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Private Desire – Spiel voller Hingabe

Inhalt

  1. Cover
  2. Über diese Reihe
  3. Über diese Folge
  4. Über die Autorin
  5. Private Desire – Spiel voller Hingabe
  6. Impressum
  7. 1
  8. 2
  9. 3
  10. 4
  11. 5
  12. 6
  13. 7
  14. 8
  15. 9

Über diese Reihe

Prickelnde Liebesgeschichten voll erotischer Spannung – diese eBook-Reihe bietet abgeschlossene erotische Liebesromane an malerischen Schauplätzen.

Über diese Folge

Schön und zielstrebig: Antonella ist eine erfolgreiche Anwältin und seit Kurzem Partnerin einer sehr angesehenen Kanzlei in Rom. Für sie stand ihre Karriere immer an erster Stelle. Bis zu dem Tag, an dem sie einen Mandanten verteidigen muss, dem ein Einbruch in eine Villa vorgeworfen wird. Bei dem Mandanten handelt es sich um Leone De Lellis, einen jungen, verwöhnten Sohn einer bedeutenden Familie der römischen Oberschicht. Er scheint überzeugt davon, dass er immer das tun darf, was er will, und bekommt immer, was er will. Mit seinem unverschämten Verhalten schafft er es, Antonellas Barrieren zu durchbrechen und ihre Überzeugungen ins Schwanken zu bringen. Dass er viel jünger ist, ist dabei unwichtig. Für Antonella ist es der Beginn eines spannenden Spiels voller Hingabe und überwältigender Leidenschaft, die eine neue, unbekannte Seite von ihr zum Vorschein bringt.

Über die Autorin

Beatrice De Carli lebt in Mailand, wo sie sich um die Kommunikationsabteilung einer bekannten Verlagsgruppe kümmert. Sie lebt mit einem sehr geduldigen Mann zusammen, für den sie phantasievolle und aphrodisierende Gerichte kocht. Sie liebt Shopping und sammelt Schuhe. Erotische Romane zu schreiben ist ihre neue Leidenschaft.

1

Da stand sie nun, an ihren Schreibtisch gelehnt, mit Tränen in den Augen, verschwitzt und keuchend. Sie wollte es nicht glauben, aber sie konnte es nicht leugnen. Sie wollte nicht daran denken. Aber es war nun mal passiert! Die zerzausten Haare, die geöffnete Bluse und der schwarze Spitzenslip, der auf dem Teppich der Kanzlei in der Piazza di Spagna lag … All dies hielt ihr gnadenlos vor Augen, was geschehen war. Sie hatte noch den Geistesblitz gehabt, den Hörer abzuheben und ihrer Sekretärin mitzuteilen: »Ester, ich bin für niemanden zu sprechen. Leite mir mindestens eine Stunde lang keine Anrufe weiter und lass auch niemanden in mein Büro.«

Sie musste sich beruhigen. Sie musste ihr perfektes Erscheinungsbild wiederherstellen, bevor sie aus ihrem Büro ging. Und außerdem musste sie verstehen: Was passierte gerade mit ihr? Wie war es möglich, dass dies ausgerechnet ihr passierte?

Sie, Antonia, distanziert und stets entschlossen, ihr Ziel zu erreichen. Vielleicht, weil ihre Familie wie viele andere gewesen war. Allzu gewöhnlich. Mit einem Arbeitervater, der immer erschöpft und wütend auf sich selbst und die Welt war. Mit einer Mutter, die Schauspielerin werden wollte und ihren Traum für die Familie aufgegeben hatte. Antonia war mit dem Gefühl aufgewachsen, dass irgendetwas in ihrem Leben fehlte, sei es auch nur hin und wieder ein Laster, ein Friseurbesuch oder ein neues Kleid. Unzählige Male hatte sie sich beim Blick in den Spiegel geschworen: »Nie, nie werde ich wie sie enden, wie meine Mutter.« In der Schule hatte sie immer gute Noten gehabt und sich diese mit Fleiß erarbeitet. Sie hatte sich nicht um ihre Mitschüler gekümmert, die sich über sie lustig machten. Sie wollte nicht wie ihre Freundinnen sein, die nur schnell einen Freund haben wollten, um dann zu heiraten. Antonias einziges Ziel war stets gewesen, das Haus ihrer Eltern und diese kleine Welt hinter sich zu lassen. Sie entschied sich, ein Gymnasium im wohlhabenden Rom zu besuchen, auch wenn sie nicht dazugehörte. Es kümmerte sie nicht. Sie wusste genau, dass ihre Schönheit, die sie von ihrer Mutter geerbt hatte, und ihre Zielstrebigkeit sie hoch hinausbringen würden. Sie würde sehr weit kommen, sie würde Jura studieren, sie würde eine professionelle, reiche und sehr geschätzte Anwältin werden. Nichts konnte sich ihr in den Weg stellen, weder ein Mann noch sonst ein Hindernis und schon gar nicht ihre Familie. Sie würde alleine ihren Weg gehen, und sie würde es schaffen.

Und sie hatte es geschafft.

Sie war angekommen. Und nun stand sie hier an den Schreibtisch ihrer Kanzlei gelehnt, neben dem Ficus Benjamini. Marta, ihre beste Freundin, hatte ihn ihr geschenkt, an dem Tag, als Antonia Partnerin der römischen Kanzlei geworden war. Von ihrem Fenster aus konnte sie direkt auf die Piazza di Spagna sehen. Alles in ihrem Büro zeugte von Antonias Erfolg. Aber ein Blick auf den Spitzenslip, der mitten auf dem Teppich lag, ließ sie erbeben. Er war ihr vom Leib gerissen worden, kurz bevor der Mann sie still und ungestüm genommen hatte, ohne eine Liebkosung oder eine zärtliche Geste.

