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Notärztin Andrea Bergen - Folge 1323

Aus den Aufzeichnungen der Notärztin

Gerade hat mir meine Freundin, die schöne Dr. Marisa Sander, ein ungeheuerliches Geheimnis anvertraut: Sie vermutet, dass die Menschen, die sie stets für ihre Eltern hielt, sie in Wahrheit als Kleinkind entführt haben! Doch niemand kann oder will ihr helfen, das Rätsel um ihre Identität zu lösen: Ihr »Vater« Richard ist stark dement und erinnert sich an nichts – und ihre »Mutter« mauert, streitet alles ab und hat Marisa erzürnt des Hauses verwiesen …

Marisa selbst ist am Boden zerstört. Sie will wissen, wer sie wirklich ist – doch ihre »Eltern« auf keinen Fall der Polizei ausliefern! Und da sind noch die bösen Träume, die Marisa Nacht für Nacht einholen, sie ängstigen und um den Schlaf bringen: Träume von einem weinenden kleinen Mädchen in einem dunklen Kellerverlies! Kann es sein, dass diese Träume der Schlüssel zur Wahrheit sind?

Aus den Aufzeichnungen der Notärztin

Es war ein denkbar schlechter Ort für eine Autopanne! Notärztin Andrea Bergen schimpfte leise und suchte in der Tasche nach ihrem Handy.

Auch das noch, der Akku war leer!

Andrea legte das Handy zurück und schaute sich um. Sie befand sich am Stadtrand, in einer Gegend, die sich in den vergangenen Jahren zur No-go-Area entwickelt hatte. Eine trostlose Betonwüste! Verlassene Fabrikgebäude, verwahrloste Wohnhäuser. Davor ein Platz, der von Unkraut überwuchert war. Vielleicht war es früher einmal ein Spielplatz gewesen. Eine Schaukel, befestigt an einem rostigen Gestell, schaukelte im Wind hin und her.

Andrea spürte, wie sich die Härchen auf ihren Armen aufrichteten. Langsam drehte sie sich um die eigene Achse und hatte dabei das Gefühl, dass sie aus den dunklen Fensterhöhlen der Gebäude angestarrt wurde.

Ich bilde mir das nur ein, versuchte sie, sich selbst zu beruhigen. Dabei war der Gedanke nicht abwegig. Die Stille war trügerisch. Hier lebten Menschen. Hausbesetzer, Obdachlose, die hier gestrandet waren und jede Zukunftsperspektive verloren hatten. Außerdem war diese Gegend ein Zufluchtsort für Kriminelle.

Andrea wusste, dass hier oft Polizeirazzien stattfanden. Außerdem war sie mehrmals als Notärztin in diesem Bezirk gewesen. Nach Schlägereien oder wenn jemand eine Überdosis Drogen erwischt hatte. Aber da waren jedes Mal ihre Sanitäter und ein großes Polizeiaufgebot dabei gewesen.

Die Notärztin überlegte, ob sie ihren Wagen einfach abschließen und zu Fuß weitergehen sollte. Wie lange brauchte sie bis in die Innenstadt?

Sie fuhr erschrocken herum, als sie in ihrem Rücken eilige Schritte vernahm. Ein Mann kam aus der maroden Fabrikhalle. Er stutzte, als er sie sah.

Andrea registrierte sein sehr kurz geschnittenes Haar. Bekleidet war er mit Jeans, Springerstiefeln und einem dicken Parka.

Er setzte sich wieder in Bewegung und kam jetzt direkt auf sie zu.

Unsicher wich Andrea einen Schritt zurück, doch als sie ihm ins Gesicht sah, schwand das Gefühl des Unbehagens. Instinktiv spürte sie, dass ihr von diesem Mann keine Gefahr drohte.

»Haben Sie ein Handy?«

Andrea nickte. »Aber der Akku ist leer.«

»Verdammt«, stieß er hervor. »Ich hab meines im Büro vergessen.« Er wies auf Andreas Auto. »Ist das Ihr Wagen?«

Andrea nickte mit einem schwachen Lächeln. »Panne«, sagte sie knapp.

Der Mann atmete tief durch und zeigte auf das Fabrikgebäude, aus dem er gekommen war.

»Da drinnen ist ein Mädchen, das unbedingt ins Krankenhaus muss. Ich hab keine Ahnung, was ich jetzt machen soll.«

»Ich bin Ärztin.«

Sekundenlang starrte er sie an wie eine Erscheinung. Dann zeigte sich Erleichterung auf seinem Gesicht.

»Kommen Sie!« Er wandte sich um und lief zurück in die Richtung, aus der er gekommen war. Er schien vorauszusetzen, dass Andrea ihm folgte, sah sich nicht nach ihr um.

Natürlich folgte sie ihm. Sie hegte keinen Zweifel an seinen Worten.

