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Maskenspiel – Shadows of Love

Inhalt

  1. Cover
  2. Über die Autorin
  3. Titel
  4. Impressum
  5. Maskenspiel
  6. In der nächsten Folge

»Shadows of Love« sind in sich abgeschlossene erotische Liebesgeschichten von unterschiedlichen Autoren. Die Folgen erscheinen monatlich als Romanheft und E-Book.

Über die Autorin

July Cullen ist das Pseudonym der Autorin Kira Licht, die bereits mehrere Romane veröffentlicht hat. Sie lebt, liebt und schreibt in der wunderschönen Revierstadt Bochum. Wenn sie nicht gerade liest, geht sie in ihrer Freizeit gern bummeln, ins Kino oder Theater. Als July Cullen schreibt sie erotische Romane und Novellen.

»… und als Projektassistentin hatte ich an Emily gedacht.«

Die Erwähnung meines Namens reißt mich schlagartig aus meinem Tagtraum, in dem ich gerade ein besonders kniffeliges IT-Sicherheitsproblem löse.

Charlie, einer unserer Projektleiter bei Secur-Code, sieht mich erwartungsvoll an. Wovon hat er noch mal erzählt, bevor ich abgedriftet bin? Von irgendeinem ganz wichtigen neuen Kunden, den die Firma unbedingt gewinnen will?

»Warum gerade ich?«, frage ich, um Zeit zu gewinnen.

Jetzt schauen mich auch meine Kollegen, ein gutes Dutzend Mittzwanziger in den obligatorischen Turnschuhen, Jeans und T-Shirts, an.

»Ich dachte, das wäre logisch.« Charlie tippt mit dem Laserpointer auf den Konferenztisch. »Du bist Britin, du sprichst perfekt Englisch, und du siehst gut aus.«

Meine Kollegen grinsen. Ich nicht, denn den Spruch bringt Charlie jedes Mal, wenn ihm die Argumente ausgehen. Meine hervorragenden fachlichen Fähigkeiten als IT-Sicherheitsexpertin hat er jedenfalls nicht erwähnt. Dass ich blond bin, ist sein zweiter Lieblingsspruch. Den benutzt er, wenn er jemandem klarmachen will, dass Frauen, insbesondere Blondinen, nichts von Technik verstehen.

»Komm schon, Emily, vier oder fünf Wochen London, schickes Hotel, alles auf Spesen, was hält dich noch hier?«

Ich schaue aus dem Fenster in den Berliner Nieselregen. »Das Wetter ist es jedenfalls nicht.«

Charlie grinst seltsam zufrieden. »Das ist meine Emily! Briefing in zwanzig Minuten in meinem Büro. Wir fliegen am Montagmorgen.«

♡♡♡

Das Briefing war erschreckend kurz. Charlie scheint selbst noch nicht allzu viel über das Projekt zu wissen. Er konnte mir gerade mal sagen, dass der Auftraggeber eine Softwarefirma ist, die unsere Firma schon seit zwei Jahren als Kunden zu gewinnen versucht. Deshalb übernimmt Charlie, als einer unserer erfahrensten Projektleiter, den Auftrag auch persönlich. Vermutlich wäre meine Anwesenheit vor Ort gar nicht nötig, aber er präsentiert sich Kunden gegenüber gerne als Programmiergenie, und Genies belasten sich nun einmal ungern mit administrativen Arbeiten. Folglich vermute ich, dass es meine Aufgabe sein wird, unsere Arbeit zu dokumentieren und zu testen. Kein Wunder, dass die Wahl auf mich gefallen ist – als einzige Frau im Team landen die undankbaren Hilfsarbeiten meistens bei mir.

