Logo weiterlesen.de
Quanten-Bewusstheit - Ganzheitliche Entscheidun...

Michelle Haintz

Quanten-Bewusstheit

Ganzheitliche Entscheidungen und
kreative Problemlösungen mit der
2-Punkte-Methode

Bewusste Lebensgestaltung mit der
Kraft der Quanten-Welle

 

 

 

image

 

 

Dieses Buch möchte ich zwei für mein Leben

ungemein WESENtlichen Männern widmen:

Meinem Vater Raimund,

der mir mit all seiner LIEBE das Rüstzeug mitgegeben hat,

um die zu werden, die ich heute bin!

Und meinem Seelengefährten Gerald,

der mich nach langer Suche nun endlich gefunden hat -

der Quanten-Welle sei Dank!!!

Dieses Buch will und kann keine ärztliche Diagnose und Therapie ersetzen. Die Empfehlungen, die Sie hier finden, sind vom Verfasser mehrfach erprobt und für wirksam befunden worden, jedoch kann keine Garantie für ihre Wirksamkeit übernommen werden! So ist eine Haftung für irgendwelche Schäden ausgeschlossen, und weder Verlag noch Verfasser können für die Folgen, die aus der praktischen Anwendung oder dem Missbrauch der in diesem Buch enthaltenen Hinweise entstehen können, verantwortlich gemacht werden!

Inhalt

Vorwort von Lars Rominger 

Vorwort der Autorin 

Entscheidungen

Probleme

Theoretische Grundlagen 

Einführung in die Quanten-Bewusstheit

Bewusstheit versus Bewusstsein 

Quanten und Bewusstheit 

2-Punkte-Methode

Die Quanten-Welle 

Praktische Umsetzung 

Wahl der Position 

In die Quanten-Bewusstheit finden 

Das Procedere im Überblick:

Theoretisches Basiswissen

Hirnphysiologie und Entscheidung / Problem-Lösung

Emotionen und Gehirn 

Bewusste Gedankenkontrolle in der Herz-Zentrierung

Selbst-Wahrnehmung als Voraussetzung

Grundsätzliches

Aufmerksamkeits-Fokus / „Der Weg ist das Ziel“

Einstellung / das Leben ist ein Geschenk

Gestimmtheit wie im Urlaub 

Perfektion hindert Exzellenz

Versagen vergeben

Den inneren Kritiker umpolen

Persönlichkeits-Anteile

Kreativität im Einsatz

Kreative Entscheidungs-Findung

Kreative Entscheidungs-Findung

Beispiel für die „Kreative Entscheidungsfindung“:

Kreative Problem-Lösung

Hilfreiches So-tun-als-ob

Virtuelles Proben

Selbst-Vertrauen

Selbstwert-Gefühl – Selbst-Wertschätzung – Stolz

Spezieller Umgang mit Problemen

Problem-Unterricht

Bumerang-Probleme

Satz-Analyse

Nutzen und Sekundärgewinn

Einstellung zu Problemen

Zweipolig Entscheiden und Probleme lösen

Der rationale – männlich geprägte – Pol

Der intuitive – weiblich schwingende – Pol

Spiel mit Worten – Wortspiele

* Akrostichon zur Entscheidungs-Findung:

* Akrostichon zur Problem-Lösung:

* Endlos-Schreiben – Inneres Brainstorming:

* Wort-Ping-Pong

* Spiel mit dem Alphabet

* Ad Absurdum – Ex Absurdum

Einsatz der Intuition

Nachwort

Danksagung

Vorwort von Lars Rominger

Weshalb Sie sich für dieses Buch entschieden haben?

Ganz einfach: Weil es aus der Feder von Michelle Haintz stammt.

Doch lesen Sie das Buch nicht nur, weil es von Michelle Haintz stammt, einer Ärztin, die sich entgegen der trennend elitären Eitelkeit nicht dafür zu schade ist, für die alles verbindende Liebe geduldig und konsequent einzustehen, sondern auch aufgrund seines genialen Inhalts.

Ich habe den Vorabdruck im Zug auf den Weg nach Paris gelesen und machte gerade an einer heftigen Grippe herum. Es ging mir dann jedoch von Zeile zu Zeile besser. Am Ende des Buches wunderte ich mich, da die Erkältung verschwunden war. Mein spontaner Gedanke war dann: Michelle Haintz kehrte der Schulmedizin zwar ihren Rücken, hat aber dadurch ihre medizinische Heilwirkung potenziert.

Vor Ihnen liegt ein sensationelles Buch, das das Herz und den Geist weit macht. Die interessante Reise durch unser faszinierendes Gehirn stellt eine inspirative Quelle von Hirn-Umprogrammierungs-Optionen dar, um in ein beherztes und fröhliches Dasein zu gelangen.

Es ist kein Entscheidungs- und Selbstentfaltungsbuch üblicher Prägung. Es enthält keine trockenen Theorien und kein Gestrüpp von Verboten und Geboten, sondern hier werden aus Erfahrung geborene Methoden gezeigt, die ihre Bewährungsproben schon lange hinter sich haben und die durch die mittlerweile über 20-jährige praktizierte „Persönlichkeitsentwicklung – Frontarbeit“ von Michelle Haintz verifiziert sind.

Das Buch hat mich persönlich ermuntert, meine vor einigen Jahren eingeleitete, emotional geprägte Werbung weiter auszubauen, zu intensivieren und somit nicht ausschließlich auf rein rationale Argumente zu setzen.

Des Weiteren konnte ich mir negativ geprägte Denkmuster bewusst werden und in positive Denkmuster transformieren.

Der „Haintz-Werkzeugkasten“ ist darüber hinaus auch ein reicher Fundus für Entscheidungs- und Lösungsfindung-Projekte.

Nutzen Sie diesen breitgefächerten Werkzeugkasten, denn Michelle Haintz kann Sie viel lehren.

