Logo weiterlesen.de
Montagues Monster Band 1: Der geheimnisvolle Schotte

Azrael ap Cwanderay

Montagues Monster Band 1: Der geheimnisvolle Schotte





BookRix GmbH & Co. KG
81675 München

Montagues Monster Band 1: Der geheimnisvolle Schotte

 

 

 Er ist der Torwächter!

Ausgebildet in den arkanen Künsten der Magie, ist es seine Aufgabe, das TOR zu bewachen und die Scharen der dunklen Sphären an ein Übertreten in unsere Welt zu hindern.

Nach dem frühen Tod seiner Eltern führte ihn seine Tante schon als Kind an seine Aufgabe und seine Bestimmung heran. Nun, Jahre später, wacht er über das TOR, eines von vielen, die es überall auf der Welt gibt.

Sie stellen Portale in die dunklen Sphären dar, Reiche, die manche  als Hölle, andere als finsteres Paradies bezeichnen würden. Hier hausen die Dämonen, Bestien und archaischen Kreaturen, die unsere Mythen, Legenden und Albträume bevölkern.

Seine Bestimmung ist es, als einer der letzten Torwächter dieses TOR immer verschlossen zu halten, dafür zu sorgen, dass die Menschheit von den Bestien der finsteren Nacht verschont bleibt.

Eine Aufgabe, die sein ganzes Leben bestimmt, wo ein einziger Fehler, eine einzige Unaufmerksamkeit tödliche Folgen haben kann.

 

Er ist der Torwächter, sein Name ist Montague McGallagher.

 

Und dies ist seine Geschichte...

 

Band 1

 

Der geheimnisvolle Schotte

 

Ein kleines Dorf namens Glainach in Kärnten/Österreich, an einem herrlichen Sonntagmorgen im Mai ...

 Das warme Licht der Frühlingssonne brach sich auf den irisierenden Schuppen des Schmetterlings und schuf ein bezauberndes Farbenspiel.

 Der Admiral genoss die Frühmorgensonne und labte sich am Nektar der Blüte, als sich ihm plötzlich etwas Großes, Schwarzes näherte.

 „Pfui, Sunny. Lass den armen Schmetterling in Ruhe!“

 Mit einem enttäuschten Schnauben hob die lohfarbene Mischlingshündin die Schnauze und blickte dem davonflatternden Schmetterling hinterher.

 Ihr Besitzer, Montague McGallagher, ein Mann von beeindruckender Statur (eine Größe von 2,10 Meter und eine Schulterbreite, die der eines Profiwrestlers in nichts nachsteht, sind beeindruckend!), schlenderte grinsend hinter dem Hund her.

 Sein Haar war schulterlang und von weißgrauer Färbung, ein gleichfarbiger Bart zierte seine untere Gesichtspartie. Helle, buschige Augenbrauen thronten über eisgrauen Augen, die dem Gesicht etwas Kaltes, Unnahbares gaben. Das wurde jedoch sofort durch die unzähligen Lachfältchen gemindert, die verrieten, dass der Mann jemand war, der viel und gerne lachte.

 Das war nicht immer so gewesen.

 In der einen Hand hielt der Mann eine kurze Leine, während die andere lässig in der Tasche seiner Jeans steckte. Er trug ein schwarzes T-Shirt und eine leichte Sommerjacke und kam gerade von seinem allmorgendlichen Spaziergang mit dem Hund zurück.

 Während die Vierbeinerin sich schnüffelnd den olfaktorischen Genüssen des Wegesrandes hingab, blickte der Mann zum Gasthaus „Petrovitsch“, dem er sich gerade näherte.

 Obwohl es noch früh am Morgen war, so gegen halb neun, waren schon einige Gäste, hauptsächlich Touristen und Radwanderer, die den nahe gelegenen Radwanderweg erkundeten, zugegen und besetzten die im Freien stehenden Tische und Bänke.

 An einem Tisch, welcher etwas im Schatten stand, erkannte Montague Freunde und Bekannte aus dem Dorf. Seit er vor vier Jahren das alte Bauernhaus gleich hier in der Nähe gekauft und hergerichtet hatte, traf man sich öfters zu einem kleinen Bierchen und einem Tratsch im einzigen Gasthaus des Ortes. Nach anfänglicher Skepsis und vorsichtigem Antasten hatte er es bald geschafft, die manchmal etwas eigen wirkenden Dorfbewohner für sich zu gewinnen.

 Als Zugereister war das am Anfang nicht gerade leicht gewesen, zumal er Schotte war und sich mit dem Österreichischen mehr als schwer tat, aber inzwischen war er voll integriert, und die Glainacher hatten ihm sogar einen Spitznamen verpasst. Für sie war er nur...

