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Notärztin Andrea Bergen - Folge 1272

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. Floristin mit Herz sucht Liebe fürs Leben
  4. Vorschau

Aus den Aufzeichnungen der Notärztin

Gerade habe ich Anna Barwig, die die Blumen-Boutique im Elisabeth-Krankenhaus betreibt, besucht – leider nicht in ihrem Laden, sondern am Krankenbett. Als ich in ihr bleiches Gesicht geschaut habe, bin ich zutiefst erschrocken: Der Zustand der schönen, herzkranken Frau hat sich rapide verschlechtert! Seit ihrer frühen Jugend leidet Anna an schweren Herzrhythmusstörungen, aber nun hat sie sich noch eine gefährliche Herzmuskel-Entzündung zugezogen, und nur eine künstliche Herzklappe oder ein Spenderherz kann sie noch retten! Doch Anna weigert sich hartnäckig, dieser Operation zuzustimmen. Es ist, als hätte sie sich plötzlich aufgegeben. Den Grund dafür kann ich nur erahnen: Irgendwie scheint Dr. Gero Schwendtner, Annas behandelnder Kardiologe, mit ihrer fatalen Entscheidung zu tun zu haben. Es ist beinahe so, als wollte sie ihn nicht mehr sehen! Dabei ist er der Einzige, der Anna nun noch helfen kann …

Aus den Aufzeichnungen der Notärztin

Anna Barwig brauchte sich nicht lange zu fragen, was sie mitten in der Nacht geweckt hatte. Es war wieder ihr Herz, das stolperte und raste.

Sie legte sich auf den Rücken, streckte die Beine aus und bemühte sich, ruhig und gleichmäßig zu atmen. Doch die aufsteigende Angst machte es ihr schwer. Sie spürte, wie ein Zittern ihren ganzen Körper befiel und sich Schweißperlen auf ihrer Stirn bildeten.

Entspann dich! Die Angst macht alles nur noch schlimmer!

Sie lockerte die Hände, die sie zu Fäusten geballt hatte, und versuchte, an schöne Dinge zu denken. Doch es half alles nichts. Die schlimmen Herzrhythmusstörungen hörten nicht auf.

Panik überkam sie. Anna knipste die Nachttischlampe an und setzte sich auf. Langsam schob sie die Beine aus dem Bett. Sie musste jede schnelle Bewegung vermeiden, sonst würde ihr Herz nur umso mehr rasen.

Sie holte tief Luft. Warum regte sie sich eigentlich immer noch darüber auf? Sie wusste doch, was mit ihrem Herzen los war. Schließlich litt sie seit über zehn Jahren an diesem Problem. Trotzdem bekam sie es jedes Mal mit der Angst zu tun.

Anna tastete nach ihren Tabletten, doch sie waren nicht da. Auch die Wasserflasche stand nicht auf ihrem Nachttisch wie sonst. Sie hatte gestern Abend vergessen, beides bereitzustellen, bevor sie ins Bett gegangen war.

Sie zwang sich zur Ruhe und machte die Atemübungen und Fingerdruckmassagen, die sie gelernt hatte. Alles war vergeblich. Ihr Herz raste weiter. Anna wusste, dass ihre Pulsrate wieder bei zweihundert lag, eine beängstigende Situation. Dr. Keller, die Oberärztin auf der Inneren Station des Elisabeth-Krankenhauses, bei der sie in Behandlung war, hatte ihr empfohlen, in einem solchen Fall eine zusätzliche Tablette zu nehmen.

Anna ging ins Bad. Nachdem sie eine Tablette eingenommen hatte, wanderte sie in ihrer winzigen Mansardenwohnung umher. Fröstelnd rieb sie sich über die Arme. Es war kalt geworden, doch sie wollte den Ofen nicht aufdrehen. Heizöl war teuer geworden in diesen Tagen, und sie musste jeden Cent sparen, wenn sie jemals wieder in ihrem Elternhaus wohnen wollte.

