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Professor Zamorra - Folge 1058

Wenn der Tod lacht

von Manfred H. Rückert

Da lachte das Skelett! Es stemmte die Arme in die Hüften und wollte sich mehrere Minuten lang nicht beruhigen. Der Umhang und die Kapuze, in die es gekleidet war, wehten dabei, als würde starker Wind herrschen. Dabei war es fast windstill und die Wolken am düsteren Himmel bewegten sich kaum.

Die Krähen, die sich auf dem Baum hinter dem Skelett niedergelassen hatten, erschraken dabei und flogen wild durcheinander.

Das Skelett beachtete sie nicht. Es war viel zu sehr mit seiner Suche beschäftigt. Es lachte laut auf und fluchte dabei: »Verdammt, wo ist sie bloß?«

»Kampf ist überall, ohne Kampf kein Leben. Und wollen wir weiterleben, so müssen wir auch auf weitere Kämpfe gefasst sein.«

Otto von Bismarck, deutscher Politiker und Staatsmann (1815 – 1898)

Bulgarien

Chaldron lachte, obwohl es nichts Witziges zu sehen gab. Er lachte, wenn etwas Komisches passierte, aber auch wenn sich gerade eine Katastrophe ereignete. Er lachte fast ständig und konnte nichts dagegen unternehmen. Sein Umhang wehte und zitterte dabei, als führte er ein Eigenleben.

Der Knöcherne zog die Kapuze vom Kopf und starrte hoch zum Himmel. In seinen leeren dunklen Augenhöhlen irrlichterte es. Er nahm die Welt anders wahr als sehende Wesen, sehr viel intensiver. Er bemerkte Spuren, die einem Menschen nie auffallen würden. Er konnte besser riechen als ein Hund, obwohl er keine Nase besaß. Auch ohne Ohren hörte er feiner als jedes Tier. Das lag an seiner besonderen Art der Magie. Sie war weder ganz schwarz noch vollständig weiß, sondern lag irgendwo dazwischen.

Er blickte nach oben, obwohl er genau wusste, was ihn dort erwarten würde. Die Schreie und das Gekrächze am mit Wolken bedeckten Himmel waren unüberhörbar. Egal wohin er ging, überall folgte ihm der Schwarm Raben und verdunkelte den Himmel. Es schien, als wüssten die intelligenten Tiere, dass er die Sonne brauchte, um seine Knochen zu wärmen. Zumindest blieben sie immer so lange bei ihm, bis er seinen Lebenshunger gestillt hatte. Diese Zeit schienen sie zu respektieren. Nach einer kurzen Ruhepause erschienen sie wieder und begleiteten ihn erneut. So war es immer und so würde es voraussichtlich bleiben.

Es war eigenartig, dass sie auf seinen menschlichen Zwilling nicht reagierten. Jaroslav konnte agieren, wie er wollte, die Raben des Todes beachteten ihn nicht. Es schien, als würden sie ihn nicht wahrnehmen. Für sie zählte nur Chaldron.

»Verdammt, wo ist sie bloß?«, wiederholte er seine Frage von vorhin und kniete vor den mannshohen Blumen, die in allen Farben des Regenbogens schillerten. Chaldron wusste, dass gewisse Wesen mittels der Blumen reisen konnten, doch ihm war dieser Weg verwehrt. Bei Nutzung dieses Transportmittels würden er und Jaroslav vergehen. Dies war die einzige Art, wie sie dem Bann entgehen konnten. Er wartete auf sie, deren Namen er nicht kannte.

Sie hatte diese Blumen vor wenigen Jahren hier gepflanzt und aufgezogen. Sie hatte dafür gesorgt, dass kein Unbefugter die Pflanzen zerstören konnte. Und irgendwann, als die Zeit reif war, hatte sie die Blumen für den Transport benutzt. Für die Versetzung im Raum und in der Zeit. Immer und immer wieder … Bei jeder Nutzung wurde Chaldron von einem Energiestoß durchfahren, der in ihm neue Kräfte freisetzte und in ihm die Hoffnung nährte, eines Tages aus seinem Bann entlassen zu werden.

