Logo weiterlesen.de
Special Force One - Folge 02

Inhalt

  1. Cover
  2. Über diese Serie
  3. Über diese Folge
  4. Über die Autoren
  5. Titel
  6. Impressum
  7. Unter Feuer
  8. In der nächsten Folge

SFO - Die Spezialisten

Special Force One – Die Antwort der Vereinten Nationen auf den Terror der heutigen Zeit. Ein Spezialkommando, allein zu dem Zweck geschaffen, korrupte Staaten, Flugzeugentführer, Attentäter und Massenmörder zu bekämpfen.

Doch das Projekt hat nicht nur Befürworter. Auch in den eigenen Reihen gibt es Kritiker, die nur darauf warten, dass das Unternehmen fehlschlägt.

Das Alpha-Team um Colonel John Davidge und Leutnant Mark Harrer hat jedoch keine Wahl: Wenn die Vereinten Nationen um Hilfe rufen, rückt die SFO aus. Und wo sie im Einsatz sind, ist Versagen keine Option …

Folge 01: Der erste Einsatz

Folge 02: Unter Feuer

Folge 03: Drogenkrieg

Folge 04: Operation »Broken Fish«

Folge 05: Feindname: Nexus

Folge 06: Das ägyptische Grabmal

Folge 07: Südsee-Inferno

Folge 08: Schatten der Vergangenheit

Folge 09: Auf verlorener Mission

Folge 10: Piraten vor Singapur

Folge 11: Einsatz hinter Klostermauern

Folge 12: Codename: Enigma

Folge 13: Insel aus Stahl

Folge 14: Der Atem Gottes

Folge 15: Flug in den Tod

Folge 16: Der Nemesis-Plan

Folge 17: Das Delta-Protokoll

Über diese Folge

Alarm! Alarm für das Alpha-Team der Special Force One! Gerade mal zwei Tage Ausbildungs-Camp haben sie hinter sich und schon sollen sie eine junge Frau aus der Gewalt von afrikanischen Rebellen befreien. Die SFO-Kämpfer sind bereit alles zu geben. Mitten im Feuer der kampferprobten gegnerischen Söldner müssen sie plötzlich erkennen, dass es noch mächtigere Feinde gibt – unsichtbare Feinde, die sich heimtückisch gegen sie verschworen haben …

Special Force One – Die Antwort der Vereinten Nationen auf den Terror der heutigen Zeit. Ein Spezialkommando, allein zu dem Zweck geschaffen, korrupte Staaten, Flugzeugentführer, Attentäter und Massenmörder zu bekämpfen.

Über die Autoren

An der Romanserie Special Force One haben die Autoren Michael J. Parrish, Roger Clement, Dario Vandis und Marcus Wolf mitgearbeitet. Sie alle haben jahrelange Erfahrung im Schreiben von Action- und Abenteuergeschichten. Durch ihr besonderes Interesse an Militär und Polizei haben sie außerdem fundierte Kenntnisse über militärische Abläufe und ein gutes Gespür für actiongeladene Erzählstoffe.

Michael J. Parrish

sfo-logo.jpg

 

Unter Feuer

 

be-logo.jpg

Unter Feuer

Büro des militärischen Attachés

United Nations Headquarters, New York

Freitag 1738 ET

»… befinden sich unsere Leute in diesem Augenblick auf dem Weg zum Einsatzort. Ich habe einige alte Verbindungen spielen lassen. Ein US-Flugzeugträger, der gegenwärtig vor dem Horn von Afrika kreuzt, wird ihnen als Zwischenlandestation dienen. Von dort geht es weiter ins mulawesische Bergland. Dank der Informationen, die uns das New Yorker FBI übermittelt hat, wissen wir sehr genau, wo sich die Entführer mit der Geisel aufhalten.«

»Hm.« Heinrich von Schrader machte ein nachdenkliches Gesicht. Die Züge des Deutschen, der zum militärischen Attaché der neu gegründeten Spezialeinheit bestellt worden war und als Bindeglied zwischen Militär und UN-Generalsekretär fungierte, furchten sich sorgenvoll.

