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Manhattan Sex Story - Caprice

Inhalt

  1. Cover
  2. Caprice - Die Erotikserie
  3. Über die Autorin
  4. Caprice - Maren & Sophie
  5. Titel
  6. Impressum
  7. Manhattan Sex Story
  8. In der nächsten Folge …

Caprice – Die Erotikserie

Maren und Sophie sind beste Freundinnen und Journalistinnen bei Deutschlands größtem Boulevardmagazin BLITZ. Sie berichten von Events überall auf der Welt, die der internationale Adel, die High Society und Prominente aus dem Showgeschäft besuchen. Für ihre Artikel recherchieren sie knallhart – mit vollem Körpereinsatz …

Caprice ist eine Erotikserie, die monatlich in abgeschlossenen Folgen erscheint. In den einzelnen Folgen geht es mal härter und mal sanfter zu. Dafür sorgen die unterschiedlichen Autoren, die für diese Serie schreiben. Da jeder Autor seinen eigenen Stil hat, ist Caprice Folge für Folge ein neues erotisches Leseerlebnis.

Über die Autorin

Angelina Kay wuchs bei ihren Großeltern in New York, USA, auf. Nach ihrem College-Abschluss zog es sie nach Deutschland zurück, wo sie als freie Journalistin bei einer Zeitung arbeitete. Heute lebt sie in Kalifornien auf einer großen Ranch und widmet sich ganz ihrer Arbeit als Autorin und ihren Mustang Pferden.

Caprice – Maren und Sophie

Maren, die Unschuld vom Lande – das ist zumindest ihre Masche. Dass sie nicht so unschuldig ist, wie sie tut, haben schon die Dorfjungs, mit denen Maren in einem norddeutschen Kaff aufwuchs, am eigenen Leib erleben dürfen. Da sie die Jungs nur aus Langeweile vernaschte, zog es sie in die Großstadt, und sie landete bei Deutschlands größtem Boulevardmagazin BLITZ. Maren weiß, dass ihre mädchenhafte, naive Art den Beschützerinstinkt bei Männern weckt und nutzt diese Tatsache für ihre Zwecke. Trotzdem hofft sie, damit auch ihrem Mr. Right zu begegnen. Und so lange sie den noch nicht gefunden hat, vertreibt sie sich die Zeit mit den Stadtjungs …

Spontan, dominant, durchsetzungsstark – das ist Sophie, der selbstbewusste Vamp mit französischen Wurzeln. Aufgewachsen in einem Pariser Vorort hat sie früh gelernt, sich alleine durchzuboxen. Schon damals merkte sie, dass sie eine gewisse Anziehung auf Männer ausübt – und bekam auch so die Stelle beim BLITZ. Ihre neugierige Reporternase führt sie nicht nur zu exklusiven Topstorys, sondern auch in Situationen, bei denen sie ihre Phantasien ausleben kann. Denn das findet sie viel spannender, als die große Liebe zu suchen. Außerdem ist ihr Körper zu wertvoll, um nur von einem Mann bewundert zu werden …

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Angelina Kay

Manhattan
Sex Story

Es war kurz vor Feierabend und noch immer heiß. Maren Janson saß im Büro von Walter Stein und blickte gespannt zu ihm auf. Der Chefredakteur der BLITZ starrte in Gedanken versunken auf ihre langen und schlanken Beine, ohne sie wirklich wahrzunehmen.

Maren war dem Wetter entsprechend sportlich gekleidet und trug eine kurze weiße Hose und ein figurbetontes lila Top.

Walter riss sich vom Anblick ihrer sanft gebräunten Haut los und trommelte mit den Fingerspitzen auf die Schreibtischplatte. Schließlich atmete er tief durch.