Die rostige Tür stand so weit offen, dass sie die Halle betreten konnte. Obwohl die meisten Fensterscheiben an der Längsfront der Halle nicht mehr vorhanden waren, fiel nur wenig Licht ins Innere. Es reichte, um Palettenstapel und verschimmelte Kartons zu erkennen. Die Luft war erfüllt von Moder und Verfall.

Das Dach, getragen von rostigen Stahlträgern, schien undicht zu sein. Andrea umrundete eine riesige, ölig schimmernde Pfütze. Sie musste aufpassen, nicht in die Scherben einer Bierflasche zu treten. Den Mann konnte sie nicht mehr sehen, dafür vernahm sie jetzt lautes Stöhnen und hörte den Mann reden.

Sie folgte den Stimmen. Hinter einem der Palettenstapel saß auf einer schmutzigen Matratze ein junges Mädchen, das beide Hände auf den gewölbten Bauch gepresst hatte.

Das hochschwangere Mädchen war höchstens sechzehn Jahre alt. Neben ihr hockte ein Junge mit hilfloser Miene und strich über ihren Arm.

Andrea sah sich nur kurz um und registrierte die leeren Flaschen, die als Kerzenhalter dienten. Vergammelte Pizzakartons und Getränkedosen zeigten, dass die beiden jungen Leute sich in dieser Fabrikhalle häuslich eingerichtet hatten.

Die Notärztin überlief ein Schauer. Wie konnten die beiden es hier nur aushalten. Sie beugte sich zu dem jungen Mädchen und ergriff dessen Hände. »Ich bin Andrea Bergen«, stellte sie sich vor. »Ich bin Ärztin.«

Das Mädchen begann zu weinen. »Ich kann mir keinen Arzt leisten.«

Andrea schüttelte den Kopf. »Daran sollst du jetzt nicht denken. Wie weit bist du denn?«

»Achter Monat.« Das Mädchen zuckte mit den Schultern. »Glaube ich!« Erneut stöhnte sie laut auf.

Es fiel Andrea auf, dass sie in Monaten und nicht in Schwangerschaftswochen rechnete. Sie fragte sich, ob das Mädchen seit Beginn ihrer Schwangerschaft jemals untersucht worden war.

Das Mädchen stöhnte erneut auf, ihre Hände drückten sich tief in ihren Unterleib. »Das sticht und brennt«, stieß die junge Frau hervor. »Am Anfang hatte ich das nur auf der linken Seite, jetzt ist es auf beiden Seiten.« Mit weit aufgerissenen Augen starrte es die Ärztin an. »Sind das Wehen?«

Andrea Bergen schüttelte den Kopf. »Ich glaube nicht. Aber wir sollten dich so schnell wie möglich ins Krankenhaus bring …«

»Das geht doch nicht!« Das Mädchen schüttelte heftig den Kopf. »Ich habe kein Geld …!«

»Und ich habe dir schon mehrfach gesagt, dass das keine Rolle spielt«, mischte sich der Mann ein. »Sei vernünftig, Nele! Denk an dein Baby!«

Nele begann zu weinen, sagte aber nichts mehr.

Andrea Bergen hatte das Gefühl, dass das Mädchen noch etwas anderes quälte als die fehlende Krankenversicherung.

»Nele«, sprach sie das Mädchen jetzt mit seinem Namen an. »Du musst keine Angst haben, alles wird gut. Ich sorge dafür, dass du ins Elisabeth-Krankenhaus kommst. Da arbeite ich und kann mich dort um dich kümmern. Vertrau mir einfach!«

Ein winziger Hoffnungsfunke zeigte sich in den Augen des Mädchens.

Fragend schaute Andrea Bergen den Mann an. »Wie können wir Hilfe rufen? Ihr Handy hat keinen Empfang, bei meinem ist der Akku leer, und mein Auto springt auch nicht an.«

»Ich kümmere mich darum!« Der Junge neben Nele sprach zum ersten Mal. »Wen soll ich anrufen?«

»Hast du ein Handy?«, fragte Andrea Bergen.

Der Junge schüttelte den Kopf. »Aber ich kenne hier ein paar Leute und weiß, wer eines hat. Sagen Sie mir nur, wen ich anrufen soll.«

Andrea Bergen nannte ihm die Nummer der Leitstelle und gab ihm die Informationen vor, die er weitergeben sollte.

Der Junge lief los, offensichtlich froh, dass er etwas tun konnte.

Fünfzehn Minuten später waren die Kollegen da. Clemens Stellmacher, Andrea Bergens Notarzt-Kollege, hatte heute Dienst. Andrea teilte ihm kurz mit, was sie wusste. Der Kollege überprüfte Blutdruck und Puls des Mädchens, tastete ebenfalls ihren Bauch ab und teilte Andreas Einschätzung, dass keine unmittelbare Gefahr bestand. Trotzdem hielt auch er es für richtig, dass Nele ins Krankenhaus gebracht wurde.

