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Orpheus irdisch: Texte aus den Jahren 1998 bis 2013

Statt einer Inhaltsübersicht

Die Reihenfolge der Texte ist zufällig,
so zufällig, wie die Texte selbst entstanden sind.
Auch die zeitliche Reihenfolge, in der die Texte
entstanden sind, wurde nicht berücksichtigt.
Keine Ordnung, kein biografisches Abbild,
kein übergeordneter Sinn, schroffe Gegensätze
nicht ausgeschlossen.

Am Ende des Bandes findet sich eine

Übersicht der Titel mit Seitenangaben.

Abends nach acht

Abends nach acht

bläst der Wind Tagträume fort

über den See

gescheiterte Hoffnungen

sortiert und gestapelt

wie alte Zeitungen

liegen zur Abholung bereit

Aschenbecher quellen über

von verrauchten Sehnsüchten

was bleibt

Erinnerungen

ein tonloses Lied verwaister Seelen

die ewige Geliebte

das alte immer andere Ich

Federleicht

Wo das Wollen sich auflöst

beim Anblick eilender Passanten

in der regennassen Fußgängerzone

auf der anderen Seite des Glasfensters

wo alles zu Licht wird

beim Flug über die Häuser der Stadt

Richtung Norden

wo der Himmel sich öffnet

wo Breughels Wintergrün

in tief hängenden Wolken

über engen Straßenschluchten schwebt

ist die Sehnsucht sich selbst genug

An diesem Morgen

An diesem Morgen hängen die Vögel

kopfüber an den Baumstämmen

und fallen in den Flug

die Luft schmeckt nach Erde

und Verwesung

über dem Wasser

der übliche Frühnebel

dieser Morgen ist kalt und blau

und nichts tut sich

nur die letzte Leidenschaft will

den klaren Blick auf die Welt

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