 

Ich empfehle dieses Buch allen, die mit Menschen zu tun haben. Egal, ob Sie Hochschullehrer sind oder Kindergärtner, Topmanager oder Pilot: Sie werden immer vor den gleichen Fragen stehen.

Wie treffe ich die richtige Entscheidung?

Mit dem Buch von Michelle Haintz haben Sie bereits die richtige Entscheidung getroffen. Lernen, wachsen und entscheiden Sie. Lassen Sie sich aus der Selbstsabotage herausführen, indem Sie zum Beispiel die effiziente 2-Punkte-Methode, das Spiel mit der Quanten-Welle, mit allen Ihren Sinnen anwenden und praktizieren.

Sie werden lernen, Ihren persönlichen „Autopiloten“ (Zeitanteil: ca. 90%) bewusst auszuschalten, um mit diesem Manöver vom „Denkeln-Modus“ in den „Denk-Modus“ zu gelangen. Dies führt zum Sprengen des Korsetts der eigenen Überzeugungen und Beschränkungen und befähigt Sie darüber hinaus, sich aus dem Trott Ihres „Gewohnheitstieres“ zu befreien.

Oder plakativer ausgedrückt: „Die Quantenwelle hat wieder zugeschlagen“.

Aufgrund dieser eingeleiteten Prozesse sind Sie in der Lage, bewusst an Ihren persönlichen Master-Seelenplan anzudocken, was letztlich in Zufriedenheit mündet. Eine Zufriedenheit die darin begründet ist, dass Sie sich Ihres Potenzials bewusster werden und es dadurch immer mehr zur Entfaltung bringen und Ihre wahre Größe einnehmen können.

Was will man mehr? Deswegen: Lassen Sie sich von diesem großartigen und bahnbrechenden Buch inspirieren!

Lars Rominger

Dipl. Ing. Dr. h.c. Lars Rominger ist erfolgreicher Unternehmer, und Forscher und außerdem in der Erwachsenenbildung tätig. Darüber hinaus ist er mit seinem hochkreativen Geist ein stets wacher Erfinder, der ständig auf der Suche nach neuem Wertvollen mit offenen Augen durch die Welt geht – „ein Kopf, aus dem Ideen sprudeln“, wie ein Journalist ihn beschreibt!

 

 

https://www.kunststofftechnik.ch

https://www.kunststofftechnik.ch/de/LOFI.htm

https://www.youtube.com/watch?v=0I8KQvTSRPw

Vorwort der Autorin

Dieses Buch ist der zweite Band in einer Serie, die sich unter dem Titel „Quanten-Bewusstheit“ mit verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten der 2-Punkte-Methode befasst.

Als ursprünglich ausgebildete Medizinerin bin ich heute „nur noch“ in der Persönlichkeitsbildung tätig – in Seminaren, Gruppen-Coachings und in der Einzelberatung – und mein wichtigstes Credo ist dabei immer: Wir brauchen nicht über uns selbst hinaus zu wachsen, wir sind groß genug! Es reicht, wenn wir in uns selbst hinein wachsen, also unsere wahre Größe einnehmen, indem wir damit aufhören, uns kleiner zu machen, als wir sind; aber auch anderen nicht mehr erlauben, uns klein zu machen!

In den 20 Jahren, in denen ich nun Seminare gebe, habe ich viele verschiedene, durchaus hilfreiche Techniken, Methoden und Strategien gefunden und weitergegeben, mit denen wir uns aus der Selbstsabotage befreien können. Aber keine einzige war je so effizient wie die 2-Punkte-Methode, das Spiel mit der Quanten-Welle!

Das Two-Pointing, wie der Begründer von „Matrix Energetics“, Dr. Richard Bartlett, die 2-Punkte-Methode nennt, vereint erstaunliche Wirksamkeit mit lustvoller Leichtigkeit, und erfüllt damit genau das, was ich mir ein Leben lang gewünscht, bisher aber nie in dieser Ausprägung erfahren habe!

Es mag wohl auch an der Zeitqualität liegen, dass Transformations-Prozesse heute nicht mehr lange dauern und kompliziert sein (und damit viel kosten) müssen; denn wie wir wohl alle wahrnehmen können, scheint es eine merkwürdige Beschleunigung in unserem Leben zu geben. Nicht nur älteren Menschen „läuft die Zeit davon“, auch die Jugend erlebt dieses Phänomen! Haben Sie nicht auch den Eindruck, sie würde immer rascher laufen und damit vergehen? Eben haben wir uns an die Jahreszahl 2011 gewöhnt, ist dieses Jahr bereits mehr als zur Hälfte um …

Aber dieses Zeitrasen hat eben auch den großen Vorteil, dass Prozesse heute um vieles rascher und zugleich auch leichter gehen können – was für die meisten unter uns gewöhnungsbedürftig ist. Aber wir können lernen, uns dem rasanten Tempo und der neuen Leichtigkeit hinzugeben!

Als ich begonnen habe, dieses Buch zu schreiben, gab es die Quanten-Welle noch nicht so vordergründig in meinem Leben – ich hatte damals bereits die Bücher von Bartlett und Kinslow gelesen, aber mein Bezug zur 2-Punkte-Methode war noch eher eine Freundschaft auf Entfernung.

Mittlerweile hat sie mich jedoch erfasst und trägt mich! Und so hat sich der erste Band dieser Serie „Quanten-Bewusstheit – Selbstbefreiung durch die Kraft der Welle“ vor dieses Buch gedrängt und kam im Juni 2011 heraus. Als ich mich nach dessen „Geburt“ dann wieder der Entscheidungs-Findung und Problem-Lösung zuwandte, erkannte ich, dass manches in der ersten Fassung einfach nicht mehr aktuell war! Das Manuskript bedurfte einer intensiven Überarbeitung; vor allem war nun natürlich auch die Quanten-Welle einzubringen!

