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Secrets of Amarak - Spione der Unterwelt

T. Spexx
ist schon um die halbe Welt gereist und liebt das Abenteuer! Auf einer seiner Reisen wurde ihm eine kleine Flasche angeboten, die er kurzerhand kaufte. Hätte er geahnt, was er sich damit für einen Ärger einhandeln würde, hätte er die Finger davon gelassen. T. Spexx hat seine Wohnung und Identität mittlerweile aufgegeben und lebt an einem geheimen Ort.

Moritz von Wolzogen,
geboren 1984, fing mit zwei Jahren an zu zeichnen und hörte nie wieder auf. Er studierte in Wiesbaden Kommunikationsdesign und gewann 2008 den Film-Nachwuchspreis edWard für seinen Kurzclip Earthcar. Seit 2012 arbeitet er als freischaffender Grafiker, Zeichner und Animationsfilmer in Frankfurt am Main.

Inhaltsverzeichnis

Prolog

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Eine Woche später

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Prolog

José Madrigal LaPorta wusste, dass er nicht mehr lange zu leben hatte. Doch die Aussicht, bald auf dem Totenbett seinen letzten Atemzug zu tun, schreckte ihn nicht. Er betrachtete den Tod eher als eine technische Angelegenheit; vorausgesetzt, man war entsprechend gerüstet. Und LaPorta war gerüstet. Er hatte alles bis ins Kleinste vorbereitet und es gab eigentlich nichts, worüber er sich Sorgen machen musste.

Doch gerade diese Perfektion scheuchte ihn schließlich auf, um nach dem Rechten zu sehen. Denn trotz sorgfältigster Planung kam es hin und wieder zu unvorhergesehenen Zwischenfällen. Und auch, wenn es sich dabei meist nur um kleinere Störungen im Ablauf handelte, wollte La-Porta nichts dem Zufall überlassen.

Er ging den langen Flur entlang, passierte die Küche und gelangte durch eine schmale Tür in die Schatzkammer, wie er den ehemaligen Gebetsraum liebevoll nannte. Für den Mann mit den kantigen Gesichtszügen und den durchdringenden Augen passte diese Bezeichnung perfekt, denn in der Schatzkammer bewahrte er etwas auf, das man mit nichts auf der Welt hätte bezahlen können. La-Portas Schatz war wertvoller als der größte Diamant und kostbarer als jedes noch so teure Gemälde. Er hütete ihn wie seinen Augapfel.