen, zurückholen.«

»Du musst mein Vertrauen zurückgewinnen, Frederick«, grollte eine gutturale Stimme. Sie schien von allen Seiten auf den Grafen einzudringen. Er warf sich zu Boden. »Wenn es dir gelingt, werde ich dich mit großer Macht ausstatten. Wenn nicht, vernichte ich dich.«

Der Graf stöhnte. Sein Körper erging sich in unkontrollierten Zuckungen.

 

*

 

Der Graf legte sich schlafen. Er wusste nicht, was die Nacht brachte. Satan persönlich hatte ihm Strafe angedroht. Als Ungeheuer sollte er in den Nächten in dem Labyrinth unter dem Schloss leben. Die Worte hallten in ihm nach. In ihm wühlte die Angst. Er lag im Finstern. Durch das Rundbogenfenster seines Schlafgemachs fiel Mondlicht und malte die Umrisse des Fensters auf den Fußboden. Der Graf starrte zur Zimmerdecke hinauf. Unruhig wälzte er sich hin und her. Schließlich erhob er sich und ging zum Fenster. Das Licht fiel auf ihn und verlieh seinen weißen Haaren einen silbernen Schimmer. Seine Gestalt warf einen langen Schatten in den Raum.

Unten, im Dorf, waren die Lichter ausgegangen. Die Glocke der Kirche schlug zwölfmal. Es war Mitternacht. Ja, er hatte an der Existenz des Satans zu zweifeln begonnen. Sein Glaube an Luzifer war den Zweifeln gewichen. Er glaubte nicht an Gott, weshalb sollte er an den Teufel glauben? Der Samen, den der Priester in sein Gemüt gepflanzt hatte, hatte zu keimen begonnen.

In dieser Nacht war er von der Existenz Satans überzeugt worden. Der Herr der Finsternis selbst hatte sich ihm gezeigt und ihn zum Glauben ermahnt.

Draußen erklang der schrille Schrei eines Käuzchens; gespenstisch und wie ein Ruf aus einer anderen Welt.

»Ich will dein Diener sein«, flüsterte der Graf mit Inbrunst. Seine Worte versanken in der Stille. Er ging wieder zu Bett und starrte in die Finsternis hinein.

Plötzlich flog krachend die Tür auf. Zwei schemenhafte Gestalten glitten in das Zimmer. Sie schwebten dicht über dem Boden. Der Graf dachte einen Augenblick lang an Einbrecher und erschrak. Sein Oberkörper ruckte hoch. Die beiden Schemen glitten näher, schwebten durch die Lichtbahn, die durch das Fenster in den Raum fiel, und der Graf erkannte, dass diese Gestalten nicht von dieser Welt waren. Es waren Dämonen der Hölle, die Satan schickte. Ihre grässlichen Gesichter verrieten nichts. Höllische Mächte leiteten sie. Die Stunde der Bestrafung war angebrochen. Der Graf zitterte plötzlich am ganzen Körper. Seine Zähne schlugen aufeinander wie im Schüttelfrost. Abwehrend streckte er den höllischen Gestalten die Arme entgegen. »Nein«, keuchte er und das Herz drohte ihm in der Brust zu zerspringen. »Bitte …«

Die beiden Dämonen packten ihn. Er hatte ihnen nichts entgegenzusetzen. Der gequälte Schrei, die sich in seiner Brust hochkämpfte, erstickte in der Kehle. Eiskalte Hände hielten ihn fest. Der Geruch von Moder und Verwesung stieg ihm in die Nase. Er wurde aus dem Gemach geschleppt. Es ging die Treppe hinunter, sie zerrten ihn in den Hof, eine Pforte wurde geöffnet und wenig später befanden sie sich im Keller. Es war hier finster wie in einer Gruft. Der Graf stöhnte und röchelte. Eine Geheimtür öffnete sich wie von Geisterhand gesteuert. Er wurde in ein Gewölbe bugsiert. Hier brannten Fackeln an den Wänden. Licht- und Schattenreflexe zuckten über die rauen Wände. Auf dem Boden hatten sich Pfützen gebildet.