Darüber hinaus konnte ich einiges „abspecken“, weil es noch der „alten Energie der Schwere“ angehörte. Dieser Läuterungsprozess war nicht nur für das Buch wertvoll, sondern darüber hinaus auch für mich persönlich.

So manche Technik, die mir früher als sehr wertvoll erschien, ist meines Erachtens aus heutiger Sicht einfach nicht mehr zeitgemäß – und durfte nicht nur aus dem Buch, sondern zugleich auch aus meinem persönlichen Werkzeugkasten herausfallen.

Dafür entdecke ich nun fast täglich neue Anwendungs-Möglichkeiten der 2-Punkte-Methode, die sich als höchst wertvolle neue Instrumente erweisen. Mit diesen kann ich im übertragenen Sinn nun feiner, präziser, wirksamer, leiser, rascher und um einiges effizienter Blockaden lösen und mein Ziel – was auch immer das sein mag – erreichen! Und wann immer ich etwas Wertvolles für mich selbst entdeckt habe, ist sofort der Wunsch da, dies auch in den Seminaren mit meinen Teilnehmer/innen und über ein Buch mit meinen Leser/innen zu teilen.

Das heißt, die neuerliche Überarbeitung dieses Buches, nach einer schöpferischen Pause, lief parallel zu einem sehr wertvollen Klärungsprozess in meinem Leben: Manches von den alten Techniken, Strategien und Werkzeugen behält auch weiterhin seine Berechtigung, aber von vielem konnte ich mich verabschieden.

Was nach dieser Ausmusterung in diesem Buch bleibt, ist die Anregung zum Spiel mit der Quanten-Welle in unzähligen Beispielen, in denen ich Sie jeweils an die Einsatzmöglichkeiten des Two-Pointings erinnere. Das wird in Kombination mit einigen, aus meiner Sicht lustvollen, Spielen angewendet, die meist beide Gehirnhälften mit einbeziehen und somit die Integration dieser beiden Pole unserer Persönlichkeit fördern.

Seien Sie bitte nicht ungehalten, wenn ich Fakten, die mir besonders wichtig erscheinen – teilweise auch mehrmals, wenn es der Kontext verlangt – wiederhole; wir lernen nun einmal durch Wiederholung!

Und wir lernen auch besonders rasch bei starker emotionaler Beteiligung, daher wünsche ich Ihnen Freude, Lust, Begeisterung, das eine oder andere Aha-Erlebnis und so manches Schmunzeln bei allen hier angebotenen Spielen, im spielerischen Umgang mit Ihren Entscheidungen und Problemen!

Entscheidungen …

… machen im Grunde unser ganzes Leben aus, denn in Wahrheit ist unser gesamter Alltag eine ununterbrochene Aufeinanderfolge von Entscheidungen.

Sogar jetzt stehen Sie, lieber Leser, liebe Leserin, vor der Entscheidung, ob Sie weiter in diesem Buch lesen oder stattdessen aufstehen, um sich etwas zum Essen zu holen oder einen Schluck zu trinken, ob Sie lieber einen Waldlauf machen, einkaufen oder auch ins Kino gehen; ob Sie stattdessen mit Ihren Kindern – sofern Sie welche haben – spielen oder lieber doch ein Bad nehmen; ob Sie sich ein Hörbuch anhören oder etwas ganz anderes tun möchten …

Den größten Teil unserer alltäglichen Entscheidungen treffen wir allerdings mehr oder weniger automatisch, ohne je bewusst darüber nachzudenken und ohne gezielt die verschiedenen möglichen Varianten abzuwägen. Bewusstseins-Forscher gehen heute davon aus, dass wir bis zu 90 % unserer Zeit auf „Autopilot“ geschaltet haben, also völlig unbewusst und automatisch durch unseren Alltag gehen.

Gewohnheiten spielen dabei eine wichtige Rolle. Wir folgen uralten Verhaltensmustern, Überzeugungen und Konventionen, die wir allerdings mehrheitlich von unserer Umgebung übernommen haben – von unseren Eltern und anderen „Erziehungs-Berechtigten“ (ob sie tatsächlich auch dazu befähigt waren, sei dahin gestellt ), von Medien, der Gesellschaft …

Und auch ein gewisses Trägheitsmoment wirkt hier mit herein, dem wir alle mehr oder weniger unterliegen. Denn wenn wir uns für eine Möglichkeit entschieden und diesen Weg erst einmal eingeschlagen haben, dann besteht meist die Tendenz, auch dabei zu bleiben – sogar wenn uns dieser Weg Schmerzen bereitet oder uns auf andere Art und Weise nicht besonders angenehm ist.

Im Warteraum eines deutschen Arzt-Kollegen hängt ein Schild mit dem provokanten Satz:

„Wer immer im alten Trott bleibt, ist ein Trottel.“

Wenn auch ziemlich pointiert formuliert, so hat dieser Gedanke doch etwas für sich! In einer Zeit, in der uns immer mehr Flexibilität abverlangt wird, ist es ja wirklich nicht sehr klug, in alten Fahrwäs-sern gefangen zu sein. Aber das „Gewohnheitstier“ ist wohl in uns allen mehr oder weniger wirksam und allzu oft lebenbestimmend!

Andererseits sagt die Tatsache, dass ein Mensch immer im alten Trott bleibt, auch etwas darüber aus, in welchem Modus er sich auf mentaler Ebene bewegt – mehr dazu erzähle ich Ihnen im Zusammenhang mit der Hirn-Physiologie.

Sie kennen sicher den Begriff „Gewohnheitstier“. Haben Sie auch Ihren Stammplatz beim Esstisch? Sind Sie Stammgast in Ihrem Stammlokal? Kaufen Sie gern als Stammkunde in Ihren Stammgeschäften ein? Frequentieren Sie einen Stammtisch? Bei all dem hat Ihr Stammhirn ein Wörtchen mitzureden …

Das Altbekannte – und das muss auch gar nicht unbedingt angenehm sein – ist uns allemal lieber, als das unbekannte, möglicherweise angenehmere Neue.

