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N.Y.D. - Eine Falle für Toby Rogers (New York Detectives)

Alfred Wallon

N.Y.D. - Eine Falle für Toby Rogers (New York Detectives)

Cassiopeiapress Spannung





BookRix GmbH & Co. KG
80331 München

Eine Falle für Toby Rogers

 

 

 

 

 

Der Captain wird das Opfer eines miesen Komplotts aber dann schaltet sich Bount Reiniger ein ...

 

Ein Krimi von Alfred Wallon

 

 

© by Author (A.Wallon)

Der Text wurde in alter Rechtschreibung belassen.

© Digitalausgabe 2012 AlfredBekker/CassiopeiaPress

© der Serie „NYD New York Detectives“ by Alfred Bekker (Henry Rohmer)

Ein CassiopeiaPress E-Book

www.AlfredBekker.de

 

 

New York ist ein Schmelztiegel unterschiedlicher Völker. Nirgendwo sind die Gegensätze zwischen Reich und Arm größer als in dieser Millionenstadt. Du gehst die Fifth Avenue entlang, vorbei an großen Schaufenstern, wo die Verlockung nur so winkt. Vorausgesetzt natürlich, dass deine Kreditkarte entsprechend seriös ist und du einen Job hast, der dir auch etwas einbringt. Dann kannst du ohne großes Nachdenken kaufen, was dein Herz begehrt. Egal, ob es Schuhe von Gucci sind oder ein Armband von Cartier ist – all diese Segnungen der westlichen Zivilisation sind greifbar nahe für dich. Alles was dich davon trennt, ist deine Kreditkarte, die du der netten Verkäuferin gibst.

Aber schon in der nächsten Seitenstraße erwartet dich eine andere Welt. Du begreifst, dass du die gleißenden Lichter der Einkaufstempel hinter dir gelassen und eine Welt betreten hast, die du eigentlich gar nicht sehen willst. Aber du kannst die Augen nicht vor der Wirklichkeit verschließen und siehst die Entwurzelten und Gestrandeten, die sich in Gangs zusammenschließen und versuchen, irgendwie durchzukommen. Die Hemmschwelle derer, die nicht das Privileg haben, auf eine Schule gehen und etwas lernen zu können, sinkt von Tag zu Tag immer mehr. Die Zeitungen sind voll von unzähligen Gewalttaten und Verbrechen – und es wird immer schlimmer.

Nachts hörst du pausenlos die auf- und abschwellenden Polizeisirenen in den Straßenschluchten heulen. Und es fallen immer wieder Schüsse. Du begreifst, dass dich dieser Sumpf fest in seinen Klauen hält und du ihm nur entkommen kannst, wenn du Geld und Einfluss hast. Nur dann schaffst du es, aus der Bronx oder aus Harlem zu entkommen und kannst ein neues Leben beginnen. Aber selbst dann bist du nicht sicher, dass dich die Schatten deiner eigenen Vergangenheit nicht eines Tages doch noch einholen.

Ich weiß nicht, warum ich es in diesem Moloch New York überhaupt noch aushalte. Vielleicht habe ich mich schon zu sehr gewöhnt an diese Stadt, die so einzigartig und gefährlich ist wie kaum eine andere. Vielleicht brauche ich den Lärm und die Hektik, die mich pausenlos umgeben und mich selbst im Schlaf noch verfolgen. Aber es wäre nicht das erste mal, dass ich mitten in der Nacht aufwache, weil sich zwei rivalisierende Straßengangs drüben an der Ecke einen blutigen Kampf liefern. Einen Kampf, bei dem es Tote gibt. Das wird dann am nächsten Tag in den Gazetten stehen, und die Politiker werden sich wieder die Köpfe darüber zerbrechen, warum sie das Problem mit den Jugendlichen einfach nicht in den Griff bekommen. Aber sie haben sich schon zu weit von der Wirklichkeit entfernt, denn sie wissen nichts über die Sorgen der Jugendlichen in den Ghettos.