Schließlich kehrte sie ins Bett zurück. Ihr Herz stolperte immer noch, doch so nach und nach legte sich das Rasen. Wenn nur jemand bei ihr wäre …

Anna fiel das Alleinsein immer schwerer. Früher war in so einem Fall ihre Mutter zu ihr gekommen, denn ihre Schlafzimmertür hatte immer offen gestanden, und Anna hatte nur zu rufen brauchen. Ihre Mutter hatte sich zu ihr ans Bett gesetzt und ihr beruhigend die Hand auf die Brust gelegt, das hatte immer gut geholfen.

Anna wurde die Kehle eng. Plötzlich musste sie wieder weinen. Ach, Mama …

Auch ihr Papa war nicht mehr da. Ihre Eltern waren beide bei einem Busunglück in Spanien ums Leben gekommen. Anna war gerade neunzehn gewesen und hatte ihre Ausbildung zur Floristin beendet. Sie hatte die Eltern zu dieser Urlaubsreise überredet, denn sie hatten Anna jahrelang behütet und umsorgt und sich nichts gegönnt. Nun sollten sie zum ersten Mal nach langer Zeit wieder Urlaub machen. Sie kamen nicht mehr zurück.

Ihr Tod war ein furchtbarer Schock für Anna gewesen, ebenso die Tatsache, dass ihr Elternhaus völlig verschuldet war. Um die monatlichen Raten zahlen zu können, musste Anna es vermieten und sich eine billige Wohnung nehmen. Dabei wäre ihr Elternhaus mit dem großen Grundstück, dem Gewächshaus und der Südhanglage ideal für ihre beruflichen Pläne gewesen.

Anna schluckte. Alles hätte so schön werden können. Doch das Schicksal hatte es anders gewollt und hatte auf grausame Weise zugeschlagen.

Anna hatte immer davon geträumt, einen eigenen Blumenladen zu besitzen und ihre Blumen selbst zu ziehen. Zwar hatte sie es geschafft, die Blumen-Boutique im Foyer des Elisabeth-Krankenhauses zu pachten, doch ihre Blumen musste sie vom Blumengroßmarkt holen.

Vorsichtig drehte Anna sich zur Seite. Nur nicht schnell bewegen, nur kein neues Herzrasen hervorrufen!

Wie schön wäre es, wenn sie einen festen Partner hätte, der sie liebte und umsorgte und der für sie da war, wenn sie ihn brauchte. Schon allein wegen ihrer Krankheit wollte sie nicht länger allein sein, denn sie hatte oft große Angst, wenn sie nachts mit schweren Herzrhythmusstörungen aufwachte. Aber nicht nur das – wenn sie einen festen Partner hätte, der sich an den Lebenshaltungskosten beteiligte, könnte sie auch wieder in ihr Elternhaus ziehen und ihre Pläne mit der eigenen Blumenzucht verwirklichen.

Anna war eine EMAH – eine Erwachsene mit angeborenem Herzfehler. Früher gab es diese Bezeichnung nicht, denn kaum eins dieser Kinder, die mit einer solchen Fehlbildung zur Welt gekommen waren, erreichte das Erwachsenenalter. Bei Anna wurde das Loch im Herzen auch erst kurz nach ihrem vierzehnten Geburtstag entdeckt. Sie wurde operiert, jedoch nie vollständig geheilt. Seitdem musste sie sich schonen und durfte sich nicht anstrengen, musste regelmäßig Medikamente nehmen.

Anna sehnte sich sehr nach einem lieben Mann, mit dem sie ihr Leben teilen konnte. Doch sie hatte auch die Erfahrung gemacht, dass die Männer vor einer Beziehung mit einer herzkranken Frau zurückschreckten. Ihr letzter Freund hatte sie deshalb verlassen. Er war ihr auch keine große Hilfe gewesen, wenn sie wieder dieses schreckliche Herzjagen gehabt hatte. Es war ihm unangenehm gewesen, seine Hand auf ihr rasendes Herz zu legen. Lieber hätte er den Rettungsdienst gerufen, um nichts mehr damit zu tun haben zu müssen.

Anna seufzte tief. Würde sie ihr Leben lang allein bleiben müssen?