Der Graf wurde zu Boden geschleudert. Die beiden Dämonen, die ihn hergebracht hatten, lösten sich auf und verschwanden. Stoßweise atmend lag der Graf am Boden. Lichtschein fiel auf ihn. Höhnisches Gelächter erschallte plötzlich. Und dann verwandelte sich die Wand. Die Quader lösten sich auf und wurden von waberndem Nebel ersetzt. Und aus dieser Nebelwand löste sich eine Gestalt. Sie hatte schwarze Haare und trug einen langen, schwarzen Mantel mit aufgestelltem Kragen. Die Augen leuchteten rötlich. Der Geruch von Schwefel breitete sich aus. Die Gestalt trat einen Schritt in das Gewölbe. »Ich bin dein Herr und Meister.«

»Ich bete dich an.«

»Du bist ein elender Wurm«, sagte Luzifer ungnädig. »Aber ich werde dich zu meinem Sklaven machen. Du wirst nur noch mir dienen und alles, was gegen mich gerichtet ist, bekämpfen. Die Menschen müssen sich wieder mir zuwenden. Und dafür wirst du sorgen.«

»Ja, Herr. Ich werde dein gehorsamer Diener sein.«

Der Satan hob den rechten Arm und flüsterte irgendwelche Worte in einer Sprache, die der Graf nicht verstand. Und er spürte, dass in seinem Körper etwas vorging. Leise wimmerte er. Er lag am Boden und seine Finger verkrallten sich im felsigen Untergrund. Seine Nägel brachen.

Luzifer trat zurück und verschwand in der Nebelwand. Sie verfestigte sich und eine raue Wand aus großen Quadern begrenzte wieder den Raum. Der Graf senkte den Blick und sah sein Gesicht in einer der Wasserpfützen. Aber es war nicht mehr sein Gesicht. Es war der Kopf eines Stieres, der sich im Wasser spiegelte. Und der Graf merkte, wie sich sein Geist umnebelte. Er vergaß, wer er war. Und dann hatte er nur noch ein Verlangen – das Verlangen, Angst und Schrecken zu verbreiten. Er stand auf, hob die Arme und ballte die Hände zu Fäusten. Sein Brüllen hallte durch die unterirdischen Gänge. Er warf den Kopf in den Nacken. Seine Augen glühten in einem besonderen Licht – in einem höllischen Licht.

Luzifer hatte ihn in Minotaurus verwandelt.

Er irrte durch die Gänge. Fackeln an den Wänden leuchteten ihm. Seine Schritte hallten. Leises Glucksen war zu vernehmen, das die Tropfen verursachten, die in die Wasserpfützen am Boden fielen. Immer tiefer ging es in den Leib der Erde hinunter. Es war ein Irrgarten, aber das Ungeheuer fand sich zurecht. Und dann trat es ins Freie. Es reckte die Schultern und marschierte los. Schnell näherte es sich dem Dorf. Witternd blieb es am Ortsrand stehen. Und dann ließ es ein schauerliches Brüllen hören.

Die Menschen im Dorf wurden aus dem Schlaf gerissen. Ihre Herzen schlugen höher. Herb Saddler, der zwischen den Beinen seiner Geliebten lag und mit seinem Glied tief in ihr steckte, hielt in seinen rhythmischen Bewegungen inne. »Was war das?« Er spürte plötzlich Beklemmung.

»Ich weiß es nicht«, versetzte Lydia, die junge Frau, die kurz vor dem Höhepunkt gestanden hatte. »Mach weiter«, drängte sie ungeduldig.

Herb Saddler lag da wie erstarrt.

Der furchtbare Schrei war verhallt. Lydias Finger verkrallten sich im Rücken des Mannes. Wegen des Schreis verschwendete sie keinen Gedanken mehr und ergriff die Initiative. Sie wand sich unter ihm hervor und gebot ihm, sich auf den Rücken zu legen.

Dann schwang sie sich auf ihn, führte sich sein pralles Glied ein und ging langsam nach unten. Er spürte die feuchte Wärme ihrer Scheidewände, die den steifen Schaft umschlossen und drückte ihr seine Mitte entgegen.

Lydias knackiger, kleiner Po mit den runden, glatten Backen schwang auf und ab. Tief spürte sie ihn in sich. Er lag nur da und ließ es geschehen. Seine Lider waren halb über die Augen gesunken.

Lydia ließ ihre Unterleibsmuskeln spielen, bewegte sich hin und her, vor und zurück und manipulierte ihn auf jede erdenkliche Art. Jetzt begann auch Saddler von unten her zu stoßen.

Lydia hatte ihre Arme neben seinen Schultern abgestützt. Er hatte seine nervigen Hände auf ihren Hüften liegen und unterstützte ihre Bewegungen mit der Kraft seiner Arme. Sie fingen an zu schwitzen, denn die Nacht hatte kaum Kühlung gebracht.

Lydia keuchte. Die blonden Haare hingen ihr ins gerötete Gesicht. Ihre Brüste wippten im Takt ihrer Bewegungen. Saddler stieß heftiger. Und schließlich kam er.

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