Mein Name ist Bount Reiniger. Ich bin Privatdetektiv. Ich kümmere mich um Dinge, die anderen Leuten manchmal den Schlaf rauben. Es gibt Menschen, die mich als Schnüffler bezeichnen, weil meine Methoden nicht immer ganz legal sind. Aber sie führen zum Erfolg – und das ist wichtig. Jedes Verbrechen, das in New York aufgeklärt werden kann, ist eine Erleichterung. Zumindest sehe ich das so, sonst hätte ich in dieser Branche schon längst die Flinte ins Korn geworfen. Dies sind meine Aufzeichnungen. Fälle, an die ich auch heute noch denke und mir auch gleichzeitig vor Augen halte, dass mein Schutzengel verdammt viel zu tun hat. Es grenzt schon fast an ein Wunder, dass ich immer noch auf ihn zählen kann ...

 

„Bailey, du gottverdammter Narr!“ Die raue Stimme Morrisons und der mitleidlose Blick seiner eiskalten Augen ließen den aschblonden Dealer zusammenzucken.

Ängstlich senkte Bailey den Kopf und starrte mit regloser Miene auf den schmutzigen Fußboden. „Was hast du dir nur dabei gedacht, du dussliger Kerl?“ schimpfte Clay Morrison weiter auf Bailey ein. „Du bist so dumm, dass dich die Schweine beißen. Streckt der doch einfach den Stoff, den ich ihm gebe, und zwei unserer Kunden geh'n beim Spritzen drauf!“

Morrison warf den beiden muskulösen Gestalten, die neben ihm standen, einen eindeutigen Blick zu.

„Taylor, Simpson, was sagt ihr dazu?“ fragte er.

Einer seiner beiden Leibwächter räusperte sich kurz. Er lächelte, aber seine Augen blieben eiskalt.

„Wir können uns so ‘ne Panne einfach nicht leisten, Mr. Morrison“, erwiderte er. „Das Geschäft ging bisher ganz gut, aber so was spricht sich ziemlich schnell rum. Ist nicht gut für die Branche, wenn man sich da behaupten will, oder?“

Robert Bailey wusste, was auf ihn zukam. Jetzt bekam er die Quittung für seinen Alleingang. Und dabei hatte alles so gut geklappt! Das Heroin, das er von Morrison bekommen hatte, hatte er einfach ein bisschen mit Zucker und Strychnin gestreckt. Er wollte sich ein paar zusätzliche Dollar verdienen, und nun waren zwei Fixer daran gestorben.

Morrison hatte natürlich sofort davon Wind bekommen. In der Bronx gab es nichts, was der Boss nicht wusste. Das hätte Robert Bailey eigentlich ahnen müssen. Trotzdem hatte er dem Befehl Folge geleistet, zum Treffpunkt an die Breakdance-Schule zu kommen. Und nun stellten sie ihn zur Rede.

„Man pfuscht mir nur einmal ins Geschäft, Bailey!“ sagte der weißhaarige Mann zu dem Dealer. „Ein zweites Mal gibt es nicht. Pech für dich.“

Bailey wurde bleich, als sich die beiden Muskelprotze anschickten, auf ihn loszugehen. Er taumelte zurück und fasste gleichzeitig mit der Rechten in seine Jackentasche, wo er seinen Smith & Wesson verborgen hielt. Sie hatten ihn nicht nach Waffen abgesucht, das war nun seine Chance.

Blitzschnell zog er den Revolver hervor, während sich die beiden Gorillas auf ihn stürzten. Sekunden später fielen zwei Schüsse, deren Echo an den feuchten Kellerwänden widerhallte.

 

*

 

Ben Cairn riss den Kopf herum. Der junge Farbige, der sich mit seinen Freunden gerade zum Aufbruch rüstete, verharrte auf der Stelle.

„Da hat doch jemand geschossen!“ entfuhr es ihm.

