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Nimm mich, Matrose! - Caprice

Inhalt

  1. Cover
  2. Caprice - Die Erotikserie
  3. Über die Autorin
  4. Caprice - Maren & Sophie
  5. Titel
  6. Impressum
  7. Nimm mich, Matrose!
  8. In der nächsten Folge …

Caprice – Die Erotikserie

Maren und Sophie sind beste Freundinnen und Journalistinnen bei Deutschlands größtem Boulevardmagazin BLITZ. Sie berichten von Events überall auf der Welt, die der internationale Adel, die High Society und Prominente aus dem Showgeschäft besuchen. Für ihre Artikel recherchieren sie knallhart – mit vollem Körpereinsatz …

Caprice ist eine Erotikserie, die monatlich in abgeschlossenen Folgen erscheint. In den einzelnen Folgen geht es mal härter und mal sanfter zu. Dafür sorgen die unterschiedlichen Autoren, die für diese Serie schreiben. Da jeder Autor seinen eigenen Stil hat, ist Caprice Folge für Folge ein neues erotisches Leseerlebnis.

Über die Autorin

Nina Schott, Jahrgang 1972, lebt mit ihrem Mann und mehreren Söhnen in Berlin. Dem Testosteron-Überschuss im Haus wird sie als Autorin Herr, äh Frau, indem sie von Zeit zu Zeit in die Leben ihrer Protagonisten abtaucht. Ihr Herz schlägt für das Verfassen von erotischen Abenteuern sowie ChickLit-Komödien.

Caprice – Maren und Sophie

Maren, die Unschuld vom Lande – das ist zumindest ihre Masche. Dass sie nicht so unschuldig ist, wie sie tut, haben schon die Dorfjungs, mit denen Maren in einem norddeutschen Kaff aufwuchs, am eigenen Leib erleben dürfen. Da sie die Jungs nur aus Langeweile vernaschte, zog es sie in die Großstadt, und sie landete bei Deutschlands größtem Boulevardmagazin BLITZ. Maren weiß, dass ihre mädchenhafte, naive Art den Beschützerinstinkt bei Männern weckt und nutzt diese Tatsache für ihre Zwecke. Trotzdem hofft sie, damit auch ihrem Mr. Right zu begegnen. Und so lange sie den noch nicht gefunden hat, vertreibt sie sich die Zeit mit den Stadtjungs …

Spontan, dominant, durchsetzungsstark – das ist Sophie, der selbstbewusste Vamp mit französischen Wurzeln. Aufgewachsen in einem Pariser Vorort hat sie früh gelernt, sich alleine durchzuboxen. Schon damals merkte sie, dass sie eine gewisse Anziehung auf Männer ausübt – und bekam auch so die Stelle beim BLITZ. Ihre neugierige Reporternase führt sie nicht nur zu exklusiven Topstorys, sondern auch in Situationen, bei denen sie ihre Phantasien ausleben kann. Denn das findet sie viel spannender, als die große Liebe zu suchen. Außerdem ist ihr Körper zu wertvoll, um nur von einem Mann bewundert zu werden …

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Nina Schott

Nimm mich, Matrose!

Von wegen bezahlter Urlaub!

Beim Verlassen von Steins Büro verdrehte Sophie ihre Augen. Wie konnte der Chef nur davon ausgehen, dass der neue Auftrag sie in irgendeiner Form interessierte? Sein Argument, andere würden sich die Finger lecken für Aufträge dieser Art, prallte aber mal so was von an ihr ab. Was interessierten sie andere? Und lecken tat sie Schwänze, keine Finger!

Wenn Sophie urlaubte, sah das weiß Gott anders aus. Eine Frau ihres Kalibers schlug sich die Zeit nicht mit Rentnern tot, die tagsüber ihre Rollatoren ölten, um sie abends mit vereinten Kräften über die Tanzflächen von Kreuzfahrtschiffen zu manövrieren. Widerlich!

Sophie fasste sich an den Kopf. Merci beaucoup auch!

