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Schriftsteller werden in weniger als 30 Minuten!

Aline Kröger

Schriftsteller werden in weniger als 30 Minuten!

Autor werden - alles Wichtige auf einem Blick!


Dieses Buch widme ich allen Schriftstellerkolleginnen und Schriftstellerkollegen, die ein Handwerkszeug für ihre Schöpferkraft brauchen, um aus ihren Gedanken über das Transportmittel der Worte goldene Bilder zu formen und diesen Leben einzuhauchen. Viel Erfolg!


BookRix GmbH & Co. KG
80331 München

Vorwort

Schriftstellern ist Liebe, die durch die Schreibfeder fließt. Sie öffnet der Seele ein Fenster und ist ganz entzückt über die sich wandelnden Gebilde, die sich aus ihr formen...

Liebe Autorin, lieber Autor,

habe die Ehre! In diesem Buch möchte ich dir in einem Schnelldurchlauf alle wichtigen, notwendigen Grundwerkzeuge meines Studiums der Schriftstellerkunst vorstellen, damit du sofort starten kannst, dein Buch (Roman, Kurzgeschichte oder Drehbuch) zu schreiben!

Dieses Buch erspart dir viel Zeit und Mühe, denn ich habe bereits sämtliche notwendige Informationen aus dicken Wälzern zusammengetragen und eine kleine, goldene Essenz daraus gemacht.

Diese goldenen Zeilen dienen mir selbst beim Schreiben meiner Romane. So sollen sie auch dir weiterhelfen! Wenn du schnell genug liest, dann kannst du sogar in weniger als 30 Minuten startklar sein, um mit der Schriftstellrei loszulegen!

Viel Spaß beim Lesen und Erfolg beim Anwenden!

 

Beste Grüße!

Deine Aline Kröger

Schriftstellerin, Hörbuchsprecherin und Autodidaktin, zertifizierte psychologische Beraterin/Personal Coach, gelernte Fremdsprachenkorrespondentin und ausgebildete Fitnesstrainerin.

 

Inhaltsangabe

Vorwort

  1. Die WICHTIGSTEN Schriftstellerregeln
  2. Notizen
  3. Die wichtigsten Schriftsteller-Themen
  4. Der Anfang
  5. Figureneinführung
  6. Stimmungen
  7. Variiere deine Wortwahl
  8. Satzbau!
  9. Unterschiede zwischen Romanfiguren und Menschen
  10. Fessle den Leser!
  11. Spannungsbogen
  12. Anfang, Mitte, Schluss

               +

    - 3 x BONUS Kapitel: Arbeitsmaterial bis Plot -

Nachwort

Medien der Autorin

Über die Autorin

1. Die WICHTIGSTEN Schriftstellerregeln

Es ist wichtig, diese essentiellen Schriftsteller-Regeln zu beherrschen:

 

 

 

  • Korrigiere oder zensiere NICHTS, wenn du dir Ideen für deine Geschichte aufschreibst! Dein innerer Kritiker (oder Kritik von außen) vernichtet ansonsten alle Phantasie!

 

  • Erkläre in deiner Geschichte nicht mit Worten, sondern beschreibe stets bildhaft, was du wahrnimmst!

 

Eine Situation sollte für den Leser zu beobachten sein, so, als wäre er selbst vor Ort. Was sieht der Leser, was hört er, indem du den Ort umschreibst? Was fühlt der Protagonist, was schmeckt er, was riecht er?

 

  • Achtung: beschreibe NICHT IRGENDETWAS, sondern es muss auch einen Zusammenhang mit dem Buchinhalt haben. Es muss typisch für einen Denk- , Gefühls- oder Handlungsvorgang deiner Figur sein, die gerade in deinem Buch "auf der Bühne steht", und diesen untermauern! Das, was du beschreibst, muss also im Kontext stehen mit dem, was z. B. der Protagonist gerade tut, denkt oder fühlt.

 

  • Direktheit ist langweilig! Indirektheit lässt Platz für Phantasie und ist interessant! Du kannst andeuten, was jemand denkt oder möchte, du kannst sogar das Ende der ganzen Geschichte offen lassen. Das baut eine große Spannung auf und lässt den Leser selbst mitdenken!

 

  •  Schreibe nie über etwas, wovon du keine Ahnung hast! Das bekommt der Leser sofort mit! Schreibe nur über das, was du kennst und wirklich verstehst! Je mehr du weißt, desto mehr und besser kannst du schreiben. Du musst viel recherchieren. Wichtig ist, dass du viel Literatur von Bestseller-Autoren (sie haben nicht ohne Grund so viel Erfolg!) liest in dem Bereich deiner Schreibbranche. Wie schreiben andere, wie strukturieren sie ihren Text, was ist das, was den Leser daran fesselt?

