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Quanten-Bewusstheit

Michelle Haintz

Quanten-Bewusstheit

Beziehungen heilen mit der
Quanten-Welle

Quanten-Liebe mit der 2-Punkte-Methode

Dieses Buch widme ich
zwei großartigen Vätern!

Dir, meinem Vater Raimund – meinem geliebten Mucka,
der du mich auch nach Deinem Gang über die Regenbogenbrücke
verlässlich bei der Geburt meiner Wort-Kinder begleitest
und in jedem meiner Worte und Bilder weiterlebst!

Und Dir, lieber Gerhard,
dem Vater meiner wunderbaren Tochter Simone Teresa –
ich danke unseren Seelen, dass sie uns
vor etwas mehr als dreißig Jahren zusammengeführt haben,
um dieses ganz besondere Wesen auf die Erde zu bringen!

Dieses Buch will und kann keine ärztliche Diagnose und Therapie ersetzen. Die Empfehlungen, die Sie hier finden, sind vom Verfasser mehrfach erprobt und für wirksam befunden worden, jedoch kann keine Garantie für ihre Wirksamkeit übernommen werden! So ist eine Haftung für irgendwelche Schäden ausgeschlossen, und weder Verlag noch Verfasser können für die Folgen, die aus der praktischen Anwendung oder dem Missbrauch der in diesem Buch enthaltenen Hinweise entstehen können, verantwortlich gemacht werden!

Inhalt

Vorwort von Michelle Haintz

Vor-Worte von Heribert Waitzer

Einführung

Theoretische Grundlagen

Quanten-Liebe

Einführung in die 2-Punkte-Methode

Gehirnphysiologie

Herz-Intelligenz

Praktische Anleitung

Einstimmung mit der Quanten-Welle

Grundlegende Wünsche auf ein gesundes Maß bringen

Destruktive Überzeugungen durch konstruktive ersetzen

Die persönliche Biographie von Traumata klären

Mobilisierung beziehungsfördernder Ressourcen

Selbstliebe – die Voraussetzung für das Gelingen einer jeden Beziehung

Die wesentlichste Beziehung – ich mit mir

Ich liebe mich bedingungslos

Kristallisationspunkt für meine Liebe

Liebesblick-Pinsel

Das Innere Kind ins Herz schließen

Mein Inneres Kind willkommen heißen

Die innere Liebe nach außen tragen

Spiele (primär) für Singles

Spiegelungen erkennen mit The Work

Alte Beziehungen loslassen

Überzeugungen zum Thema Beziehung

Dankes-Ritual an eine/n Ex-Partner/in

Mir selbst vergeben - Versöhnung mit mir selbst

Lösung überholter energetischer Verbindungen

Energetische Lösungs-Meditation

Beziehungen als Lernchancen

Spiel mit dem Oxymoron

Auf zu neuen Ufern

Idealvorstellungen zu meinem zukünftigen Du

Feinabstimmung meiner Wünsche an mein neues Du

Idealvorstellungen für meine Ich-mit-mir-Beziehung

Feinabstimmung meiner Wünsche an mich selbst

Tatsächliche bisherige Partner und Partnerinnen

Die Macht unserer Vorstellungskraft

Die Vision meines neuen DU

Seelen-Gefährten-Meditation

Spiele (primär) für Partner

Lösung aus einer „kaputten“ Beziehung

Gemeinsames Abschiedsritual

Trennung durch die Regenbogenbrücke

Heilung einer „erkrankten“ Beziehung

Heilung von alten Triggern

Vergebung - Versöhnung

Versöhnungs-Meditation

Ho’oponopono

Trotzdem

Dissoziation

Wünsche formulieren

Wertschätzung

Die Neun-Kuh-Frau

Dialog der Inneren Kinder

Für „Partner im Glück“

Zufriedene Beziehungen noch glücklicher gestalten

Anfänger-Bewusstsein

Diskurs: Hoch-Sensibilität in Beziehungen

Zum Abschluss

Danksagungen

Empfohlene Literatur

Vorwort von Michelle Haintz

Dieses Buch ist keiner der üblichen Beziehungs-Ratgeber, von denen es bereits genügend in den Buchhandlungen gibt. Sie haben einen Ratgeber der besonderen Art in der Hand: Er möchte Ihnen zeigen, auf wie viele verschiedene Arten Sie das Spiel mit der Quanten-Welle – die 2-Punkte-Methode also – nutzen können. Damit können Sie alle Ihre Beziehungen (übrigens auch die zu sich selbst) erfüllender und erfüllter gestalten und damit selbst glücklicher und zufriedener, gesünder und nicht zuletzt auch produktiver werden.

Das „Wortkind“ – wie ich meine Bücher gerne nenne –, das sie in Händen halten, hat Sie gefunden, weil etwas in Ihnen in Resonanz schwingt mit etwas von all dem, was ich in vielen Lebensjahren an Gedanken, Einsichten und Erfahrungen gesammelt habe und Ihnen hie zur Anregung anbiete. Und zwar wie eine Art großes Buffet, von dem ich Sie bitten möchte, sich Ihren Bedürfnissen, Vorlieben und Interessen entsprechend zu bedienen! Wenn etwas nicht nach Ihrem Geschmack ist oder Ihnen unverträglich erscheint, lassen Sie es einfach liegen …

Natürlich ist es mein großer Wunsch, dass Sie möglichst viel von all dem annehmen und umsetzen können. Aber je mehr Bücher ich gelesen habe, desto mehr festigte sich in mir die Überzeugung, dass oft auch nur ein einziger wertvoller Gedanke ein Buch lesenswert macht… Interessanterweise passiert es mir nicht selten, dass gerade ein solches Buch beim zweiten Lesen noch weitere Schätze für mich bereithält, die sich erst dann offenbaren.

