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Mitternacht

Inhaltsverzeichnis

Unfreiwillige Umsiedelung

1. Kapitel

2. Kapitel

3. Kapitel

4. Kapitel

5. Kapitel

6. Kapitel

7. Kapitel

8. Kapitel

9. Kapitel

10. Kapitel

11. Kapitel

12. Kapitel

13. Kapitel

14. Kapitel

15. Kapitel

16. Kapitel

17. Kapitel

18. Kapitel

19. Kapitel

20. Kapitel

21. Kapitel

22. Kapitel

23. Kapitel

24. Kapitel

25. Kapitel

26. Kapitel

27. Kapitel

28. Kapitel

29. Kapitel

30. Kapitel

31. Kapitel

32. Kapitel

Abenteuer Außenwelt

33. Kapitel

34. Kapitel

35. Kapitel

36. Kapitel

37. Kapitel

38. Kapitel

39. Kapitel

40. Kapitel

41. Kapitel

42. Kapitel

43. Kapitel

44. Kapitel

45. Kapitel

46. Kapitel

47. Kapitel

48. Kapitel

Die erste große Wanderung

49. Kapitel

50. Kapitel

51. Kapitel

52. Kapitel

53. Kapitel

54. Kapitel

Der erste Sommer

55. Kapitel

56. Kapitel

57. Kapitel

58. Kapitel

59. Kapitel

60. Kapitel

Unfreiwillige Umsiedelung

1. Kapitel

In einem Wald in den Tropen rückte gerade eine Gruppe Fledermäuse auf einem großen Strauch mit vielen dicht zusammenstehenden Blüten, vor Angst dicht zusammen. Diese verflixten Riesen. Erst jagten sie sie aus ihrer Höhle, dann schlug man nach ihnen wie nach Insekten und nun waren sie auch an ihrem schwer erkämpften neuen Schlafplatz. Sie waren gerade mal vierundneunzig Familien eine recht kleine Gruppe im Gegensatz zu anderen Gruppen. Jede Familie kroch tief in ihre Blüte und hielt sich mit aller Kraft fest und auch die noch wenigen Jungen wurden besonders festgehalten und dann wurde es am helllichten Tag dunkel.

Es wackelte und schwankte auch manchmal doch nur noch wie bei einem normalen Sturm. Was sie nicht wussten, war, dass ihre Pflanze gerade in einer Kiste auf dem Weg auf die andere Seite der Erde war. Sie war für ein Gewächshaus bestimmt, in dem ein eigenes Ökosystem aufgebaut werden sollte, zur genaueren Erforschung von Lebensräumen jeglicher Art.

Als sie merkten, dass ihr Schlafplatz plötzlich in einer engen Höhle steckte, bekam die Gruppe erst mal Angst. Zum Glück gab es eine Menge Insekten auf den Blättern, die nicht weit flüchten konnten. Alle schlugen sich ihre Bäuche randvoll und dann geschah etwas Merkwürdiges, es wurde kalt.

Nach einem Tag Fahrt mit dem Lkw war die bewusste Kiste nun in einem Flugzeug auf ihren langen Weg in die neue Heimat. Am Zielflughafen angekommen wurde es wieder wärmer. Nach dem Ausladen wurde die Kiste wie üblich erst in Quarantäne gebracht. Doch, um die Pflanze nicht zu schaden, musste sie schnell weiter. Also öffnete man rasch die Kiste und pflückte ein paar Blätter und Blüten. Zum Glück von den äußeren Blättern und Blüten dort gab es kein lebendes Wesen mehr.

Die Insekten waren alle gegessen und die Fledermäuse saßen dicht zusammengedrängt in der Mitte der Pflanze. Rasch wurde die Kiste wieder geschlossen und wieder auf einen Lkw verladen. Trotzdem dauerte es noch eine ganze Weile, bis die Fahrt weiterging. Zum Glück wurde die Pflanze mit sauberen lauwarmem Wasser abgesprüht. Als es ruhig war trauten sich die Tiere wieder weiter nach außen und so durstig wie sie waren, freuten sie sich über das Wasser. Das Wasser direkt unten in den Blüten schmeckte besonders gut und machte auch noch satt. Sie drängten sich dann an der gleichen Stelle wieder zusammen und versuchten zu schlafen. Was Anderes konnten sie in ihrer Lage auch nicht tun.

Dann begann es wieder zu wackeln. Der Lkw durfte endlich losfahren. Die Fahrt dauerte gefühlt ewig. Tatsache dauerte die Fahrt nur drei Stunden. Endlich war die Kiste am Ziel angekommen und der Inhalt in seinem neuen Zuhause. Die Stelle für die Pflanze war schon vorbereitet und sofort als die Kiste daneben abgestellt worden war, wurde sie geöffnet und der seltene Strauch endlich wieder in die Erde gesetzt. Die Reise war nun zu Ende und ein neues viel größeres Abenteuer begann.

2. Kapitel

Es wurde dunkel und ruhig. Endlich trauten sich die Fledermäuse aus ihrem Versteck am Hauptstamm hinter den besonders dicht gewachsenen Blättern. Sie sammelten sich oben im Strauch in kleinen Familien Gruppen. Es waren vierzig Familien, die sich völlig verwirrt ansahen. Der von dem man es am wenigsten erwartete, fand als Erster seine Sprache wieder.

„Urgroßmutter, weißt du, was mit uns geschehen ist?“ „Nein Stern, so etwas ist in der langen Geschichte der Fledermäuse, die ich kenne, noch nicht vorgekommen.“ „Und was sollen wir jetzt tun?“ „Nach dem Geruch zu urteilen ist das hier ein Wald ähnlich wie unser. Die Mutigsten sollten sich auf eine Erkundung der Umgebung machen. Wer meldet sich freiwillig?“ Es wurde still. Nach einer Weile meldete sich wieder Stern als erster „Ich werde gehen, da ja unsere so genannten mutigen Beschützer gerade krank sind. Alle auf einmal.“ „Gut, sei vorsichtig und wenn es ein Problem gibt, komm sofort zurück!“ „Mache ich!“

Er verabschiedete sich von seiner Frau Mond und Tochter Blum, deren erster Mann erschlagen worden war. Dann flog er los. Erst flog er, so hoch er konnte, und bekam dabei die erste Besonderheit ihrer neuen Heimat zu spüren. Er berührte mit den Flügelspitzen das Dach des Gewächshauses. Er flog an der Decke entlang und merkte, dass es etwas Rundes war. Also suchte er den höchsten Punkt. Außer ein paar Motten begegnete ihm niemand. Oben angekommen fand er tatsächlich einen Platz zum Ausruhen. Der Mond schien und in seinem Licht konnte er alles sehen. Es war ein grüner Punkt im weiß. Seine Füße wurden kalt und er flog in einer Spirale an der Decke entlang nach unten. Immer wieder machte er Pause an der Kuppel und bekam kalte Füße. Kurz über den Baumwipfeln fing er eine kleine Fliege, die aus seiner Heimat stammte. Es kam ihn vor, als hätte man ein Stück seiner Heimat rausgerissen und in eine weiße Wüste gestellt in einem durchsichtigen Berg. Er hatte bemerkt, dass es von dem Strauch, an dem sie hierhergekommen waren, nur einen gab. So fand er den Weg schnell zurück. Endlich wieder bei seiner Familie war er froh es geschafft zu haben. Nun musste er Berichterstatten gehen. Er flog hinauf zu Urgroßmutter Morgenstern, um ihr zu berichten, was er gesehen hat. „Urgroßmutter entschuldige bitte.“ „Stern! Du bist wieder da. Geht es dir gut? Was hast du gesehen? Gibt es noch mehr von uns hier? Wo sind wir?“ „Es geht mir gut und wir sind die Einzigen. Wo wir sind, kann ich auch nicht sagen. Was ich gesehen habe, sind vor allem viele Insekten und Pflanzen, die wir kennen, und Welsche, die mir völlig unbekannt sind. All das ist in einem großen durchsichtigen Berg um den es Weiß und kalt ist.“ „Was meinst du mit; in einem durchsichtigen Berg, der im weißen kaltem steht?“ „Genau das, was ich gesagt habe.“ „Hat dieser Berg auch einen Ausgang?“ „Bestimmt sonst wären wir nicht reingekommen. Doch gefunden habe ich ihn noch nicht. Die Höhle ist so groß, dass man mehr als eine Nacht braucht, um alles abzusuchen. Immerhin gibt es genug zu essen und zu trinken. Wir haben also erst mal Zeit.“ „Diese Idee ist bis jetzt die beste! Alles was die Feiglinge von sich gegeben haben war abwarten im Strauch bleiben und verhungern, wenn es nach die geht. Wie kann man sich hier am besten zurechtfinden?“ „Der Strauch, in dem wir wohnen, ist der Einzige seiner Art, man findet ihn leicht wieder. Ansonsten sollten wir kleine Gruppen bilden und stückweise die Umgebung untersuchen.“ „Ich komme mit dir. Es wird hell schlafen wir erst mal.“ „Es wäre gut, wenn auch die Anderen schon mal überlegen, mit wem sie fliegen wollen.“ „Stimmt. Ihr habt ja alle zugehört. Ich möchte, dass ihr, sobald ihr wach seid, mir Bescheid sagt, wer mit wem fliegt. Und ich möchte kein Gejammer oder so hören!“ Alle suchten sich einen gemütlichen Platz und schliefen.

