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SEX FACTOR - Caprice

Inhalt

  1. Cover
  2. Caprice - Die Erotikserie
  3. Über die Autorin
  4. Caprice - Maren & Sophie
  5. Titel
  6. Impressum
  7. SEX FACTOR
  8. In der nächsten Folge …

Caprice – Die Erotikserie

Maren und Sophie sind beste Freundinnen und Journalistinnen bei Deutschlands größtem Boulevardmagazin BLITZ. Sie berichten von Events überall auf der Welt, die der internationale Adel, die High Society und Prominente aus dem Showgeschäft besuchen. Für ihre Artikel recherchieren sie knallhart – mit vollem Körpereinsatz …

Caprice ist eine Erotikserie, die monatlich in abgeschlossenen Folgen erscheint. In den einzelnen Folgen geht es mal härter und mal sanfter zu. Dafür sorgen die unterschiedlichen Autoren, die für diese Serie schreiben. Da jeder Autor seinen eigenen Stil hat, ist Caprice Folge für Folge ein neues erotisches Leseerlebnis.

Über die Autorin

Anabella Wolf (* 1983 in Essen) studierte Kulturwissenschaften in Hildesheim. Danach war sie drei Jahre Lektorin im größten deutschen Heftromanverlag, bevor sie sich als Autorin selbstständig machte. Sie schreibt Heftromane und Belletristik, mal mehr, mal weniger pikant, aber immer mit Happy End. Sie benutzt viele Pseudonyme und lebt und arbeitet in Köln.

Caprice – Maren und Sophie

Maren, die Unschuld vom Lande – das ist zumindest ihre Masche. Dass sie nicht so unschuldig ist, wie sie tut, haben schon die Dorfjungs, mit denen Maren in einem norddeutschen Kaff aufwuchs, am eigenen Leib erleben dürfen. Da sie die Jungs nur aus Langeweile vernaschte, zog es sie in die Großstadt, und sie landete bei Deutschlands größtem Boulevardmagazin BLITZ. Maren weiß, dass ihre mädchenhafte, naive Art den Beschützerinstinkt bei Männern weckt und nutzt diese Tatsache für ihre Zwecke. Trotzdem hofft sie, damit auch ihrem Mr. Right zu begegnen. Und so lange sie den noch nicht gefunden hat, vertreibt sie sich die Zeit mit den Stadtjungs …

Spontan, dominant, durchsetzungsstark – das ist Sophie, der selbstbewusste Vamp mit französischen Wurzeln. Aufgewachsen in einem Pariser Vorort hat sie früh gelernt, sich alleine durchzuboxen. Schon damals merkte sie, dass sie eine gewisse Anziehung auf Männer ausübt – und bekam auch so die Stelle beim BLITZ. Ihre neugierige Reporternase führt sie nicht nur zu exklusiven Topstorys, sondern auch in Situationen, bei denen sie ihre Phantasien ausleben kann. Denn das findet sie viel spannender, als die große Liebe zu suchen. Außerdem ist ihr Körper zu wertvoll, um nur von einem Mann bewundert zu werden …

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Anabella Wolf

SEX FACTOR

Maren goss sich etwas Weißwein nach und lehnte sich auf der Couch zurück. Sie streckte sich und schaltete den Fernseher wieder laut. Normalerweise blendete sie den Ton der Werbung aus, aber heute wartete sie auf etwas ganz Bestimmtes. Sie setzte das Glas an die Lippen und starrte gebannt auf den großen Flachbildschirm, über den bunte Bilder flackerten.

Jetzt bin selbst ich schon zu nervös zum Trinken, dachte sie und nahm einen Schluck vom gut gekühlten Chardonnay. Ihr Blick blieb auf den Bildschirm geheftet, und ihr Herz pochte.