♡♡♡

Jedenfalls stehe ich jetzt in Jeans, T-Shirt, Kapuzenjacke und Sneaker am Flughafen und warte auf Charlie, der sich mal wieder verspätet. Den Koffer mit meiner »Arbeitsuniform«, einem schwarzen Hosenanzug und einem halben Dutzend weißer Blusen plus diverser schwarzer Schuhe mit unterschiedlich hohen Absätzen, habe ich bereits eingecheckt. Als ich gerade überlege, ob ich schon zum Gate gehen soll, sehe ich Charlie in aller Seelenruhe auf mich zuschlendern. Im Gehen leckt er sich die Finger, an denen irgendetwas Rotes klebt. »Dann mal los zum Gate, ich reise nur mit Handgepäck. Mhmmm, Berliner Currywurst, gibt’s was Besseres?«

»Zum Frühstück?« Ich schultere mein Handgepäck, einen kleinen Rucksack, und versuche mit Charlie Schritt zu halten, der für seine kurzen Beine und füllige Form ein überraschendes Tempo vorlegt.

♡♡♡

Knapp zwei Stunden später stehen wir am Gepäckband in London Heathrow. Das heißt, ich stehe dort, während Charlie auf und ab läuft und in sein Handy spricht. Eine halbe Stunde später – Charlie hat inzwischen einen hochroten Kopf – ist klar: Mein Koffer scheint aus irgendeinem Grund nicht mitgekommen zu sein.

»Ich warte draußen!« Sichtlich genervt verschwindet er durch die Tür in die Ankunftshalle. Wenn Charlie in schlechter Stimmung ist, macht man lieber einen großen Bogen um ihn, also nicke ich und mache mich alleine auf den Weg zum Schalter für vermisstes Gepäck. Eine weitere halbe Stunde später verlasse ich mit einem Zettel und der Aussage, dass man mich anrufen wird, sobald man meinen Koffer ausfindig gemacht hat, die Gepäckhalle.

Glücklicherweise sehe ich Charlie sofort. Er sitzt in einem Café und hat die Überreste eines Sandwichs sowie einen leeren Becher vor sich.

»Es tut mir leid, aber mein Koffer scheint verschollen zu sein«, murmele ich unglücklich.

»Deshalb reise ich nur mit Handgepäck!«, schimpft Charlie. Er scheint sich wegen dieser Sache noch immer nicht beruhigt zu haben. »Na los, schnappen wir uns ein Taxi!«

♡♡♡

Sowohl der ungewohnte Luxus einer Taxifahrt nach London als auch das zentral gelegene Hotel beeindrucken mich: kein verstaubter Charme mit Blümchenmuster, schiefen Wänden und ewig klemmenden Fenstern, wie ich es von früheren Aufenthalten in England gewohnt bin, sondern ein neu aussehendes, großes Gebäude mit zwar kleinen, aber modern eingerichteten Zimmern erwartet uns.

Charlie verschwindet so schnell in seinem, dass ich nicht dazu komme, ihn zu fragen, was der Plan für den weiteren Tag ist.

Etwas unschlüssig lasse ich mich auf mein Bett fallen. Just in diesem Moment klingelt mein Handy: Mein Koffer konnte lokalisiert werden – er befindet sich in Dublin. Ich verkneife mir die Frage, wie das passieren konnte. Die Dame am anderen Ende der Leitung verspricht, dass er mit der nächsten Maschine nach London geschickt und dann per Kurier ins Hotel gebracht werden soll.

»Und wie lange wird das voraussichtlich dauern?«

»Irgendwann im Laufe des Abends sollten Sie ihn haben.«

Ich bedanke mich und klopfe an Charlies Tür, um ihm die Neuigkeit zu erzählen. Er öffnet erst nach dem dritten Klopfen. Sein Kopf ist nass, als hätte er ihn unter den Wasserhahn gehalten.

»Alles in Ordnung mit dir?«

»Mann, ist mir schlecht …« Er sieht mich mit leicht glasigem Blick an, dreht sich um und rennt ins Badezimmer.

Ich höre ihn würgen und weiß nicht recht, wie ich mich verhalten soll. »Kann ich irgendwas für dich tun? Möchtest du ein Glas Wasser? Eine Tasse Tee?«

»Du bist wirklich eine typische Engländerin. Wenn irgendwas nicht in Ordnung ist, gibt’s erst mal eine Tasse Tee.« Charlie erscheint wieder und lässt sich schwer atmend in den einzigen Sessel fallen.