»Ich weiß nicht, General«, sagte er in seinem gestochenen Englisch, jedes einzelne Wort betonend. »Offen gestanden habe ich kein sehr gutes Gefühl dabei.«

»Weshalb nicht, Sir?« Winston Connick, Brigadegeneral der US-Streitkräfte und oberster Befehlshaber der neuen Einheit unter UN-Kommando, hob die Brauen.

»Es läuft alles nach Plan. Die zivilen Behörden haben die Vorarbeit geleistet. Außerhalb seines Zuständigkeitsbereichs sind dem FBI die Hände gebunden. Das bedeutet, dass andere Leute ran müssen – Spezialisten, die unter dem Siegel und mit der Legitimierung der Vereinten Nationen arbeiten. So war es vorgesehen, oder nicht?«

»Sicher, ich weiß. Nicht nur Sie haben die SFO-Doktrin verfasst, General. Ich bin auch dabei gewesen. Aber ich frage mich, ob es nicht noch zu früh ist für einen Einsatz wie diesen. Die Leute von Special Force One hatten gerade einen Tag Zeit, sich kennen zu lernen – und nun schicken wir sie schon in ihren ersten Einsatz. Ist das fair?«

»Der Krieg ist niemals fair, Sir. Eine junge amerikanische Staatsbürgerin wurde von diesen verdammten Rebellen entführt, nur darum geht es. Wie unsere Leute darüber denken, kann Ihnen gleichgültig sein. Es sind Soldaten, Sir. Das bedeutet, dass sie ihre Pflicht tun werden, ganz egal, wie groß die Widerstände sein mögen.«

Von Schrader blies durch die Nase. Connick kannte den Deutschen inzwischen gut genug, um zu wissen, dass er das immer dann tat, wenn er nervös wurde.

»Aber hätten die Mitglieder der Gruppe sich nicht noch besser kennen lernen müssen?«, fragte er. »Muss eine Spezialeinheit, wie sie uns vorschwebt, nicht bestens aufeinander eingespielt sein?«

»Allerdings, Sir, und ich kann Ihnen versichern, dass das hier der Fall ist. Die Männer und Frauen von Special Force One mögen nicht lange Zeit gehabt haben, den Einsatz zu trainieren, aber sie alle sind Spezialisten ihres Fachs, zählen zu den jeweils besten ihres Landes. Colonel Davidges Leute werden den Job erledigen, davon bin ich überzeugt – sonst hätte ich sie nicht auf diese Mission geschickt. Vergessen Sie nicht, dass ich für diese Männer und Frauen die Verantwortung trage. Auch mir ist an ihrer sicheren Rückkehr gelegen.«

Die letzten Worte hatten vorwurfsvoll geklungen, und sie verfehlten ihre Wirkung auf von Schrader nicht.

»Schon gut, General«, wiegelte der Attaché ab, »ich wollte Ihnen nicht zu nahe treten. Ich möchte nur ganz sichergehen, dass bei dieser Sache nichts schief läuft. Sie wissen, dass es alles andere als einfach war, den Sicherheitsrat dazu zu bringen, die SFO-Doktrin zu verabschieden. Nicht wenige Regierungen, die im Sicherheitsrat repräsentiert werden, sind noch immer skeptisch. Wenn gleich der erste Einsatz in einem Fiasko endet, werden jene, die sich bislang neutral verhalten haben, rasch zu Gegnern des Projekts werden.«

»Dazu wird es nicht kommen«, war Connick überzeugt. »Und jetzt entschuldigen Sie mich, Sir. Ich muss zurück in mein Büro – Colonel Davidge wollte sich vom Flugzeugträger aus melden.«

»Natürlich. Gehen Sie nur, General, und tun Sie Ihre Pflicht. Hoffen wir nur, dass alles läuft wie geplant. Immerhin steht nicht nur die Reputation von Special Force One auf dem Spiel – es geht um das Leben einer jungen Frau.«

»Ja«, stimmte Connick zu, »hoffen wir, dass alles läuft wie geplant.«

Damit verabschiedete er sich und verließ das Büro, das in einer der oberen Etagen des United-Nations-Gebäudes untergebracht war.

