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Notärztin Andrea Bergen - Folge 1263

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. Was das neue Jahr wohl bringen mag …
  4. Vorschau

Aus den Aufzeichnungen der Notärztin

Gerade bin ich der hübschen Ruth Freiberger begegnet, und ich muss sagen, ich hätte die ehemals so agile und lebensfrohe junge Frau fast nicht wiedererkannt. Sie hat sich nur schleppend bewegt und wirkte seltsam aufgedunsen. Und bei meiner Frage nach ihrem Befinden ist sie mir weinend in die Arme gesunken! »Ich habe Multiple Sklerose, Frau Doktor! Nun ist alles aus!«, hat sie geschluchzt und konnte sich gar nicht mehr beruhigen. Ihre Weltreise, die sie in wenigen Wochen gemeinsam mit ihrem Freund Tom antreten wollte, hat sie abgesagt, und Tom ist vorerst zurück nach Bayern gezogen! Ruth ist fest entschlossen, sich dauerhaft von ihm zu trennen, obwohl sie ihn unsagbar liebt. Sie möchte ihm ein Leben mit einer Schwerkranken einfach nicht zumuten! Wie dem auch sei – Ruth steht vor den Trümmern ihres Glücks. Doch ich werde nicht zulassen, dass sie sich aufgibt! MS muss heute schließlich kein Todesurteil mehr sein …

Aus den Aufzeichnungen der Notärztin

»Wir gehen heute zum Silvesterball ins Hotel Schlossgarten.« Charlotte Pabst sah Andrea Bergen mit ihren müden Augen an. »Mein Mann und ich haben noch kein Silvester dort ausgelassen.«

Die beiden Sanitäter Jupp Diederichs und Ewald Miehlke fuhren die Trage aus dem Rettungswagen. Andrea Bergen behielt die betagte Patientin im Auge.

»Silvester ist aber erst in ein paar Wochen«, antwortete Andrea geduldig. »Jetzt feiern wir erst einmal Weihnachten.«

»Da irren Sie sich, junge Frau«, widersprach die alte Dame vehement. »Heute ist Silvester, mein Mann und ich gehen zum Ball ins Hotel Schlossgarten

Diederichs und Miehlke fuhren die fahrbare Trage in die Notaufnahme. Andrea Bergen hielt den Infusionsbeutel hoch und ging neben der alten Dame her.

Charlotte Pabst lag auf der Trage und strich gedankenverloren ihr Kleid glatt, es war ein altmodisches Abendkleid aus steifem, silbernem Brokatstoff. Die schmalen Träger waren von ihren mageren Schultern gerutscht. Mit einer fahrigen Handbewegung schob sie einen wieder hoch.

Andrea legte beruhigend ihre Hand auf den Arm der Patientin, während die Rettungssanitäter Ewald Miehlke und Jupp Diederichs die fahrbare Trage durch die Tür der Notaufnahme bugsierten. Dort erwartete sie bereits Maria Barber, die diensthabende Ärztin.

»Instabiler Kreislauf, außerdem ist die Patientin dehydriert, sie hat vermutlich seit Tagen zu wenig getrunken«, informierte Andrea sie.

»Mein Mann und ich gehen heute zum Silvesterball.« Charlotte Pabst sah Maria Barber zu, die ihre Lunge abhörte.

»Können Sie mir sagen, wie Sie heißen?«, fragte die Ärztin sie anschließend.

Die alte Dame runzelte die Stirn. Dann hellte sich ihr Gesicht wieder auf.

»Heute ist Silvester. Wir gehen auf den Ball.«

»Frau Pabst, Sie sind im Elisabeth-Krankenhaus.« Besorgt blickte Maria Barber die Patientin an.

»Ich habe mich schon umgezogen.« Die alte Dame zeigte auf ihr Abendkleid. »Wo bleibt denn nur mein Mann?« Verwirrt sah sie sich um.

Maria Barber trat zur Notärztin, die etwas abseits stand.

»Lebt Frau Pabst allein?«, fragte sie Andrea.

