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Professor Zamorra - Folge 1056

Saras Schicksalsprüfung

von Michael Breuer

Die junge Frau lag schlafend auf einem spartanisch aussehenden Bett. Ihr Gesicht wirkte friedlich. Hohe Wangenknochen verliehen ihren Zügen ein asiatisches Flair.

Als sie sich im Traum bewegte, rutschte die Decke von ihrem Körper und enthüllte kleine feste Brüste. Anstelle des Bauchnabels war ein zusätzliches Auge erkennbar. Es war das Zeitauge, mit dessen Hilfe es ihr möglich war, ein kleines Stück in die Zukunft zu sehen.

Immer unruhiger wurde ihr Schlaf. Wieder und wieder wälzte sie sich stöhnend herum, dann schreckte sie abrupt hoch.

Mit aufgerissenen Augen blickte sich Sara Moon um.

Besuch war eingetroffen.

Die Silberhaarige stemmte sich hoch, um sich dem ungebetenen Gast zu stellen …

Prolog

Sara Moons Welt,
Gegenwart

Es war ein friedlicher Morgen.

Das Gras glitzerte feucht und leichter Nebel lag in der Luft. Das Böse schien weit entfernt zu sein. Auf dieser abgelegenen Welt hatte es noch nicht Fuß fassen können.

Ein kleines Mädchen schlenderte über die Waldlichtung und sah sich neugierig um. Dicht hinter ihm befand sich ein schneeweißes Einhorn. Hin und wieder blieb es stehen, um zu grasen. Das Fabelwesen achtete jedoch darauf, nicht den Anschluss zu verlieren.

Plötzlich blieb das Mädchen wie angewurzelt stehen. Vor ihm war aus dem Nichts eine schattenhafte Gestalt aufgetaucht.

»Bring mich zu deiner Schwester«, befahl der Schemen.

Das blonde Mädchen zuckte erschrocken zusammen. Aus großen, blauen Augen blickte es der finsteren Gestalt entgegen.

»Wer bist du?«, fragte es schließlich, während es sich schutzsuchend näher an das Einhorn herandrängte. »Was willst du von meiner Schwester?«

Das Gesicht der schattenhaften Gestalt war nicht zu erkennen. Dennoch war sich das kleine Mädchen sicher, für einen kurzen Moment den Anflug eines Lächelns erblickt zu haben.

Es mochte etwa fünfeinhalb Jahre alt sein, dennoch wirkte es nicht wirklich ängstlich. Es war lediglich die Überraschung über das unverhoffte Auftauchen des Schemens, die es für einen kurzen Moment aus der Fassung gebracht hatte.

»Ich bin ein Bote«, antwortete die dunkle Gestalt schließlich. Die tiefe, Ehrfurcht gebietende Stimme klang jetzt etwas freundlicher. »Du musst jene sein, die man einmal das Kind der Schande nannte.«

Der Schemen überlegte einen Moment. »Eva ist dein Name, nicht wahr?«

Das kleine Mädchen nickte. »Du hast mir immer noch nicht verraten, was du von meiner Schwester willst«, erinnerte es die dunkle Gestalt vorlaut. Es schien endgültig jede Furcht verloren zu haben.

Die Antwort des schattenhaften Wesens bestand in einem dröhnenden Lachen. Es schien über den Mut des kleinen Mädchens sichtlich erheitert zu sein.

»Das würdest du nicht verstehen«, wehrte der Schemen ab. »Aber sei versichert, dass ich ihr nichts Böses will!«

Eva runzelte die Stirn. Sätze wie »Das verstehst du noch nicht« oder »Dazu bist du noch zu klein« waren Phrasen, die sie nicht besonders gern hörte. Der düstere Fremde schien jedoch nicht gewillt, ihr zu sagen, worum es ging. Eva spürte deutlich, da würde sie bei ihm auf Granit beißen.

