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Neun Sommer und ein leerer Winter

Inhalt

Wie alles begann

Der Schock

Neustart

Planen, vergleichen, realisieren

Einschläge

Das Ende?

Erkenntnisse

Wie alles begann

Kennengelernt haben wir uns – wie sollte es auch anders sein – im Internet. Bei einer der vielen Singlebörsen. Ein ideales Medium jemanden kennenzulernen für alle, die alleine nicht gerne etwas unternehmen, oder einfach zu wenig Zeit haben, sich neben Familie und Beruf noch auf die „körperliche“ Ausschau nach einem adäquaten Partner zu machen. Ich war schon mehrere Jahre dabei, hatte mich zwischenzeitlich abgemeldet, da letztendlich der Erfolg ausgeblieben war. Klar hatte ich mich mit einigen Frauen getroffen, aber bisher war es immer an irgendetwas gescheitert, und sei es an der Tatsache, dass ich in dieser Zeit alleinerziehender Vater zweier Jungs war, die ich elf Jahre lang alleine großgezogen habe, und ich des Öfteren den Satz hörte, „ach deine Buben sind bei dir?“, womit das Thema erledigt war. Seit März bin ich jetzt wieder angemeldet.

Und so erhalte ich eines Tages, im Sommer, die Zuschrift einer Dame, Helga. Natürlich unter einem Pseudonym. Mein Anzeigentext ist ihr angenehm aufgefallen:

Suche (= hätte gern) die Frau, die mich manchmal bremst, manchmal aufbaut und manchmal auffängt – eine, der es vielleicht genauso geht…. Mehrere Jahre habe ich meine beiden Jungs alleine großgezogen. Inzwischen sind sie aus dem Gröbsten raus, lassen mir mehr und mehr Freiraum. (Höchste!) Zeit, mal wieder (mehr) an mich zu denken. Welcher „Sie“ humorvoll und nachdenklich, unabhängig und anlehnungsbedürftig, romantisch und gefühlvoll, geht es vielleicht ähnlich?

Helga hat auch zwei Kinder, eine Tochter, die schon seit Jahren nicht mehr bei ihr wohnt und einen jüngeren Sohn, der studiert. Beruflich sind wir vom gleichen Fach, ich bin Techniker, sie Ingenieurin, Dipl.Ing. Maschinenbau, damals noch im Angestelltenverhältnis. Schwierig ist aus meiner Sicht die große Entfernung zwischen uns. Mir wäre es niemals eingefallen, eine Frau anzuschreiben, die zweihundert Kilometer entfernt wohnt, für Helga spielt das keine Rolle.

Wir haben gechattet, oft gechattet. Es hat sich schon ein klein wenig Vertrauen aufgebaut. Dann eines Tages der Schreck: Im ganzen Forum ist ihr Pseudonym nicht mehr zu finden, es ist gelöscht. Ich bin entsetzt, was ist geschehen? Ist ihr etwas zugestoßen? Hat sie einen anderen kennengelernt? Alles falsch. Es dauert nicht lange, da erhalte ich eine Zuschrift unter einem anderen Pseudonym. Von Helga! Geheuer ist mir das nicht. Aber, sie hat es mir plausibel erklärt: Sie hat sich beim Datingportal unter einem neuen Pseudonym wieder angemeldet, da die Zeit, die sie mit ihrem alten kostenlos surfen durfte, abgelaufen war. Mit ihrer schottisch-sparsamen Art bringe ich das damals noch nicht in Zusammenhang. Das Chatten geht weiter. Inzwischen haben wir beide Geburtstag gefeiert, zunächst ich, wie immer im großen Rahmen mit Freunden und Verwandten, einige Tage später Helga. Zusammen mit ihrer besten Freundin, Elke, ging sie Pizza essen. Wir entschließen uns, Telefonnummern und E-Mail-Adressen auszutauschen. Es soll ja schließlich weitergehen. Wir telefonieren oft zusammen, führen lange Gespräche. Und wir mailen. In der ersten Mail geht es um ein berufliches Problem, liegt ja auf der Hand, sich darüber auszutauschen, wenn beide vom gleichen Fach sind. Sie schreibt, ich hätte „wieder mal recht gehabt“, was mich natürlich sehr freut und auch ein klein wenig stolz macht.