Als die Sonne unterging, brachte man die Kleinen in die geschützte Mitte des Strauches und sammelte sich wieder oben an den Spitzen. Urgroßmutter begann mit der Versammlung. „Nun wie habt ihr euch entschieden?“ Sie war keine Fledermaus der vielen Worte, sie wollte unbedingt wieder jagen. Alle tuschelten und bildeten dann Achtergruppen. „Das war ja schnell, fliegen wir los!“ Keiner sagte etwas und jede Gruppe flog in eine andere Richtung. Sie wussten, dass es nichts brachte, ihr zu widersprechen. Sie war ein Dickschädel, den man nur widersprach, wenn man viel Zeit und Geduld hatte. Doch ohne sie wäre die kleine Gruppe schon längst auseinandergegangen und alle wären verteilt in großen Gruppen untergegangen. Jetzt waren sie die Einzigen ihrer Art in dieser Umgebung. Tatsächlich fanden die Gruppen genug Insekten und schlugen sich die Bäuche voll. Fast die ganze Nacht waren sie unterwegs, bis sie sich wieder in ihrem Strauch trafen, um Bericht zu erstatten. Satt und zufrieden hingen sie in ihrem Strauch Urgroßmutter in der Mitte. Wie meistens war sie es, die die Versammlung begann. „Sind alle unversehrt wieder da?“ Von überall kam ein „Ja.“ „Wunderbar. Ich finde, dass die Gruppenführer nacheinander erzählen, was sie gefunden haben. Wer sind die Gruppenführer?“ Stern schaute in die Runde und vier traten vor Nebel Tropfen Blatt und Beere. Morgenstern lächelte. „Gut aus jeder Gruppe die älteste Fledermaus. Dann fangen wir bei dem Ältesten von euch an. In meiner Gruppe ist der Führer Stern also als Jüngster der Letzte, der spricht. Nebel, wenn ich dann bitten darf!“ Nebel trat vor. „Wir waren bis am Ende der Höhle, wo ein Teil nicht durchsichtig war und von dort aus sind wir Richtung Himmel, um uns die Sternbilder anzusehen. Es ist nicht ein Bekanntes dabei. Erfreulich ist, dass es genug zu essen gibt. Wir haben auch ein Großteil heilender Pflanzen gefunden. Es stimmt, dass dieser Strauch der Einzige ist. Was noch auffällig ist, es gibt in fast jedem Baum eine Höhle. In ein paar Wohnen schon Bienen aber die meisten sind perfekt. Wir können gut darin wohnen und sie sind nicht weit von hier. Im Strauch ist auf Dauer nicht genug Platz für alle.“ „Deine Idee hört sich gut an. Die Führer der Gruppen und ich werden uns um die Sterne kümmern. Vielleicht können wir rausfinden, wo wir sind, und finden dadurch einen Weg nach draußen und einen Weg nachhause. Nun bitte dein Bericht Blatt.“ „Wir haben Ähnliches erlebt, nur das bei uns alles durchsichtig war und die Bäume wenige Höhlen hatten. Was uns aufgefallen ist, dass es große Stücke sind, zwischen denen Streben sind, die ein merkwürdiges Bild ergeben die ein merkwürdiges Bild ergeben.“ „Was meinst du?“ „Ich meine, dass das hier nicht natürlich ist. Ihr wisst doch noch, als ich mich verflogen hatte und in der Heimat der Riesen gelandet war.“ „Ja ich kann mich noch gut erinnern, was du erzählt hast, als du wieder da warst.“ „Diese Formen habe ich auch dort überall gesehen.“ „Du meinst also, dass wir hier bei den Riesen sind.“ „Ja.“ „Dann ist es umso wichtiger, dass wir alles gut erkunden. Jede Kleinigkeit kann wichtig sein um zu überleben und vielleicht wieder in unser altes Zuhause zu kommen, wenn das überhaupt möglich ist. Also Beere bei dir geht es weiter und Tropfen du erzählst gleich danach. Stern auch du redest gleich. Ich muss nachdenken.“ Also fing Beere mit seinem Bericht an. „Bei uns gab es weniger Bäume mehr Sträucher und Stauden und anderen Kleinkram. Auch eine Menge Kräuter. Es gibt auch einen Bach mit frischem Wasser, das aus einem Wasserfall aus einer normalen Wand kurz unterhalb des Durchsichtigen kommt. In dieser Wand ein gutes Stück vom Wasserfall entfernt ist eine Nische, doch kommt man nicht rein, weil auch da dieses durchsichtige Zeug vor ist. Für Genaueres war keine Zeit. Nun bist du dran Tropfen.“ „Auch meine Gruppe war nicht nur im Wald. Wir haben gesehen, wo der Bach im Berg wieder verschwindet. Die Grotte haben auch wir gesehen. Hat es auch bei euch geregnet?“ Alle sagten „Ja.“ „Bei uns gab es wenig Bäume dafür viele Sträucher und Klein-Krempel. Keine Stauden und keine Plätze wo man eine Familie sicher unterbringen kann. Mehr gibt es nicht. Stern jetzt bist du dran.“ „Bei uns gab es nur Bäume und vereinzelt Sträucher und außer dem Durchsichtigen und deren Streben nichts weiter. Keine guten Schlafplätze nichts was sich wirklich lohnt. Mehr gibt es nicht. Das beständigste sind die Insekten. Wir haben also erst mal genug zu essen und durch den Bach auch genug zu trinken. Egal wie lange es auch dauert wir können überleben.“ Da mischte sich Morgenstern ein. „Ich habe alles gehört und werde all die Informationen versuchen zu einem Bild zusammenzusetzen. Da es schon spät ist, gehen wir jetzt erst schlafen. Wir treffen uns dann wieder hier. Guten Schlaf ihr alle.“ Alle sagten zusammen im Chor. „Guten Schlaf Morgenstern.“ Damit gingen alle schlafen.

3. Kapitel

Nach dem Aufstehen trafen sich alle Gruppenführer sofort bei Morgenstern. „Wie schön das ihr gleich gekommen seid. Ich habe über alles nachgedacht. Hier im Strauch ist auf Dauer nicht genug Platz für alle und daher sollten wir uns einen oder auch mehrere neue Unterkünfte suchen. Die Mütter bleiben bis ihre Kleinen fliegen können erst mal hier. Jeder und wenn ich jeder Sage meine ich das auch wird auf sie aufpassen. Teilt euch dafür ein. Es werden auch kleine Gruppen Männer die Gegend genauer untersuchen. Um das zu können sollten sie drei Nächte Zeit bekommen. Da es schon ca. eine ganze Nacht von hier bis an den Rand und zurück dauert, wird man mindestens so lange brauchen. Haben alle alles verstanden.“ Alle sagten „Ja.“ Tropfen hatte noch Fragen. „Was ist mit Feinden? Wir wissen doch gar nicht, ob es hier die gleichen sind wie Zuhause. Was ist, wenn harmlos Aussehende die Schlimmsten sind. Und Krankheiten, was ist, wenn es hier was gibt, was wir nicht kennen?“ Es wurde ganz still. Er hatte als Erster ausgesprochen, was alle dachten. Morgenstern betrachtete eine Weile ihre Flügel. Sie hatte natürlich auch darüber schon nachgedacht aber keine Antwort gefunden. Was sollte sie nur anderes antworten außer der Wahrheit. „Ich weiß es nicht! Wir können nur abwarten und besonders vorsichtig sein. Alles was unbekannt ist erst beobachten und nie allein rangehen. Umso größer die Gruppe ist, umso eher überleben alle. Es wird Zeit das wir uns die neuen Schlafplätze aussuchen und umziehen. Zwei von den vier Kleinen machen ja schon Flugübungen und die beiden anderen sind nicht viel jünger. In sechs bis acht Nächten müssten alle aus dem Strauch raus sein. Jeder nimmt jetzt seine Gruppe und sucht sich eine Baumhöhle. Wenn es geht nicht zu weit auseinander damit die Anderen schnell da sein können, um zu helfen, wenn was passiert!“ Alle nickten und kletterten zu ihren Gruppen zurück. Aus jeder Gruppe blieb einer bei den Müttern zum Aufpassen. Während die Gruppen einen neuen Platz zum Wohnen suchten, übten die zurückgebliebenen fleißig mit den Kleinen das Fliegen, damit auch sie schnell umziehen konnten. Nachdem alle Baumlöcher untersucht waren, flogen die Gruppen zu fünf Bäumen, die direkt Borke an Borke standen jeder mit einer Höhle, die fast in einer Höhe lagen. Sie sammelten sich auf einen der großen Äste. Nebel sprach als Erster. „Ich würde sagen, dass wir hierbleiben. Wir sind nahe zusammen und können die Löcher noch so erweitern, dass wir auch ohne raus zu müssen zu den Anderen kommen.“ Stern sprach mit Morgenstern und dann mit den Anderen und sagte dann laut. „Wer hat zu dieser Idee was zu sagen?“ Nach einer Weile tuscheln, blieb es trotzdem still, also sprach Stern weiter. „Gut Morgenstern findet den Platz auch in Ordnung. Und da kein anderer etwas dazu sagen möchte, nehme ich an, dass auch alle anderen einverstanden sind. Dann teilen wir uns jetzt auf die Höhlen auf. Auf geht’s.“ Da sie durch das auf- und untergehen der Sonne die Himmelsrichtungen kannten, überließen sie der Gruppe von Morgenstern die Südseite, da sie die Älteste war. Die anderen Gruppen einigten sich darauf, dass das Alter des Gruppenführers die weitere Reihenfolge bestimmt. Nach dem Einzug gingen alle noch eine Weile jagen un d lösten die Wachen bei den Müttern und Kleinen ab, damit auch sie vor dem Schlafengehen etwas essen konnten. Es ging schon die Sonne auf und wurde sogar hell, als endlich alle zum Schlafen in ihren Höhlen verschwunden waren.