Das blonde Mädchen warf einen Seitenblick auf das abwartend dastehende Einhorn. Das Fabeltier war nicht im Mindesten beunruhigt. Friedlich graste es an ihrer Seite vor sich hin. Es schien die dunkle Gestalt nicht als Bedrohung einzustufen. Das genügte Eva.

»Also gut, komm mit«, erklärte sie. »Aber wehe, du lügst!«

Schwungvoll drehte sich die Kleine um und lief voraus. Der Schemen wartete einen Moment, bevor er sich mit gemäßigten Schritten ebenfalls in Bewegung setzte. Das schneeweiße Einhorn bildete den Schluss der seltsamen Gruppe.

Während ihres Marsches sah sich der Schemen immer wieder um. Er wirkte nicht einmal sonderlich neugierig, schien jedoch jedes Detail der Umgebung in sich aufzusaugen.

In der Ferne war ein türkisfarbenes Meer erkennbar. Dichte Wälder wechselten sich ab mit weitläufigen grünen Ebenen. Es war ein Bild absoluter Idylle.

»Es gefällt dir wohl hier?«, merkte Eva prompt an, der die Blicke ihres geheimnisvollen Besuchers nicht verborgen geblieben waren.

Das dunkle Gesicht der schattenhaften Gestalt blieb unergründlich. »Es scheint eine Welt im Gleichgewicht zu sein«, erklärte der Geheimnisvolle rätselhaft.

Er sah sich weiter um, bis sein Blick an einem riesigen Gebäude haften blieb. Dieses stand auf einem steilen Bergrücken und stellte eine uneinnehmbare Festung dar. Auf dieser friedlichen Welt wirkte das Bauwerk wie ein Fremdkörper.

»Siehst du, wir sind gleich da«, erklärte Eva im gleichen Moment.

Der Schemen nickte nur. Ehe das kleine Mädchen reagieren konnte, setzte er sich wieder in Bewegung. Obwohl er nicht einmal sonderlich schnell ging, befand er sich plötzlich vor ihr. Er schien förmlich über das Gras zu schweben, als er auf die Festung zuhielt. Mit einem Mal schien er es sehr eilig zu haben.

»He, warte auf mich«, rief Eva. Plötzlich war ihr ganz mulmig zumute und sie war sich nicht mehr sicher, ob es richtig gewesen war, den schattenhaften Mann hierher zu bringen.

Aber dieser reagierte nicht auf die Worte des kleinen Mädchens. Wortlos schritt er von dannen, bis er endlich den Berg erreichte, auf dem sich die Festung befand. Hier blieb er stehen. Er schien es nicht für nötig zu halten, den Berg zu erklimmen.

Eva schrumpfte förmlich in sich zusammen. Was hatte sie da bloß angerichtet?

Der Schemen legte den Kopf in den Nacken und blickte hinauf zur Burg. Der Anblick schien ihm auf irgendeine Weise zu gefallen. Vielleicht fühlte er sich an ein ähnliches Bauwerk erinnert.

Als er nun wieder zu sprechen begann, klang seine Stimme dröhnend und Ehrfurcht gebietend. Seine Worte waren über die gesamte Ebene zu hören.

»Zeig dich, Sara Moon«, befahl er. »Ich habe mit dir zu reden!«

Und tatsächlich schien es, als seien seine Worte bis hoch oben in der Festung zu hören gewesen, denn einen Moment später erschien die Gerufene. Sie materialisierte ein Dutzend Meter von der kleinen Gruppe entfernt auf dem Pfad, der den Berg hinauf führte.

Eva atmete erleichtert auf, als sie ihre große Schwester erblickte. Nun würde gewiss alles gut werden.

»Wer bist du?«, wollte nun auch Sara wissen. »Was willst du hier?«

Der Schemen ließ ein leises Lachen hören.

»Du weißt doch sehr gut, wer ich bin«, erklärte er dann. »Ich bin der Bote des Wächters der Schicksalswaage und ich habe eine Aufgabe für dich!«

***

Sara Moon blickte den Boten mit aufgerissenen Augen an.

