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Moderne Tauchmedizin

Christoph Klingmann, Kay Tetzlaff (Hrsg.)

Moderne Tauchmedizin

Handbuch für
Tauchlehrer, Taucher und Ärzte

Die Untersuchungsstandards und Empfehlungen zur Tauchtauglichkeit der Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin (GTÜM – www.gtuem.org) sowie der Österreichischen Gesellschaft für Tauch- und Hyperbarmedizin (ÖGTH – www.oegth.at) wurden berücksichtigt.

Mit 219 Abbildungen und 41 Tabellen

2., vollständig überarbeitete Auflage

Unseren Eltern, Angela, Charlotte, Christiane, Jana, Svenja, Saskia in Dankbarkeit!

Geleitwort zur 2. Auflage

Die erste Auflage des Handbuchs Moderne Tauchmedizin, erschienen im Jahr 2007, war so erfolgreich, dass bereits im Jahr 2009 ein umfangreicher Nachdruck erforderlich wurde. Kein Wunder, denn das Handbuch kam auf dem Markt hervorragend an. In seiner modernen methodisch-didaktischen Anmutung und klaren inhaltlichen Struktur wurde es rasch zu dem Standardwerk. Tausende Ärzte, Taucher, Tauchausbilder und Mitarbeiter im Notfallmanagement- und Rettungswesen haben dieses Buch erworben und profitieren von seinem Alltagsnutzen. Die tauch- und allgemeine Medizinpresse sowie Tageszeitungen haben dieses Werk in teilweise umfangreichen Rezensionen positiv gewürdigt.

Tauchphysiologie und Tauchmedizin sind in der Tat wichtige Themen, und zwar weit über die bisher etablierten Lehrinhalte der verschiedenen Ausbildungsorganisationen hinaus.

Der moderne Taucher sollte tauchmedizinisch interessiert und gut informiert sein. Seine Quellen sind Artikel in den Tauchmagazinen, das Internet sowie die Diskussion in Taucherkreisen und -foren. Niemals zuvor war die Bandbreite der zur Verfügung stehenden Tauchverfahren mit und ohne Gerät so groß. Niemals zuvor konnte ein Taucher aus derartig vielen Angeboten wählen. Das Ganze findet in einer an Freizeit orientierten Welt häufig leider nicht in der erforderlichen Ruhe und Ausgeglichenheit statt. An Wochenenden, Feiertagen und im Urlaub werden erhebliche Fahr- oder Flugstrecken zurückgelegt. Tauchen kann dadurch zu einem ziemlich hektischen Unterfangen werden. Bedeutende Tauchsicherheitsaspekte können dabei schon einmal auf der Strecke bleiben.

Unser gemeinsames Anliegen ist es, medizinische Tauchsicherheit verständlich und im Gesamtzusammenhang direkt bis an die Tauchplätze zu bringen. Nur derjenige Taucher, der verstanden hat, was in seinem Körper vor, während und nach dem Tauchen abläuft, hat das Wissen dazu erworben, mögliche Risiken für sich selbst auch erfolgreich zu minimieren.

Einen Tauchgang ganz ohne Risiko gibt es nicht. Es wird ihn auch niemals geben. In der persönlichen Rückschau als Tauchmediziner im Notfallmanagement ist mir das im Laufe der Jahre immer deutlicher vor Augen getreten. Viele Taucher wiegen sich in falscher Sicherheit: Wer gesund ist, alles richtig macht, die Regeln beachtet und bestes Material verwendet, wird schon keinen Tauchunfall erleiden. Dass dies nicht so ist, zeigen die weltweiten Statistiken von Divers Alert Network (DAN). Bei mehr als der Hälfte aller signifikanten Tauchunfälle wurde alles „richtig“ gemacht. Warum passieren dann die Unfälle? Ist „richtig“ vielleicht nicht immer richtig? Die moderne Tauchmedizin befindet sich in einem dynamischen Prozess, an dessen vorläufigem Ende die bisher geübte Praxis der „Gasbläschentoleranz“ durch eine neue Strategie der „Gasbläschenvermeidung“ abgelöst werden wird.

