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Sexy Collection No. 1 – Caprice

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. Caprice – Die Erotikserie
  4. Über dieses Buch
  5. Über die Autoren
  6. Caprice – Maren & Sophie
  7. Wilde Nächte in Cancun
  8. Arabian Sex Affairs
  9. Jackpot der Lust
  10. Unersättlich
  11. From Russia With Sex

Caprice – Die Erotikserie

Maren und Sophie sind beste Freundinnen und Journalistinnen bei Deutschlands größtem Boulevardmagazin BLITZ. Sie berichten von Events überall auf der Welt, die der internationale Adel, die High Society und Prominente aus dem Showgeschäft besuchen. Für ihre Artikel recherchieren sie knallhart – mit vollem Körpereinsatz…

Caprice ist eine Erotikserie, die monatlich in abgeschlossenen Folgen erscheint. In den einzelnen Folgen geht es mal härter und mal sanfter zu. Dafür sorgen die unterschiedlichen Autoren, die für diese Serie schreiben. Da jeder Autor seinen eigenen Stil hat, ist Caprice Folge für Folge ein neues erotisches Leseerlebnis.

Über dieses Buch

Sex und Glamour – Caprice, die Erotikserie. Erleben Sie fünf aufregende Geschichten um die beiden attraktiven Reporterinnen Maren und Sophie. Die Sexy Collection No. 1 enthält die folgenden Caprice-Folgen: Wilde Nächte in Cancun, Arabian Sex Affairs, Jackpot der Lust, Unersättlich, From Russia With Sex.

Über die Autoren

Karyna Leon ist das Pseudonym der 27-jährigen Autorin Ann-Kathrin Karschnick. Sie schreibt nicht nur erotische, sondern auch phantastische Romane. Neben ihrer Hauptbeschäftigung in einer Hamburger Reederei, ist sie ehrenamtlich beim Deutschen Roten Kreuz als Sanitäterin oder als Gruppenleiterin fürs Jugendrotkreuz tätig.

Natalie Frank lebt und arbeitet in Berlin. Beim Schreiben ihrer erotischen Romane lässt sie sich von den Eindrücken und Abenteuern inspirieren, die sie auf ihren Reisen zu den exklusivsten Orten der Welt erlebt.

Bella Apex ist ein Kind der späten Sechziger und lebt in einer aus Film und Fernsehen bekannten westfälischen Metropole. Seit 2010 coacht sie Menschen zum Thema „erfüllte Sexualität“ und schreibt mit Liebe, Lust und Leidenschaft über die schönste Sache der Welt. Jetzt auch für Caprice. www.bella-apex.eu

München und Wien, Valerie de Berg und Vladimir Alexander. Die beiden Nordlichter, die es in den Süden verschlagen hat, schreiben ihre erotischen Geschichten und Romane schnörkellos und direkt. Dies tun sie oft alleine, aber gemeinsame Schandtaten wie bei Caprice sind ihnen die liebsten.

Nach vielen Jahren als Lektorin in einem großen deutschen Verlag arbeitet Sandra Sardy jetzt als freie Autorin. Sie hat etliche Bücher und unzählige Illustriertenromane veröffentlicht und Drehbücher verfasst. Sie liebt schwarze Katzen, gelbe Rosen und ausgedehnte Reisen, die ihr immer neue Inspirationen verschaffen.

Caprice – Maren & Sophie

Maren, die Unschuld vom Lande – das ist zumindest ihre Masche. Dass sie nicht so unschuldig ist, wie sie tut, haben schon die Dorfjungs, mit denen Maren in einem norddeutschen Kaff aufwuchs, am eigenen Leib erleben dürfen. Da sie die Jungs nur aus Langeweile vernaschte, zog es sie in die Großstadt, und sie landete bei Deutschlands größtem Boulevardmagazin BLITZ. Maren weiß, dass ihre mädchenhafte, naive Art den Beschützerinstinkt bei Männern weckt und nutzt diese Tatsache für ihre Zwecke. Trotzdem hofft sie, damit auch ihrem Mr. Right zu begegnen. Und so lange sie den noch nicht gefunden hat, vertreibt sie sich die Zeit mit den Stadtjungs …