 

  • Die Roman-/ Figuren müssen dich selbst interessieren und faszinieren! Wenn du selbst nicht von deinen Figuren und von deiner Geschichte begeistert bist, wenn eine Figur oder die Geschichte dich auch nur etappenweise langweilt, dann musst du sie dringend verbessern! Denn der Leser wird sich dann auch langweilen. Ein Werk, das nicht zur Gänze wirklich in Brillanz vollendet ist, wenn man es denn ändern kann, wäre doch mehr als schade! Niemand erwartet Perfektion, aber es sollte dich schon selbst fesseln, sonst schreibst du glatt an deinem eigenen Ziel vorbei - außer du hattest ohnehin vor, die Leser einzuschläfern ;).

 

 

  • Rutsche nicht von einer Perspektive (= z. B. von der Sicht eines Kindes) plötzlich in eine andere ab (= dann in die Sicht eines Erwachsenen).

 

  • Achte auf die richtige Reihenfolge deiner Wörter im Satz. Beispiel: "Er will mit ihm spielen jetzt.", klingt nicht wirklich schön. Gut klingt: "Er will jetzt mit ihm spielen."

 

  • Achte auf die RICHTIGEN Zeitformen! Hier in Klammern habe ich je ein Beispiel mit der jeweiligen Zeitform angeführt:
    • das Präsens (Ich lerne Deutsch.)
    • das Perfekt (Ich habe Deutsch gelernt.)
    • das Imperfekt / Präteritum (Ich lernte Deutsch.)
    • das Plusquamperfekt (Ich hatte Deutsch gelernt.)
    • das Futur 1 (Ich werde Deutsch lernen.)
    • das Futur 2 (Ich werde Deutsch gelernt haben.)

 

  • Benutze keine schwer verständlichen Wörter, komplizierten Sätze oder Worterklärungen! Drücke dich klar, einfach, verständlich für jedermann aus, sonst liest sich der Text schwer, und das bringt den Leser aus seiner Vorstellung der Geschichte heraus.

 

  • Achte auf Logikfehler: du musst deine Figuren absolut genau kennen und verstehen, von der Pike (Kindheit) auf. Oberflächlichkeit und Schluderigkeit in Bezug auf die Details der Geschichte wirken sich so aus, als ob du ein Hörbuch hörst, aber Lärm übertönt den Audioerguß! Die Geschichte wirkt "optisch gesehen" praktisch verschwommen. Würde man einen Film gucken, wäre kurzzeitig weißer Schnee oder Nebel zu sehen. Ich erkläre es so bildhaft zur Transparenz und als Appel an die Wichtigkeit der Detailbeschreibung! Die Liebe zum Detail ist für den Leser wie ein goldenes Fenster, durch das er wirklich in die Geschichte eintauchen kann und die Charaktere wirklich kennenlernt. Nur so bauen sich beim Leser Gefühle auf. Wenn du einer Person einen Charakterzug anhängst, der nicht zu ihr passt oder sie ab und zu unlogisch oder unauthentisch reagieren lässt, der aus dem Zusammenhang heraus unnachvollziehbar ist, dann verlierst du das Interesse deiner Leser! Sie merken das schnell und werden enttäuscht, und deine Geschichte wird unauthentisch. Dasselbe passiert, wenn die Geschichte keine logischen Überleitungen erhält. Stelle dir vor, die Geschichte muss so erzählt werden, als ob sie wirklich passiert wäre. Es gibt keine unlogischen Gründe für die Entwicklung einer Geschichte oder eines Charakters, da alles einen Ursprung hat!

 

  • Zusammenhänge und Überleitungen herstellen: ebenso ist es äußerst erfüllend für den Leser, wenn du Zusammenhänge eines vorangegangenen Ereignisses oder z. B. Charakters später erneut aufgreifst und weitere logische Zusammenhänge "lüftest". Diese Offenlegungen wirken wie Geheimnisse, die dem Leser offenbart werden (z. B. warum verhält sich XY immer auf eine bestimmte Weise? Er hat in der Kindheit XYZ erlebt. Daraus resultiert sein Verhalten.) Je mehr der Leser im Zuge der Geschichte von den Verstrickungen erfährt (aber nur andeutungsweise, damit es spannend bleibt und genug Platz für Phantasie des Lesers!), z. B. die zweier Sippschaften oder zweier Menschen, desto interessanter wird es. Beispiel: mehrere der Darsteller in der Geschichte oder ihre Vorfahren oder die Bekannten, Nachbarn, Eltern der Vorfahren hatten ein verwobenes Verhältnis miteinander oder waren durch ein Ereignis miteinander verbunden bzw. hatten ein gemeinsames Erlebnis, was z. B. zu einem Charakterzug einer Hauptfigur oder zu einem emotionalen, unterschwelligen, unausgesprochenen Verhältnis einiger Charaktere geführt hat.

