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Professor Zamorra - Folge 1009

Tödliche Besessenheit

von Anika Klüver

Es raste wie eine Furie durch die endlose Dunkelheit und hinterließ eine Spur aus Tod und Verderben.

Was immer ihm in den Weg kam, löschte es aus, doch das kümmerte es nicht. Es hatte kein Interesse an den Milliarden Leben, die es vernichtete, oder den Welten, die es für immer aus dem Universum tilgte. Es zählte nur sein Ziel, und der Drang, es zu erreichen, zerrte an ihm und trieb es unerbittlich vorwärts. Schon bald würde es sein Ziel finden, das Ziel, nach dem es so lange gesucht hatte – und dann würde seine Aufgabe endlich erfüllt sein.

Es würde wieder heimkehren können …

El Paso

Er spürte, wie sich seine Hände um den schlanken, blassen Hals legten und genüsslich zudrückten.

Panik durchflutete ihn. Es waren seine Hände, aber er war nicht die treibende Kraft dahinter. Dennoch bewegten sie sich, und er konnte sie nicht aufhalten. Er fühlte die weiche Haut unter seinen Fingern, spürte, wie die Kehle langsam nachgab und von seiner Kraft zerquetscht wurde, doch sein Geist war machtlos. Er hockte wie ein Gefangener in seiner Zelle, ein Gefangener, den man zwang, bei einer Hinrichtung zuzusehen.

Nein, es war noch schlimmer! Er selbst war das Werkzeug, das für diese Hinrichtung benutzt wurde. Sein Körper war die Mordwaffe.

Er nahm alles aus unmittelbarer Nähe wahr, sah durch seine Augen wie durch Fenster und erkannte den Raum um sich herum: die stählernen Wände, die Instrumente, die Maschinen. Er sah das Gesicht der Frau, um deren Hals seine Hände lagen, schaute in die Augen, die er liebte, und entdeckte darin nur Todesangst, Abscheu und Hass. Hass auf ihn? Sie musste doch wissen, dass er ihr so etwas niemals antun würde.

Sie musste doch spüren, dass nicht er es war, der sie würgte und ihr die Luft zum Atmen nahm!

Sein Geist heulte auf und rebellierte in seinem Gefängnis. Er würde sie nicht sterben lassen. Er würde nicht zulassen, dass dieses Ding ihr das antat. Mit aller Kraft lehnte er sich gegen die schreckliche Präsenz auf, die seinen Geist belagerte. Er konzentrierte sich auf seine Finger, darauf, sie von dem weichen Hals zu lösen. Und tatsächlich merkte er, wie der Druck, den sie ausübten, ein wenig nachließ. Hoffnung wallte in ihm auf. Er konnte es schaffen! Er konnte sie retten und dieses Ding in seinem Körper besiegen! Durch die Fenster seiner Augen sah er auf die Frau hinab, die unter ihm keuchend nach Luft rang. Halte durch, dachte er, obwohl er wusste, dass sie ihn nicht hören konnte. Ich gewinne die Kontrolle zurück. Du musst keine Angst haben. Dir wird nichts passieren.

Bist du dir da sicher?, ertönte plötzlich eine hallende Stimme, die aus allen Richtungen gleichzeitig zu kommen schien. Sie klang ölig und dunkel, und ihr schreckliches Dröhnen riss an seinem Geist, sodass er fürchtete, von ihr zerfetzt zu werden. Er wusste, wem sie gehörte. Es war das Ding, das in seinem Körper steckte und seine Frau tötete, während er hilflos dabei zusehen musste. Er schleuderte diesem Ding all seinen Hass entgegen und bäumte sich gegen die lähmenden Fesseln auf, die verhinderten, dass er seinen Körper zurückeroberte. Durch das Fenster seiner Augen sah er, wie sich eine seiner Hände von der Kehle seiner Frau löste und ihr sanft über die tränennasse Wange strich. Er erschauderte, als ihm klar wurde, dass nicht er derjenige war, der diese Bewegung ausgeführt hatte.