Spontan, dominant, durchsetzungsstark – das ist Sophie, der selbstbewusste Vamp mit französischen Wurzeln. Aufgewachsen in einem Pariser Vorort hat sie früh gelernt, sich alleine durchzuboxen. Schon damals merkte sie, dass sie eine gewisse Anziehung auf Männer ausübt – und bekam auch so die Stelle beim BLITZ. Ihre neugierige Reporternase führt sie nicht nur zu exklusiven Topstorys, sondern auch in Situationen, bei denen sie ihre Phantasien ausleben kann. Denn das findet sie viel spannender, als die große Liebe zu suchen. Außerdem ist ihr Körper zu wertvoll, um nur von einem Mann bewundert zu werden …

Maren und Sophie

CAPRICE

Karyna Leon

Wilde Nächte
in Cancun

Und dabei hat der Tag so entspannt angefangen, dachte Maren. Sie saß an ihrem Schreibtisch, ihr Kopf lag auf der Platte, und ihre Augen waren geschlossen. Ein penetranter Lärmpegel drang aus dem Telefonhörer, der neben ihrem Ohr auf dem Tisch lag.

Ihre Mutter.

Es war ihr gelungen, beinahe vier Wochen lang nicht mit ihr zu telefonieren. Doch heute hatte Mama sie auf der Arbeit erwischt.

»Du warst schon lange nicht mehr zu Hause«, drang die vorwurfsvolle Stimme durch den Hörer.

Und das bleibt auch so, fügte Maren im Geiste hinzu. »Ich hab viel zu tun, Mama. Das hab ich dir doch schon beim letzten Besuch erklärt.«

Maren machte sich gar nicht die Mühe, ihren Mund näher an die Muschel zu bringen. Ihre Mutter würde auch so alles verstehen. Oder einfach das, was sie wollte.

»Aber es ist Pfingsten. Da musst du doch frei haben. Dann könntest du vorbeikommen. Ich kenne da jemanden …«

Neben dem andauernden Gequengel ihrer Mutter hörte Maren auf einmal Schritte. Jetzt setzte sie sich wieder gerade hin und versuchte, hellwach auszusehen, damit ihr Chef keine falschen Schlüsse zog. Und einen von seinen Wutanfällen konnte sie jetzt nicht gebrauchen.

»Mama, ich muss auch an Feiertagen arbeiten. Da finden jede Menge Events statt, über die ich berichten muss.«

Maren sah sich um, nahm den Hörer auf und klemmte ihn sich zwischen Ohr und Schulter. Mit einem Bleistift begann sie nervös auf die weiche Unterlage zu schlagen.

»Hast du mir nicht zugehört?«, erwiderte ihre Mutter. »Ich habe einen netten jungen Mann hier in Nordhuusen. Der wäre genau richtig für dich.«

Maren stöhnte genervt auf. »Den brauche ich nicht, Mama. Danke. Ich habe schon jemanden.« Die Worte rutschten ihr heraus, ehe sie es verhindern konnte.

»Und das sagst du erst jetzt? Wie habt ihr euch kennengelernt? Wie heißt er, und warum erfahre ich erst jetzt von ihm?«

Maren verdrehte die Augen. Ihr Blick flog über ihren gerade neu eingerichteten Schreibtisch und blieb an dem Bild der BLITZ-Ausgabe hängen, in der ihr erster Artikel erschienen war.

»Braune Haare, immer ein Lächeln im Gesicht und Augen wie ein sanfter Teddybär. Er ist Koch in einem portugiesischen Restaurant, wo ich ihn auch kennengelernt habe.« Zufrieden nickte Maren, als das Bild vor ihren Augen deutlicher wurde. Durchtrainierter Körper, intelligente Ausstrahlung. Ihre Hände hielten inne, als sie den Bleistift betrachtete. Ein verschmitztes Lächeln erschien auf ihrem Gesicht. Ja, die Länge war genau richtig.

»Dann musst du auf jeden Fall über Pfingsten nach Hause kommen. Ich möchte ihn kennen …«

Walter Stein, der Chefredakteur, betrat gerade das Großraumbüro und stemmte die Hände in die beleibten Hüften. Erschrocken entglitt Maren der Bleistift, während sie geistesgegenwärtig die Sprechmuschel ihres Telefons zuhielt und ihrem Chef lauschte.

»So, alle mal herhören. Ich brauche jemanden, der Zeit und einen gültigen Reisepass hat.«

Ohne nachzudenken schoss Marens Hand nach oben. Da war ihr Ausweg. Ihre Flucht vor einem weiteren spießigen Wochenende voller geselliger Familieneintracht und dem verzweifelten Versuch ihrer Mutter, sie mit einem der ortsansässigen Bauern zu verkuppeln.

