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Notärztin Andrea Bergen - Folge 1285

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. In meinen Träumen bist du noch bei mir
  4. Vorschau

Aus den Aufzeichnungen der Notärztin

Endlich ist Sina Marquardt aufgewacht – nach langen, quälenden Monaten –, und sie scheint nach dem Koma keine bleibenden Schäden davongetragen zu haben! Ihrer vollständigen Genesung steht offenbar nichts im Wege. Uns allen am Elisabeth-Krankenhaus ist ein Stein vom Herzen gefallen, doch am glücklichsten ist unser junger Pfleger Alex, der Sina all die Monate geradezu aufopferungsvoll gepflegt hat …

Heute, nur einen Tag später, ist meine Euphorie verpufft und die Bestürzung umso größer: Sina Marquardt hat offenbar ihr Gedächtnis verloren! Zehn Jahre ihres Lebens sind in ihrer Erinnerung völlig ausgelöscht! Das Letzte, an das sie sich erinnert, sind eine rätselhafte Party, ein gellender Schrei und ein Sturz ins Bodenlose! Und ihr Mann, Sven Marquardt, ist für sie ein Fremder, der ihr offenbar namenlose Angst einjagt …

Aus den Aufzeichnungen der Notärztin

»Party!«, rief Olivia Kant und tänzelte mit erhobenen Armen zu Christina Stürmers Hit Ich lebe auf Sina zu.

Sina kam ihrer besten Freundin entgegen und umarmte sie. »Endlich!« Sie musste rufen, um sich bei der lauten Musik verständlich zu machen. »Warum kommst du so spät?«

Olivia verdrehte die Augen und schüttelte den Kopf mit den roten Locken. »Ben hat genervt. Er kommt mit unserer Trennung nicht zurecht.«

Sina spürte einen feinen Stich. Ben hatte ihr gefallen, aber sie war überhaupt nicht dazu gekommen, ihn näher kennenzulernen, weil Olivia plötzlich mit ihm gegangen war, und damit war er für Sina natürlich tabu gewesen – genauso wie ein Jahr zuvor Christian.

Das war ihr nicht das erste Mal passiert, und es lag sicher nur daran, dass sie und Olivia den gleichen Männergeschmack hatten. Als Sina sich ein Jahr vorher in Christian verliebt hatte, war plötzlich auch Olivia mit ihm zusammen gewesen.

Beide Männer, Christian und Ben, waren für Sina nicht mehr infrage gekommen, nachdem sie sich für Olivia entschieden hatten. Sina wusste, dass das umgekehrt auch für ihre Freundin galt, und es war nicht Olivias Schuld, dass die Männer sie attraktiver fanden.

Sinas Blicke folgten der Freundin, als sie sich tänzelnd durch den Kellerraum bewegte. Olivia trug helle Shorts, ein pinkfarbenes, bauchfreies Top, und ihre roten gelockten Haare umrahmten das schmale Gesicht mir den schrägen Katzenaugen. Olivia war nicht im klassischen Sinn schön, aber sie besaß etwas, was die Männer anzog.

Sina fand sich im Vergleich zu ihrer Freundin langweilig. Blond und schlank, aber im Gegensatz zu Olivia betonte sie ihre Figur nicht und kleidete sich auch nicht besonders auffallend. Wie die meisten ihrer Freunde trug sie auch auf dieser Party einfache Jeans und darüber ein T-Shirt.

Die offizielle Abifeier lag bereits zwei Wochen hinter ihnen. Das hier war der inoffizielle Teil, ohne Lehrer und Eltern, und es war der endgültige Abschluss ihrer gemeinsamen Schulzeit, bevor sie alle auseinandergingen.

Die meisten wollten studieren, einige hatten Ausbildungsplätze in Aussicht, alle versprachen sich gegenseitig, dass sie sich nie aus den Augen verlieren würden.