Schon als Connick in den Lift stieg, um hinunter zu seinem eigenen Büro zu fahren, breitete sich ein verräterisches Grinsen auf seinen Zügen aus.

Dieser von Schrader war ein Idiot.

Ein Bürokrat der ärgsten Sorte, der vom wirklichen Leben keine Ahnung hatte.

Und das war gut so.

Denn mit einem anderen Attaché, einem mit militärischer Erfahrung, hätte er nicht so leichtes Spiel gehabt.

Von Schrader war einfach zu durchschauen. Er machte diesen Job weniger aus Überzeugung, sondern um möglichst rasch die Karriereleiter zu erklimmen. Entsprechend wollte er nichts anderes, als seiner Regierung und dem UN-Sicherheitsrat zu gefallen. Daran richteten sich seine Entscheidungen aus.

Es war ein Leichtes gewesen, von Schrader einzureden, dass Special Force One schon einsatzbereit und die Bewährungsstunde der neuen Einheit gekommen sei.

Die Wirklichkeit sah völlig anders aus.

Das Alpha-Team, also die erste Special-Force-One-Einheit, die zusammengestellt worden war, bestand aus Versagern: ein Kommunikationsspezialist, der Spielschulden bei der Brüsseler Unterwelt hatte; eine Waffenoffizierin, die unter Psychosen litt; eine Ärztin, die Insubordination als intellektuelle Pflicht betrachtete; zwei Nahkampfspezialisten, die erbittert um ihren Platz im Team kämpften; ein Mechaniker, der lieber heute als morgen desertiert wäre; und, um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, ein Gruppenführer, der von einem Trauma verfolgt wurde und die letzten zehn Jahre vom Dienst suspendiert gewesen war.

Der einzige brauchbare Mann im Team war Commander Gordon Smythe, ein Brite, der auf Connicks Seite stand und in die wirklichen Pläne eingeweiht war.

Hochrangige britische und amerikanische Militärs betrachteten es als Affront, dass die UN ihnen in ihre Kompetenzen pfuschten. Das, wofür Special Force One ins Leben gerufen worden war, leisteten amerikanische und britische Spezialeinheiten wie die Navy Seals oder der SAS schon an verschiedenen Schauplätzen der Welt.

Sie brauchten keine internationale Spezialeinheit, deren Legitimierung vielleicht noch ihre eigene überstieg, denn sie fürchteten, dass ihr eigener Einfluss dadurch sinken würde.

Aus diesem Grund hatte sich eine heimliche Front gegen die Pläne des Sicherheitsrates gebildet.

Vordergründig hatten die Generäle keine Wahl gehabt, als den Plänen des UN-Sicherheitsrates beizupflichten, zumal sowohl die US-Regierung als auch der britische Premier der Gründung von Special Force One zugestimmt hatten.

Aber insgeheim hatten sie einen Plan entwickelt.

Einen Plan, der zum Ziel hatte, Special Force One scheitern zu lassen und den Verantwortlichen auf diese Weise zu zeigen, dass ihre Pläne weltfremd und undurchführbar waren.

Der Lift blieb stehen, die Türhälften öffneten sich. Connick trat hinaus auf den Korridor, wo Reinigungspersonal damit beschäftigt war, den steinernen Boden zu wischen und die holzgetäfelten Wände zu polieren.

Was bildeten sich diese Bürokraten nur ein?

Glaubten sie, nur weil sie ein schönes Gebäude im Herzen von New York City unterhielten, hätten sie tatsächlich etwas zu sagen?

Connick schüttelte den Kopf.

Sie waren so naiv – zu naiv, um zu erkennen, wer bei dieser Sache in Wahrheit die Fäden zog. Vom ersten Augenblick an waren die Pläne für die neue Spezialeinheit torpediert worden.

Indem man insgeheim Einfluss auf die Zusammenstellung des Alpha-Kommandos genommen hatte. Indem man einen eigenen Agenten ins Team eingeschleust hatte. Und indem man eine Mission inszeniert hatte, die die Männer und Frauen von SFO nicht bewältigen konnten.