Dabei ging es heute gar nicht um Maren. Sie konnte wirklich ganz entspannt auf dem Sofa liegen und fernsehen. Sie trug braune Leggins zu einem langen altrosa Sweater, der ein Vermögen gekostet hatte, besonders, wenn man bedachte, dass es sich dabei nur um ihr »Fernsehabend-Outfit« handelte. Aber die Farbe brachte ihre blauen Augen zum Funkeln und passte hervorragend zu ihren honigblonden Haaren.

Maren trank noch einen Schluck, dann stellte sie das Glas auf dem weißen Couchtisch ab. Nicht dass ich schon einen in der Krone habe, bevor der Trailer überhaupt gesendet ist.

Und dann endlich erschien das schöne Gesicht mit dem karamellfarbenen Teint auf dem Bildschirm, die roten Locken leuchteten in die Kamera, und Marens Herz klopfte noch einen Tick schneller.

Sophie war im Fernsehen! Und nicht nur das! Sophie Caprice hatte quasi ihre eigene Show. Marens Kollegin saß mit drei anderen Promis hinter einem leuchtenden, cockpitähnlichen Pult und lächelte erwartungsvoll in die Kamera.

»Endlich ist es so weit«, verkündete eine attraktive männliche Stimme aus dem Off, während ein junges Mädchen eine Tür aufriss. Sie hielt einen gelben Zettel in der Hand und hüpfte aufgeregt auf und ab.

Schnitt auf Sophie in Großaufnahme, wie sie ihre Arme vor der Brust verschränkte und sagte: »Wenn du das Zeug zum Star hast, werd ich es erkennen!« Sodann trudelte das gleißende Logo der Sendung über den Bildschirm: Act it all out!

Schnitt auf Konstantin Körner, der die Arme in die Hüften stemmte und das Kinn hob. »Wenn du spielen kannst, werd ich es sehen.« Act it all out! Der Bursche war schmächtig, hatte blonde Locken und eine Arroganz im Blick, die für seine Zweiundzwanzig Jahre bemerkenswert war. Maren verdrehte die Augen.

Dann wurde eine jubelnde Menge Teenies gezeigt, die ihre Arme hochrissen, während der Kamerakran über sie hinwegfuhr. »Dieses Jahr«, sagte der Kommentator, »geht’s nicht nur um tolle Stimmen. Es geht um alles.«

Schnitt auf Dana Feld, eine sanfte brünette Schönheit, die mild lächelte. »Die Branche ist hart, aber wenn du härter bist, werd ich es erkennen.« Act it all out!

Barry Cunning kam als Nächster ins Bild. Der blasse Engländer mit den einst roten, jetzt eher grauen Haaren war groß und füllig, blickte trotz seiner weich wirkenden Züge jedoch überraschend streng in die Kamera. »Wenn du das Zeug zur Marke hast, werd ich es erkennen.« Act it all out!

»Diese vier sind eure Jury«, verkündete die Stimme aus dem Off. »Diese vier suchen ab dem 24. September Deutschlands nächsten Kino-Star. Sie sind Profis in Sachen Glanz und Glamour, kennen aber auch die Schattenseiten einer Branche, bei der Sie, liebe Zuschauer, schon immer mal hinter die Kulissen schauen wollten.« Act it all out!

Maren beugte sich vor und runzelte die Stirn. Hinter die Kulissen? Das war seltsam formuliert angesichts einer Castingshow für Schauspieler. Aber bevor sie weiter darüber nachdenken konnte, erschien schon wieder Sophie auf der Mattscheibe. In einem atemberaubend engen roten Kleid schritt sie selbstbewusst und mit wiegenden Hüften auf die Kamera zu. Dynamische Musik untermalte jeden ihrer Schritte, während sich rechts von ihr Konstantin, links Barry und zu guter Letzt auch Dana dazugesellten.

Zu viert liefen sie auf den Fernsehzuschauer zu, während der Kommentator rief: »Erlebt Fernsehen, wie ihr es noch nie erlebt habt! Niemand wird ein Blatt vor den Mund nehmen, wenn die Kamera erst mal läuft. Act it all out! Schaltet ein!« Eine letzte Großaufnahme von den Gesichtern der vier Jurymitglieder, wobei Sophie zum Schluss noch einmal schelmisch in die Kamera zwinkerte, und der Trailer war vorbei.