»Maren? Du bist frei?«

Sie nickte hastig, ohne zu wissen, auf welchen Job sie sich gerade einließ. Alles war besser als Nordhuusen.

»Dann pack deine Sachen und sei in drei Stunden am Flughafen. Lori, ich schick Ihnen gleich die Daten; buchen Sie bitte den Flug für Maren. Maren, du bekommst eine E-Mail mit allen Infos.«

Maren ignorierte den herrischen Ton, den sie, wie alle anderen, von Walter gewohnt war. Sie wollte ihn nicht verärgern, aus Angst, er könnte ihr die Story wieder wegnehmen, und nickte daher nur, anstatt ihm einen gepfefferten Kommentar an den Kopf zu werfen.

Sodann widmete sie sich wieder ihrer Mutter. Diese hatte immer noch nicht aufgehört zu reden. »… sicherlich ein guter Junge, aber wenn du schon jemanden hast, wird er Verständnis haben.«

»Entschuldige, ich muss Schluss machen, Mama. Die Arbeit ruft. Berichterstattung. Das ganze Wochenende. Bis demnächst.«

Maren hörte noch das hastige Luftholen ihrer Mutter am anderen Ende der Leitung, ehe sie auflegte.

Geschafft, dachte sie erleichtert und erhob sich aus ihrem Stuhl. Sie warf noch einen letzten Blick auf das Cover. Der Braunhaarige mit den Teddyaugen war ihr Typ, nur war er ganz sicher kein Koch. Soweit sie wusste, war er Rennsportler gewesen, aber schon seit ein oder zwei Jahren nicht mehr im Geschäft. So oder so würde ihre Mutter ihn niemals kennenlernen.

»Lori, weißt du schon, wohin es geht?«, fragte sie, als sie den Platz der Sekretärin passierte. Während sie auf eine Antwort wartete, schlüpfte sie in ihre dünne Strickjacke. Es war Anfang Mai in Hamburg, aber schon wärmer als im Hochsommer.

»Mexiko. Du solltest ein paar Kleider einpacken, Kleines.« Lori lächelte ihr mit ihren knallrot geschminkten Lippen freundlich zu.

Maren riss die Augen auf und fuhr sich mehrmals durch die kurzen Haare. »Mexiko? Das wird ein langer Flug.«

»Nimm dir ein Buch mit.«

Maren nickte und machte sich auf den Heimweg. Viel Zeit blieb ihr nicht, wenn sie rechtzeitig einchecken wollte, daher rief sie sich gleich ein Taxi, das sie zur Wohnung brachte.

***

Ihr Blick flog zur Uhr. Sie hatte noch zwei Stunden, ehe ihr Flug gehen sollte. Lori hatte sie in der Zwischenzeit angerufen und ihr die Flugdaten mitgeteilt. Maren warf noch hastig ein Abendkleid in ihren Trolley, ehe sie in ihre High Heels schlüpfte. Sie passten hervorragend zu dem leichten beigen Leinenkleid, für das sie sie sich wohlweislich entschieden hatte. Ein letzter Blick über ihre Habseligkeiten, dann noch einer durchs Zimmer.

Maren nickte. Sie hatte an alles gedacht. Mit dem Trolley im Schlepptau trat sie wieder vor die Tür. Das Taxi wartete schon auf sie; sie hatte es gleich nach dem Heimkommen vorbestellt.

Als Maren gerade die Tür hinter sich zuzog, sah sie, wie ein Mann schnurstracks auf das gelbe Gefährt zuging und den Wagenschlag aufriss.

»Hej!«, rief Maren verwirrt. Der lässig gekleidete Mann blickte kurz auf, lächelte ihr zu und verschwand dann mit einer eleganten Drehung im Auto.

Empört beobachtete sie, wie das Taxi anfuhr. Kurz war sie versucht, hinter dem Gefährt herzulaufen, aber dann fiel ihr ein, dass diese Schuhe keinesfalls dazu geeignet waren.

Maren kramte in ihrer hellbraunen Handtasche nach dem Handy. Dank dieses dreisten Idioten musste sie nun ein neues Taxi rufen.

***

Zwanzig Minuten später war sie endlich auf dem Weg zum Airport. Ihre Finger trommelten nervös auf ihrem Oberschenkel. Das war so nicht geplant. Sie schaute alle paar Minuten auf ihre Uhr, bis sie endlich am Flughafen ankam. Sie wartete gar nicht erst darauf, dass der Taxifahrer ihr das Wechselgeld wiedergab. Nicht einmal darauf, dass er ihr mit dem Gepäck half. Mit einem kräftigen Ruck wuchtete sie ihren Trolley aus dem Kofferraum und machte sich auf den Weg.