4. Kapitel

An diesem Abend wurden die ersten Drei für die Erkundung ausgewählt. Käfer Knospe und Knolle waren nicht glücklich die Ersten zu sein. Sie verabschiedeten sich ausführlich von ihren Liebsten und flogen los. Während die Anderen in den Baumhöhlen arbeiteten, um es wohnlich zu machen, flogen die drei Ausgewählten in Richtung Süden los. Sie wollten von der Höhlenwand aus im zig zack zurück zu ihrem neuen Zuhause um sich die Pflanzen Insekten und was es sonst noch so geben könnte genau anzusehen. Vor allem aber um Informationen für eine Karte der Umgebung zu sammeln. „Wie wollen wir anfangen wer soll was übernehmen?“ Fragte Knolle. Es blieb still, sie dachten über die Frage nach. Als sie an der Wand ankamen, war es Knospe, der die erste Idee hatte: „Wie wäre es, wenn wir so nebeneinander an der Wand vom Boden bis zum höchsten Punkt fliegen. Dann zur Mitte der Decke dann über den Wald zur Wand zurück. Dann haben wir schon mal eine grobe Übersichtskarte, die wir auf dem Rückweg durch den Wald vervollständigen können.“ „Klingt sehr anstrengend aber gut.“ Antwortete Käfer. „Können wir das auch in der Zeit schaffen?“ Fragte Knolle. Zuversichtlich sagte Knospe „Auch, wenn wir länger brauchen, ist das bis jetzt die beste Idee oder? Wer eine bessere Idee hat, soll es sagen!“ Während eines Kurzen schweigen sahen sich Käfer und Knolle an nickten sich dann zu und Knolle antwortete: „Wir haben keine andere Idee. Damit wir es so schnell wie möglich schaffen sollten wir keine Zeit verschwenden. Außergewöhnliches vermerken wir und untersuchen es, wenn die Karte fertig ist.“ „Was meinst du mit Außergewöhnliches?“ Fragte Käfer „Damit meine ich kleine Höhlungen Vorsprünge und Sachen, die wir nicht kennen oder einordnen können.“ „Du hast Recht, daran habe ich nicht gedacht.“ Knospe war beeindruckt. Nun flogen sie also so weit wie möglich auseinander und fingen mit ihrem Vorhaben an. Als sie sich oben in der Mitte der Kuppel trafen, ging draußen am Horizont die Sonne auf. „Seht ihr das auch?“ Käfer bekam beim Anblick der weißen Wüste Gänsehaut. „Was kann das sein? Meint ihr, dass da was lebt?“ Knolle spähte angestrengt nach draußen und bemerkte tatsächlich eine Bewegung. „Habt ihr das gesehen? Da ist was, was Großes.“ Knolle war ganz aufgeregt. Käfer und Knospe schauten auch angestrengt nach draußen, doch sie konnten nicht so gut in diesem Zwielicht sehen wie er. „Wenn dort wirklich was lebt, dann gibt es bestimmt einen Weg hier raus. Wenn wir uns richtig Mühe geben, finden wir ihn vielleicht auch.“ Knospe schaute die beiden anderen erwartungsvoll an. „Was machen wir jetzt? Es wird hell Zeit zum Schlafen.“ Käfer schaute nach unten. Dort direkt unter ihnen stand ein Baum der größer, als alle anderen war. „Wir hängen hier anscheinend nicht nur am höchsten Punkt, sondern auch direkt im Mittelpunkt und der Baum da ist genau unter uns. Es scheint, als wenn das die absolute Mitte dieser Höhle ist nicht wahr?“ Die beiden anderen sahen nach unten. „Wie wäre es, wenn wir unsere Informationen austauschen vielleicht weiß ich dann, was du meinst.“ Knolle schaute aber Karten erstellen war nicht seine Stärke. „Kein Problem und danach gehen wir in diesem großen Baum schlafen.“ Käfer wollte erst alles von den Anderen und setzte seine Entdeckung gleich mit ein, bevor er seinen Teil den Anderen mitteilte. „Jetzt verstehe ich. Du meinst, dass hier genau die Mitte der Höhle ist. Dann wird die Karte nicht sehr groß, das lässt viel Platz für Details.“ Knolle freute sich. Knospe blinzelte müde. „Es wird Zeit zum Schlafen reden wir später weiter.“ Die beiden anderen nickten zustimmend. Sie segelten zu dem Baum runter und kuschelten sich in dessen spitze geschützt unter einem großen Blatt zum Schlafen zusammen.

Nach einem erholsamen Schlaf und einem guten Frühstück trafen sich die Drei wieder im Baum. „Wir werden jeder sein Streifen zur Wand zurückfliegen und uns dann wieder austauschen. Einverstanden?“ Käfer schaute die Anderen an die zustimmend nickten. „Wir haben viel Zeit, versuchen wir also, uns schon jetzt alles so genau wie nur möglich zu merken.“ „Eine gute Idee Knolle.“ Knospe nickte wieder zustimmend. „Dann los!“ Voller Tatendrang flogen sie los. Auf ihren Weg sahen sie nicht nur bekannte Sachen. Nein, es gab auch Pflanzen und Insekten, die völlig anders waren. Einige schmeckten ganz gut und andere total widerlich. Sie brauchten bis zum Morgengrauen. Am Treffpunkt kam Knolle als Erster an. Er suchte schon mal einen geeigneten Schlafplatz, während er auf die Anderen wartete und fand auch rasch einen. Als dann endlich auch der Letzte da war, tauschten sie als Erstes rasch ihre Teile der Karte aus und ihre Erfahrungen, die sie gemacht hatten, bevor sie zum Schlafplatz flogen, um dort noch ein wenig zu reden. „Diese Höhle ist merkwürdig viel zu symmetrisch.“ Käfer schaute die beiden anderen ernst an. „Nicht nur das. Was glaubst du, was das hier ist? Kleiner Tipp es ist keine Nische.“ Knolle grinste verzerrt, er hatte Angst, wollte es aber nicht zeigen. „Es ist mir egal, zum Glück gibt es genug Heilkräuter, sonst hättet ihr mich suchen müssen. Ich will jetzt nur schlafen, wenn es recht ist. Mir ist nämlich immer noch schlecht.“ Knospe schaute böse. Knolle schaute kurz zu Käfer und sagte dann: „Ist es so schlimm? Dann reden wir lieber Morgen. Das ist ganz gut so, dann können wir in Ruhe nochmal über alles Nachdenken.“ Knospe nickte erschöpft und müde wickelte sich dann fest in seine Flügel und schlief sofort ein. Käfer nickte Knolle zu und beide kuschelten sich an Knospe, um dann auch rasch einzuschlafen.

Es war helllichter Tag, als Käfer aufschreckte. Aus den Tiefen ihrer Schlafgelegenheit kamen merkwürdige Geräusche. Da er durch den Schrecken hellwach war, ließ er sich leise auf den Boden gleiten. Vorsichtig lotete er den hinteren Teil der kleinen Höhle aus.

Knolle hat Recht, es ist keine Nische. Da geht es weiter.

Käfer nahm seinen ganzen Mut zusammen und kroch nach hinten, um nachzuschauen. Dort angekommen sah er, dass es rechts und links weiterging. Gleich versuchte er auszuloten, wie weit es hineinging. Es schien genauso rund zu verlaufen wie die Höhle. Er ging in beide Seiten ein gutes Stück hinein und plötzlich war da wieder das Geräusch.

Was ist das nur. Klar ist, es kommt aus diesen Gängen. Wenn die Höhle erst mal erkundet ist, geht es hier weiter. Vielleicht finden wir hier drin den Ausgang, um wieder nachhause fliegen zu können.

Rasch kroch er wieder zu den Anderen und hing sich zum Weiterschlafen zu ihnen.

Als es dunkel wurde und alle wach waren, erzählte er sofort den Anderen von seiner Entdeckung. „Meinst du wirklich, dass es da einen Weg nach draußen gibt?“ Knolle schaute Käfer erstaunt an. „Vielleicht. Wenn wir es nicht versuchen können wir es auch nicht erfahren.“ „Wann meinst du das wir damit anfangen sollen?“ Mischte sich Knospe ein. „Sobald wir mit der großen Höhle fertig sind. Es wäre aber schon hilfreich wenn alle auf merkwürdige Geräusche aus diesen kleinen Höhlen achten. Das könnte hilfreich sein.“ „Es wird Zeit sonst schaffen wir den Rückweg nicht.“ Fing Knolle an zu drängen. Die beiden schauten nach draußen, nickten rasch und sie teilten sich wieder auf ihre Abschnitte auf und setzten ihre Arbeit fort.

Als sie wieder im Lager waren, tauschten sie sich als Erstes untereinander aus wie die anderen Male auch. Da es schon kurz vor Sonnenaufgang war entschied man sich die Versammlung auf den nächsten Abend zu verschieben. Glücklich wieder bei ihren Familien zu sein schliefen die Drei an diesem Tag besonders gut.