Aber irgendwann vor ein paar Monaten fand die Nutzung ein Ende und sie war und blieb verschwunden. Damit konnte und wollte sich das lebende Skelett nicht abfinden. Er musste unter allen Umständen versuchen, die Frau mit den goldenen Haaren wiederzufinden.

Seine knochigen Hände umfassten sanft den Stiel einer Transportblume und fuhren unendlich sanft daran hoch, bis zum Beginn der leuchtenden Blüten. Er verkniff sich das Lachen, denn er wollte die lebende Pflanze nicht erschrecken.

Genauso verfuhr er mit jedem einzelnen Stiel und jeder Blüte der Kolonie. Er ließ die Ausstrahlung auf sich einwirken und versuchte, sie magisch zu analysieren. Aber die magische Aura der Blumen und Chaldrons Zauberkraft vertrugen sich nicht miteinander. Das funktionierte nur im Zusammenspiel mit den Kräften der Frau mit den langen goldenen Haaren. Ein kleiner Teil ihres Selbst verblieb bei jeder Nutzung in den Transportblumen. Chaldron pflückte diesen unglaublich kleinen Teil ab und ließ die Essenz in seine ausgekühlten Knochen aufgehen.

Gleich darauf spürte er, wie ihn jene Art von Wärme erfüllte, nach der er sich mit jeder Faser seines Knochenkörpers sehnte. Doch viel zu schnell ging dieser unglaublich köstliche Augenblick vorbei und Kälte breitete sich wieder in ihm aus. Er wusste, dass es nicht stimmte, aber diesmal kam es ihm viel kälter vor als noch vor wenigen Minuten.

Mehr! Noch viel mehr! Ich brauche mehr!, schrien seine Gedanken nach der kostbaren Essenz der goldhaarigen Frau mit der eigenartigen Magie und den schockgrünen Augen. Ich! Will! Mehr!

Aber woher sollte er bekommen, nach was er sich sehnte? Dazu müsste sie wieder auftauchen und in die Vergangenheit reisen. Er war geradezu süchtig danach, fast wie ein Junkie nach dem nächsten Schuss. Seine Droge waren die Rückstände des Selbst der Unbekannten. Er litt geradezu unter Entzugserscheinungen.

Und jetzt war sie schon monatelang nicht mehr aufgetaucht. Dabei hatte sie doch extra die Blumenkolonie für ihre Zwecke angelegt, das zumindest wusste Chaldron von ihr. Sie hatte etwas Verbotenes getan, immer und immer wieder. Deswegen war sie hierher ausgewichen, damit keiner ihrer Bekannten mitbekam, was sie trieb.

Nach jeder Rückkehr war sie ängstlich, aber auch irgendwie unglaublich erleichtert und glücklich. Chaldron wusste nicht, was sie in der Zwischenzeit getrieben hatte, aber es musste ein wahnsinniger Kick sein, wenn sie so stark darauf reagierte.

Ich sollte mit dem Träumen aufhören, nahm er sich vor. Es war Zeit, den Zwilling abzuspalten und auf die Suche zu schicken. Je eher er weggeschickt wurde, umso schneller konnte sich der Knöcherne wieder aufladen.

Aus dem Umhang des Skeletts heraus entstand die Gestalt eines Mannes mit kurzen schwarzen Haaren. Er trug ein dunkles Sweatshirt und eine Jeans. Turnschuhe vervollständigten das Äußere des Mannes. So würde er nicht allzu viel Aufsehen erregen. Die Unauffälligkeit war sein größter Trumpf.

»Es ist wieder soweit, Jaroslav. Du darfst wieder unter Menschen«, sagte Chaldron mit dunkler Stimme und blickte seinen Zwilling voller Abscheu an. Es quälte ihn, dass er ausgerechnet auf Jaroslav angewiesen war, aber das gehörte zu ihrer beider Strafe. Sogar dabei lachte er. Der Angesprochene starrte vor sich hin, seinem Gesicht war keine Regung zu entnehmen.

