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Riskante Lust – Shadows of Love

Inhalt

  1. Cover
  2. Über diese Folge
  3. Über die Autorin
  4. Titel
  5. Impressum
  6. Riskante Lust
  7. In der nächsten Folge

„Shadows of Love“ sind in sich abgeschlossene erotische Liebesgeschichten von unterschiedlichen Autoren. Die Folgen erscheinen monatlich als Romanheft und E-Book.

Über diese Folge

Erst vor kurzem ist Emily Martin bei ihrem neuen Freund Christopher Brooks eingezogen. Christopher ist der attraktive Geschäftsführer einer IT-Firma und zugleich Emilys Chef. Die junge Informatikerin ist allein zuhause, als sie von Einbrechern überrascht wird. Zum Glück kann sie flüchten. Doch warum spendet Christopher ihr nach diesem schrecklichen Erlebnis keinen Trost, sondern verlangt, dass sie zu Freunden zieht? Und warum meldet er sich nach der Arbeit kaum noch bei ihr? Emily ist fest davon überzeugt, dass eine Affäre hinter Christophs rätselhaft abweisenden Verhalten steckt. Doch was er tatsächlich vor ihr zu verbergen sucht, übertrifft ihre Befürchtungen bei weitem …

Eine neue prickelnde Liebesgeschichte mit den beiden beliebten Protagonisten aus der erfolgreichen Folge „Maskenspiel“ von Kelly Stevens

Über die Autorin

Kelly Stevens studierte in England Literatur und Kreatives Schreiben und arbeitete in Deutschland in verschiedenen Jobs im Medienbereich. Sie lebt als Autorin und Bloggerin mit ihren zwei Hunden in der Nähe von Köln

Kelly Stevens

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Riskante Lust

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Ich lege den Kopf in den Nacken und betrachte das Firmengebäude von BSC von außen. Ein unauffälliges, mehrstöckiges Haus in der Nähe von Charing Cross, dem man nicht ansieht, was sich darin verbirgt.

»Guten Morgen, Miss Martin«, begrüßt mich der Mann vom Sicherheitsdienst am Empfang. »Sie werden schon in der Personalabteilung erwartet.«

Kurz darauf klopfe ich an die Tür von Madeleine, einer Mittfünfzigerin mit dunklen Locken, die schon kräftig grau gesträhnt sind.

»Emily, wie schön, dass Sie sich entschieden haben, für uns zu arbeiten. Sie sind ja Britin, da werden Sie sich schnell eingewöhnen.«

»Halbbritin«, korrigiere ich automatisch. Da ich annehme, dass Sie meinen Lebenslauf aus meiner Personalakte kennt, setze ich nur kurz hinzu: »Ich habe die letzten Jahre in Deutschland gelebt.«

»Das Leben in London wird Ihnen bestimmt gefallen.« Falls Madeleine bemerkt hat, dass meine neue Anschrift mit der Privatadresse des Geschäftsführers von BSC identisch ist, lässt sie sich zumindest nichts anmerken. Christopher Brooks, Eigentümer von Brooks Software Consulting und der Mann, in den ich mich bei einem Auftrag als externe Beraterin vor einigen Monaten verliebt habe. Er ist der Grund, warum ich überhastet meinen alten Job gekündigt habe und von Berlin nach London gezogen bin.

Aber das doppelte Gehalt und die Aussicht, hier zu leben, sind es nicht, die meine Augen zum Strahlen bringen, als Madeleine mich nach diversen Formalitäten zum Antrittsbesuch in den fünften Stock schickt.

Sarah, Christophers Sekretärin, nickt mir zu, als ich um die Ecke biege, und bedeutet mir, gleich in sein Büro zu gehen.

Christopher steht am Fenster und telefoniert, dreht sich aber um, als er die Tür hört. Ich lege meinen neuen Laptop auf seinen Schreibtisch, mein neues Firmenhandy, meinen Sicherheitsausweis, meine Visitenkarten mit dem Titel Senior IT Consultant und meine Handtasche. Nicht schlecht für meine vierundzwanzig Jahre. Einen Moment lang bin ich versucht, auch mich selbst auf seinem Schreibtisch zu drapieren.

Als hätte er meine Gedanken gelesen, beendet er das Telefonat fast unhöflich schnell. »Emily. Schön, dich wiederzusehen.«

Dafür, dass wir vor gut einer Stunde noch zusammen gefrühstückt haben – und letzte Nacht auf seinem Sofa fantastischen Sex hatten – , wirkt er fast distanziert. Aber so kenne ich Christopher eben auch: als Geschäftsmann, der sich nicht in die Karten schauen lässt. Mit seiner Ausstrahlung, dem sportlichen Körper, den blauen Augen und seinen dunkelblonden Haaren erinnerte er mich schon bei unserem ersten Zusammentreffen an James Bond. Attraktiv und einen Hauch gefährlich. Eine unwiderstehliche Kombination.