»Dein nächster Auftrag führt dich nach Amerika«, begann er. »New York, um präzise zu sein.«

»Toll!« Maren richtete sich erfreut auf. »Um wen geht es?«

»Bob Halliwell. Der Typ ist ja inzwischen weit über die Grenzen der USA bekannt.«

»Ist das nicht dieser coole Zuckerbäcker, um den in letzter Zeit so viel Tamtam gemacht wird?« Sie legte die Stirn in Falten. »Ich soll den Lesern der BLITZ also einen Konditor der ganz besonderen Art präsentieren?«

Walter nickte. »Bob Halliwells Kreationen sind allesamt essbare Kunstwerke, manche davon Unikate und ganz nach dem Geschmack und den persönlichen Vorstellungen der Kunden kreiert. Letzten Monat gab’s in New York eine Fotoausstellung über seine originellsten Torten. Ich will den Hype um ihn aufgreifen und den Burschen auch bei uns publik machen. An appetitlichen Aufnahmen mangelt es sicherlich nicht.«

»Kaum«, meinte Maren. »Und an Kalorien, denen ich mich bei diesem Auftrag aussetze, ebenfalls nicht.« Sie zwinkerte ihrem Chef zu. »Denkst du gar nicht an meine Figur?«

Walter schnaufte. »Was kümmert mich deine Figur? Ich will Hintergrundwissen über diesen Mann und Anekdoten. Niemand verlangt, dass du dich vollstopfst.«

Maren tippte sich an die Stirn. »Bob Halliwells Schöpfungen sind angeblich nicht nur optisch imposant, sondern sollen einfach köstlich sein. Die Gefahr, dass ich durch diese Reportage aus dem Leim gehe, ist groß.«

»Du sollst von allem nur ein klein wenig kosten und nicht jede Torte komplett verputzen.« Walter holte Luft. »Für diesen Job braucht es Fingerspitzengefühl. Deine sanfte Art kommt bei Halliwell sicherlich gut an. Er lebt für seinen Beruf, und die Erwähnung von Kalorien oder Gesundheitsbedenken schätzt er überhaupt nicht.«

Maren hob den Daumen. »Also ist der Junge auch noch sensibel.«

»So sind Künstler nun mal, auch wenn sie Konditoren sind. Genau das Richtige für dich.«

Maren blickte Walter amüsiert in die Augen. »Dann muss ich diesen Zuckerbäcker wohl mit Samthandschuhen anfassen. Nein, besser noch, ihm zur Besänftigung Sahnebonbons zustecken.«

Walter lehnte sich mit verschränkten Armen zurück. »Unterschätze ihn nicht. Halliwell hat eine eigene Backshow zur besten Sendezeit und akzeptiert nicht jeden Journalisten.« Walter öffnete die Schublade und legte eine Mappe auf den Tisch. »Die Konkurrenz hat ihn unlängst als Fett- und Diabetes-Papst bezeichnet. Solche Schnitzer will ich vermeiden. Ich verlasse mich ganz auf dein Einfühlungsvermögen. Bob Halliwell verweigert nämlich jedem die Auskunft, der nicht bereit ist, aus erster Hand zu berichten.«

Maren hob den Kopf. »Das bedeutet, um Kostproben quer durch sein Angebot komme ich nicht herum?«

»So ist es«, bestätigte Walter und strich sich über sein schütteres Haar. »Lehne um Himmels willen nichts ab. Sei wie du bist – offen, wissbegierig und genießerisch.«

Maren legte amüsiert den Kopf schief. Ihre Neugierde auf diesen Zuckerbäcker war geweckt. »Mit genießerisch kann ich dienen. Du bekommst deine Reportage, und wenn ich danach in eine Schlankheitsfarm zum Abspecken muss. Die Fastenkur geht dann aber auf deine Rechnung.«

»Aber sonst geht’s gut, oder?«, knurrte Stein und schob ihr eine Mappe zu. »Mach die Reportage kulinarisch spannend. Obwohl Halliwell Süßwaren herstellt, plädiert er für qualitativ hochwertige Zutaten. Spitzenköche und Konditoren seines Schlags sind in unserer Fast-Food-Zeit ziemlich angesagt.«

Maren blätterte in den Unterlagen. »Was im Klartext Butter statt Margarine und Honig statt Weißzucker bedeutet. Ich gehe jede Wette ein, dass die Qualität, die Halliwell wertschätzt, wahrscheinlich auch noch wesentlich mehr Kalorien hat.«

»Das ist der Preis für guten Geschmack«, stichelte Stein. »Sieh zu, dass du ihm einige seiner Geheimnisse entlockst.«

Maren blies sich eine blonde Strähne aus dem Gesicht und sah auf. »Das hab ich vor. Glaub mir, ich schaffe den Spagat zwischen Süßwaren, Genuss und gesunder Qualität.«

Walter nickte zufrieden, griff in die Schublade und reichte ihr ein Ticket. »Dein Flieger geht morgen, und das Hotelzimmer hat Lori ebenfalls schon gebucht. Und jetzt viel Glück, einen stabilen Magen und guten Appetit.«