»Ich will nicht mehr«, brachte Jaroslav mit krächzender Stimme hervor. »Ich bin nur derjenige, der deine Untaten vorbereitet.«

»Glaubst du ernsthaft, dass mir das Freude bereitet?«, zischte Chaldron und knirschte mit den Zähnen. »Ich würde dich lieber heute als morgen nicht mehr sehen müssen. Das Gefühl, auf dich angewiesen zu sein, ist fast noch schlimmer als unsere gemeinsame Verbannung.«

»Ich will …«

»Davon abgesehen, haben weder du noch ich eine Wahl. Das weißt du genau. Also halte dich daran.«

Da resignierte Jaroslav endlich und begab sich an seine traurige und zermürbende Arbeit der endgültigen Auswahl.

***

Der nächste Ort lag nur wenige Kilometer von Chaldrons Aufenthaltsort entfernt. Jaroslav versetzte sich per Teleport in die Kurve vor dem Dorf. Der Mann mit dem ausdruckslosen Gesicht näherte sich äußerst langsam der Ansiedlung. Aus der Erfahrung von vielen anderen Orten, die er zuvor zwecks der Auswahl besucht hatte, wusste er, dass die Bewohner dieser Region oft ablehnend auf Fremde reagierten. Und erst recht die Hunde. Wenn sie ihn erblickten, zogen sie die Rute zwischen die Beine und begannen zu knurren. Sie spürten genau, dass es sich bei ihm um kein normales menschliches Wesen mehr handelte, sondern um etwas Unnatürliches.

Dennoch blieb ihm nichts anderes übrig, als seinem Befehl nachzugehen. Ein inneres Drängen zog ihn förmlich in den Ort hinein und lenkte seine Beine. Er besaß nicht die Möglichkeit, sich dagegen zu wehren. Seine Schritte wirkten irgendwie unbeholfen.

Das erste Bauernhaus am Ortsrand, ein halb zerfallenes Gebäude, dem man die Jahrzehnte ansah, war von einem Holzzaun umgeben. Eine ältere Frau blickte Jaroslav aus einem geöffneten Fenster im Erdgeschoss ebenso neugierig wie abweisend entgegen. Im Hof bewegte sich ein an der Leine befindlicher Schäferhund langsam auf den Fremden zu. Die Haare des Hundes standen ab. Er knurrte und verzog das Maul, sodass seine Zähne deutlich sichtbar wurden. Das war ein eindeutiges Zeichen, sich nicht näher heranzuwagen. Der Hund verteidigte sein Revier, außerdem hatte er sichtlich Angst vor Jaroslav, obwohl dieser nichts tat.

Als der Mann näherkam, spuckte die alte Frau auf den Misthaufen. Ihr Zeichen war unmissverständlich. Sie drehte sich um und schloss das vor Schmutz blinde Fenster. Sie besaß garantiert nicht das Feingefühl des Tieres, trotzdem war ihr der Fremde unheimlich.

Von ihrer Warte aus gesehen hatte sie wohl recht mit ihrer Reaktion. Sie konnte ja nicht wissen, dass kein Weglaufen oder Fensterschließen gegen den fremden, unheimlichen Mann helfen würde. Noch weniger konnte sie ahnen, dass der wirklich Gefährliche des Duos nicht Jaroslav, sondern sein Skelett-Zwilling war. Aber Chaldron zeigte sich den Menschen für gewöhnlich nicht.

Der Mann mit den dunklen Haaren ging weiter in den Ort hinein. Der Hund bellte hinter ihm her und sprang einige Male mit den Vorderfüßen gegen die Holztür. Als der Mann vorbei war, hörte der Hund auf, sich wie verrückt zu gebärden. Doch sein Winseln war noch einige Zeit zu vernehmen.

Wie sehr habe ich das alles satt, dachte Jaroslav. Er wünschte sich weit weg von hier, fort von Chaldron und dem Bannspruch, dem sie beide durch eigene Dummheit unterlagen. Der Spruch besagte eindeutig, dass sie lebend nicht mehr freikommen konnten, ja, dass sie noch nicht einmal die Grenzen dieses Landes überschreiten durften. Ihre einzige Befreiung würde im Tod liegen, wobei man Chaldron sowieso nicht unter die Lebenden rechnen konnte.

