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Meine Gu(e)te,kath. Kirche…!

Meine Gu(e)te,

kath. Kirche…!

Meine Gedanken zu einer Modernisierung
der katholischen Kirche in Deutschland

- zum Nachdenken,

Mitdenken und

Weiterdenken -

Gabriela Kursawa

…für meinen Mann,

mit dem ich erfahren darf,

dass Kirche mehr ist,

als teils jahrhundertealte Mauern,

mit dem ich mich wunderbar ergänze

in lebensnahen, modernen und lebendigen Formen

von Liturgie und Gemeinde

zum Titel

Eigentlich wollte ich mein Buch „Mein Gott, Kirche!“ nennen. Da ich aber entdeckt habe, dass es einen solchen Buchtitel schon gibt (Pfeiffer, Ute: „Mein Gott, Kirche! 2017), musste ich mir etwas anderes suchen. Der etwas verzweifelte Ausruf sollte aber in irgendeiner Form bleiben.

Ich suchte nach Synonymen zu „Mein Gott!“ und entdeckte auf eine neue Weise den Ausdruck „Meine Güte“.

Unter www.redensarten-index.de fand ich folgende Beschreibung des Ausrufes “Meine Güte!“:

„Das von „gut“ abgeleitete Substantiv „Güte“ bezeichnet positive Qualitäten der Hochwertigkeit, sowohl im sachlichen als auch im ethischen und religiösen Bereich … Bezogen auf Gott bezeichnet Güte eine besondere Huld, Milde und Nachsicht gegenüber dem Sünder. Die ursprünglichen als Gebets- und Flehensformeln entwickelten Wendungen „ Gütiger Himmel“ und „gütiger Gott“ haben sich bereits im Mittelalter zu Interjektionen des Erstaunens und des Schrecks weitergebildet.

In der Redensart: „Ach du meine Güte“ ist der Name Gottes aus Scheu vor seiner Anrufung durch seine Eigenschaft ersetzt (Tabuformel)“

Und unter:

https://www.duden.de/rechtschreibung/Guete lese ich

„Güte. Substantiv, feminin – 1. Freundlichnachsichtige Einstellung gegenüber jemandem…“

Drei Aussagen treffen hervorragend auf mein Buch:

„Bezogen auf Gott bezeichnet Güte eine besondere Huld, Milde und Nachsicht gegenüber dem Sünder.“ (siehe links)

Ich hoffe nicht, dass die Kritik, die ich in diesem Buch an Gottes Kirche habe, mich in seinen Augen zu einem Sünder macht, zumindest hoffe ich dann auf genau diese besondere „Huld, Milde und Nachsicht.“ (siehe links)

„…Interjektionen des Erstaunens und des Schrecks“ (siehe links)

Ja, mich erschreckt meine Kirche in der Tat immer dann, wenn ich merke, dass sie wieder einmal nicht vorwärts gehen will, wenn sie mit kindlicher Ängstlichkeit an Altem festhalten will und nicht merkt, was sie dadurch verliert.

„Freundlich-nachsichtige Einstellung gegenüber jemandem“ (siehe oben)

Genau so möchte ich in meinem Buch mit meiner Kritik umgehen – freundlich nachsichtig.

Das Wortspiel „Gute/Güte“ gefällt mir ebenfalls.

Vieles kann darin mitschwingen. Denn auch wenn ich Kritik an der Kirche äußere, bleibt sie für mich doch gut. Von daher bin ich fast froh, dass ich meinen ursprünglichen Titel nicht benutzen kann. Dann also:

„Meine Gu(e)te, Kirche…!“

Vorwort

Ich bin traurig…

vielleicht ist das nicht die beste Voraussetzung, ein Buch anzufangen, aber ganz sicher ist es eine große Motivation.

Nun muss ich dazu sagen:

Motivation empfinde ich seit vielen Jahren, aber der richtige Biss, die Sache anzugehen, fehlte bislang.

Meine Güte, Kirche!“ – das habe ich schon so oft gedacht.