Netter Versuch, dröhnte die hallende Stimme und ließ ein eisiges, dröhnendes Lachen vernehmen.

In diesem Moment erkannte er, dass er nie eine Chance gehabt hatte. Als er dachte, es wäre ihm gelungen, seine Finger zu bewegen, war das in Wirklichkeit das Ding gewesen. Es hatte ihm einen kurzen Augenblick der Hoffnung gewährt, um sich daran zu ergötzen, dass es sie ihm gleich darauf wieder nehmen konnte. Verzweiflung brach über ihn herein, als er sah, wie sich seine Hände erneut fest um den Hals seiner Frau legten und zudrückten.

Ich liebe dich!, dachte er so laut er konnte, während er spürte, wie das Leben von seinen Händen aus ihr herausgepresst wurde. Ihre Augen traten glasig hervor und wurden dann plötzlich matt. Der Körper unter seinen Händen sackte schlaff in sich zusammen und regte sich nicht mehr.

Gelächter erschallte um ihn herum, wurde wie ein Echo hin und her geworfen und hämmerte auf ihn ein. Sein entsetzter Geist schrie, doch die einzigen Ohren, die ihn hörten, waren die seines Peinigers, der seinen Schmerz in sich aufsog wie Nektar …

***

»Maggie!«

Brian Sellers schreckte keuchend hoch und saß aufrecht in der Dunkelheit.

Sein Körper war schweißgebadet, und sein Herz raste so heftig, dass seine Brust schmerzte. Panisch schaute er sich um und entdeckte langsam Schemen in der Finsternis, die sich nach und nach in die vertrauten Umrisse seines Schlafzimmers verwandelten. Seine Hand zitterte, als sie zu dem kleinen Nachttisch neben seinem Bett wanderte und nach dem Schalter der Lampe suchte. Nach zwei vergeblichen Anläufen, bei denen er den Wecker herunterwarf, gelang es ihm endlich, das Licht einzuschalten.

Der Raum lag vollkommen ruhig da und alles war wie immer.

Brian schloss die Augen und atmete ein paar Mal tief durch. Es war wieder einmal der Traum gewesen. Er hatte ihn schon länger nicht mehr gehabt, aber er war immer noch genau so heftig wie all die Male zuvor. Langsam beugte er sich vor, griff nach dem heruntergefallenen Wecker und warf einen Blick darauf. Zwanzig vor drei. Mitten in der Nacht. Er lauschte, doch alles war ruhig, was um diese Uhrzeit in einem Vorort der Stadt nicht weiter überraschend war. Die ganze Nachbarschaft lag in tiefem Schlaf. Kein Hund bellte, keine Fenster oder Türen klappten auf. Offenbar hatte er mit seinem Aufschrei niemanden geweckt, nicht einmal Miles, der nur zwei Zimmer weiter schlief.

Zum Glück. Es hätte ihm gerade noch gefehlt, seinem zehnjährigen Sohn erklären zu müssen, warum er mitten in der Nacht den Namen seiner toten Mutter brüllte. Der Junge hatte es in den letzten Jahren weiß Gott schon schwer genug gehabt.

Jahre? Manchmal kam es ihm vor, als wäre es erst vor Kurzem geschehen. Wenn der Albtraum kam, sah er alles so klar und deutlich vor sich, als würde er es in diesem Moment erleben. Doch tatsächlich waren seit dem schrecklichen Ereignis schon fast sieben Jahre vergangen. Sieben Jahre, in denen der Schmerz stets an seiner Seite gewesen war.

Brian stand auf und tappte barfuß ins Badezimmer. Er ging zum Waschbecken und spritzte sich ein paar Ladungen kaltes Wasser ins Gesicht. Nachdem er sich abgetrocknet hatte, betrachtete er sein Gesicht im Spiegelschrank über dem Waschbecken. Erschöpfte Augen starrten ihm entgegen, und seine Züge wirkten verhärmt und abgespannt. Sah er wirklich so aus? War sein Gesicht auch nach all den Jahren noch eine Maske aus Kummer, die er nur schwer ablegen konnte?