Ich bleibe zögernd an der Tür stehen.

»Scheint so, als hätte ich mir den Magen verdorben«, ächzt er.

Ich schweige und warte ab.

Er fährt sich mit zwei Händen über Gesicht und Glatze. »Ausgerechnet heute, wo das Kick-Off-Meeting ist!«

»Wann soll es denn stattfinden? Vielleicht geht’s dir bis dahin wieder besser«, bemerke ich zaghaft.

Charlie blickt auf seine Uhr. »In einer Stunde! Nein, das muss ich absagen.« Er greift nach seinem Handy und ruft den Kunden an, und aus dem, was er sagt, höre ich heraus, dass der Kunde nicht begeistert ist, dass das Meeting verschoben werden soll. Erst als Charlie »Ja, das wäre möglich …« sagt und mich abschätzend betrachtet, werde ich hellhörig und schüttle wild den Kopf. Aber Charlie hat das Gespräch bereits beendet.

»So, Problem gelöst«, sagt er. »Du bringst die Unterlagen hin, er sieht sie heute Abend durch, und das Kick-Off-Meeting holen wir dann morgen früh um neun nach.«

»Kannst du ihm die Unterlagen nicht einfach mailen?«

Aber Charlie schüttelt den Kopf. »Auf gar keinen Fall! Das wollte er ausdrücklich nicht. Also sei ein braves Mädchen und bring sie rasch rüber.«

Ich schaue an mir herunter, aber es hilft nichts, ich trage immer noch Jeans und Kapuzenjacke. »Charlie, ich kann doch so nicht zu einem Kunden gehen.«

»Du sollst ja auch gar nicht zum Kunden gehen. Gib dieses Ding einfach am Empfang ab.« Er drückt mir einen schweren Ordner in die Hand. So viel zum Thema papierloses Büro. Während ich mich noch wundere, wie Charlie es geschafft hatte, das sperrige Ungetüm in seinem Handgepäck zu verstauen, hält er mir schon eine ausgedruckte E-Mail hin. »Hier ist die Adresse des Kunden. Ist angeblich nur ein paar Minuten von hier.«

♡♡♡

Mit Hilfe meiner Navi-App habe ich mein Ziel schnell gefunden. Es liegt in der Nähe von Charing Cross, ein eher unscheinbares Gebäude in einer kleinen Seitenstraße. Andererseits neigen die Briten ja gerne zum Understatement.

Die Security dieser Firma jedenfalls funktioniert, denn der freundliche, aber bestimmte Herr am Empfang nimmt aus Sicherheitsgründen grundsätzlich keine unadressierten Pakete an. Er ist jedoch bereit, mich zu der Sekretärin von Herrn Brooks zu lassen, damit ich den Ordner persönlich abgeben kann. Unter Sicherheitsaspekten nicht ganz logisch, aber ich scheine keine andere Wahl zu haben.

»Nehmen Sie den Aufzug ganz links«, ruft er mir noch hinterher, »ich schicke Sie in den fünften Stock.«

Ich betrete den Lift, der sich in Bewegung setzt, ohne dass ich einen Knopf gedrückt habe. Jetzt bereue ich, dass ich mir nicht die Zeit genommen habe, noch mal kurz im Internet unseren neuen Kunden zu recherchieren, aber Charlie hat mir selbst dazu keine Zeit mehr gelassen. Immerhin kenne ich inzwischen den Firmennamen: BSC. Wirklich weiter hilft mir das aber auch nicht.

Ich bin so in Gedanken vertieft, dass ich, als sich die Lifttüren öffnen, automatisch aussteigen will. Leider will im selben Moment auch jemand einsteigen, mit dem Ergebnis, dass ich, Ordner voran, gegen eine männliche Brust pralle und zu allem Überfluss auch noch mit meinem Kopf gegen sein Kinn zu schlagen scheine.

