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Schwarze Zeiten für den blauen Planeten?

Luise Hakasi

Schwarze Zeiten für den blauen Planeten?





BookRix GmbH & Co. KG
80331 München

Schwarze Zeiten für den blauen Planeten? Vorwort

Derzeit ist unser blauer Planet zum größten Teil noch blau; fragt sich nur, wie lange noch. Weltweit zeigen sich die Wissenschaftler besorgt, sprechen von Umweltverschmutzung, Treibhauseffekt, Naturkatastrophen und Ausrottung der Menschheit. Es liegt in unseren Händen, die Notbremse zu ziehen und sich um unseren Heimatplaneten Erde zu kümmern.

Dieses Buch behandelt wichtige Themen wie Recycling, Energiesparen, Alternativenergien, Müll, Umweltgifte, Biodiversität, Allgemeinwohl etc. und weckt Bewusstsein.

Blau und schön: unser Heimatplanet Erde

Unser Heimatplanet Erde sieht aus der Ferne unheimlich blau und wahnsinnig schön aus. Schaut Euch einfach mal die Satellitenfotos an; Ihr kommt aus dem Staunen kaum heraus.

Hier wohnen wir also; und hier werdet Ihr für den Rest Eures Lebens wahrscheinlich wohnen bleiben, Ihr und Eure Kinder ... es sei denn, die Wissenschaftlicher entdecken „in der Nähe“ einen anderen bewohnbaren Planeten; aber das sind natürlich Zukunftsträume, Sciene Fiction, wie es so schön heißt. Seit langer Zeit versuchen es die Wissenschaftler, mit Teleskopen, Raketen, Raumschiffen und Weltraumsatelliten, die von Mal zu Mal perfekter werden. Aber bislang kennen wir nicht einmal unser eigenes Sonnensystem genau. Man hält Ausschau nach einem Planeten, wie unserem: mit Sauerstoff, mit Wasser und mit Leben.

Damit unsere Erde also noch möglichst lange so bleibt, dass wir darauf leben können, müssen wir uns um sie kümmern, wie sich Eure Eltern um Euch kümmern, um das Haus, um den Hund usw.

Die Mitglieder der internationalen Organisation sorgen sich um unsere Umwelt und um die Natur. Mittlerweise gibt es unzählige Organisationen, Versammlungen und Deklarationen. Forscher befürchten eine Erde mit vielen Wüsten, unbrauchbarem Wasser, abgeholzten Wäldern und ohne Lebenskonditionen; weder für uns, für Euch noch für Pflanzen und Tiere.

Das heißt für uns alle im Klartext, dass wir unseren derzeit einzigen Lebensraum schützen müssen. Wir müssen die Reserven unseres Planeten intelligent nutzen, denn sie sind limitiert. Wir müssen für eine saubere Luft ohne Abgase kämpfen und für sauberes Trinkwasser.

Unser Planet sehr großzügig mit uns um: Er gibt uns Wasser, Lehm, Eisen, Kupfer, Aluminium, Kohle, Öl und, besonders wichtig: Nahrungsmittel. Eigentlich müsste es klar sein, dass wir diese Nahrungsquelle weder verschmutzen noch zerstören dürfen. Unser Planet hat Millionen Jahre gebraucht, um so zu werden, wie er heute ist; wir dürfen daher sein Gleichgewicht nicht kaputtmachen. Wir müssen versuchen, in Harmonie mit dem Planeten und allen Lebewesen, inklusive Pflanzen, zu leben. Wir müssen lernen, die Natur zu verstehen und mit ihr zu lernen. Hierzu brauchen wir Wissenschaftler, Politiker, Lehrer und Euch. Jeder kann von anderen etwas lernen. Nun könnt Ihr Euch denken: Das ist nicht meine Sache. Ist es aber doch; hier müssen alle mithelfen. Damit unser kostbarstes Erbe, unser Heimatplanet Erde, so bleibt, wie er heute ist: Blau und schön!

Wissenschaftler bestätigen: Alarmierendes Schmelzen der Pole

Sommer auf der Nordhalbkugel, die Saison des Jahres, in der globale Erwärmung noch mehr in Erscheinung tritt. Wissenschaftler weltweit tagten gerade, um das Ablösen eines riesigen Eisberges vom Grönlandgletscher zu diskutieren.

