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Omnia vincit amor

Omnia vincit amor *Liebe überwindet alles*

Sämtliche Personen und Ereignisse sind frei erfunden. Ähnlichkeiten wären rein zufällig.

 

Der Inhalt dieses Buches sagt nichts über die sexuelle Orientierung der Covermodels aus.

 

Alle Rechte vorbehalten.

 

Nachdruck oder eine andere Verwertung, auch auszugsweise, sind ohne Rücksprache mit der Autorin nicht erlaubt.

 

Ebooks drüfen nicht übertragen oder weiterveräußert werden. Bitte respektieren Sie die Arbeit der Autorin und erwerben eine legale Kopie.

 

Danke!

 

 

Inhalt

Werner ist einer von Ingos Partnern in der gemeinschaftlichen Anwaltskanzlei und gleichzeitig sein bester Freund. Nach Ingos Meinung hatte Werner schon immer einen seltsamen Männergeschmack, aber sein aktueller Liebhaber, Bjarne, stellt sämtliche Exfreunde in den Schatten. Bjarne ist nervig, viel zu schrill und lässt es sich auf Werners Kosten gut gehen. Ingo ist sich sicher, dass Werners Lover aus reiner Berechnung mit ihm zusammen ist.

Nachdem Bjarne zwei Wochen nicht mehr in der Kanzlei aufgetaucht ist, scheint es, als wären Ingos Befürchtungen eingetroffen. Der miese Zwerg hat seinem Freund das Herz gebrochen und ist abgehauen. Wie sich jedoch herausstellt, ist alles noch viel, viel schlimmer und nur Ingo kann seinem besten Freund aus der Patsche helfen. Dafür müsste er sich allerdings eingestehen, dass seine Gefühle für Werner über eine normale Freundschaft hinausgehen, aber wird er sich zu diesem Schritt durchringen können?

** Sidestory zu ‘Ohne Wert’. Kann aber separat davon gelesen werden. **

1| Was findet er bloß an der Zecke?

„Wenn du so weitermachst, Theo, ist es alleine deine Schuld, wenn mir vor Gericht die Hose platzt“, ziehe ich Samis Freund auf, der uns des Öfteren mit leckerem Mittagessen versorgt, das er selber gekocht hat.

Die beiden sind jetzt fast anderthalb Jahre zusammen und benehmen sich immer noch wie frisch verliebte Teenager. Es sei ihnen gegönnt, denn obwohl sie wirklich gut zusammenpassen, hatten sie durch ihre gemeinsame Vergangenheit keinen leichten Start.

Ohne auf meinen Einwand einzugehen, packt er mir den Teller mit der verführerisch riechenden Hähnchenpfanne voll und drückt mir grinsend das Besteck in die Hand.

„Los Ingo, hinsetzen und stell dich nicht so an. Von dem mageren Hähnchenfleisch nimmst du nicht zu, eher von dem ganzen Süßkram, den du immer in der Schublade deines Containers hortest“, belehrt er mich freundlich.

Mit einer Schmolllippe setze ich mich an unseren Besprechungstisch, wo sich bereits meine Partner, mit denen ich vor fast zwei Jahren die Anwaltskanzlei gegründet habe, die Bäuche vollschlagen.

Sami wirft seinem Liebsten gerade einen dermaßen weichgeschleuderten Blick zu, dass ich die Lippen zwecks Überzuckerung verziehen muss. Werner hat es gesehen und fängt an zu grinsen, dabei erscheint ein theatralischer Ausdruck in seinem Gesicht, was wiederum mich zum Lachen bringt.

„Was ist?“, will Sami ahnungslos wissen. Werner nuschelt „Insider“ und isst weiter.  

Meine Blicke schweifen zu meinen Freunden, die ich bereits seit der Internatszeit kenne und ohne die ich mir mein Leben gar nicht mehr vorstellen kann. Wir sind jetzt schon so viele Jahre unzertrennlich, haben Freud und Leid geteilt, dass sie für mich genauso Familie wie meine Eltern und meine ältere Schwester sind.