Sina fragte sich, ob ihre Klassenkameraden wirklich daran glaubten. Sie selbst war froh, dass sie wenigstens den Kontakt zu Olivia nicht verlieren würde. Sie hatten sich beide für ein Jurastudium in Trier entschieden und bereits eine gemeinsame Wohnung im Studentenwohnheim gemietet. Das ganze wundervolle Leben lag vor ihnen.

Olivia drückte ihr ein gefülltes Bierglas in die Hände.

»Du schaust wieder drein, als wolltest du gerade alle Weltprobleme lösen.« Olivia lachte. »Trink lieber!«

Sina hob das Glas an die Lippen, nippte einen Schluck und verzog angewidert das Gesicht. Sie mochte Bier nicht besonders und stellte das Glas auf der improvisierten Theke ab.

»Willst du etwas anderes?« Marc, der den Platz hinter dem Tresen eingenommen hatte, schaute sie fragend an.

Sina nickte. »Eine Cola«, bat sie.

Marc nickte. Kurz darauf stellte er ein volles Glas vor sie hin.

Sina trank einen Schluck. »Das ist aber nicht nur Cola«, sagte sie.

»Cola mit Schuss.« Marc grinste. »Schmeckt es dir nicht?«

Sina probierte noch einen Schluck. Es schmeckte ihr bedeutend besser als das bittere Bier, und so protestierte sie auch nicht, als Marc ihr das Glas gleich wieder füllte, nachdem sie es ausgetrunken hatte.

Zwischendurch ließ sie sich von Olivia mitten in den Raum ziehen, tanzte dort ausgelassen mit ihr und anderen Klassenkameraden. Die Luft war erfüllt von Musik, lauten Stimmen, Gelächter und Zigarettenqualm, der in den Augen brannte. Die Tür nach draußen stand weit offen, trotzdem kam kaum frische Luft in den Raum.

»Ich geh mal raus!«, rief Sina ihrer Freundin zu.

»Ich komme mit«, brüllte Olivia zurück.

Zusammen bahnten sie sich einen Weg bis zur Treppe. Olivia lief jetzt vor, kicherte laut, als sie Pascal und Miriam erblickte, die auf der Treppe saßen und miteinander knutschten.

Sina spürte hier draußen erst richtig, dass sie zu viel getrunken hatte. Sie musste das Treppengeländer mit beiden Händen umklammern und sich nach oben ziehen, bis sie zu der Stufe kam, auf der Pascal und Miriam saßen. Die beiden waren so miteinander beschäftigt, dass sie sich nicht stören ließen.

Sina nahm ihre Hände vom Treppengeländer, trippelte auf der Stufe vorsichtig nach rechts, um sich da an der Wand abzustützen – und dann spürte sie nur noch, wie sie das Gleichgewicht verlor. Sie kippte nach hinten, schrie erschrocken auf, ruderte wild mit den Armen und stürzte rücklings ins Bodenlose.

Hart schlug sie auf. Ihr ganzer Kopf schien in einem Meer aus grellen Farben zu explodieren. Dann kam die schwarze Wand, schob sich vor die grellen Lichtblitze und hüllte sie in schmerzlose Stille ein.

***

»Ich kann nicht!« Annis Stimme klang genervt. Offensichtlich bemerkte sie das selbst, denn sie fügte weitaus freundlicher hinzu: »Versteh doch bitte, Mama, dass ich nicht jedes Wochenende nach Hause kommen kann.« Sie schwieg sekundenlang. »Und ich habe auch keine Lust dazu.«

Das war typisch Anni. Immer brutal ehrlich, selbst wenn sie ihre Mutter damit verletzte.

»Schon gut, es war ja nur eine Einladung«, erwiderte Marga Hansen eingeschnappt. »Es besteht natürlich keine Verpflichtung, die auch anzunehmen.«

Ihre Tochter antwortete mit einem spöttischen Lachen. »Dann ist ja alles klar. Ich muss jetzt weg, bestell Papa liebe Grüße!« Bevor Marga noch etwas sagen konnte, hatte ihre Tochter die Leitung unterbrochen.