So will ich dankbar sein, wenn meine Gedanken Sie anregen, Ihre Beziehung und damit Ihr ganzes Leben zum Besseren wenden, Ihren geistigen Horizont erweitern und Ihr Herz noch ein Stück weiter öffnen – in welcher Intensität und Dichte auch immer.

Vor-Worte von Heribert Waitzer

„Beziehungen heilen“ – da stellt sich die Frage, ob Beziehung etwas mit ziehen zu tun hat – und ob man nur etwas stärker ziehen muss, um sie zu heilen? Oder soll man vielleicht sogar loslassen, damit es wirklich gut wird? Auf alle Fälle scheint man selbst einen guten Stand zu brauchen, wenn man sich be-zieht. Der erste Schritt mag daher sein, den scheinbaren Gegensatz aufzulösen zwischen dem eigenen guten Stand, der Eigenständigkeit oder auch Autonomie und dem in Beziehung gehen, durchlässig werden für das Gegenüber. Helm Stierlin spricht von der bezogenen Individuation und meint, dass erst eine höhere Entwicklung der Individuation eine höhere Ebene der Beziehung ermöglicht – und umgekehrt.

Spannend an diesem Buch finde ich, dass immer wieder die Anschlussfähigkeit an die moderne Wissenschaft dargestellt wird. Wenn Überlegungen über das Unbewusste viele Jahre den Geisteswissenschaften vorbehalten waren, so ermöglicht die moderne Hirnforschung dem Gehirn gleichsam beim Arbeiten zuzusehen und macht das Unbewusste damit auch zu einem Thema der Naturwissenschaften. Es mag vorkommen, dass Befunde aus Untersuchungen mit funktioneller Magnetresonanztomographie etwas dramaturgisch aufgearbeitet werden, um ein entsprechendes Medienecho zu bekommen. Die neuen Erkenntnisse ermöglichen es aber, in einer anderen Art über Bedürfnisse, Gefühle und wirkungsvolles Handeln zu sprechen und damit auch andere Zielgruppen zu erreichen.

Dieses Buch macht sowohl Angebote an Menschen die nicht in einer befriedigenden Beziehung leben und auf der Suche sind, als auch an jene, die ihre Beziehung pflegen und intensivieren wollen und bietet auch Impulse für das Lösen aus gegenwärtigen und vergangenen Bindungen.

Ich wünsche Ihnen, liebe Leserin und lieber Leser, dass durch dieses Buch Suchvorgänge in Ihrem Gehirn angeregt werden, die ihnen den Zugang zu Ihren eigenen Ressourcen ermöglichen, denn auf wundersame Weise sind die alle schon da und müssen nur wieder entdeckt werden.

Ausgehend von einer Anregung von Michelle Haintz möchte ich Sie einladen kurz innezuhalten und folgendes Gedankenexperiment durchzuführen: Nur einmal angenommen Sie hätten dieses Buch bereits gelesen. Woran würden Sie erkennen, dass es sich um ein ausgezeichnetes Buch handelt, das Sie entscheidende Schritte in Ihrer Beziehungsgestaltung weitergebracht hat und dass es sich wirklich ausgezahlt hat, dieses Buch zu lesen?

Dr. Heribert Waitzer

Facharzt für Innere Medizin und internistische Sportheilkunde

Arbeitspsychologe, Supervisor und Coach

St. Pölten, Dezember 2013

Einführung

Liebe Leserin, lieber Leser,
in diesem vierten Buch der Reihe „Quanten-Bewusstheit“ möchte ich mich gemeinsam mit Ihnen einem Thema zuwenden, das in unserem Leben eine ganz besondere Rolle spielt: Beziehungen. Wir alle sind in ein sehr komplexes Netzwerk aus Beziehungen eingewoben – ob wir nun inmitten einer Großfamilie leben oder als Single; ob wir als Selbständige einen Einfraubetrieb leiten oder uns innerhalb eines großen Unternehmens als Rädchen eines Ganzen einzufügen haben; ob wir einen weitläufigen Freundeskreis haben oder aber sehr selektiv nur ganz wenige Menschen als unsere Freunde bezeichnen; ob wir unseren Alltag mit anderen Brüdern oder Schwestern in einem Kloster verbringen oder ob wir als Reiseleiterin ständig mit den verschiedensten Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen unterwegs sind; ob wir ein reges Vereinsleben führen oder eher eigenbrötlerisch uns am liebsten zurückziehen; ob wir sportlich rege und viel draußen unterwegs sind oder lieber im Kaffeehaus sitzen und nächtelang über den Sinn des Lebens philosophieren; ob wir beruflich viel mit anderen Menschen zu tun haben oder ein „einsames“ Autorenleben zelebrieren … wir alle pflegen weit mehr Beziehungen, als es zunächst scheinen mag.

Und ich meine, es ist wertvoll, einmal für eine Weile innezuhalten und uns dieses Beziehungsnetzwerkes bewusst zu werden, in das wir eingespannt sind. Erst dann können wir bewusst darauf Einfluss nehmen – um mehr Harmonie, Leichtigkeit, Freude, Liebe und Wertschätzung einfließen zu lassen …

Lassen Sie uns genau das gemeinsam „bespielen“ – ich spreche lieber von Spielen als von Arbeiten, weil das sonst so klingen könnte, als wollte ich, dass Sie sich „im Schweiße Ihres Angesichts“ abmühen, also ohne Freude.

Deshalb meide ich den Begriff lieber und spreche stattdessen vom „Spielen“. Ich glaube, es war Picasso, der einmal gesagt hat: „Menschen kören nicht auf zu spielen, weil sie alt werden. Sie werden alt, weil sie aufhören zu spielen.“

Haben wir nicht alle schon viel zu lange „hart an uns gearbeitet“? In Zukunft darf es leicht, rasch und freudig gehen. Nicht zuletzt, weil wir mit diesem Begriff auch unser Inneres Kind leichter mit ins Boot bekommen. Mithilfe der 2-Punkte-Methode wird uns dies auch tatsächlich gelingen. Nicht nur mein Inneres Kind liebt die Quanten-Welle – viele in meiner Umgebung haben mir genau das bestätigt.