Zum Glück hatte sie ihrem Vorgesetzten einen Rückflug in der Businessclass aus dem Kreuz leiern können. Von New York nach Hamburg in der Holzklasse? Nicht mit ihr!

»Ist dir eine Laus über die Leber gelaufen, Kindchen?«

Lori. Der guten Seele der BLITZ entging nichts. Dafür kannte die Sekretärin ihre Schäfchen zu gut. Wenn Sophie aus Steins Büro hüpfte, was in den meisten Fällen passierte, handelte es sich um einen guten Auftrag, wenn nicht …

Lori wäre die Richtige für diesen Job, dachte Sophie. Stattdessen murmelte sie: »Der Alte hat mich zu einer Senioren-Dampferfahrt verdonnert. Angeblich sind Tobi, Mick und die Mädels an anderen ›wichtigen‹ Stories dran … dass ich nicht lache!« Schmollend setzte die dralle Französin ihren Weg fort.

Lori verstand nur Bahnhof.

»Bei so einem Merde-Auftrag wäre ich auch ›busy‹!«, setzte Sophie nach, ehe sie in ihrem Büro verschwand.

Natürlich war Steins rechte Hand längst darüber im Bilde, wohin es die freche Französin in Kürze verschlagen würde, auf einen Dampfer nach Übersee nämlich.

Dass Sophie der Gedanke, auf einem Schiff eingesperrt zu sein, Unbehagen bereitete, lag auf der Hand. Sie war das Wildpferd im BLITZ-Stall, das ihren Freiraum brauchte, und dieser Job stellte eine große Herausforderung dar. Da nützte es auch nichts, wenn andere versuchten, ihr den Auftrag schmackhaft zu machen.

Lori hingegen sparte schon lange auf eine Schiffsreise in gehobener Kabinenkategorie, um sich einmal wie Kate Winslet zu fühlen. Das wusste doch jeder. Stattdessen war die Arme dazu verdammt, Stein in Hamburg die Stange zu halten, der mit seinen cholerischen Anfällen die Redaktion Tag für Tag in Angst und Schrecken versetzte.

Sophie verzog das Gesicht. Beides keine prickelnden Vorstellungen, fand sie.

Wenn auch kein Hotspot, sie musste ihren Arsch hochkriegen. Mit ihrer negativen Einstellung würden die zehn Tage noch schlimmer werden.

»War übrigens nicht auf dich bezogen«, rief sie kleinlaut aus dem Zimmer und steckte im selben Moment ihre rote Lockenmähne in den Flur.

So viel zum Thema Alter, dachte Lori und winkte seufzend ab.

***

Am Abend feuerte Sophie ihre Autoschlüssel auf die Ablage unter dem Spiegel, was unmissverständlich bedeutete, dass sie keine gute Laune mit nach Hause brachte.

Maren, die den ganzen Tag damit zugebracht hatte, sich von ihrer Sommergrippe zu erholen, schleppte sich neugierig in die Küche, wo Sophie bereits mit einer Piccolo-Flasche herumhantierte. Noch bevor den beiden ein »Hallo« über die Lippen kam, stürzte Sophie ein Glas Prosecco hinunter.

»Hey?«, begrüßte Maren den Schluckspecht. »Gibt’s was zu feiern?«

»Feiern?« Sophie rülpste. »Merde, non!« Im Handumdrehen landete eine Gauloises in ihrem Mund.

»Wer hat dich denn abblitzen lassen?«

»Stein hat mir die Jungfernfahrt der Dream of the seas aufs Auge gedrückt. Nur, weil ein Meet & Greet mit J.Lo dabei rausspringt, denkt er, ich würde mich darüber freuen.«

Während Sophie sich an ihrer Zigarette festhielt, spitzte Maren die Ohren, den süffisanten Unterton ihrer Mitbewohnerin und Kollegin ignorierend. »Wann?«, jubilierte sie. »Ich will mit!«

Bei Maren ratterte das Kopfkino los. Mega-Entourage, J.Lo’s Toyboy, Europas High-Society, Glitzerroben … Stein würde sie schon umstimmen. Bislang hatten sie es doch immer geschafft, den alten Brummbären davon zu überzeugen, dass sie und Sophie besonders als Dream-Team gute Arbeit leisteten.