Andrea begleitete das Mädchen. An ihren Wagen, den sie in dieser Gegend zurücklassen musste, verschwendete sie keinen Gedanken.

***

»Günter!« Richard Sander tippte auf das Foto.

»Ja, Papa, das ist Onkel Günter.« Marisa freute sich und blätterte eine Seite weiter zu den Bildern der letzten Geburtstagsfeier ihrer Mutter. Auf einem der Fotos stand sie selbst neben ihrer Mutter.

Richard Sander runzelte die Stirn. »Wer sind die Leute.«

Marisa war Ärztin. Sie kannte die Diagnose und wusste genau, dass der Zustand ihres Vaters unheilbar war. Trotzdem traf die Enttäuschung sie in solchen Situationen jedes Mal wie ein Schlag.

»Das sind Mama und ich!« Marisa blieb geduldig, auch wenn sie mit den Tränen kämpfte.

Ihr Vater sah auf, in seinen Augen lag kein Erkennen. »Wer sind Sie? Was wollen Sie von mir?«

»Ich bin Marisa, deine Tochter!«

Richards Blick wurde misstrauisch. »Ich habe keine Tochter«, behauptete er.

Das tat richtig weh, auch wenn sie genau wusste, dass es nur an seiner Alzheimerkrankheit lag. Er hatte vergessen, wer sie war, erkannte ganz oft auch ihre Mutter nicht und wusste meistens nicht einmal, wo er sich befand.

»Lass es gut sein, Kind!« Marisa spürte die Hand ihrer Mutter auf ihrer Schulter. »Heute ist ein besonders schlechter Tag.«

Das sagte ihre Mutter immer. Ganz so, als gäbe es gute und schlechte Tage. Vielleicht gab es die auch. Tage, an denen ihr Vater sich ein wenig besser erinnerte, aber das waren nur kurze Momente. Lichtblicke, die ihn für Minuten ins Hier und Jetzt eintauchen ließen, bevor die Vergesslichkeit wieder Besitz von ihm ergriff.

Marisa war zu selten da, um diese Augenblicke mitzuerleben. Sie erhob sich und umarmte ihre Mutter. Dann schauten sie beide zu Richard, der das Album durchblätterte und die Fotos mit leerem Blick betrachtete. Plötzlich schlug er es zu, legte es auf den Tisch und erhob sich. »Ich gehe jetzt nach Hause!«

»Ich bringe dich nach Hause.« Karin Sander griff nach seinem Arm und führte ihn aus dem Raum. Marisa folgte den beiden in das Schlafzimmer der Eltern.

Ihr Vater drehte sich um und wollte wieder hinaus. »Ich will nach Hause«, verlangte er.

»Du musst dich erst ein bisschen ausruhen, sonst ist der Weg zu anstrengend für dich.« Karin tätschelte seinen Arm. In ihren Augen lag nichts als Liebe für den Mann, der im Moment nicht einmal wusste, wer sie war.

Richard schien über den Vorschlag nachzudenken. Dann legte er sich tatsächlich hin und schloss die Augen. Die beiden Frauen verließen das Zimmer, und Karin zog leise die Tür hinter sich zu.

»Wie hältst du das nur aus?«, fragte Marisa.

Ihre Mutter zuckte mit den Schultern. Sie sah traurig aus. »Ich liebe ihn.«

»Aber du wirst das auf Dauer nicht alleine bewältigen können. Ich würde dir so gerne mehr helfen.«

»Wie soll das möglich sein?« Karin schüttelte den Kopf. »Mal abgesehen von deinem anstrengenden Beruf hast du ein Recht auf ein eigenes Leben.«

Marisa zog die Augenbrauen zusammen. »Ihr seid meine Eltern, ihr gehört zu meinem Leben dazu!«

Ihre Mutter strich ihr über die Wange und lächelte. »Du weißt genau, was ich meine. Mach dir keine Sorgen, im Moment schaffe ich das mithilfe des Pflegedienstes ganz gut.«

»Und ich muss leider los«, stellte Marisa mit einem Blick auf ihre Armbanduhr fest. »In einer halben Stunde beginnt mein Dienst.«

Marisa war Nuklearmedizinerin. Sie hatte die Stelle im Elisabeth-Krankenhaus vor allem wegen der Nähe zu ihrem Elternhaus angenommen und diese Entscheidung bisher nicht bereut. Sie fühlte sich in dem Krankenhaus wohl und verstand sich mit den meisten Kollegen sehr gut.

Ihre Mutter begleitete sie zur Tür. Vorher nahm sie den Hausschlüssel aus einem der Schuhe, die neben der Haustür standen. Seit Richard das Haus einige Male unbemerkt verlassen hatte, wurde die Tür abgeschlossen und der Schlüssel versteckt.