Polarkappen schmelzen

Der wissenschaftliche Konsens begann mit der äußerst beunruhigenden Nachricht, dass die polaren Eiskappen der Arktis mit einer Geschwindigkeit schmelzen, die in der Menschheitsgeschichte bislang noch nicht zu sehen war. Es seit nur eine Frage der Zeit, bis die gesamte Region geschmolzen sei, so die führenden Forscher.

Polar Explorer Pen Hadow, welcher das Catlin Arctic Survey Projekt leitete, analysierte für drei Monate das Verhalten des arktischen Eises und ist davon überzeugt, dass nur noch ein Jahrzehnt fehle, bis der derzeitige Nordpol zu einem großen offenen Ozean werde. Noch mehr entmutigt allerdings die Prognose der NASA-Wissenschaftler, die behaupten, die Eiskappen könnten noch im Sommer dieses Jahres komplett schmelzen ...

Ein Szenario, das vor einigen Jahren noch unwahrscheinlich erschien, wird von Mal zu Mal realer, mit nachhaltigen Auswirkungen auf die Entwicklung bzw. den Bestand der Menschheit.

Alarm auch für Martin Sommerkorn vom WWF, denn der Arktische Ozean besitzt eine zentrale Funktion im Klimasystem der Erde. Jede Region übt direkten Einfluss auf andere Regionen aus; der gesamte Planet ist miteinander verbunden. Er ergänzt: Dieser Prozess kann zu Überschwemmungen führen, mit negativen Auswirkungen auf ein Viertel der Weltbevölkerung sowie zu erheblichen Emissionserhöhungen von Treibhausgasen (die meist vom Eis eingeschlossen werden) und kann extreme Veränderungen der Wetterbedingungen verursachen.

Gigantischer Eisberg löst sich von Grönland

Im Jahre 2010 löste sich ein Eisberg von 250 Quadratkilometers Größe vom Nordpol; größer als die Manhattan-Insel in NY. Auch derzeit ist gerade wieder ein Rieseneisberg am Abbrechen.

Ein bedeutendes Ereignis, aber kein Zusammenbruch, behauptet Nasa-Forscher Erich Rignot. Andere Experten sehen dies allerdings vollkommen anders, so u.a. Andreas Muenchow von der Uni in Delaware: Seit 150 Jahren werden alle Infos in einer Datenbank zusammengetragen; so etwas wie jetzt haben wir allerdings noch nie zuvor gesehen.

Treibhauseffekt und Anstieg der Ozeane

Eines der Hauptanliegen der Umweltschützer sind die beim Abtauen der Eiskappen freigesetzten Methangase, etwa 20 Mal stärker als Kohlendioxid. Die Wissenschaftler kamen zum Schluss, dass die Gletscher als Super Gas-Tank dienen; verschwinden sie, beschleunigt sich der Prozess der globalen Erwärmung. Die Freisetzung des Methans könne sogar so groß sein, dass es sich mit Wasser vermische, Blasen auf der Oberfläche bilde und sofort an die Atmosphäre freigegeben würde. Studienergebnisse zeigen einen Temperaturanstieg von vier Grad in den letzten Jahren, verursacht durch den Treibhauseffekt (Kohlendioxid und Methan verhindern, dass die durch Sonnenlicht entstandene Wärme die Erdatmosphäre verlassen kann).

Lösung nicht in Sicht

Ferner würde das irreversible Abschmelzen der Arktisgletscher die Ozeane schneller als erwartet steigen lassen.

Lösung: Bislang noch nicht in Sicht ...

Höchste bislang gemessene CO2-Emissionen

Verbrennung fossiler Stoffe sowie menschliche Aktivitäten wie Autofahren setzen Kohlendioxid in die Atmosphäre frei. Diese Emissionen führen zum bekannten Treibhauseffekt, welche einen Klimawandel verursacht. Da die Konzentration imme rmehr zunimmt, führen Wissenschaftler seit etwa 50 Jahren auf dem Mauna Loa Vulkan in Hawaii/USA entsprechende Messungen durch. Dies ist weltweit die älteste Messstation dieser Art und wohl eine der wichtigsten Referenzen.

CO2-Aussstoß in den 10 Jahren verdreifacht!

Erschreckenderweise haben sich in den letzten zehn Jahren die Werte verdreifacht! Für die Wissenschaftler ist ein solcher Anstieg aufgrund weltweit steigender CO2-Emissionen durch Verbrennung von Kohle, Erdöl und Erdgas keine große Überraschung. Während 800.000 Eiszeit lagen die Werte constant um 180 ppm. Wenn im 19. Jahrhundert der industriellen Revolution der globale CO2-Durchschnitt noch bei 280ppm lag, so erreichte er nun im Mai 2013 zum allerersten Mal 400 ppm („parts per million“).