Maren hetzte an Menschen vorbei, die es sich zur Aufgabe gemacht zu haben schienen, ihr den Weg zu versperren. In ihrer Handtasche klimperte es, als sie einem beleibten Mann auswich und diesen mit ihrer Tasche traf. Seine Flüche folgten ihr nur kurz. Die Ansage, dass der Check-In-Schalter 64 nach Mexiko in wenigen Minuten geschlossen werden würde, erforderte ihre gesamte Aufmerksamkeit.

Maren sah sich panisch um. Sie war im falschen Terminal. Ohne lange zu überlegen, zog sie ihre High Heels aus und begann zu laufen.

Die Maschine, die ihr Ticket ausdruckte, musste eine Antiquität sein.

Vermutlich sitzt jemand im Innern, der das per Hand erledigt, dachte Maren, während sie das Zittern in ihrem Fuß unter Kontrolle zu bringen versuchte.

Endlich! Das Ticket kam heraus.

Das Schild mit der 64 leuchtete vor ihr auf. Maren rannte, ohne auf ihre Umgebung zu achten, kreuzte einige andere Schlangen und fuhr einigen Leuten mit ihrem Koffer über die Füße.

Als sie endlich den Schalter erreichte, musste sie sich mit der Hand am Tresen bremsen, um nicht dagegen zu laufen. »Hallo«, stieß sie atemlos hervor, bevor sie ihren Reisepass und das frisch gedruckte Ticket auf den Tisch knallte.

Aus dem Augenwinkel bekam sie die hochgezogene Augenbraue der Schalterdame mit, als sie sich ihre Schuhe wieder anzog.

»Das war knapp, Frau Janson. Ich wollte gerade den Schalter schließen.«

»Ja, vielen Dank.« Maren keuchte immer noch, aber ihr Herzschlag regulierte sich schon wieder. Jahrelanges Sporttraining zahlte sich eben doch aus.

»Fenster oder Gang?«

»Mir egal, solange ich das Flugzeug noch kriege.«

Maren war unfreundlicher, als die Frau es verdient hatte, aber ihr war gerade nicht nach Höflichkeit. Sie atmete einige Male tief durch, redete sich ein, dass sie während des Flugs genügend Zeit hatte, um sich auszuruhen und gab ihren Koffer auf.

Sie sah auf die Uhr. Wenn sie sich beeilte, blieb ihr noch kurz Zeit, um sich einen Milchshake und ein Brötchen zu holen, ehe sie die Sicherheitskontrolle passieren musste.

***

Maren betrat als Letzte das Flugzeug und suchte ihren Sitz.

Sie hatte einen Fensterplatz erhalten, wie sie zu ihrem Erstaunen bemerkte. Wenigstens etwas, was heute rund läuft, dachte sie und nickte zufrieden. Als sie ihre Reihe erreichte, stellte sie fest, dass ein Mann neben ihr auf dem Sitz saß. Er lehnte sich gerade auf ihre Seite hinüber und sah aus dem Fenster auf die Startbahn hinaus.

Maren musterte ihn einen Moment, versuchte ihn einzuschätzen, auch wenn sie sein Gesicht nicht sehen konnte. Der Anzug schien handgefertigt, sah teuer aus. Vermutlich ein Geschäftsmann, dachte sie. Dagegen sprachen allerdings die fehlende Krawatte und die geöffneten oberen Hemdknöpfe. Vielleicht ein Sportler. Marens Blick wanderte zu den Händen. Große, weiche Hände. Keine Schwielen. Von diesen Händen würde sie sich tausend Mal lieber streicheln lassen als von den Bauern, die ihre Mutter jedes Mal für sie bereithielt.

Maren räusperte sich. Sofort drehte der Mann sich um.

»Sie?«, fragte Maren entgeistert und ließ beinahe ihre Handtasche fallen.

Der Mann erhob sich und musterte Maren aufmerksam von oben nach unten. An ihren Beinen blieb er einen Moment hängen, ehe er sich wieder ihren Augen zuwandte. Ein freundliches, einladendes Lächeln erschien auf seinen Lippen. »Kenne ich Sie?«, fragte er.