5. Kapitel

An diesem Abend fiel die Zeit zum Essen für die Gruppenführer und den ersten Erkundern recht kurz aus da Morgenstern sehr ungeduldig wartete. „Da seid ihr ja endlich. Ich möchte nichts hören erst tauschen wir die ersten Erkenntnisse aus die die Kundschafter gemacht haben dann reden wir!“ Wie immer lies Morgenstern keine Widerrede zu. Als jeder die Daten kannte, schauten sich alle verblüfft an. Stern sagte als Erster, was alle dachten: „Das hat ja die Form eines Stücks einer halben Orange. Das kann ja Wochen oder sogar Monate dauern bis wir mit der Karte fertig sind!“ „Nicht so pessimistisch wir müssen dann eben jeden Tag Drei losschicken und nicht erst, wenn eine Gruppe fertig wieder da ist.“ Morgenstern lächelte die Anderen zuversichtlich an. „Da haben wir ja noch eine Menge Arbeit vor uns.“ Nebel wiegte nachdenklich den Kopf hin und her. Da mischte sich Käfer ins Gespräch ein. „Das ist nicht alles, ich habe da noch was entdeckt. Ihr habt doch auch schon diese Nischen bemerkt. Nur dass es nicht nur Nischen sind. Wir haben in einer geschlafen und da habe ich ein Geräusch gehört und bin dem nachgegangen. Dabei habe ich entdeckt, dass es lange Gänge sind. Vielleicht führt einer von ihnen nach draußen.“ Nachdenklich schaute Morgenstern nach oben und beobachtete die merkwürdigen weißen Regentropfen, die am Himmel im Mondlicht tanzten. „Das ist sehr interessant. Doch bevor wir uns darum kümmern können müssen wir die Karte fertigbekommen.“ Käfer nickte zustimmend und meinte dann aber noch: „Es wäre schon hilfreich wenn die Eingänge in der Karte genau verzeichnet werden können.“ „Das können wir natürlich schon machen. Jetzt müssen wir erst die Nächsten losschicken und uns überlegen wer Morgen losmuss und so weiter. Jede Gruppe wird natürlich auf die Eingänge genau achten damit, wenn es so weit ist, rasch alle gefunden sind.“ „Das ist gut. Man hat mich gebeten eine Frage zu stellen.“ „Und die wäre?“ „Na ja gerade die Frauen würden gern wissen, ob wirklich alle bei der Erkundung mitmachen müssen?“ „Natürlich nicht. Mütter deren Kleine sie noch brauchen alte wie mich und kranke brauchen nicht. Es sind genug andere da, die das übernehmen können. Keiner soll sich quälen müssen oder sein Baby vernachlässigen.“ „Da werden ihnen aber die Steine nur so vom Herzen fallen danke. Dann werde ich den Anderen sofort Bescheid sagen.“ Damit machte sich Käfer mit den beiden anderen auf um ihr Wissen mit den anderen zu teilen. Während des Gesprächs der beiden hatten die Gruppenführer schon die nächsten Drei ausgewählt und Blatt war unterwegs um sie zu holen. Morgenstern schaute wieder hoch um den weißen Tropfen bei ihrem Tanz zu zuschauen. Verträumt meinte sie: „Ich würde gern wissen, was das da draußen wirklich ist.“ Da kam auch schon Blatt mit den Drei nächsten Kundschaftern. Stern stupste sie vorsichtig an, damit es weitergehen konnte. Dieses Mal fing Stern an. „Dies sind die Drei nächsten Morgenstern. Möchtest du ihnen noch was sagen?“ „Was kann ich euch sagen außer, es ist eine sehr wichtige Aufgabe und passt auf euch auf. Die Anderen werden euch alles weitere wichtige Zeigen und Erklären. Kommt gesund wieder!“ Müde schaute Morgenstern die Anderen an und steckte ihren Kopf unter die Flügel.

Tropfen machte ein Zeichen, dass sie sich doch besser bei den Höhlen weiter unterhalten sollten. Bei den Höhlen angekommen, waren die meisten noch beim Jagen. So konnten sie in Ruhe miteinander reden. „Morgenstern macht das alles hier ganz schön zu schaffen nicht wahr Stern.“ Beere schaute ihn an. „Ehrlich? Ja es macht ihr zu schaffen aber nicht wegen ihres Alters, sondern …, sondern weil wir so weit von unserer Heimat weg sind, dass wir sie wohl nie wiedersehen werden, außer es geschieht ein Wunder.“ Ernst und erschrocken über sich selbst schaute er die Anderen an und fuhr dann fort: „Habt ihr es denn nicht bemerkt? Es gibt hier nicht ein Sternzeichen, was zu dieser Zeit da sein müsste, aber andere in abgewandelter Form. Ich habe mit Morgenstern schon darüber geredet und sie hat es auch bemerkt. Wir sind so weit weg, dass wir wahrscheinlich nie wieder nachhause kommen werden. Was habt ihr nun dazu zu sagen?“ Die Anderen schauten sich erschrocken an. Dann tuschelten sie miteinander. Es war Nebel, der reden sollte. „Und wieso sollen wir einen Weg nach draußen suchen?“ „Um unsere neue Heimat kennenzulernen!“ Stern sagte es in einem Ton, der endgültig war. „Gut, wenn es so ist, dann verlieren wir keine Zeit und teilen die restlichen Gruppen ein. Vielleicht finden wir ja doch noch ein Weg nachhause man weiß ja nie.“

Rasch waren alle in kleine Gruppen eingeteilt und jede wusste, wann sie losmusste. Tropfen erklärte sich bereit sich um Morgenstern zu kümmern, damit sie rechtzeitig in die Höhle kam. Dann kümmerte sich jeder um sich selbst.

Stern flog zu seiner Gefährtin um mal wieder mit ihr allein zu sein. Da jetzt für die nächsten Tage alles geklärt war, die Kleinsten waren an diesem Abend auch mit Ach und Krach in die Höhlen geschafft, und ihre Tochter hat ihren ersten Freund der, wie sie hofften, auch ihr Gefährte werden würde. Also hatte er sich vorgenommen, ihr eine Freude zu machen. Er flog mit ihr zu dem Baum, der wohl der Mittelpunkt der großen Höhle sein soll und auch der höchste. Dort oben angekommen war die Aussicht überwältigend. „Es ist wunderschön hier Stern.“ Mond schaute ihn aus, strahlenden Augen an. Er rückte ganz dicht an sie ran und wollte eigentlich nicht reden. Doch nach einer Weile schaute Mond ihn ernst an. „Was ist mit dir meine Liebste?“ „Ich muss dir was sagen doch ich weiß nicht, ob es was Gutes oder Schlechtes ist.“ „Sag es einfach und dann werden wir entscheiden ob es gut oder schlecht ist einverstanden?“ „Ja, wenn du meinst. OK wir bekommen Nachwuchs.“ „Ein Baby?! Wirklich! Das ist wunderbar, ich freue mich. Natürlich übernehme ich deine Erkundung. Unsere Gruppen liegen zum Glück weit genug auseinander. Ach übrigens wie weit bist du eigentlich.“ „Mir ist es erst gestern aufgefallen aber meinem Bäuchlein zu urteilen schon ziemlich weit.“ „Dann ist es ja schon bald soweit. Wie viele Wochen meinst du, sind es noch?“ „Eine. Vielleicht eher weniger.“ „Wenn das alles hier nicht wäre, hätten wir mehr Zeit gehabt, um uns darauf zu freuen. Egal machen wir das Beste draus und freuen uns einfach dreimal so viel auf einmal.“ Sie kuschelten sich noch eine Weile aneinander, bevor sie wieder zu den Anderen flogen, um auch ihnen die Frohe Botschaft zu verkünden, um auch ihnen die Frohe Botschaft zu verkünden. Das erste Baby in der neuen Heimat!

