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Mit der Fußpflege in die Selbständigkeit

Bozena Möhring

Mit der Fußpflege in die Selbständigkeit





BookRix GmbH & Co. KG
80331 München

Rechtliches

 




Copyright © 2014 Bozena Möhring

zweite erweiterte Auflage © 2015

Alle Rechte vorbehalten.

ISBN: 150015010X

ISBN-13: 978-1500150105


Coverbild: © Kzenon - Fotolia





Vorbereitung



Wie lange dauert die Ausbildung?



Die Ausbildung für die kosmetische Fußpflege dauert etwa zwei Wochen. Es kann von Bundesland zu Bundesland Unterschiede bei der Dauer der Ausbildung geben. Für die podologische Ausbildung sind einige Jahre notwendig.



Was kostet sie?



Hier Preise zu nennen ist schwierig, doch Sie müssen für die kosmetische Fußpflege mit Kosten zwischen 1.200 und 1.800 Euro rechnen. Die Kosten für eine Ausbildung zur medizinischen Fußpflege liegen deutlich höher.



Wer bezahlt es?



Die Kosten für die Ausbildung müssen Sie selbst tragen. Sind Sie arbeitslos, ist eine Kostenübernahme durch die Agentur für Arbeit auf Antrag möglich. In diesem Fall kann es sein, dass die Agentur für Arbeit die Übernahme der Kosten an bestimmte Bedingen knüpft. Hier wäre ein mehrwöchiges Praktikum denkbar.







Sind Sie für den Beruf des Fußpflegers geeignet?



Sie müssen mit Menschen umgehen können



Kunden können schwierig sein. Ursache können eine Krankheit, Unzufriedenheit oder ein schlechter Charakter sein. Gerade zu Beginn sind Sie vielleicht froh über jeden Kunden. Deswegen sollten Sie sich aber nicht alles bieten lassen.

Viele alte Menschen sind allein. Sie suchen jemanden, mit dem sie sich einmal unterhalten können und freuen sich, wenn die Fußpflege ins Haus kommt und für ein wenig Abwechslung sorgt. Hier sollten Sie sich hin und wieder die Zeit nehmen, sich der Probleme Ihrer Kunden zu widmen. Eine Terminvergabe, die Ihnen bei diesen Kunden etwas mehr Zeit zulässt, würde diesen Menschen sehr entgegenkommen.

Es gibt Kunden, die rufen wegen jeder Kleinigkeit an, selbst zu Zeiten, wo Sie eigentlich Ihre Ruhe haben wollen. Zwar ist es nicht nötig, immer erreichbar zu sein (also auch an Wochenenden oder spät abends), aber für Kunden im Rentenalter ist oft jeder Tag gleich.



Sie müssen sich nicht scheuen, Geld für Ihre Arbeit zu verlangen



Machen Sie Ihren Preis nicht zur Verhandlungssache! Wenn Sie gute Arbeit leisten, sollen Sie auch gut bezahlt werden. Außerdem entstehen Ihnen nicht nur Kosten für die Behandlung. Die Kunden sehen meist nicht, dass Sie Ausgaben für Tupfer, Desinfektionsmittel, Benzin usw. haben.

Rechtfertigen Sie sich nicht wegen Ihres Preises! Ein Supermarkt erklärt Ihnen auch nicht, warum die Butter so teuer ist.

Lassen Sie nicht mit sich handeln! Kunden versuchen oft den Preis zu drücken, indem sie sagen, sie kennen eine Fußpflege, die wesentlich günstiger ist. Sagen Sie dann diesem Kunden, er/sie möchte dann zu dieser Fußpflege gehen. Auf dieses Thema gehe ich später noch einmal ein.

Geld für Arbeit zu verlangen betrifft nicht nur fremde Kunden, sondern auch Freunde oder Verwandte. Machen Sie ihnen gegebenenfalls klar, dass Sie diese Arbeit machen, um davon leben zu können. Selbst wenn Ihnen das am Anfang schwer fallen sollte.



Sie dürfen sich nicht ekeln



Fußpflege ist nicht immer eine saubere Arbeit. Es gibt Kunden, die waschen sich vor der Behandlung nicht die Füße, was besonders in der heißen Jahreszeit unangenehm sein kann. Es gibt Wohnungen, die schmutzig sind oder wo die Luft abgestanden ist.



Sie müssen pünktlich und zuverlässig sein



Wie bereits erwähnt, bietet die Fußpflege für alte Leute oft eine angenehme Abwechslung. Verspäten Sie sich nur wenige Minuten, werden einige Kunden schnell ungeduldig. Sollte sich abzeichnen, dass Sie die Zeit nicht einhalten können, geben Sie dem Kunden telefonisch Bescheid.





Welche Kosten kommen auf Sie zu?



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