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Professor Zamorra - Folge 1052

Feuer in El Paso

von Anika Klüver & Manfred H. Rückert

Flammen schlugen an den Wänden hoch und verwandelten den Gang in ein glühendes Inferno. Selbst die flimmernd heiße Luft schien zu brennen und ließ jeden Atemzug zur Qual werden. Der Ausgang lag in Sichtweite, doch das Flammenmeer machte ein Durchkommen so gut wie unmöglich.

Ein Ächzen aus Richtung der Decke zwang sie zum Handeln. In wenigen Sekunden würde hier alles einstürzen und sie unter Tonnen brennender Trümmer begraben. Ihr blieb keine Zeit mehr!

Die Hitze drohte, ihr die Haut vom Leib zu schälen. Hinter ihr brach krachend eine Wand ein. Staub, Funken und Rauch wirbelten auf sie zu.

Sie nahm einen tiefen, schmerzhaften Atemzug und rannte los.

Zentrale der Blauen Städte

Die Szenerie wirkte auf unbestimmte Weise irreal. Im Vordergrund befanden sich die drei Mitglieder des Triumvirats vom Sternenreich Almoth. Bei ihnen befanden sich Botschafter Kiddring und der gefangene Leprechaun Gwydd ap Olwuun.

Im Hintergrund befanden sich ihre Leibwächter. Drois waren humanoide Halbandroiden, deren Sehkraft, Muskeln und Knochen mit technischen Mitteln verstärkt worden waren. Sie besaßen zwei Gehirne, ihr ursprüngliches organisches sowie ein künstliches auf Tronikbasis. Die haarlosen, weißhäutigen Drois mit den silbernen Uniformen besaßen eine Standardgröße von einem Meter und neunzig Zentimeter. Es handelte sich ausschließlich um Drois der L-Klasse, was bedeutete, dass sie überdurchschnittlich gut ausgebildete Leibwächter und Einzelkämpfer waren – sozusagen die Elite von der Elite.

Sie hätten bedenkenlos die eigene Existenz gegeben, um die Mitglieder des Triumvirats zu schützen. Das war ihr einziger Lebenszweck, für ihn waren sie geschaffen worden. Und den erfüllten sie besser als jedes andere Wesen des Sternenreichs Almoth.

Und dennoch hatte Fürst Chandor zuvor den Drois mit einer Geste angezeigt, zurückzutreten, dann aktivierte er ein Akustikfeld, damit für die Leibwächter nicht hörbar wurde, was die drei Fürsten mit Kiddring besprachen. Das Triumvirat traute keinem, noch nicht einmal sich selbst.

Botschafter Kiddring, ein kleiner dürrer Koryde mit einem Gesicht, das einer Bulldogge Ehre gemacht hätte, zeigte auf die Drois. Die Leibwächter, die bisher stumm dem Geschehen beigewohnt hatten, drehten sich um und bildeten eine Gasse.

Ein unwirkliches Wesen stand auf einmal an der Tür und bewegte sich auf die fünf Personen unter dem nicht mehr intakten Akustikfeld zu.

Das Wesen war durchsichtig. Dennoch konnte man ihn als sehr gut aussehenden Almother erkennen. Die ersten Drois versuchten ihn zu ergreifen, doch ihre Hände glitten durch ihn hindurch.

Der Durchsichtige lächelte spöttisch und ließ sich in keiner Weise von seinem Weg abbringen. Nach wenigen Sekunden stand er vor dem Kontursitz, auf dem ihm der Leprechaun Gwydd ap Olwuun entgegen blickte.

»Da habt ihr wohl den Falschen verhört«, sagte der Durchsichtige. Die Versammelten waren nicht sicher, ob sie die Worte akustisch vernahmen, oder ob sie telepathisch in ihren Köpfen entstanden.

Er drehte sich um und hob die Hände. Die Fürsten Gesdon, Chandor und Llyanor wichen zurück, sie fürchteten sich erkennbar vor dem Fremden. Ihre Schutzschirme bildeten kein Hindernis für den Durchsichtigen. Er streckte Chandor, dem jüngsten des Triumvirats, eine Hand entgegen, und obwohl der Fürst zurückwich, griff sie tief in seinen Körper hinein.

