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Palmströms Tagebuch in Zeiten von Corona

Barbara von Stryk wurde bei der NRZ zur Redakteurin ausgebildet und studierte anschließend Sprache und Schauspiel. Neben künstlerischen Projekten ist sie in der Aus- und Fortbildung tätig und arbeitet als Sprach- und Atemtherapeutin in Baden-Württemberg und der Schweiz.

Evelyne Golombek war im Erstberuf als Diplom-Sozialpädagogin in Berlin tätig, studierte danach Kunsttherapie und arbeitet seit nunmehr 30 Jahren als Kunsttherapeutin, Supervisorin und Dozentin in Süddeutschland.

Barbara von Stryk

Palmströms Tagebuch

in Zeiten von Corona

Mit Zeichnungen
von Evelyne Golombek

Wir müssen den Mut haben, kühn in das Reich der Ideen einzudringen, auch auf die Gefahr des Irrtums hin. Wer zu feig ist, um zu irren, der kann kein Kämpfer für die Wahrheit sein. Ein Irrtum, der dem Geist entspringt, ist mehr wert als eine Wahrheit, die der Plattheit entstammt. Wer nie etwas behauptet hat, was in gewissem Sinne unwahr ist, der taugt nicht zum wissenschaftlichen Denker. Aus feiger Furcht vor dem Irrtum ist unsere Wissenschaft der baren Flachheit zum Opfer gefallen. Rudolf Steiner

Vorwort

Christian Morgenstern (1871-1914) schrieb seine Galgenlieder, zu denen auch die Palmström-Geschichten gehören, mit Anfang zwanzig, „für einen lustigen Kreis“ auf einem Ausflug zum sogenannten Galgenberg bei Potsdam. Als sie 1905 zum ersten Mal veröffentlicht wurden, nachdem ein Verleger sie zuvor „als zu großes Wagnis“ abgelehnt hatte, bemerkt er: „Zu den Galgenliedern braucht man nichts als Unbefangenheit, Naivität, sie sind von einem großen Kind für große Kinder geschrieben. Es sind dumme kleine Schmetterlinge, auf der Wiese geistiger Freiheit gefangen“. Von diesem Bild habe ich mich in den letzten Monaten leiten lassen. Der verträumte Palmström und der geistreiche Herr von Korf sind zwei liebenswerte Fantasiegestalten, deren überraschend origineller Umgang mit dem Leben und dessen Fragestellungen belustigen, aber auch zum Nachdenken anregen können. In verblüffender Einfachheit bieten sie Lösungen für fast jedes Problem und zeigen, dass manches oft anders ist, als es erscheinen mag. So sind sie als eine Art erste Querdenker in die Literatur eingegangen.

In der, noch vor wenigen Monaten unvorstellbaren Situation eines weltweiten Ausnahmezustandes, hat mir die Betrachtungsweise von Palmström und Korf geholfen, die unfassbaren Ereignisse zu verarbeiten.

Dabei habe ich versucht, möglichst viele Aspekte und

Facetten der unterschiedlichen menschlichen Gefühle und Überlegungen in Palmströms Tagebuch mit einzubeziehen. Es handelt sich nicht nur um persönliche Erfahrungen und eigene Stimmungen, sondern auch um Manches, was mir von anderen zugetragen wurde. Nie zuvor habe ich mit so vielen mir bis dahin unbekannten Menschen das Gespräch gesucht und bin dankbar für die Offenheit und das Vertrauen, die mir bei dieser privaten Meinungsumfrage entgegengebracht wurden. Ratlosigkeit, Wut, Empörung, Trauer, Angst aber auch Freude und Dankbarkeit für die unerwartete Ruhe und Auszeit prägten diesen Austausch. Ebenso lieferten mir die wechselnden Pressemeldungen und Regierungsbeschlüsse, die zu den verschiedenen, oft genug widersprüchlichen Maßnahmen führten, die jeweilige Aktualität.

Ohne Zweifel kann Covid 19 zu schweren Erkrankungen und zum Tod führen, jedoch gibt es noch viele unbeantwortete Fragen: War der Umfang der Maßnahmen wirklich angemessen? Wie groß werden die Kollateralschäden sein und wie lange werden wir an den Folgen zu tragen haben?

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