»Ich frage mich immer, wohin er will, wenn er davon sprich, nach Hause zu gehen«, sagte Marisa nachdenklich. »Das hier ist doch sein Zuhause.« Sie selbst hatte die ersten Jahre ihres Lebens in Spanien verbracht, wo sie auch zur Welt gekommen war. Das wusste sie nur aus den Erzählungen ihrer Eltern, erinnern konnte sie sich daran nicht. Hier war ihr Zuhause, mit dem sie die Erinnerung an eine glückliche Kindheit verband.

»Vielleicht will Papa zurück nach Spanien«, überlegte Marisa. »Oder meint er vielleicht sogar sein eigenes Elternhaus?«

»Wahrscheinlich nicht«, erwiderte ihre Mutter. »Dr. Felten hat mir erklärt, dass viele demenzkranke Menschen nach Hause gehen wollen.«

Dr. Felten war der Hausarzt ihrer Eltern.

»Vielleicht sollten wir mit Papa die Orte besuchen, die in seiner Jugend eine Bedeutung für ihn hatten«, schlug Marisa vor. »Vielleicht beruhigt ihn das ein bisschen.«

Karin Sander schüttelte entschieden den Kopf. »Keine Experimente«, sagte sie in einem für sie ungewohnt harten Ton, der sie selbst zu erschrecken schien. Sie hielt inne, atmete tief durch und brachte ein erzwungenes Lächeln zustande. »Tut mir leid«, entschuldigte sie sich. »Ich habe Angst, dass wir Papa mit solchen Aktionen überfordern und so etwas eher negative Auswirkungen auf ihn hat.«

»Ich hätte mich für ein anderes Fachgebiet entscheiden sollen.« Marisa seufzte tief auf. »Ich bin Ärztin und kann trotzdem nichts für Papa tun.«

»Du weißt, dass seine Krankheit nicht heilbar ist. Ich bin froh, dass du in einem medizinischen Bereich arbeitest, in dem du Menschen wirklich helfen kannst.«

Marisa umarmte ihre Mutter zum Abschied. »Ich komme am Wochenende«, versprach sie. »Aber ruf mich an, wenn du mich vorher brauchst.«

»Schön, dass du da warst, mein Kind! Ich bin so froh, dass du jetzt in unserer Nähe wohnst.«

»Ich auch!« Marisa gab ihrer Mutter einen Kuss und machte sich auf den Weg. Jetzt musste sie sich wirklich beeilen, wenn sie noch pünktlich zum Dienst erscheinen wollte.

***

»Andrea!«

Hildes Stimme war bis in die obere Etage zu hören, als sie im Treppenhaus laut nach ihrer Schwiegertochter rief.

Andrea lehnte sich über das Treppengeländer.

»Da ist Besuch für dich.« Hilde kam ein paar Stufen nach oben und flüsterte: »Ein junger Mann. Wenn du mich fragst, sieht der nicht sehr vertrauenerweckend aus.«

Andrea folgte ihrer Schwiegermutter nach unten. Besagter junger Mann stand im Flur, er hatte die Kapuze seines Pullovers über den Kopf gezogen. Er trat nervös von einem Bein aufs andere und schien sich unwohl zu fühlen.

Unsicher schaute er Andrea an und streckte ihr die Wagenschlüssel entgegen. »Ich habe Ihr Auto gebracht.«

Überrascht nahm Andrea ihren Schlüssel. »Woher hast du den? Und woher weißt du überhaupt, wo ich wohne?« Sie schaute dem jungen Mann ins Gesicht und fand, dass er noch sehr jung aussah. »Darfst du überhaupt schon fahren?«

Er schüttelte verlegen den Kopf. »Sie haben den Schlüssel stecken lassen. Ihre Adresse habe ich aus dem Internet.«

Andrea registrierte, dass er die letzte Frage ignorierte. »Wie heißt du eigentlich?«

»Leo!« Er nannte nur seinen Vornamen.

»Hast du wirklich den Schlüssel stecken lassen?« Hilde schaute Andrea entgeistert an.

»Ja.« Andrea nickte schuldbewusst. »Zuerst die Autopanne, dann das schwangere Mädchen. Ich habe den Schlüssel einfach vergessen. Außerdem sprang der Wagen sowieso nicht mehr an.« Bei dem letzten Satz schaute sie dem Jungen wieder ins Gesicht.

Der verzog den Mund zu einem schiefen Grinsen. »Ich kann ganz gut mit Autos«, sagte er. »Ich hab mal eine Lehre als Mechatroniker angefangen. Es lag an der Benzinpumpe. Jetzt ist alles wieder in Ordnung.«

Der Junge rührte sie.

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