»Schön, dich wiederzusehen«, gehe ich auf sein Spiel ein. »Wird das hier ein formelles Willkommensgespräch, oder …?«

»Nun, du kennst die Firma ja schon.« Eine Anspielung darauf, dass ich im Sommer bereits einen Monat für ihn gearbeitet habe. »Selbst die neue Software, um die es geht, kennst du schon teilweise.«

Ich kann nicht verhindern, dass ich rot werde beim Gedanken daran, dass ich den Programmiercode zufällig gefunden habe – und wie Christopher darauf reagiert hat. Er scheint ähnliche Gedanken zu haben. »Sex auf den Arbeitstischen muss aufhören, jetzt, da du offiziell meine Mitarbeiterin bist.«

»Schade, dein Schreibtisch sieht so einladend aus«, antworte ich mit einem herausfordernden Lächeln.

Leider geht Christopher nicht darauf ein. »Ich zeige dir am besten gleich dein neues Büro.« Er greift nach seinem Sicherheitsausweis, ohne den sich bei BSC keine Tür öffnet und kein Lift in Bewegung setzt. Bedauernd nehme ich meine Sachen wieder an mich und folge ihm. Natürlich kann ich verstehen, dass er als Vorgesetzter den anderen Mitarbeitern gegenüber den Schein wahren muss, aber ein kleines bisschen enttäuscht bin ich trotzdem.

Mein Büro entschädigt zumindest etwas. Es befindet sich im gleichen Stockwerk wie seins, nur ein paar Zimmer weiter, und ist für Londoner Verhältnisse richtig groß. Am Fenster steht ein Doppelschreibtisch.

»Vic ist momentan in Indien und betreut dort unsere Programmierer.«

Was hatte ich denn erwartet, etwa ein Einzelbüro direkt neben seinem? »Okay«, antworte ich langsam.

Meine Stimme scheint mich verraten zu haben, denn Christopher zieht mich für einen Moment an sich und drückt mir einen flüchtigen Kuss auf die Stirn. »Glaub mir, so ist es besser. Auf diese Weise können wir uns beide auf unsere Arbeit konzentrieren, und du bist trotzdem in der Nähe.«

Ich nicke, immerhin freue ich mich auf meinen neuen Job. Aber innerhalb von Wochen aus meinem Leben in Berlin heraus- und in Christophers Leben in London hineinkatapultiert zu werden, fühlt sich an wie eine Achterbahnfahrt. Und irgendwie habe ich das Gefühl, sie geht gerade erst richtig los.

»Sarah weiß von uns. Sie wird dich jederzeit zu mir durchstellen. Wenn du irgendetwas brauchst, sag einfach Bescheid.«

Ich frage mich, ob »irgendetwas« auch ihn einschließen würde. »Ich bräuchte bald einen Wintermantel. London ist kälter, als ich erwartet habe.«

Christopher grinst. »Ich hatte eigentlich an die Arbeit gedacht, aber du schaffst es immer wieder, mich abzulenken, mein süßes kleines Sicherheitsrisiko.«

Ich richte mich zu meiner vollen Größe auf, aber selbst mit halbhohen Absätzen gehe ich ihm gerade mal bis zum Kinn. »Du hast mich als Sicherheitsexpertin eingestellt, schon vergessen? Ich bin kein Risiko, ich bin die Lösung.«

»Das will ich doch hoffen«, antwortet er knapp. BSC hat eine Software für Banken und Hedgefonds entwickelt, mit deren Hilfe Finanztransaktionsgeschäfte weiterverarbeitet und die aufsichtsrechtlichen Meldungen erstellt werden können. Beim aktuellen Projekt, an dem ich mitarbeiten soll, geht es um ein Zusatzmodul, um neue Compliance-Richtlinien umzusetzen.

»Vertrau mir, Emily, wir sind ein gutes Team«, flüstert Christopher mir zu, bevor er mich meinen neuen Kollegen vorstellt.

In diesem Moment scheint alles perfekt, deshalb nicke ich.

♡♡♡

»Guten Morgen, Emily. Heute lege ich dich flach.«

Ich lächele Christopher verschlafen an, drehe mich auf den Rücken und schiebe mir lasziv den Träger meines Nachthemdes über die Schulter. Es ist unser erster gemeinsamer Sonntagmorgen, und wir müssen nicht aufstehen und zur Arbeit gehen. So habe ich mir unser neues Leben vorgestellt: zusammen aufwachen, zusammen frühstücken, zusammen arbeiten, zusammen ausgehen … und natürlich zusammen ins Bett gehen.