Dann endlich ist es soweit. Wir treffen uns das erste Mal. Auf ihren Vorschlag hin in Neustadt, zentral zwischen unseren Wohnorten gelegen, wo ihr Sohn Dieter, zusammen mit seiner damaligen Freundin, eine kleine Studentenwohnung hat. Dort sehen wir uns das erste Mal. Helga erwartet mich mit ihrer Zwergschnauzerhündin Leni, ich übergebe ihr lachsfarbene Rosen aus meinem Garten, wir unterhalten uns ein wenig und beschließen dann, essen zu gehen. In einem kleinen Restaurant sitzen wir im Biergarten, Helga wählt geröstete Maultaschen, ich ein Rinderhüftsteak, dazu gibt’s zwei Tafelwasser und im Anschluss noch einen Kaffee und einen Cappuccino. Natürlich lade ich sie dazu ein. Anschließend möchte Helga nochmals in die kleine Wohnung. Hoppla, denke ich! Es bleibt bei diesem „hoppla“, wir verabschieden uns. Am nächsten Tag schickt sie mir eine Mail, mit einem Foto der Rosen, und freut sich darüber, wie gut sie sich, nach einigen Stunden in der Vase, wieder erholt haben.

Ein paar Tage später besucht sie mich, nachmittags, auf einen Kaffee. Diesmal ist ihr Afghanischer Windhund Cäsar mit dabei. Es herrscht eine angenehme Atmosphäre. Sie erzählt mir u.a., dass sie sich einen lang gehegten Wunsch erfüllen wolle, sie beabsichtigt, nächste Woche mit ihrem Sohn in die Niederlande zu fahren und ein wunderschönes weißes Cabrio mit roten Ledersitzen zu kaufen, dort sei es weitaus günstiger zu erwerben als bei uns. Sie verabschiedet sich und keine Stunde später klingelt das Telefon: Helga. Sie steht auf der Autobahn im Stau und nutzt diese Zeit, um mich zu fragen, wie ich mir mein Leben in den nächsten fünf bis zehn Jahren vorstellen würde. Kann ich ihr auf die Schnelle nicht beantworten …

Nach einigen weiteren Telefonaten lädt sie mich zu sich nach Hause ein. Aufgeregt und voller Vorfreude fahre ich zu ihr. Sie steht im Garten, an das Kellertreppengeländer gelehnt, so, als habe sie schon den ganzen Nachmittag auf mich gewartet. Ihr weißes Cabrio steht in der Garage. Ein wirklich edles Teil. Es ist herrliches Wetter, wir sitzen auf ihrer Terrasse, unterhalten uns angeregt, trinken Kaffee. Am Abend entschließen wir uns zum Essen in die nächste Stadt, Loden, zu fahren. In einer Tiefgarage parken wir das Auto, und als wir Richtung Altstadt gehen, berühren sich zum ersten Mal unsere Finger, dann unsere Hände … es ist ein unbeschreiblich schönes Gefühl. Wir essen in einem urigen Lokal und fahren anschließend wieder zu ihr, wo wir noch einen angenehmen Abend auf der Terrasse bei Rotwein und Kerzenschein verbringen.

Zum Übernachten hat sie mir das Gästezimmer hergerichtet, das ehemalige Kinderzimmer ihrer Tochter. Beim Gutenachtsagen frage ich sie, ob sie nicht ein wenig mit mir kuscheln wolle. Sie will, und so ziehen wir uns ins Gästezimmer zurück, kuscheln, bis, ja bis sie plötzlich aufsteht, wortlos verschwindet und kurz darauf zurückkommt. „Gut, wenn Mutter weiß, wo Junior seine Utensilien hat!“ Sie hat Kondome geholt! Wir sind beide, nach ziemlich langer Zeit der Enthaltsamkeit ausgehungert, aber im Umgang mit „Parisern“ leider – oder besser gesagt, zum Glück – überhaupt nicht geübt. Mit den Worten, „Scheiß auf das Kondom“, wirft sie es in hohem Bogen aus dem Bett, und, es geht auch ohne!

Nach einem ausgiebigen Frühstück, bei dem es an nichts fehlt, sogar an Blümchen hat sie gedacht, fahren wir am anderen Tag ins Allgäu. Natürlich mit ihrem neuen weißen Cabrio mit den roten Ledersitzen! Schon die Fahrt dahin ist ein Erlebnis, den Bergen immer näher zu kommen, diese Luft … es ist, als würden wir in Urlaub fahren. Und Helga ist eine hervorragende Autofahrerin. Ein Spaziergang ist angesagt, zu einem kleinen See. Von wegen Spaziergang! Hätte es werden können, wenn, ja wenn wir an einer Abzweigung nicht falsch weitergegangen wären. Und so wird aus einem geplanten kleinen Spaziergang eine regelrechte Gewalttour. Es geht steil bergauf, wenn wir denken, ab da oben muss es doch wieder bergab oder zumindest eben weitergehen, geht es wieder bergauf und wieder und wieder. Wir sind beide geschlaucht, es ist heiß. Leni gefällt’s. Endlich kommen wir zu einer bewirtschafteten Hütte, gerade noch rechtzeitig, um einem qualvollen Tod durch verdursten zu entkommen. Nach einem langen Abstieg fahren wir wieder heim zu Helga.