»Ihr Mann ist vor ein paar Monaten gestorben, Angehörige gibt es keine«, erklärte die Notärztin mit gesenkter Stimme. »Der Nachbar hat uns informiert. Er kümmert sich um Frau Pabst, sie leidet an Altersdemenz. Er hat sie im Garten gefunden.«

»Bei der Kälte?« Maria Barber schüttelte den Kopf.

»Der Nachbar macht sich Sorgen um sie, er meinte, dass sie wegen ihrer Demenz nicht mehr allein leben sollte«, teilte Andrea mit.

»Wir werden sie wieder aufpäppeln und dann eine Einweisung in ein Pflegeheim veranlassen. Was meinen Sie?«, fragte Maria Barber die Notärztin.

»Die Patientin wieder nach Hause zu schicken, wäre unverantwortlich«, stimmte Andrea ihr zu. »Ich kann mich gerne um die Einweisung kümmern, heute ist es bei uns etwas ruhiger.«

»Dafür ist hier die Hölle los.« Die Ärztin deutete auf den Wartebereich, in dem jeder Stuhl besetzt war.

»Dann gehe ich gleich in die Patientenaufnahme und regle die Einweisung«, sagte Andrea.

Sie folgte Ewald Miehlke und Jupp Diederichs, die die fahrbare Trage aus der Notaufnahme schoben.

»Wir machen den Wagen wieder startklar, Chefin«, teilte ihr Jupp Diederichs, der Fahrer des Rettungswagens, mit. »Danach gehen wir kurz im Casino oben was essen. Heute ist es ja ruhig.«

»Bin gespannt, wie lange das anhält«, brummte Ewald Miehlke, und sein Kollege Jupp hielt ihm vor, er solle nicht immer so schwarzsehen.

Andrea musste schmunzeln, als sie die beiden lamentieren hörte. Miehlke und Diederichs kabbelten sich ständig, aber wenn es darauf ankam, waren sie ein unschlagbares Team.

Sie ging zum rechten Trakt des Erdgeschosses hinüber, in dem die Anmeldung und die Verwaltungsbüros untergebracht waren. Andrea klopfte an die Tür der Anmeldung und trat nach einer knappen Aufforderung ein.

Ruth Freiberger saß an einem aufgeräumten Schreibtisch und pickte mit einer Gabel in einem Schälchen mit grünem Salat. Ihre Kolleginnen Renate Seitz und Karla Steinertz waren nicht da, vermutlich waren sie in der Mittagspause.

Sofort legte Ruth die Gabel auf den Tisch und stand auf. »Frau Doktor Bergen! Wie schön, dass Sie mal wieder vorbeikommen! Ich habe Sie lange nicht gesehen.«

»Hallo, Frau Freiberger, lassen Sie sich nicht stören! Ich komme gern später wieder.«

Ruth stellte das Schälchen mit dem Salat zur Seite.

»Ich bin ohnehin satt. Was kann ich für Sie tun?«

Lächelnd zeigte Andrea auf das volle Salatschälchen.

»Wenn Sie so wenig essen, wundert es mich nicht, dass sie so viel abgenommen haben.«

Glücklich blickte Ruth an sich herunter und strich ihren Minirock glatt.

»Vierzig Kilo sind runter«, erklärte sie stolz und stemmte die Hände in die Seiten. »Und das habe ich nur Ihnen zu verdanken. Wenn Sie mir damals nicht so ins Gewissen geredet hätten, dann würde ich heute noch meine Pfunde mit mir rumschleppen.«

»Wie hoch war ihr Ausgangsgewicht?«, wollte Andrea wissen.

»Hundert Kilo! Das muss man sich mal vorstellen!« Kopfschüttelnd sah Ruth an sich herunter.

Andrea lächelte ihr anerkennend zu. Sie stellte fest, dass die Sachbearbeiterin wirklich gut aussah. Ruth Freiberger musste um die dreißig sein, ihr brünettes, langes Haar glänzte, und ihre braunen Augen strahlten. Sie war gertenschlank, trug über dem Rock einen eng anliegenden Pullover mit Ausschnitt. Die Wildlederpumps mit den hohen Absätzen streckten ihre schlanken Beine zusätzlich.

