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Positives Denken lernen

Einleitung - was ist positives Denken?

Unter positivem Denken versteht man das wirklich positive Denken an sich. Wenn man in den Status des wirklichen positiven Denkens gekommen ist, schafft man es, aus sich selbst heraus das Gute an einer Situation zu sehen. Man hat seinen Fokus wirklich auf das Angenehme in seinem Leben gelenkt.

Im Gegensatz dazu gibt es das vermeintliche positive Denken. Dieses verwendet die Technik des »so tun als ob«. Es kann eine Etappe auf dem Weg zum echten positiven Denken sein oder der größte Fehler überhaupt. Der größte Fehler überhaupt ist es, wenn Sie über dieses Stadium nicht hinauswachsen und nicht ehrlich an sich arbeiten.

Positives Denken ist die Umsetzung des bekannten Liedes von Eric Idle »Always Look on the Bright Side of Life«. Es bedeutet: Gleich, wie das Leben zu dir ist - sieh immer auf die helle Seite.

»Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.« Das sagt schon ein afrikanisches Sprichwort. Das drückt sehr präzise aus, was man beim positiven Denken tut. Das heißt nämlich keinesfalls, dass Sie ignorieren, dass es auch negative Dinge gibt. Aber darauf kommen wir noch. Es bedeutet, dass Sie sich der Sonne zuwenden. Nur so können Sie ihre Wärme, ihre Energie spüren.

Negative Gefühle zulassen (keinen Smilie drüberkleben)

Wenn wir uns über positives Denken unterhalten, kommt auch in unseren Coachings immer wieder die Frage auf »Und was ist, wenn jemand stirbt - soll ich dann noch immer positiv denken?« Da sind wir schon bei dem Punkt, den ich im vorigen Kapitel angesprochen habe: Es hilft nichts auf dem Weg zum Positivdenker, wenn Sie ignorieren, dass es auch durchaus Trauriges, Schlechtes, Negatives gibt. Sie können in solchen Momenten ruhig einmal negative Gefühle zulassen. Auch Trauer braucht ihren Platz im Leben.

Tatsache ist aber auch: Wenn Sie die negativen Gefühle zulassen und sie nicht verdrängen, werden Sie umso schneller wieder bei Ihren positiven Gedanken ankommen. Sie verarbeiten das, was Ihnen gerade begegnet ist und dann ist es in Ihnen auch wirklich wieder in Ordnung.

Positives Denken hat für mich sehr viel mit Musik zu tun und so möchte ich auch an dieser Stelle wieder eine Liedzeile zitieren: »Wer nie weint und niemals trauert, der weiß auch nichts vom Glück.« (Die Rose, Amanda Mc Broom, deutsche Fassung Michael Kunze). Das ist die Quintessenz des idealen Umgangs mit negativen Situationen.

Ich habe einmal in einem Seminar gesessen und die Trainerin hat sehr schön ausgedrückt, was passiert, wenn Sie alle negativen Gefühle und Gedanken verdrängen und gar nicht mehr zulassen. Sie sagte, wenn wir einfach immer nur pauschal positiv denken, ohne darüber nachzudenken, dann wäre das so, als ob wir auf etwas Schlechtes einen Smilie kleben und sagen »So, jetzt wird alles gut.« Natürlich wird es dadurch nicht einfach so wieder gut. Natürlich wird Sie das wieder einholen und dann müssen Sie am Ende viele Situationen auf einmal bearbeiten. Sie wundern sich, warum Sie eine negative Situation so hart trifft. Dabei ist es ja gar nicht nur die eine Situation, die sich da bemerkbar macht. Es sind vielmehr all die Situationen, in denen Sie verdrängt, nicht zu Ende bearbeitet haben. Die kommen dann hoch und machen es von Mal zu Mal schwerer.

Sie verstehen schon, was ich damit sagen will: Wenn etwas passiert, das Ihnen nicht gefällt, sei es nun traurig, sei es nun, dass Sie böse werden oder enttäuscht, egal welches für Sie negative Gefühl aufkommt, dann sehen Sie hin, fühlen Sie ruhig auch hin und lassen Sie die Emotion zu, die da in Ihnen hochkommt.

Jetzt höre ich innerlich schon die Frage, die in Ihnen aufkommen könnte: »Wie lange sollte ich das denn maximal zulassen - ab wann ist es genug zugelassen?« Darauf kann ich Ihnen nur eine Antwort geben: Es dauert so lange, wie es eben dauert. Das hängt ganz davon ab, wie nahe Ihnen das geht, was gerade passiert ist. Es hängt von Ihren sonstigen Lebensumständen ab: Haben Sie gerade Stress im Job, eine Trennung hinter sich oder sonst etwas, das Sie schon beeinträchtigt? Dann erschwert das vielleicht das Zulassen. Haben Sie eine Persönlichkeit, die negative Dinge besonders leicht verarbeitet? Dann geht es unter Umständen sehr schnell.

Sie sehen: Es dauert so lange, wie es eben dauert. Das ist die einzig richtige Antwort. Fühlen Sie hin: Ist es schon wieder vorbei? Oder suhlen Sie sich vielleicht in dem, was passiert ist, in Ihren negativen Gefühlen? Ist es echt oder handelt es sich hier um eine Ausrede, warum Sie ja gar nicht positiv denken können? Seien Sie ehrlich zu sich selbst, denn Sie selbst sind vermutlich die einzige Person, der Sie wirklich Rechenschaft ablegen müssen.

Negatives als Schlüssel für eine bessere Zukunft (Umkehrung)

 

Sie können etwas Negatives sogar für Ihre bessere Zukunft nutzen. Aber wie soll das nur gehen? Es ist doch schlecht - wie soll es mir zu einer besseren Zukunft verhelfen?

 

Dabei geht es weniger um die traurige, die schlechte Situation an sich. Die hilft Ihnen vielleicht, einen Prozess in sich in Gang zu setzen. Was ich aber mit dieser Überschrift meine, ist etwas anderes: Fragen Sie heute mal einen Menschen auf der Straße, was er will. Sie werden staunen, was man alles NICHT wollen könnte. Keine so schlechte Arbeit mehr, keine so nörgelige Frau, kein so egoistischer Mann, keine lauten Kinder, kein, kein, kein. Merkwürdige Antworten, wenn man mal bedenkt, dass die Frage ja war, was die Menschen wollen. Tatsächlich lesen Sie dort ausschließlich Dinge, die sie nicht wollen.

 

Es liegt wahrscheinlich in der Natur des Menschen, sich zunächst einmal darüber zu definieren, was er nicht will. Sie können dieses Wissen für sich nutzen. Vielleicht haben Sie dieses Phänomen sogar schon einmal bei sich selbst beobachtet.

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