Das Projekt würde scheitern – und die Macht wieder denen gehören, die sie verdienten.

***

Luftraum über dem mulawesischen Bergland

Samstag, 0546 OZ

Die Propellerturbinen der Transportmaschine dröhnten.

Im Laderaum herrschte gedämpftes Licht.

Die zweimotorige Turboprop-Maschine trug die militärische Bezeichnung »C12«, war aber als »King Air 200« oder »Beech 200« in der ganzen Welt bekannt. Im Einsatz für die US Army war das Flugzeug mit einer speziellen Luke ausgestattet, die sowohl für die Be- und Entladung als auch für den Fallschirmabsprung vorgesehen war.

Auf den Notsitzen, die von der Innenwandung der C12 geklappt werden konnten, saßen sie aufgereiht: Die Männer und Frauen von Special Force One – Spezialisten aus aller Welt, die zusammengerufen worden waren, um eine neue, internationale Kommandoeinheit zu formieren.

Erst vor zwei Tagen waren sie einander zum ersten Mal begegnet – nun waren sie schon auf dem Weg zu ihrem ersten Einsatz.

Sergeant Mark Harrer, das deutsche Mitglied des Teams, schaute in die Runde. Er konnte die Anspannung auf den Gesichtern seiner Kameraden sehen. Keiner von ihnen wusste genau, was sie erwartete.

Sergeant Alfredo Caruso saß neben ihm. Caruso war Italiener, ein Spaßvogel und Frauenheld, mit dem sich Mark auf Anhieb gut verstanden hatte. Mit einer Ausnahme: Durch einen Computerfehler war der Posten des Nahkampfspezialisten doppelt besetzt worden, und Mark und Alfredo waren die beiden Kandidaten. Nur einer von ihnen würde genommen werden, der andere musste zurück nach Hause fliegen.

Caruso gegenüber saß Lieutenant Ina Lantjes, die aus den Niederlanden stammende Ärztin – eine attraktive junge Frau, deren langes blondes Haar jetzt unter ihrem Kampfhelm verborgen war. Während sie auf ihrem Gebiet ein echter Crack zu sein schien, hatte Dr. Lantjes offenbar keine sehr hohe Meinung von militärischer Ordnung – und von Deutschen übrigens auch nicht.

Lieutenant Pierre Leblanc war Franzose und Kommunikationsspezialist. Für Verwirrung hatte seine Behauptung gesorgt, sein »Chérie« werde ihn auf allen Missionen begleiten – bis Mark festgestellt hatte, dass Leblanc damit seinen tragbaren Computer meinte, ohne den er nicht auf Einsatz ging.

Aus Sergeant Marisa Sanchez, der argentinischen Waffenspezialistin, war Mark noch nicht recht schlau geworden. Sie schien eine motivierte und gute Soldatin zu sein, aber darüber hinaus hielt sie sich bedeckt. In Sachen Schweigsamkeit wurde sie nur noch von Corporal Miroslav Topak übertroffen, einem jungen Russen, der als Motorisierungsexperte zum Team gestoßen war.

Und schließlich war da noch Commander Gordon Smythe, seines Zeichens Brite und stellvertretender Gruppenführer. Ein zackiger, asketischer Typ, Soldat durch und durch, der in Mark Harrer sein persönliches Feindbild entdeckt hatte. Smythe oblag die Entscheidung, wer im Team bleiben würde und wer nicht – und wäre nicht der Einsatz dazwischengekommen, hätte Mark vermutlich schon die Koffer packen müssen.

Colonel John Davidge, der Gruppenführer, war Mark ein Rätsel. Der US-Amerikaner schien ein Mann voller Widersprüche zu sein.

Bei ihrem ersten Treffen war Mark überzeugt gewesen, einen ehemaligen Alkoholiker vor sich zu haben – einen Mann, den das Leben schwer gezeichnet hatte und der eben erst wieder auf die Beine gekommen war. Dieser Eindruck hatte bei ihm üble Erinnerungen geweckt. Erinnerungen an zu Hause, an seinen Vater.