Über dieser Frage schlief sie schließlich ein.

***

Anna schaltete das Radio in der Küche aus und vergewisserte sich, dass der Herd ebenfalls ausgeschaltet war. Es war Zeit, zur Straßenbahnhaltestelle zu gehen.

Sie schlüpfte in ihren Blazer, warf einen letzten Blick in den Dielenspiegel und nahm ihre Tasche an sich. Dann verließ sie die winzige Wohnung, die sie im Dachgeschoss eines älteren Mietshauses bewohnte, und stieg das Treppenhaus hinunter.

Ihr kleiner Lieferwagen mit der Aufschrift »Annas Blumen-Boutique« parkte in einer Seitenstraße. Anna stieg ein und fuhr los.

Nach kurzer Fahrt fuhr sie auf den Parkplatz des Elisabeth-Krankenhauses. In die Parklücke neben ihr fuhr gerade ein dunkelblauer Wagen.

Anna stieg aus und schloss den Lieferwagen ab. Gleichzeitig stieg auch ihr Nachbar aus. Es war ein blonder Mann, der ein paar Jahre älter als sie sein mochte. Er gefiel ihr sofort.

Jetzt wandte er ihr das Gesicht zu. Ein nicht uninteressierter Blick traf sie. Aber das war sie gewohnt. Mit ihrem vollen rotblonden Haar zog sie oft die Blicke der Männer auf sich.

»Guten Morgen«, grüßte er höflich und ging auf einen der Personaleingänge des Krankenhauskomplexes zu. War er hier beschäftigt? Wie ein Arzt sah er eigentlich schon aus.

Der Mann hätte ihr gefallen. Aber was hatte sie schon davon? Bisher hatten sich alle Männer wieder von ihr zurückgezogen, sobald sie hörten, dass sie herzkrank war. Viele Männer waren es zwar nicht gewesen und ihr war auch klar, dass es noch andere gab, aber sie fand ihre Chancen, den Mann fürs Leben zu finden, doch äußerst gering.

»Guten Morgen, Herr Ahlers«, begrüßte Anna den Pförtner in seiner Loge, nachdem sie das Foyer betreten hatte.

»Guten Morgen, meine hübsche Blumenfee«, grüßte der ältere weißhaarige Mann zurück und lächelte ihr zu.

Blumenfee, so wurde sie auch von verschiedenen anderen Leuten im Elisabeth-Krankenhaus genannt. Wer den Namen aufgebracht hatte, wusste Anna nicht mehr, aber sie fand ihn nett.

Sie winkte dem Pförtner zu und ging weiter, vorbei an der Telefonzentrale und dem Zeitungskiosk, neben dem ihre Blumen-Boutique lag. Sie schloss die Ladentür auf und ließ sie gleich offen stehen, denn bald würden die ersten Kunden kommen.

Der blonde Mann ging ihr nicht mehr aus dem Sinn. Wer er wohl war? Sie hatte ihn hier noch nie gesehen. Ob er Krankenhaus arbeitete? Oder machte er nur einen Besuch? Aber dann hätte er sicher nicht den Personaleingang genommen.

Vergiss ihn, mahnte Anna sich. Ein attraktiver, weltmännisch wirkender Mann wie er hatte sicher kein Interesse an einer herzkranken Blumenverkäuferin.

Einen Moment später wurde sie von einer Kundin abgelenkt, die sich für einen Strauß bunter Schnittblumen interessierte. Anna war ihr bei der Auswahl behilflich und wickelte den Strauß ein.

Den Vormittag über herrschte ziemlich reger Betrieb, vor allem zu den Besuchszeiten. Auch zwei der teuren Gestecke, die Anna mit viel Liebe und Zeitaufwand angefertigt hatte, verkaufte sie. Morgen würde sie sich wieder Nachschub an Blumen vom Großmarkt holen müssen, was bedeutete, dass sie schon in aller Herrgottsfrühe aufstehen musste.

Gegen Mittag kam Andrea Bergen in die Blumen-Boutique. Anna mochte sie sehr und freute sich jedes Mal, sie zu sehen. Die Notärztin war auch meistens gut gelaunt, doch heute machte sie einen auffallend bedrückten Eindruck.