Autsch. Ich reibe mir die Stirn und sehe ihn erschrocken an. Der Mann kniet vor mir auf dem Boden, und ich kann sehen, dass er dunkelblondes, leicht gewelltes Haar hat. Hoffentlich habe ich ihn nicht umgerannt, denke ich, aber er scheint nur meinen Ordner aufheben zu wollen. Ich habe gar nicht mitbekommen, dass ich ihn bei dem Zusammenstoß fallengelassen habe. Leider hat er sich beim Aufprall geöffnet, denn es liegen jede Menge lose Blätter auf dem Boden.

Also gehe ich ebenfalls in die Knie, um ihm zu helfen, und bekomme zum Dank von der Aufzugtür, die sich versucht zu schließen, einen Stoß an die Schulter.

»Aua! Entschuldigen Sie bitte – normalerweise stelle ich mich nicht so ungeschickt an!« Normalerweise bin ich auch nicht als Botin unterwegs, sondern sitze vor einem Computer, da kann ich nicht allzu viel falsch machen.

Er stellt einen Fuß vor die Aufzugtür, sodass diese nicht mehr schließen kann. Leider ist er dazu aufgestanden, sodass ich nur noch seine Schuhe und einen Teil seiner anthrazitfarbenen Hosenbeine sehen kann, während ich auf den Knien herumrutsche und versuche, alle losen Blätter zusammenzuwischen. Elegant sieht anders aus.

Der Träger der schwarzen Lederhalbschuhe reicht mir eine Hand. Ich ergreife sie und lasse dabei die Blätter, die ich gerade eingesammelt habe, ein zweites Mal zu Boden segeln. So viel zum Thema, dass ich mich normalerweise nicht so ungeschickt anstelle.

»Nun stehen Sie erst einmal auf. Christopher Brooks. Und Sie sind …?«

»Emily … Emily Martin. Ich soll bei Ihrer Sekretärin einen Ordner abgeben.« Immerhin hat ein winzig kleiner, noch funktionierender Teil meines Gehirns seinen Namen registriert.

Er schaut hinab auf das Chaos auf dem Boden, und ich sehe zum ersten Mal nach oben. Irgendwo in der Mitte treffen sich unsere Blicke. Ich ziehe hörbar die Luft ein. Verdammt, sieht der gut aus! Leider bin ich es in meiner Branche nicht gewöhnt, attraktiven Männern zu begegnen – meine Kollegen laufen eher ungestylt durch die Gegend, und nach einer durchgearbeiteten Nacht am PC versagt auch mal das beste Deo. Christopher Brooks hingegen ist groß und schlank, glatt rasiert und trägt einen unglaublich gut sitzenden Anzug mit einem cremefarbenen Hemd und einer dunklen Krawatte. Sein dunkelblondes Haar ist modisch kurz geschnitten, er riecht nach einem frischen Aftershave und könnte eher als James Bond durchgehen denn als IT-Freak. Und seine blauen Augen und fein geschwungenen Lippen –

»Nun, in diesem Fall …«

Einen Moment bin ich verwirrt, bis ich verstehe, was er meint. »Entschuldigen Sie bitte, ich sammele nur schnell die Blätter ein.« Schnell lasse ich seine Hand los. Hoffentlich bin ich nicht rot geworden … Ich fege die Blätter zu einem Stapel zusammen – die richtige Reihenfolge ist mir in diesem Moment egal – und stecke sie in den Ordner, bevor ich ihn schließe. »Soll ich ihn gleich hierlassen?«

»Gute Idee. Kommen Sie einfach mit.« Er bedeutet mir, wieder in den Aufzug zu treten, zieht eine kleine Plastikkarte aus seiner Jacketttasche, die er gegen das Display hält, und drückt auf die Fünf. Sofort setzt sich der Aufzug wieder in Bewegung.

»Ohne mich wären Sie gar nicht nach oben gekommen, wenn Sie hier ausgestiegen wären. Die Aufzüge fahren nur mit Sicherheitsausweis.«

»Oh, das muss ich mir für morgen merken.«

»Morgen?« Er sieht mich durchdringend an. Er ist groß, richtig groß. Ich gehe ihm tatsächlich nur bis Kinnhöhe.

»Ich soll doch morgen wiederkommen – denke ich zumindest?« Jetzt hat er mich doch verunsichert.

