Logo weiterlesen.de
Meine kleine Weltreise

Meine kleine Weltreise

Minimalistisch unterwegs auf dem South-West-Coast-Path in England

Ben Camillo

Inhaltsverzeichnis

South West Coast Path

Überfahrt nach England

Exeter

Barnstable

Brixham

Plymouth

Falmouth

St Ives

Penzance

South West Coast Path

Nachdem ich in Deutschland erste Wandererfahrung gesammelt hatte, reizte es mich, im Ausland zu wandern. Ich informierte mich über das Internet über europäische Wanderwege. Der South-West-Coast-Path in England gefiel mir dabei besonders gut, vor allem wegen seinem fast durchgehenden Verlauf am Meer.

 

Insgesamt wollte ich circa einen Monat unterwegs sein. Da ich damals studierte, hatte ich recht viel Zeit – aber mein Budget war begrenzt, so dass ich mir vornahm, mit maximal eintausend Euro in dem Zeitraum auszukommen. Um das zu erreichen, war mein Plan, die meiste Zeit in der Natur im Zelt zu übernachten. Durch meine vorherigen Wanderungen hatte ich schon erste Erfahrungen sowie eine Wanderausrüstung mitsamt Zelt. Laut Internet-Recherche schien es in England auch nicht verboten zu sein, in der Nähe des Weges sein Zelt aufzuschlagen.

Die wichtigsten Ausrüstungsgegenstände waren dabei für mich: (Eingelaufene) Wanderschuhe, Trackingrucksack, wetterfeste Kleidung, leichtes Zelt, Schlafsack, dünne Isomatte, Kopfbedeckung und ein Akkupack (am besten mit Solar für den Notfall).

Überfahrt nach England

Zunächst plante ich nur den Hinweg, den Rückweg wollte ich vor Ort spontan organisieren. Meine Wahl fiel auf eine Mitfahrgelegenheit von Dortmund nach Exeter für lediglich dreißig Euro, was ein ziemlicher Glücksfall für mich war, denn so begann die Reise schon äußerst kurios. Die andere Mitfahrerin, die sich noch angemeldet hatte, hatte kurzfristig abgesagt, weshalb der Fahrer (der Mitfahrgelegenheit) das Auto noch ein wenig voller gepackt hatte als es eh schon war. Sprich, mein Sitz ließ sich keinen Zentimeter nach hinten verstellen, da der komplette Raum dahinter mit allem möglichen Kram gefüllt war - von Möbeln über Essen und Schnaps, was wohl, so erfuhr ich vom Fahrer, in England alles wesentlich teurer war als in Deutschland, falls man es dort überhaupt bekam. So ging es also nachmittags in Dortmund los, auf eine Fahrt, die bis in den nächsten Vormittag dauern sollte, mit einem Mann Mitte Fünfzig, den ich nicht kannte. Zum Glück fanden wir uns beide gegenseitig sympathisch, was die ganze Sache angenehmer machte. Da es sich um ein englisches Auto handelte, war die Fahrt in Deutschland schon ziemlich ungewohnt, da ich als Beifahrer auf der Straßeninnenseite saß. Zwischen dem Fahrer- und Beifahrersitz befand sich eine kleine Ablagefläche, auf der sich ein ordentlich gestapelter Berg von ungefähr vierzig selbst gedrehten Zigaretten befand. Eine kurze Frage von dem Fahrer, ob ich etwas dagegen hätte, wenn er während der Fahrt rauche, was ich der Höflichkeit halber nicht verneinte, führte dazu, dass er circa im Viertelstundentakt eine Zigarette nach der anderen ...

Wollen Sie wissen, wie es weiter geht?

Hier können Sie "Meine kleine Weltreise" sofort kaufen und weiterlesen:

Amazon

Apple Books

ebook.de

Thalia

Weltbild

Viel Spaß!



Kaufen