Maren drohte schier zu platzen vor Stolz auf ihre Freundin, Mitbewohnerin und Kollegin. Sophie war einfach für die Kamera geboren. Sie schaltete den Fernseher wieder stumm und trank noch einen Schluck Wein. Ihr Blick fiel auf ihr Handy. 22:55 Uhr. Ungewöhnlich spät für die erste Ausstrahlung eines Teenieshow-Teasers.

Das Handy piepste. Maren stellte ihren Wein ab und sah auf das Display. Eine SMS von Sophie.

Hast du den Trailer gesehen?

Ja, du sahst super aus, simste Maren zurück. Ist die erste Sendung schon im Kasten?

Wenig später kam die Antwort: Schön wär’s. Dauert alles ewig hier, und die Aufzeichnung verschiebt sich dauernd nach hinten.

Aufgeregt?, fragte Maren.

Natürlich nicht!, kam es prompt zurück. Wenig später noch eine Nachricht: Na gut, ein bisschen vielleicht ;-)

Maren lachte und strich sich das kinnlange blonde Haar zurück. Sie legte ihr Handy weg und trank ihren Weißwein aus.

Sophie würde jetzt anderthalb Wochen lang Material für die Schauspieler-Castingshow Act it all out! aufzeichnen. Danach waren zwei weitere Wochen Arbeit für zusätzliche Aufnahmen und Liveshows eingeplant.

Sophie war vom Sender als Jurymitglied umworben worden, und nach anfänglichem Zögern und Zieren, das natürlich nur Masche gewesen war und ihr Honorar in die Höhe getrieben hatte, hatte Sophie sich herabgelassen und zugesagt. Natürlich hatte sie die ganze Zeit nichts anderes gewollt, als diese Show zu machen.

Maren ihrerseits war voll und ganz damit zufrieden, exklusiv über die erste Liveshow, die in anderthalb Wochen gesendet werden sollte, zu berichten. Sophie würde sie mit Infos versorgen und Maren damit die Gelegenheit bieten, eine knackige BLITZ-Reportage über Sophies Fernsehabenteuer in der spröden, aber deshalb nicht weniger glamourösen Medienmetropole Hamburg zu schreiben.

***

Sophie stieß die Tür zu den Toilettenräumen auf. Cremefarbener Marmor und goldene Wasserhähne empfingen sie. Es gab nicht nur Waschbecken, sondern auch einen langen Schminktisch, wo diverse Luxus-Kosmetikutensilien zur kostenfreien Nutzung bereitstanden.

Zufrieden betrachtete sich Sophie im Spiegel. Nein, sie brauchte wirklich nichts aufzufrischen, die Maske von RTD hatte ganze Arbeit geleistet. Sie wirbelte herum, dass ihre langen roten Locken nur so um ihre Schultern flogen, als ein Geräusch sie innehalten ließ.

Leises Seufzen drang aus einer der noblen Toilettenkabinen in der fünften Etage des Hotel Atlantis in Hamburg. Das Seufzen wurde lauter.

Sophie stemmte die Hände in ihre runden Hüften und drehte sich grinsend auf ihren spitzen Absätzen um. Dann ging sie in die Knie und spähte unter den Türen hindurch. Hinter einer entdeckte sie zwei haarige Beine in heruntergelassener Jeans, die sich rhythmisch in den Boden stemmten.

Sophie stand wieder auf und legte den Kopf schief. Sie ging zu den Toilettenkabinen hinüber. Ihre spitzen Absätze klapperten auf dem Marmor, aber das tat dem Stöhnen keinen Abbruch.

Sie öffnete die Tür der Nachbarkabine – ihre smaragdgrünen Fingernägel glänzten mit der goldenen Klinke um die Wette. Drinnen angekommen raffte sie ihr grünes, enganliegendes Seidenkleid und stieg mit den knallroten Stilettos auf den geschlossenen Klodeckel. Vorsichtig lehnte sie sich an die Trennwand und spähte darüber hinweg.