Maren schnappte nach Luft. Ihr Puls schoss nach oben, bei dem Gedanken an den Mann, der ihr das Taxi gestohlen hatte. Und jetzt sollte sie die ganze Zeit neben ihm sitzen? Auf keinen Fall.

»Sie Dieb«, brachte Maren nur heraus und merkte selbst, wie lächerlich das klang.

Hitze stieg in ihr auf, als sie realisierte, wie sich sein Lächeln in ein Grinsen verwandelte. »Sie haben mich erwischt. Wollen Sie mich jetzt der Polizei übergeben?«, fragte er.

Verwirrt verzog Maren das Gesicht und warf ihre Handtasche ins Gepäckfach. »Nein. Aber Sie sollten sich wirklich schämen. Wegen Ihnen habe ich beinahe meinen Flug verpasst.«

Der Mann stand vor seinem Sitz und machte keine Anstalten, sie auf ihren Platz zu lassen. Stattdessen lächelte er weiter und musterte erneut ihre Beine. Maren hingegen starrte ihn wütend an.

»Sie sind hier, ich bin hier. Wie kann ich Ihren Stress wiedergutmachen?«

»Wie wäre es, wenn Sie meine Taxikosten zahlen?«, entgegnete sie übelgelaunt.

»Sehen Sie es als erledigt an. Dazu müssen Sie mir aber Ihren Namen verraten.«

Jetzt war es an Maren, verwirrt zu sein. Gerade, als sie etwas erwidern wollte, tippte ihre eine der Stewardessen von hinten auf die Schulter. »Sie müssen sich hinsetzen. Wir wollen gleich starten.«

»Natürlich.« Ihre Finger fuhren durch ihre Haare und blieben auf ihrem Hals liegen. Ihre Haut glühte. »Lassen Sie mich bitte durch«, wandte sie sich wieder an den Taxidieb.

Der Mann deutete eine leichte Verbeugung an, bewegte sich aber nur so weit, dass er ihr gerade genug Platz ließ, um sich an ihm vorbeizuschieben.

Trotzig hob sie das Kinn und presste sich zwischen dem Mann und dem Vordersitz hindurch. Es war so wenig Platz, dass sie nicht verhindern konnte, mit ihrem Körper seinen zu berühren. Durch ihr Kleid hindurch konnte sie die Wärme spüren, die von ihm ausging. Dazu strich der teure Stoff seiner Hose über ihre nackten Unterschenkel und sandte eine Gänsehaut über ihre Beine bis hinauf in ihren Bauch.

Auf einmal spürte sie seine Hände durch den dünnen Stoff ihres Kleides. »Warten Sie. Ich helfe Ihnen«, flüsterte der Mann direkt neben ihrem Ohr, sodass sie zusammen zuckte und stehen blieb.

Mit festem Griff packte er ihr Becken, führte es langsam an seinem Unterleib vorbei. Es war nur ein kurzer Moment, aber Maren spürte, wie sein Schoß gegen ihren Po drängte. Diese kurze, aber eindeutige Berührung seiner Lust trieb eine glühende Welle durch ihren Körper und erregte sie mehr, als ihr lieb war.

Ebenso schnell, wie die Hitze sie erfasst hatte, verschwand sie auch wieder, und Maren ließ sich in ihren Sitz fallen. »Fassen Sie mich nicht wieder an, verstanden?«, zischte sie, doch das Feuer, das in ihren Wangen brannte, strafte ihrer Worte Lügen.

»Das war die Bestrafung dafür, dass sie mir ihren Namen immer noch nicht verraten haben.« Der Mann lehnte sich zu ihr rüber und zwinkerte ihr zu.

»Und was machen Sie, wenn ich mich weiterhin weigere?«, fragte Maren und sah ihn herausfordernd an.

Sie wusste, dass ihre Wangen ebenso loderten wie ihr Schoß, und wenn der Mann so weitermachte, würde es so schnell auch nicht aufhören. Er war unverschämt attraktiv und spielte diese Karte gerade gnadenlos aus. Warum nur hatte Maren dem nichts entgegenzusetzen?

Sein Blick wurde intensiver, als er sich weiter zu ihr hinüberlehnte. Maren wollte erst zurückweichen, aber dann hielt sie inne. Sie hatte keine Angst vor diesem Mann.

»Lassen Sie sich überraschen«, flüsterte er dicht an ihrer Wange.

Maren holte tief Luft und presste die Lippen zusammen. Er riecht gut, dachte sie und musste unwillkürlich lächeln.

