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Rund ums Heiraten

Hochzeit planen leicht gemacht

Sie planen Ihre Hochzeit? Herzlichen Glückwunsch! Nun ... Sie haben viel Arbeit vor sich. Alles muss gut geplant werden, Hochzeitsringe müssen ausgesucht werden; am besten erstellen Sie Listen, damit nichts und niemand vergessen wird und nichts schiefläuft. Stöbern Sie online bei Hochzeitsplanern, downloaden Sie Checklisten und lassen Sie sich von den vielfältigen Ideen inspirieren, von ausgefallen bis romantisch oder klassisch.


Zuerst sollten Sie Ihr Budget festlegen. Welche Art von Hochzeit ist geplant: Sommerhochzeit, Winterhochzeit, weiße Hochzeit. Wo soll die Hochzeit stattfinden: am Strand, zu Hause. Wünschen Sie einen Polterabend, einen kleinen Champagner-Empfang oder ein 6-gängiges Menü? Bei der Hochzeitstafel müssen Sie an viele Dinge denken, von Tisch- und Menükarten über die Einladungen und Dekoration bis hin zu Anzeigen. Bevorzugen Sie eine Geschenkeliste oder Geldgeschenke? Besonders wichtig ist das Brautkleid mit seinen vielen Accessoires wie Schleier, Frisur, Blumenstrauß etc. Online können Sie übrigens alles komplett bestellen, auch innerhalb 24 Stunden, wenn es sein muss.


Nicht zu vergessen die Trauringe. Gelbgold, Rotgold, Weißgold, Platin, mit oder ohne Gravur, mit oder ohne Stein. Vielleicht noch eine Hochzeitskutsche oder eine schicke Luxus-Limousine. Wie wäre es mit einem Sänger in der Kirche? Ach ja: die Hochzeitstorte. Vielleicht auch noch eine Band oder zumindest einen DJs für die Musik. Reden und Spiele können organisiert werden, oder vielleicht ein Feuerwerk. Die meisten Paare halten diesen Tag auf Fotos oder per Film fest. Vergessen Sie auch die Danksagungen nicht.


Fast ein Muss ist auch die Hochzeitsreise. Wie wäre es mit einer romantischen Südseesinsel oder einem kuscheligen kleinen Hotel in den Bergen? Am beliebtesten für Flitterwochen bleiben unangefochten Paris und Venedig.



Hochzeitsplanung für eine Traumhochzeit ohne Stress

Jetzt geht die Hochzeitsplanung los:

Heiratstermin: In welcher Jahreszeit möchten Sie heiraten? Wählen Sie den Termin aus.

Standesamtliche oder auch kirchliche Heirat? Vielleicht sogar in einem Schloss oder zuhause?

Wie und wo soll gefeiert werden? Kleine intime Feier, Banquet, am Strand? Schlechtes Wetter einkalkulieren.

Wie viele Gäste sollen eingeladen werden?

Wer übernimmt die Hochzeitsorganisation? Freunde, eine Hochzeitsplaner?

Hochzeitskleid aussuchen: Weiss oder mal was anderes?

Kleidung für Bräutigam aussuchen: Anzug, Smoking, Frack?

Ringe aussuchen

Hochzeitsgefährt aussuchen: Auto, Kutsche ...

Benötigen Sie einen Fotografen, Sänger, Musik, Blumengesteck, Torte, Feuerwerk, give-aways, Hochzeitseinladungen,

Flitterwochen planen

Polterabend

Budgetplanung

Auslandsheirat: evtl. Visum besorgen, über benötigte Papier informieren

Ehevertrag abgeschlossen?




Standeamtliche Trauung

Bis vor einigen Jahren musste noch ein „Aufgebot“ bestellt werden; seit 1998 gibt es das nicht u.a. aus Datenschutzgründen nicht mehr. Bei der Anmeldung zur Eheschließung erfolgt nunmehr kein öffentlicher Aushang mehr. Beide Partner müssen einen Termin beim Standesamt vereinbaren, um das Datum der Trauung festzulegen. Nur in Ausnahmefällen kann man sich mittels Vollmacht vertreten lassen. Solche Gespräche dauern etwa eine halbe Stunde. Man kann seine standesamtliche Trauung maximal 5 Monate vor dem gewünschten Heiratstermin anmelden. Zuständig ist das Standesamt am Wohnsitz eines der Partner. Man muss sich mittels Personalausweis ausweisen und eine beglaubigte Kopie der Geburtsurkunde sowie eine Aufenthaltsbescheinigung mitbringen. Bei Minderjährigen wird die Zustimmung der Erziehungsberechtigten erfolderlich. Verwitwete benötigen eine Sterbeurkunde des verstorbenen Partners, Geschiedene eine Kopie des rechtskrätigen Scheidungsurteils. Das Standesamt hat übrigens auch eine Beratungsfunktion bei Heiraten mit einem ausländischen Partner.