Der Fürst schaute ungläubig auf die Hand in seiner Brust. Er war unfähig, sich zu rühren. Dann wurden seine Augen noch größer, als der Durchsichtige die Hand wieder zurückzog.

»Ich habe nichts gespürt«, hauchte Chandor verwundert.

»Ihr könntet mich nicht aufhalten, falls ich etwas gegen euch vorhätte«, erklärte der Fremde.

»Wer bist du?«, wollte Fürst Gesdon wissen.

»Euer guter Geist«, spottete der Unbekannte. »Oder derjenige, der euch die großen Fehler der Vergangenheit verrät.«

»Verschwinde von hier!«, befahl Gesdon. Er war der ruhigste der Fürsten und sorgte stets für einen Ausgleich zwischen seinen Partnern.

Der Durchsichtige lachte laut auf.

»Ein guter Witz«, sagte er. »Du solltest als Komiker arbeiten.«

»Erhabene, wir haben eine Meldung erhalten«, meldete sich Szahar, der Anführer der Drois, erstmals zu Wort. »Das Akustikfeld …« Er legte eine kurze Pause ein.

»Was ist damit?«, zischte Fürst Llyanor.

»Es existiert nicht mehr«, berichtete der Anführer. »Außerdem wurde alles von einem Unbekannten mit einem Überrangbefehl in das ganze Sternenreich abgestrahlt.«

Die Fürsten sahen aus, als hätte sie jemand mitten in der Bewegung eingefroren.

»Oh, das war ich«, gestand der Durchsichtige. »Wir wollen doch alle die Wahrheit erfahren!«

Fürst Gesdon griff nach dem Desintegrator, den er in der Innentasche seiner Uniform bewahrte. Er zog die Hand zurück und schrie. Die Waffe polterte auf den Boden. Sie schien mit einem Mal glühend heiß zu sein.

»Nicht doch«, tadelte der Durchsichtige. »Wir wollen alle die Wahrheit erfahren, dass das Triumvirat eine Mitschuld an der Katastrophe der verschwundenen Del’Alkharams hatte. Ebenso besitzen sie eine Mitschuld an der Verhaftung und Verbannung von Kurodaan von Tranboon. Die größte Schuld haben sie auf sich geladen, als sie die Untergebenen des Sternenbarons foltern und töten ließen.«

Mit dem Begriff Del’Alkharam bezeichneten Almother die Blauen Städte, die gegenwärtig um den Mond Frosttod kreisten. Auf einer davon befanden sie sich, und zwar auf der Zentralstadt.

»Bist du Kurodaan von Tranboon?«, verlangte Chandor zu erfahren.

Der Fremde verzog die Lippen zu einem Lächeln und legte den Kopf etwas schief.

»Sagen wir so: Ich bin sein größter Sympathisant.«

Er hob eine Hand und drehte sich im Halbkreis um die eigene Achse. Dabei deutete er auf die Fürsten, die Drois, den Botschafter und den Gefangenen. Seine folgenden Worte schlugen unter den Versammelten ein wie eine Bombe. Ein zweites Verschwinden der Blauen Städte hätte keine größere Aufmerksamkeit hervorbringen können.

Alle blickten ihn aus großen Augen an, als er sagte: »Der Sternenbaron Kurodaan von Tranboon befindet sich in diesem Raum, mitten unter uns!«

***

Zentrale der Blauen Städte
Unterkunft der Gäste

»Beim ORTHOS und beim verfluchten Land Grex!«, schimpfte Thorgaard. Leicht verunsichert darüber, dass der Geist seiner ehemaligen Gefährtin im Schwert Caliburn verschwunden war, strich der Zweimetermann die mehr als schulterlangen dunklen Haare zurück. Er trug eine Art kurze Hose aus Fell sowie die dazugehörigen Stiefel. Ein bis zu den Waden reichender Umhang aus Syntho-Tex von Tasinth vervollständigte die Kleidung. Ein Dolch und ein Halbschwert steckten in dem breiten Lederband, das sich von einer Schulter bis zu den Hüften zog.