Seine Hand wanderte zum Spiegelschrank und öffnete ihn. Zögernd griff er nach der Dose mit den Beruhigungstabletten für den Notfall. Er hatte schon seit einer Weile keine mehr genommen, doch der Traum hatte alles wieder zurückgebracht.

Warum war er ausgerechnet jetzt wiedergekommen? Er hatte gedacht, dass es nach all der Zeit endlich besser geworden wäre – und jetzt dieser Rückfall! Er schraubte den Deckel von der Dose, ließ eine der ovalen weißen Tabletten in seine Hand rollen und betrachtete sie nachdenklich. Wie viele dieser Dinger hatte er seit Margarets Tod geschluckt?

Es waren zu viele. Dabei wollte er seinen Schmerz nicht einfach betäuben, er wollte ihn verarbeiten. Das hatte er in den zahlreichen Therapiesitzungen der letzten Jahre gelernt und versucht, es in die Tat umzusetzen. Beschäftigung war das Schlüsselwort. Die Energien auf etwas anderes konzentrieren. Sich nicht verkriechen und sich nicht von den Ängsten und Schuldgefühlen überwältigen lassen.

Er atmete einmal tief durch, ließ die Tablette zurück in die Dose rollen, stellte sie in den Spiegelschrank und klappte ihn zu. »Ich kann es auch anders schaffen, Maggie«, sagte er mit Blick auf sein erschöpftes Spiegelbild. »Für dich. Und für Miles.«

Der Gedanke an seinen Sohn gab ihm neue Kraft. Der Junge brauchte Stabilität und Sicherheit, und keinen tablettenabhängigen, von Medikamenten benebelten und von Schuldgefühlen geplagten Vater.

Eigentlich wusste Brian auch, dass die ganze Sache nicht seine Schuld gewesen war. Es war ein Arbeitsunfall gewesen. Allerdings konnten Arbeitsunfälle in der Branche, in der er damals tätig gewesen war, schnell katastrophale Ausmaße annehmen. Sicher, er und Margaret hatten damals beide gewusst, worauf sie sich einließen. Aber sie hatten nicht wirklich damit gerechnet, dass etwas passieren konnte.

Sie hatten beide als Laborangestellte in der geheimen Forschungsabteilung der in El Paso ansässigen Firma Tendyke Industries gearbeitet. Ihre Aufgabengebiete waren nicht gerade alltäglich gewesen, denn die Forschungen, die sie betrieben, beschäftigten sich mit der Untersuchung magischer Gegenstände und dämonischer Wesen. Als sich Brian damals für die Stelle beworben und qualifiziert hatte, hatte er gedacht, dass diese Untersuchungen eher theoretisch ablaufen würden, doch ihm war schnell klar geworden, dass das nicht der Fall war. Zusammen mit vier anderen Neulingen – darunter auch Margaret, seine geliebte Maggie, die er dort kennenlernte – wurde er in eine Arbeit eingewiesen, die jedem Normalsterblichen wie eine Beschreibung aus einem Fantasyroman vorgekommen wäre.

Was ihn anfangs noch vollkommen überwältigt hatte, war jedoch schnell zur täglichen Routine geworden, und schon bald erforschte er mit Margaret und den anderen magische Gegenstände, die es eigentlich gar nicht hätte geben dürfen.

Da es ihm und seinen Kollegen natürlich strengstens untersagt war, mit anderen Menschen über ihre Arbeit zu sprechen, blieb es nicht aus, dass Brian und Margaret auch privat viel Zeit miteinander verbrachten. Sie konnten offen und ehrlich miteinander umgehen, und schon nach kurzer Zeit entwickelte sich aus ihrer Freundschaft eine innige Beziehung. Sie heirateten, zogen in ein hübsches Einfamilienhaus in einem Vorort von El Paso, und ein Jahr später wurde Miles geboren.