Der moderne tauchmedizinisch tätige Arzt steht vor der Herausforderung, seinen Wissenstand auch dann aktuell halten zu müssen, wenn er nur gelegentlich Tauchtauglichkeitszertifikate ausstellt und ansonsten andere medizinische Aufgaben erfüllt. Die Entwicklung der Tauchmedizin in den letzten Jahren fordert Nicht-Insider erheblich, dem Wissensfortschritt zu folgen. Tauchwillige Menschen in jungem oder sehr hohem Lebensalter, mit körperlichen Einschränkungen, mit chronischen Krankheiten, die niemals zuvor eine taucherärztliche Erlaubnis erhalten hätten, haben aufgrund dieses Paradigmenwechsels in der Tauchmedizin nun realistische Chancen, dem Tauchsport nachzugehen. Statt nur zu verbieten, ist es jetzt daran zu prüfen, unter welchen genauen Bedingungen das Tauchen im Individualfall dennoch ausgeübt werden kann. Gefragt sind Fingerspitzengefühl, Begleitung und Beratung.

Dies stets vor dem Hintergrund des technisch Machbaren. Erforderlich ist die konstruktive Interaktion zwischen tauchmedizinisch tätigem Arzt, Taucher, Tauchlehrer und tauchmedizinischen Experten. Oft genug hat das Tauchen einen positiven Effekt auf bestehende Grundkrankheiten. Der moderne tauchmedizinisch tätige Arzt bringt sich engagiert ein und sollte zur Beurteilung des einen oder anderen Falls durchaus auch selbst einmal „nass“ werden. Nichts vermag die eigene Beobachtung des Verhaltens eines infrage stehenden Kandidaten unter Wasser zu ersetzen!

Moderne Tauchmedizin ist ohne ein topaktuelles Nachschlagewerk nicht denkbar. Moderne Tauchmedizin hat an Breite und an Tiefe gewonnen, sie ist individueller und spezieller geworden.

Die hier vorliegende 2. vollständig überarbeitete Auflage 2012 wird dem voll gerecht und setzt wieder neue Maßstäbe. Die bewährten und anerkannten tauchmedizinischen Spezialisten Klingmann und Tetzlaff haben mit den ebenso bewährten nahezu 50 Fachautoren diesem Werk den Feinschliff verpasst und die Informationsqualität auf den neuesten Stand gebracht. Es ist aus der Praxis für die Praxis geschrieben. Es folgt der Logik der modernen Tauchmedizin, indem es neben der wichtigen Erkennung und Behandlung tauchunfallbedingter Ereignisse den Vorsorgeaspekt umfassend in den Vordergrund rückt. Es ist das Fachbuch in deutscher Sprache!

Auch der moderne Tauchlehrer hat stets die Hand am Puls der Tauchmedizin. Es bleibt ihm gar keine andere Wahl. Vor Ort hat der Tauchlehrer klar definierte tauchmedizinische Verantwortlichkeiten. Das reicht von der Einschätzung der Tauchtauglichkeit bei akuten gesundheitlichen Auffälligkeiten über das rechtzeitige Erkennen von riskanten Symptomen unter Wasser bis zur ersten qualifizierten Hilfe bei Tauchunfällen. Und weil die Globalisierung beim Tauchurlaub längst gelebte Normalität ist, erwartet der Kunde ganz selbstverständlich überall auf der Welt umfassende Tauchsicherheit.

Neben einer guten Haftpflicht- und Rechtsschutzabdeckung, die weltweit greift, sind für Tauchlehrer bei in der Regel fehlender tatsächlicher Notfallpraxis profunde tauchmedizinische Ausbildung und deren regelmäßige Auffrischung entscheidend. Dieses übersichtlich gegliederte moderne tauchmedizinische Handbuch ist dem Tauchlehrer dabei überaus hilfreich. Er kann fehlende eigene Erfahrung durch praxisnahe Darstellungen Erfahrener ein gutes Stück wettmachen.

Das Handbuch ist ein hervorragendes Standardwerk, das den charmanten Weg geht, Tauchlehrer, Taucher und Ärzte als Leser zu vereinen. Sicherlich nicht ungewollt ist es deswegen auch so ausgesprochen verständlich gestaltet. Was mir persönlich aber am besten gefällt, ist seine Vielseitigkeit. Taucher und Tauchlehrer können sich damit hoch seriös auf eine Prüfung vorbereiten. Sie können sich aber auch ganz entspannt in Zusammenhänge einlesen, die der Interessierte schon immer einmal stressfrei verstehen wollte – sei er nun Taucher, Arzt oder Tauchlehrer.