Temperaturanstieg, Eisschmelze, Meeresspiegelanstieg und radikale Planetenveränderungen

Verzeichnet wurde ebenfalls ein durchschnittlicher weltweiter Temperaturanstieg von drei bis vier Grad, sogar zehn Grad an den Polen. Eisschmelze und Meeresspiegelanstieg seien vorprogrammiert, so die Wissenschaftler und Experten. Schockierend sei die extreme Geschwindigkeit der CO2-Konzentration-Steigerung. Sollten die Emissionsverläufe auf dem derzeitigen Niveau verbleiben, müßten sich unsere Nachkommen auf einem radikal veränderten Planeten leben.

Konkrete Infos, Messwerte, Grafiken und Fotos bei researchmatters.

Der blaue Planet soll grün bleiben: Da muss jeder ran

Bei der Erhaltung unseres Planeten müssen alle mithelfen und ihren Teil beitragen. Zusammen schaffen wir es!

Unser Planet ist krank und schreit nach Hilfe. Werfen wir einen Blick auf seine Zukunft. Warten bis besser am Regierungshandlungen warten oder fangen wir am besten selbst an zu handeln? Schauen wir uns den natürlichen Zyklus an, die Wirkungen der menschlichen Handlungen auf den Platen, die Voraussagen der Experten und fangen wir freiwillig an zu recyceln und ein kleinen Anteil daran zu leisten, dass unser blauer Planet grün bleibt.

Es war einmal vor langer Zeit ein blauer Planet, genannt Erde. Es war voll wunderbarer Dinge und Paradiese, wie die Alpen in der Schweiz, Kenia in Afrika, der Yosemite Nationalpark in den Vereinigten Staaten, Patagonien in Argentinien und der Fujiyama in Japan. Es gab zahlreiche Tierarten, wie Wale, Insekten und mehr, Jakarandabäume in Pretoria/Südafrika und Wasserfälle sehen sowie Pflanzen, paradiesische Früchte und viel mehr. Aber während die Zeit verging, und die Menschen zerstörten, erwärmte sich der arme Planet. Dieser Planet existiert immer noch. Aber hat er eine Zukunft? Welche Zukunft könnte das wohl sein?

Die Vorhersage der Wissenschaftler ist nicht besonders farbig, eigentlich ist sie äußerst dunkel, genauergesagt fast schwarz. Sie ist ein Albtraum.

Mittlerweise ist es bewiesen, dass die menschlichen Aktivitäten den Planeten aufwärmen, und die Folgen können für die nächsten Generationen dramatisch sein. Werfen wir einen näheren Blick hierauf.

Sie haben schon von der Gewächshauswirkung gehört, nicht wahr? Dieses natürliche Phänomen lässt die Existenz eines Lebens auf dem Planeten Erde zu. Das Ganze funktioniert etwa so:

Die Sonne strahlt ihre mächtige Energie in der Form von Energie in den Raum aus. 30% dieser Strahlenenergie werden benutzt. Luft, die Erde und das Wasser nehmen ungefähr 70% auf. Die aufgeheizte Oberfläche (Erde) strahlt dann infrarote Strahlung (Hitze) aus. Ein kleiner Teil dieser thermalen Strahlung geht in den Raum, aber das meiste wird in der Atmosphäre, der Schutzschicht der Erde, entfernt, von Wasserdampf, Kohlenstoffdioxid, Methan und anderen Gasen der Gewächshauswirkung aufgenommen. Verunreinigung, d. h. Umweltverschmutzung, verhindert diesen Prozess!

Änderungen in dieser Gasmischung verändern auch die Art, wie der Planet die Energie der Sonne ausnutzt: Die Nächte in der Wüste sind kalt, weil die Gewächshauswirkung zu schwach ist, um ohne Luftfeuchtigkeit während des Tages die angesammelte Hitze zu halten. Erinnern Sie sich: 1991 reduzierten Tonnen von Gasen und philippinischer vulkanischer Asche die Ozonschicht und kühlten den gesamten Planeten ungefähr 0,5 Grad ab.

Wenn die Hitze nicht von der Gewächshauswirkung gehalten würde, würde unser Planet bei einer durchschnittlichen Temperatur von 18° unter Null gefroren werden. Im Moment ist die normale Temperatur 14,5 Grad.