Von dem Augenblick an, in dem der Einsatz begonnen hatte, war Davidge jedoch wie ausgewechselt gewesen. In seinem Kampfanzug bot der Colonel eine eindrucksvolle Erscheinung, und sein entschlossener Blick ließ keinen Zweifel daran, dass er diese Mission erfolgreich ausführen wollte.

Aber was noch wichtiger war: Davidge strahlte genau jene Ruhe und Besonnenheit aus, die man von seinem Gruppenführer erwartete.

»In Ordnung, Leute«, sagte er, erhob sich von seinem Sitz und trat in die Mitte, obwohl die C12 gerade durch ein paar ziemlich unsanfte Turbulenzen flog. Davidge fing die Erschütterungen ab. Nervosität schien ihm fremd zu sein.

»Gehen wir den Einsatz noch einmal durch. Wie wir auf den Satellitenbildern gesehen haben, befindet sich das Versteck der Entführer in einer entlegenen Gegend im Bergland von Mulawesi1). Es gibt weder Straßen noch eine Möglichkeit, mit der Maschine runterzugehen – wir werden also eine Luftlandung durchführen.

Der Peilsender, den wir zuvor abwerfen werden, dient uns als Sammelpunkt. Dort werden wir bis zum Morgengrauen abwarten. Danach werden die Operation Units ihre Arbeit aufnehmen, während Lieutenant Leblanc Sie über die Vorgänge im Lager auf dem Laufenden halten wird. Dank des SIS-Satelliten2) haben wir eine ziemlich genaue Vorstellung davon, was im Camp der Geiselnehmer vor sich geht. Wir werden genau nach Plan vorgehen, Zug um Zug. Und ich erwarte, dass jeder von Ihnen sein Bestes gibt. Persönliche Rivalitäten haben hintanzustehen. Habe ich mich deutlich ausgedrückt?«

»Ja, Sir«, sagten Mark und Alfredo wie aus einem Munde – es war klar, dass die Anspielung ihnen gegolten hatte.

»Wir werden abspringen, das Mädchen da rausholen und uns umgehend zum Rendezvouspunkt begeben. Sie alle sind Experten Ihres Fachs, angeblich die besten Ihres Landes. Jetzt haben Sie Gelegenheit, das unter Beweis zu stellen. Ich erwarte vollen Einsatz. Ist das klar?«

»Ja, Sir«, scholl es aus einem halben Dutzend Kehlen zurück. Nur Lieutenant Lantjes hielt sich bedeckt.

»Wissen Sie, was ich mich frage, Colonel?«, sagte sie stattdessen.

»Was, Lieutenant?«

»Ob es diesen Einsatz auch gäbe, wenn es sich bei der Geisel um eine x-beliebige Helferin des UN-Flüchtlingskomitees handeln würde, und nicht um die Nichte des Präsidenten.«

»Darüber nachzudenken steht Ihnen nicht zu, Lieutenant«, schnarrte Commander Smythe, noch ehe Davidge etwas erwidern konnte. Was der Colonel hatte sagen wollen, blieb ein Rätsel – denn im nächsten Moment wechselte die Innenbeleuchtung des Laderaums auf Dunkelrot, und der Pilot meldete sich über Lautsprecher.

Sie hatten das Absprunggebiet erreicht.

»Okay, das war’s, Ladys und Gentlemen«, rief Davidge und klatschte in die Hände. »Raus mit Ihnen – und geben Sie auf sich Acht. Brechen Sie die Funkstille nur, wenn es sich nicht umgehen lässt. Wir treffen uns am Sammelpunkt.«

Das Ausstiegsschott der Maschine öffnete sich. Eisig kalte Luft fegte ins Innere des Flugzeugs und zerrte an den Insassen.

Wollen Sie wissen, wie es weiter geht?

Hier können Sie "Special Force One 02" sofort kaufen und weiterlesen:

Amazon

Apple iBookstore

ebook.de

Thalia

Weltbild

Viel Spaß!



Kaufen