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Notärztin Andrea Bergen - Folge 1287

Aus den Aufzeichnungen der Notärztin

Eigentlich hat der Abend mit meiner Kollegin Sophie so fröhlich begonnen, endlich können wir zwei wieder einmal ungestört miteinander plaudern. Aber die gute Stimmung ist dahin, als Sophie plötzlich einen schrillen Schrei ausstößt und wie gebannt zum Restaurantfenster schaut. Und da sehe ich ihn auch: Draußen, ganz dicht an der Scheibe, steht ein Mann und starrt herein – das Gesicht kreidebleich, der Blick geradezu hasserfüllt! Sophie muss mir nicht sagen, wer dieser Mann ist; ich weiß es auch so: Achim Neumann, Sophies Exfreund, der die Trennung von ihr einfach nicht verwinden kann. Bisher habe ich Sophies Klagen über ihn nicht ernst genommen – doch ich habe mich geirrt: Diesem Mann ist alles zuzutrauen! Plötzlich habe ich Angst um Sophies Leben …

Aus den Aufzeichnungen der Notärztin

»Neue Arbeit, neues Glück«, sagte Sophie Brandt zu sich selbst. Sie breitete die Arme aus und drehte sich im Kreis.

»Du scheinst dich schon richtig wohlzufühlen!«

Sophie fuhr erschrocken herum, lachte erleichtert auf, als sie Dr. Andrea Bergen, die Notärztin des Elisabeth-Krankenhauses, erkannte.

»Ich weiß, ich benehme mich albern.« Sie lief auf Andrea Bergen zu und umarmte sie. »Ich bin dir so dankbar, dass du mir diesen Job besorgt hast.«

»Es ist nur für ein paar Monate«, wandte Dr. Bergen ein. »Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob es richtig war, dass du dafür deine feste Stelle in Berlin aufgegeben hast.«

»Sicherheit ist gut und schön, macht aber nicht immer glücklich.« Sophie versuchte, die eigene Unsicherheit, die Andrea Bergen gerade in Worte gefasst hatte, wegzulächeln. »Manchmal muss man eben ein Risiko eingehen. Außerdem habe ich Zeit, mir wieder eine feste Anstellung zu suchen. Bis der Kollege, für den ich hier einspringe, zurückkehrt, dauert es schließlich ein paar Monate.«

Dr. Dietmar Krug hatte sich zu einem Seminar in New York angemeldet, das mehrere Monate dauerte und auch die Arbeit in einem amerikanischen Krankenhaus beinhaltete. Das war schon seit einiger Zeit sein Traum gewesen, aber bisher wäre die Verwirklichung nur möglich gewesen, wenn er dafür seine Stelle am Elisabeth-Krankenhaus aufgegeben hätte.

Das Krankenhaus konnte es sich weder leisten, einen zusätzlichen Arzt für die Notaufnahme einzustellen, noch konnte dort eine Stelle monatelang unbesetzt bleiben.

Sophie Brandt hatte von Dr. Krugs Vorhaben durch ihre ehemalige Kommilitonin Andrea Bergen erfahren, als die beiden sich zufällig auf einem Kongress in Berlin getroffen hatten. Genau zum richtigen Zeitpunkt, denn Dietmar Krug wollte das Seminar gerade absagen.

Sophie arbeitete zu dem Zeitpunkt in einem Berliner Krankenhaus, passenderweise auch da in der Notaufnahme, aber sie plante zu diesem Zeitpunkt bereits den Umzug an den Rhein, weil hier der Mann lebte, in den sie sich vor etwas mehr als einem Jahr verliebt hatte.

Ein Lächeln zog über ihr Gesicht, als sie an Achim dachte. Er tat ihr gut. Es war richtig, dass sie hierher gezogen war, um ihm und sich die Gelegenheit zu geben, einander besser kennenzulernen und endlich mit ihrer Vergangenheit abzuschließen.

»Wenn ich dein Lächeln sehe, ahne ich, an wen du denkst«, drang Andreas Stimme in ihre Gedanken. »Wann lerne ich den fantastischen Achim denn mal kennen?«

»Wir könnten doch mal zu viert etwas unternehmen.« Sophie grinste. »Sofern unsere Schichtpläne so etwas je zulassen. Ich habe zum Beispiel am Wochenende frei.«

Andrea zuckte bedauernd die Schultern. »Ich leider nicht.«

»Und darauf das Wochenende habe ich Dienst.«

»Lass uns kurzfristig etwas ausmachen, wenn wir beide freihaben«, schlug Andrea vor.