Da zog sich der Mann wieder zurück und hinterließ nichts als eine anziehende Wolke seines herben Parfums. Fast war Maren ein wenig enttäuscht. Der Fremde gefiel ihr. Und jetzt blieb er nicht einmal bei ihr. Sie hatte schon fast vergessen, welchen Stress er ihr bereitet hatte.

Maren bereitete sich auf den Start vor und schnallte sich an. Die Minuten bis zum Rollfeld verbrachten sie schweigend nebeneinander.

Als die Triebwerke gestartet wurden, spürte Maren die Vibrationen bis durch ihren Sitz hindurch. Es kitzelte zwischen ihren Beinen. Die kaum nennenswerte, aber dennoch ausreichende Vorarbeit ihres Sitznachbars in Verbindung mit den Schwingungen der Maschine reichte aus, sie feucht werden zu lassen. Maren biss sich auf die Lippen, um ein Stöhnen zu unterdrücken.

Das Flugzeug beschleunigte und drückte sie fester in den Sitz. Maren schloss die Augen und genoss den Start wie immer. Die Bewegungen der Maschine wurden intensiver. Maren öffnete ihre Beine ein Stück weit, um dem Sitz mehr Fläche zu bieten. Sie hatte es noch nie geschafft, im Flugzeug zu kommen, dafür war der Start einfach zu kurz, aber zumindest verschaffte es ihr ein wohliges Prickeln, welches sie genießen konnte. Ein seliges Lächeln glitt über ihre Lippen.

Eine Viertelstunde später waren sie in der Luft und die Anschnallzeichen wurden ausgeschaltet. Maren nutzte die Gelegenheit, um den Tisch herunterzuklappen und ihr Notebook aus dem Handgepäck zu holen.

Der Mann neben ihr schmunzelte, als sie erneut an ihm vorbei musste. Wieder machte er keinen Platz, sondern führte ihren Körper dicht an seinem vorbei. Maren hatte allergrößte Lust, diesmal einen Augenblick vor seiner Hüfte zu verharren. Sie wollte seinen Schwanz, versteckt hinter wenigstens einer Lage Stoff, länger an ihrem Körper spüren. Der Impuls, sich an ihm zu reiben, war stark, und sie konnte ihn nur mit Mühe unterdrücken.

»Sie haben mir immer noch nicht Ihren Namen verraten«, sagte der Mann und berührte sie wie zufällig an ihrem Bein, als sie sich wieder an ihm vorbeiquetschte. Als er seine Hand wegzog, schob er ihr Kleid ein Stück weit nach oben und fuhr mit den Fingerspitzen ihren Oberschenkel entlang.

»Und Sie sollen mich immer noch nicht berühren«, gab Maren halbherzig zurück. In Wahrheit war sie immer noch erregt vom Start und stellte sich die ganze Zeit vor, wie seine großen Hände sie streicheln würden.

Ein kalter Hauch aus der Klimaanlage ließ sie schauern.

»Sie frieren. Hier, warten Sie.« Maren stand gerade wieder vor ihrem Sitz, als der Mann ihr sein Jackett anbot. Maren war versucht, dies abzulehnen, aber sie hatte ihre Jacke im Koffer gelassen und der Flug würde lang werden.

»Danke«, erwiderte sie schüchtern und drehte ihm den Rücken zu. Sie schlüpfte in die Jacke, die er ihr hinhielt. Allerdings ließ er das Kleidungsstück nicht los, als sie den weichen Stoff über ihre Schultern zog. Seine Finger strichen über ihren Hals, bis hinab zu ihren Brüsten. Maren erschauerte unter der sinnlichen Berührung. Sofort stellten sich ihre Nippel auf, stachen deutlich sichtbar durch den Stoff.

Erneut erklang seine dunkle, raue Stimme neben ihrem Ohr. »Ist dir jetzt wärmer?«, fragte er.

Maren nickte nur, denn seine Finger strichen mit sanftem Druck unter das Jackett und massierten dabei ihre Brüste. Nur für einen Moment verharrte er über ihren Brustwarzen und kniff sanft hinein. Der anrüchige Schmerz schoss hinab in ihre Scham. Feucht war sie schon seit dem Start, aber seine Berührungen ließen sie nach mehr verlangen.

Verstohlen sah Maren sich um. Sie waren mitten in einem Flugzeug. Hier saßen viele Menschen auf einem Haufen, aber niemand schien sich für sie zu interessieren. Die meisten hatten vielmehr beschlossen, ein wenig zu schlafen.