»Dann war es im Nachhinein ein Segen, dass ihr Kreislauf damals gestreikt hat«, meinte Andrea nur.

»Erinnern Sie mich bloß nicht daran!«, rief Ruth aus. »Es war der heißeste Tag des Jahres, und ich bin vom Stuhl gekippt. Ein Notarzteinsatz im Verwaltungsbüro, das hat es im Elisabeth-Krankenhaus auch noch nicht gegeben.«

»Ich glaube, hier gibt es nichts, was es nicht schon einmal gegeben hat«, beruhigte Andrea sie und grinste. »Es ist schön, dass Sie Ihr Ziel erreicht haben, aber Sie sollten es nicht übertreiben. Vierzig Kilo weniger – das ist ziemlich viel.«

Ruth machte eine wegwerfende Handbewegung.

»Mir geht es bestens«, widersprach sie. »Ich hab mich noch nie so fit gefühlt. Keinen Zucker, kaum Kohlenhydrate, das ist für mich die ideale Ernährung.«

Andrea runzelte die Stirn. »Achten Sie trotzdem darauf, dass Sie genügend Nährstoffe bekommen! Sonst rächt sich Ihr Körper.«

»Bloß nicht«, rief Ruth mit gespielter Abwehr. »Den hege und pflege ich jetzt, nachdem ich ihn so lange vernachlässigt habe. Sie glauben nicht, wie viel Spaß es mir macht, tanzen oder shoppen zu gehen. Ich könnte tonnenweise Cremes und Nagellack und Schminke nach Hause schleppen. Da habe ich wahnsinnig Nachholbedarf.«

»Dabei kann man sich auch hübsch machen, wenn man Übergewicht hat«, entgegnete Andrea. »Nur fühlen sich die meisten dann so schrecklich, dass sie sich nichts Gutes gönnen.«

Ruth nickte. »Wenn ich bedenke, was ich mir alles versagt habe, macht mich das richtig traurig.« Aufmunternd lächelte sie Andrea an. »Aber das hole ich jetzt alles nach!«

Andrea musste lächeln. »Sie sprühen ja vor Energie.«

Ruth kicherte. »Das Abnehmen hat sich jedenfalls gelohnt. Ich habe mich sogar verliebt. Auf einer Wandertour. Das wäre mir früher im Traum nicht eingefallen, mich freiwillig zu bewegen.«

»Ich wusste gar nicht, dass Wandern so viele Vorteile hat«, meinte Andrea. Die beiden mussten lachen.

»Seit zwei Monaten sind wir schon zusammen. Tom ist einfach ein super Typ. Und er hat mich total unterstützt beim Abnehmen.«

»Der Partner spielt schon eine große Rolle. Mein Mann ist leider ein Sportmuffel«, gab Andrea zu und grinste. »Ich muss mich immer zwingen, mich zum Sport aufzuraffen.«

»Dabei haben Sie doch überhaupt keine Gewichtsprobleme. So schlank wie Sie wäre ich auch immer gerne gewesen.«

»Gott sei Dank muss ich nicht auf mein Gewicht achten«, sagte Andrea. »Allerdings befürchte ich, dass es an meinem Beruf liegt. Da bleibt mir wenig Zeit, um in Ruhe zu essen.«

»Oje, jetzt reden wir die ganze Zeit, dabei wollten Sie doch etwas von mir.«

Bevor Andrea antworten konnte, kamen Renate Seitz und Karla Steinertz ins Büro.

»Hallo, Frau Doktor«, grüßte Renate fröhlich und wandte sich dann an Ruth. »Wir haben dir ein Stück Apfelkuchen mitgebracht. Mariechen Brückmann, die Casino-Chefin, hat ihn selbst gebacken. Der schmeckt einfach göttlich.«

Ruth hob abwehrend die Hände.