Ich wünsche Ihnen Begeisterung beim Eintauchen in die Tauchmedizin!

Dr. med. Ulrich van Laak

Direktor Divers Alert Network Europe

Vorwort zur 2. Auflage

Vor fünf Jahren hatten wir ein großes Projekt zum Abschluss gebracht. Die Moderne Tauchmedizin entstand als ein völlig neuartiges tauchmedizinisches Fachbuch, das Taucher, Tauchlehrer und Mediziner gleichermaßen ansprechen sollte. Unser Ziel war ein leicht zu lesendes Fachbuch, das trotzdem ins Detail gehen sollte, aber einen großen Praxisbezug aufweisen sollte. Hierzu hatten wir eine Vielzahl von Spezialisten, Fachautoren und meist gute Freunde ins Boot geholt, die wir um ihre Zeit und ihr Expertenwissen baten, sich auf diesen neuen Weg einzulassen. Unterstützt wurden wir von einem engagierten Verlag mit einem hervorragenden Team, der uns Möglichkeiten bot, die für ein Buch in dieser Preisklasse und mit diesem Umfang seinesgleichen suchten.

Dieses Werk stellte ein Experiment dar, denn in dieser Form gab es noch kein Buch über Tauchmedizin am deutschsprachigen Markt und wir waren deshalb sehr gespannt, wie es von den Lesern aufgenommen würde. Umso erfreuter sind wir heute, dass Sie die Moderne Tauchmedizin auch in ihrer 2. völlig überarbeiteten Auflage in Händen halten. Die Moderne Tauchmedizin ist nicht einfach nur vom Markt angenommen worden, sondern sie hat sich zu unserer großen Freude zum Standardwerk im deutschen Sprachraum entwickelt. Dieser Erfolg wäre nicht möglich gewesen ohne unsere vielen Autoren, die sich auch wieder für die 2. Auflage ins Zeug legten und die Inhalte dieses Buches grundsätzlich überarbeitet haben. Herauszustreichen sind die Anpassungen an die Empfehlungen zur Tauchtauglichkeit der Deutschen Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin (GTÜM) sowie der Österreichischen Gesellschaft für Tauch- und Hyperbarmedizin (ÖGTH), die im Moment weltweit die aktuellsten und umfassendsten Empfehlungen zur Tauchtauglichkeit darstellen.

Die Moderne Tauchmedizin ist somit wieder auf einem zeitgemäßen Stand der Sichtweisen und Empfehlungen zur Beurteilung der Tauchtauglichkeit. Neue Entwicklungen und Methoden in der tauchmedizinischen Unfall- und Erkrankungsbehandlung wurden aufgenommen sowie mehr praktische Fallbeispiele und Erfahrungen eingebracht. Dem beschleunigten Wissenszuwachs im Bereich der Dekompressionstheorie- und -praxis mit zum Teil gegensätzlichen Forschungsergebnissen und praktischen Erfahrungen wurde ein ganz neues Fachkapitel gewidmet. Auch in anderen Kapiteln sind, um dem stetigen Erkenntnisgewinn Rechnung zu tragen, neue Autoren aufgenommen worden. Denn nur durch kontinuierliches Arbeiten von Experten in einem Spezialbereich ist es aus unserer Sicht möglich, dem immer schneller zunehmenden Wissenszuwachs Herr zu werden. Das medizinische Wissen verdoppelt sich mittlerweile alle fünf Jahre, und es geht heute darum, das aktuelle Wissen parat zu haben. In einem Buch wie dem Vorliegenden jedoch kommt es vor allem darauf an, dieses Wissen in eine Form zu bringen, die jedem Leser eine interessante und kurzweilige Lektüre ermöglicht. Sie, der Leser, haben in diesem Werk die Möglichkeit, sämtliche Kapitel abschnittsweise zu konsumieren, ohne ständig nach vorne oder hinten blättern zu müssen. Das Lesen dieses Buches soll Ihnen Spaß machen und zugleich sollen Sie am Ende des Tages mehr wissen. Viele Rückmeldungen auf die erste Auflage haben uns bestätigt, dass dieser Weg bisher gelungen ist und wir wollen Sie wieder ermutigen, in den Dialog mit uns zu treten und uns Ihre Erfahrungen, Einschätzungen und Verbesserungsvorschläge zu senden. Aus diesem Grund finden Sie alle Adressen der Autoren am Ende dieses Buchs oder Sie treten per Email (tauchersprechstunde@gmail.com) mit uns Herausgebern in Kontakt. Wir werden diese Rückmeldungen entsprechend weiterleiten.