Maren genoss die Berührung noch einen Moment lang, ehe sie sich umdrehte und ihm in die Augen sah. Das Pochen zwischen ihren Schamlippen war härter geworden und verlangte jetzt fühlbar nach Befriedigung. Sie sah ihren Sitznachbarn auffordernd an, ehe sie sich wieder hinsetzte. Maren presste ihre Beine zusammen, spannte und entspannte ihre Muskeln, aber es brachte nicht den gewünschten Erfolg. Ihre Erregung hielt weiter an.

Der Mann setzte sich ebenfalls hin, musterte sie neugierig. Maren biss sich auf die Lippen und strich sich gedankenverloren über die Oberschenkel. Dabei rutschte ihr Kleid ein Stück weit nach oben. Noch einmal sah sie sich im Flugzeug um. Die Flugbegleiterinnen waren beschäftigt – wie auch ihre anderen Sitznachbarn. Ein Schauer ging durch ihren Körper, ließ sie erzittern.

Da spürte sie auf einmal eine Hand auf ihrer Haut. Maren blickte zu dem Mann hinüber, wehrte sich aber nicht gegen die Berührung.

»Dir ist immer noch kalt«, stellte er fest.

Maren sagte nichts, schaute ihn nur weiter an. Bevor sie wusste, was sie tat, öffnete sie ihre Schenkel ein Stück weit. Sie konnte sehen, wie es in den Augen ihres Sitznachbars aufblitzte. Doch anstelle der Aufforderung zu folgen, streichelte er quälend lange ihren Oberschenkel. Mit jedem Kreis, den er drehte, kam er ihrem Schoß näher, doch viel zu langsam, wie Maren fand.

Schließlich erreichte er ihren String. Leise stöhnte sie auf und schlug sich sofort die Hand vor den Mund. Wieder sah sie sich um. Niemand schaute zu ihnen. Dennoch klappte sie den Tisch herunter und rutschte ein Stück nach vorne.

»Entspann dich«, hauchte er und schob seinen kleinen Finger unter ihren String, um ihn beiseitezuziehen.

Maren nickte und schloss die Augen. Ein kalter Lufthauch strömte an ihren offen daliegenden Schamlippen vorbei, als die Hand kaum spürbar darüber hinwegglitt.

Mit dem Zeigefinger strich er über die weiche Haut ihres Venushügels. Wie mit einer Feder, fuhr seine Fingerspitze darüber, kitzelte sie.

Vorsichtig hob sie ihr linkes Bein an, öffnete damit ihre Scham ein Stück weit. Sie wollte ihn in sich spüren. Er sollte nicht mehr mit ihr spielen.

Doch genau das tat er.

Ungeduldig fuhr Maren selbst über die Innenseiten ihrer Schenkel und suchte den Weg zu ihrer Spalte.

Er knurrte und schob mit der freien Hand ihre wieder beiseite. Dann machte er unbeirrt weiter. In Marens Schoß tobte die Erregung und breitete sich mit einem wohligen Schauer in ihren Bauch aus.

»Rutsch noch ein Stück weiter vor«, flüsterte die raue Stimme neben ihrem Ohr.

Maren hatte nicht mitbekommen, dass er so dicht gekommen war. Sein heißer Atem direkt in der Kuhle unterhalb ihres Ohrs machte sie wahnsinnig.

Maren schob ihr Becken noch ein Stück weit nach vorne. In der Sekunde, da ihr Bein gegen den Tisch stieß, drangen die Finger des Mannes in sie ein. Maren musste sich fest auf die Lippen beißen, um nicht aufzustöhnen.

Seine Finger spielten in ihr, drangen immer wieder ein, während sein Daumen begann, die Haut über ihrem Kitzler zu massieren. Hitze zentrierte sich in ihrem Schoß, stieß bei jeder Berührung seiner Finger Feuerstöße durch ihren Unterleib. Maren bewegte ihr Becken im Rhythmus seiner Finger. Auf einmal drehte er seine Hand so, dass sein Daumen ihren Schamhügel massierte. Einer seiner Finger tastete sich in ihr vorwärts, als suchte er etwas.

Maren ließ ihn gewähren. Um ihren heißen Kopf etwas abzukühlen, lehnte sie ihn gegen die Scheibe des Flugzeugs. Mit jedem Stoß, den seine Finger vornahmen und sie ihm entgegenkam, drang er tiefer in sie ein.