Meine Güte, Kirche, warum bist du

so kompliziert,

so verkantet,

so hierarchisch,

so sachlich durchstrukturiert,

so altbacken,

so altsprachlich,

so verklebt,

so ängstlich,

so fremdartig,

so mächtig und so machtlos…

… und doch so liebenswert, scheu und vertraut?

Ich bin traurig über dich, weil du mir so viel bedeutest.

Ich – das ist in dem Fall vielleicht nicht ganz unwichtig – bin eine Frau Anfang 60.

Ich bin verheiratet, habe zwei erwachsene Söhne und eine Enkelin.

Ich habe Grundschulpädagogik studiert, u.a. für das Fach katholische Religion, arbeite aber seit über 40 Jahren in der Kirche, zuerst in den kirchlich leicht revolutionären 70er Jahren nur ehrenamtlich in der

Sakramentenkatechese, als Lektorin und Gottesdienstvorbereiterin, dann auch beruflich als Küsterin und Pfarramtshelferin, hier in erster Linie in der Öffentlichkeitsarbeit.

Einige Jahre lang habe ich die Erstkommunionvorbereitung in unserer Gemeinde geleitet und die Liturgie hat mich nie wirklich losgelassen.

Immer noch bereite ich verschiedene Gottesdienste textlich und gestalterisch vor und bin aktiv in unserer Gruppe der Gottesdienstleiter.

Ich glaube, ich muss zugeben:

Ich bin unbequem für meinen Arbeitgeber, weil ich wenig angepasst bin. Oder sagen wir es so:

Ich denke unangepasst, handeln kann ich meistens so, dass alle zufrieden sind.

Denn:

ich mag diese Kirche, und gerade deshalb kann sie mir wehtun.

Um eines gleich vorweg zu nehmen:

Ich bin kein verwundetes Kind, mir hat nie irgendjemand irgendetwas körperlich angetan.

Im Gegenteil, ich bin in meinem Leben bisher auf eine Menge wundervoller Menschen in dieser Kirche getroffen.

Der Grund für dieses Buch ist der Wunsch, meine Erfahrungen weiterzugeben und wachzurütteln da, wo sich verstaubte Vorstellungen festgesetzt haben, wachzurütteln da, wo alte kirchliche Traditionen über menschliche Selbstverständlichkeiten stehen.

Ich möchte mein Kopfschütteln über Riten, Wortwahl und manchmal - für mein Gefühl - liturgische Schauspielvorstellungen äußern, ohne der Kirche wehzutun.

Ich möchte meine Zweifel über so manche verknöcherten Ausdrucksweisen zur Sprache bringen.

Ich möchte mir selber Luft machen… ja, auch das ist ein Grund.

Ich möchte diese Luft freisetzen für den Heiligen Geist, auch wenn das jetzt schon wieder etwas altbacken klingt, aber ich meine es so; für den Heiligen Geist, der in der Kirche „wehen soll, wo er will“ (vgl. Joh 3,8), dem wir aber unsere menschlichen, engen Strukturen auferlegt haben. Ich hoffe, ich tue das mit diesem kleinen Buch nicht auch… Denn ich schreibe es in erster Linie FÜR die Kirche.

Mich bewegt das Wort: „Aggiornamento“ – bei https://de.wikipedia.org/wiki/Aggiornamento wie folgt erklärt:

„Das aggiornamento (adʒ:ɔrna′mɛnto; italienisch: giorno - der Tag; auf den Tag bringen, in etwa also: Anpassung an heutige Verhältnisse) ist eine von Papst Johannes XXIII. eingeführte Bezeichnung für die notwendige Öffnung der katholischen Kirche (besonders ihrer Liturgie und ihrer äußeren Erscheinung), um ihr den Dienst in der modernen Welt besser zu ermöglichen. Es wurde als Leitmotiv zur Einberufung des Zweiten Vatikanischen Konzils interpretiert, das von 1962 bis 1965 tagte.“

Gerade die Klammerbemerkungen:

„besonders ihrer Liturgie und ihrer äußeren Erscheinung“ und die „Anpassung an heutige Verhältnisse“ beschäftigen mich dabei ganz besonders.