Damit hatte sie nicht gerechnet! Sie fragte sich, was dies wohl für eine Aufgabe sein mochte.

»Wovon sprichst du?«, fragte sie abweisend. Sie verspürte eine gewisse Ehrfurcht gegenüber dem Boten. Andererseits hatte sie keine sonderliche Lust darauf, sich von irgendwelchen kosmischen Mächten herumschubsen zu lassen.

Sara Moon war die Tochter der Zeitlosen und des Zauberers Merlin. Ihr Zeitauge war ein Erbe ihrer Mutter, ebenso wie ihre Fähigkeit, Dhyarra-Kristalle zu erschaffen und zu beherrschen. Von Merlin hatte sie ihre Druidenkräfte.

Lange Zeit hatte sie auf der Seite des Bösen gestanden, als nämlich das von den Meeghs im Auftrag der MÄCHTIGEN geschaffene Programm CRAAHN in ihr wirksam wurde und sie beeinflusste. Danach hatte sie eine Zeitlang den Posten der ERHABENEN der DYNASTIE DER EWIGEN innegehabt. Nach der Löschung CRAAHNs geriet sie in die Fänge des MÄCHTIGEN Coron. Ihre Gefangenschaft in einer Zeitschleife auf dem Silbermond wurde erst durch eine Initiative von Merlin beendet. Hierbei entstand eine Welt mit geringerer Wahrscheinlichkeit als die unsere, über die Sara nun bis zu deren entropischem Ende wachen würde, um durch ihre Rückkehr vor diesem Zeitpunkt kein Zeitparadoxon auszulösen.

Seither war Sara die Hüterin der Zeit. Ihre Aufgabe war es, die Zeitlinien des Universums zu überwachen und mögliche Paradoxa zu verhindern.

»Asmodis hat versagt«, erklärte der Bote knapp. »Er hat sich seiner Aufgabe als unwürdig erwiesen. Immer wieder ist er seine eigenen Wege gegangen, ohne dabei die ihm auferlegten Pflichten wahrzunehmen.«

Sara schnaubte. Allmählich bekam sie eine vage Ahnung, was dieser Besuch bezwecken sollte. »Da habt ihr ja auch den Bock zum Gärtner gemacht«, erklärte sie trocken.

Nach dem Tod ihres Vaters Merlin war sein Bruder Asmodis, der ehemalige Fürst der Finsternis, zum Diener der Schicksalswaage ernannt worden, um fortan Merlins Aufgaben wahrzunehmen. Sara konnte sich ganz gut vorstellen, dass ihr Onkel seine ganz eigene Arbeitsauffassung gehabt hatte. Immerhin kannte sie Asmodis und seine Machenschaften lange genug.

Der Bote ignorierte die respektlose Bemerkung zunächst.

»Es musste alles sehr schnell gehen damals«, erklärte er dann. »Das Machtvakuum musste nach Merlins Tod gefüllt werden. Es gab Arbeit zu erledigen, die nicht aufgeschoben werden durfte.«

Sara Moon schüttelte den Kopf.

»Aber warum gerade Asmodis?«, fragte sie. »Ihr hättet euch doch denken können, dass das schief geht.«

Während sie sprach, schritt sie der kleinen Gruppe langsam entgegen, passierte den Boten und erreichte schließlich ihre kleine Schwester. Sofort drängte sich das kleine blonde Mädchen an sie. Eva wusste offenbar nicht recht, wie sie die Situation einschätzen sollte.

Und wenn Sara ehrlich zu sich selbst war, erging es ihr da ganz ähnlich.

»Wie ich schon sagte«, erklärte der Bote, »die Situation erforderte ein schnelles Handeln.«

Das war keine sehr befriedigende Auskunft, aber eine solche hatte Sara auch nicht wirklich erwartet.

»Und jetzt hat er die Sache endgültig verbockt?«, hakte sie nach. »Darauf willst du doch hinaus?«

»Der Pflichtvergessene wurde seines Postens enthoben«, ließ der Bote wissen.