Marga wählte die Nummer ihres Sohnes, aber bei ihm meldete sich nur die Mailbox. Frustriert legte sie das Mobilteil in die Ladeschale. Ihre Kinder waren seit Wochen nicht mehr zu Hause gewesen. Wenn sie selbst nicht hin und wieder anrief, würde sie von den beiden wahrscheinlich überhaupt nichts mehr hören.

Marga kämpfte gegen ihre Niedergeschlagenheit an. Sie sagte sich zwar selbst immer wieder, dass ihre Kinder erwachsen waren und das Recht auf ein eigenes Leben hatten. Aber musste das gleichzeitig bedeuten, dass sie ihre Mutter komplett daraus ausschlossen?

Sie hätte sich gern ihrem Mann anvertraut, doch erstens war der nicht da, und zweitens hatte er sowieso kein Verständnis für sie. Zumindest nicht, soweit es die Kinder betraf. »Du bist eine richtige Glucke«, pflegte er zu sagen, wenn sie sich bei ihm über ihre gemeinsamen Sprösslinge beschwerte. »Lass die beiden doch einfach mal in Frieden.«

Insgeheim hegte Marga den Verdacht, dass Robert sogar ganz froh war, wenn er an den Wochenenden seine Ruhe hatte. Eine Flasche Bier und der Fernseher reichten ihm völlig.

Aber mir reicht das nicht, dachte sie unzufrieden. Ihr Leben drehte sich nur noch um ihren Job in der Küche des Elisabeth-Krankenhauses und ihren eigenen Haushalt, und aus diesem Frust heraus nahm sie erneut das Telefon zur Hand und wählte die Handynummer ihres Mannes. Er meldete sich bereits nach dem zweiten Freizeichen.

»Was ist?« Er klang ungeduldig, und im Hintergrund war das Lachen und Rufen von Kindern zu hören. Wahrscheinlich war gerade Pause, und Robert, der als Hausmeister im Gymnasium arbeitete, hielt sich auf dem Schulhof auf.

»Ich möchte am Wochenende mit dir wegfahren«, sagte Marga. »Wir könnten mal wieder ins Sauerland oder …«

»Deshalb störst du mich bei der Arbeit?« Robert war hörbar gereizt. »Hätte das nicht bis heute Abend Zeit gehabt?«

Er hatte ja nicht so ganz unrecht. Marga wusste genau, dass sie ihren Mann immer wieder mit ihrer Spontaneität überforderte, ganz offensichtlich auch jetzt wieder. »Ich dachte ja nur«, versuchte sie sich zu rechtfertigen. »wir haben schon so lange nichts mehr zusammen unternommen, und da die Kinder am Wochenende keine Zeit haben …«

»Ich habe auch keine Zeit«, fiel Robert ihr ins Wort. »Ich gehe mit den Jungs angeln.«

Das hatte sie eigentlich gewusst, sie hatte es nur vergessen, und jetzt ärgerte sie sich darüber, dass ihr Mann es vorzog, ein ganzes Wochenende mit seinen Freunden schweigend an einem Seeufer abzuhängen, anstatt die Zeit mit ihr zu verbringen.

»Ich muss dann wieder«, hörte sie Robert sagen, bevor er das Gespräch beendete. Einfach so!

Es muss sich etwas ändern, dachte Marga, konnte dieses Etwas aber nicht genau definieren und war nun erst recht deprimiert. In dieser Stimmung verließ sie das Haus, weil in einer halben Stunde ihre Schicht im Elisabeth-Krankenhaus begann.

***

»Warum darf ich denn nicht mit dir im Rettungswagen fahren?« Die zwölfjährige Franzi Bergen sah ihre Mutter bittend an. »Ein Mal nur, dann kann ich einen richtig coolen Aufsatz schreiben.«

Franzis Klasse hatte die Hausaufgabe bekommen, einen Elternteil ein paar Stunden während deren Berufstätigkeit zu begleiten und darüber einen Aufsatz zu schreiben. Franzi hatte sich spontan für ihre Mutter entschieden, und jetzt wusste Andrea auch, wieso. Offensichtlich hatte Franzi wirklich geglaubt, dass sie im Rettungswagen mitfahren durfte.