6. Kapitel

Die nächsten drei Tage verliefen routiniert. Am vierten Tag trafen sich die Gruppenführer wieder mit Morgenstern und den Kundschaftern. Als sie fast fertig waren, kam Blum und überfiel ihren Vater, ohne auf jemand anders zu achten. „Papa, Mama geht´s schlecht. Komm bitte schnell ich weiß nicht, was ich machen soll. Sie hat es nicht bis in die Höhle geschafft.“ „Beruhige dich, ich komme sofort mit dir mit, ein Moment. Morgenstern darf ich?“ „Natürlich. Rede nicht so viel geh lieber.“ Im selben Moment war Stern auch schon mit seiner Tochter weg. Unterhalb der Baumhöhle wuchs ein kleines Bäumchen, in dem Mond hing und wartete. „Mond meine Liebste was ist mit dir?“ „Nichts Großes es ist nur so weit.“ „Du meinst, es kommt jetzt?“ „Nein nicht jetzt oder sofort. Es hat gerade erst angefangen. Ich werde erst mal zusehen, wie ich in die Höhle komme.“ „Ich bleib in deiner Nähe. Blum kannst du bitte noch ein wenig Wasser und etwas zu Essen für deine Mutter holen.“ „Ich bin schon weg.“ Mit viel Mühe schaffte Mond es in die Höhle, wo sie sich in eine Nische verzog. Stern passte davor auf, es durfte nur Blum und eine der anderen Frauen zu ihr, aber nur einzeln. Um Mitternacht holte Blum endlich ihren Vater, der gerade, was trinken war. „Sag schon Blum, was ist es?“ „Mama sagte schon, dass du sehr neugierig bist, aber ich habe ihr versprechen müssen nichts zu sagen!“ „Und ich kann dich mit nichts überreden zum Beispiel ein paar fette Mücken für dich ganz allein und du sagst es mir?“ „Nein!“ Stern flog, so schnell er konnte und endlich wieder in der Höhle angekommen war er völlig außer Atem. Trotzdem verweilte er nicht lange am Eingang, er wollte nur noch zu seiner Liebsten. Als er endlich bei ihr war, strahlte sie ihn mit ihren großen Augen stolz an. „Geht es dir gut meine Liebste, ist auch alles gut gegangen?“ Stern versuchte, sich seine Aufregung und vor allem seine Neugier, nicht anmerken zu lassen. „Es geht mir gut und deinem Sohn auch.“ Sterns Herz sprang vor Freude Purzelbäume. „Du ich wir äh. Wir haben einen Sohn!!?“ „Ja komm und schau ihn dir an.“ Stern rückte ganz nahe an Mond ran, die vorsichtig ein wenig ihre Flügel öffnete. Dort am Bauch von Mond hing ein winziger kleiner heller Fleck. „Hast du schon einen Namen für ihn?“ „Nein Stern ich wollte ihm mit dir zusammen einen geben.“ „Wie wäre es mit Mitternacht.“ „Eine schöne Idee Stern. Ich bin einverstanden.“ Damit schloss sie ihre Flügel wieder und gab ihrem Liebsten einen dicken Kuss. So angespornt flog er los um Essen für sie zu sammeln. Er hatte drei Tage Zeit, bis er seine erste Erkundung antreten musste. Diese Zeit wollte er ausgiebig nutzen um ihr zu helfen und seinen Sohn richtig kennenzulernen. Er gönnte sich in dieser Nacht jedenfalls keine Ruhe. Seine Tochter wollte ihm helfen, doch er meinte, sie solle sich lieber um ihre eigene Familiengründung kümmern. Sie sei immerhin schon drei und lange erwachsen. Sie hatte da ja auch schon einen Liebsten, den sie gerade vernachlässigte. „Meine Süße, ich würde mich sehr freuen, wenn ich bald Opa werden würde, damit dein Brüderchen jemanden zum Spielen hat.“ In dem Moment wurde sie ganz rot und schob verlegen ihre Nase unter einen Flügel. „Was ist los, meine Kleine, was möchtest du mir sagen, aber weißt nicht wie?“ „Vater dein Wunsch wird sich schneller erfüllen, als du glaubst. Er und ich sind schon länger zusammen als alle wissen. Seine Eltern wollten nicht, dass wir zusammen sind. Doch da sie nicht bei der Gruppe waren, als wir da weggeholt wurden, können wir beide endlich zusammen sein. Du siehst, mein Bruder ist nicht lange allein.“ „So lange schon? Was hättet ihr getan, wenn wir nicht hier gelandet wären?“ „Wir wollten weglaufen. Keine Angst ich hätte dir und Mama alles gesagt und ich weiß das ihr uns sogar geholfen hättet. Ihr seid nicht so gemein wie seine Eltern.“ „Dann habt ihr ja wirklich Glück gehabt, das die beiden gerade auf der Suche nach einem neuen Zuhause und einer neuen Gruppe waren, als dass alles passierte. Wären sie hier, gäbe es wohl Riesenprobleme. Seien wir also froh, dass alles so gekommen ist, wie es ist, und reden wir nicht mehr darüber. Sagen wir lieber Bescheid, damit du bei deiner Mutter bleiben kannst. Dein Gefährte wird deine Erkundung übernehmen.“ „Ich wusste, dass du das sagst. Meinst du das es die Anderen verstehen werden?“ „Natürlich sie sind wie deine Mutter und ich. Oder was meinst du, warum seine Eltern von uns wegwollten.“ „Ich habe mal andere reden hören, dass wir kein Zuhause finden würden, weil wir anders sind als sie.“ „Ja das stimmt. Wir haben mit den alten Traditionen gebrochen, weil wir uns unseren Partner allein aussuchen wollten. Wir wollten nicht den, den man uns aufzwang. Damit waren wir Ausgestoßene. Wenn man so darüber nachdenkt, ist es gut, dass wir hierhergebracht wurden.“ Er nickte seiner Tochter zu, sie flogen in die Höhle und zu ihren Gefährten. Ihr Vater konnte ihn überzeugen es sofort zu verkünden. Dann kümmerte er sich nur noch um sein Glück bis er auf seine erste Erkundung musste.

7. Kapitel

In den drei Tagen aß er selber kaum etwas. Dafür fütterte er seine Gefährtin so, dass sie schon schimpfte, weil sie so satt war, dass ihr schlecht wurde, wenn sie essen nur sah. Trotzdem brachte er ihr noch rasch essen, bevor er sich mit den Anderen traf, um loszufliegen. Seine Tochter hatte sich, während alles schlief, zu ihre Mutter gesellt. Ihr ging es nicht gut und um sicherzugehen wollte sie lieber ihre Mutter fragen. So war Stern nicht mehr der Einzige, der essen in die Nische brachte. „Du bist schon hier?“ Stern schaute seine Tochter verwundert an „Es ging mir nicht gut, da wollte ich mir Rat bei Mutter holen.“ „Und was ist deine Meinung zu deiner Tochter?“ „Es ist noch nicht so weit. Doch sollte sie kürzertreten. Nicht das sich doch noch was daran ändert. Es wird wohl noch ein oder zwei Wochen dauern. Es ist immerhin ihr Erstes.“ „Dein Erstes kenne ich leider nicht genau so wenig wie meines. Du meine süße Tochter bist unsere Erste und ich bin sehr glücklich dich kennen zu dürfen.“ „Das freut mich. Ich und Dorn werden uns in der Zeit wo du nicht da bist um Mutter und Mitternacht kümmern. Versprochen.“ „Danke ihr zwei das ist lieb von euch. Sag mal, hat da nicht gerade jemand gerufen?“ „Ja mein Liebster und das galt dir. Es war Nebel, die Gruppe wartet schon auf dich, sie wollen endlich los. Bis dann mein Liebster und komm gesund wieder.“ Er drückte sie noch einmal rasch und flog dann los.

Bei der Gruppe angekommen dauerte es nicht lange und sie flogen zu ihrer Erkundung. Sie wussten, was zu tun war, doch sie waren die Ersten die an der Innenscheibe entlangkommen. Auf dem Weg dorthin war alles wie bei den Anderen. Doch an der Scheibe angekommen war das Staunen groß. Sie konnten zwar vieles sehen, aber nichts wirklich erkennen, da sie durch dieses komische Ding nichts scannen konnten. Da es schon sehr früh war, wollten sie erst mal schlafen. Doch Stern konnte nicht so einfach einschlafen. Er schaute die ganze Zeit auf die Scheibe und dachte nach. Plötzlich bewegte sich dahinter etwas. Neugierig flog er näher ran. Ein kleiner Ast ragte etwas an der Scheibe entlang, gerade weit genug, dass er sich ganz dicht neben ein Blatt hängen konnte, um alles zu sehen, aber selber nicht gesehen zu werden. Was er dort beobachtete, erschrak ihn aber brachte ihn auch zum Nachdenken.

Wo sind wir hier nur wirklich gelandet? Was wollen die vielen Menschen hier und vor allem warum verstecken sie sich hinter diesem Ding. Das ist noch so ‘n Ding, das wir genauer beobachten müssen. Dass was ich jetzt schon alles weiß und das, was hier los ist, ist nicht normal. Jetzt muss ich aber endlich schlafen, sonst schaffe ich meine Arbeit nächste Nacht nicht.

Er flog wieder zu den Anderen, doch einschlafen fiel ihm sehr schwer. Am Abend war er nicht gerade ausgeschlafen. „Was ist denn mit dir los, du siehst ja schrecklich aus?“ „Ich hatte Schwierigkeiten einzuschlafen. Ich habe aber dafür was Neues beobachtet. Wir alle hier drin Tiere und Pflanzen werden tatsächlich von Menschen auch beobachtet. Sie stehen hinter diesem Ding dieser durchsichtigen Wand und schauen stundenlang hier rein.“ „Menschen! Bist du dir sicher.“ Fragte einer seiner Begleiter. „Ja!“ „Wir müssen sofort zurück und alles Erzählen bevor was passiert.“ „Nein wir müssen unseren Auftrag erledigen. Von den da draußen geht keine Gefahr aus. Was mir noch aufgefallen ist, nachts wird es immer kälter. Das ist wichtiger herauszufinden warum. Das können wir nur, wenn wir unsere Umgebung kennen. Kommt wir müssen die Karte fertigkriegen!“ Da Stern zu den Anführern gehörte, widersprach niemand. Sie machten ihre Arbeit sehr genau aus Angst vor den Menschen. Sie kamen dadurch verspätet Zuhause an, so dass sie sofort schlafen gingen. An diesem Abend schickte Stern die beiden anderen los um ihre Erfahrungen weiterzugeben aber sie durften niemanden von den Menschen erzählen. Auch wenn sie es nicht sofort verstanden, taten sie, was er wollte. Während dessen traf Stern sich mit den anderen Anführern. „Nun Stern dann zeig uns den nächsten Teil der Karte.“ „Ich habe noch etwas Anderes für euch, das aber erst mal unter uns bleiben sollte. Die beiden mit den ich unterwegs war, werden es niemanden erzählen. Sie haben verstanden, dass es mit dieser Information möglicherweise eine Panik geben könnte. Also dann Nebel mit dir fange ich an. OK?“ Nebel nickte und sie fingen an. Als sie fertig waren, verstand Nebel, was Stern meinte. „Stern hat Recht. Wir müssen erst mehr darüber wissen, bevor wir es allen sagen.“ Damit wurden auch die Anderen aufgeklärt. Morgenstern blieb ganz ruhig und gab zu verstehen, dass sie sich zurückziehen wollte, dann verschwand sie auch. Die Anderen redeten noch kurz miteinander. „Morgenstern ist sehr beunruhigt, sonst wäre sie nicht zum Schlafen verschwunden. Ich habe sie schon lange nicht mehr so still erlebt.“ „Was war denn damals der Anlass Nebel?“ Fragte Beere. Eine Frage die auch Stern beschäftigte denn Beere war nicht viel älter als er und damit waren sie in der schweren Zeit damals noch nicht dabei, als die Natur ihr damaliges Zuhause zerstört hatte. Sie beide kannten nur die vielen schrecklichen Erzählungen der Anderen. „Ich war damals zwar noch sehr klein, doch da ihr Schlafplatz gleich neben dem meiner Mutter war, konnte ich alles sehen. Sie hatte sich ganz fest in ihre Flügel gewickelt und das drei Tage lang ich meine sie hat auch geweint. Das war ein schlimmer Anblick.“ Alle schauten Tropfen verblüfft an und Blatt ergänzte „Ja stimmt, davon haben alle Jungtiere getuschelt. Ich wollte es erst nicht glauben und da ich schon ein wenig fliegen konnte, flatterte ich rüber um mich selbst davon zu überzeugen.“ „Warum habt ihr es nicht den Erwachsenen gesagt?“ Nebel schaute Blatt streng an. „Ihr ward so beschäftigt, dass keiner zugehört hatte, also haben wir es nicht mehr beachtet. Außerdem ist sie ja dann mit den ganzen Ideen gekommen die uns geholfen haben.“ „Entschuldige Blatt. Du hast Recht, wir waren wirklich in der Zeit sehr schlecht zu euch Kleinen. Wir waren so beschäftigt ein Zuhause zu finden und ein neues Gruppengefüge aufzubauen das wir nichts Anderes mehr um uns mitbekommen haben so wie es aussieht.“ Nebel schaute ein wenig verlegen. „Wenn es sie damals schon so mitgenommen hat, was glaubt ihr denn, wie es ihr jetzt geht? Ich bin der Meinung, dass wir immer jemand in ihrer Nähe lassen sollten, da sie nicht gerade die Jüngste ist. Ich mache mir jedenfalls sorgen um sie!“ Stern schaute alle ernst an. „Du hast Recht, ich werde mich darum kümmern. Du solltest jetzt besser mal zu deiner Familie gehen. Nur so viel, es steht eine Menge Arbeit an für dich.“ Damit verschwand Nebel lachend und die anderen auch. Stern machte sich dann auch auf den Weg. Morgen war der Gefährte seiner Tochter dran mit seiner Erkundung und Stern wollte noch ein wenig über wichtiges mit ihm reden.

