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Nur ein Traum von Leidenschaft?

1. KAPITEL

„Am Ende!“, lautete der Titel über dem Foto einer Frau, die mit glasigen Augen in ein Polizeiauto verfrachtet wurde.

Zornig warf Giovanni die Zeitung auf den Tisch und wandte sich seinem persönlichen Pressesprecher zu. „Hoffen wir, dass dies der letzte Skandal um meine Schwester ist!“

„Haben Sie mit der Polizei gesprochen?“, erkundigte sich Lucas.

„Ja, die Rechtsanwälte sagen, es wird nicht zu einer Anklage kommen, wenn Miranda in die Rehaklinik geht“, erwiderte Giovanni grimmig. „Endlich hat sie begriffen, dass sie ein Drogenproblem hat. Lange genug hat es schließlich gedauert!“

Nachdem sie sich jahrelang selbst etwas vorgemacht hatte, war seine labile Stiefschwester endlich auf dem Weg, sich von ihrer Sucht zu befreien.

„Was zur Hölle soll ich nur tun?“, fragte er, während seine Züge sich verhärteten, als er an die bevorstehenden Probleme dachte. „Wie kann ich die Reporter davon abhalten, vor der Klinik zu campieren und die anderen Patienten zu bestechen, damit sie irgendeinen Schwachsinn über meine Schwester erzählen?“

„Wir müssen die Geschichte einfach uninteressant erscheinen lassen“, bemerkte Lucas.

„Wie soll das gehen?“

„Indem wir der Presse etwas viel Größeres bieten. Wir starten ein Ablenkungsmanöver!“

Giovanni runzelte die Stirn. „Was könnte größer sein als das Schicksal meiner Schwester?“

„Sie!“

„Erklären sie mir genauer, was Sie damit meinen“, bat er angespannt.

„Die Reporter wollen eine Geschichte über Ihre berühmte Familie.“

„Leider nicht nur berühmt für angenehme Geschehnisse“, gab Giovanni höhnisch zurück. „Vergessen Sie das nicht!“

Lucas zuckte die Schultern. „Drogen sind eine große Sache, aber Sie sind einer der begehrtesten Junggesellen auf diesem Planeten. Ihre Verlobung würde alle anderen Geschichten von den Titelseiten vertreiben.“

„Verlobung?“ Giovanni setzte sich und streckte die langen Beine aus. „Welchen finsteren Plan hecken Sie aus, Lucas?“

„Eine zweckdienliche Verlobung, natürlich nur zum Schein“, gab der ungerührt zurück.

Giovanni gab ein kurzes, freudloses Lachen von sich. „Vergessen Sie dabei nicht eines? Es gibt keine feste Partnerin in meinem Leben!“ Beziehungen langweilten ihn auf der einen Seite, auf der anderen fürchtete er sich aber auch vor einer festen Bindung. In seinen jungen Jahren hatte Giovanni viel Energie darauf verwandt, die jeweilige Frau an seiner Seite glücklich zu machen, aber immer waren seine Beziehungen nach einiger Zeit gescheitert.

„Gerade darum gäbe es so eine gute Geschichte ab“, beharrte Lucas. „Es wäre einfach außergewöhnlich!“

„Ich möchte Miranda beschützen“, sagte Giovanni grimmig. „Aber es gibt Grenzen!“

„Niemand verlangt, dass Sie mit der Dame vor den Traualtar treten“, stellte Lucas klar. „Kaufen Sie einen Verlobungsring, und spielen Sie Katz und Maus mit der Presse. Die Reporter werden sich begeistert auf die Story stürzen, und wenn Ihre Stiefschwester von ihrer Drogensucht geheilt ist, wird sie sich an einen ruhigen Ort zurückziehen, und Sie lösen Ihre Verlobung wieder!“

Giovanni warf ihm einen Blick zu, der die meisten Männer eingeschüchtert hätte. „Und wer wird sich als meine Verlobte zur Verfügung stellen?“, fragte er mit einem sarkastischen Unterton. „Sicherlich haben Sie schon eine Idee?“

Lucas lächelte. „Kommen Sie, Giovanni! Sie können sich doch vor den Frauen kaum retten!“

Giovanni nickte. Es stimmte, er konnte jede Frau haben. Wenn bekannt wurde, dass er auf Brautschau war, würden ihm heiratswillige Damen die Türen einlaufen. Frauen mochten sein gutes Aussehen, seinen legendären Sexappeal und nicht zuletzt sein stattliches Bankkonto. Und genau hier lag das Problem.

Fragend sah er Lucas fragend an. „Was ist, wenn alles vorbei ist? Welche Frau wird es mit einem freundlichen Lächeln hinnehmen, wenn ich sie fallen lasse?“

„Keine. Es sei denn, Sie sagen ihr vorher die Wahrheit. Erzählen Sie keine Lügen, aber seien Sie sparsam mit Fakten!“

„Das heißt, ich muss dieser einen Frau vertrauen!“

„Gibt es denn wirklich keine …?“

Giovanni lächelte bitter. Eine Frau, der er sein Vertrauen schenken sollte? Als Teenager hatte er miterleben müssen, wie habgierige Frauen das Vermögen seines Vaters vergeudeten.

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