Auch unserem Inneren Kind werden wir uns intensiver widmen, denn unsere Beziehung zum Kind in uns ist aus meiner Sicht einer der wesentlichsten Grundpfeiler unserer Psyche. Stabilität und Qualität des Inneren Kindes wirken sich auch auf alle anderen Beziehungen im Außen aus und prägen uns im Ganzen.

Da es mir wichtig ist, alle meine Leser zu erreichen, werde ich dieses Buch in verschiedene Blöcke unterteilen, die sich jeweils vor allem an Singles – mit oder ohne Partnerwunsch – oder aber an Menschen in einer Partnerschaft wenden. Ich unterscheide zudem zwischen verschiedenen Arten von Menschen in Beziehungen: „Partner in der Lösung“ nenne ich jene, die erkannt haben, dass ihre derzeitige Beziehung ihr Potential ausgeschöpft hat. Sie sind prinzipiell bereit, zu neuen Ufern aufzubrechen, wünschen sich dabei aber einfühlsame Begleitung.

Als „Partner auf der Suche nach dem Glück“ bezeichne ich jene, die ihre Beziehung derzeit als nicht besonders befriedigend empfinden, sie aber dennoch aufrechterhalten möchten. Diese Menschen sind bereit, in spielerischer Weise mit ihrem Partner mehr Bewusstheit zu erreichen, um mehr Erfüllung und Zufriedenheit, mehr Lebensfreude, Glücklichsein und vor allem mehr Liebe zu finden.

„Partner im Glück“ nenne ich diejenigen, die ihre Beziehung als durchaus erfüllt empfinden, diese aber gern noch erfüllender gestalten möchten und mehr Bewusstheit in ihr Leben bringen wollen.

Im Prinzip gilt all das zu diesen verschiedenen Personengruppen Gesagte auch für jede andere Beziehung: Jede andere Person, mit der Sie mehr oder weniger intensiv zu tun haben, kann Ihnen als Spiegel dienen und Ihnen umso mehr über Sie selbst erzählen, je mehr Sie sich für diese Botschaften öffnen. Denn in jeglicher Beziehung gilt der alte Spruch: „Wie man in den Wald hineinruft, so tönt es zurück“. Dieses Prinzip schenkt uns gleichermaßen Verantwortung und Freiheit – und Verantwortung ist aus meiner Sicht der sich auszahlende Preis für Freiheit.

Daher kann ich es zwar gut verstehen, wenn Sie sich vor allem jene Kapitel zu Gemüte führen, von denen Sie sich direkt angesprochen fühlen – dennoch würde ich Ihnen empfehlen, auch all das zu lesen, was scheinbar nichts mit Ihnen zu tun hat.

Wenn Sie derzeit Single sind, dann kann ich annehmen, dass Sie irgendwann einmal eine Beziehung (oder mehrere) hatten. Und meiner Erfahrung nach ist es ganz besonders wertvoll, unsere vergangenen Partnerschaften nach ihren Nuggets zu durchforsten – zumindest die wesentlichen unter ihnen. Denn mit etwas Distanz erkennen wir vieles klarer, was uns in der Situation selbst oft nicht einsehbar war. All das kann uns als wertvolle Ressource für unseren weiteren Weg dienen. Ich persönlich habe jedenfalls am meisten aus meinen bisherigen Beziehungen gelernt, erfahren, erkannt, nachdem diese ihr mehr oder weniger natürliches Ende gefunden hatten.

Wenn Sie derzeit in einer Partnerschaft leben – wie glücklich diese auch sein mag –, waren Sie auch irgendwann einmal alleine. Daher mag Ihnen auch all das zu den Singles Gesagte durchaus wertvolle Impulse bieten. Abgesehen davon kann es durchaus sein, dass Sie irgendwann einmal wieder für eine Weile alleine durchs Leben gehen.

Wenn Sie derzeit in Ihrer Beziehung glücklich und zufrieden sind, dann könnte es sein, dass dies nicht immer so war. Wer weiß, vielleicht sind auch für Sie die Anregungen, die ich den im Augenblick nicht ganz so Zufriedenen in diesem Buch biete, wertvoll? Vielleicht zum Vorbeugen? Oder als Bestätigung? Um generell mehr Bewusstheit zu erlangen? Abgesehen davon mag es für Sie höchst wertvoll sein, sich die Tatsache, dass Sie mit Ihrem Du hier und jetzt glücklich sind, noch einmal sehr aufmerksam und mit großer Wertschätzung bewusst zu machen – nehmen wir das Gute in unserem Leben meist nicht allzu selbstverständlich?

Wenn Sie derzeit mit Ihrem Du im Clinch liegen oder auch gerade „kalten Krieg“ führen, hoffe ich doch, dass auch Sie einmal glücklich waren in dieser oder einer anderen Beziehung. Das heißt, es gibt tief in Ihnen eine Erinnerung an gute Zeiten, die ich Ihnen empfehlen würde, sich bewusst zu machen, um sie als innere Ressource zu nutzen – wie eine Art Leitstern auf Ihrem Weg in eine hellere Zukunft.

Wenn Sie jedoch den Eindruck haben, in Ihrer Biographie auch nach eingehender Suche keine glücklichen Beziehungsmomente finden zu können, dann tun Sie einfach so, als hätten Sie irgendwann einmal eine erfüllende Partnerschaft gelebt – unser Gehirn kann nicht unterscheiden, ob wir uns etwas „nur einbilden“ oder es „tatsächlich erleben“ oder auch bei anderen „beobachten“, also quasi aus zweiter Hand miterleben.