Sophie war einverstanden. Als Andrea sich verabschiedete, hielt Sophie sie auf. »Vielen Dank, dass du mir die Stelle hier vermittelt hast.«

»Das war kein großer Akt«, erwiderte Andrea. »Und ich freue mich, dass du jetzt in der Nähe bist. Während des Studiums hatten wir ziemlich viel Spaß miteinander, und als ich dich auf dem Kongress traf, war das so, als hätte es die ganzen Jahre, die dazwischenliegen, nicht gegeben.«

Genau das Gefühl hatte Sophie auch gehabt. Andrea war ihr vom ersten Moment an so vertraut gewesen wie damals. Sie hatten in Berlin eine ganze Nacht damit verbracht, zu quatschen und sich gegenseitig zu erzählen, wie es ihnen ergangen war.

»Wenn es etwas gibt, was ich wirklich bedauert habe, dann die Tatsache, dass ich den Kontakt zu dir verloren habe«, sagte Andrea, bevor sie ging.

Sophie schaute ihr sinnend nach. Ja, das bedauerte sie auch, aber es gab da etwas, was sie weitaus mehr bedauerte. Die Sache mit Ben …

… ist endgültig vorbei und Geschichte!, ermahnte sie sich selbst. Sie musste endlich aufhören, an ihn zu denken. Er spielte in ihrem Leben keine Rolle mehr!

Kurz darauf wurde der erst Patient zu ihr gebracht, und von da an wurde es so hektisch, dass Sophie keine Zeit mehr hatte, mit ihrer Vergangenheit zu hadern.

***

Die Farbe der Wände und des Linoleumbodens war undefinierbar. Eindeutig scheußlich, aber in einem Ton, der nicht zu bestimmen war.

Lange Gänge, Sitzreihen an den Wänden. Trostlos! Das galt für die Umgebung ebenso wie die Gesichter der Menschen, die auf den Stühlen an der Wand Platz genommen hatten.

Nie hätte Nick Schieren es sich träumen lassen, dass er hier einmal landen würde. Auf einem der Gänge im Jobcenter, inmitten anderer Arbeitsloser, zu denen er nun auch gehörte.

Anfangs hatte er seine Blicke umherstreifen lassen. Neugierig, aber auch beschämt und hoffend, dass ihn hier niemand sah, der ihn kannte. Zuerst verstohlen, doch dann ganz unverhohlen hatte er sich seine Leidensgenossen angesehen. Niemand erwiderte seinen Blick.

Plötzlich ertappte er sich dabei, dass er sich inzwischen den anderen Arbeitslosen angepasst hatte und ebenso trübsinnig vor sich hinstarrte wie alle anderen. Nicht einmal eine halbe Stunde hatte es gebraucht, bis die allgemeine Trübsal auch von ihm Besitz ergriffen hatte.

Er sah auf den grünen Zettel in seiner Hand, den er gleich am Eingang hatte ziehen müssen. Die Zahl zweihundertsiebenunddreißig war darauf gedruckt. Irgendwann, so war ihm mitgeteilt worden, würde diese Nummer laut aufgerufen werden, und dann sollte er in Büro Nummer zwölf gehen.

Wie lange das dauern würde, hatte ihm die Dame an der Anmeldung nicht sagen können, aber dass er sich würde gedulden müssen, wurde ihm klar, als in diesem Moment die Nummer einhundertsiebzehn aufgerufen wurde.

»Wie lange dauert das in der Regel?«, fragte er den Mann, der neben ihm saß.

»Es dauert so lange, wie es eben dauert«, lautete die mürrische Antwort.

»Na ja, dann …« Nick schluckte die weiteren Worte, die ihm auf der Zunge lagen, lieber hinunter. »Danke«, fügte er hinzu. Die unüberhörbare Ironie prallte jedoch an seinem Sitznachbarn ab.

Nicks Schultern sackten herunter, er spürte lähmende Müdigkeit in den Knochen, obwohl er in der vergangenen Nacht ausreichend geschlafen hatte. Ihm wurde klar, dass ihn zusammen mit der schlechten Luft auf dem Gang auch die Atmosphäre hier schläfrig machte.

»Nummer einhundertachtzehn!«

Immerhin schien es ziemlich schnell voranzugehen. »Nummer einhundertachtzehn« kam bereits nach fünf Minuten zurück auf den Gang und wirkte nicht besonders erfreut, sondern eher ziemlich sauer.

»Verdammte Beamtenbrut!«, brummte er leise, als er mit gesenktem Kopf an Nick vorbeiging.

Nick atmete tief durch und nahm sich vor, völlig unvoreingenommen zu bleiben und vor allem nicht zuzulassen, dass er hier noch einmal herkommen musste. Was er nur verhindern konnte, wenn er ganz schnell einen Job fand.

Genau deshalb bin ich ja hier, dachte er und verdrängte den Gedanken daran, dass er auch hier war, um Geld für den Fall zu bekommen, dass er nicht sofort wieder eine Arbeit fand. Weil die Miete bezahlt werden musste, der Strom, die Krankenkasse …

Ich bin hier, weil ich einen Job suche!