Die Silberhaarige pfiff leise durch die Zähne. »Du meinst, ihr habt ihn gefeuert«, antwortete sie respektlos. Wieder wurde ihr Gesicht abweisend. »Das erklärt aber immer noch nicht, was du von mir willst.«

»Stell dich nicht dümmer als du bist, Hüterin der Zeit«, erklärte der Bote. »Der Wächter der Schicksalswaage hat dich zum Nachfolger deines pflichtvergessenen Onkels bestimmt.«

Obwohl sich die Lautstärke seiner Stimme nicht verändert hatte, klangen seine Worte dröhnender. Eva drängte sich näher an den Körper ihrer Schwester und beruhigend strich ihr Sara über den blonden Haarschopf.

Sara schnaubte.

»Das könnt ihr euch in die Haare schmieren«, erwiderte sie respektlos. »Ich habe keine Lust darauf, die Kastanien aus dem Feuer zu holen, nur weil Asmodis irgendeinen Mist gebaut hat.«

Der Schemen schwieg. Er schien es nicht für nötig zu halten, etwas darauf zu erwidern.

Merlins Tochter fuhr fort: »Abgesehen davon habe ich genug zu tun«, ließ sie wissen. »Wie du ganz richtig erwähnt hast, bin ich die Hüterin der Zeit. Andere Dinge erfordern meine Aufmerksamkeit.«

Für einen kurzen Moment zerfaserte der Schemen, dann ließ er sich zu einer Antwort herab. »Auch du hast deine Aufgabe nicht gerade mit Bravour gemeistert«, schalt er sie. »Die Nachlässigkeit scheint also in der Familie zu liegen. Allerdings bist du unsere beste Wahl. Du bist alles, was wir haben, Sara Moon!«

Die Silberhaarige konnte das Drängen in der Stimme des Boten deutlich wahrnehmen und seine Worte versetzten ihr einen Stich. Sie wusste nur zu gut, von welcher Nachlässigkeit er sprach.

Vor gut zwei Jahren war es zu einer gewaltigen Manipulation der Zeit gekommen. Damals hatte die Erde vor dem Untergang gestanden und hatte nur durch Julian Peters gerettet werden können, mit dem Sara ebenfalls über drei Ecken verwandt war. Julian hatte den Planeten in der Zeit zurückgeträumt bis zu jenem Punkt, bevor die Apokalypse in Gang gesetzt worden war. Dieser Kraftakt stellte natürlich eine Ungeheuerlichkeit dar, die das Gefüge von Raum und Zeit aufs Heftigste erschütterte.

Sara versuchte, sich zu rechtfertigen. »Ein Sieg des Bösen hätte das Gleichgewicht der Kräfte aus der Balance gebracht«, erklärte sie. »Der Träumer hat das einzig Richtige getan, als er die Erde rettete! Es wäre falsch gewesen, ihn aufzuhalten.«

Die Augen des schemenhaften Boten blitzten auf.

»Maßt du dir wirklich an, das zu beurteilen?«, fragte er. »Richtig, das Gleichgewicht muss gewahrt bleiben. Genau dies ist die Aufgabe des Wächters, so wie es deine Aufgabe ist, die Linien der Zeit zu hüten.«

Das Glosen seiner Augen intensivierte sich.

»Du hast nichts getan, um in den Gang der Dinge einzugreifen«, fuhr er fort. »Oder täusche ich mich da etwa?«

Sara Moon ballte die Fäuste und blickte zu Boden. Die Worte des Boten trafen sie bis ins Mark.

Ihre Gedanken schweiften zurück in die Vergangenheit.

***

Erde
Vergangenheit

Aus schockgrünen Augen starrte Sara Moon auf die gewaltige Rauchwolke, die sich am Horizont abzeichnete. Noch vor wenigen Sekunden hatte sie sich in der Sicherheit ihrer Wächterdimension befunden, um von dort aus geradewegs zur Erde zu springen.

