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Nichts wie raus

Nichts wie raus

von Alexander Nastasi

 

 

 

 

Groschenromanserie von Alexander Nastasi

© Mai 2011 Alexander Nastasi

2. Auflage Februar 2012

Lektorat: Julia Nastasi

Autorenwebseite: https://www.alexandernastasi.de

Umschlagabbildung: Shutterstock.de / New York

 

In der Groschenromanserie von Alexander Nastasi sind bisher folgende Werke erschienen:

 

Der Babymacher

Nichts wie raus

Treffpunkt Bismarckplatz

 

 

 

 

 

 

Freitag Nachmittag, Alicia ließ die Tasche auf das Sofa fallen und sich gleich nebenan. „So ein blöder Arsch,“ meinte sie. Sie war sauer und fertig. Der Abteilungsleiter meinte, er müsse zum Büroleiter aufsteigen und schikanierte das gesamte Team, mehr Leistung, schnellere Arbeit, weniger Fehler.

Besonders hatte er es aber auf sie abgesehen. Sie wusste nicht, warum, aber bei ihr war der Idiot immer besonders pingelig.

Der und Büroleiter, dachte sie sich, als sie in die Küche ihrer 2-Zimmer-Wohnung lief - der Idiot. Na, dann haben wir gar nichts mehr zu lachen, dann sollte ich mir einen neuen Job suchen.

Nachdem sie den Kaffee aus der roten Padmaschine, die sie an Weihnachten von ihren Eltern bekommen hatte, entnommen hatte, setzte sie sich wieder auf ihr Sofa. Sie schaltete mit der bereitliegenden Fernbedienung eine CD mit Musik von „Katie Melua“ an und nahm den Apple Laptop - welch edles Stück, auf den Schoß. Zuerst schaute sie nach ihren Mails, neben Viagrawerbung fand sie noch Angebote für One-Night-Stands und sie solle unbedingt Aktien kaufen. Das reicht, sie brauchte jetzt sofort gute Laune und musste abschalten. Schließlich war heute ihr letzter Arbeitstag für zwei Wochen. Sie hatte frei, Urlaub und sie hatte noch gar keinen Plan, was sie machen sollte.

 

Die letzten Wochen waren extrem anstrengend in der Firma, Druck, Stress, Überstunden - den Urlaub hatte sie auch nicht von ihrem Jahresurlaub genommen, sondern das waren Überstunden. Der noch amtierende Büroleiter hatte beim Quartalsabschluss fast Tränen in die Augen bekommen, als er gesehen hatte, wie viele Überstunden sich aufgetürmt hatten. Er kam sofort zu ihr und fragte sie, ob sie nicht mal zwei Wochen Überstunden abbauen wolle. Spontan hatte sie zugestimmt und war jetzt, auf dem Sofa sitzend, erstaunt über diese spontane Reaktion von ihr. Aber jetzt hatte sie frei und noch nichts vor.

Alle Freundinnen arbeiteten und könnten höchstens am Wochenende mit ihr etwas unternehmen. Das war dumm, einen Freund hatte die 23-Jährige gerade keinen. Es lag sicher nicht an ihr, doch die Männer, die sie bisher kennengelernt hatte, waren alle entweder nur auf den Sex aus oder vollkommen beziehungsunfähig - manche sogar beides und dazu noch untreu.

Johannes war der letzte Freund gewesen. Mit ihm hatte sie zwei Tage vor Weihnachten Schluss gemacht, obwohl sie schon sein Geschenk gekauft hatte. Doch sie sagte sich - besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Würde sie ihn erst einmal der Familie vorgestellt haben, nein das ging nicht. Sie war sich sicher, dass das nicht der Mann an ihrer Seite würde. Er war nett - und er war auch durchaus eine Kanone im Bett. Alles andere konnte man dann allerdings getrost recyceln und sie hatte nicht vor, ihr Leben mit einem 1,80-Meter-Vibrator ohne Herz und Hirn zu verbringen, dessen meist genutzter Satz „Hey Babe, du bist so geil“ war. Der ihr öfter an Brust und Po griff als sie sich selbst, nein, dieser Mann war nichts für lange.

 

Das löste ihr Thema aber nicht. Was sollte sie mit ihren 14 freien Tagen machen ?

Na klar, Urlaub. Sie könnte sich doch einfach mal eine Auszeit gönnen. Sie hatte keinen Partner, keine Haustiere und auch sonst keine Verpflichtungen. Ja, das war es, sie tippte bei Google „Last Minute Urlaub“ ein und öffnete einige Webseiten. Ach, herrlich - schon war ihre schlechte Laune verflogen.

Sie würde in den Urlaub fliegen - doch wohin ? Nach einigem Hin- und Herklicken auf den Webseiten der verschiedenen Urlaubsportale fasste sie einen Entschluss: Sie würde eine ...

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