Wenn Sie sich vorstellen, an einer Zitrone zu lutschen, wird Ihnen „das Wasser im Mund zusammen rinnen“, als ob sie es tatsächlich täten.

Daher sind aus meiner Sicht Liebesromane, Liebesfilme oder Theaterstücke zu diesem Thema förderlich: Sie sprechen unsere Spiegelneuronen an und lassen uns im Miterleben aus zweiter Hand Glückshormone ausschütten. Ich werde in einem eigenen Kapitel etwas näher auf unser Gehirn und unsere Spiegelneuronen eingehen.

Also möchte ich Ihnen wirklich ans Herz legen, auch jene Kapitel zu lesen, die scheinbar nichts mit Ihrem derzeitigen Leben zu tun haben – Sie werden, dessen bin ich mir sicher, mit der nötigen Offenheit garantiert auch davon profitieren.

In den über 30 Jahren, in denen ich nun beratend und begleitend Menschen Hilfe zur Selbsthilfe biete, habe ich viele Techniken, Strategien und Wege gefunden und weitergegeben, die uns aus der Selbstsabotage befreien und uns mehr und mehr unser Potential entfalten lassen – also tatsächlich die zu werden, die wir in Wahrheit sind. Aber nichts von all dem war auch nur annähernd so wirksam und effizient und mit so viel Leichtigkeit und Freude anzuwenden wie die 2-Punkte-Methode – das Spiel mit der Quanten-Welle, wie ich es nenne. Es ist insbesondere im Zusammenhang mit dem Thema „Beziehungen“ wertvoll und hilfreich.

Einerseits werden wir die Quanten-Welle nutzen, um Blockaden zu lösen: Wir werden all die alten, destruktiven, lebensfeindlichen und lieblosen Glaubenssätze löschen, die uns in geradezu masochistischer Weise an unglücklichen Beziehungen festhalten lassen, und sie durch neue, konstruktive, lebensbejahende und liebevolle Überzeugungen ersetzen – und damit ebensolche Beziehungen anziehen. Und wir werden mit der 2-Punkte-Methode uralte, zwar aus unserer Entwicklungsgeschichte erklärliche, aber heute in ihrer Wirkung oft über das Ziel hinausschießende Wünsche auf ihr gesundes Maß reduzieren, um uns auch tatsächlich für das Beziehungsglück zu öffnen, das wir uns wünschen – und das in meinen Augen unser natürliches Recht ist.

Parallel dazu werden wir uns auch Zugang zu unserem meist schon in früher Kindheit verschütteten Selbstwert verschaffen – denn wir haben in allen Bereichen unseres Lebens genau die Beziehungen, derer wir uns als wert erachten. Also ist die Heilung unseres Selbstwertgefühls Voraussetzung für die auf allen Ebenen erfüllenden und erfüllten Partnerschaften, die wir uns doch im Grunde alle in der Tiefe unseres Herzens wünschen.

Andererseits werden wir mithilfe der Quanten-Welle wertvolle Ressourcen mobilisieren, die meist brach liegen: Wir werden sowohl in unserer Vergangenheit, als auch in unserer Gegenwart Ausschau halten nach Glücksankern, um diese dann auch in unsere Zukunft zu projizieren. Und wir werden die Vision unseres idealen Beziehungslebens kreieren und diese wie einen Nordstern vor uns stellen, der uns leitet und hilft, unser Ziel zu erreichen.

So wird uns die 2-Punkte-Methode helfen, bestehende Beziehungen zu klären und harmonischer zu gestalten. Wenn dies jedoch nicht möglich ist, wird sie uns helfen, uns zu lösen und für neue, auf allen Ebenen beglückende Partnerschaften zu öffnen. Und sie wird uns beim Finden unseres idealen Du unterstützen – was sich zuweilen auch so manifestieren kann, dass wir erkennen, dass mit der entsprechenden selektiven Wahrnehmung die Person an unserer Seite in Wahrheit ohnehin unser ideales Du ist.

All das habe ich im Spiel mit der Quanten-Welle bisher schon erlebt – bei mir selbst und vielen anderen Menschen in meinem Umfeld. Und ich freue mich darauf, meine Erfahrungen mit Ihnen zu teilen.

Theoretische Grundlagen

Quanten-Liebe

Wenn wir uns mit dem Thema Beziehungen auseinandersetzen, dann ist Liebe in all ihren Phasen und Facetten ein ganz wesentlicher Faktor. Leider scheint dieser Begriff für viele mit negativen Assoziationen belastet zu sein – wenn dies auch bei Ihnen der Fall ist, dann möchte ich Ihnen ans Herz legen, Ihre Reaktion auf dieses Wort gleich einmal mithilfe der Quanten-Welle zu heilen.

Vielleicht kennen Sie den Begriff des „Anfängerbewusstseins“? Das ist der geistige Zustand, den Zen-Meister von ihren Schülern verlangen. Und genau diesen empfehle ich Ihnen im Zusammenhang mit dem Begriff „Liebe“, speziell wenn dieser für Sie negativ besetzt ist. Tun Sie – zumindest so lange Sie dieses Buch lesen – einfach so, als hätten Sie den Begriff noch nie gehört…

Weil ich diesen geistigen Zustand gerade in langjährigen Beziehungen so wertvoll finde, werde ich gegen Ende dieses Buches noch einmal näher darauf eingehen.

Und wenn ich dann noch einen Schritt weitergehe und von „Quanten-Liebe“ spreche, dann scheint mir dies in zweierlei Hinsicht passend zu sein für dieses Buch. Ich bin der Ansicht, dass unsere Beziehungen sich erfüllter und erfüllender gestalten werden, wenn wir die wesentlichen Erkenntnisse aus der Quanten-Physik im Hinterkopf haben, während wir miteinander interagieren. Darum werde ich im Folgenden ebenfalls auf diese Erkenntnisse eingehen.