»Mhmmm, Sex, Christopher? Wie praktisch für dich, dass ich schon liege.«

»Das sehe ich. Du bist unersättlich, Miss Martin. Komm schon, pack deine Sporttasche.«

Kein Bettsport? Enttäuscht drehe ich mich auf die andere Seite, um weiterzuschlafen, aber er zieht mir die Decke weg.

»Was bist du denn um diese Zeit schon so widerlich wach?«, maule ich.

»Ich habe was mit dir vor.« Mehr will er nicht verraten. Aber in legeren Sportklamotten sieht er genauso heiß aus wie in edlen Anzügen, deshalb krabbele ich schließlich aus dem Bett und ziehe mich an.

Nach einem schnellen Frühstück sieht die Welt schon besser aus. Um die Ecke parkt ein schwarzer Range Rover, kein brandneues Modell, aber gepflegt.

»Du hast ein Auto?«, frage ich erstaunt, weil er sich bisher immer nur von Taxis und Limousinen mit Chauffeur hat kutschieren lassen.

Er wirft unsere Sporttaschen in den Kofferraum und setzt sich ans Steuer. »Zwei.«

Ich klettere auf den Beifahrersitz, der mir ganz schön hoch vorkommt. Immerhin habe ich so einen guten Blick auf Londons Straßen.

Christopher fährt schnell und sicher. Bis heute habe ich Range Rovers nie als besonders sportliche Autos empfunden, aber plötzlich wirken sie fast sexy.

»Der Wagen sollte anonym und sicher sein. Das waren meine Auswahlkriterien«, sagt er, als ich meine Gedanken laut ausspreche. »In London gibt es Hunderte schwarzer Rover. Ich will nicht auffallen.«

Er hat recht. Während unserer Fahrt in einen der östlichen Außenbezirke zähle ich allein sechs dieser Modelle. Wahrscheinlich wird das nur noch von den Black Cabs, den typischen Taxis hier, übertroffen.

Das Gebäude, vor dem Christopher schließlich hält, sieht aus wie eine Fabrikhalle. Er parkt zwischen einem zerbeulten Land Rover und einem alten Van.

»Wo sind wir denn hier gelandet?« Misstrauisch schaue ich mich um. Graffiti bedeckt die Hauswände, einige Scheiben sind zerbrochen, ein verrosteter Maschendrahtzaun hängt halb auf dem Boden. Ein schicker Sonntagsbrunch wird das hier wohl eher nicht.

»Das ist ein Club.«

Noch ehe ich nachfragen kann, betritt Christopher bereits die Halle. Ich folge ihm – und rümpfe die Nase. Es riecht nach Staub, Schweiß und Reinigungsmittel. Etwa ein Dutzend Männer sind bereits da. Einige stehen in der Ecke und unterhalten sich, zwei verteilen Matten auf dem Boden, einer spricht in sein Handy. Fast alle haben militärisch kurze Haarschnitte, Tattoos und wirken recht furchteinflößend. Ich bin die einzige Frau.

Zaghaft trete ich einen Schritt hinter Christopher, aber er zieht mich aus der Deckung hervor. »Jungs, das ist Emily.«

Wie auf Kommando drehen sich alle zu mir um und mustern mich, selbst der Typ mit dem Handy. Eine kleine Ewigkeit scheint zu vergehen, bis einer »Cool« und ein anderer »Willkommen« sagt. Ich atme langsam aus und folge Christopher, der seine Tasche auf den Boden legt, seine Schuhe wechselt und unsere mitgebrachten Wasserflaschen auf die Fensterbank stellt.

Tatsächlich kommen in den nächsten Minuten noch mehr Leute, darunter auch zwei Frauen, und spätestens, als ein Typ namens Rick sich als Drill Instructor vorstellt und uns »zum leichten Aufwärmen« eine Stunde lang mit einer Art Zirkeltraining durch die Halle scheucht, ist klar, dass es hier tatsächlich nur um Sport zu gehen scheint. Nur das Publikum und die Location geben mir noch zu denken …

»Okay, dann fangen wir mal an!«, tönt Ricks Stimme durch die Halle, gerade als ich gehofft hatte, dass der anstrengende Teil des Tages vorbei ist. »Sucht euch einen Partner und zeigt, was ihr drauf habt!«

Ich habe gar keine Chance, mich nach jemandem umzuschauen, denn Christopher steht schon vor mir. »Bereit, Emily? Block mich.«

Bevor ich überhaupt verstehe, was er sagt, verlassen meine Füße den Boden, und ich liege rücklings auf der Matte. Was war das denn gerade?

»Ich habe doch gesagt, heute lege ich dich flach«, murmelt Christopher an meinem Ohr, als er mir wieder auf die Beine hilft.