Und dann kam der Tag, den Brian sein Leben lang nicht mehr vergessen würde, weil er wie mit einem glühenden Schürhaken in sein Gedächtnis eingebrannt worden war. An diesem Tag waren ein paar neue Gegenstände zur Untersuchung eingetroffen, darunter auch eine recht unscheinbare, antik wirkende Münze. Alles lief wie immer ab, bis das Kraftfeld, das die Münze aus Sicherheitsgründen umgab, eine Fehlfunktion aufwies. Sie dauerte nur eine Sekunde an – ein kurzes Flackern in der Energieversorgung –, doch das war bereits eine Sekunde zu viel gewesen, denn genau in diesem Moment hatten sie das Geheimnis der Münze gelüftet und den Dämon, der darin gebannt gewesen war, freigelassen.

Die Befreiung des Dämons unter kontrollierten Bedingungen war vorgesehen gewesen, doch die Bedingungen hatten sich aufgrund der Fehlfunktion des Kraftfelds kurzzeitig geändert, und der Dämon hatte sich das zunutze gemacht. Er hatte Brians Körper in Besitz genommen und ihn kontrolliert. Seinen Kollegen war es zwar nach einer Weile gelungen, ihn von dem Dämon zu befreien, sodass er den Übergriff überlebte, doch Margaret hatte nicht so viel Glück. Der Dämon tötete sie, und Brian hatte hilflos dabei zusehen müssen. Nein, nicht nur zusehen, er hatte es erleben müssen. Seine Hände hatten die Tat ausgeführt, und auch wenn er wusste, dass es nicht seine Schuld war und er ihren Tod nicht verursacht hatte, fühlte es sich doch oft genug so an.

Nach diesem schrecklichen Zwischenfall war Brian natürlich von der Arbeit bei Tendyke Industries freigestellt worden. Er erhielt eine monatliche Arbeitsunfähigkeitsrente von der Firma, um für sich und seinen Sohn sorgen zu können, sowie ein paar mitfühlende Worte von der Geschäftsleitung. Außerdem wurde er an das Programm der deBlaussec-Stiftung vermittelt, die sich seit ihrer Gründung im Jahr 1982 um die Opfer schwarzmagischer Angriffe kümmerte.

Er erhielt Therapien zur Aufarbeitung seines Traumas und Hilfe für den Umgang mit seinem damals knapp dreieinhalbjährigen Sohn, der den plötzlichen Tod seiner Mutter natürlich auch nicht einfach so wegsteckte, auch wenn man ihm die wahren Umstände des Unfalls vorenthielt. Brian gefiel es nicht, seinen Sohn anlügen zu müssen, aber was hätte er ihm sagen sollen?

»Ein böses Monster hat deinen Daddy dazu gezwungen, deine Mommy umzubringen!«

Das hätte zweifellos nur noch mehr Schaden angerichtet und letztendlich vermutlich dazu geführt, dass Miles auch noch seinen Vater verloren hätte – wenn auch nur im emotionalen Sinne.

Also hatte sich Brian darum bemüht, seinem Sohn ein weitgehend normales Leben zu ermöglichen.

Normal. Was bedeutete das überhaupt?

Brian sah wieder in den Spiegel und runzelte die Stirn. Würde sein Leben jemals normal sein? Würde der Schmerz jemals nachlassen oder sogar ganz vergehen? Würde dieser Albtraum jemals verschwinden und ihn nicht mehr mitten in der Nacht aus dem Schlaf reißen, wie er es heute einmal mehr getan hatte? Er wusste es nicht, aber für heute Nacht würde erst einmal Ruhe sein.

Er verließ das Badezimmer und schlich sich auf Zehenspitzen durch den dunklen Flur, um Miles nicht zu wecken. Die Zimmertür seines Sohnes stand einen Spaltbreit offen, und ein sanfter Lichtschimmer, der, wie Brian wusste, von Miles’ Schlummerlampe herrührte, fiel in den Flur. Es war eines dieser sich drehenden Modelle, die Lichtbilder an die Wand projizierten.