»Es gibt da versicherungsrechtliche Bestimmungen«, versuchte Andrea, ihrer Adoptivtochter zu erklären. Franzi verstand das sicher auch, aber ihre Miene verriet, dass sie nicht verstehen wollte.

»Und mein Chef findet das ganz und gar nicht cool, wenn ich dich zu einem Einsatz mitnehme«, fügte Andrea Bergen noch ein wenig deutlicher hinzu. »Aber selbst wenn das alles nicht wäre, würde ich dich trotzdem nicht mitnehmen.«

Franzi stemmte empört die Hände in die Taille. »Und wieso nicht?«

»Weil es manchmal ganz schrecklich ist, was wir zu sehen bekommen.« Die Notärztin war jetzt ernst geworden. »Ich würde dir das nicht zumuten wollen. Komm schon, Franzi, sei vernünftig! Ich führe dich ein bisschen durchs Krankenhaus und erkläre dir einige der internen Arbeitsabläufe. Ich bin sicher, du machst daraus einen ganz tollen Aufsatz.«

»Da hätte ich auch zu Papa in die Praxis gehen können«, murrte Franzi. »Das ist genauso langweilig.«

»Das solltest du Werner besser nicht hören lassen«, erwiderte Andrea amüsiert. »Ich glaube, er empfindet seine Arbeit als Kinderarzt keineswegs als langweilig.«

Während sie sprachen, hatten sie die Parkplätze erreicht, die ausschließlich für die Rettungsfahrzeuge bestimmt waren. Jupp Diederichs und Ewald Miehlke waren gerade dabei, den Bestand der Medikamente und Infusionen zu überprüfen, die sie immer dabeihatten.

Andrea Bergen erklärte ihrem Team, weshalb sie ihre Tochter herumführte, und die beiden Männer bestätigten ebenfalls, dass eine Mitfahrt Franzis im Einsatzwagen unmöglich war.

»Aber du kannst dich in den Wagen setzen«, schlug Ewald Miehlke vor.

Franzi kletterte von der Beifahrerseite aus auf den Sitz, während Jupp Diederichs seinen gewohnten Platz hinter dem Lenkrad einnahm. Franzi durfte das Blaulicht einschalten, allerdings ohne das Martinshorn, und Jupp begann, von einigen der eher kuriosen Einsätze zu erzählen, bis Ewald Miehlkes Kopf am offenen Wagenfenster erschien.

»Das könnte dir so passen. Du unterhältst dich hier mit hübschen jungen Damen, während ich die ganze Arbeit machen muss.«

Franzi fühlte sich sichtlich geschmeichelt und bedankte sich bei Jupp für die tollen Geschichten.

Andrea sah, wie es hinter der Stirn ihrer Tochter arbeitete. Wahrscheinlich bastelte sie in Gedanken aus Jupps Erzählungen bereits an einer Geschichte für ihren Aufsatz. Sie sagte kein Wort mehr, als sie zur Treppe gingen.

Andrea zuckte erschrocken zusammen, als eine Frau um die Ecke schoss und beinahe in sie hineingelaufen wäre. »Entschuldigen Sie bitte, Frau Dr. Bergen!«, stieß die Frau hervor. »Das fehlte noch, dass ich ausgerechnet die Notärztin des Krankenhauses über den Haufen laufe, nur um rechtzeitig zur Arbeit zu erscheinen.«

Andrea Bergen hatte diese Frau schon einige Male hier im Krankenhaus gesehen, musste aber einen Moment überlegen, bis ihr der Name einfiel. Das war Marga Hansen, und sie arbeitete in der Küche. Lachend trat die Notärztin zur Seite und hob beide Hände. »Bloß nicht, sonst sind wir beide noch schuld, wenn die Patienten ihr Essen zu spät bekommen.«

Marga Hansen lachte auch und eilte weiter.