»Sie sehen aus, als hätten Sie anstrengende Einsätze hinter sich, Frau Dr. Bergen«, sagte Anna mitfühlend. »Ich habe auch immer wieder den Rettungswagen gehört.«

»Die Einsätze heute Morgen waren nicht so schlimm«, erwiderte Andrea Bergen. »Aber ein Einsatz von gestern geht mir immer noch nach. Bei einem Autounfall ist eine junge Frau schwer verletzt worden. Ich hatte gestern Abend schon Bedenken, dass sie die Nacht überleben wird. Trotzdem war es ein Schock, als ich erfuhr, dass sie heute früh ihren Verletzungen erlegen ist.«

»Das tut mir sehr leid, Frau Dr. Bergen.« Anna war voller Mitgefühl. Sie wusste, dass die Notärztin es sich immer sehr zu Herzen nahm, wenn sie einen Patienten verlor.

Andrea Bergen hob resigniert die Schultern. »So ist das Leben. Solche Fälle gehören nun mal zum Alltag eines Notarztes. Aber reden wir nicht mehr davon«, wechselte sie das Thema. »Ich habe meiner Schwiegermutter versprochen, ihr ein Geburtstagsgeschenk für eine Freundin mitzubringen. Da dachte ich an Blumen in einem hübschen Keramikgefäß oder Korb. Sicher haben Sie etwas Passendes, Frau Barwig?«

»Aber ja, da finden wir bestimmt etwas.« Anna ging im Laden umher und zeigte ihrer Kundin verschiedene Sachen, die sie für den Anlass geeignet hielt.

»Bei dieser Auswahl fällt es einem wirklich schwer, sich zu entscheiden«, meinte die Notärztin mit einem Seufzer. »Ich versuche gerade, mich in meine Schwiegermutter hineinzuversetzen und in ihrem Sinne zu wählen.«

»So was ist immer schwierig. Kennen Sie die Empfängerin?«

»Nein, leider nicht.

»Dann ist es noch schwieriger. Nehmen wir einfach etwas Neutrales statt einer ausgefallenen Blüte.«

Anna stellte einige Blumenarrangements zur Auswahl. »Vielleicht das hier?«, schlug sie vor und deutete auf eine geschmackvolle Keramikschale, in der verschiedene Blumen in leuchtenden Farben angeordnet waren.

Andrea Bergen wollte gerade etwas sagen, als ihr Pager sich meldete. »Oh, ich muss zu einem Einsatz«, rief sie, nachdem sie einen kurzen Blick auf das Display geworfen hatte. »Machen Sie einfach, Frau Barwig. Ich komme dann heute Abend vorbei, bevor ich vom Dienst nach Hause fahre.«

Damit war die Notärztin schon verschwunden, und Anna stand vor der Aufgabe, für sie zu entscheiden, welches Blumenarrangement das passende Geburtstagsgeschenk war.

***

Zum Mittagessen hatte Anna sich mit ihrer Freundin Maike verabredet, die als medizinische Transkriptionistin auf der Inneren Station und der angeschlossenen Kardiologie arbeitete. Sie schloss die Blumen-Boutique für die Zeit der Mittagspause ab und fuhr mit dem Fahrstuhl hinauf in den dritten Stock, wo auch das Personalrestaurant lag.

Auf dem Weg zum Sekretariat begegnete ihr Dr. Keller, die gerade aus ihrem Dienstzimmer kam. Zu Annas Überraschung war sie in Begleitung jenes blonden Mannes vom Parkplatz, der jetzt einen weißen Mantel trug. Also war er doch Arzt!