»Mon dieu, als ob ich freiwillig meinen Fuß auf so einen Rentner-Kahn setzen würde!«, maulte Sophie weiter, ohne die Frage zu beantworten. »Ich stehe höchstens auf Yachten«, flötete sie hingebungsvoll, »mit geräumigen Spielwiesen und einem PS-starken Kapitän an Bord!« Sie inhalierte einen tiefen Zug aus ihrer Zigarette.

Maren schwelgte in Vorfreude. Lauernd trommelte sie mit den Fingern auf den Küchentisch. Ihre Freundin konnte manchmal sehr anstrengend sein. »Wa-hann!!!?«, drängelte sie ungeduldig.

»In zwei Wochen«, entgegnete Sophie mehr als gelangweilt, während sich der blaue Dunst aus ihren Nasenlöchern den Weg ins Freie suchte.

»In zwei Wochen!«, wiederholte Maren entgeistert und griff frustriert zur Flasche. Sie brauchte nicht lange nachzurechnen. Das durfte doch nicht wahr sein!

In genau zwei Wochen würde sie in Nordhuusen sitzen müssen und die brave Enkeltochter mimen. Die Goldene Hochzeit von Oma und Opa Janson stand an. Ein Termin, für den es um nichts in der Welt eine Ausrede gab. Verdammt! Und alle würden mit von der Partie sein – die bucklige Verwandtschaft, Freunde, Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr, die trinkfesten Kumpels vom Fußballverein und …

Maren wurde schlecht. In düsterer Erinnerung baute sich der sechzigste Geburtstag von Onkel Johann vor ihrem geistigen Auge auf. Ein halbes Jahr war definitiv zu kurz, als dass einem jetzt das Wort Wiedersehensfreude in den Sinn kam. Durfte man solche Veranstaltungen schwänzen? Nicht, dass sie ihre Großeltern nicht liebte, aber im Vergleich zu einem Interview mit der heißesten Latina auf diesem Planeten handelte es sich bei diesem Event um eine denkbar schlechte Alternative. Maren überlegte und kam zu einem niederschmetternden Ergebnis: Andere vielleicht. Sie nicht! Damit war der Drops gelutscht.

»Warum immer ich?«, jammerte sie und leerte mit einem Zug den Rest der Flasche. Enttäuscht ließ sie ihren Rücken gegen die Lehne fallen. J.Lo …

Erst jetzt realisierte Sophie, dass Maren nur mit einem Slip bekleidet vor ihr auf dem Küchenstuhl hockte. Prompt hellte sich ihre Miene auf. Sie beobachtete, wie sich die Brustwarzen ihrer Freundin aufstellten. Schwer zu sagen, ob das am offenen Fenster lag oder weil Maren sich so aufregte. Wie auch immer, Sophie genoss den Anblick der rosigen Knospen ebenso wie den Geschmack des Tabaks auf ihrer Zunge. Ihre Muschi wurde feucht.

Plötzlich kam ihr eine Idee. Mit einem Satz eilte sie zum Kühlschrank und kramte einen zweiten Piccolo hervor. Sie schraubte den Verschluss ab und überrumpelte ihre ahnungslose Freundin, indem sie ihr die kalte Flasche an den Nacken presste. Maren schrie auf und wirbelte erschrocken herum, wobei ein Schluck Prosecco aus der Flasche schwappte.

»Ma chère … du kleine Wildkatze«, raunte Sophie, die die Gunst der Stunde für sich ausnutzte. Ungeachtet dessen, dass die Freundin seit gestern schwächelte, landete ein weiterer Schwall Prosecco auf Marens blankem Busen, die kreischend aufsprang.