„Hallo Dorn wie war es mit den beiden Frauen so allein?“ „Frag doch nicht so blöd. Wie es mit zwei solcher Frauen eben ist!“ „Und wie ist es so? Ich mag zwar ein wenig älter sein wie du aber das ist für mich auch das erste Mal mit einer festen Partnerin, mit der ich zusammenbleiben will!“ „Wirklich?“ „So viel älter wie du bin ich auch nicht. Soviel ich weiß gerade mal eineinhalb Jahre und die Erste hat mein Vater ausgesucht. Also was meinst du was ich wohl darüber weiß. Und um weitere Fragen gleich zu beantworten, es ist für alle das erste Mal. Nur bei Morgenstern sind wir uns nicht so sicher. Also erzähl mal!“ „Nun gut, wenn das so ist. Es sind nur die ersten drei Tage, die viel Arbeit machen, denkt man. Sie kann nicht raus, weil das Kleine sich noch nicht allein an der Decke halten kann. Was glaubst du, was eine stillende Mutter so isst? Ich sag es dir; Unmengen! Dann hast du drei Tage ruhe, sie geht allein jagen und die Kleinen sind noch zu ängstlich, um neugierig zu sein. Doch dann auf einmal geht es los. Erst nur mal so ein wenig schauen, wer gerade neben ein hängt. Dann, ob der ein auch bemerkt und dann wie weit kann man gehen, damit der mit ein spielt. Glaub mir die können sehr hartnäckig sein und genauso erfindungsreich. Also mach dich auf viel Arbeit gefasst. Ich weiß das alles von deiner Frau. Ich wünsche dir viel Glück.“ „Danke, doch warum sprichst du immer von DEN Kleinen, es wäre korrekt DER Kleine.“ „Lass dich Überraschen!“ Damit flog Dorn los in Richtung der Frauen und Stern folgte ihm neugierig.

Das mit dem „unsere Frauen“ ist ein super Gedanke, ich hoffe, der setzt sich durch. Meine Frau, das klingt gut oder auch ihr Mann, das wäre doch auch gut. Genau das werde ich mit Dorn nachher nochmal besprechen. Was meint er aber mit den Kleinen, da ist mein Kleiner und oh man hab ich ne lange Leitung. Meine Tochter. Dann ist meine Familie die Erste mit Nachwuchs im neuen Zuhause. Da sind die beiden wie schön!

Schon war er bei SEINER FRAU und SEINEM SOHN trotz der Aussicht auf sehr viel Stress. Dem entsprechend fiel die Begrüßung aus. Dorn Schaute derweil nach seiner Frau und Kind noch ein neues Wort für Mitglieder einer Familie das Stern lernte und in den fünf Gruppen einführen wollte. Dann wollte Mond wissen, wie seine Erkundung gelaufen war. „Stern hast du auch was Außergewöhnliches entdeckt?“ „Nicht jetzt!“ Dorn mischte sich rasch ein „Darüber redet er mit dir, wenn alles schläft. Und jetzt wollen wir erst noch ordentlich essen ich muss morgen los und will ihn noch ein paar Sachen zeigen, damit er euch eine gute Hilfe ist.“ Damit schob er Stern zum Ausgang. Draußen zeigte er Stern, was die beiden zurzeit am liebsten hatten und wie man ungeliebtes Gesundes versüßt. „Sag mal Dorn, wie bist du auf die Idee mit dem Honig der Bienen gekommen?“ „Per Zufall. Mir ist ein Tag eine der Stinkwanzen in eine Honigpfütze unter einem der großen Nester gefallen und stecken geblieben. Ich dachte mir was für eine Gelegenheit. Die Bienen machten wegen der Wanze einen Bogen um diese Stelle. Also holte ich mir die Wanze, die natürlich völlig mit Honig verklebt war. Ich brachte sie deiner Frau, meine konnte zu der Zeit allein jagen. Jedenfalls, deine Frau war so begeistert, dass ich dann jedes ungeliebte Essen in Honig warf, damit die beiden Mimosen es essen.“ „Du hast in den drei Tagen eine ganze Menge Nützliches gelernt.“ „Ja das kannst du laut sagen. Doch mit einem solltest du vorsichtiger sein, worüber du am Schlafplatz redest. Man hat allgemein Langeweile und die Fantasie lässt viel Spielraum für Spekulationen. Wenn ich mit jemand in Ruhe reden will, gehe ich mit ihm nach draußen. Verstanden was ich meine?“ „Ja so schlimm ist es also schon. Wir müssen uns also ranhalten sonst gibt es bald ein Chaos. Wissen die anderen Gruppenführer Bescheid?“ „Keine Ahnung die wimmeln immer ab, wenn man mit ihnen reden will.“ „Ich verstehe. Meinst du ob Mond und Blum auch eine Weile allein zurechtkommen?“ „Wenn du dich danach beim Essen Jagen übertriffst, werden sie es dir schon nicht übel nehmen.“ Lachend flogen sie zurück jeder mit einem mit Honig versüßten Leckerbissen. Blum grinste, als sie diese Leckerei sah und sagte zu Mond: „Es hat sich gelohnt sie nochmal raus zu lassen. Sieh nur.“ Beide nahmen dieses Friedensangebot an. Endlich hatte Stern Zeit sich mit seinem Sohn zu beschäftigen und mit seiner Frau allein zu reden. „Er ist ganz schön gewachsen in den drei Tagen. Dorn hat sich gut um euch gekümmert. Ich habe ganz vergessen zu fragen, wann unsere Große ihre Tochter bekommen hat.“ „Ja er ist gut gewachsen. Dorn hat sich wirklich sehr gut um uns gekümmert und ich hoffe, du schaffst das auch. Die Tochter deiner Tochter kam gestern und heißt Halbmond. Ist alles in Ordnung, du siehst besorgt aus?“ „Sieh, alles schläft. Gehen wir nach draußen, da oben in den Bäumen redet es sich besser.“ Sie flogen raus, suchten sich ein schönes Plätzchen und er erzählte ihr alles. „Jetzt verstehe ich, dass es geheim bleiben soll. Es würde eine Riesenpanik geben so, wie es momentan bei uns aussieht. Und Morgenstern hat sich zurückgezogen, ohne was zu sagen?“ „Ja. Und wir hoffen, dass es nicht so lange dauert.“ Stern schaute betrübt in den Himmel. Mond nickte ihm aufmunternd zu. „Lass uns jetzt schlafen gehen!“ Sie flogen zurück zu ihrem Schlafplatz, kuschelten sich zusammen an ihren Sohn und schliefen rasch ein.

8. Kapitel

Am frühen Abend in den ersten Momenten der Dämmerung ging Dorn schon zum Jagen. Er suchte nach etwas ganz Besonderen zum Abschied für seine Frau. Rasch war er wieder da, verabschiedete sich und trat dann seine Arbeit an.