Sie waren auch als magische Laternen bekannt, und auf der von Miles waren kleine Sterne und Raketen abgebildet, sodass es so aussah, als würde eine endlose Reise durch den Weltraum stattfinden. Miles liebte die Lampe und bestand darauf, dass sie die ganze Nacht über brannte. Brian merkte, wie sich sein Mund bei dem Gedanken an seinen friedlich schlafenden Sohn zu einem Lächeln verzog. Er schlich weiter durch den Flur bis zur Treppe, um nach unten in die Küche zu gehen.

Das einzige Licht im unteren Stockwerk des Hauses war ein Gemisch aus Mondschein und Straßenlampen, das von draußen hereinfiel, doch es genügte Brian, um sich zu orientieren. Er huschte in die Küche, nahm sich ein Glas aus dem Schrank und trat zum Kühlschrank. Das helle Licht aus dem Inneren des Kühlschranks ließ ihn blinzeln, als er nach der Milch griff. Er goss schnell etwas davon in sein Glas, stellte die Milch zurück und ließ die Kühlschranktür zufallen.

Im gleichen Augenblick ertönte oben im Haus ein dumpfes Scheppern. Brian zuckte so heftig zusammen, dass etwas Milch über den Rand seines Glases schwappte und auf der Arbeitsplatte landete. Wo war das hergekommen? War oben etwas umgefallen? Hatte er im Badezimmer irgendetwas so ungünstig auf eine Kante gestellt, dass es heruntergerutscht war? Er hatte doch nur die Tablettendose in der Hand gehabt. Nein, wahrscheinlich war das Geräusch aus der Abstellkammer gekommen. Darin war so viel Zeug aufeinandergestapelt, dass leicht etwas verrutschen konnte. Sicher war irgendein Karton umgefallen. Am besten ging er gleich mal nachsehen.

Brian drehte sich herum, um schnell noch nach dem Spültuch zu greifen und die Milch von der Arbeitsplatte zu wischen. Als er sich mit dem Glas in der Hand wieder zurückdrehte, stand ein Schatten vor ihm am Eingang zur Küche …

***

Brian schrie auf.

Das Glas glitt ihm aus der Hand. Es fiel zu Boden, zersprang und hinterließ einen kleinen See aus Milch und Scherben. Doch Brian achtete gar nicht darauf. Sein Blick blieb auf den Schatten geheftet, der reglos in der Tür stand. Es war ein sehr kleiner Schatten.

»Miles?«, fragte Brian vorsichtig. Da er zu weit vom Lichtschalter entfernt war, griff er nach der Kühlschranktür und zog sie auf. Das helle kalte Licht fiel auf seinen zehnjährigen Sohn, der mit nackten Füßen und mit seinem Pyjama bekleidet in der Tür stand. Brian atmete erleichtert aus.

»Du liebe Güte, hast du mir einen Schreck eingejagt. Was ist denn los? Kannst du nicht schlafen? Habe ich dich geweckt?«

Miles antwortete nicht. Tatsächlich tat er überhaupt nichts. Er stand einfach nur da und starrte seinen Vater mit todernster Miene an. Brian lief ein Schauer über den Rücken.

»Miles, was ist passiert? Warum sagst du nichts?«

Anstatt etwas zu erwidern, drehte sich der Junge um und verschwand Richtung Treppe. »Warte, wo willst du hin?«, rief Brian und wollte ihm hinterhereilen. Dabei trat er in die Milchpfütze auf dem Boden, die er längst vergessen hatte, und schrie schmerzerfüllt auf. Mit angezogenem Bein hüpfte er bis zum Lichtschalter, um sich die Bescherung anzusehen. In dem See aus Milch schwammen nun ein paar rote Blutstropfen, und in seinem Fuß streckte eine Scherbe. Er stützte sich am Küchentresen ab und biss die Zähne zusammen.

»Ich komme gleich, Miles!«, rief er seinem Sohn in der Hoffnung hinterher, dass dieser wieder nach oben in sein Zimmer gegangen ...

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