»Danke, das alles werde ich brauchen.« Maren steckte das Ticket und die Unterlagen ein. »Hoffentlich hat Bob Halliwell nicht nur Süßkram im Kopf, sondern gönnt sich zwischendurch auch mal was Handfestes.«

»Da er zwar kräftig gebaut, aber nicht fett ist, lässt einiges darauf schließen«, meinte Walter. »Allerdings«, fügte er mit einem hinterhältigen Lächeln hinzu, »soll es Menschen geben, die sich nur von Süßem ernähren.«

Maren dachte an die tollen Restaurants in New York. Ständig nur Torten zu essen, das würde sie umbringen.

Was man für die BLITZ nicht alles tut, dachte sie und verließ die Redaktion, um zu packen und noch weitere Informationen über Bob Halliwell zusammenzutragen.

***

Es dämmerte gerade, als sie in aller Herrgottsfrühe dem John F. Kennedy Airport erreichten und das Flugzeug zur Landung ansetzte. Maren blinzelte müde auf die Lichterstreifen, die die Landebahn beleuchteten und den Piloten den Weg wiesen. Von ihrem Fensterplatz aus konnte sie einen schwarz-roten Himmel erkennen und zahlreiche Lichter. Sie war am Ziel.

Am Terminal angekommen, machte sie sich im Waschraum des Flughafens erst einmal frisch, dann holte sie sich ihre Koffer und lehnte forsch die Hilfe eines uniformierten Gepäckträgers ab. Fünf bis zehn Dollar pro Koffer waren ihr zu happig, daher konnte sie sich nur wundern, als sie in etwa zehn Metern Entfernung bemerkte, dass ein ahnungsloser Tourist einem dieser Männer sein gesamtes Gepäck anvertraute.

Der wird sich über die saftige Rechnung noch wundern, dachte sie und musste im nächsten Moment lächeln, als der Gepäckträger sämtliche Koffer wieder fallen ließ. Offensichtlich war der Tourist doch nicht bereit, den horrenden Preis zu berappen.

Maren verstaute ihre Taschen und Koffer auf einem Gepäckwagen und setzte sich in Bewegung. Ab ins Hotel, ich brauche eine Mütze Schlaf, dachte sie und marschierte Richtung Ausgang.

Während sie noch überlegte, ob sie ein Taxi oder den Cary Airport Express-Bus nach Manhattan nehmen sollte, trat ein Mann auf sie zu.

Er war etwas größer als sie, kräftig gebaut, und seine kurzen braunen Haare standen ihm in alle Himmelsrichtungen vom Kopf ab. Dieses Durcheinander verlieh ihm zwar ein Lausbubenaussehen, trotzdem wirkte er erregend männlich und attraktiv. Maren schluckte trocken.

Als er sie fragend ansah, tauchte sie ein in seine dunklen Augen, die durch den Kontrast des hellbraunen Haars fast schwarz wirkten. Er kam ihr seltsam vertraut vor und war ihr auf den ersten Blick sympathisch.

Bob Halliwell!, schoss es ihr durch den Kopf. Die Fotos, die sie bisher von ihm gesehen hatte, gaben seine unwiderstehliche Präsenz bei Weitem nicht wieder. Sie wusste von ihm, dass er Mitte dreißig war, doch er hatte sich eine Jungenhaftigkeit bewahrt, die sich besonders in seinem Lächeln widerspiegelte.

»Sind Sie Maren Janson?«, fragte er auch schon.

Wow! Was für eine sexy raue Stimme! »Die bin ich.« Maren reichte ihm die Hand. »Mister Halliwell, wie konnten Sie mich in dieser Menschenmenge finden?«

»Nennen Sie mich Bobby«, bat er. »Schöne Frauen finde ich immer, ganz gleich wie groß die Menschenmenge ist. Ihr Chef hat Sie mir beschrieben. Groß und schlank, blaue Augen und eine kecke Bob-Frisur.«

Sie sah skeptisch auf. »Diese Beschreibung trifft auf etliche Frauen zu.«

»Und trotzdem hab ich Sie gefunden, und zwar ohne die Falsche anzusprechen. Als ich Sie sah, wusste ich, das ist sie.«