»Oh, Frau Barwig, da sind sie ja.« Die Oberärztin wünschte ihr einen guten Morgen. »Gerade haben wir von Ihnen geredet. Herr Kollege, darf ich Ihnen Anna Barwig vorstellen? Sie ist die Patientin, deren Fall wir gerade besprochen haben. Frau Barwig, das hier ist Dr. Schwendtner, der ab heute auf der Kardiologie arbeiten wird. Er ist Kardiochirurg und EMAH-Spezialist. Zusammen mit Dr. Loderer wird er unsere zukünftige EMAH-Ambulanz leiten.«

Anna hoffte, man sah ihr nicht an, wie heftig ihr Herz plötzlich schlug, was mit Herzrhythmusstörungen jedoch nichts zu tun hatte. Lächelnd reichte sie dem blonden Arzt die Hand.

Dr. Schwendtner drückte sie warm. »Wir kennen uns schon vom Parkplatz her«, sagte er und lächelte charmant. »Dann werden Sie eine unserer ersten Patienten sein?«

Dr. Keller beantwortete seine Frage.

»Bei Frau Barwig wären schon längst wieder einmal umfangreiche Untersuchungen fällig. Wie schon erwähnt würde ich eine neue Operation befürworten, doch die Patientin hat große Angst davor. Vielleicht schaffen Sie es, ihr diese Angst zu nehmen. Oder Sie können andere Methoden empfehlen, um ihr das Leben ein wenig zu erleichtern.«

Dr. Schwendtner nickte Anna zu. »Ich werde mich gleich anschließend mit Ihrem Fall vertraut machen, Frau Barwig.«

»Danke – danke, das ist nett«, stammelte Anna. Die Vorstellung, dass dieser nette Arzt mit der warmen Stimme und dem vertrauenerweckenden Lächeln ihr zukünftiger Herzspezialist war, ließ sie vor Freude erröten.

Dr. Keller legte ihr kurz die Hand auf den Arm. »Glauben Sie mir, bei Dr. Schwendtner werden Sie in den besten Händen sein. Schwester Marion wird Ihnen noch heute einen Termin geben.«

Anna bedankte sich noch einmal und ging dann weiter zum Sekretariat.

Maike wartete schon auf sie.

»Hast du Lust, statt ins Personalrestaurant in die neue Pizzeria in der Schindelgasse zu gehen?«, fragte sie, während sie sich bei Anna unterhakte. »Ich hätte großen Appetit auf Pizza, und sie soll dort wirklich sehr gut sein.«

»In Ordnung, probieren wir es aus«, stimmte Anna zu. »Pizza würde mir auch mal wieder schmecken.«

Die beiden Freundinnen gingen zum Fahrstuhl. Maike warf Anna einen prüfenden Blick zu. »Ist etwas?«, fragte sie.

Anna runzelte die Stirn. »Wieso?«

»Irgendwie kommst du mir so durcheinander vor«, antwortete Maike. »Hat es irgendwas gegeben?«

»Ach, nichts weiter«, tat Anna ab, als sie die Fahrstuhlkabine betraten. »Ich bin nur gerade Dr. Keller in die Arme gelaufen. Sie hat mir den neuen Kardiochirurgen und EMAH-Spezialisten vorgestellt.«

»Ah, Dr. Schwendtner!« Maike drückte auf den Knopf für das Erdgeschoss. »Der gefällt dir wohl«, fügte sie mit einem verständnisinnigen Grinsen hinzu.

»Was du gleich wieder denkst!«, wehrte Anna ab.

Maike tätschelte ihr den Arm. »Gib’s ruhig zu. Mir gefällt er auch. Aber er ist für uns wohl unerreichbar, fürchte ich.«

»Okay, du hast ja recht«, gab Anna mit einer kleinen Grimasse zu.

Bei Maike war es ähnlich wie bei Anna – sie sehnte sich nach einem Partner. Doch bei ihr lag der Fall etwas anders. Maike war gesund, wenn auch etwas mollig. Sie suchte einen Mann, weil sie einfach nicht allein sein konnte. Ging bei ihr eine Partnerschaft in die Brüche, hätte sie am liebsten schon am nächsten Tag wieder eine neue Beziehung angefangen. Sie war auch nie lange Single. Doch im Moment hatte auch sie Probleme, einen Partner zu finden.

Sie verließen das Klinikgebäude und schlugen den Weg zur Schindelgasse ein.

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