 

Äußerlich sind wir sehr unterschiedlich. Da beginne ich doch einfach mal bei mir. Ich heiße Ingo Kathen, bin achtundzwanzig Jahre alt, habe rotblonde Haare, graublaue Augen und Sommersprossen. Meine Statur ist schlank, bald schon schmal und ich spiele einmal die Woche Volleyball, was mich fit und meinen Körper straff hält. Die 1,80 m habe ich um zwei Zentimeter verpasst, befinde mich damit aber immer noch im normalen Durchschnittsbereich. Während des Studiums hab ich mich auf Sozial- und Familienrecht spezialisiert und dieser Bereich macht mir auch heute noch am meisten Spaß. Mein Beziehungsstatus ist Single und das bereits seit über drei Jahren. Davor hatte ich eine kurze Beziehung, wir haben aber nicht zusammengewohnt. Irgendwie bin ich nicht so der Beziehungstyp, auch wenn ich mich nach Nähe und Geborgenheit sehne. Das tut doch jeder und wer das Gegenteil behauptet, belügt sich garantiert selbst.

Ich scheitere zumeist am Alltag, da zum einen mein Beruf unglaublich viel Zeit frisst und dann bin ich auch noch ein kleiner Eigenbrödler, der sich beispielsweise stundenlang mit seinen DVDs oder Blue-rays beschäftigen kann. Zugegeben, ich bin ein absoluter Filmjunkie und genieße nichts mehr, als meine Wochenenden auf dem Sofa mit Blick auf meinen überdimensionierten Flatscreen zu verbringen.

Wenn ich nicht gelegentlich Druck auf der Nudel hätte und mir Erleichterung in einem der Darkrooms verschaffen müsste, würden mich meine Mitmenschen am Wochenende sicher nicht zu Gesicht bekommen.

Und obwohl ich mich mit meiner Familie wirklich gut verstehe, wissen die mittlerweile, dass mit mir nur zu den offiziellen Feiertagen wie Geburtstag, Ostern oder Weihnachten zu rechnen ist.

 

So, genug von mir. Kommen wir zu Sami von Ahn, dem abtrünnigen Sprössling aus reichem Haus. Als ich Sami zum ersten Mal auf einem der Flure des Internats über den Weg gelaufen bin, habe ich fast angefangen zu sabbern. Der Kerl sieht aber auch zum Anbeißen aus, mit seinen strahlend blauen Augen, den hellbraunen Haaren und dem unverschämt knackigen Body.

Wie wir es hinbekommen haben, Freunde zu werden und nicht in der Kiste zu landen, ist mir bis heute ein Rätsel. Seine Familie stinkt vor Geld und dafür ist bei denen leider jegliche Menschlichkeit auf der Strecke geblieben.

Bevor er ins Internat kam, ereignete sich auf seiner alten Schule eine Tragödie. Bei einer Rangelei, stürzte der jüngere Bruder von Theo aus dem Fenster und war sofort tot.

Sami fühlte sich mitschuldig an dem Vorfall, weswegen er schriftlich die Geschehnisse darlegte und ganz klar auf seine wenig rühmliche Rolle bei dem ganzen Drama hinwies. Es vergingen drei Jahre bis er erfuhr, dass seine Eltern eine gefälschte Aussage bei der Polizei eingereicht hatten. In dieser stand, dass er nichts zu dem Vorfall sagen könnte, da sich außer dem blutenden Theo - dem er sofort Hilfeleistung bot - keiner im besagten Raum befunden hätte.

Völlig aufgelöst rief er mich damals an und bat darum, von mir abgeholt zu werden, weil er keine Minute länger im Haus seiner Eltern bleiben wollte. Eine halbe Stunde später fuhr ich die Einfahrt zum Anwesen der Familie von Ahn in meinem alten Corsa hinauf und wurde dort bereits von Sami erwartet.

Von da an wurden Werners Eltern und meine Familie auch zu seiner und bis heute ist Sami bei uns allen jederzeit willkommen. Seit Theo an seiner Seite ist, scheint er ein völlig neuer Mensch zu sein, dem das Glück aus allen Poren strahlt.

 

Und da kommen wir auch schon zu unserem dritten Partner, Werner Tannberg, der in unserer Kanzlei für Arbeitsrecht zuständig ist. Im Gegensatz zu Sami und mir ist Werner eine Kante von einem Mann. Über 1,90 m Körpergröße, mit sehr breiten Schultern, kräftiger Statur, riesigen Händen und Füßen und wilden schwarzen Locken wirkt er auf den ersten Blick etwas einschüchternd. Dabei ist Werner so sanft wie ein Lamm und der freundlichste Mensch, den ich kenne. Wenn er lacht, ist es unmöglich, davon nicht mitgerissen zu werden, und wenn er mit seiner ruhigen, dunklen Stimme etwas erzählt, klebt man ...

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