Maren sah erstaunt zu ihm auf. »Dann kann ich Ihnen zu Ihrer Fähigkeit nur gratulieren. Nett, dass Sie sich selbst zum Flughafen bemühen. Und dann noch zu dieser unchristlichen Stunde.«

Bob hob die Brauen. »Vergessen? Ich bin Konditor. Um diese Zeit bin ich sowieso noch wach. Ich liebe die Morgendämmerung.« Er deutete auf seinen Begleiter, dann auf ihren Gepäckwagen. »Das übernimmt mein Mitarbeiter. Ich dachte, es ist angenehmer für Sie, abgeholt zu werden.«

»Sehr freundlich von Ihnen«, erwiderte Maren und ließ sich von Bobby durch die Menschenmengen geleiten.

Als sie hinaus ins Freie traten und er sie zu seiner Luxus-Limousine führte, donnerte ein Blitzgewitter über sie hinweg.

Bobby zwinkerte ihr zu. »Wie fühlt es sich an, selbst einmal von den Kollegen ins Visier genommen zu werden?«

»Nicht ganz so ungewohnt, wie Sie glauben«, antwortete Maren und stieg ein.

Müssen die mich unbedingt ablichten, wenn ich fix und fertig aus dem Flugzeug steige?, dachte sie und beobachtete, wie ihre amerikanischen Kollegen Bobby umringten.

Ein Reporter drängte sich nahe an den Wagen heran. »Wer ist die Lady?«, wollte er wissen, während Halliwells Bodyguard ihn zurückschob. »Eine neue Assistentin in Ihrer Show?«

»Kein Kommentar«, sagte Bobby und wehrte einen weiteren Reporter ab. Er blieb von dem Rummel unbeeindruckt und stieg entspannt zu Maren in den Wagen.

»Fahren Sie los«, wies er den Chauffeur an und vergewisserte sich, dass Maren bequem saß. Sie war tatsächlich erleichtert, als das Auto startete und die Meute an Reportern zurückließ.

»Nervig«, seufzte Bob und ließ seinen Blick auf ihr ruhen. »Aber Sie als Starreporterin kennen ja auch die andere Seite.«

»Richtig, ab einem bestimmten Promi-Status kann der Presse niemand entgehen. Da sind wir unerbittlich.«

»Ich bemühe mich, in allem einen Vorteil zu sehen«, gestand ihr Bobby ein. »Mein guter Geschmack für Süßes wird ab jetzt noch in einer anderen Richtung Schlagzeilen machen.«

»In welche?«, wollte Maren wissen.

Er lächelte ihr zu. »Was kann es Schöneres geben, als in aller Frühe in Begleitung einer schönen Lady erwischt zu werden.«

»Verstehe«, lachte Maren. »Aber täuschen Sie sich nicht. Ich bin nur übermüdet und erscheine Ihnen daher vielleicht ein wenig schwach.« Sie zögerte einen Moment. »Finden Sie mich wirklich süß?«

»Sehr süß sogar«, gestand Bobby. »Und auf mich wirken Sie überhaupt nicht müde von der langen Reise. Ihre Augen glänzen tiefblau. Ich bin mir sicher, dass Sie bei der New Yorker Yellow Press einschlagen werden wie eine Bombe.«

Maren winkte geschmeichelt ab. »Deswegen bin ich aber nicht hier. Vielmehr sollten Sie, Bobby, bei der BLITZ und unseren Lesern einschlagen.« Sie blickte auf die Straße, da der Verkehr stockte.

»Das ist unser gemeinsames Ziel«, meinte Bobby. »Doch bevor wir das anpeilen, müssen Sie sich ausruhen. Nach einem Frühstück in meinem Café bringe ich Sie ins Hotel.«

»Frühstück?«, fuhr Maren auf. »Bei Ihnen?« Sie hatte seit der Auftragserteilung und in Anbetracht der Süßwaren, die ihr bevorstanden, nichts außer Obst gegessen. Ihr war mehr nach einem kräftigen Brunch mit Rührei und Schwarzbrot, und nicht schon jetzt nach süßen Kuchen und Torten zumute.

In diesem Moment verlangsamte der Wagen seine Fahrt. Er bog von der Straße ab und fuhr nach einigen hundert Metern zwischen zwei engen Häuserblocks zur Hinterfront eines Hochhauses und stoppte.