Die von menschlichen Aktivitäten verursachten Gase sind Methan CH4, Distickstoffmonoxid N2O, Ozon O3, Chlorofluorocarbon (CFCs) und Kohlenstoffdioxid, das CO2, welches während Million von Jahren natürlich durch die Atmung der Pflanzen und Tiere produziert wird. Es war seit jeher der ausgleichende Faktor in der Aufrechterhaltung der Temperatur der Erde.

Insbesondere die CFCs zerstören dem Ozongürtel, der uns vor ultravioletter Strahlung schützt, der Hauptursache des Hautkrebses. Tatsache ist: Es gibt schon einen riesigen, irreparablen Schaden in der Ozon-Schutzsicht und es gibt kein Zeichen dafür, dass dieser Prozess aufhören wird. Das heißt für uns und für jegliches Lebens auf dem Leben: In maximal 10 Jahren werden wir gebraten.

Wenn es eine Erhöhung an der Konzentration der Gewächshausgase-Wirkung gibt, wie z. B. des Kohlenstoffdioxids, welches von Industrie, Fahrzeugen, Entwaldung und Landwirtschaft freigesetzt wird, wird die natürliche Gewächshauswirkung blockiert. Diese Wirkung wird potenziert und sogleich gefährlich und verursacht das globale Aufheizen.

Seit 1750 kletterte die Menge des Kohlenstoffdioxids in der Atmosphäre auf 35%. Die Temperaturzunahme war in den letzten 30 Jahren (von 1,0 bis 3,5°C zwischen 1970 und 2004) fast 3 Grad. Wenn sich diese Tendenz fortsetzt, sind die wissenschaftlichen Vorhersagen der Zukunft bis zum Jahre 2100 6 verschiedene Versionen, zumindest jedoch ein Anstieg der Temperatur von wenigstens von 1,1° bis zu 6,4° am Schlimmstfall. Siehe oben: wir werden frittiert.

Aber schon heute können wir sehr reelle Ergebnisse sehen: Tsunamis, Orkane, Fluten, Erdbeben, vulkanische Ausbrüche überall auf dem Planeten. Eine Folge dieser Klimaänderung (globale Erwärmung) wird falls das Aufsteigen der Ozeane sein, zwischen mindestens 18 und 38 cm, vielleicht bis 59 cm, wenn die Temperatur 1,5 bis 2,5 Grad Celsius zunimmt. Es kann jedoch noch mehr sein; die Experten sind sich da noch nicht so ganz einig.

Was wird genau passieren?

Polynesien (Bora Bora) eine der paradiesischsten Inseln des Planeten ein, Los Angeles, New York, London, Rio de Janeiro, das alles wird verschwinden. Zuerst unter Wasser wird die Insel Tuvalu im Pazifik sein.

Die Wissenschaftler sehen ein schrecklicheres Szenario voraus und verkünden Katastrophen: Die Gletscher werden schmelzen, und die Polarkappen werden verschwinden, die Arktis schrumpft 2,7% pro Jahr, und die Ozeane werden schließlich um 7m oder mehr steigen.

In allen Kontinenten wird folgendes passieren: Mangel an Trinkwasser, reduzierte Ernten, weniger Fischen und Landwirtschaft, Durst und Hunger, Fluten, Dürren und Orkane, Schädlinge und Krankheiten. 500 Millionen Leute ohne Raum um zu leben, oder vielleicht bis zu 1 Milliarde, wer weiß. Armut, Gewalt... Am meisten betroffen sein werden Afrika und Asien. Bis 2020 nur die Hälfte der Ernten. Bis zu 250 Million Menschen ohne Wasser. Es können auch bis zu 2 Milliarden sein, die keinen Platz haben zum leben ...

Sind Sie völlig sicher, dass Sie heute Ihr Auto waschen müssen? Wie viel Essen haben Sie diese Woche weggeworfen? Benutzen Sie immer noch Spraydosen? Haben SIE denn schon mit dem Trennen Ihres Hausmülls begonnen? Nutzen Sie die Sammelcontainer in der Stadt? Lassen Sie das Wasser während des Zähneputzens laufen? Fangen Sie endlich an, nachzudenken!

Unser Klima verändert sich. Durch das globale Aufwärmen wird das Aussterben Tausender von Spezies provoziert. 1/3 werden bis 2050 ausgestorben sein. Auch hieran haben wir alle unseren Anteil.