 „BIG MAC! He, komm her und gönn dir was Kühles!“

 Der Rufer, ein stattlich gebauter Mann von 30 Jahren mit Glatze und Schnäuzer, hatte den rechten Arm erhoben und winkte McGallagher freundlich zu. Es war Müller, der Schlosser. Er lebte erst seit kurzem mit seiner Frau und seiner Tochter hier im Ort. Seine Schlosserei grenzte direkt an Montagues Grundstück, sein Wohnhaus war jedoch etwas weiter den Weg runter. Neben ihm saß ein etwas älterer Herr mit schütterem Haar und einem fein ausrasierten Vollbart. Er mochte so um die 50 sein, trug ein kariertes Hemd und Jeans und war für sein Alter noch ziemlich gut in Form. Der Mann hieß Lutz Hosser, wurde von allen aber nur Lutte genannt. Er war der wohl reichste Mann des Ortes, da er über das meiste Land hier verfügte, welches er größtenteils verpachtet hatte. Er wohnte mit seiner Frau zusammen direkt neben Müller, und er war es auch gewesen, der Montague das 400 Jahre alte Bauernhaus verkauft hatte, in dem dieser jetzt wohnte.

 Den beiden gegenüber am Tisch saßen zwei Männer, wie sie unterschiedlicher nicht sein konnten. Der eine war von kleinem Wuchs, hatte grauweißes Haar und einen gewaltigen Schnauzbart, über dem zwei wache Augen listig funkelten. Seine Haut war wettergegerbt und zeigte sein Alter von weit über siebzig deutlich. Seine hagere Gestalt wurde umschlottert von einem blauen Overall und seine sehnigen Finger hoben gerade das Bierglas an, um einen weiteren, kräftigen Schluck zu tätigen. Genießerisch ließ Joschi Fuchs den goldfarbenen Gerstensaft in seine Kehle rinnen. Er wohnte mit seiner Schwester zusammen gleich neben der Schlosserei und hatte als pensionierter Landwirt mehr als genug Zeit, um sich den wohlschmeckenden Genüssen des Lebens zu widmen. Sein Sitznachbar war um einiges jünger, so um die vierzig, dafür war er aber auch eher von untersetzter Statur. Seine gedrungene Gestalt und sein ruhiges Gehabe ließen auf einen eher phlegmatischen Charakter schließen, aber das lebhafte Funkeln seiner Augen zeugte vom Gegenteil. Er trug eine zerschlissene Cordhose und ein kariertes Hemd und auf seinen schütteren Haaren ruhte ein alter Hut, aber trotz seines eher dürftigen Äußeren war Hans Frantzak, genannt Franze, ein Mann von feingeistigem Humor, der gerne lachte und das Herz am rechten Fleck hatte.

 Mit seiner Gattin zusammen wohnte der arbeitslose Nebenerwerbsbauer direkt neben Montague auf einem kleinen Gehöft.

 Diese vier Männer waren sozusagen der harte Kern der Dorfgemeinschaft. Die meisten anderen Bewohner des Ortes waren alle jüngeren Datums und viele von ihnen waren Zugereiste aus den entfernteren Großstädten wie Klagenfurt oder Völkermarkt.

 Mit einem Grinsen zwängte sich Montague neben Franze auf die Bank, während seine Hündin es sich zu seinen Füßen bequem machte.

 Bevor er noch etwas sagen konnte, kam schon ein wahres Schlachtschiff von Frau auf ihn zugesteuert.

 Gundula „Gundi“ Petrovitsch, der gute Geist und die Besitzerin des Hauses „Petrovitsch“, war eine Frau um die Dreißig mit der Statur einer Walküre, dem Gemüt eines Fleischerhundes und dem Herzen einer Mutter Theresa. Gekonnt balancierte sie ein Tablett mit einem vollen Bierglas und einem Mineralwasser auf der Hand.

 „Lieb von dir, Gundi, aber du weißt doch, dass ich so früh am Morgen keinen Alkohol trinke“, begrüßte Montague sie, als sie nach dem Bierglas griff.

 „Natürlich weiß ich das, mein Kleiner“, erwiderte sie auf ihre ganz eigene Art, „für wie ...

Wollen Sie wissen, wie es weiter geht?

Hier können Sie "Montagues Monster Band 1: Der geheimnisvolle Schotte" sofort kaufen und weiterlesen:

Amazon

Apple iBookstore

ebook.de

Thalia

Weltbild

Viel Spaß!



Kaufen






Teilen