 

  • Die ersten und die letzten Seiten müssen inhaltlich wie äußerlich überzeugen, (besonders beim gedruckten Buch sind auch die letzten Buchseiten kaufrelevant!) sonst hat der Leser kein Interesse an deinem Buch. Die meisten Leser haben keine Zeit oder nehmen sie sich nicht. Wenn du - genau wie in einer Zeitungsüberschrift - den Leser nicht sofort fesseln kannst und einen Sog erzeugst, seine Neugierde weckst, dann bleibt dein Buch ein Ladenhüter!

 

  • Triff den Zeitgeist! Du kannst die Leser nur für dich gewinnen, wenn du weißt, an welche Alters-/ Gruppe dein Buch gerichtet ist, wenn du dich auf dem Laufenden hältst, was diese Alters-/ Gruppe gerne macht, was ihre Bedürfnisse und Sehnsüchte sind. Wer mit altertümlichen Ideen und Floskeln daher kommt, der schreibt am Interesse des Konsumenten (= Lesers) vorbei!

 

  • Schreibe nie mehr als nötig: das Schlimmste ist Schwafelei, Langatmigkeit und Einsibligkeit. Drücke dich klar und präzise aus! Wähle deine Worte weise! Ein Wort, das nicht zu 100 % das ausdrückt, was du eigentlich meinst, ist so wie ein kurzer Ausschnitt aus einem ganz anderen Film in einem Video. Das verwirrt den Leser. Wenn du immer wieder dieselben Worte verwendest, vielleicht noch ein und dasselbe Wort zwei Mal in demselben Satz, dann verödet das den Geist! Einsilbigkeit offenbart dem Leser, dass der Autor i. d. R. nicht kompetent sondern unerfahren ist. Leser folgen wie Schafe nur einem Hirten, der die Schafe auch zu führen weiß! Dazu braucht der Schäfer Autorität. Diese erlangt er durch Kompetenz. Worte haben Macht, viel Macht, das wissen gute Autoren!

 

  • Goldene Szenen und Schlüsselszenen sind das A- und O, das den Leser in seinen Bann zieht. Diese Szenen sind relevant, auf sie solltest du dich konzentrieren. Dazu zählen auch Actionszenen, im Trailer (= Werbeabspann, der den Film vorstellt) auftauchende Szenen, Szenen, in denen die Roman-/ Figuren zeigen, wer sie wirklich sind, und was in ihnen steckt. Weniger ist mehr!

 

  • Denke an die passenden Absätze! Wer zu wenige Absätze macht - oder sinnfreie Absätze, der erschwert den Lesefluss. Das ist so anstrengend, dass manch einer die Lektüre für immer beiseite schiebt!

 

  • Ein Geschichtenerzähler muss ein guter Verkäufer und Lügner sein. Natürlich ist das nicht "negativ" gemeint. Er erzählt einfach nur Dinge, die nicht wahr sind, da sie der Phantasie entpsringen. Eine gute Geschichte hat oft ein Fazit bzw. einen Lehreffekt ohne naseweis bzw. belehrend zu wirken. Wir können durch Geschichten metaphorisch etwas ausdrücken, genau wie der Prophet und Messias Jesus von Nazareth aus der Bibel. Er war ein großer Geschichtenerzähler und hat dem Volk Weisheiten über Metaphern nähergebracht. Geschichten können durch die Kraft der präzisen Wortwahl zu unterschwelligen oder direkten Suggestionen werden. Wir können Menschen dazu bewegen etwas zu denken, zu fühlen, zu sein oder zu tun, wenn wir sie durch ein stark emotionsbehaftetes Bild oder durch eine ganze Abfolge von Bildern (= eine Geschichte) zu berühren wissen! Geschichtenerzähler sind gute Verkäufer - und umgekehrt: wer gut verkaufen will, der muss die Kunst des Geschichtenerzählens beherrschen!

 

 

 

  • Der Künstler (= Schriftsteller) vergißt sich selbst, indem er seine Egoperspektive beiseite packt, während er schreibt. Nur ein Laie schreibt von sich selbst. Ein wahrer Genius der Schreibkunst vermag sich in andere Figuren hineinzudenken und seiner Phantasie als Kanal zu dienen. Schreiben ist eine Form der natürlichen Meditation, die - wie jede Kunst - nicht aus dem Wissen und Denken des begrenzten Geschöpfes selbst heraus produziert wird, ...

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