Nick wollte sich auf das Wesentliche konzentrieren, und das war für ihn die Arbeit. Geld war auch wichtig, aber er wollte am Ende des Monats das Gefühl haben, dass er dafür mehr getan hatte, als auf einem trostlosen Gang herumzusitzen.

Geschlagene zweieinhalb Stunden musste Nick warten, bis seine Nummer aufgerufen wurde. Er setzte ein freundliches Lächeln auf, bevor er das Büro betrat, weil er sich schon dadurch von den anderen Besuchern abheben wollte. Außerdem, so fand er, konnte Freundlichkeit nie schaden. Dann klopfte er an, erhielt aber keine Antwort.

Er öffnete die Tür. Ein kleines Büro, in dem es ebenso dumpf roch wie auf dem Gang. Auf der Fensterbank fristete ein Ficus ein kümmerliches Dasein und verstärkte den wenig erfreulichen Blick auf den Hinterhof, den sich das Jobcenter mit einem Schlachthof teilte.

Die Frau hinter dem Schreibtisch wirkte müde und lustlos. Es war ihr anzusehen, dass ihr das, was sie hier machen musste, selbst keinen Spaß bereitete.

Sie antwortete auf seinen Gruß mit einem knappen Nicken, ohne den Blick von ihrem Monitor zu wenden.

Nick setzte sich auf den freien Stuhl vor ihrem Schreibtisch und wartete darauf, dass sie das Gespräch begann.

»Wie ich sehe, haben Sie als technischer Zeichner bei der Mobruck GmbH gearbeitet.«

»Die Firma musste leider Konkurs anmelden.«

»Ja, sehr bedauerlich.« Die Frau hinter dem Schreibtisch seufzte tief auf. »Als hätte ich so nicht schon genug zu tun!« Es klang, als machte sie dieser Konkurs persönlich betroffen.

Für Nick schuf das etwas Verbindendes zwischen ihnen. Erst jetzt sah er das Namensschild, das so neben dem Monitor und einer Schale mit Stiften platziert war, dass es nicht sofort ins Auge fiel.

»Frau Seilfried!«, sprach er sie direkt mit ihrem Namen an. Etwas, das sie offensichtlich nicht gewohnt war, den diesmal wandte sie den Blick vom Monitor und schaute ihn direkt an.

»Ich brauche einen Job!«

»Ich betreue zweihundert Arbeitslose, die brauchen alle einen Job.«

Der kurze Moment, in dem er sich mit Frau Seilfried verbunden gefühlt hatte, war vorbei. Nick runzelte die Stirn. »Und die wollen alle arbeiten?«

Wieder schaute Frau Seilfried ihn an, und plötzlich umspielte die Andeutung eines Lächelns ihre Lippen. »Nein«, gab sie ehrlich zu. »Nicht alle!«

»Ich will arbeiten«, sagte Nick entschlossen. »Und zwar so schnell wie möglich.«

»Technische Zeichner werden gerade eher nicht gesucht«, wandte sie ein.

»Das ist mir egal.« Nick hatte nicht vor, hier ohne ein Jobangebot rauszugehen. »Ich nehme jede Stelle, die ich kriegen kann.«

***

Dr. Andrea Bergen grinste, als sie am Büro ihrer Kollegin, mit der sie auch privat befreundet war, vorbeikam, und sah, wie Lore Keller, die Oberärztin der Inneren Station, an einem Lebkuchen knabberte. Als sie das Büro betrat und Lore sie bemerkte, versuchte sie ganz schnell, das restliche Stück in ihrer Kitteltasche zu verstecken.

»Zu spät!« Andrea lachte. »Ich habe dich auf frischer Tat erwischt.«

»Ist mir jetzt auch egal.« Lore betrachtete das Stück in ihrer Hand, steckte es sich schließlich in den Mund. »Das war es dann mit meiner Diät«, stellte sie fest, nachdem sie es runtergeschluckt hatte.

»Warum machst du überhaupt so einen Quatsch?« Andrea schüttelte verständnislos den Kopf.

Lore Keller stand hinter ihrem Schreibtisch auf und strich sich über die Hüften. »Ich habe zwei Kilo zugenommen, die müssen runter.«

»Und deshalb machst du jetzt eine Lebkuchendiät?«

»Nein, aber wir beide wollten doch zu diesem neuen Chinesen nächste Woche. Du weißt doch, wie sehr ich asiatische Küche liebe. Und wenn ich dann wieder schlemme, sind weitere Kilos auf meinen Hüften. Und bald kommen die Vorweihnachtszeit, Weihnachten …«

»Schon gut!« Andrea winkte ab. Plötzlich fiel ihr etwas ein. »Wäre es dir recht, wenn ich Sophie Brandt mitbringe?«

»Die neue Kollegin in der Notaufnahme? Kennst du sie näher?«

»Ich habe mit Sophie studiert. Sie ist sehr nett, du wirst sie mögen«, versicherte Andrea.