Der ORTHOS war einst in der Straße der Götter Heimstatt der dunklen Götter gewesen. Dunkle Götter – so hatten sich die Dämonen auch nennen lassen. Grex selbst hingegen galt als das Land der Bösen. Und das war Grund genug für Bewohner des OLYMPOS wie Thorgaard, die Bezeichnung »Grex« als Schimpfwort zu gebrauchen und ein »verflucht« voranzustellen.

Der ehemalige Krieger befand sich seit Jahren auf der Suche nach seiner Gefährtin Sáirana. Bei der Zerstörung ihrer Heimatwelt wurden die wenigen Überlebenden der Straße der Götter in alle Himmelsrichtungen zerstreut. Insgesamt 253 ehemalige Bewohner des OLYMPOS hatte er bisher finden und wieder zueinander führen können. Nur diejenige, die ihm am meisten am Herzen lag, nicht: Sáirana.

Bisher hatte sich diese Hoffnung nicht erfüllt, aber vor über einem Vierteljahr hatte sich auf dem Planeten Falun etwas Eigenartiges ereignet. Mitten in der Wildnis des düsteren Planeten war ihm Sáirana erschienen. Sie hatte kurz mit ihm gesprochen und war wieder verschwunden.

Angeblich befand sich ihr Bewusstsein in einem Schwert, das Thorgaard aus der Straße der Götter kannte. Er wusste noch nicht einmal zu sagen, wie er an das Schwert gekommen war. Es hatte Tharial gehört, der Statthalterin von Gortkanis. Nach der Gefangennahme von Gwydd und der Abreise von Gortkanis – wobei der ganze Trupp in einer Zwischendimension gelandet war, bevor sie auf Falun ankamen – hatte Thorgaard den Schwertgriff unter seinen wenigen Habseligkeiten entdeckt.

Die Klinge des Schwertes war gewachsen, während er sie damals betrachtete. Zuerst dachte Thorgaard an eine optische Täuschung, aber dem war nicht so, das hatte er nach den ersten Zentimetern bemerkt. Mittlerweile besaß das Schwert wieder seine ehemalige Länge.

Leider hatte sich Sáirana seit dem einmaligen Treffen nicht mehr gemeldet, sosehr Thorgaard auch ein weiteres Treffen mit seiner Gefährtin herbeisehnte. Immer wieder dachte er an die letzten Begegnungen mit ihr. Vor Kurzem hatte er während ihres Aufenthalts auf Kasooun versucht, Kontakt mit ihr aufzunehmen, doch das Schwert, in dem sie angeblich lebte, ließ sich seine Geheimnisse nicht entreißen.

Ohne seinen Freund, den Irrwisch Chourun, hätte er sich bei seinem letzten Versuch rettungslos in dem Schwert verloren. Doch das kleine ehemalige Höllenwesen war auf der Hut, es hatte seine magischen Kräfte ausgespielt und Thorgaard vor dem Verderben gerettet.

»Das verfluchte Land Grex hilft dir auch nicht weiter«, behauptete Thorgaards Begleiterin Vali nun. Die Silbermond-Druidin trug – wie meistens – einen schwarzen Pullover und eine schwarze Hose, die beide ihre schlanke Figur betonten und auf die Haarfarbe abgestimmt waren. »Das Fluchen erleichtert dich höchstens.«

Thorgaard hob die Schultern und blickte unzufrieden drein. Die Druidin befand sich ebenfalls nicht unbedingt in bester Stimmung. Erst vor einer Stunde waren Sáirana und ein unbekannter Koryde namens Theronn erschienen und gleich darauf wieder verschwunden.

»Mein Name ist Theronn, ich war Malham mehrerer Del’Alkharams. Als ich starb, hat mich der Durchsichtige gerettet«, hatte der Koryde behauptet.

»Thorgaard sucht sich seine Freunde sehr gut aus. Pass gut auf ihn auf«, hatte Sáirana, eine schwarzhaarige Schönheit, mit einer ebenso angenehm dunklen wie unglaublich sexy anzuhörenden Stimme gesagt und geheimnisvoll hinzugefügt: »Passt gut auf euch auf. Es kann nicht mehr lange dauern.«

»Wir müssen gehen«, fügte Theronn noch hinzu, doch da verblassten die beiden vor ihren Augen. Innerhalb von zwei Sekunden waren sie verschwunden. Nur ein Aufglühen an der Schwertspitze verriet, dass nicht alles mit rechten Dingen zuging.