»Bringen Sie die Koffer von Miss Janson ins Hotel«, gab Bobby Weisung und half Maren beim Aussteigen. Dann bot er ihr den Arm und führte sie durch einen schmalen Durchgang wieder zur Hauptstraße.

»Die Vorderseite des Cafés ist sehenswert«, erklärte er und deutete auf die große Glasfront, die den Blick in das Café freigab.

Verwirrt blickte Maren in den Gastraum. Trotz der vielen Büfetts, von denen sich die Besucher bedienten, erinnerte die Einrichtung an die früheren Wiener Kaffeehäuser.

»Kommen Sie«, sagte Bobby und öffnete die Tür. Das Murmeln der Stimmen schwoll an, Wärme schlug Maren entgegen, doch nicht nur das: Der gesamte Raum war von einem angenehmen Geruch erfüllt. Ein Hauch von Kräutern, Knoblauch, Zitrone, Obst und Frittiertem lag in der Luft.

»Ich dachte, das ist ein Café«, murmelte sie und fühlte, wie ihr das Wasser im Mund zusammenlief.

»Ist es auch«, stimmte ihr Bobby fröhlich zu. »Mein Sechs-Tageszeiten-Café. Sechs ist meine Lieblingszahl.« Er sah Maren bedeutungsvoll an.

»Sechs oder Sex?«, erkundigte sie sich keck.

Bobby lachte. »Wenn Sie schon so fragen: Ich mag beides.« Er zwinkerte ihr zu.

»Ebenso wie die meisten Künstler«, gab Maren zurück. »Wie sind die sechs Tageszeiten eingeteilt?«

»Frühstück, zweites Frühstück, Mittagessen, Kaffeezeit Abendessen und Mitternachtsbüfett. Nicht alle meine Gäste vertragen morgens vor der Arbeit süße Torten. Die gibt es zwar auch, aber doch zumeist erst am Nachmittag. Bis nach dem Lunch dominieren Gemüsetorten und Quiches.«

Bobby führte Maren durch das elegante und stilvolle Ambiente des Cafés. Er bemerkte sofort, dass sich vor allem die männlichen Gäste nach seiner schönen Begleiterin umdrehten. Bobby konnte ihre Reaktion nachvollziehen. Auch ihm schien es, als wäre der Raum durch Marens Erscheinen mit einer erregenden Elektrizität gefüllt.

Diese Frau hat das gewisse Etwas, dachte er, als er registrierte, dass die Gespräche teilweise verstummten und sich einige Herren fast den Hals verrenkten.

Verstohlen blickte Bobby zu Maren. Sie sah zum Anbeißen süß aus. Die langen, schlanken Beine, die durch ihre Pumps so richtig zur Geltung kamen, ebenso ihr eleganter Gang, erregten ihn. Sie trug ein blaues enganliegendes Kleid, das ihre weiblichen Rundungen betonte und das bis handbreit über die Knie ging. Sie war nur dezent geschminkt und wirkte natürlich und erfrischend.

Maren schien nichts von der ihr entgegengebrachten Aufmerksamkeit zu bemerken. Ihr Blick war stur auf eines der Büfetts gerichtet, was Bobby schmunzeln ließ.

»Hunger?«, fragte er.

»Ja, sehr.« Maren blieb stehen und sah sich um. »Ich bin überrascht. Unter einem 24-Stunden-Café hatte ich mir etwas anderes vorgestellt.«

»Ja, es gleicht eher einem Restaurant, obwohl die Bezeichnung Café trotzdem zutrifft. Bei mir wird jedes Gericht optisch als Kuchen oder Torte angerichtet und serviert.« Er deutete auf eine Theke mit Früchten. »Wie wäre es zum Einstieg mit einem Aperitif oder Fruchtsaft?«

»Das wäre super«, meinte Maren. »Die Beeren sehen lecker aus.«

Bobby schob sie weiter. Erst jetzt bemerkte Maren, dass das Café über mehrere Etagen ging und eine breite Wendeltreppe in die oberen Stockwerke führte. Gemütliche Sitzgruppen und Nischen fanden sich an den Ecken und Fenstern jeder Ebene. Maren entdeckte auch die New Yorker Prominenz. Der Bürgermeister frühstückte mit einigen Männern an einem abgesonderten Tisch, zwei bekannte Schauspieler diskutierten angeregt an einem Fensterplatz, und eine Operndiva, die sich einen ...

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