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Mit dem Rollstuhl durch mein Leben

© 2020 Christoph Maier

Verlag und Druck: tredition GmbH, Halenreie 40-44, 22359 Hamburg

ISBN

 

Paperback:

978-3-7497-7297-1

Hardcover:

978-3-7497-7298-8

e-Book:

978-3-7497-7299-5

Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages und des Autors unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.

Vorwort: Erinnerungen einer Mutter

Mein Sohn Christoph und ich haben uns einige Zeit vor seiner Geburt schon kennengelernt. Ich habe ihn in vielen meiner Träume kennen und lieben gelernt. In einem besonders aufwühlenden Traum war er ein kleiner, grüner, hilfloser Frosch, der auf seinem kleinen Bäuchlein lag, ganz zart und zerbrechlich. Er schnaufte heftig, als müsste er ganz schnell allen Sauerstoff dieser Welt in sich aufnehmen. Bewegt hat er sich in meinem Traum nicht.

Ich war sehr besorgt und hoffte, er würde es schaffen. Mein Sohn kam zwölf Wochen zu früh als Winzling per Kaiserschnitt zur Welt. Er hat um sein Leben gekämpft wie ein Löwe. Nach zwei Tagen konnte ich ihn zum ersten Mal sehen, er lag wie ein kleiner Frosch, Ärmchen und Beinchen ausgestreckt, im Inkubator, angeschlossen an tausend Kabel. Ich war glücklich und traurig. Tränen sind geflossen, aber ich habe auch Energie und Lebenskraft gespürt. Ich wusste, Christoph wird das Leben meistern. Sehr oft saßen sein Vater und ich am Brutkasten, der unseren Sohn am Leben erhielt, und haben gebetet. Manches Mal mussten wir nach Hause fahren und haben nicht gewusst, ob er die Nacht oder den Tag überlebt. Er hat gekämpft und gewonnen.

Nach zehn Wochen durfte unser tapferes Kind nach Hause, seine zwei Schwestern haben schon auf ihn gewartet. Alle waren sehr stolz auf ihn. Wir hatten eine wunderbare Zeit und sein Start in unsere Familie hat uns sehr glücklich gemacht.

Irgendwann hat Christoph den Einzug in unsere Familie so kommentiert: Ich bin so rumgeflogen und dann habe ich euch gesehen, wie ihr am Tisch mit meinen Schwestern ein Spiel gespielt habt. Ich habe mir gedacht: „Bei dieser Familie möchte ich gerne landen und wohnen“, und nun bin ich da.

Nach ein paar Monaten wurde mein sonst eher stiller Sohn sehr unruhig, er hat viel geweint, wenig geschlafen. Diese Unruhen waren der Beginn einer sehr schlimmen Zeit für uns. Christoph hatte plötzlich starke Krämpfe, bei Babys nennt die Medizin das BNS Krampfanfälle.

Die Odyssee zu vielen Ärzten begann, jeder meinte etwas anderes zum Krankheitsbild, ich war verunsichert. In dieser Zeit habe ich gelernt, neben meinem Bauchgefühl auch auf die vertrauensvollen Aussagen eines bestimmten Arztes zu hören. Er schlug eine ungewisse aber für mich plausible Therapie vor. Die sogenannte ACTH-Behandlung sollte über 6 Monate im Krankenhaus dauern. Christoph bekam in den nächsten Monaten steigernd hohe Dosen Cortison injiziert. Das Risiko, diese Behandlung nicht zu überleben, war sehr groß – aber das Vertrauen in Gott und den Arzt war größer.

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