So hat man beispielsweise in einer Klinik Patienten gefragt, ob sie bereit wären, mit anderen Patienten ihre Krankheit zu tauschen. Keiner von ihnen wäre bereit gewesen, auf diesen Tausch einzugehen, wäre er tatsächlich möglich gewesen, sogar wenn es galt, zu einer objektiv leichteren Krankheit zu wechseln!

Diese Abneigung gegen Neues beruht darauf, dass wir zu einem allzu großen Teil unserer Zeit unter Stress und damit unter der Kontrolle unseres Stammhirns stehen – eines uralten Hirnareals, das wir mit unserem Vorfahren, dem Höhlenmenschen, ebenso gemeinsam haben wie mit Reptilien, daher sprechen manche auch vom „Reptiliengehirn“. Dieser Teil des Gehirns empfindet alles Neue prinzipiell als Bedrohung und erklärt sich daher niemals freiwillig dazu bereit, es auszuprobieren, wenn es die Wahl hat.

Bewusste Entscheidungen zu treffen – und dieses dann noch für etwas Neues, Unbekanntes – ist uns also nur mit Hilfe unserer entwicklungs-geschichtlich jüngeren und höher entwickelten Hirnareale möglich, unserer Großhirnrinde, die wir auch als „Homo sapiens sapiens Gehirn“ bezeichnen. Allerdings ist das unter Stress (durch selektive Minderdurchblutung) ausgeschaltet und steht uns daher meist gerade dann, wenn wir es am dringendsten bräuchten, nicht ausreichend zur Verfügung.

Ein wichtiges Thema auf dem Weg zu leichteren und erfolgreicheren Entscheidungen ist also die Wieder-in-Besitz-Nahme unseres gesamten menschlichen Potenzials – vor allem auf Hirnebene!

Dazu wird es wesentlich sein, uns aus unserem Stress zu befreien, indem wir zum Beispiel unsere selektive Wahrnehmung von bisherigen Misserfolgen weg lenken und stattdessen bewusst dorthin schauen, wo unsere inneren Ressourcen liegen, um diese künftig bewusster in unsere Entscheidungs-Prozesse mit einzubeziehen. Vor allem unsere Zufriedenheit ist dabei ein ungemein wertvoller Zustand, der in unserer Zeit und in unserem Kulturkreis leider nicht mehr salonfähig scheint – ZuFRIEDENheit!

Wenn ich Menschen frage, nach welchen Kriterien sie Entscheidungen einteilen würden, dann kommt oft die Antwort: „Es gibt Entscheidungen, die nur mich selbst betreffen und solche, die sich auch auf andere auswirken.“

Das mag bis zu einem gewissen Grad stimmen, aber ich glaube, die Grenze liegt meist nicht genau dort, wo wir sie beim ersten Hinsehen annehmen würden; darüber hinaus ist sie meist fließend, denn in Wahrheit betreffen unsere Entscheidungen viel öfter auch andere mit, als es auf den ersten Blick wirken mag.

Wenn wir das Beispiel von vorhin aufgreifen, dann ist es Ihren Kindern sicher nicht egal, ob Sie nun in diesem Buch weiter lesen oder stattdessen mit ihnen spielen. Wobei die Vorliebe so oder so aussehen kann, denn Ihre Kinder können sich an einem gemeinsamen Spiel erfreuen, es kann ihnen aber ebenso gut auch lästig sein!

Wenn Sie sich entscheiden, etwas zu essen, dann kann es sein, dass Sie sich dabei etwas aus dem Kühlschrank nehmen, was Ihr Gefährte, Ihre Gefährtin eigentlich für ein gemeinsames Abendessen mit Freunden vorgesehen hatte …

Wenn Sie einen Waldlauf machen, dann kann es sein, dass Sie unterwegs über eine Wurzel stolpern, hinfallen und sich ein Bein brechen – und dann aufgrund des Gipsverbandes die geplante Dienstreise nicht antreten können. Dies kann dazu führen, dass die Kollegin, die Sie aufgrund Ihres Unfalls bei diesem Projekt vertreten muss, sich so profiliert, dass daraus für sie ein Karrieresprung erwächst …

Wenn Sie einkaufen gehen, könnte es sein, dass Sie auf dem Weg zu Ihrem Supermarkt, oder direkt dort, der Liebe Ihres Lebens begegnen …

Wenn Sie ins Kino gehen, könnte es sein, dass Sie dort einem uralten Bekannten begegnen, der Ihnen ein interessantes Jobangebot macht – was sich wiederum nicht nur auf Sie persönlich auswirken dürfte …

Wenn Sie sich für ein Bad entscheiden, vielleicht sogar gemeinsam mit Ihrer Liebsten, Ihrem Liebsten, dann ergeben sich daraus wohl auch wieder verschieden zu wertende Erfahrungen

Indem ich Ihnen all dies vor Augen führe, möchte ich Sie ob der vielen verschiedenen Möglichkeiten allein in diesem Augenblick natürlich nicht unter Stress setzen – das wäre im Sinne meiner Ausführungen ja ganz und gar kontraproduktiv! Wenn ich auch die scheinbaren Kleinigkeiten mit großer Bedeutung auflade, will ich also keineswegs Ihre Angst erwecken, etwas falsch zu machen, sondern vor allem Ihre Bewusstheit anregen.

Den Unterschied, den ich zwischen Bewusstheit und Bewusstsein sehe, werde ich im nächsten Kapitel noch näher ausführen. Es geht mir in diesem Buch und generell in meinem Leben immer um mehr Bewusstheit und darum, unsere Herausforderungen möglichst umfassend zu durchleuchten; mit dem letztendlichen Ziel, sie zu entstressen, damit wir uns entspannt und dadurch unter dem vollen Einsatz aller uns zur Verfügung stehenden menschlichen Funktionen und ganz und gar bewusst für etwas – und damit automatisch gegen alle anderen Varianten – entscheiden.