Abschließend möchten wir an dieser Stelle nochmals allen unseren Autoren danken sowie Herrn Erwin Fidelis Reisch, dem Verleger des Gentner Verlags, für die großzügige Buchausstattung. Unser besonderer Dank gehört Frau Silvia Feuchter (vormals Göhring) für die erneute hervorragende Zusammenarbeit bei der redaktionellen Konzeption und Herrn Gernot Keuchen vom Gentner Verlag für die ausgesprochen professionelle und mittlerweile auch freundschaftliche Zusammenarbeit und inspirierende Betreuung.

Ch. Klingmann

K. Tetzlaff

Inhalt

Abkürzungsverzeichnis

Grundlagen

1 Historische Betrachtung
K.-P. Faesecke

2 Physikalische Grundlagen S.
G. Scholz

3 Temperaturhaushalt
H. Liedtke

4 Kompression und Dekompression S.
G. Scholz

5 Aktuelle Trends aus der Dekompressionsforschung
A. Salm

Ausrüstung und Technik

6 Tauchausrüstung
M. Waldbrenner

7 Tauchen mit Nitrox
M. Waldbrenner

8 Technisches Tauchen
M. Waldbrenner

9 Apnoetauchen
C.-M. Muth

Unfälle und Erkrankungen beim Tauchen

10 Dekompressionserkrankung
R. Kern

11 Hals-Nasen-Ohrenärztliche Erkrankungen
Ch. Klingmann

12 Lungenüberdehnung und Lungenödem
K. Tetzlaff

13 Ertrinkungsunfall
H. Liedtke

14 Tiefenrausch
K. Tetzlaff

15 Giftige und gefährliche Organismen unter Wasser
F. Brümmer

Behandlung von Tauchunfällen

16 Rettung verunfallter Taucher
H. Bartmann

17 Erste Hilfe
H. J. Roggenbach

18 Rekompressionsbehandlung
W. Welslau

19 Intensivmedizinische Behandlung von schweren Tauchunfällen
A. Kemmer

20 Tauchunfallstatistiken
K. Tetzlaff

Professionelles Tauchen

21 Gewerbliches Tauchen
B. Neubauer, G. Pressel

22 Tauchen bei der Feuerwehr
H. Bartmann

23 Tauchen bei Hilfsorganisationen
H. Bartmann

24 Tauchen bei der Bundeswehr
A. Koch, V. Warninghoff

25 Forschungstauchen
M. Heß, F. Werner

Tauchtauglichkeit

26 Neurologie
R. Kern

27 Augen
D. Schnell

28 Tauchtauglichkeit auf dem Hals-Nasen-Ohren-Gebiet
Ch. Klingmann

29 Kiefergelenk-und Kaumuskelschmerzen beim Tauchen
M. Schmitter

30 Lunge
K. Tetzlaff

31 Herz-undKreislaufsystem
H. Löllgen und R. Gerke

32 PFO und Tauchen
K. Tetzlaff, C. Klingmann

33 Orthopädische Aspekte beim Tauchen
A. Fabian

34 Eingeschränkte Leistungsfähigkeit
A. Fabian

35 Psyche und Tauchen
A.K. Liedtke

36 Besondere Aspekte bei Kindern und Jugendlichen
Ch. Beyer

37 Geschlechtsspezifische Besonderheiten bei Frauen
C. -M. Muth

38 Tauchen mit Diabetes
T. Piepho

39 Tauchen im Alter
T. Piepho

40 Beurteilung der körperlichen Leistungsfähigkeit
J. Hansel

41 Tauchtauglichkeit bei ausgewählten Erkrankungen
T. Piepho

Spätschäden

42 Neurologische Spätschäden und Hirnläsionen bei Sporttauchern
M. Knauth

43 Hörstörungen durch das Tauchen
Ch. Klingmann

44 Langzeitfolgen an Lunge und Atemwegen
K. Tetzlaff

45 Dysbare Osteonekrose
A. Koch

Taucher auf Reisen

46 Reise- und Tropenmedizin für Taucher
J. Wantzen

47 ReiseapothekefürTaucher
M. Röschmann

48 Versicherungsschutz für Taucher
M. Röschmann