„Ich hab’s auch gehört, Ben“, sagte Scotty Barber. „Scheint aus einem der unteren Stockwerke zu kommen.“

„Da wohnt doch niemand“, meldete sich Blake Winfield, der Dritte im Bunde, zu Wort. „Ihr müsst euch getäuscht haben. Da unten gibt’s nichts anderes als Ratten.“

„Red keinen Unsinn, Blake“, sagte Cairn, und Barber nickte. „Scotty hat’s auch gehört, und ich sag’ dir, da war was. Wir müssen nachsehen. Schließlich ist das hier unsere Schule, oder?“

Ben Cairn und seine Freunde stammten aus Harlem, einem der ärmsten Viertel von New York. Alles, was sie hatten, war ihre Musik. Breakdance und Rap hießen die Schlagworte. Hier in der Kensington Street in der Bronx hatten sie endlich eine Schule gefunden, die auch Farbige aufnahm. Zweimal in der Woche trafen sie sich abends, um dem Traum näher zu kommen, der sie alle ergriffen hatte: eine Karriere als Breakdancer oder Rapper.

Ben, Scotty und Blake waren sogar zum dritten Mal in dieser Woche hier, um zu üben. Clay Morrison, der Leiter der Schule, hatte ihnen gesagt, dass sie alle Talent besäßen, und das ermutigte sie dazu, noch mehr zu arbeiten.

„Gehen wir!“ forderte Ben Cairn die anderen auf. „Wenn hier wirklich was passiert ist, dann müssen wir nachschauen und es Mr. Morrison sagen.“

Die drei Jungens verließen den großen Raum, in dem sie vor wenigen Augenblicken noch zu heißen Rhythmen getanzt hatten. Die plötzlichen Schüsse lösten nun Furcht und Besorgnis in ihnen aus. Vorsichtig stiegen sie die ausgetretenen Treppenstufen nach unten.

„Es ist alles ruhig“, murmelte Scotty Barber, der sich nur schwer in dem dunklen Treppenhaus zurechtfand. Aus Angst wagten sie nicht, das Licht einzuschalten.

Die Tür zu den Kellerräumen stand einen Spaltbreit offen. Ein schwacher Lichtstrahl fiel auf den Flur hinaus. Ben hörte gedämpfte Stimmen, die sich etwas zuflüsterten.

„Und jetzt rufe ich Rogers, diesen Bullen an“, sagte eine Stimme, die Ben Cairn irgendwie bekannt vorkam. „Er soll endlich dafür büßen, dass er meinen Bruder vor fünf Monaten aufs Kreuz gelegt hat.“

Der Junge riskierte einen kurzen Blick durch den schmalen Türspalt. Was er sah, ließ ihn kreidebleich werden. Zwei Männer beugten sich über eine Gestalt, die auf dem Boden lag und vor Schmerzen stöhnte. Ein vierter Mann stand hinter einem Schreibtisch und wählte eine Nummer.

Morrison, wollte Ben Cairn aufgeregt rufen, als er den Leiter der Breakdance-Schule erkannte, aber er konnte sich noch im letzten Augenblick zurückhalten. Was zum Teufel tat Clay Morrison hier im Keller? Und wer war der Mann auf dem Boden?

Erschrocken riss er den Kopf herum, als Scotty heftig zu niesen begann. In der Stille des Treppenhauses klang es wie eine Explosion.

„Weg hier!“ rief Blake und drehte sich hastig auf dem Absatz herum. Die anderen beiden folgten ihm. Sie stolperten die Treppenstufen hinauf, so schnell sie konnten, während unten aus dem Keller leise Flüche erklangen.

Die drei Farbigen erreichten in Sekundenschnelle die Tür ins Freie. Sie hasteten über die Straße zu einem anderen Häuserblock, wo sie ein Stück weiter in einer schmalen Seitenstraße verschwanden. Die beiden Männer, die ihnen nachliefen, bekamen sie nicht mehr zu fassen.

„Scheinen herumstreunende Jugendliche gewesen zu sein“, meinte Taylor zu Clay Morrison, während er seine Waffe wieder im Schulterhalfter verstaute. „Auf und davon sind die Burschen. Haben’s wohl mit der Angst zu tun bekommen.“

„Hoffentlich“, erwiderte der Weißhaarige und starrte mit sorgenvoller Miene zur Decke, über der sich seine Breakdance-Schule befand. „Weshalb musste dieser blöde Bailey auch zu schießen anfangen? Na, egal. Er wird sowieso bald das Zeitliche segnen. Ich habe gerade Rogers angerufen. Der Bulle ist schon unterwegs. Geht auf eure Plätze. Es muss alles so klappen, wie ich es haben will.“

 

*

Captain Toby Rogers starrte wütend durch die Windschutzscheibe seines Wagens, während die Scheibenwischer gegen den Regen ankämpften. Er ärgerte sich über den anonymen Anrufer, der ihn kurz vor Dienstschluss noch einmal zum Einsatz gerufen hatte.