»Ihr wisst doch, dass ich so etwas nicht esse. Die Zeiten sind ein für alle Mal vorbei.«

»Du kannst doch nicht ewig Diät machen, irgendwann wirst du wieder normal essen müssen«, meinte Karla nur, die an ihrem Schreibtisch Platz nahm. »Stimmt doch, Frau Doktor, oder?«

»Solange man genügend Nährstoffe zu sich nimmt, ist das in Ordnung«, sagte Andrea. »Wichtig ist aber, dass man den Körper nicht zu sehr aushungert.« Sie wandte sich an Ruth. »Jetzt läuft mir doch langsam die Zeit davon. Ich brauche einen Platz für eine demente Patientin in einem Pflegeheim. Könnten Sie mir weiterhelfen?«

»Klar, das mache ich gerne. Geben Sie mir die Daten der Patientin, und ich kümmere mich darum.«

»Danke, das ist sehr freundlich von Ihnen, Ruth. Rufen Sie mich dann an, sobald Sie einen Platz gefunden haben?«

»Klaro«, sagte Ruth schwungvoll und machte sich gleich an die Arbeit.

***

»Feierabend!«, rief Ruth fröhlich und schaltete ihren Computer aus. Karla und Renate schauten nur kurz hoch, dann arbeiteten sie weiter.

»Macht ihr heute Überstunden?«, fragte Ruth.

»Wir erfassen noch die Patientendaten. Der Verwaltungsdirektor wollte die Aufstellung gern noch vor Weihnachten haben.«

»Philipp Grossert ist wirklich ein Sparfuchs«, meinte Ruth.

»Das ist auch gut so«, bestätigte Renate Seitz, die eine lange Liste mit Daten überflog, »dem Elisabeth-Krankenhaus geht’s jedenfalls finanziell gut.«

»Sag mal, Ruth, hast du den Chef schon gefragt, ob du nächstes Jahr freibekommst?«, wollte Karla Steinertz wissen.

»Letzte Woche hatte ich einen Termin bei ihm. Ab März kann ich unbezahlten Urlaub nehmen. Bis Ende des Jahres bin ich dann auf Weltreise. Juchhu!« Vor Freude breitete Ruth die Arme aus.

»Und uns lässt du hier weiterschuften«, meinte Renate gutmütig.

»Dafür bekommt ihr auch weiter euer Geld«, entgegnete Ruth schlagfertig.

»Pass bloß auf, dass du gleich in der Stadt nicht zu viel ausgibst«, warnte Karla sie und grinste. »Für ein Ballkleid ist man schnell ein Vermögen los. Dann war’s das mit deiner Weltreise.«

Ruth nahm ihre Handtasche und ihren Mantel.

»Das Kleid bezahle ich von meinem Weihnachtsgeld. Es ist immerhin das erste Ballkleid meines Lebens, und ich möchte nicht wie Aschenputtel aussehen.«

»Dabei hatte die in dem Film traumhafte Kleider an.« Karla seufzte. »Drei Nüsse für Aschenbrödel ist mein absoluter Lieblingsfilm, ich freu mich schon darauf, dass er Weihnachten wieder läuft.«

Renate kicherte. »Den schau ich mir auch jedes Jahr an.«

Ruth nickte versonnen. Dann verabschiedete sie sich von ihren Kolleginnen ins Wochenende. Ihre Freundin Monika wartete in der Stadt auf sie.

***

Es war Freitagnachmittag, und die Straßen waren hoffnungslos verstopft. Vor dem ersten Advent schienen alle in die Stadt zum Einkaufen fahren zu wollen. Ruth stand auf einer Abbiegespur, die Autos stauten sich von der Kreuzung bis weit in die Ausfallstraße hinein.

Ruth dachte an den Streit mit Monika zurück, der ihr immer noch im Magen lag. Vor ein paar Tagen hatte sie ihrer Freundin mitgeteilt, dass sie in diesem Jahr keine Plätzchen backen würde, und darüber war Monika ziemlich wütend geworden.