49 Tauchberufe und Arbeiten auf einer Tauchbasis
M. Schmitt und M. Heß

Juristische Aspekte

50 Juristische Aspekte
B. Scharpenberg

Anhang

Biografien der Herausgeber

Autorenverzeichnis

Register

Abkürzungsverzeichnis

ABC

Grundausrüstung des Schnorcheltauchers

ADV

Bauartvariante des Rettungs- und Tariermittels („adjustable divers jacket“)

AE

Ausbildungseinheit

AED

Automatisierte Externe Defibrillation

AESD

Europäischer Forschungstaucher Level 2 („advanced European scientific diver“)

AGE

arterielle Gasembolie

AMG

Arzneimittelgesetz

AnwFE 287/300

Anweisung zum Tauchereinsatz der Pioniere (Dienstvorschrift Bundeswehr)

AOWD

Taucher Stufe 2 in manchen Ausbildungssystemen („advanced open water diver“)

ARDS

akut fortschreitendes Lungenversagen („acute respiratory distress syndrome“)

AV-Block

atrioventrikulärer Block

AWMF

Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften

BetrSichV

Betriebssicherheitsverordnung

BG

Berufsgenossenschaft

BGB

Bürgerliches Gesetzbuch

BMI

Body Mass Index

BSAC

British Sub Aqua Club

BWS

Brustwirbelsäule

CaCO3

Kalziumkarbonat (Kalk)

CAGE

zerebrale arterielle Gasembolie

CaO

Kalziumoxid (gebrannter Kalk)

Ca(OH)2

Kalziumhydroxid (gelöschter Kalk)

CCT

Computertomografie des Schädels („cranial computer tomography“)

CE

Produkt-Kennzeichnung zur Konformitätserfüllung nach europäischen Richtlinien

CEDIP

Europäischer Ausschuss professioneller Tauchlehrer

CMAS

Confederation Mondiale des Activites Subaquatiques

CO2

Kohlendioxid (Kohlensäureanhydrid)

COPD

chronisch obstruktive Lungenerkrankungen („chronic obstructive pulmonary disease”)

CPR

Herz-Lungen Wiederbelebung („cardio pulmonary reanimation“)

CT

Computertomografie (Röntgen-Schichtaufnahmen)

DAN

Divers Alert Network

DCI

Dekompressions-Erkrankung („decompression illness“)

DCS

Dekompressions-Krankheit („decompression sickness“)

DIN

Deutsche Industrienorm

DLRG

Deutsche Lebensrettungsgesellschaft

DON

Dysbare Osteonekrose

EANx

Sauerstoff-Stickstoff-Gemisch („enriched air nitrox“ mit x% Sauerstoffgehalt)

ECHM

European Committee for Hyperbaric Medicine

EDTC

European Diving Technology Committee

EEG

Elektroenzephalographie

EKG

Elektrokardiographie

EN

Euronorm

ERV

Ausatemreserve (expiratorisches Reservevolumen)

ESD

European Scientific Diver

FEV1

Einsekundenkapazität (Lungenfunktion)

FVC

forcierte Vitalkapazität (Lungenfunktion)

G31, G26

Berufsgenossenschaftliche Grundsätze für arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen (Überdruck G31, Atemschutz G26)

GS-Zeichen

Zertifikat für geprüfte Sicherheit

GSM

Schnittstellenspezifikation für Mobilfunknetz („global system for mobile communications“)

GTÜM

Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin

HBO

Hyperbare Sauerstofftherapie („hyperbaric oxygenation“)

He

Helium (Edelgas)

HID-Brenner

Hochdruck-Gasentladungslampe („high intensity discharge“)