Der Bursche hatte behauptet, dass es in einer Breakdance-Schule in der Kensington Street eine Schießerei gegeben habe. Einer sei schon tot, außerdem habe ein Mann namens Robert Bailey damit zu tun.

Das hatte Toby natürlich gleich auf hundertachtzig gebracht. Bailey war vor über etwa einem Jahr in einen zwielichtigen Mordfall verwickelt gewesen, wo man ihn mangels Beweisen hatte freisprechen müssen. Toby hatte getobt, aber ihm waren damals die Hände gebunden gewesen. Wenn er Bailey aber jetzt auf frischer Tat ertappte, sah die Sache anders aus. Deshalb war er auch sofort losgefahren und hatte erst von unterwegs einen Streifenwagen zur Verstärkung angefordert.

Hinter der nächsten Abzweigung begann die Kensington Street. Hier war noch nichts von der gemeldeten Schießerei zu sehen. Die Straße war leer und vom Regen feucht.

Toby parkte den Wagen und stieg aus. Hohl klangen seine Schritte auf dem Kopfsteinpflaster, als er sich dem betreffenden Haus näherte. Eine fette Ratte, die sich neben einer überquellenden Mülltonne verborgen gehalten hatte, rannte davon, als Toby näher kam.

Auf einem vergilbten Schild las Toby, dass sich hier die Breakdance-Schule befand. Bevor er auf den Eingang zuhielt, zog er seinen Dienstrevolver aus dem Schulterhalfter. Wenn jemand im Hinterhalt lauerte, dann war er wenigstens gewappnet.

Rogers betrat das Haus. Der Flur lag im Halbdunkel. Feuchte Stufen führten nach unten, wahrscheinlich in den Keller. Von dort vernahm der Captain jetzt ein leises Stöhnen.

Er hastete vorwärts, so schnell es sein massiger Körper zuließ. Die Tür zum Keller stand sperrangelweit offen, und Toby stürmte mit vorgehaltener Waffe hinein. Er sah einen Mann auf dem Boden und hörte ihn röcheln.

„Bailey“, murmelte Rogers und ließ die Waffe sinken. Er beugte sich über ihn und stellte fest, dass man dem Burschen ganz schön zugesetzt hatte. Er hatte im ganzen Gesicht tiefe Platzwunden.

Der Verletzte blickte den Captain aus großen Augen an. Seine Lippen zuckten. Er wollte Toby irgendetwas mitteilen, aber die Schmerzen nahmen ihm jede Kraft zum Sprechen.

Im gleichen Augenblick vernahm Toby hinter sich ein leises Geräusch. Bevor er jedoch zur Seite springen konnte, traf ihn etwas mit voller Wucht am Hinterkopf. Vor seinen Augen explodierte die Welt in einem Meer aus Farben, und er stürzte polternd zu Boden.

„Der schläft erst mal für die nächste Zeit“, murmelte der bullige Taylor, der Toby Rogers im Hintergrund aufgelauert und ihn niedergeschlagen hatte.

Er steckte die Waffe zurück in sein Schulterhalfter und grinste seinen Kumpan an, der sich ebenfalls bei Tobys Erscheinen verborgen gehalten hatte.

„Und jetzt beginnt Teil zwei des Plans“, fuhr er fort. „Wer macht es, du oder ich?“

Simpson zuckte mit den Schultern. „Ist mir gleich, Taylor“, erwiderte er. „Kannst schon vorgehen. Ich übernehme die Sache hier.“

„Gut, aber dann mach es auch gründlich. Jeder soll glauben, dass der Bulle Bailey umgelegt hat, klar?“

Taylor warf dem stöhnenden Bailey einen vernichtenden Blick zu. Der Dealer hatte alles mit angesehen, auch, wie Rogers zusammengeschlagen worden war.