Auch Stern flog sofort los um das erste Mal in dieser Nacht für seine Tochter jagen zu gehen und auch selbst eine Kleinigkeit zu essen. Dann kam sein großer Moment, er war das erste Mal mit seinem Sohn allein, na ja fast. Mond schob den Kleinen einfach zu ihm und verschwand. Mitternacht schnupperte neugierig an ihm herum. „Hallo mein Kleiner ich bin dein Papa.“ Der Kleine legte den Kopf zur Seite und sah aus, als wenn er angestrengt nachdachte dann: „Papa Mama. Papa?“ „Ja Papa!“ „Papa!“ Stern lachte. Mitternacht stupste ihn und Stern fing an seinen Sohn liebevoll zu putzen. Sie kuschelten und Stern zeigte ihm ein kleines Spielchen. Die Zeit verging so schnell, dass keiner bemerkte, das Mond hinter ihnen auftauchte. „Na ihr zwei macht es Spaß?“ Stern zuckte erschrocken zusammen. Mond lachte laut los und Blum stimmte fast sofort mit ein. Mitternacht schaute nur verwirrt einen nach dem anderen an und war noch verwirrter als auch Stern anfing zu lachen. Dann kam plötzlich ganz empört von Mitternacht: „Mama Papa!“ Mond schaute erstaunt erst ihren Sohn und dann Stern an. „Habe ich da richtig gehört hat unser Mitternacht gerade gesprochen?“ „Ja du hast richtig gehört. Er hat gesprochen! Meine Mutter hat mir mal erzählt, dass einer meiner Vorfahren auch mal so früh angefangen hat. Man hat es ihm verboten, weil es nicht richtig sei und daher gefährlich. Was machen wir jetzt mit ihm?“ „Auch in meiner Familie gibt es so eine Geschichte. Ich bin der Meinung, dass wir diese alten Vorurteile abschaffen sollten. Ich finde also, dass wir es fördern sollten!“ „Meinst du? Hast du keine Angst, dass die Anderen anderer Meinung sein könnten?“ „Wenn das so sein sollte dann hätten wir nicht aus den anderen Gruppen aussteigen brauchen!“ Mond sagte es so entschlossen, dass Stern nichts mehr sagte, sondern sich nur noch freute. Dann stupste ihn seine große Tochter an und er verstand. Er drückte kurz seine beiden und flog rasch los, um zu jagen. Vor Freude fing er so viel, dass er nicht mehr wusste, wie er alles reinbringen sollte. Da hatte er die Idee. Er nahm ein Blatt, tauchte es in den Honig und klebte all die Insekten darauf. Mit viel Mühe trug er dieses Blatt hinein. Drinnen angekommen staunten alle nicht schlecht, als sie das sahen. Die beiden Frauen staunten nicht schlecht, als sie ihn sahen. Es war so viel, dass er den Rest des Tages nicht mehr raus musste und Mond auch nicht. Während Stern, Mond und Blum sich unterhielten, schaute sich Mitternacht neugierig um. Keiner merkte, wie er zum Blatt rüber kletterte. Wie es so nun mal ist, es kommt, wie es kommen muss. Er klebte fest! Erschrocken fiepte er laut los. In diesem Moment erst bemerkte man, dass er nicht mehr da war, wo er hätte sein sollen. „Mitternacht was machst du da?“ Mond Schaute entsetzt als sie ihn in dem Honig entdeckt hatte. „Mitnat ugen, Mitnat fet.“ Erstaunt guckte er seine Eltern an. Ohne noch weiter was zu sagen, nahm ihn Stern im Genick und zog ihn vorsichtig wieder aus dem Honig und setzte ihn zu Mond. Völlig verklebt und zitternd vor Kälte saß er nun da und verstand nicht, was los war. Blum war die Erste, die anfing ihren kleinen Bruder vom Honig zu befreien. Und es dauerte nicht lange bis Mond und Stern mitmachten. Als Mitternacht endlich sauber war, nahm Mond ihn ganz fest an sich ran, um ihn zu wärmen und ein strenges Gespräch zu führen. „Mitternacht du kannst nicht einfach so Losklettern und gucken gehen. Was wäre gewesen, wenn keiner da gewesen wäre um dich da wieder rauszuziehen. Hm sag was?“ „Mitnat fet ime?“ „Ja du hättest für immer festgeklebt!“ „Nit söhn.“ Mitternacht Schaute entsetzt zu seinem Vater, der nur ernst schaute und zustimmend nickte. „Ja das ist nicht schön. Wenn du also wieder was genauer wissen willst, dann frag einen von uns ob er es dir zeigt OK. Dann kann er dir zeigen wie man, ohne in Gefahr zu kommen, herausfindet, was man wissen will. Willst du ein artiges Kind sein?“ „Mitnat jet atig!“ Entschlossen und müde schaute er seine Mutter an. Mond schob ihn tiefer unter ihre Flügel und schon war er eingeschlafen.

Stern schaute nach seiner Tochter und ihrer kleinen. Er war noch gar nicht dazu gekommen mit ihr in Ruhe zu reden. „Hallo Blum wie geht es dir und deiner Familie?“ „Gut wie du siehst und dank deines guten Essens geht es uns beiden sogar sehr gut. Du bist ein guter Jäger und die Idee mit dem Honigblatt war sehr effektiv. Ich hoffe, dass ich wenigstens halb so schlau bin wie du und Mutter.“ „Bestimmt bist du das. Wir haben noch gar nicht über dein Nachwuchs gesprochen. Welchen Namen hat es?“ „Sie heißt Halbmond und ab Morgen kannst du dich mit ihr richtig vertraut machen. Ich kann dir nur Glück wünschen, dass die beiden nicht zu viel Dummheiten machen.“ „Das wird schon. Wenn deine Kleine auch nur halb so schlau ist, wie ihre Eltern, lernt sie sehr schnell, was gut für sie ist und was nicht. Glaub mir, das wird schon gut gehen.“ „Übermorgen kommt Dorn ja auch schon wieder.“ „Ja und je nachdem wie es läuft, ist er ein Tag später wieder hier. Ich hoffe, dass er Erfolg hatte. Schau, da kommt Beere. Mal sehen was für Neuigkeiten er mitbringt.“ „Ja und dann werden wir schlafen, auch wenn es noch ein wenig früh ist. Morgen ist immerhin ein großer Tag.“ Dann war auch schon Beere da. Sie tauschten die neuen Daten für die Karte aus und Stern erkundigte sich noch kurz, was Morgenstern machte. „Sie hat sich noch nicht blicken lassen. Nebel hat einen Jagd Plan aufgestellt, damit sie wenigstens genug isst.“ „Das klingt gut, ich werde sie Morgen mal besuchen. Grüß die Anderen von mir und ich komme sofort, wenn ich benötigt werde.“ „Ich werde es ausrichten vielen Dank. Dann bis Morgen.“ Und schon war Beere weg. Als Stern sich zu seiner Tochter umdrehte, sah er, dass sie schon eingeschlafen war. Er hing sich genau zwischen die beiden Frauen, wickelte sich dann auch in seine Flügel und schlief dann auch rasch ein.

9. Kapitel

An diesem Abend war Stern als Erster wach, es war sogar noch hell draußen. Er staunte, was für merkwürdige Insekten unterwegs waren. So viele Farben hatte er noch nie zuvor gesehen und schmecken taten sie auch noch. Rasch hatte er genug gefangen, um beide Frauen ein reichhaltiges Abendessen zu bieten. Kurz nach Sonnenuntergang war er mit dem zweiten Blatt voller Essen wieder da. Genau rechtzeitig denn die beiden wurden gerade wach. „Hallo ihr zwei gut geschlafen? Ich hoffe das, was ich euch mitgebracht habe, reicht erst mal. Ich muss heute kurz zu einem Treffen und bei Morgenstern vorbei. Ich verspreche mich zu beeilen.“ „Ich habe zwar gehört, was du gesagt hast, aber noch nicht verstanden. Hey wir sind gerade erst wach geworden.“ Mond schaute Stern verschlafen an und schüttelte den Kopf. Blum sah es pragmatisch. Sie putzte ihre Kleine, hing sie an die Decke und ging zum Essen. „Bloß kein Stress geh ruhig Papa. Mama braucht morgens immer ein bisschen, ich erkläre es ihr später nochmal. Los verschwinde, damit du schnell wieder da bist.“ „Danke meine Große!“ Damit verschwand Stern.

„Morgen Blum. Reichlich Frühstück hat er ja dagelassen.“ „Ja Mond er muss dafür sehr früh aufgestanden sein. Was hat er da alles mitgebracht?“ „Hmm, gesehen selbst habe ich diese Insekten noch nicht, aber meine Mutter hat mir davon erzählt. Sie sollen aus allen Farben bestehen wie einer der seltenen Farbstreifen, die bei Sonnenunter- oder -aufgang zusehen sind, wenn es regnet und trotzdem die Sonne zu sehen ist.“ „Aha. Und ist bekannt, ob sie auch schmecken?“ „Nicht das ich wüsste. Stern hätte sie uns nicht gebracht, wenn sie schlecht wären.“ „Stimmt, wenn wir nicht mehr da sind, müsste er sich nämlich allein um die Kleinen kümmern und das wäre mit Mitternacht nicht einfach.“ Blum schaute knapp an Mond vorbei, die sich daraufhin umdrehte. Trotz der schlechten Erfahrung vom Vortag saß er wieder auf dem mit Honig verklebten Blatt und untersuchte neugierig das blöde klebrige Zeug. Zur Erleichterung von Mond krabbelte er dieses Mal nicht ganz hinein. „Du bist ja schon wieder hier. Hast du denn gestern nichts gelernt?“ „Megd ut, nit rin gin!“ Mitternacht schaute seine Mutter begeistert an, die nur noch mit dem Kopf schüttelte. „Aber nicht so viel Kleiner sonst kriegst du Bauchweh.“ Mitternacht schaute verwundert zu seiner Schwester hoch, kümmerte sich aber nicht darum und naschte weiter. „Zum Glück ist meine Kleine noch nicht so weit.“ „Sei dir da mal nicht so sicher!“ Mond grinste ihre Tochter an während sie mit einem Auge beobachtete, wie die Kleine ihrer Tochter auch schon anfing, ihre nähere Umgebung zu erkunden. Nach dem Frühstück kümmerten sich die beiden Frauen um ihren Nachwuchs. Mond fing an ihren Sohn Sprachunterricht zu geben. „So Mitternacht damit auch andere dich verstehen können hör genau zu. Schmeckt gut!“ „Smägt kut!“ „Sch, sch, schmeckt“ „Sch, schmäkt“ „Schon fast richtig Sch-mec-ken.“ „Sch mec ken“ „Gut schmecken!“ „Schmecken“ „Und jetzt, schmeckt gut. G, G, Gut“ „Schmeckt gggut!“ „Wunder bar nochmal. Schmeckt gut!“ „Schmeckt gut!“ „Du lernst schnell morgen machen wir weiter.“ „Nin jzt!“ „Na gut aber nur eine Lektion noch sonst wird es zu viel.“ Mitternacht nickte eifrig und sie machten weiter. Blum übte solange mit ihrer kleinen Kraft und Ausdauer der Muskeln.