Aber ganz tot war er auch nicht, weshalb auch immer. Welche unheimliche Macht hielt ihn am Leben? Das wusste Jaroslav nicht zu sagen, denn einiges in seinen Erinnerungen war blockiert.

War es nicht eine Ironie des Schicksals? Woanders magerten Süchtige bis aufs Skelett ab, und hier war ein Skelett süchtig …

Ich sollte mir nicht so viele überflüssige Gedanken machen, nahm sich Jaroslav vor und wischte über die Augen. Ich kann sowieso nicht ändern, was passiert ist. Ich kann nur versuchen, für mich das Beste daraus zu machen.

Er konnte auch nicht verhindern, dass schlussendlich er es war, der die endgültige Auswahl traf. Jedes einzelne Opfer ihres unseligen Tuns tat ihm von Herzen leid, dennoch konnte er nicht dagegen ankämpfen und musste seine Aufgabe erfüllen.

Kein Echo der Auserwählten, durchfuhr es ihn, fast hätte er vor Erleichterung gestöhnt. Welch ein Glück.

Eigentlich sollte er betrübt darüber sein, denn wenn Chaldron nicht seinen Lebenshunger stillen konnte, ging es auch ihm schlecht. Sie waren auf Gedeih und Verderb miteinander verbunden.

Er war bisher kaum Einwohnern begegnet und betrat den Marktplatz, der nur noch von wenigen Menschen besucht wurde. Die meisten Bewohner des Ortes bewegten sich in Richtung auf die nächstgelegene Spelunke. Die Händler hatten ihre Stände abgebaut und waren verschwunden. In wenigen Minuten würde die Dämmerung anbrechen.

Eine schwarzweiß gefleckte magere Katze hatte sich auf ein Fass geflüchtet, das direkt am Nebenhaus stand. Ein Terrier hatte sich auf die Hinterpfoten gestellt, mit den vorderen Extremitäten stützte er sich am Fassbauch ab und bellte die Katze an. Die wiederum fauchte, was das Zeug hielt. Mit einem Mal war sie still und schaute Jaroslav verblüfft an.

Der Hund bemerkte den Mann eine Sekunde später. Er stellte die Vorderpfoten auf die Erde und zog den Kopf zwischen die Schultern. Er zeigte seine Zähne und knurrte Jaroslav an. Dann zog er die Rute zwischen die Beine und bewegte sich langsam rückwärts. Die Katze verschwand von dem Fassdeckel und war gleich darauf nicht mehr zu sehen.

»Muss man vor dir Angst haben wie der arme Hund?«, hörte Jaroslav eine dunkle, lockende Frauenstimme. »Du bist ja ein ganz böser …«

Er drehte sich um und sah die Sprecherin. Sie war Anfang 30, besaß brünette Haare und eine üppige Figur. Sie war eine der attraktivsten Frauen, die er je gesehen hatte, ihr Lächeln war herzlich und ehrlich. Ihre Ausstrahlung beeindruckte ihn tief, nie hatte ihn jemand so fasziniert. In seinem früheren Leben hätte er sie niemals von der Bettkante gestoßen.

Das darf nicht wahr sein! Sie ist eine Auserwählte und sendet ein Echo aus!, durchfuhr es ihn. Er ballte die Hände zu Fäusten und starrte die Frau an.

Sie bewegte sich in einem Halbkreis um ihn herum und musterte ihn offen von Kopf bis Fuß. Anscheinend gefiel ihr, was sie sah. Ihr Lächeln wurde etwas breiter.

»Es kommen nicht oft Fremde hierher, böser Mann«, sagte sie, und ihre Stimme enthielt ein ungesagtes Versprechen. »Aber ich liebe böse Männer …«

Er wusste genau, wie sie ihre Worte meinte. Am liebsten wäre er auf der Stelle darauf eingegangen, doch der innere Drang ließ nicht zu, dass er seine Aufgabe vernachlässigte.