»Das hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt«, entgegne ich säuerlich. Jetzt verstehe ich endlich: Ich scheine in einem Kampfsportclub gelandet zu sein. »Hätte ich dir gar nicht zugetraut, dass du solche Leute kennst.«

»›Solche Leute‹? Beurteile nicht jeden nach seinem Äußeren, das kann gefährlich sein. Und ich habe einen kleinen Nebenjob.«

Die erste Bemerkung überhöre ich, denn mich beschäftigt noch Christophers letzte Aussage. »Was denn für ein Nebenjob?«, frage ich misstrauisch. Als Geschäftsführer von BSC ist er zeitlich gut ausgelastet, und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass er sich etwas hinzuverdienen muss.

Aber er weicht mir aus. »Emily, diskutier jetzt bitte nicht mit mir. Ich muss sicherstellen, dass du dich im Notfall verteidigen kannst.«

Wieso muss er das? »Was ist mit den guten alten Rittern auf ihren edlen Rössern passiert, die heldenhaft wehrlose Frauen retten?«

»Ausgestorben«, entgegnet er knapp. »Die heutigen Karriereritter könnten in einem Meeting festsitzen, während die Burgfräulein beim Networking-Event angegriffen werden.«

Insgeheim denke ich zwar, dass er übertreibt, aber es scheint ihm wirklich wichtig zu sein. Also schön, dann werde ich mal mitspielen. Immerhin hat mein Vater, der früher bei der Army war und inzwischen im Bereich nationale Sicherheit tätig ist, mich Selbstverteidigung gelehrt. Aber gegen Christopher komme ich nicht an. Er ist schnell, präzise und nutzt jeden Moment gnadenlos aus, in dem ich nicht hundertprozentig bei der Sache bin.

»Konzentrier dich«, warnt er und wirft mich schon wieder auf die Matte. Ich erkenne meinen Liebhaber kaum wieder – was hat er mit dem zärtlichen Mann gemacht, der letzte Nacht in meinem Bett lag?

»Ich will nicht mehr.« Ich werfe mein Handtuch, mit dem ich mir permanent den Schweiß abwischen muss, auf den Boden. »Ich habe überhaupt keine Chance gegen dich, das ist frustrierend.«

»Es kommt nicht unbedingt auf Kraft an, sondern auf Technik. Ich kann es kaum erwarten, bis auch du mich mal aufs Kreuz legst.« Er grinst, winkt dann aber eine der beiden Frauen heran. »Sam, würdest du eine Weile mit Emily trainieren? Sie ist noch nicht auf meinem Level und will aufgeben.«

Auf Sams Level bin ich selbstverständlich auch noch nicht, aber in der nächsten Stunde zeigt sie mir einige Tricks und Kniffe. Selbst wenn es mir im Anschluss noch nicht gelingt, Christopher umzuwerfen, so schaffe ich es zumindest, einige seiner Angriffe zu blocken.

»Du musst lernen, die Angst davor zu verlieren, selbst anzugreifen. Warte nicht immer nur ab, was dein Gegner tut«, belehrt mich Rick, der uns beobachtet.

»So eine bin ich nicht«, japse ich.

Rick verdreht die Augen. »Was macht so eine wie du dann hier?«

Das frage ich mich auch schon seit geraumer Zeit. Wieso hat Christopher mich hierhergeschleppt? Wütend auf ihn wende ich eine der heute gelernten Techniken an, und es gelingt mir tatsächlich, ihn aus dem Gleichgewicht zu bringen, sodass wir zusammen auf die Matte stürzen. Immerhin liege ich oben.

»Na also, geht doch«, kommentiert Rick trocken und geht zum nächsten Paar weiter.

Das Training dauert gefühlte Stunden. Endlich verkündet Rick, dass für heute Schluss ist und er uns in einer Woche zur selben Zeit am selben Ort wiedersehen wird.

Ich will nur noch nach Hause. »Wer so ein Wochenende hat, braucht keine Arbeitswoche mehr«, jammere ich auf dem Rückweg übertrieben mitleiderregend.

»Das hat dein Chef gehört. Ihr jungen Leute heutzutage seid einfach nicht belastbar.«

»Was kann ich denn dafür, dass mein Chef ein ganz gemeiner Kerl ist«, pariere ich, »der mich mit Sex lockt, obwohl er in Wahrheit nur seine körperliche Überlegenheit zur Schau stellen will.«

Christopher fährt schneller. »Badewanne und Bett«, bestimmt er. »Ich kann es kaum erwarten, dich endlich richtig flachzulegen – nach so einem langen Vorspiel mit vollem Körpereinsatz.«

Ich auch nicht.

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