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Michael und das magische Schwert

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© 2018 Jutta Reisen

Umschlag, Illustration: Sarah Natalie Bloch

Verlag und Druck: tredition GmbH, Hamburg

ISBN  
Paperback: 978-3-7469-3304-7
Hardcover: 978-3-7469-3305-4
e-Book: 978-3-7469-3306-1

Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages und des Autors unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.

Inhalt

Drei Freunde

Pfannkuchen und Schatten

Onkel Adi und das magische Schwert

Regenwetter

Ausflug zum See

Höhlenforscher

Die Grimasse

Das Floß

Der Schatz

Im neuen Schuljahr

Die Mutprobe

Michaels Mission

DREI FREUNDE

Schulende - die großen Ferien stehen bevor! Michael, Giovanni und Samira laufen aus dem Schulgebäude und machen sich voller Vorfreude auf die bevorstehende Zeit auf den Heimweg. Da sie im gleichen Quartier wohnen, können die drei Freunde den Weg gemeinsam gehen und unterwegs schon mal Pläne schmieden für die kommenden Tage.

Giovanni seufzt: «Wenn ich nur wüsste, wann die Großmutter ankommt, dann könnte ich besser planen! Es ist ja schön, wenn sie zu uns kommt, aber dann dreht sich immer alles um sie und ich kann nicht so oft mit euch spielen.»

Früher ist Giovanni mit den Eltern und der Großmutter im Sommer regelmäßig nach Italien ans Meer gefahren, aber seit die Sommer immer heißer werden, zieht es die Großmutter vor, zu Giovannis Eltern in die Schweiz zu kommen, um der Hitze in Süditalien etwas zu entfliehen.

Auch Samira wird diese Ferien nicht wegfahren – sie wohnt mit ihrer Mutter alleine in einer kleinen Wohnung und hilft ihr ab und zu, Zeitungen auszutragen. Im letzten Herbst haben sich ihre Eltern getrennt und die alleinerziehende Mutter ist auf jeden Zusatzverdienst angewiesen, um sich und ihre Tochter über die Runden zu bringen.

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Und Michael? Eigentlich wollten seine Eltern mit den Kindern in die Berge zum Wandern gehen, aber dann hat sich der Vater vor ein paar Wochen den Fuß gebrochen und muss nun an Krücken gehen, bis wieder alles verheilt ist.

Michael wohnt mit seinen Eltern und seiner kleinen Schwester Lena am Rand des kleinen Städtchens. Das hübsche Häuschen ist umgeben von einem Garten voller Blumen und Obstbäume. Nebenan beginnen bereits die Kornfelder und Wiesen und ganz in der Nähe gibt es auch ein kleines Wäldchen und einen stillen Weiher, zu welchem abends die Rehe und anderen Tiere des Waldes kommen.

Und so sind die drei Freunde eigentlich ganz zufrieden, dass sie den Sommer zusammen verbringen können.

«Wir könnten ein Floß bauen!», meint Giovanni.

«Aber ich kann nicht so gut schwimmen», entgegnet Samira nachdenklich. «Wie tief ist denn der Weiher? Kann ich da drin stehen?»

«Hm – weiß nicht», meint Michael. «Aber auf ein richtiges Floß gehört ja sowieso ein Rettungsring, den können wir dir dann ja zuwerfen! Und wie wäre es mit Fußball spielen auf der großen Wiese?»

«Eine Waldhütte bauen! Oder eine Höhle graben!», ereifert sich Giovanni.

«Ach weißt du, dann werden meine Kleider so schmutzig und Mama hat sowieso schon immer so viel zu tun», wirft Samira ein.

«Kein Problem», meint Michael «du kriegst einfach Kleider von mir, um draußen zu spielen, und am Abend kommst du hübsch sauber in deinen eigenen Kleidern nach Hause. Wenn wir ab und zu für meine Mutter ein paar Himbeeren pflücken gehen, dann hat sie bestimmt nichts dagegen!»

«Oh – prima!», freut sich Samira.

Und wie die drei so eifrig ihre Ferienpläne durchsprechen, sind sie auch schon bei dem Haus von Giovannis Eltern angekommen. Schnell verabreden sie sich für die nächste Woche und Samira und Michael gehen alleine weiter, bis auch sie sich vor Samiras Haustüre verabschieden. Das letzte Stück bis zu seinem Zuhause rennt Michael, denn ihm ist eingefallen, dass seine Mutter ihm versprochen hatte, zum Mittagessen Pfannkuchen zu machen, und da lohnt es sich schon mal, pünktlich nach Hause zu kommen.

PFANNKUCHEN UND SCHATTEN

«Da bist du ja endlich!», ruft Michaels Mutter aus der Küche, «ich dachte schon, wir müssten die Pfannkuchen alleine essen…»

«Hhmmm … die sehen aber lecker aus!» Und schon fallen Michael und seine Schwester Lena über das gute Essen her.

Nach dem Essen beim Abwaschen erzählt die Mutter, dass Onkel Adi sich für kommenden Sonntag angekündigt hat.

«Oh je», denkt Michael, «der tut immer so fürsorglich und kann mir doch nicht helfen.» Und dass er an diesem Tag nicht mit seinen Freunden abmachen kann, ist ja auch klar.

Aber wobei sollte ihm dieser Onkel denn auch helfen? Als Michael etwas später alleine im Zimmer ist, schwirren ihm so viele Gedanken durch den Kopf. Ihm wird gerade bewusst, dass die vielen tollen Ferienpläne leider einen Haken haben, nämlich seine Ängste!

Schon seit längerer Zeit schleichen sich immer wieder düstere Wesen in seine Träume. Und sobald es etwas dunkler draußen wird oder wenn Michael in die Nähe einer dunklen Ecke eines Raumes oder zu einem ...

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