Das ist das, was die Kirche braucht:

Aggiornamento!

Ich wünsche mir Leser, die mit mir auf eine interessante Reise gehen, unwissenschaftlich, sehr emotional, aber gegründet auf Erfahrungen, bei der wir gemeinsam erkennen, dass Kirche ein Schatz in unserem Leben sein kann, ein Schatz aber, der in meinen Augen etwas rostig geworden ist, dessen Werte zum Teil zugedeckt sind durch von Menschen gemachte Verbindlichkeiten.

Ich möchte auf dieser Reise liebevoll mit der Kirche umgehen, vor allem mit ihren Menschen, aber ich möchte auch klar sagen, wie weltfremd und zeitfern sich Kirche für mein Empfinden heute noch hier und da verhält, und welche Folgen das haben kann.

Denn das macht mich traurig…

Ich möchte auch Interesse für die Kirche wecken, möchte zeigen, dass Kirche lebendig ist, und dass ihre Mitglieder nicht hinter dem Mond leben.

Ich habe die Hoffnung, dass meine Gedanken ein bisschen ansteckend sind und den einen oder anderen motivieren, an der Kirche von heute mitzubauen.

Aggiornamento!

 

Ein Wort an meine weiblichen Leserinnen:

Ich wähle in der Regel die männliche Form. Das ist zum einen Bequemlichkeit. Zum anderen empfinde ich es so, dass der Lesefluss gestört ist, wenn man ständig auch die weiblichen Endungen anfügen muss. Ich bin selber eine Frau, von daher hoffe ich, dass es mir keine übel nimmt.

Und ein Wort zu meinen Mitchristen aus anderen Konfessionen:

Wenn ich in diesem Buch von der Kirche spreche, beziehe ich mich auf die katholische Kirche, auf die katholische Kirche in Deutschland, meinem Heimatland. Die anderen kann und sollte ich nicht beurteilen. Das bedeutet nicht, dass ich alle anderen Wege in unserer Religion ignoriere oder gar für falsch halte. Ich bin nicht so sehr der Verfechter der alleinseligmachenden katholischen Kirche.

Mein Vater war evangelisch und ich habe viel ökumenischen Geist in mir und bin froh darüber.

Ich kann aber kein Buch über die anderen Konfessionen schreiben, weil mir da das Wissen und schließlich auch die lebendige Erfahrung fehlen.

Deshalb an dieser Stelle: Meine Achtung vor allen, die ihren Weg mit der Kirche hier und da anders gehen, deren Vorstellungen von denen der katholischen Kirche abweichen. Vielleicht finden Sie sich in manchen Passagen wieder, aber ich beabsichtige keinerlei Urteile über andere Richtungen, im Übrigen auch nicht über andere Religionen.

Inhaltsverzeichnis

zum Titel

Vorwort

Inhaltsverzeichnis

Einführung in die Themen des Buches

Rückblick:

die „Alte“ Kirche

der Katechismus in den 60er Jahren

Was sind religiöse Zwänge?

Die Gefahren des kath. Katechismus der 50/60er Jahre

ein eher negatives Beispiel

ein eher positives Beispiel

Gleichberechtigung in der Kirche

Zölibat

Frauen in der Kirche

Gehorsam

Titel in der Kirche

Form und Sprache unserer Gottes-“dienste“

Gottes-„Dienst“

„Gottesdienst“ und „Hl. Messe“

Kleidung der Priester

die Sprache

… in den liturgischen Texten

Latein

… in den Liedern

Wie machen wir es richtig? - Ich träume…

Leitung von Kirche

Exkurs: Heimat

Gottesdienst (Glaubenstreffen)

Schlusswort

Literatur- und Quellenverzeichnis

Einführung in die Themen des Buches

- in nicht-chronologischer Reihenfolge -

Jeder, der schon einmal einen Abschlussgottesdienst einer weiterführenden Schule mitbekommen hat, spürt ganz deutlich, wie schnell die Form unserer Gottesdienste und vor allem seine Sprache an der Wirklichkeit der Schüler und mittlerweile auch ihrer Eltern vorbeigehen können.