»Klar, bring sie mit!« Lore lächelte. »Machen wir einen Mädelsabend!«

»Ich muss los«, sagte Andrea hastig, als sich der Piepser in ihrer Tasche meldete.

»Vielleicht sollte ich auch mal eine Zeit lang als Notärztin arbeiten.« Lore seufzte tief auf und betrachtete Andrea von Kopf bis Fuß. »Immer auf dem Sprung. Da müsste ich mir wahrscheinlich auch keine Sorgen mehr um meine Figur machen.«

Andrea lachte, aber als sie Lores Büro verließ, dachte sie bereits nicht mehr an Lores Diät und stellte sich innerlich auf den nächsten Einsatz ein.

***

»Tim, dein Lehrer hat mich angerufen.« Ira Wilhelm stemmte beide Hände in die Hüften. Vorwurfsvoll blickte sie ihren Sohn an. »Du hast die Schule geschwänzt.«

Der Zwölfjährige stöhnte entnervt auf. »Aber nur Geschichte!« Das klang so, als würde das alles erklären und rechtfertigen. »Und die anderen haben mitgemacht.«

»Was die anderen machen, ist mir egal!« Ira versuchte, ihrer Stimme den Klang strenger Autorität zu verleihen. Tim durfte auf keinen Fall merken, wie hilflos sie sich gerade fühlte, weil sie dann vollends verloren hatte. Verflixt, wenn sie vorher gewusst hätte, wie schwer es als Alleinerziehende war …

Ja, was dann?, schoss es ihr durch den Kopf. Hättest du dich dann nicht von Heiner scheiden lassen? Wäre es wirklich so viel einfacher gewesen an der Seite eines unzuverlässigen Mannes, der nicht das geringste Interesse an seinem Sohn hatte?

Ira sah das Aufleuchten in den Augen ihres Sohnes. Ihr langes Schweigen vermittelte ihm wahrscheinlich tatsächlich so etwas wie Unsicherheit.

»Du hast Hausarrest«, sagte sie streng. »Und dein Taschengeld für diese Woche ist auch gestrichen.«

»Aber ich muss mir Sachen für die Schule kaufen.«

»Was du für die Schule brauchst, bekommst du von mir.« Ira blieb fest. »Sag mir, was du brauchst, ich kaufe es.«

»Wir wollten aber ins Kino, Lukas, Noah und ich. Nächsten Samstag, dafür brauche ich auch Geld.«

»Dafür brauchst du kein Geld.« Ira schüttelte den Kopf. »Hausarrest«, erinnerte sie ihn.

»Du bist gemein«, stieß Tim hervor.

»Ja, dann bin ich eben gemein.« Ira schaffte es, sich völlig ungerührt zu zeigen, auch wenn ihr die offensichtliche Enttäuschung ihres Sohnes selbst wehtat.

Tim gab nicht auf. »Alle haben den Geschichtsunterricht geschwänzt.«

»Und wenn alle von …« Ira brach ab. Wie hatte sie diesen Satz gehasst, wenn sie ihn früher von ihrem Vater zu hören bekam, und jetzt hätte sie ihn beinahe selbst ausgesprochen.

»Wenn alle von der Brücke springen, machst du das dann auch?«

Sie war selbst oft mit den Ausflüchten ihres Sohnes gekommen und hatte beteuert, sie hätte nur deshalb etwas gemacht, weil es alle anderen auch gemacht hatten. Meistens hatte das sogar gestimmt, und sie glaubte auch ihrem Sohn, dass es bei ihm so war. Sie konnte sogar nachvollziehen, wie schwer es war, sich dem Gruppendruck zu entziehen.

Trotzdem durfte sie jetzt keinen Rückzieher machen, sie musste konsequent bleiben.

»Konsequenz ist das Wichtigste in einer Erziehung!«

Ach, Papa, führte sie in Gedanken Zwiegespräche mit ihrem Vater. Lass mich damit doch endlich in Ruhe!

»Nur weil du es nicht hören willst, heißt es nicht, dass es nicht richtig ist!«

Ira lächelte unwillkürlich. Sie vermisste ihren Vater schmerzlich. Nach langem Kampf gegen seine Krebskrankheit war er vor drei Jahren verstorben. Für ihn war es eine Erlösung gewesen.

Für sie selbst auch, aber das hatte sie erst sehr viel später erkannt, nachdem der Schmerz nicht mehr ganz so stark gewesen war.

Kurz vor seinem Tod hatte ihr Vater endlich die Worte gesagt, die sie seit ihrer Kindheit von ihm hören wollte.

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