In der Nachbarkabine stützte sich eine junge Castingteilnehmerin auf den Spülkasten. Sophie erkannte sie sofort. Es war die blonde Nadine, Typ Blake Lively, groß, schlank, tolle Haare, süßes Lachen, gute Bühnenpräsenz. Sie hatte erst vorhin vorgesprochen.

Jetzt drückte sie sich an die Wand, auf ihrer Stirn stand Schweiß, und ihr Gesicht war lustverzerrt. Ihre Lippen waren leicht geöffnet und stöhnten. Im Eifer des Gefechts war ihr das Trägerkleid von den Schultern gerutscht. An der einen Seite entblößte es eine runde feste Brust mit hartem rosa Nippel. Ihre langen Haare hingen ihr bis zu den Hüften hinunter und strichen im Takt der Stöße, die Nadine durchrüttelten, über die Brüste.

Und zwischen ihren Beinen keuchte und rammelte Konstantin.

Natürlich. Sophie grinste. Der talentierte Konstantin Körner, Wunderkind-Regisseur des europäischen Kinos. Der arrogante Konstantin, der mit seinem letzten Hipsterspielfilm sogar in Cannes gewesen war und jetzt hier das Durchschnittsalter der Jury nach unten zog. Der skrupellose Konstantin, der offenbar kein Problem damit hatte, sich mit einer Castingkandidatin zu vergnügen.

Sein nackter runder Hintern blitzte unter seinem Shirt hervor. Aus Sophies Sicht konnte man die Pomuskeln zucken sehen. Seine linke Hand stützte sich neben Nadines Haarpracht an der Wand ab, während seine Rechte nach ihrer Brust griff und sie erst sanft, dann immer fester knetete.

Auch er stöhnte nun immer lauter und bohrte sich fester in Nadine hinein. Die warf den Kopf in den Nacken, fuhr sich durch die Haare und biss sich auf die Lippen. Schweißperlen glänzten auf ihrer Stirn und rollten auch über ihr Dekolleté. Die blonden Haarsträhnen blieben auf ihrer Haut kleben.

»Sag mir, dass ich gut bin«, raunte sie jetzt.

»Du bist die Geilste«, sagte Konstantin und lachte leise.

»Werd ich gewinnen?«

»Ja«, sagte Konstantin und stieß sich hart in sie hinein. »Ja, das wirst du.«

Nadine verdrehte begierig die Augen. »Mehr!«, verlangte sie. »Mehr.« Nun legte sie ihre Arme um Konstantins Hals.

Sophie schmunzelte – sogar seine blonden Locken wippten im Takt des Ficks. Das geile Stöhnen wurde immer lauter und heftiger, und es hatte auch auf Sophie Wirkung, ihr Mund wurde trocken und ihre Möse feucht.

Sie presste ihre prallen Brüste enger an die Trennwand und beugte sich weiter vor. Vielleicht konnte sie ja so einen Blick auf Konstantins Schwanz erhaschen. Sie leckte sich über die Lippen und schluckte hart.

Nadines Kleid raffte sich um ihren Schoß, ihre Möse zierte ein Landingstripe. Konstantin hingegen war komplett rasiert. Sein Schwanz war hart und so groß, dass selbst Sophie überrascht eine Augenbraue hob. So ein schmales Bürschchen und dann so viel in der Hose …

Der steife Schwanz wurde nun immer schneller in Nadine hineingetrieben.

»Du wirst ein Star«, schnaufte Konstantin und verkrallte seine Hände in ihren Arsch.

»Ja«, keuchte Nadine, »oh ja.«

»Nein«, sagte Sophie in diesem Moment süffisant, wenngleich bestimmt. »Oh nein.«

Erschrocken blickten zwei Gesichter zu ihr auf. Noch immer hastig atmend, erstarrten die beiden mitten in der Bewegung.

»S

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