Vali hatte noch versucht, ihnen mittels Telepathie und ihrer Gabe des zeitlosen Sprungs zu folgen, doch sie fand die Spur zu den beiden Geistwesen nicht. Nach wenigen Sekunden brach sie die weiteren Versuche ab.

Kein Wunder also, dass beide nachdenklich und leicht ungehalten waren. Ihre Reise dauerte mittlerweile schon einige Zeit und die Erkenntnisse, die sie gewonnen hatten, waren dafür mehr als spärlich.

Chourun hatte sie zuvor darauf aufmerksam gemacht, dass Gwydd ap Olwuun gerade von Botschafter Kiddring und den Mitgliedern des almothischen Triumvirats verhört wurde. Der Leprechaun hatte die Geschichte um den Bau der Blauen Städte erzählt, die sich über 10.000 Jahre hinzog. Der Irrwisch hatte auch dafür gesorgt, dass sie den Bericht ap Olwuuns mitbekamen. Zum Glück sprach die Silbermond-Druidin Almazh, die Lingua franca des Sternenreichs Almoth, der Zeittänzer Haika hatte sie ihr auf Exodus beigebracht. Vali hatte alles auf ihrem TI-Alpha mitgeschnitten. Viele Fragen wurden auf diese Weise gelöst, andererseits ergaben sich fast noch mehr neue Fragen.

»Achtung!«, meldete Chourun mit piepsiger Stimme. Irrwische sahen aus wie leuchtende Wattebäusche von etwas mehr als Faustgröße, aus denen zwei winzige Arme und Beine ragten. Chourun benötigte die Beine nur selten, denn er schwebte zumeist durch die Luft. So wie jetzt. »Wir bekommen Besuch. Die zwei kommen wieder.«

Mochte der Himmel wissen, woher das ehemalige Höllenwesen das wieder wusste.

Übergangslos erschienen zwei durchscheinende Gestalten vor ihnen. Sie schienen geradewegs aus der Spitze des Schwerts Caliburn zu kommen.

Sáirana und Theronn standen vor ihnen. Der Koryde streckte die Hand aus und griff nach dem Schwert. Es handelte sich um die schönste Klinge, die Thorgaard jemals gesehen hatte: zart und fein gearbeitet, und doch wirkungsvoller als jede andere Waffe. Er konnte sich einfach nicht daran sattsehen.

Die unglaublich feine Verarbeitung war aus edlem silberblauem Stahl, wie man ihn einst nur auf Karenja gefunden hatte, dem zerstörten ehemaligen Hauptplaneten der Milchstraße.

Theronns Gestalt schien kompakter zu werden, Sáirana hingegen wurde durchscheinender.

»Was ist jetzt los?«, wollte Thorgaard wissen. »Was wollt ihr mit Caliburn anfangen?«

»Wohin wollt ihr gehen?«, fragte Vali.

Die beiden Geistwesen antworteten nicht. Sie schienen Vali, Thorgaard und Chourun nicht zu bemerken.

»Antwortet gefälligst!«, forderte der Krieger. In seinem Bewusstsein entstanden Worte, die er vor über sechzehn Jahren schon einmal von Sáirana gehört hatte: »Du bist zu ungeduldig, Liebster. Um dir eine Meinung über etwas bilden zu können, musst du erst alles erfasst haben und dann kannst du entscheiden, was du damit anfangen willst. Nicht vorher. Du musst also entweder weiter Informationen sammeln oder dein Vorhaben ganz sein lassen.«

Noch bevor er erfasste, was sie mit ihren ominösen Worten ausdrücken wollte, verblassten Sáirana und Theronn vor ihm und seinen Gefährten, und mit ihnen Caliburn.