Biodiversität ist die Vielfalt von 14 Millionen Spezies auf der Erde, und unsere Umwelt, unser Lebensraum ist ein Teil davon. Sie ist für die Evolution und die Aufrechterhaltung des Lebens überall auf dem Planeten, in den Wüsten, den gefrorenen Steppen und Prärien, dem Boden des Meeres, in den Hochgebirgen, den Wäldern oder der Quelle schwefeliger Wasser, verantwortlich. Sie impliziert das Gleichgewicht und Stabilität der Ökosysteme und dessen Verwendung für die Menschheit. Aber sie wird durch unserer Zerstörung reduziert. Es besteht die dringende Notwendigkeit, sie zu schützen. Ansonsten zerstören wir unseren eigenen Lebensraum.

Brasilien ist das reichste Land an Biodiversität auf dem Planeten. Es besitzt 7% der irdischen Oberfläche; 42% von Brasilien sind Wald. 12% aller Spezies der Welt werden in diesem Territorium gefunden. 22% aller Pflanzen, 34% der bekannten Spezies, 65 - 75% der Biodiversität des Planeten Erde! Wir werden 30% dieses Reichtums verlieren (Tiere und Pflanzen, wie Acerola, Açai, Kakao und mehr). Die Experten markieren 5 Hotspots auf dem Planeten. Die zwei Größten befinden sich in Brasilien: der tropische Regenwald und die Savanne, die jedoch 75% der originalen Landschaft verlieren werden.

Seit 1970 wurden in Amazonien bereits 17% durch Monokultur von Zuckerrohr und Kaffee, Sojaplantagen für Hähnchen von McDonald und Steakfleisch, sowie für Tropenholz verloren.

Zwischen 2000 und 2005 war Brasilien für 42% der Entwaldung des Planeten verantwortlich! Wo ist die Verantwortung für unseren Planeten? Brasiliens Anteil an der globalen Erwärmung ist deshalb 6 Mal höher als der Weltdurchschnitt. Obwohl das Land die Auswirkungen mittlerweile vermindert hat, gibt es immer noch keinen klaren Schutz des Regenwaldes durch politische Handlungen.

Entwaldung verwüstet die Erde, tötet die Pflanzen und die Tiere, verändert den Regenfall und beeinflusst indirekt das Klima, weil die Genetik der Pflanzen beeinflusst wird.

Ich habe es schon erwähnt: Durst, Hunger, Katastrophen, die Liste setzt sich fort. Das Schlimmste ist, dass es keine Zeichen gibt, dass diese Verwüstung aufhört, im Gegenteil: Sie wird zuzunehmen. Es ist kurz vor 12: Wir müssen dringend einen Weg suchen, Reichtum zu produzieren, ohne unsere Lebensbasis zu zerstören.

Gewinn und Verantwortung

Ein Vereinbaren von ökonomischer Entwicklung mit der Rücksicht auf die Umwelt ist notwendig. Ertragbare Entwicklung ist das Schlüsselwort für Regierungen, Firmen und Bürger. Den derzeitigen Rhythmus der Planetenexploration beibehaltend, wird es kein Wasser geben, werden Energie noch genug Ressourcen, um das Leben in der Zukunft zu bewahren.

Die Zukunft ist in unseren Händen! Und die Zeit ist kurz ... worauf warten wir also noch??

Das Kyotoprotokoll von 1997 ist ein internationales Einverständnis von 55 Ländern, das bestimmt, die Gewächshauswirkungsgase zu reduzieren. Bis zu 75%, wenigstens jedoch 30%. Länder im Entwicklungsprozess, wie unter anderem z. B. China, können nicht belastet werden.

Die am meisten industrialisierten 8 Länder (G8) sehen das Bedürfnis, die Emission um die Hälfte zu beschneiden und bis 2030 mit dem Benutzen von Fossilbrennstoffen aufzuhören.

Europa, U.S., Kanada und Japan stellt 1/5 der globalen Bevölkerung zur Verfügung und konsumieren 70% von der Energie, 75% der Metalle und 85% des Holzes in der Welt.