= Thema:

Form und Sprache unserer Gottesdienste

Ich wähle dieses Beispiel Abschlussgottesdienst, weil es sehr deutlich macht, wie schwer es Kirche heute hat, aber auch welche Verantwortung sie trägt, für die kommenden Generationen attraktiv zu bleiben. Ja, ich denke, dass Kirche attraktiv im eigentlichen Sinne bleiben sollte: anziehend, nicht mit Macht, sondern mit Überzeugung, mit Herzlichkeit und Feingefühl, mit offenen Händen und Herzen.

In einem Abschlussgottesdienst kommen Menschen zusammen, denen man gesagt hat:

„Den Beginn und das Ende eines bedeutenden Lebensabschnittes stellt man unter den Segen Gottes“, was ja grundsätzlich nichts Falsches ist, und ich als gläubiger Mensch würde das auch unterstreichen. Unsere Gesellschaft ist auch noch so gestrickt, dass die meisten diesem Gedanken folgen, sich dem – noch - nicht entziehen.

So gehört der Gottesdienst in vielen Schulen noch dazu, bevor die Abschluss- oder Abiturzeugnisse ausgegeben werden und die Schüler ins Leben entlassen werden, wie es so schön heißt. Und so kommen dann die frisch herausgeputzten Jugendlichen mit ihren Familien und Freunden zusammen in einen Raum, den sie zu einem großen Teil bei der Erstkommunion zum letzten Mal gesehen haben. In ländlichen Räumen ist das ein wenig anders, aber auch da spürt man die Kirchenferne ganz deutlich. Ich muss das nicht weiter kommentieren, das ist landläufig bekannt. Dass dieser Raum, in dem sie sich nun befinden, eine Kirche ist, wissen sie, vom Verstand her ist ihnen das klar, und Reste von Erfahrungen schwingen noch in ihren Köpfen. Aber was das alles mit ihnen zu tun hat, ist vorsichtig geschätzt 70% der Teilnehmer nicht mehr so ganz deutlich.

In einem Alter, in dem auch früher schon die religiöse Trotzphase stattfand, kommt bei ihnen heute beschwerlich hinzu, dass sie kein Heimatgefühl mehr entwickeln konnten zu einem Gebäude, das für ihre Großeltern noch wie selbstverständlich zum Leben dazu gehörte, für ihre Eltern vielleicht schon nicht mehr…

Das ist eine Tatsache, und ob wir das bedauern oder nicht, damit müssen wir leben, daran müssen wir arbeiten. Nur eins dürfen wir nicht: den jungen Leuten die Schuld geben, denn so sind sie groß geworden, mit unserer Erziehung, mit unserem Vorbild, in unserer Gesellschaft.

Auch möchte ich an dieser Stelle deutlich sagen, dass ich auch noch andere Erfahrungen mache. Es gibt noch Jugendliche, für die die Kirche eine gar nicht so kleine Bedeutung hat. Meine Sorge aber gilt zunächst den vielen, den weitaus meisten, die meine Kirche nicht mehr verstehen. Sie sind groß geworden auch mit den Erfahrungen der Eltern und Großeltern im Rücken, die noch eine ganz andere Kirche erlebt haben, eine strengere, eine fordernde, eine reglementierende, eine eingrenzende, eine sicher auch damals unsichere Kirche, die ganz menschlich versucht hat, sich an Vorschriften und Verboten zu klammern, die sie selber nicht wirklich verstanden hat – vermute ich mal…

Darüber wird in meinem Buch zu reden sein, denn diese Kirche von damals hat mich geprägt, hat mir wehgetan und hat mich inspiriert, hat mich ängstlich gemacht und auch mutig, hat mir geschadet und hat mich aufgebaut.

= Thema: „Alte“ Kirche

Kommen wir zurück zum Abschlussgottesdienst.