An diesem Abend, in dieser Nacht, darf ich in ihrem Schlafzimmer übernachten, die beiden Hundekörbe werden ins Wohnzimmer ausgelagert. Es wird wieder eine wunderschöne Nacht.

Am nächsten Morgen, eigentlich ist es schon Mittag, nach einem wiederum reichhaltigen Frühstück, das keine Wünsche offenlässt, verabschiede ich mich von ihr, schweren Herzens, aber auch bereits voller Vorfreude auf das nächste Wochenende.

Der Schock

Freitag nachmittags fahre ich wieder freudig zu Helga. Schon bei der Begrüßung wirkt sie bedrückt. Am Abend sagt sie es mir. Bei einer Untersuchung ist festgestellt worden, dass sie operiert werden muss. Ein Schock. Sie erträgt dieses Los tapfer. Unsere gerade erst begonnene Beziehung möchte sie beenden, sagt, das sei ihr Schicksal, da müsse sie jetzt durch und sie wolle mich nicht mit reinziehen. Dem widerspreche ich ganz entschieden, will sie in dieser schweren Zeit doch nicht alleine lassen! Wir stehen im Schlafzimmer, beide den Tränen nah, aber wir unterdrücken sie. Mit Sicherheit wäre es hier nicht verkehrt gewesen, einander zu umarmen und unseren Gefühlen und Tränen freien Lauf zu lassen. Aber, im Zeigen von Gefühlen sind wir beide keine Experten, und jeder will dem anderen signalisieren, ich bin stark, das schaffen wir.

An diesem Tag steht für mich außer Frage, dass ich alles in meiner Macht Liegende tun werde, um die Frau, die ich liebe, in allem zu entlasten.

Es sollte viel werden, sehr viel.

Helga wird im Oktober operiert. Gleich nachdem sie wieder auf ihrem Zimmer ist, schreibt sie mir eine SMS, dass es ihr gut gehe und alle supernett seien.

Für Helga und mich ist die Zeit nach der OP sehr schwierig, wir sind unsicher, vor allem ich, wie wir uns verhalten sollen. Sie liest sehr viel, ich löse Sudokus, möchte sie schonen, alle Aufregung von ihr fernhalten.

Inzwischen wissen wir schon einiges voneinander. Ich habe ihr viel von meiner zunächst glücklichen Kindheit erzählt, dem frühen Unfalltod meiner Mutter als ich vierzehn Jahre alt war, und von der schlimmsten Zeit meines Lebens, die dann begann, mit meinem Vater, der schwer alkoholkrank war.

Von meiner ersten Ehe nur so viel, dass ich mit meiner Frau beinahe täglich Streit hatte, und dass streiten in einer Beziehung für mich nie mehr in Frage kommen würde. Wie sie mich dann wegen eines anderen verlassen hat, nach zwei Jahren reumütig vor der Tür stand, und für eineinhalb Jahre wieder unentgeltlich bei mir Unterschlupf fand, in einer Einzimmerwohnung, die ich kurz zuvor, so „nebenbei“, fertiggestellt hatte. In der ehemaligen Werkstatt meines Opas, in der schon viele Jahre zuvor eine Zweizimmerwohnung von mir ausgebaut und vermietet worden war.

Und natürlich von der schwierigen Zeit als alleinerziehender Vater, in der ich neben Erziehung, Schule und Hobby meiner Jungs – dem Ringen – sowie meinen beiden damit verbundenen ehrenamtlichen Tätigkeiten noch Beruf, Haushalt und Garten unter einen Hut bringen musste.

Von ihrer Kindheit erzählt Helga nichts. Sie beginnt mit der Zeit, als sie ihren Ex, Heinrich, kennenlernte, der über ein Dutzend Jahre älter war als sie und wie sie damals zusammen mit dessen Nichte Karola und deren Freund Dimitrios, einem steinreichen Griechen in Heinrichs Alter, um die Häuser zogen. Und sie erzählt mir, dass ihre Eltern mit Heinrich als Ehemann nicht einverstanden waren. Konsequent hatte sie daraufhin jeglichen Kontakt zu ihnen abgebrochen, über fünfundzwanzig Jahre lang, bis vor zwei Jahren, als ihr Vater erkrankte, und sie von Heinrich bereits getrennt war. Von ihrer Ehe spricht sie oft, was mich erstaunt. Immer wieder zählt sie die negativen Eigenschaften ihres Ex auf, dass sie ihm alles fünfmal sagen und seinen Dreck wegputzen musste, wenn er im Haus gearbeitet hatte, und einiges mehr, vor allem aber, dass er ständig fremdgegangen sei. Wenn sie so etwas jemals in unserer Beziehung feststellen würde, wäre das für sie ein sofortiger Trennungsgrund.