Alles ist Energie – das ist mittlerweile bekannt. Und das bedeutet nichts anderes, als dass auch unsere zwischenmenschlichen Interaktionen im Grunde rein energetischer Natur sind. Wenn wir uns immer wieder an diese Tatsache erinnern, wird unser Leben generell und unser Zusammenleben im Speziellen um vieles reicher und bereichernder. Wir erkennen, dass wir nicht nur im direkten Kontakt kommunizieren – verbal und nonverbal –, sondern auch auf der Ebene unserer DNS, die nach heutigen Erkenntnissen weit mehr ist als unsere Erbsubstanz.

Nach jüngeren Forschungen der russischen Wissenschaftler Vladimir Poponin und Peter Gariaev ist unsere DNS vor allem ein Vehikel für Kommunikation – sowohl als Sender als auch als Empfänger. Und das nicht nur auf Zellebene: Unsere etwa 70 Billionen Zellen kommunizieren über die DNS miteinander, um die Homöostase (die Aufrechterhaltung des physiologischen Gleichgewichtszustandes aller Körperfunktionen) zu sichern.

Aber unsere DNS dient auch unserem zwischenmenschlichen Austausch – und zwar über den Hyperraum, also unabhängig von Zeit und Raum. Wenn diese Tatsache Sie interessiert, bitte ich Sie, Näheres an entsprechender Stelle nachzulesen. In meiner Bücherliste am Ende dieses Buches finden Sie einige Empfehlungen.

Darüber hinaus ist unsere DNS auch ein enormer Informations-Speicher, in dem alles festgehalten ist, das wir je erlebt haben.

Der sogenannte Beobachtereffekt zeigt uns, dass wir niemals bloß Beobachtende sind, sondern immer auch Teilnehmende: Unsere Erwartungen haben Einfluss auf das, was wir beobachten. Was nichts anderes heißt, als dass wir mit unserem Bewusstsein Einfluss auf unsere Realität haben und damit natürlich auch auf unsere Beziehungen.

So gab es eine Studie in einer amerikanischen Schule, die bewies, dass die Einstellung der Lehrkraft ihren Schülern gegenüber sich messbar auf die Leistung jener auswirkte: Wenn eine Lehrkraft davon ausgeht, dass ein Schüler oder eine Schülerin besonders begabt ist, dann holt sie mit dieser selektiven Wahrnehmung genau das ans Tageslicht, was sie erwartet – auch wenn es sich dabei um ein durchschnittlich begabtes Kind handelt. Wahrscheinlich, indem sie mit ihrer positiven Einstellung dem Kind hilft, das vorhandene Potential auch tatsächlich zu nutzen.

Wenn jedoch im umgekehrten Fall die lehrende Person davon ausgeht, es mit einem minderbegabten Kind zu tun zu haben, dann wird genau diese Erwartung bestätigt – und zwar nicht, weil das Kind tatsächlich unterdurchschnittlich begabt ist, sondern weil es mit der negativen Einstellung, die ihm entgegen gebracht wird, daran gehindert wird, das vorhandene geistige Potential auch tatsächlich zu nutzen.

Wir sind in Wahrheit viel weniger voneinander getrennt, als wir oft den Eindruck haben: Wissenschaftler können heute nachweisen, dass wir durch ein Feld, für das Max Planck den Begriff „Matrix“ geprägt hat, zu einer All-Einheit verbunden sind. Das heißt in Bezug auf unser Thema: Wir bilden als Paar viel mehr eine energetische Einheit, als uns meist klar ist. Woraus auch folgt, dass wir das, was wir einem anderen antun, immer auch uns selbst antun.

Aber genauso gilt, dass wir das, was wir uns selbst antun, zugleich auch anderen antun. Und diese Tatsache sollten Sie sich vor allem dann zu Herzen nehmen, wenn Sie die Neigung haben, sich selbst kleiner zu machen, als sie in Wahrheit sind; wenn Sie alles andere als liebevoll mit sich umgehen.

Wenn diese Gedanken Ihnen allzu fremd vorkommen, weil Sie sich noch nicht besonders intensiv mit Quanten-Physik befasst haben, dann kann dieses Buch Sie genau dazu bewegen, wenn der Funke überspringt. Aber Sie können meine Anregungen durchaus auch annehmen und umsetzen, wenn quantenphysikalisches Wissen Sie ganz und gar nicht interessiert. Es gibt weltweit unzählige Menschen, die erfolgreich mit der Quanten-Welle spielen, ohne je von Quanten-Physik gehört zu haben.

Das Spiel mit der Quanten-Welle, insbesondere die 2-Punkte- Methode, kann dazu beitragen, unsere Beziehungen generell und vor allem unsere Liebesbeziehungen zufriedener zu gestalten. Deshalb erzeugt der Begriff „Quanten-Liebe“ ebenfalls eine positive Resonanz in mir. Und ich werde Sie immer wieder daran erinnern, wenn ich auf unserer gemeinsamen Reise eine sinnvolle Einsatzmöglichkeit für die zwei-Punkte-Methode sehe ~ und werde dies durch eine kleine Welle am Zeilenanfang erkennbar machen.

Im Vorfeld dieses Buches – also quasi in der Schwangerschaft mit diesem neuen „Wortkind“ – habe ich mir immer wieder folgende Fragen gestellt…

Ist es wirklich vermessen, sich an ein Buch über Liebe heranzuwagen – so als gäbe es nicht schon viel zu viele davon?

Ist wirklich schon alles über Liebe gesagt und geschrieben worden?

Warum hat manch einer in meiner Umgebung mein Vorhaben, dieses Buch zu schreiben, mit einem eigenartig skeptischen, ja, fast verächtlichen Lächeln quittiert?

Muss man sich wirklich rechtfertigen, wenn man diese Thematik aufgreift?