Gleich zu Beginn wird deutlich, dass da vorne – ich sag es mal bewusst provokant: etwas aufgeführt wird. Die Darsteller sind verkleidet. Ich vermute, der Priester wirkt durch das Messgewand, das man durchaus chic finden kann, für die meisten fremd und alltagsfern.

= Thema: Kleidung der Priester

Die Bühne ist gefüllt mit Akteuren, auf die man gespannt wartet.

Die ersten Worte werden gesprochen, die bekannt erscheinen: „Im Namen des Vaters, und des Sohnes und des Hl. Geistes“.

Ja, das hat jeder schon einmal gehört. Ob alle das Kreuzeichen dabei machen können, ist schon nicht mehr so klar. Aber für Gott wird das kein Problem sein. All diese Menschen haben heute ein Recht darauf, hier zu sein, so wie sie sind, egal, wie weit sie von der Institution Kirche entfernt sind, ja auch egal, wie klein ihr Glaube ist. Sie gehören hier hin – übrigens auch der Priester.

„Was soll diese süffisante Bemerkung?“, höre ich mich gerade selber fragen. Aber ich weiß, was sie soll. Mein Anliegen ist es, alle Menschen gleich wichtig darzustellen. Hierarchie tut dem Glauben nicht gut, das ist meine feste Überzeugung.

= Thema: Gleichberechtigung in der Kirche

Wir sind alle Kinder Gottes, und niemand „weiß“ mehr über Gott als der andere, weil wir alle nicht wirklich etwas wissen, wir glauben.

Gott lässt sich – leider - nicht in unseren Hörsälen lehren, er lässt sich nicht wie eine mathematische Gleichung beweisen. Und so ist weder der Priester noch der eher fernstehende Zufalls-Kirchenbesucher mehr oder weniger wichtig in dieser Gemeinschaft. Und: ja, auch der Priester hat die gleiche selbstverständliche Daseinsberechtigung wie jeder andere.

Dieser Berufsstand hat es schwer genug in unserer Zeit und wird gerne schon mal belächelt. Dabei ist er von unschätzbarem Wert. Aber allzu oft wird die Person des Geistlichen in der heutigen Zeit abgewertet, als weltfremd abgetan. Damit tut man ihnen sehr Unrecht… Selbstverständlich ist der Zölibat eine mehr als fragwürdige Auflage, die den jungen Menschen, die sich für diesen Beruf entscheiden, aufgebürdet wird. Aber es macht sie bei Weitem nicht zu Einzelgängern, die keine Ahnung vom Zusammenleben der Menschen haben – ein Klischee, das sehr leicht daher gesagt wird. Darauf werde ich an späterer Stelle noch genauer eingehen.

= Thema: Zölibat

Weiter im Abschlussgottesdienst: Die Schüler haben etwas vorbereitet, einen kurzen Dialog, ein Gebet, Lieder… Und da sind wir bei der nächsten Kuriosität: den Texten so mancher Lieder und Gebete.

= Thema:

liturgische Sprache in Texten/Liedtexte

Mit einem in der heutigen Zeit schwer zu erklärendem Gehorsam singen die Menschen in den Gottesdiensten die Lieder vom Heft, vom Gebetbuch, von einer Vorlage ab, scheinbar ohne zu überlegen. Das ist nicht weiter böse, denn da steht nichts, was unangemessen wäre. Aber dass so mancher Text wirklich aus den Gedanken und Gefühlen der momentan Singenden oder Betenden kommt, wage ich doch zu bezweifeln. Wenn auch nicht gerade in einem Abschlussgottesdienst (da sind es ja oft die eigenen Gedanken der jungen Leute), aber sonst häufig wird lauthals mit voluminöser Orgelbegleitung (die ich hier in keinster Weise kritisieren möchte!) erklärt, dass Cherubime – wer ist das? - im Himmel singen, dass die Erde frohlockt - wie geht das? - und dass in aller Welt Freud‘ und Fried‘ ist - wie bitte…? Klar, die Texte sind zum Teil sehr alt und ich werde mich auch damit auseinandersetzen und ihre Würde nicht herabsetzen.

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