„Also Mann, viel Spaß in der Hölle!“ Er lachte, als er das Kellergewölbe verließ.

Simpson bückte sich zu Toby Rogers hinunter und griff unter dessen Jackett. Er zog die Dienstwaffe des Captains hervor. Wenn alles vorbei war, würden nur Tobys Fingerabdrücke zu finden sein, denn Simpson trug Handschuhe. Nach kurzer Überprüfung richtete er den Lauf der Waffe auf den wehrlosen Bailey.

„Nein, Simpson ...“ keuchte der Dealer, als er begriff, dass er sterben sollte. „ Um Gottes willen, tu’s nicht ...“

Nach diesen letzten Worten donnerte der Schuss los. Die Kugel aus Toby Rogers' Revolver verfehlte ihr Ziel nicht. Bailey war sofort tot.

Simpson überzeugte sich noch ein letztes Mal davon, dass er gut getroffen hatte, dann beugte er sich über Rogers und drückte ihm die Waffe in die Hand. Es würde nun so aussehen, als wenn der Bulle den Dealer erschossen hätte. Simpson war ein Meister der Täuschung. Sein Boss konnte mit ihm zufrieden sein.

Hastig entfernte er sich aus dem Kellergewölbe und ging nach draußen, wo sein Komplize bereits auf ihn wartete.

„Alles klar?“ fragte Taylor.

Simpson nickte’

„Wie besprochen. Hoffentlich hat niemand die Schüsse gehört. Aber um die Zeit pennt in dieser trüben Ecke sowieso jeder. Komm, machen wir, dass wir wegkommen! Rogers hat bestimmt Verstärkung angefordert, bevor er losgefahren ist. Werden die Augen machen, wenn sie ihren Captain neben Bailey finden! Schließlich knallt nicht jeden Tag ein Bulle ‘nen wehrlosen kleinen Dealer ab.“

Taylor lachte rau. Dann gingen die beiden zu ihrem Buick hinüber und stiegen ein. Sekunden später heulte der Motor auf. Das Quietschen der Reifen durchbrach die Stille der Nacht, bevor der Wagen mit Höchstgeschwindigkeit in Richtung Norden davonfuhr.

 

*

Ben Cairn hatte nicht lockergelassen. Die Breakdance-Schule war sein Ein und Alles. Der Gedanke, dass Clay Morrison in schmutzige Geschäfte verwickelt war, brachte ihn fast an den Rand des Wahnsinns. Es ging um seine Laufbahn als Tänzer, die er sich hier aufbauen wollte. Jetzt schien sie in Gefahr. Deswegen war er auch geblieben und wartete ab, was weiter geschehen würde. Scotty und Blake waren inzwischen auf und davon.

Der Farbige hatte den großen, kräftigen Mann ankommen und ins Haus gehen sehen. Augenblicke später war wieder ein Schuss gefallen. Kurz danach kamen die beiden Männer heraus, die Ben schon im Keller gesehen hatte. Er bekam einige Wortfetzen ihres Gesprächs mit, als sie an dem Müllcontainer vorbeigingen, wo sich Ben verborgen hielt. Zum Glück sahen sie ihn nicht. Wer weiß, was sonst geschehen wäre!

Nicht lange, nachdem der Buick das Weite gesucht hatte, erklang in der Ferne eine Polizeisirene, die sich rasch näherte. Ben zitterte und fror in seinem Versteck. Die Nässe steckte ihm in den Knochen. Neugierig beobachtete er, wie der Polizeiwagen vor dem Haus der Breakdance-Schule stoppte und zwei Uniformierte ausstiegen. Mit gezogenen Waffen drangen sie in das Haus ein. Endlose Sekunden vergingen, bis einer von ihnen hastig zurück gerannt kam. Er riss die Tür des Wagens auf und fingerte an dem Funkgerät herum.

Ben spitzte die Ohren und versuchte mitzuhören. Er verstand etwas von „Mord“ und „Captain Rogers hat geschossen ...“ Der junge Farbige war völlig verwirrt.

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