HIV

Human Immunodeficiency Virus

HLW

Herz-Lungen-Wiederbelebung

HNO

Hals-Nasen-Ohren

HPNS

high pressure neurological syndrome

HSA

Handicapped Scuba Association

HWS

Halswirbelsäule

IAHD

International Association of Handicapped Divers

IAND

International Association of Nitrox Divers

IANTD

International Association of Nitrox and Technical Divers

IDA

International Divers Association

IEDCI

Dekompressionserkrankung des Innenohrs („inner ear decompression illness“)

IRV

Einatemreserve (inspiratorisches Reservevolumen)

ISO

Norm der International Organization for Standardization

IWR

nasse Rekompression („in water recompression“)

korr.

korrigierter Wert

LTG

Leichttauchgerät

LWS

Lendenwirbelsäule

MDv

Marinedienstvorschrift

MEFx

maximaler Ausatemstrom

MOD

Maximum Operation Depth (max. Tauchtiefe für ein Atemgasgemisch)

MRT

Magnetresonanztomografie

MS

Multiple Sklerose

N2

Stickstoff

NBO

normobare Sauerstofftherapie („normobaric oxygenation“)

NIADD

National Instructors Association for Divers with Disabilities

Ni-MH

Nickel-Metallhydrid (Akku)

Nitrox

Stickstoff-Sauerstoff-Gemisch

NNH

Nasennebenhöhlen

NMR

Kernmagnetresonanz (“nuclear magnetic resonance”)

NOAA

National Oceanic and Atmospheric Administration

O2

Sauerstoff

ÖBV

Österreichischer Berufstauchlehrerverband

ÖGTH

Österreichische Gesellschaft für Tauch- und Hyperbarmedizin

OP

Operation

OTU

Maß für pulmonale Sauerstoffintoxikation („oxygene tolerance unit“)

PADI

Professional Association of Diving Instructors

PBT

pulmonales Barotrauma

pCO2

Kohlendioxid-Partialdruck

PEEP

positiv endexspiratorischer Druck

PEF

Spitzenfluss (Lungenfunktion)

PFO

offenes Foramen Ovale (patent foramen ovale)

pH

negativ dekadischer Logarithmus der Wasserstoffionenkonzentration

pN2

Stickstoff-Partialdruck

pO2

Sauerstoff-Partialdruck

PORP

Trommelfellteilprothese (“partial ossicular replacement prosthesis”)

PTCA

Ballondehnung der Herzkranzgefäße (perkutane transluminale koronare Angioplastie)

RAW

Atemwegswiderstand (Lungenfunktion)

RNT

Zeitzuschlag (= Nullzeitverkürzung) bei Wiederholungstauchgang (residual nitrogen time)

RTH

Rettungshubschrauber

RV

Residualvolumen = Totraum der Lunge

SchiffMedInstM

Schifffahrtsmedizinisches Institut der Marine

SCUBA

autonomes Drucklufttauchgerät (“self-contained underwater breathing apparatus”)

SEP

somatosensibel evozierte Potenziale

SPECT

Single Photon emission Computed Tomography

SSI

Scuba Schools International

SUHMS

Schweizerische Unterwasser- und Hyperbarmedizinische Gesellschaft

SurD

nachgeholte Dekompression an der Oberfläche („surface decompression“)

tc pO2

transkutaner Sauerstoffpartialdruck

TEE

Schluckecho (“transesophageal echocardiography”)

TG

Tauchgang

TL

Tauchlehrer

TLC

Totalkapazität der Lunge („total lung capacity“)

TLCO, TLCO

Diffusionskapazität der Lunge für Kohlenmonoxid (Lungenfunktion)

TORP

Trommelfell-Vollprothese (“total ossicular replacement prosthesis”)

UE

Unterrichtseinheit

USNTT

Druckkammer-Behandlungsschemata
(United States Navy Treatment Tables)

UV

ultraviolette Strahlung

UWL

Unterwasserlaboratorium

VC

Vitalkapazität (Lungenfunktion)

VDD e.V.

Verband Deutscher Druckkammerzentren

VDST e.V.

Verband Deutscher Sporttaucher

VDTL e.V.

Verband Deutscher Tauchlehrer

VT

Atemzugvolumen

W-Tiefe

Wassertiefe

WHO

Welt-Gesundheitsorganisation („world health organization“)

ZNS

zentrales Nervensystem

Grundlagen