»Ich muss erst etwas erledigen, denn ich habe einen wichtigen Termin«, sagte er mit vor Aufregung rauer Stimme. »Aber ich komme in ein paar Stunden wieder zurück.«

»Ich werde da sein«, versprach sie, ihre Augen funkelten vor Erregung. »Falls du mich nicht siehst, frag nach Nadeshda.«

»Das werde ich, Nadeshda«, sagte er und lief schnell weiter. Er spürte ihre Blicke wie Dolche im Rücken und schämte sich, dass er sie angelogen hatte. Jaroslav fragte nie nach den Namen der Auserwählten. Er stand sowieso schon oft genug am Rand des Wahnsinns, aber wenn er begann, eine persönliche Beziehung zu den Leuten aufzubauen, die ein Echo aussendeten, würde er den Verstand vollends verlieren.

Nadeshda. Jaroslav stöhnte auf und biss sich auf die Unterlippe. Er wusste, dass er diesen Namen und die Frau von jetzt ab nie mehr vergessen würde, vergessen könne. Er kannte sie doch erst ein paar Minuten – und schon war er so von ihr eingenommen, dass es ihm wehtat.

Ihm graute vor der kommenden Nacht, weil er wusste, dass er sie dann verlieren würde.

Nadeshda …

***

Irgendwo

Von einem Augenblick zum anderen begann die Luft auf der Waldlichtung zu flimmern. Es entstand ein dünner, senkrechter Strich, der sich allmählich verbreiterte.

Dahinter schimmerte es blaurot.

Drei Wesen erschienen und gingen durch den mannshohen Spalt hindurch. Ein sehr großer Mann, eine zierliche Frau und ein leuchtendes Wesen. Der Mann rief etwas, das wie »Sáirana!«, klang, dann blieb er stehen und starrte vor sich hin. Er befand sich in einem Schockzustand und sagte nichts mehr.

»Wo sind wir hier bloß gelandet?«, fragte die Frau mit heiserer Stimme. Sie erhielt keine Antwort, aber das hatte sie auch nicht erwartet. Ihre Gefährten wussten ebenso wenig wie sie, wie dieser Planet hieß. Es war immer wieder ein Ereignis, auf diese Art und Weise zu anderen Welten zu gelangen, aber im Normalfall wusste sie, wohin die Reise ging.

Die Frau aus dem zahlenmäßig kleinen Volk der Silbermond-Druiden ging um das Flimmern herum. Ihre Augen leuchteten von einer Sekunde auf die andere schockgrün auf. Das bewies, dass sie ihre Druidenkräfte einsetzte. Von der anderen Seite war nichts zu erkennen. Das bewies Vali, dass es sich tatsächlich um ein Weltentor handelte und nicht nur um einen magischen Effekt.

Dann flimmerte es erneut auf und das Tor erlosch in Sekundenschnelle. Die Verbindung wurde unterbrochen.

»Das ist nicht Exodus«, stellte das kleine leuchtende Wesen mit fiepender Stimme fest, das auf Gesichtshöhe der Druidin schwebte. Bei ihm handelte es sich um einen Irrwisch. »Wohin hat uns Haika bloß geschickt?«

Das fragte sich auch Vali. Sie und ihre Begleiter Thorgaard und Chourun waren von dem almothischen Zeittänzer Haika mittels eines Weltentors von der Zentrale der Blauen Städte an einen unbekannten Ort versetzt worden. Vali hatte angenommen, dass das Ziel ihr Heimatplanet Exodus sein würde, aber die Flora in diesem Bereich war ihr total unbekannt.

Um sie herum herrschte ziemlich viel üppige Vegetation vor. Haika hatte das Weltentor mitten auf einer Waldlichtung entstehen lassen. Vali fühlte sich hier nicht wohl. Sie kam sich vor, als würden Tausende Augen sie beobachten. Und wahrscheinlich hatte sie damit nicht so ganz unrecht. Also begann sie damit, mittels ihrer Magie die Umgebung zu erkunden. Sie war nicht zufrieden, als sie bemerkte, dass sich ihr Verdacht nicht bestätigte. Also stoppte sie ihre Druidenkräfte.

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