Eine weitere Trennlinie könnten wir zwischen beruflichen und privaten Entscheidungen ziehen – wobei meiner Ansicht nach auch hier die Grenzen fließend sind. Überlegen Sie einmal, ob Ihre wichtigen beruflichen Entscheidungen nicht sehr wohl auch ihr Privatleben mit betreffen. Beispielsweise wird es sich natürlich auch auf Ihr Familienleben auswirken, wenn Sie eine neue, besser bezahlte Stelle mit mehr Verantwortung und damit meist auch mehr Zeitaufwand annehmen!

Ebenso werden sich grundlegende private Entscheidungen zumeist auch auf Ihr Berufsleben auswirken, etwa wenn Sie sich entschließen, in eine andere Stadt zu ziehen, wenn Sie eine Familie gründen, wenn Sie sich im zweiten Bildungsweg für ein Studium entscheiden …

Aber in welchem Bereich auch immer – sei es im Beruflichen oder auch auf privater Ebene – wir gehen Entscheidungen, die offensichtlich nicht nur uns selbst betreffen, meist etwas bewusster an. Damit beginnt oft auch unsere Unsicherheit wirksam zu werden, die mehr oder weniger große Angst vor Fehlentscheidungen. Und genau diese Angst ist es, die uns unter Stress setzt und uns daher nicht selten genau jene falschen oder zumindest nicht idealen Entscheidungen treffen lässt, die wir eigentlich vermeiden wollen!

Energie folgt der Aufmerksamkeit, und wenn ich mich allzu sehr auf die Gefahr einer Fehlentscheidung fokussiere, werde ich wohl gerade eine solche anziehen.

Vielleicht haben Sie schon einmal die Erfahrung gemacht, dass Sie mit dem Fahrrad unterwegs waren, und genau vor Ihnen in der Mitte des Weges lag ein Stein. Und in dem hoch konzentrierten Versuch, diesen Stein ja nicht anzufahren, haben Sie genau das getan!

Oder aber mitten auf Ihrer Skipiste stand ein nichts ahnender zukünftiger Patient , mit dem zu kollidieren Sie unbedingt vermeiden wollten – mit dem unweigerlichen Ergebnis, dass genau das passiert ist!

So hat mir meine Tochter erzählt, bei ihrem Fahrsicherheits-Training hätte man ihr empfohlen, beim Ausweichen nicht das Hindernis zu fixieren, sondern dorthin zu schauen, wo sie hin möchte – eigentlich logisch, nicht wahr? Aber leider nicht selbstverständlich, denn meist hält doch das Problem unsere Aufmerksamkeit fest und von der Lösung ab.

Oder ein anderes Beispiel: Wenn Sie Ihrem Kind versichern, es solle ja nichts verschütten, oder hinfallen, oder vor der nächsten Schularbeit krank werden, dann wird wohl mit hoher Wahrscheinlichkeit genau das eintreffen – weil nicht nur Aufmerksamkeit der Energie folgt (damit arbeitet übrigens auch die Werbung), sondern ebenso auch Energie dorthin fließt, wo wir unsere Aufmerksamkeit fokussieren.

Diese Tatsache mag Ihnen vielleicht nicht bewusst sein, aber Sie haben sie sicher schon selbst erlebt. Wenn Sie beispielsweise eine Person von hinten anstarren, kann es leicht passieren, dass diese sich umdreht, weil sie Ihren Blick gespürt hat – obwohl Sie ja wohl kaum Ihre Augen teleskopartig ausgefahren und damit dieser Person auf die Schulter getippt haben .

Oder aber Sie denken intensiv an jemanden, und diese Person ruft Sie kurz darauf an – auch hier, weil sie offenbar die Energie Ihrer Aufmerksamkeit gespürt hat. Diese wirkt sogar über weite Entfernungen hinweg.

Aber Sie können natürlich auch danach trachten, an andere Menschen bewusst energetisch anzudocken, indem Sie intensiv an sie denken. Versuchen Sie es einfach einmal in einer stillen Stunde und nehmen Sie dazu die in weiterer Folge beschriebene Quanten-Bewusstheit ein.

Also dort, wohin Sie Ihre Aufmerksamkeit richten, fließt auch Ihre Energie hin – und je intensiver Sie Ihre Aufmerksamkeit fokussieren, umso wirksamer wird diese sein! Denken Sie an Laserlicht, das in seiner starken Fokussiertheit sogar dazu dienen kann, Operationen durchzuführen.

Daher möchte ich Ihnen dringend empfehlen, die Angst vor Fehlentscheidungen in den Wunsch nach befriedigenden Lösungen umzupolen, damit Sie nicht genau das Befürchtete anziehen …

Probleme …

… sind wie Entscheidungen allgegenwärtig in unserem Leben, wobei es natürlich wie immer auch hier auf die Sichtweise ankommt!

Wenn ich beispielsweise ein Problem mit dem Begriff „Problem“ habe, dann ist es sicher sinnvoller, es als Projekt zu bezeichnen und ihm damit seinen negativen Beigeschmack zu nehmen – es sei denn, ich hätte in meiner Funktion als Projektmanagerin genau mit diesem Begriff ein Problem. Dann könnte ich stattdessen von einer Herausforderung sprechen, einer Bewährungsprobe oder einer interessanten Chance, meine Kreativität zu beweisen. Das mag sich individuell sehr verschieden anfühlen. Daher ist es wichtig, dass Sie Ihre eigene stressfreie Terminologie finden, weil diese sich auch auf Ihre Einstellung auswirkt.

Schon allein die Bezeichnung dessen, was uns problematisch erscheint, wird also einen großen Einfluss auf unsere Fähigkeit zur Lösung haben! Auch darauf werde ich in diesem Buch noch näher eingehen.