Ich mag nicht so recht daran glauben.

Geht es wirklich nur mir so, dass ich nach einem dieser „schönen Liebesfilme“, in denen die beiden Liebenden meist nach einigen Wirren am Ende einander und damit Glück und Erfüllung finden, strahlenden Herzens das Kino verlasse? Entrückt, fast wie schlafwandelnd, abgehoben aus dieser Realität, für eine ganze Weile verzaubert und glückselig im Rausch der in der Mitfreude reichlich fließenden Glückshormone …

Warum, so frage ich mich, werden immer wieder solche Filme produziert?

Ist es nicht, weil sie eine starke und tief in uns allen verwurzelte Sehnsucht nach erfüllter Liebe, nach einer glücklichen Beziehung ansprechen?

Steckt dahinter nicht viel mehr als bloße Kitsch-Sucht oder der etwas naive Wunsch, dem Alltag zu entfliehen?

Und warum wird immer weiter über Liebe geschrieben, auf der ganzen Welt und in sämtlichen Kulturkreisen, obwohl es doch schon so viel Geschriebenes darüber gibt?

Ist diese tiefe Sehnsucht in uns nicht vielleicht doch ernster zu nehmen, ja, vielleicht sogar existentiell?

Nun, was ist eigentlich Liebe, und woher kommt sie?

Wie viele Auffassungen von Liebe und ihrer Entstehung mag es weltweit wohl geben?

Und wie viele Denker mögen sich im Laufe der Geschichte unseres Planeten schon ihre Gedanken dazu gemacht haben?

Einer davon war der griechische Philosoph Platon, und was er in seinem „Symposion“ Aristophanes darüber erzählen lässt, möchte ich mit einem kleinen Schmunzeln als Zitat auszugsweise meinem Quanten-Liebes-Buch voranstellen. Es hat in seiner augenscheinlichen Drastik ein starkes Echo in mir erweckt, und vielleicht können auch Sie sich in irgendeiner Form damit identifizieren?

Ursprünglich war die Gestalt eines jeden Menschen rund, und jeder hatte vier Hände und Schenkel und zwei einander gegenüberstehende Angesichter auf einem gemeinschaftlichen Kopf und vier Ohren … er war mannweiblich, aus dem Männlichen und Weiblichen zusammengesetzt und hatte auch zweifache Schamteile und alles übrige, wie es sich hieraus ein jeder weiter ausdenken kann … an Kraft und Stärke war er gewaltig, hatte große Gedanken und wollte sich einen Zugang zum Himmel bahnen, um die Götter anzugreifen … ZEUS und die anderen Götter ratschlagten, was gegen diesen Übermut zu tun sei … da kam ZEUS auf die Idee, jeden von ihnen in zwei Hälften zu zerschneiden … sobald er aber einen zerschnitten hatte, befahl er dem APOLLON, ihm das Gesicht nach dem Schnitte hin herumzudrehen, damit der Mensch, seine Zerschnittenheit vor Augen habend, sittsamer würde … dieser also drehte ihm das Gesicht herum, zog ihm die Haut von allen Seiten über das, was wir jetzt den Bauch nennen, herüber, und wie wenn man einen Beutel zusammenzieht, fasste er sie zusammen und band sie mitten auf dem Bauche ab, was wir jetzt den Nabel nennen; die übrigen Runzeln glättete er meistenteils aus, nur wenige ließ er zum Denkzeichen des alten Unfalls stehen …

Nachdem nun die Gestalt entzweigeschnitten war, sehnte sich jedes nach seiner anderen Hälfte, und so kamen sie zusammen, umfassten sich mit den Armen und schlangen sich ineinander … und über dem Begehren, zusammenzuwachsen, starben sie aus Hunger und sonstiger Fahrlässigkeit, weil sie nichts getrennt voneinander tun wollten … da erbarmte sich ZEUS und verlegte ihnen die Schamteile nach vorne – denn zuvor trugen sie auch diese nach außen und erzeugten nicht eines in dem anderen, sondern in die Erde wie Zikaden …

Von so langem her also ist die LIEBE zueinander den Menschen angeboren, um die ursprüngliche Natur wieder herzustellen, und versucht, aus zweien eins zu machen und die menschliche Natur zu heilen.“

Welche Resonanz erweckt diese Beschreibung in Ihnen? Fühlt sie sich nach einem Ja an?

Erlauben Sie mir an dieser Stelle, Sie zu einer kleinen gedanklichen Reise um die Welt einzuladen – stellen Sie sich für einige Augenblicke vor, wie viele Menschen auf diesem Planeten in diesem Augenblick gerade mit Liebe befasst sind …

* weil sie gerade jetzt Liebe erleben

* weil sie soeben in den Armen ihres/ihrer Geliebten liegen

* weil sie gerade mit der Hoffnung auf eine neue Liebe spielen

* weil sie gerade Angst um ihre Liebe haben

* weil sie sich gerade auf ihre(n) Geliebte(n) freuen

* weil sie gerade an ihrer Liebe zweifeln

* weil sie gerade Sehnsucht haben nach ihrem/ihrer Geliebten

* weil sie gerade mit ihrer(m) Geliebte(n) telefonieren

* weil sie eben einen Liebesbrief schreiben

* weil sie soeben eine Liebes-Mail lesen

* weil sie einander gerade per SMS ihre Liebe versichern

* weil sie gerade eine neue Liebe gefunden haben

* weil sie gerade eine uralte Liebe wieder aufgenommen haben

* weil sie soeben über ihre Liebe nachdenken

* weil sie in diesem Augenblick ein Liebesfoto betrachten

* weil sie gerade jemandem etwas über ihre Liebe erzählen

* weil sie soeben das Bild zweier Liebender malen

* weil sie eben dabei sind, einen Liebesfilm zu drehen

* weil sie gerade die Rolle des/der Liebenden spielen

* weil sie kurz zuvor ihre(n) Geliebte(n) verloren haben

* weil sie gerade aus Liebe leiden

* weil sie gerade ein Buch über Liebe schreiben

* weiteres möchte ich Ihrer Phantasie überlassen …

… es sind jedenfalls unendlich viele, darüber – glaube ich – sind wir uns einig. Es gibt ein starkes morphogenetisches Feld zum Thema Liebe, in das wir uns einklinken können, um mehr Liebe in unser Leben zu bringen.