»Herrgott noch mal!«, fluchte Maren und tippelte auf Zehenspitzen aus der Küche.

Spätestens jetzt war Sophies gute Laune wieder hergestellt. Irgendwann, schwor sie sich, bist du fällig.

Wenig später lag Sophie in der Badewanne und beobachtete ihre durchtrainierte Mitbewohnerin beim Duschen. Es war Segen und Fluch zugleich, mit dieser Frau unter einem Dach zu leben.

Unauffällig verschwand Sophies Hand unter Wasser und zwischen den Beinen. Ich kann dich auch so haben, dachte sie.

Ihr Loch fühlte sich wärmer an als die Nässe, die sie umgab. Ein schleimiger Film drang aus dem Inneren. Zielstrebig spreizten Zeige- und Ringfinger die Schamlippen, und ihr Mittelfinger begann, die Perle zu massieren. Immer im Blick ihre Freundin, die sich gerade mit geschlossenen Augen die Haare wusch. Marens kleine Brüste reckten sich dabei kokett Richtung Zimmerdecke, und Sophie stellte sich vor, wie sie an den harten Nippeln lutschte. Ihre eigenen ragten stolz aus der Wanne.

Während Maren das Shampoo aus den Haaren spülte, fummelte Sophie hingebungsvoll an ihren Brüsten. Bei ihrer Oberweite war es ein Kinderspiel, sich die Titten an den Mund zu führen. Jetzt berührte sie ihre harte Brustwarze mit den Lippen und saugte daran.

Gleichzeitig versenkte sie drei Finger der rechten Hand so tief in ihrer Vagina, dass sie benommen aufstöhnte. Das Wasser schlug sanfte Wellen. Stoßartig penetrierte sie ihre Höhle, ohne den Kitzler dabei außer Acht zu lassen. Ihr Genitalbereich schwoll an, und die Massage der Klit bescherte ihr ein wohliges Kribbeln.

Plötzlich wurde es still; Maren hatte das Wasser der Dusche abgestellt. Jetzt war Eile geboten, wenn Sophie ihren Orgasmus nicht aufs Spiel setzen wollte. Mit wenigen schnellen Bewegungen rubbelte sie sich zum Höhepunkt. Ihr Körper zuckte unmerklich, als sie kam. Erleichtert schloss sie die Augen.

Als Maren aus der Kabine stieg, hatten sich die Wogen in der Badewanne schon wieder geglättet.

»Was soll’s«, resümierte die Blondine nüchtern, »man kann nicht alles haben im Leben.«

»Wie wahr, ma chére«, seufzte Sophie müde lächelnd. »Wie wahr …«

***

In Sophies Zimmer herrschte unbändiges Chaos. Unter drei Meter hohen Türmen aus Miniröcken, Hotpants und edlen Dessous ließ nur die gerade noch hervorschauende Kante eines Koffers vermuten, dass es sich hier um ein durchdachtes Manöver in puncto Reisevorbereitungen handelte. Einzig der liebe Gott wusste, wie das Dutzend Paar Designer-High-Heels zusätzlich in die Hartschalen passen sollte, das in Reih und Glied neben dem Bett auf seinen Einsatz wartete.

»Und ich dachte, du machst dir nichts aus Kreuzfahrten«, meinte Maren, die sich doch sehr wunderte.

»Alors, ein Paar Stilettos für jeden Tag, mit denen ich den alten Säcken so richtig in den Arsch trete.« Sophie hielt ihre neuen Louboutins in die Höhe. »Und eins für das Treffen mit J.Lo, damit sie mir nicht den Rang abläuft.«

Das verstand sich von selbst.

Maren staunte nicht schlecht. Wehmütig schwang sie sich auf den ersten Koffer, um ihrer Freundin zu helfen. Der Deckel bewegte sich kein Stück Richtung Schließe. Da kam noch eine Menge Arbeit auf Sophie zu. Zum Glück existierten für Schiffsreisen keine Gewichtsbeschränkungen. Noch nicht.

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