Er wirft einen Blick auf meinen Ordner. »Sie sind von Secur-Code

»Ja.«

»Umso besser. Dann können Sie mir das Ganze ja gleich jetzt präsentieren.«

Präsentieren? Ich bekomme leichte Panik. »Ich soll hier nur den Ordner abgeben.«

»Unsinn, wo Sie schon mal da sind, können Sie mir das Konzept auch selbst vorstellen.«

Meine Panik wächst. Normalerweise hält Charlie unsere Präsentationen. »Ich weiß nicht – das ist eigentlich nicht meine Aufgabe.«

Er legt mir eine Hand auf den Rücken und schiebt mich mitsamt Ordner aus dem Aufzug und einen Flur entlang. Wir passieren eine Frau mittleren Alters hinter einem Schreibtisch, der er kurz zunickt, dann gehen wir durch eine Tür in ein größeres Büro mit einem beeindruckend großen Schreibtisch aus Holz. An einer Wand steht ein runder Besprechungstisch aus dem gleichen Holz mit fünf oder sechs Stühlen.

»Nehmen Sie Platz. Was möchten Sie trinken? Kaffee, Tee, Wasser …?«

Eigentlich möchte ich die Flucht ergreifen. Seine Hand, die immer noch leicht in meinem Rücken liegt, verwirrt mich. Nein, die ganze Situation überfordert mich. Davon, was Charlie sagen wird, wenn er erfährt, dass ich ohne vorherige Absprache mit seinem Kunden geredet habe, ganz zu schweigen. »Vielleicht einen Tee …«

Er nimmt seine Hand weg, geht zur Tür und steckt den Kopf durch den Spalt. »Sarah, könnten Sie uns bitte zwei Tee bringen? Danke.« Er setzt sich mir gegenüber. »Müssen Sie Ihre Unterlagen vielleicht erst sortieren?«

»Falls Sie einen Moment Zeit hätten …«, greife ich seinen Vorschlag dankbar auf. Zumindest habe ich so die Chance zu sehen, welche Präsentation Charlie eingepackt hat. Wir haben eine Standardpräsentation, die ich natürlich kenne, aber je nach Kunde und Projektschwerpunkt gibt es natürlich Modifikationen.

Da Sarah in diesem Moment mit den Getränken hereinkommt, gewinne ich noch zusätzlich ein bisschen Zeit. Wie ich sehe, scheint es sich tatsächlich um unsere Standardpräsentation zu handeln. Ich hole tief Luft.

»Nun«, beginne ich, »normalerweise gehen wir so vor, dass wir einen Penetrationstest machen. Wir recherchieren also zunächst die verfügbaren Informationen über das Zielsystem, danach scannen wir es auf geöffnete Ports und mögliche Schwachstellen, und dann schauen wir, wie diese für unberechtigte Zugriffe oder mögliche Angriffe ausgenutzt werden könnten.« Ich werfe ihm einen unsicheren Blick zu. Er hat die Stirn in Falten gelegt.

Ich räuspere mich und fahre fort. »Die meisten Sicherheitslücken in einer Firma sind auf Fehlkonfigurationen zurückzuführen, die von den eigenen Mitarbeitern verursacht wurden, absichtlich oder aus Nachlässigkeit, aber natürlich gibt es auch Manipulationen von außen, sei es durch Hacker oder Script Kiddies. Wir machen Black- und White-Box-Tests. Natürlich nur in Absprache mit Ihnen und …« Ich verliere den Faden und versuche einen anderen Ansatz. »Wir machen selbstverständlich auch Performanceoptimierung, was immer Sie wollen …« Nun schwimme ich komplett. Verdammt, wieso konnte Charlie mir nicht wenigstens ein bisschen über den Kunden erzählen, wenn schon nicht über den konkreten Auftrag?

Christopher Brooks’ Gesichtsausdruck wirkt inzwischen sehr ungehalten. Irgendetwas stimmt hier nicht. »Verzeihen Sie«, sage ich, »war das denn nicht so abgesprochen?«

»T

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