Ein Wort über CO2 Zertifikate: Ziel ist eine Verminderung der Emission. Ein CO2 Zertifikat ist wie eine Genehmigung, die es dem Halter erlaubt, eine Tonne Kohlenstoffdioxid freizusetzen. Diese Zertifikate werden Ländern oder Gruppen verliehen, die ihre Grünhausgase unter ihre Emissionsquote reduziert haben. Solche Kohlenstoffkrediten können zu ihrem aktuellen Marktpreis beim internationalen Markt verkauft werden. Wenn ein (reiches) Land zum Beispiel nicht fähig, Petroleum auszutauschen, kann es die Ziele nicht erfüllen, aber es kann den Einsatz sauberer Technologien oder die Verwendung erneuerbarer Energien in anderen Teilen des Planeten finanzieren. Dies zählt Punkte, um ein Verkleinerungsziel zu erreichen. In schwächeren Ländern kann dies einiggehen mit einem brutalen Sturz der industriellen Produktion, aber auf diese Weise können die sogenannten Carboncredits erworben werden. Es gibt freiwillige Geldmittel der reichen Länder, die den Schutz der Wälder des Planeten, wie zum Beispiel in Amazonien, finanzieren. Man kann CO2 Zertifikate online bei "wallstreet" erwerben, für etwa 50 Euro. Ein Klimaschutzabo ist für 23 Euro erhältlich bei "atmosfair". Vielleicht möchten Sie sich gerne am Aufforsten in Panama beteiligen, bei "co2ol". Biogasanlagen in Indien können ebenfalls gesponsert werden bei "greenmiles" oder sie investieren in Walderhalt und Umweltschutz "prima-klima-weltweit". An dieser Stelle dürfen wir uns auch fragen, ob es denn richtig ist, in Europa Unmengen von Obst, Brot und anderen Lebensmitteln zu vernichten, um die Preise oben zu halten und unterhalb des Äquators die Menschen immer noch am Verhungern sind. Trotzdem gibt es noch gute Seelen, die der Welthungerhilfe spenden und bei unicef.

Die größten Schadstofflieferanten derzeit sind China/Indien (Kohle), USA und Brasilien (Entwaldung), Platz 3 für Kanada und Europa.

Einige erwähnenswerte Pionierarbeiten existieren, wie z. B. Natura Kosmetika in Brasilien (Anbieten von Nachfüllgrößen und Verwerten einheimischer Pflanzen sowie Bio Alkohol), oder Goóc, mit mehr als 1.3 Million wiederverwerteten Autoreifen zum Herstellen von Strandschuhen. Der amerikanische Kosmetikgigant Avon bietet grüne Zertifikate für 1 Euro an.

Greenpeace, berühmt für seine mutigen Handlungen, brachte eine Kreditkarte auf den Markt, die innerhalb von 3 Monaten biologisch abbaubar ist und komplett zerfällt. Anders als das gewöhnlich benutzte normale PVC, das nicht recycelbar ist und Dioxin bei der Verbrennung freisetzt. Ferrari erzeugt fast seine komplette Elektrizität der Fabrik mit fotovoltaischen Platten und reduzierte auf diese Weise die CO2 Emissionen zwischen 25% und 30%. Sonnenenergie wird ebenfalls schon für die Fabriken von Opel, Nissan und Seat in Spanien benutzt. Die amerikanische Fabrik von Spartenburg, BMW führte eine Untersuchung über die ausschließlich Benutzung von Windenergie durch. Heute kommen 63% der Energie der Fabrik von wiederverwertetem Methangas aus dem Abwassersystem, was seit 2003 mehr als 1 Millionen Dollar pro Jahr einspart. Bei Landrover wird die Windenergie in der jährlichen Produktion von 100.000 Motoren benutzt und reduziert 3 .000 Tonnen der CO2 Emission. Bei FIAT werden 93% der chemischen Rückstände wiederverwertet. Man verwendet 92% des gebrauchten Wassers wieder. Ford hat eine natürliche Behandlung der sanitären Abwasser, Kontrolle fester Rückstände und Emissionen und betreibt Wiederaufforstung. HONDA besitzt eine Wasserbehandlungsstation und plant für die Zukunft eine Wiederbenutzung des behandelten Wassers. Peugeot und Citroen verwenden 85% der produzierten Rückstände wieder. Die Firmen besitzen eigene Abwasserbehandlung. Renault und Nissan benutzen Regenwasser und produzieren Backsteine mit dem Schlamm der Abwasserbehandlung. Man kann sehen, dass doch schon einiges getan wird, aber es gibt immer noch viel Arbeit für uns.

Das muss getan werden:

Bewahrung des Ökosystemes (Umwelt) durch Reduzieren der Wirkungen unserer Handlungen um die grundlegende Bedingung für eine gute Lebensqualität beizubehalten.

Energie: Fossile Brennstoffe gegen erneuerbare Energien austauschen, wie Sonnenenergie und Windenergie, Biobrennstoffe, Biodiesel und andere Alternativen.

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