Im Übrigen sind Liebe und unser Beziehungsleben ein Thema, das wir auch gerne mit anderen teilen – etwa, um Bestätigung zu finden für eigene Gedanken, Empfindungen, Wahrnehmungen, Reaktionen, Ängste, Hoffnungen, Wünsche … oder auch um Klarheit zu finden, wenn wir uns in dem scheinbar undurchdringlichen Gewirr unserer Emotionen verloren zu haben glauben …

Und vielleicht finden Sie in dem einen oder anderen Mosaiksteinchen, aus denen ich dieses Buch zusammengefügt habe, etwas von und für sich selbst wieder …

Vielleicht bescheren Ihnen meine Gedanken dazu, meine Eindrücke, Bilder und Phantasien das eine oder andere Aha-Erlebnis …

Vielleicht entdecken Sie hier

* den Impuls, der Sie wieder ein Stück näher zu sich selbst bringt

* die Worte, die Ihnen schon lange auf der Zunge liegen

* das Bild, das schon lange in Ihrem Unterbewusstsein schlummert

* den Gedanken, den Sie soeben dabei waren, zu fassen

* die Bestätigung für Ihr So-Sein

* die Anregung, wieder ein Stück weiter in Ihre Liebe hinein zu wachsen

* den Anstoß, zu tun, was Sie schon lange tun wollten

* das längst fällige Vertrauen in sich selbst

* die Bestätigung, dass Sie auf dem richtigen Weg sind … Es würde mir große Freude bereiten.

Einführung in die 2-Punkte-Methode

Da ich in den vorhergehenden Büchern unter dem Titel Quanten-Bewusstheit eingehend auf diese Technik eingegangen bin, möchte ich Sie auf diese genauere Beschreibung verweisen, wenn Ihnen die kleine Einführung in diesem Buch nicht reicht. Diese soll nur dazu dienen, Ihnen das nötige Werkzeug in die Hand zu geben, um damit spielen zu können – so wie ich es Ihnen immer wieder empfehle.

Der Kern der Technik besteht darin, Kraft Ihrer Bewusstheit zwei Punkte miteinander zu verbinden. Dabei verknüpfen Sie einen der beiden Punkte geistig mit dem Problem, der Frage, dem Ziel oder Wunsch, also allgemein mit dem zu bespielenden Thema. Der andere Punkt steht für die Lösung des Problems, die Antwort auf Ihre Frage, die Erreichung des Ziels oder die Erfüllung des Wunsches, also allgemein für den idealen Ausgang Ihres Themas.

Natürlich könnten Sie diese Verbindung über Ihre Bewusstheit auch bloß in Ihrer Vorstellung herstellen. Es hat sich jedoch bewährt, die beiden Punkte jeweils mit einer Ihrer Hände zu assoziieren. Vor allem wohl, weil wir uns leichter tun, uns gleichzeitig auf unsere beiden Hände zu konzentrieren, als auf zwei abstrakte Gedanken.

Während Sie also Ihre beiden Hände Kraft ihrer Vorstellung jeweils mit einem der beiden Pole verbinden, stellen Sie eine geistige Verbindung zwischen Ihren Händen her. Die erste Hand berührt dabei eine leicht erreichbare Stelle Ihres Körpers, während die andere Hand den zweiten Punkt im Energiefeld erspürt. Wobei ich in diesem Erspüren eigentlich eher ein Absicht-Setzen sehe: Sie entscheiden, welche zwei Punkte für Sie „richtig“ sind.

Sie erinnern sich an den vorhin angesprochenen Beobachtereffekt: Der Versuchsleiter beeinflusst durch seine Erwartung das Experiment. Aus meiner Sicht entscheiden Sie also mit Ihrer Absicht, wo Ihre beiden Punkte liegen – und die Erfahrung aus vielen Seminaren mit vielen verschiedenen Menschen bestätigt diese Sichtweise immer wieder.

Da mittlerweile weltweit unzählige Menschen mit dieser Technik spielen, hat sich übrigens ein so starkes morphogenetisches Feld aufgebaut, dass die neu Hinzukommenden sich um vieles leichter tun, weil sie von diesem Informationsfeld mitnaschen können. Freuen Sie sich darüber.

Während Sie mit Ihrer ersten Hand einen Punkt an Ihrem Körper berühren, halten Sie Ihre zweite Hand in einigem Abstand von der ersten und nähern Sie sie dann dieser an – dabei achten Sie darauf, Ihre beiden Hände mit Ihrem Bewusstsein zu verbinden, sie also gleichzeitig wahrzunehmen. Und in dem Augenblick, in dem Ihnen dies gelungen ist, haben Sie den zweiten Punkt gefunden. Oft wird dabei Ihr Blick etwas unscharf, was Ihnen vor allem dann auffallen mag, wenn Sie dabei die Augen geöffnet haben.

All das klingt um vieles komplizierter, als es im Endeffekt ist – spielen Sie einfach damit, und Sie werden sehen, es funktioniert umso leichter und rascher, je kindlicher Sie es angehen und je weniger Sie sich selbst mit Ihren Zweifeln im Weg stehen.

~ Gegebenenfalls können Sie sich gleich einmal eine Quanten-Welle geben – mit der Absicht, Ihre Zweifel aufzulösen.