Zur gleichen Zeit war Stern bei einer Versammlung, wo die neuen Teile der Karte ausgetauscht wurden und andere Neuigkeiten. Auch neue Vorschläge wurden vorgetragen und alte diskutiert. Als sie endlich fertig waren, raste Stern los und fing für Morgenstern rasch ein paar Insekten und klebte sie auch auf ein Blatt. Als er damit bei ihr ankam, staunte sie. Während sie aß, erzählte Stern ihr alles, was geschehen war. Auch das, was er bis jetzt noch niemand erzählt hatte. „Diese Menschen sind anders, als die, die wir schon kennen. Sie schauen nur und reden. Sie sehen aus, als wenn sie nur beobachten.“ Morgenstern redete immer noch nicht. Sie war gerade dabei die letzten Tropfen Honig aufzulecken, als Stern mit hängendem Kopf gehen wollte. „Die Idee mit den Insekten ist wirklich gut. Wer kam auf diese Idee? Ach egal für jetzt darüber reden wir später. Ich werde mir über all das Gedanken machen, was du erzählt hast. Komme Morgen wieder.“ „Das geht nicht, ich muss Morgen wieder los. In vier Tagen kann ich frühestens.“ „Gut dann in vier Tagen. Da ist auch wieder Vollmond. Mit etwas Glück kann ich dann endlich bestimmen, wie weit wir von Zuhause weg sind und ob wir es jemals zurückschaffen können.“ Sie schaute ihn lächelnd an und er flatterte mit erleichtertem Herzen wieder zu seiner Aufgabe mit den beiden Frauen.

Kaum bei seiner Familie angekommen ging die Arbeit auch schon weiter. „Da bist du ja endlich. Schau die beiden Kleinen hängen schon zusammen. So wir gehen dann jetzt uns ein wenig bewegen bis dann.“ Ohne auf Antwort zu warten, verschwanden die beiden und er war mit den Kleinen allein. Er hing sich zu den Kleinen und wusste im ersten Moment gar nicht, was er machen sollte, doch sein Sohn wusste genau, was er wollte. „Papa, ich habe viel geärnt. Hors mal.“ „Ich höre. Du bist ein richtiges Talent. Willst du noch zwei Worte richtig lernen?“ „Ja, ja, ja!“ „Dann hör gut zu, gelernt, ge-lernt, ge-LErnt, gelernt.“ „Gelernt.“ „Gut gelernt.“ „Gelernt, und das andere Wort.“ „Du lernst sehr schnell. Nun das Zweite. Horch, Hor-ch, ch, ch, horch.“ „ch, ch, ch, ch, ch, ch, horch.“ „Sehr gut. Und jetzt trainieren wir schön die Flügel zusammen. Alle Drei OK.“ „Ja, ja, flattern üben, ja, ja!“ Mitternacht fing sofort an. „Nicht so schnell sonst fällst du noch runter!“ „Schuldigung.“ „Schon gut. Jetzt aber Arme ausbreiten und ganz nach hinten. Und nun nach vorne. Hey Halbmond du auch komm schon.“ Zaghaft fing nun auch sie an. „Und nun etwas Schneller. Mitternacht nicht übertreiben. Fein wie du das machst Halbmond.“ Halbmond lächelte schüchtern, was Stern freute. Mitternacht hatte ein wenig Probleme sein Übermut zu zügeln. „Nicht verzweifeln Mitternacht immer mit der Ruhe. Wenn du willst, zeige ich dir einen kleinen Trick vor dem Schlafen, wie man ruhiger werden kann.“ „Ja?“ „Wenn du magst und wenn du geduldig genug bist.“ „Ja, ja, ich gib mir ganz viel mue.“ „Mühe, mü-he, mü-he.“ „Mühe.“ „Gut so und nun wird es Zeit für ein Nickerchen. Schau Halbmond schaut schon ganz müde aus.“ „OK, Nikersen machen.“ „Gut dann kommt her. So Mitternacht, du lässt jetzt einfach alle Muskeln locker, so das alles runter hängt. Keine Angst du wirst merken das deine Füßchen dich von ganz allein halten, wenn du nicht zu viel auf einmal greifst. Ich pass‘ natürlich auch noch auf dich auf damit nichts passiert und jetzt lockerlassen.“ Während Halbmond schon tief und fest schlief, tat Mitternacht, was sein Vater sagte und Tatsache, seine Füße hielten von ganz allein. „Alles in Ordnung?“ „Hmhm, ja. Füße halten ganz allein!“ „Gut so und nun schließe deine Augen.“ „Augen zu.“ „Jetzt denke an das Schönste was du dir vorstellen kannst und lasse den Gedanken seinen eigenen Weg gehen. Habe Geduld und lasse dich von nichts ablenken. Meinst du, du schaffst es.“ „Hmhm!“ „Dann will ich nicht mehr stören.“ Stern legte schützend seine Flügel über ihn und Halbmond. Es dauerte nicht lange und auch er konnte ein wenig die Augen zumachen.

Als die beiden Frauen wieder an ihren Schlafplatz kamen und ihn mit den beiden Kleinen sahen, hielten sie erst noch ein wenig Abstand. Sie beobachteten die Drei eine ganze Weile. „Kannst du dich noch erinnern, wann Mitternacht das letzte Mal so tief geschlafen hat?“ „Ja Mutter das waren nur die ersten zwei Tage. Wie hat Vater das nur geschafft?“ „Keine Ahnung aber wecken möchte ich sie auf gar keinem Fall. Wie wäre es, wenn wir für ihn das Gleiche tun, was er für uns heute schon getan hat.“ „Du meinst ein Blatt. Ich weiß nicht?“ „Na ja, wenn er nach dem Aufstehen nicht mehr zum Jagen muss, kann er uns vielleicht erklären, warum Mitternacht auf einmal wieder so gut schläft.“ „Ah so meinst du es. Na dann worauf warten wir noch?“ Und schon machten sie sich auf den Weg. Sie hatten rasch ein großes Blatt voll der verschiedensten Insekten, was für alle reichte. So schwer beladen flogen sie zurück zu ihrem Ruheplatz. Dort angekommen war Stern schon wach und die Kleinen waren gerade am Aufwachen. „Hallo mein großes Genie habt ihr gut geschlafen?“ Stern schaute Mond aus großen fragenden Augen an. „Was ist Vater, bist du noch nicht ganz wach?“ „Was meint ihr, was wollt ihr von mir?“ „Sag bloß, du weißt nicht, was wir meinen?“ „Nein ich weiß es nicht und wenn es nicht zu viel verlangt ist, die Kleinen haben Hunger!“ „Ist gut Blum. Dann gib Mitternacht mal rüber und Halbmond ihrer Mutter. Wenn die Kleinen und du satt seid, reden wir darüber einverstanden?“ „Einverstanden!“ Blum nahm ihre Kleine und zog sich ein wenig zurück so wie ihre Mutter. Stern schaute sich das Blatt an was die beiden Frauen mitgebracht hatten.

Was haben die beiden im Sinn? So was Feines würden sie nicht für mich mitbringen, wenn sie nichts im Schilde führen würden. Was sie wohl wollen? Na ja Mond wird es mir schon sagen. Jetzt werde ich erst mal ein wenig essen nicht das die beiden noch böse auf mich werden.

Stern aß vom Rand des Blattes ein paar Insekten und dachte über seinen Sohn nach.

Morgenstern hat schon Recht! Wir haben uns von den Anderen getrennt um von den alten Traditionen wegzukommen warum sollte ich mir da sorgen machen. Mein Kleiner ist halt sehr neugierig und lernt daher sehr schnell. Was sollte daran schlecht sein. Mond ist auch ihrer Meinung. Ich jedenfalls werde ihn unterstützen, wo ich kann. Ah sie sind fertig. Dann werde ich gleich erfahren was sie von mir wollen.

Die Frauen hingen die beiden Kleinen zusammen und wandten sich an Stern. „Wir haben nicht viel Zeit, die Kleinen haben nicht gerade große Geduld. Was ich also wissen will; Wie hast du unseren Sohn so schnell und so tief zum Schlafen bekommen?“ „Ach das meinst du. Ist doch gar kein Geheimnis. Das Zauberwort heißt Entspannungsübungen. Er ist sehr schlau und daher hat es auch auf Anhieb funktioniert.

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