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Operation Das Geschäft mit der Krankheit

Wir widmen dieses Buch all den Menschen,
die uns trotz Operationsindikationen,
schlechter Prognose, postoperativen
Beschwerden und Mutlosigkeit ihr Vertrauen
geschenkt haben.

Wenn sich Türen schliessen, öffnen sich
andere. Der Grund weshalb einem Dinge
wiederfahren zeigt sich oft erst nachdem man
das, was einen plagt als das anerkennt was es
ist und als Chance sieht.

Die Autoren

Niels Fischer Demuth wurde 1974 in Deutschland geboren und lebt seit 2007 mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Binningen in der Schweiz. Er hat sich in seiner praktischen Arbeit als FOI®-Therapeut und Physiotherapeut auf chronische Wirbelsäulen- und Gelenkerkrankungen spezialisiert. Neben seiner praktischen Arbeit in der Praxis ist er seit 2008 als Dozent für das Ausbildungsinstitut für Funktionelle Orthonomie und Integration FOI® tätig. Ferner hat er drei erfolgreiche Praxen aufgebaut und unterstützt Therapeuten und Therapeutinnen beim Aufbau ihrer Praxis.

Als Autor veröffentlichte er Bangemachen gilt nicht. Eine Mut machende Wanderkarte durch den Wald der Diagnosen und Neuanfang – Ein biografischer Leitfaden für Gesundheitspraktiker auf dem Weg zu einer erfolgreichen Praxis.

www.foi-praxis.com

Axel Berg wurde 1965 in Deutschland geboren, hat vier Kinder und lebt mit seiner Familie in der Nähe von Bielefeld. Er ist seit 1993 selbstständig und hat sich als FOI-Therapeut auf chronische Wirbelsäulen- und Gelenktherapie spezialisiert. Von 2013 bis 2016 war er als Dozent im Ausbildungsinstitut für Funktionelle Orthonomie und Integration FOI® tätig. Er führt drei erfolgreichen Physiotherapiepraxen und arbeitet zusätzlich als Coach für selbstständige Physiotherapeuten.

www.alado-berg.de

Inhaltsverzeichnis

Geleitwort von Dr. med. Henning Schnittger

Geleitwort von Friedhelm Becker

Einleitung

Kapitel 1: Kommt ein Mann zum Arzt

Kapitel 2: Operationen in Deutschland

Kapitel 3: FOI®

Kapitel 4: Das FOI® Alternativverfahren

Kapitel 5: Die Box

Danksagung

Anhang

Quellennachweis

Geleitwort von Dr. med. Henning Schnittger

Betrachte den Patienten und seine
Krankengeschichte als Ganzes
und schau nicht nur auf ein schmerzendes
Körperteil!

Vor vier Jahren saß der 72-jährige Vater einer Bekannten vor mir mit einem Operationstermin zur „Hüft-TEP“ (Gelenkersatz am Hüftgelenk) in zwei Wochen. Wegen Schmerzen im Bereich der Hüfte hatte er einen Orthopäden aufgesucht und nach einer kurzen körperlichen Untersuchung bekam er einen Operationstermin bereits nach drei Wochen. Ich als Hausarzt sollte „mal eben“ die Voruntersuchungen machen. Was diesen Patienten allerdings etwas verwundert hat, war: Warum sein Hüftgelenk so plötzlich so heftig abgenutzt sei und so plötzlich ersetzt werden solle. Im Vorjahr sei er noch über 5000 km mit dem Rad gefahren und einen Halbmarathon gelaufen. Als Facharzt für Chirurgie und für Allgemeinmedizin habe ich es mir angewöhnt, meine Patienten kritisch zu untersuchen und erst dann im Auftrag der Kollegen tätig zu werden. Im Rahmen der Untersuchung dieses älteren Herren zeigte sich dann, dass sein Hüftgelenk völlig frei und schmerzlos zu bewegen war. Auffällig war ein deutlicher Druckschmerz im Bereich der unteren Wirbelsäule und des Iliosakralgelenkes. Nach der Anwendung von Physiotherapie und manueller Therapie war der Patient schnell wieder beschwerdefrei und entsprechend froh, der Hüftgelenkoperation entgangen zu sein.

Neben der Option „Operation“ wird selten nach alternativen Behandlungsmöglichkeiten gesucht. Als zweites Beispiel möchte ich den Fall einer hochgradig dementen und bettlägerigen dreiundneunzigjährigen Patientin aus einem Altenheim nennen, welche an einer Katarakt operiert werden sollte. Hier steht immer der pekuniäre Zwang im Vordergrund. Der Patient rückt in die zweite Reihe. Es gibt für Ärzte einfach wenig Anreiz, eine Operation zu vermeiden. Leider gibt es aber auch immer wieder Patienten, für die die Operation das Allheilmittel ist. Das sind dann die Patienten, die auch durch therapeutisches Röntgen und das therapeutische MRT nicht geheilt werden konnten.

Im Rahmen meiner Ausbildung zum Facharzt für Chirurgie habe ich viel von meinen erfahrenen, älteren Ausbildern gelernt. Allen voran möchte ich Dr. Özer Özertan aus dem Marienhospital Letmathe erwähnen, der mich immer den Respekt vor den Patienten gelehrt und ihn auch vorgelebt hat. Und der mich gelehrt hat, alles zu hinterfragen.

Seit über 15 Jahren bin ich als niedergelassener Allgemeinmediziner und Hausarzt tätig. Dabei habe ich gelernt, mit dem täglichen Zeitdruck und mit den häufig durch das Internet fehlgeleiteten Wünschen und Erwartungen der Patienten umzugehen. Ich bin davon überzeugt als Allgemeinmediziner gute Arbeit zu leisten. Jedoch gab es Situationen, in denen ich das Gefühl hatte, dass die Therapieempfehlungen, die diese Patienten mitbrachten, nicht immer die optimale Möglichkeit zur Behandlung ihrer Erkrankungen darstellten. Mir fehlte das Wissen über alternative Therapien, um meinen Patienten eine Lösung für ihre Probleme vorzuschlagen.

Ich habe dann 2017 über meine Frau ihren Chef Axel Berg und im Rahmen eines FOI-Kurses Niels Fischer-Demuth kennen und schätzen gelernt. Ich wollte im Rahmen dieses Kurses die Möglichkeiten der FOI kennen lernen. Daraus wurde aber mehr: Viel mehr!

Ich habe in vielen Bereichen meine Einstellung sehr geändert. Und sehe sehr viele Eingriffe heute noch deutlich kritischer als früher. Für viele Patienten, deren Beschwerden bislang nicht ernst genommen wurden, teils psychosomatisch gedeutet wurden, bietet sich mir jetzt die Möglichkeit, mich mit ihren Erkrankungen aus einem anderen Blickwinkel auseinanderzusetzen. Ich versuche, eine Ursache für die Beschwerden zu eruieren.

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Viel Spaß!



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