Sein Daumen schob die Haut über ihrem Kitzler beiseite und fuhr direkt über den gereizten Hügel. Maren konnte ihre Finger nicht mehr bei sich behalten. Sie schob ihre Hand in ihren Ausschnitt und massierte ihre Brüste. Ihre Brustwarzen waren so hart wie schon lange nicht mehr. Zwischen Daumen und Zeigefinger spielte sie mit ihnen, strich sanft um sie, sodass die Härte nicht nachließ.

Eine heiße, verzehrende Flut durchfuhr sie, als seine Finger im Innern fanden, wonach sie suchten. Sein Finger und sein Daumen lagen sich gegenüber – Einer in ihr, einer auf ihr – und bearbeiteten sie gleichzeitig. Das Vibrieren der Maschine tat ihr Übriges, um sie in den Wahnsinn zu treiben.

Ihre Finger krallten sich in die Sitzlehne. Weiter, dachte sie, weiter. Doch die brennende Penetration endete ruckartig. Maren riss die Augen auf.

»Darf es etwas zu trinken sein?«, fragte die Flugbegleiterin die Passagiere, die eine Reihe vor ihnen saßen.

Maren sah hilflos zu dem Mann hinüber. Dieser schmunzelte und bewegte seine Finger so sanft weiter, als würde er einer Katze den Rücken kraulen. Gleichzeitig blickte er die Flugbegleiterin an, die jeden Augenblick ihren Gang erreichen würde.

Maren keuchte leise und rutschte ruckartig einige Zentimeter nach oben. Vorsichtig glitten seine Finger aus ihr heraus. Enttäuscht lehnte Maren sich wieder vor und beobachtete die Flugbegleiterin. Verdammt, wann geht die endlich vorbei, dachte sie und strich sich immer wieder unauffällig über ihre Brüste.

Sie sah zur Sicherheit an sich herunter. Unter dem Tisch konnte niemand sehen, wie hoch ihr Kleid gerutscht war. Nur sie und der Mann wussten um ihr feuchtes Geheimnis.

Maren strich sich mit der Zunge über die Lippen. Ihr Kitzler war dermaßen geschwollen, dass eine sanfte Berührung gereicht hätte, um sie zum Höhepunkt zu bringen. Maren musste sich schwer zusammenreißen, um nicht selbst zwischen ihre Schamlippen zu greifen und die Sache zu beenden.

»Welches Getränk darf es sein?«, fragte die Frau und lächelte Maren an.

»Wasser. Einfach nur Wasser«, sagte sie und versuchte dabei die Kontrolle über ihre Stimme nicht zu verlieren.

»Und Sie?« Die Flugbegleiterin wandte sich an den Mann neben ihr.

»Einen Eistee, bitte.«

Mit dem freundlichsten Lächeln, das Maren je an einer Flugbegleiterin gesehen hatte, schenkte sie ihm in seinen Plastikbecher ein.

Wenn du wüsstest, dachte Maren und lächelte ebenfalls.

Kaum war die Frau hinter ihnen verschwunden, schloss Maren wieder die Augen. Die Finger ließen nicht lange auf sich warten. Zunächst strichen sie über ihre Schamlippen, dann drangen sie einer nach dem andern in sie ein. Erst einer, dann zwei, bis alle vier in ihr waren. Maren drückte ihnen ihr Becken begierig entgegen, wollte sie tief in sich spüren. Schweiß trat auf ihre Stirn, wurde von der Klimaanlage des Flugzeugs sofort wieder getrocknet.

Dann legte er seinen Daumen zwischen ihre Schamlippen und massierte sich seinen Weg den winzigen Berg hinauf. Sie konnte ein lustvolles Stöhnen nicht mehr zurückhalten.

Mit einem Mal schob er seinen Daumen über ihren angeschwollenen Kitzler und strich sanft darüber. Maren explodierte und riss sich eine Hand vor den Mund, um den leisen Lustschrei zu ersticken. In ihrem Schoß zuckten ihre Muskeln unkontrolliert, als sie entspannt in ihren Sitz zurückfiel.

Sie atmete tief durch, als sie die Nachbeben ihres Höhepunkts genoss. Erst dann öffnete sie ihre Augen wieder. Neben ihr saß der Mann und blickte sie mit einem Funkeln in den Augen an.

»Verrätst du mir jetzt deinen Namen?«, fragte er mit einem Augenzwinkern.

Maren lachte laut los. Diesmal nahm sie keine Rücksicht auf die anderen Fluggäste.

»Maren. Und du?«