Wir sind zwischenzeitlich so übereingekommen, dass ich die Wochenenden bei ihr verbringe und wir unter der Woche jeden Abend miteinander telefonieren. Nur an einem Wochenende kommt sie zu mir, wir besuchen zusammen meine Stammkneipe, wo ich ihr meine beiden Freunde Fritz und Bernhard vorstelle, und einmal schauen wir uns einen Mannschaftskampf im Ringen an.

Ich komme inzwischen immer mit der Bahn zu ihr, kann direkt bis nach Loden fahren, wo sie mich freitags abholt und sonntags wieder hinbringt. Die Zugfahrt ist entspannender als mit dem Auto zu fahren, und dauert mit dreieinhalb Stunden – ein Weg – in etwa so lange wie mit dem Auto bei Stau. Und Staus hat es jedes Mal gegeben.

Montags nach so einem Wochenende teilt sie mir gleich zu Beginn des abendlichen Telefonats mit, dass sie unsere Beziehung beenden wolle.

Ich falle aus allen Wolken, damit hatte ich absolut nicht gerechnet, frage was ich falsch gemacht hätte. Nein, ich hätte nichts falsch gemacht … sie würde es mir schreiben …

In der folgenden Mail schreibt sie, dass sie zu Beginn unseres Kennenlernens dachte, es würde zwischen uns passen, sich mit der Zeit aber ihr Bauchgefühl meldete, das sie zunächst verdrängte.

Aber am Sonntagmorgen sei ihr klar geworden, dass ich nicht der Mann sei, mit dem sie für immer zusammenleben wolle. Sie könne nicht alleine der Motor in einer Beziehung sein, sie bräuchte mehr Lebendigkeit, Unternehmungen, und vor allem das Gefühl Liebe, ohne das ein Zusammenleben für sie nicht in Ordnung sei.

Dann bedankt sie sich noch für das, was ich für sie getan habe.

Ich bin fassungslos. Das kann doch nicht wahr sein, schreibe ihr folgende Mail zurück:

Hallo Helga,

wie hatte ich mich auf gemeinsame Aktivitäten mit Dir gefreut!! Wie schön wäre es, bei „Ausfahrwetter“ rein in die Kiste und ab – egal wohin! Rothenburg o.d.T., Bodensee, Tessin, Toscana …. stelle ich mir einfach herrlich vor…. Auch wenn ich die letzten Wochen(enden) ziemlich ausgepowert war, wäre ich zu gern – wie ich es gewohnt bin – mit Dir „um die Häuser gezogen“ – egal zu welchem Anlass, Hauptsache raus. Den ganzen Tag/Abend auf dem Sofa zu verbringen ist absolut nicht meine Art, war es noch nie. Noch nie zuvor hatte ich den Freitagskrimi oder „Wer wird Millionär?“ gesehen. Ich habe es dennoch genossen, weil Du in meiner Nähe warst. Du hast nie den Eindruck erweckt (außer am letzten Samstagabend, als Du zum Ringen fahren wolltest – blöd von mir, ich wollte es Dir nicht zumuten, dachte, es sei mir „zuliebe“), als würdest Du irgendetwas vermissen, und ich dachte mir, nach Deiner OP würde alles noch etwas dauern, ja, ich wollte Dich schonen (Zitat: „lesen und schonen ist angesagt“), dachte wirklich, das sei im Moment noch das Beste für Dich, wusste echt nicht, wie ich mich verhalten sollte … Schade, dass wir nie darüber gesprochen haben – ein Wort von Dir, ein kleiner Hinweis hätte genügt. Stattdessen habe ich – das erste Mal seit vielen Jahren – aus Langeweile Sudokus gelöst…

Liebe… Liebe muss wachsen. Nach unserem ersten Treffen hätte ich mir nie träumen lassen, dass „mehr daraus wird. Aber, Du hast mir von Mal zu Mal besser gefallen, ich habe angefangen, Dich lieb zu haben/Dich zu lieben, freute mich auf das Zusammensein mit Dir, habe Dich vermisst, wenn Du nicht bei mir warst, musste über vieles bei Dir schmunzeln, habe mich in Deiner Nähe einfach wohl gefühlt, egal, ob wir Glühwein tranken, Immergrün pflanzten, zusammen lachten, oder irgendetwas anderes taten, „was Spaß macht“. Ist es nicht irre? Da telefoniert man täglich – und sagt sich nichts???? Ich habe zwar mal vor einiger Zeit zu Dir gesagt, Du würdest ganz anders wirken, als Du bist – aber, dass Du Dir auch mehr Aktivitäten gewünscht hast, das habe ich nicht gesehen und auch nicht herausgehört. Nein, ich dachte wirklich, Du seist so „zufrieden“, und war’s dann auch – in Deiner Nähe. Ein Wort von Dir hätte genügt.

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