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Snöfrid aus dem Wiesental – Die ganz und gar abenteuerliche Reise zu den Nebelinseln

Inhalt

Vorwort des Verfassers

Teil eins: Das Tal

1. Kapitel, in dem wir Snöfrid zum ersten Mal (wieder) begegnen

2. Kapitel, in dem Snöfrid etwas tut, was Snöfride sonst weder tun noch tun wollen

3. Kapitel, in dem die Kunde von Snöfrids neuem Abenteuer schneller vorankommt als er

4. Kapitel, in dem Snöfrid zwei überraschende Begegnungen hat

5. Kapitel, in dem zunächst einige Verständnisschwierigkeiten ausgeräumt werden müssen

6. Kapitel, in dem gleich aus mehreren Gründen getuschelt wird

7. Kapitel, in dem Snöfrid einerseits jede Menge, andererseits aber gar nichts erfährt

8. Kapitel, in dem es eher flach zugeht

9. Kapitel, in dem zwar die Landschaft ansteigt, die Laune aber nicht

10. Kapitel, in dem Snöfrid endlich einen brauchbaren Fingerzeig bekommt

Teil zwei: Das Nordmeer

11. Kapitel, in dem Snöfrid auf Gegenwind stößt

12. Kapitel, in dem Snöfrid seinen Retter retten muss

13. Kapitel, in dem Snöfrid Fähigkeiten entdeckt, von denen er keinen Schimmer hatte

14. Kapitel, in dem Snöfrid nicht lesen kann

15. Kapitel, in dem es fischig zugeht und auch so riecht

16. Kapitel, in dem die Geschichte eine maritime Wendung nimmt

17. Kapitel, in dem Snöfrid nicht nur das Essen madig gemacht wird

18. Kapitel, in dem Snöfrid trotz Nebel klarer sieht

19. Kapitel, in dem Snöfrid ahnt, dass er tiefgründiger forschen muss

20. Kapitel, in dem es womöglich ein bisschen zu nass wird

Teil drei: Die Inselwelten

21. Kapitel, in dem Snöfrid das Ziel ansteuert, obwohl er nicht steuern kann

22. Kapitel, in dem Snöfrid gleichermaßen falsch- und richtigliegt

23. Kapitel, in dem schon wieder sagenhafte Gestalten auftauchen

24. Kapitel, in dem Snöfrid gehörig verwirrt werden soll

25. Kapitel, in dem es zu einem unerfreulichen Wiedersehen kommt

26. Kapitel, in dem nicht nur Snöfrid mal richtig tief Luft holt

27. Kapitel, in dem Snöfrid in die Luft gehen könnte

28. Kapitel, in dem Snöfrid feststellt, dass es mehr als ein Ziel zu erreichen gibt

29. Kapitel, in dem Snöfrid erfährt, dass die snöfridschen Tage bald zu Ende sein könnten

30. Kapitel, in dem Snöfrid beschließt, dass das zweite sein letztes Abenteuer war, sich aber selbst nicht glaubt

Hochverehrte Leser,

womöglich erinnert ihr euch daran, dass ich vor einiger Zeit eine Reise in den hohen Norden unternommen hatte, um Spuren jenes legendären Wesens zu finden, das unter dem Namen „Snöfrid“ bekannt ist. Es war nicht leicht, überhaupt irgendetwas herauszufinden, da die Leute dort beileibe nicht sehr gesprächig waren.

Und sie sind es immer noch nicht, wie ich jetzt feststellen musste. Denn ich war erneut im Norden, um nach weiteren Snöfrid-Spuren zu suchen.

Die ganz und gar unglaubliche Rettung von Nordland, also Snöfrids erstes Abenteuer, ist inzwischen wohl in der ganzen Welt bekannt.

Aber Hinweise auf ein zweites Abenteuer hatte bisher kein Forscher entdecken können.

Ich begab mich also zunächst ins Wiesental, Snöfrids angestammte, wunderschöne und über alles geliebte Heimat. Da die snöfridschen Tage aber schon lange, ach, sehr lange zurückliegen, war es so gut wie unmöglich, unter dem Staub der Jahre eine brauchbare Spur zu finden.

Kurzum, ich erfuhr im Wiesental nicht mehr, als ich ohnehin schon wusste.

Nämlich, dass Snöfrid bei seinem ersten Abenteuer aufgebrochen war, um die Feenprinzessin Gunilla zu retten, den Trollen Benehmen beizubringen, den bösen Asgrimur zu entlarven und auf diese Weise mal eben schnell das gesamte Nordland zu retten.

Snöfrid war damals ganz unfreiwillig und quasi gegen seinen Willen zum Helden geworden. Denn was er ja eigentlich wollte, war seine Ruhe!

Und so sah es aus, als hätte Snöfrid, jenes ungemein unauffällige Wesen, von dem jeder gehört, das aber noch kaum einer tatsächlich gesehen hatte, nach seiner ersten großen Heldentat ebenso zurückgezogen und beschaulich im Wiesental gelebt wie zuvor.

Nur konnte ich mir das beim besten Willen nicht vorstellen.