»Sind hier alle so nett?«, wollte Franzi wissen.

»Ja«, erwiderte Andrea und sah in diesem Augenblick Dr. Anger die Treppe hinunterkommen. »Jedenfalls fast alle«, schränkte sie ein.

Der Oberarzt ging an ihr vorbei, nickte nur hochmütig zum Gruß.

»Ich verstehe.« Franzi hatte den Kopf gewandt und schaute dem Oberarzt nach, dann sah sie Andrea wieder an. Beide lachten laut auf.

Als nun auch Andrea den Kopf wandte, trafen sich ihr und Dr. Angers Blick. Offensichtlich ahnte der Oberarzt, dass sie gerade über ihn lachten, und seine Miene verhieß nichts Gutes.

Das kann ja noch heiter werden!, dachte Andrea, hatte den Oberarzt aber kurz darauf wieder vergessen.

***

»So, meine Schöne, jetzt gibt es Mittagessen.« Alexander Voss schloss die Infusion an, mit der die Patientin seit fast einem Jahr ernährt wurde. Er blickte in das blasse Gesicht der jungen Frau. »Allmählich wird es Zeit, dass du die Augen öffnest«, sagte er.

»Unterhältst du dich mal wieder mit deiner Lieblingspatientin?« Schwester Marion war ins Zimmer gekommen. Amüsiert lächelte sie ihren Kollegen an.

»Immerhin gibt es eine Gemeinsamkeit zwischen Sina und mir.« Alex grinste.

»Aha!« Schwester Marion zog fragend eine Augenbraue in die Höhe. »Und das wäre?«

»Wir sind zur gleichen Zeit ins Elisabeth-Krankenhaus gekommen.« Alex strich sanft mit dem Zeigefinger über die Hand der reglos daliegenden Patientin. Seine Miene wurde ernst. »Ich wünschte, sie würde endlich aufwachen.«

Marion nickte, erwiderte aber nichts darauf. Das war auch nicht nötig. Sie wussten beide, dass die Chance des Aufwachens mit jedem Tag, den diese Patientin länger im Koma lag, geringer wurde.

Nach einer Weile brach Marion das Schweigen. »Ich habe gehört, dass sie verlegt werden soll.«

Alex schaute sie erschrocken an. »Wann?«, stieß er hervor.

Marion zuckte mit den Schultern. »Keine Ahnung. Es ist ein Gerücht, nichts Offizielles.«

Alex verstand, dass sie ihm indirekt damit zu verstehen geben wollte, dass er diese Information für sich behalten sollte. Das konnte er nicht, er musste wissen, ob das stimmte. Marion schien ihm das anzusehen.

»Du sagst aber nicht, dass du das von mir hast«, bat sie.

Er schüttelte den Kopf. »Mache ich nicht.«

Marion verließ das Zimmer, während Alexander noch die Werte seiner Patientin in deren Akte schrieb. Schweigend, was völlig unüblich war. Normalerweise redete er mit Sina, wenn er im Zimmer war, doch jetzt war er zu sehr in Gedanken versunken. Plötzlich fiel ihm seine Schweigsamkeit selbst auf.

»Tut mir leid.« Er streichelte wieder Sinas Hand. »Aber ich mache mir gerade Sorgen um dich. Die können dich doch nicht einfach verlegen. Was soll ich denn ohne dich machen.« Er lachte leise, obwohl ihm überhaupt nicht nach Lachen zumute war. Sina war zu einem Teil seines Lebens geworden, sie war mehr als eine normale Patientin für ihn.

»Nur wenn du endlich die Augen aufschlägst und das Elisabeth-Krankenhaus auf eigenen Beinen verlässt, könnte ich akzeptieren, dass du gehst«, fügte er hinzu. »Und eigentlich habe ich es verdient, dass du mich endlich einmal ansiehst.«

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