Um Ihre beiden Punkte leichter zu finden, sollten Sie Ihren Alltag hinter sich lassen und den geistigen Zustand einnehmen, den ich als „Quanten-Bewusstheit“ bezeichne. Es gibt verschiedene Wege dahin, auf die ich im ersten Buch dieser Reihe näher eingehe, der rascheste und einfachste – und im Sinne dieses Buches stimmigste! – ist, Ihre Liebe zum Fließen zu bringen, um diesen Zustand zu erreichen.

Dies gelingt Ihnen vielleicht am besten, wenn Sie eine Person vor Ihr geistiges Auge holen, die zu lieben Ihnen ganz leicht fällt – also Ihr Kind, Ihren Partner oder Ihre Partnerin oder auch sich selbst, wenn es Ihnen bereits gelingt, den Bibelspruch „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ zu leben. Das mag Ihnen noch etwas leichter fallen, wenn Sie dabei Ihr Inneres Kind im Sinn haben, also ein Bild von sich selbst aus früheren Tagen vor Ihrem geistigen Auge sehen – bei Kindern tun wir uns meist leichter, die Kraft der Liebe zu spüren.

Wenn Sie lieben, dann schwingen Sie mit positiver Körperchemie – also unter dem Einfluss von Glückshormonen. Damit sind Ihre beiden Gehirnhälften integriert und Ihr Homo Sapiens Sapiens Gehirn (also Ihre Gehirnrinde) ist eingeschaltet. So wird es Ihnen auch möglich, den Fokus Ihrer Aufmerksamkeit gleichzeitig auf Ihren zwei Punkten zu halten – was Ihnen unter Stress (unter der Einwirkung von Stresshormonen) nicht gelingen kann: Stresshormone schalten unsere Gehirnrinde aus.

Genauer gehe ich in meinen anderen Büchern aus dieser Serie auf diese Tatsache ein.

Formulieren Sie eine Absicht, ehe Sie sich mit einem Two-Pointing, wie Richard Bartlett die 2-Punkte-Methode bezeichnet, verwöhnen. Überlegen Sie, was Sie sich wünschen: Wollen Sie eine Blockade lösen oder eine Ressource mobilisieren? Wollen Sie mithilfe der Quanten-Welle die Antwort auf eine Frage finden, einem Ziel näher kommen oder sich einen Wunsch erfüllen?

Wenn Sie sich die Quanten-Welle geben, dann können Sie dies im Stehen tun: vor einer Wand, an die Sie sich anlehnen können, wenn Sie ins Schwanken kommen; oder vor einem stabilen Stuhl, auf den Sie sich fallen lassen können, wenn die Welle Sie umwirft – was durchaus passieren kann. Oder aber Sie setzen sich gleich hin: am besten auf die vordere Kante des Stuhls, sodass die Welle Sie dann im Sitzen zum Anlehnen „umwerfen“ kann. Sie können sich aber auch vor ein Bett stellen, das Sie auffängt, wenn die Welle Ihre Knie weich werden und Sie umfallen lässt. Aber achten Sie dabei bitte darauf, dass Sie sich nicht den Kopf an der Wand anschlagen.

Oder aber Sie ersuchen eine Person, Sie aufzufangen – bei all dem achten Sie bitte darauf, sicher zu sein vor Verletzungen.

Im Prinzip gibt es aus meiner Sicht keine anderen Grenzen für diese Methode als die, die Sie sich selbst mit Ihren Erwartungen setzen. Je kreativer Sie in Ihren Absichten sind und je besser Sie sich für tatsächlich mögliche WUNDERvolle Lösungen öffnen können, umso fantastischer werden Ihre Ergebnisse sein.

Oder aber Sie setzen die Absicht, alles möge sich zum Besten für alle und alles entwickeln – dann kann nichts schief gehen, weil Ihre Seele genau weiß, was Sie brauchen.

All das klingt etwas kompliziert, wenn man es nur liest. Daher empfehle ich all jenen, die lernen wollen, sich die Quanten-Welle selbst zu geben, einmal einen Erlebnisabend oder ein Seminar zu besuchen. Diese werden mittlerweile praktisch überall angeboten. Wenn Sie auch nur ein einziges Mal erfahren haben, wie die Welle sich anfühlt, dann werden Sie auch mehr Vertrauen gewinnen, diese bei sich selbst auslösen zu können.

Aber ich kenne auch Menschen, denen es gelungen ist, die 2- Punkte-Methode aus einem Buch zu lernen. Hilfreich mögen dabei auch die verschiedenen Videos zu diesem Thema sein – im Internet finden Sie allerlei Seminarmitschnitte, die Ihnen auch einen ersten Eindruck vermitteln.

Hier ist noch einmal die Zusammenfassung bei der Selbstanwendung:

* Überlegen Sie, mit welcher Absicht Sie die Welle setzen wollen,

* dann lassen Sie Ihren Alltag hinter sich: Entspannen Sie möglichst tief und atmen Sie eine Weile ruhig und regelmäßig mit Schwerpunkt auf der Ausatmenphase – atmen Sie also langsamer und länger aus als ein –,

* konzentrieren Sie sich dabei auf Ihr Herz – so als würden Sie mit Ihrem Herzen atmen – und stellen Sie sich vor, Liebe zu atmen,

* vergegenwärtigen Sie sich dazu eine Person, die zu lieben Ihnen leicht fällt, und finden Sie so in Ihre Liebesschwingung – damit integrieren Sie Ihre beiden Gehirnhälften,

* legen Sie eine Ihrer Hände auf Ihr Herz, Ihre Stirn, Ihr Sonnengeflecht oder wo auch immer es sich im Augenblick für Sie richtig anfühlt,

* nähern Sie Ihre zweite Hand von vorne, oben, unten oder seitlich kommend der ersten an und verbinden Sie dabei Ihre beiden Hände über ...

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