Im Umgang mit Problemen – oder wie auch immer Sie Ihre Herausforderungen von nun an bezeichnen – ist ja meist vor allem Ihre Kreativität gefragt; und diese sitzt in Ihren höheren Hirnzentren und ist Ihnen daher nur dann zugänglich, wenn Ihre Hirnrinde aktiviert, also in Funktion, ist!

Jemand hat einmal gemeint, im Wort Problem stecke die Vorsilbe „pro“, die übersetzt ja „für“ heißt, also eigentlich ein Positives Gefühl auslösen sollte, sonst hieße es ja wohl „Contrablem“ .

Ob dies nun sprachwissenschaftlich lupenrein ist, sei dahin gestellt, aber allein das Wortspiel kann schon ein Lächeln auslösen – und was ein solches bewirkt, wird in diesem Buch auch noch thematisiert.

Theoretische Grundlagen

Einführung in die Quanten-Bewusstheit

Der Titel dieser Buch-Reihe (und meiner Anwendung der 2-Punkte-Methode generell) setzt sich aus zwei mir wesentlich erscheinenden Begriffen zusammen: Bewusstheit und Quanten.

Bewusstheit versus Bewusstsein

Wenn ich in diesem Buch von Bewusstheit spreche, dann meine ich damit jenen Bewusstseins-Zustand, in dem wir nicht bloß bei Bewusstsein sind – was wir ja immer dann sind, wenn wir nicht gerade schlafen, unter Narkose stehen oder ohnmächtig sind! Ich spreche von jenem geistigen Zustand, in dem wir uns tatsächlich unserer selbst als denkende, fühlende und handelnde menschliche Wesen bewusst sind und damit durch bewusste Gedankenkontrolle auch unser Leben gezielt nach unseren Wünschen und Visionen gestalten können.

Und dieser geistige Zustand ist höchst selten! Wie bereits erwähnt gehen Bewusstseins-Forscher heute davon aus, dass wir zu rund 80 bis 90 % des Tages völlig unbewusst und automatisch reagieren – in dieser Zeit sind wir natürlich bei Bewusstsein, aber eben nicht in dem, was ich als Bewusstheit bezeichne.

Sie kennen sicher das Phänomen auf der Autobahn, wenn Sie sich plötzlich gewahr werden, dass Sie keine Ahnung haben, wie Sie dahin gekommen sind, wo Sie sich gerade befinden, weil Ihr Kleinhirn Sie mehr oder weniger unbewusst bis hierher geführt hat. Das Kleinhirn ist jener Teil unseres Gehirns, in dem alle unsere Automatismen gespeichert sind, der also immer dann die Kontrolle über unser Tun übernimmt, wenn wir „auf Autopilot schalten“.

Die Fähigkeit unseres Gehirns, Bewegungsabläufe, Reaktionsmuster und anderes zu automatisieren, ist an sich ja durchaus sinnvoll. Beispielsweise wäre es eher mühsam, tagtäglich aufs Neue das Autofahren lernen zu müssen.

Aber wenn es um bewusste Lebensgestaltung geht, ist dieser geistige Zustand alles andere als geeignet und vor allem das Spiel mit der Quanten-Welle braucht unsere Bewusstheit.

Ja, ich spreche lieber von „Spiel“ als von „Arbeit“ – nicht weil ich generell etwas gegen den Begriff Arbeit einzuwenden habe, sondern weil darin immer etwas von Schwere, Mühe und „im Schweiße unseres Angesichtes“ mitschwingt. Das Spiel mit der 2-Punkte-Methode macht Freude und gestaltet sich umso effizienter, je mehr Leichtigkeit wir uns dabei erlauben!

Überall dort, wo Mühe und Spannung ins Spiel kommen, leidet meiner Erfahrung nach immer die Effektivität. Durch Überzeugungen wie „nur das ist wertvoll, was lange dauert, viel Kraft kostet, möglichst schwierig ist und vielleicht auch noch weh tut“ stehen wir uns nur selbst im Weg!

Eine Lösung kann leicht und rasch gehen und sie kann Freude machen! Dieser Effekt zeigt sich besonders auch in den Seminaren zu diesem Thema, die mittlerweile allerorts in großer Zahl angeboten werden. Da wird viel gelacht, und selbst wenn Tränen fließen, sind das oft Freudentränen oder zumindest Tränen der Erleichterung. Und selbst wenn es Tränen der Trauer sind, ziehen sie rasch vorüber wie Wolken im Wind.

Nun stellt sich natürlich die Frage, wie wir diesen Zustand der Bewusstheit erlangen.

Als Homo sapiens sapiens sind wir im Besitz eines entwicklungsgeschichtlich noch recht jungen Gehirnteils, unseres Frontallappens. Dieser macht einen großen Teil unseres Hirnvolumens aus, was ja an sich schon dafür spricht, dass er für unser Menschsein wesentlich ist. Allerdings kann dieser Teil unseres Gehirns seine vielfältigen Funktionen nicht erfüllen, wenn wir unter Stress stehen, was heutzutage, in unserem Kulturkreis, in durchschnittlich 80 % der Zeit der Fall ist.

Unter der Wirkung unserer Stresshormone werden wir auf Kampf oder Flucht vorbereitet, unsere Muskulatur ist besonders gut durchblutet, unser Blutdruck ist ebenso erhöht wie unser Blutzucker (Zucker ist quasi der Treibstoff unserer Muskulatur) und unsere Sinne sind geschärft. Aber alles andere, was wir im Augenblick von Kampf oder Flucht nicht brauchen, wird heruntergefahren: Verdauung, Immunabwehr, Sexualfunktion, Regeneration und eben leider auch unsere höheren Gehirnfunktionen.

Um diese wieder einzuschalten, braucht es eine verstärkte Durchblutung unserer Hirnrinde, die wir auf verschiedene Arten erreichen:

* Entweder wir stellen uns vor, dass die Blutgefäße, die unsere Hirnrinde vor allem im Stirnhirn versorgen, sich erweitern und dadurch viel frisches mit Sauerstoff und Zucker gesättigtes Blut unser Homo sapiens sapiens Gehirn erreicht.