Seit 1998 sind Trauzeugen keine Pflicht mehr; man kann aber trotzdem welche benennen. Sie unterschreiben nach Trauung die Eheschließungserklärung. Oft werden Geschwister, andere Verwandte oder Freunde bevorzugt. Trauzeugen müssen volljährig sein und sich mittels Personalausweis/Reisepass ausweisen.

Eine standesamtliche Trauung dauert etwa 20 bis 30 Minuten. Treffen Sie am besten ein wenig vorher ein.

Wünsche wie Musik, Vortragen eines Gedichts durch Kinder, Sektempfang, Webcam-Service etc. können berücksichtigt werden. Normalerweise wird eine kleine Rede gehalten, die Trauung durch den Beamten/die Beamtin vollzogen, die Ringe getauscht und das Dokument unterschrieben.

Es werden Gebühren zwischen 50 und 100 Euro berechnet plus 15 bis 40 Euro für das Familienstammbuch. Trauungen an Samstagen sind teurer. Eine Standesämter akzeptieren sogar Zahlung per EC-Karte.

Auch Trauungen außerhalb des Wohnorts sind möglich.

Das deutsche Namensrecht sieht für den Fall der Eheschließung eine große Auswahl an Möglichkeiten für die künftige Namensführung vor.
So muss man sich nicht nur entscheiden, ob man einen gemeinsamen Namen haben möchte und, wenn ja, wer von beiden seinen Namen ändern soll, es gibt darüber hinau




Kirchliche Trauung

Die Partner sollten sich frühzeitig mit dem Pfarrer in Verbindung setzen. Normalerweise sind Personalausweis und Taufbescheinigung nötig, bei evangelischer Trauung auch die standesamtliche Heiratsurkunde. Kirche wie auch Pfarrer müssen „gemietet“ und bezahlt werden. Planen Sie frühzeitig, besonder Maitermine sind bis zu einem Jahr vorher ausgebucht. Auch Pianist und Sänger müssen gesondert bestellt werden, ebenso Blumendekorationen etc. Normalerweise nimmt das Brautpaar an einigen Einweisungsstunden teil, damit alles reibungslos läuft.




Trauung im Ausland

Deutsche Staatsangehörige können im Ausland heiraten. Es sind jedoch je nach Land unterschiedliche Dokumente notwendig. Meist müssen die ausländischen Dokumente anerkannt, legalisiert und übersetzt werden. Informationen erhält man online, besser jedoch direkt beim zuständigen Konsulat.




Heiraten in Spanien

Spanien hat ebenso wie Frankreich bezügliich Heiraten einige Stolpersteine z u bieten. Zumindest einer der Partner muss im Besitz einer gültigen Aufenthaltserlaubnis (oder konsularischen Meldebescheinigung) sein. Das Aufgebot muss beim spanischen Generalkonsulat beantragt werden. Regional ist die Handhabung nicht einheitlich, sodass sich Heiratswillige unbedingt vorab umfassend informieren sollten. Bereits bei der Anmeldung müssen drei (!) Zeugen mitgebracht werden. Ferner werden folgende Dokumente in spanischer Übersetzung verlangt: Aufenthaltsbescheinigung der letzten drei Jahre (ersatzweise Einwohnermeldebescheinigung, falls einer der partner in Spanien wohnt), Staatsangehörigkeitsbescheinigung, evtl. auch eine Bestätigung der Botschaft oder des Generalkonsulats, dass im Heimatland kein Aufgebot bestellt werden muss. Bei der Trauung selbst werden zwei volljährige Zeugen benötigt. Es wird empfohlen sich nach der Heirat eine internationale Heiratsurkunde zu besorgen, denn in Deutschland wird das spanische Familienstammbuch leider nicht als gültige Personenstandsurkunde anerkannt. Wer vor dem spanischen Behördenkram zurückschreckt, kann auch die standesamtliche Eheschließung in Deutschland vollziehen und lediglich kirchlich in Spanien heiraten.


Hochzeitsziele in Spanien

Als Top-Hochzeitsziele in Spanien gelten nach wie vor Mallorca mit einem extensiven Angebot für jeden Geschmack und jede Geldbörse. Zudem Alicante, Gomera, Teneriffa, Arrecife, Marbella und Valldemossa.


Weitere Informationen über Heiraten in Spanien

Weitere Informationen zum Thema Eheschließung in Spanien sind erhältlich bei

Deutsche Botschaft Madrid https://www.spanien.diplo.de

und

Spanische Botschaft Berlin https://www.info-spanischebotschaft.de/




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