Hier offenbarte sich das ganze verheerende Ausmaß der Vernichtung.

Merlins Tochter atmete tief durch. Schon seit einigen Tagen hatte sie gespürt, dass sich Böses anbahnte, aber dem Ganzen noch nicht viel Bedeutung beigemessen. Nun zeigte sich, dass sie die Bedrohung für die Erde offenbar unterschätzt hatte.

Sara Moon schüttelte langsam den Kopf. Sie befand sich in der Wüste von Arizona und starrte auf die rauchenden Überreste der Metropole Phoenix, der sechstgrößten Stadt der Vereinigten Staaten. Die Mächte des Bösen hatten sie kurzerhand ausradiert.

Es war unfassbar. Überall auf der Welt trieben Dämonen ihr Unwesen und errichteten immer neue, sich ausbreitende Todeszonen, in denen einzig ihre Gesetze galten. In Frankreich trieb Stygia ihr Unwesen. Auch Rom mitsamt des Vatikans war untergegangen. Was ging hier nur vor?

Die ganze Misere hatte mit dem Untergang der Hölle angefangen. Dabei musste das Gleichgewicht zwischen Gut und Böse empfindlich gestört worden sein. Anders konnte sich Sara nicht erklären, was sich gerade abspielte.

Mit einer Mischung aus Faszination und Grauen starrte Merlins Tochter auf das Fanal der Zerstörung. Sie benötigte einen Moment, bis sie ihre Fassung zurückgewann. Dann jedoch sandte sie ihre magischen Sinne aus und versuchte, einige ihrer alten Weggefährten zu orten.

Jedoch vergebens, wie sich zeigte.

Professor Zamorra, der Meister des Übersinnlichen, und seine Freunde schienen wie vom Erdboden verschluckt zu sein. Sara Moon hielt es nicht für ausgeschlossen, dass sie längst den Dämonen zum Opfer gefallen waren. Bei der weltumspannenden Vernichtungsorgie war dies sogar durchaus wahrscheinlich.

Die Druidin konnte nicht ahnen, dass sich die Gefährten gerade innerhalb einer der Todeszonen in Kolumbien befanden, wo die dramatischen Ereignisse ihrem Höhepunkt entgegenstrebten.[1]

Ihre Gedanken jagten sich. Niemals hätte sie gedacht, dass sie einmal Zeugin eines derartigen Desasters werden könnte. Unwillkürlich krampfte sich ihr Herz zusammen.

Sara überlegte und versuchte, sich einen Reim auf die furchtbaren Ereignisse zu machen. Erst war die Hölle vernichtet worden. Zahlreichen Dämonen war dabei jedoch die Flucht zur Erde gelungen. Ihr Onkel Asmodis, der ehemalige Fürst der Finsternis und nach dem Tod seines Bruders Diener der Schicksalswaage, hatte wie üblich sein eigenes Süppchen gekocht. Er befand sich auf der Jagd nach den Tränen LUZIFERs. Diese hatte der Höllenkaiser vor Urzeiten vergossen. Was Asmodis mit den Tränen wollte, wusste Sara freilich nicht. Aber es würde sicherlich nichts Gutes sein, soviel war ihr klar.

Während Sara noch die titanische Rauchwolke betrachtete, überlegte sie weiter. Sie besaß nicht genügend Informationen, um sich einen Reim auf die ganze Sache zu machen. Zamorra und seine Gefährten konnten ihr nicht weiterhelfen. Diese waren unauffindbar oder bereits tot.

Unruhig leckte sich die Druidin über die Lippen. Sie dachte zurück an die Ereignisse auf Avalon. Es war jetzt fast zwei Jahre her, da hatte Sara gespürt, dass sich auf der Feeninsel eine Schlacht epischen Ausmaßes anbahnte. Kurzerhand hatte sie sich dorthin begeben, nur um ihre schlimmsten Befürchtungen bestätigt zu sehen. Es war zu einer Rebellion gekommen.

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