* Oder wir stellen uns vor, wie uns im Stirnhirn ein Licht aufgeht. Wenn dieser Teil unseres Gehirns stimuliert wird, erzeugt dies eine Wahrnehmung von Licht. Es funktioniert aber auch in der anderen Richtung: Wenn wir bewusst eine solche Lichtwahrnehmung erzeugen, indem wir sie visualisieren, dann aktivieren wir damit automatisch unseren Frontallappen!

* Oder wir legen eine unserer Handflächen auf unsere Stirn und stimulieren damit zwei „neurovaskuläre Punkte“ (jeweils in der Mitte unserer beiden Pupillarlinien), wodurch sich die Blutgefässe im darunter liegenden Stirnhirn erweitern. Durch die bessere Durchblutung übernimmt unser Frontallappen automatisch die Kontrolle vom Stammhirn und versetzt uns damit in den Homo sapiens sapiens-Modus.

Eine genauere Beschreibung dieser Hintergründe finden Sie im ersten Band der „Quanten-Bewusstheit: Selbstbefreiung durch die Kraft der Welle – Lösung aus der Selbst-Sabotage mit der 2-Punkte-Methode“.

Unser Frontallappen fungiert wie eine Art Dirigent eines riesigen Orchesters: Er ist direkt mit allen anderen Teilen unseres Gehirns verbunden und lenkt deren Zusammenwirken. Und er ermöglicht uns genau jene sehr wache und aufmerksame, dabei aber wertfreie und nicht urteilende Bewusstheit, in der wir hoch konzentriert einen klaren Fokus halten können. Genau diese Bewusstheit brauchen wir für das Spiel mit der Quanten-Welle.

Im Alltag – vor allem unter Einwirkung unserer Stresshormone – jagen unsere Gedanken in scheinbar endlosen Assoziationsketten durch unseren Kopf. Oft fühlen wir uns diesen nicht enden wollenden Gedankenschleifen richtiggehend ausgesetzt – ich nenne diesen Zustand „denkeln“, weil er alles andere als produktiv ist.

Wenn wir es jedoch schaffen, unserem Stirnhirn bewusst die Kontrolle zu übergeben, dann gelingt es, uns aus diesem „Affengeplapper“, wie Yogis das bezeichnen, zu befreien.

Unter bewusst gewählter Bewusstheit blendet unser Stirnhirn alle Signale des Körpers, die mit Gefühlen, Umweltreizen, sensorischen und motorischen Reizen zu tun haben, aus. Dadurch nehmen wir weder unsere Umgebung noch unseren Körper wahr und können unseren Fokus ungestört auf der gewählten Absicht halten.

Aber auch jene Gehirnanteile, die uns immer wieder in Erinnerungen und Assoziationen abwandern lassen, werden ebenso gezügelt wie die Wahrnehmung der Zeit. Dadurch wird das, worauf wir unsere Aufmerksamkeit fokussieren, realer als die Außen- und Innenwelt, und wir bekommen Zugang zu dem, was Wissenschaftler heute das „Nullpunktfeld“ nennen – und über das Lynne Mac-Taggart ihr wirklich empfehlenswertes gleichnamiges Buch geschrieben hat.

Im Spiel mit der Quanten-Welle liegt unser Fokus auf der Absicht, mit der wir das Two-Pointing anwenden: auf dem angepeilten Ziel oder dem Wunschzustand, auf der idealen Lösung eines Problems, auf der klügsten Entscheidung oder auf der Empfänglichkeit für die Antworten, die auf offene Fragen aus unserer Tiefe auftauchen.

Quanten und Bewusstheit

Der zweite Begriff, der mir so wesentlich ist, dass ich ihn in meinen Titel aufgenommen habe, spricht die Quanten-Physik an.

Die eben beschriebene Bewusstheit erlaubt es uns auch, uns jener Erkenntnisse aus der Quantenphysik gewahr zu sein, die uns wertvolle Konzepte anbieten, um die Effekte, die wir im Spiel mit der Quanten-Welle erzielen, zu erklären.

Wobei dies an sich nicht unbedingt nötig ist. Sie können die 2-Punkte-Methode auch erfolgreich anwenden, ohne je etwas von Teilchen oder Welle, von Photonen, dem Hyperraum oder dem Doppelspaltversuch, von Strings oder Wurmlöchern gehört zu haben! Nicht jeder, der ein Auto fahren kann, weiß, wie der Motor genau funktioniert. Und unsere Körperfunktionen laufen auch ohne unser Wissen und Verstehen ab.

Wenn Sie jedoch tiefer in diese Materie eintauchen und die Hintergründe verstehen möchten, dann empfehle ich Ihnen beispielsweise „Die Entstehung der Realität“ von Jörg Starkmuth, „Das bewusste Universum“ von Amit Goswami oder Gregg Bradens „Im Einklang mit der Göttlichen Matrix“.

Ich möchte Ihrer linken Gehirnhälfte, die immer alles verstehen möchte, hier nur einige Gedanken dazu anbieten – ohne Anspruch auf Vollständigkeit! – und ich betone noch einmal, dass es in Wahrheit bloß um Gedanken-Modelle geht; die ich allerdings als wertvoll empfinde, um unsere logisch-analytische linke Gehirnhälfte zu befried(ig)en. Für mich persönlich sind diese Konzepte vor allem daher so hilfreich, weil sie meinen Verstand zumindest bis zu dem Grad zufriedenstellen, an dem er mir erlaubt, unbehelligt von seinen kritischen Einwänden mit der Quanten-Welle zu spielen und die erwünschten Effekte zulässt.