Seitdem sie sich kannten, hatten sie jedes Jahr vor Weihnachten regelrechte Backorgien veranstaltet und die meisten Plätzchen natürlich selbst gegessen. Dabei hatte Ruth letztes Jahr so viel von diesen fettigen, süßen Teilchen verschlungen, dass ihr bis heute der Appetit darauf vergangen war.

In letzter Zeit verstanden sie sich nicht mehr so gut, und Ruth beschlich das ungute Gefühl, als wäre ihre gemeinsame Zeit vorbei.

Sie hatten sich vor Jahren in einem Diät-Club kennengelernt. Damals hatte Ruth noch mehr Pfunde auf die Waage gebracht als Monika, und beide waren sich einig gewesen, so könne es nicht weitergehen. Durch den Druck der Clubmitglieder, das öffentliche Wiegen und das Punktezählen verloren sie einiges an Gewicht.

Doch dann fuhren sie zusammen in den Urlaub nach Italien und konnten dem selbst gemachten Eis, der frischen Pasta und den knusprigen Pizzen nicht widerstehen. Schnell verfielen sie wieder in ihre alten Essgewohnheiten.

Den Diät-Club hatten sie danach aus Scham gemieden, und so hatten sie sich bald wieder ihr Ausgangsgewicht angefuttert.

Ruth reckte den Kopf und versuchte, an den Autos vorbeizusehen, doch die bewegten sich keinen Millimeter.

Sie sank in den Sitz zurück und hing weiter ihren Gedanken nach. Seitdem sie so viel abgenommen hatte, war ihr Verhältnis zu ihrer besten Freundin angespannt. Tom meinte, es liege daran, dass sie einen Freund hätte und Monika immer noch allein war, doch Ruth glaubte, dass es an ihrer Diät lag. So eisern wie dieses Mal war sie noch nie gewesen, sie hatte konsequent jede Nascherei abgelehnt, sich kalorienarm ernährt und war dreimal in der Woche zum Sport gegangen.

Ruth hatte Monika davon erzählt, wie gut es sich anfühlte, endlich schlank zu sein und normale Kleidergrößen zu tragen, doch die hatte davon nichts hören wollen. »Das hält sowieso nicht an«, war ihr Standardspruch, wenn Ruth versuchte, Monika zu einer Diät zu überreden. Bei ihrem letzten Überredungsversuch hatte sie Ruth verboten, das Thema noch einmal anzusprechen.

Ruth hatte sich Tom anvertraut, mit dem sie neuerdings alles Wichtige besprach, und der hatte ihr geraten, Monika nicht zu sehr unter Druck zu setzen, es sei bestimmt nicht leicht für sie, dass ihre beste Freundin sich so sehr verändert hatte.

Als Ruth an ihren Freund dachte, musste sie lächeln. Er war das Beste, was ihr bislang in ihrem Leben passiert war. Bis auf die Diät natürlich, denn ohne die hätte sie Tom nie kennengelernt.

Als sie ihre ersten Pfunde abgenommen hatte, hatte Ruth sich in Bayern einen Wellnessurlaub gegönnt und bei einer Wandertour dann Tom kennengelernt. Sie hatten bei einer Hütte eine Rast eingelegt und waren ins Gespräch gekommen. Es war Liebe auf den ersten Blick gewesen, von da an hatten sie sich bis zum Ende ihres Urlaubs jeden Tag gesehen. Als Ruth wieder in das Städtchen am Rhein zurückgekehrt war, hatten sie sich vor Sehnsucht nacheinander verzehrt, stundenlang telefoniert und Hunderte von SMS geschrieben.

Tom war Computerspezialist. Leute wie er wurden händeringend gesucht. Er liebte seine Heimat, die bayerischen Berge und die Stadt München, in der er arbeitete, doch noch mehr liebte er seine Ruth. Also rief er ein paar Firmen an und nahm dann ein Projekt in Ruths Stadt an, damit sie sich nahe sein konnten.

Endlich setzte sich die Autoschlange in Bewegung, und Ruth folgte dem zäh fließenden Verkehr. Als sie an einer Ampel stand, schickte sie Monika schnell eine SMS, dass sie etwas später kommen ...

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