Sie, Antonia, achtunddreißig Jahre alt, erfolgreiche Anwältin, zielstrebig und dickköpfig. So bezeichnete ihre Mutter sie jedes Mal stolz, wenn sie von den Erfolgen ihrer Tochter erzählte.

Antonia zitterte wie nie zuvor. Nie hatte sie gezittert oder geweint, bis sie ihn kennengelernt hatte.

Noch immer war sie erregt. Sie fühlte, wie feucht sie war. Ohnmächtig wollte sie gegen ihr Verlangen ankämpfen. Gegen die noch harten Brustwarzen, an denen er erbarmungslos geknabbert hatte. Ihre halb geöffneten Beine schmerzten aufgrund der Anspannung und der Kraft, die sie aufwenden hatte müssen, um sein Gewicht zu halten. Die vom Schweiß durchnässte weiße Seidenbluse von Armani war vollkommen zerknittert und hatte seinen Geruch angenommen. Der Prada-Rock war bis über ihre nackten Pobacken hochgeschoben wie der Rock einer Dirne.

Er hatte sie dort stehen lassen, wo sie immer noch stand. Noch immer war sie berauscht von diesem Moment des Wahns, der bedingungslosen Unterwerfung. Beinahe hoffte sie, dass er zurückkäme, um sie wieder und wieder zu besitzen, unzählige Male, und dass die ganze Welt sie so sehen würde. Sie, die Anwältin Cascitto, der nie ein Fehler unterkam, immer schön und perfekt. Aber nun stand sie dort am Schreibtisch, feucht, zitternd und selbstvergessen, nachdem sie schlicht und einfach »gefickt« worden war.

2

Ester hatte einen Termin mit dem Cavaliere De Lellis und seiner Ehefrau um 11 Uhr vormittags für sie angenommen. Auch wenn der Herbst bereits nahte, schien sich Rom noch immer mitten im Sommer zu befinden. Um 7 Uhr 30 war Antonia bereits in der Kanzlei. Sie war zielstrebig und methodisch, sie hasste Verspätungen und Ungenauigkeiten. Jeden Morgen stand sie um 6:30 Uhr auf, machte eine Viertelstunde Yoga, duschte danach und öffnete dann ihren riesigen begehbaren Kleiderschrank, um einen Damenanzug auszuwählen. Nur schwarze oder blaue Damenanzüge, vorzugsweise Prada, aber auch Armani. Außerdem weiße oder hellblaue Seidenblusen von Armani oder Jil Sander. Schwarze oder beige Pumps mit hohem Absatz ausschließlich von Jimmy Choo und Handtaschen nur von Chanel. Ein Blick in ihren Kleiderschrank verriet aber auch, dass sie nicht nur Damenanzüge trug, obwohl sie sich sehr bemühte immer dieselbe Antonia zu sein und selten von ihrem Stil abwich. Beim Abendessen mit Kollegen oder Liebhabern trug sie gerne, je nach Jahreszeit, ein schwarzes oder helles Etuikleid. Am Wochenende erledigte sie ihre Arbeit zu Hause und bevorzugte hierbei Sportkleidung. Wenn sie sich mit einer Freundin traf, gönnte sie sich eine enge Röhrenhose mit einer Bluse und einem Kaschmirpullover oder eine leichte Jacke. Es war ihre Art von Luxus. Wenn sie sich morgens im Spiegel anschaute, sollte ihr die Kleidung zeigen, dass sie es geschafft hatte. Sie war nicht mehr das junge Mädchen, das neidisch auf ihre reichen und verwöhnten Klassenkameradinnen blickte. Damals hatte sie sich nichts leisten können. Sie erinnerte sich noch gut an eine Tasche von Noj Oleari – sie hatte so getan, als würde sie ihr nicht gefallen, obwohl sie sich nichts sehnlicher gewünscht hatte. Dann hatte sie ihr erstes Gehalt erhalten. Es war nicht viel, aber es hatte gereicht, um sich endlich etwas gönnen und schöne Kleider kaufen zu können. Sie wusste, wie gut sie ihr standen. Sie betonten ihre Rundungen, ihre vollen Brüste, ihre schön geformten Hüften, den langen und biegsamen Rücken und ihre festen Pobacken.

Jeden Morgen gönnte sie sich bis 8:00 Uhr eine kleine Auszeit im Büro, trank einen Kaffee und las dabei die Tageszeitungen, bis ihre Sekretärin erschien und der Stress losging. An diesem Morgen hatte sie noch vor dem Termin mit den De Lellis ein Meeting mit den Partnern der Kanzlei. Nach dreizehn langen Jahren harter Arbeit, in denen sie sich als fähige und professionelle Anwältin bewiesen und einige wichtige Gerichtsverhandlungen gewonnen hatte, war sie eine Partnerin der Kanzlei geworden. Sie fühlte sich unbesiegbar. Sie arbeitete nicht, um Gutes zu tun, Leidende zu retten oder Flüchtlingen zu helfen. Dafür waren karitative Einrichtungen oder Ordensschwestern zuständig. Sie wollte nur reich und angesehen sein. Sie hatte den Fall der De Lellis angenommen, weil sie sich auf diese Weise noch mehr der römischen Oberschicht annähern ...

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Viel Spaß!



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