* Alles ist Energie:

Der feste Eindruck, den Materie uns vermittelt, täuscht. Während wir früher dachten, das Atom sei der kleinste Baustein der Materie – daher auch der aus dem Griechischen „atomos“ (= unteilbar) abgeleitete Begriff – wissen wir heute, dass ein Atom aus einem Kern (aus Protonen und Neutronen) und den darum kreisenden Elektronen besteht, die jedoch nur einen winzigen Bruchteil des Gesamtvolumens ausmachen. Und auch diese Bausteine eines Atoms bestehen aus Quarks, von denen der überwiegende Anteil wieder „nichts“ ist.

In Wahrheit besteht also das, was wir als Materie bezeichnen, zu 99,99% aus einem „Nichts“. Allerdings ist dieses erfüllt von elektrostatischen Ladungen, die laut der modernen Physik ununterbrochen erscheinen und wieder verschwinden.

Die kleinste Einheit, aus heutiger Sicht, ist das Photon: ein Lichtteilchen. Daher könnten wir auch sagen: Im Grunde ist alles Licht und Information.

Doch es geht noch weiter. Seit dem Doppelspaltversuch ist klar, dass Photonen, die Grundbausteine von Allem, als Teilchen oder Welle erscheinen, je nachdem, ob jemand sie beobachtet und misst oder nicht. Es scheint also so zu sein, dass erst die bewusste Beobachtung – die ich als Bewusstheit bezeichne – eine Welle zum Teilchen kollabieren lässt. Dadurch wird im übertragenen Sinn etwas Potenzielles manifest; Mögliches wird zur Realität.

So meint John Wheeler, ein anerkannter Physiker und Kollege Einsteins, dass es uns unmöglich ist, dem Universum um uns herum einfach nur zuzuschauen:

„Das alte Wort Beobachter müsste aus den Büchern gestrichen und durch das Wort Teilnehmer ersetzt werden.“

Die Tatsache, dass unsere Bewusstheit die Realität beeinflusst, ist übrigens auch der Grund dafür, dass beispielsweise medizinische Forschung heute praktisch nur mehr mit Doppelblind-Studien arbeitet.

* Parallele Welten:

Die Quantenphysiker Nils Bohr und Werner Heisenberg gehen (in der „Kopenhagener Interpretation“) davon aus, dass im Universum, wie in einer Art „Quantensuppe“, unzählige, einander überlappende Möglichkeiten existieren, in denen nichts einen genauen Seinszustand hat. Durch Bewusstheit, also die Aufmerksamkeit eines Beobachters, wird quasi eine dieser Möglichkeiten festgehalten und manifestiert sich als Wirklichkeit. Ab diesem Moment kann nur noch diese Variante wahrgenommen werden – allerdings bleiben die anderen potenziell bestehen.

Nach der „Viele-Welten-Interpretation“ von Hugh Everett existieren und ereignen sich gleichzeitig unzählige Möglichkeiten jeweils in ihrem eigenen Universum, aus denen der Fokus der Beobachtung jeweils eine auswählt und damit zur Wirklichkeit macht. Näheres dazu lesen Sie bitte auch wieder in „Die göttliche Matrix“ von Gregg Braden nach.

Wir wählen also mit unserer Bewusstheit aus den vielen verschiedenen Wahrscheinlichkeiten, die sich uns anbieten, eine aus, die aus dem Zustand der Wellen in den der Teilchen kollabiert und sich damit als für uns greifbare Realität manifestiert.

Nun fragt sich natürlich, nach welchen Kriterien wir unsere Aufmerksamkeit wohin richten. Generell gilt, dass wir das wahrnehmen, was wir für wahr halten. Unser Gehirn filtert aus den unzähligen Eindrücken, die sich uns bieten, nur einen winzigen Bruchteil heraus und lässt uns diesen bewusst werden. Alles andere wird uns nicht deutlich, unser Unterbewusstsein nimmt es jedoch wahr.

Aus heutiger Sicht verarbeiten wir unbewusst jeden Augenblick etwa 40.000.000 Bits, während wir bewusst bloß 40 Informationseinheiten wahrnehmen können. Und was nicht weggefiltert wird – was also diese Kontrolle passieren darf – wird durch unsere Überzeugungen bestimmt!

Dazu gab es einen interessanten Versuch, bei dem nur jene Probanden einen am Boden liegenden Geldschein wahrnahmen, die eine optimistische Lebenseinstellung hatten. Jene, die offenbar davon überzeugt waren, dass „Geld nicht auf der Straße liegt“ und dass „ihnen nichts geschenkt würde, weil sie hart für Geld arbeiten müssten“, nahmen diesen Geldschein einfach nicht wahr, wiewohl er ihnen genauso sichtbar war wie den anderen Probanden, denen er in ihrer positiven Gestimmtheit sehr wohl aufgefallen war.

Da es also unsere Aufmerksamkeit ist, die aus den verschiedenen Wahrscheinlichkeiten eine auswählt und zur Wirklichkeit kollabieren lässt, wird es wesentlich sein, erstens zu lernen, unsere Aufmerksamkeit bewusst zu lenken und zweitens auch bisher ungeahnte Möglichkeiten in Betracht zu ziehen – besonders wenn wir uns bisher eher mit einem engen Korsett von Überzeugungen begrenzt haben.

Mit der Öffnung unserer Wahrnehmung für jene – für unser logisches Denken zwar nicht leicht verdaulichen, dennoch aber faszinierenden – quantenphysikalischen Einsichten erweitern wir das, was uns zukünftig möglich wird, was wir in der neuen Bewusstheit erleben und damit auch die Art, wie sich unser Leben entwickelt.

In diese Öffnung fällt auch der Paradigmenwechsel, den Bartlett so klar beschreibt:

Wollen Sie wissen, wie es weiter geht?

Hier können Sie "Quanten-Bewusstheit - Ganzheitliche Entscheidungen und kreative Problemlösungen mit der 2-Punkte-Methode" sofort kaufen und weiterlesen:

Amazon

Apple iBookstore

ebook.de

Thalia

Weltbild

Viel Spaß!



Kaufen