***

Tendyke Industries
Abteilung für außerirdische Technologie

»Ich verstehe nicht, warum wir hier überhaupt noch rumsitzen«, knurrte Finn Cranston wütend und ließ seine Fangzähne aufblitzen. »Dieser Tan Morano erledigt sich schließlich nicht von selbst.«

Professor Zamorra seufzte und massierte sich entnervt den Nasenrücken. Er hätte einiges dafür gegeben, sich in der derzeitigen Situation einfach in Luft auflösen zu können, aber das war leider nicht möglich. Mitgefangen, mitgehangen, wie es so schön hieß. Letztendlich saßen sie alle im selben Boot und mussten die Sache jetzt auch gemeinsam zu Ende bringen.

Der französische Parapsychologe saß zusammen mit seinen Freunden und seinem Verbündeten, den er definitiv nicht zu seinen Freunden zählte, an dem großen Konferenztisch in der unterirdischen Forschungsabteilung der Tendyke Industries. Wäre die Lage nicht so brenzlig gewesen, hätte er den New Yorker Bürgermeister Finn Cranston sicher nicht mit in diese geheimen Bereiche der Firma genommen. Aber über kurz oder lang wäre das zur Durchführung ihres Plans ohnehin nötig geworden, also konnte es ebenso gut jetzt passieren.

Da sie keine Zeit zu verlieren hatten, waren sie direkt von New York mithilfe der Regenbogenblumenkolonie zur TI gereist. Mittlerweile hatte Zamorra Cranston bezüglich der Entwicklungen auf seiner Seite auf den neuesten Stand gebracht. Auch das ließ sich nicht länger vermeiden, wenn sie effektiv zusammenarbeiten wollten.

Der Vampir saß ein wenig abseits der anderen und wollte damit wohl unterstreichen, dass dies für ihn ebenfalls nur ein Zweckbündnis war, vermutete Zamorra. Tatsächlich war er froh, dass Cranston überhaupt noch bereit war, sich mit ihm an einen Tisch zu setzen. Er hatte das empfindliche Bündnis mit dem Vampir erst kürzlich bis an die Grenzen ausgereizt – und fast zerstört. Es war ein notwendiges Risiko gewesen, aber Zamorra konnte Cranston seine Wut nicht verdenken. Immerhin hatte er Cranston hintergangen. Er hatte es tun müssen, um ihren gemeinsamen Feind, das Wesen namens Elektra, zu besiegen.

Und nun stand die nächste Stufe ihres gemeinsamen Plans an. Nur dass die Angelegenheit mit Elektra nicht ganz so ausgegangen war, wie Cranston es sich erhofft hatte. Dieses Wesen hatte zum Teil aus Cranstons altem Mentor Thorgal bestanden und der Vampir hatte ihn retten wollen. Doch mit Elektra wurde auch das vernichtet, was noch von Thorgal übrig gewesen war.

Zamorra hatte befürchtet, dass Finn Cranston seine Wut über den Verlust seines Mentors nun auf ihn projizieren würde, aber glücklicherweise war der Bürgermeister von New York City kein Dummkopf. Er wusste, dass in diesem Fall nicht Zamorra der Schuldige war. Und dank dieser Einsicht hatte ihr Bündnis weiterhin Bestand. Ihr gemeinsamer Feind war der Teil von Elektra, der aus einem zerstörerischen außerirdischen Energiewesen namens Angst bestanden hatte. Der Rest dieses Wesens befand sich irgendwo am Rand der Milchstraße und würde die gesamte Erde auslöschen, wenn sie es nicht verhinderten. Und nachdem sie nun bereits einen Teil dieses Wesens auf der Erde vernichtet hatten, befürchtete Zamorra, dass sein großer Bruder nicht mehr lange auf sich warten lassen würde. Ihre Zeit lief unerbittlich ab. Sie mussten bald handeln, sonst blieb ihnen keine Gelegenheit mehr, die Angst aufzuhalten.

Zusammen mit den Wissenschaftlern Dr. Artimus van Zant und Mer Cahot, einem Ewigen vom Kristallplaneten, hatte Zamorra einen Plan entwickelt, um den Kurs der Angst von der Erde wegzulenken. Doch diverse Experimente hatten ergeben, dass sie dazu die Energie eines Machtkristalls benötigten.

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