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Magisches Verlangen

CassiopeiaPress

©, 2013 der Storys- & Novellensammlung von BDSM-Storys MAGISCHES VERLANGEN by Antje Ippensen

©, Cover 2013 by Steve Mayer, https://stevemayer.magix.net/#Startseite

Ein CassiopeiaPress E-Book

©, der Digitalausgabe 2013 by Alfred Bekker/CassiopeiaPress

www.AlfredBekker.de







Zur Einstimmung …

… kommen diesmal auch Leser und Meinungsbildner zu Wort.


Als erstes ein Auszug aus einer Rezension von PIPPILOTTA auf Amazon, den diese zu „Parkrituale“ verfasste, eine auch in der Edition Bärenklau, CassiopeiaPress, erschienene Erzählung von Antje Ippensen (nur als E-Book bei Amazon). PIPPILOTTA hat gleichfalls „NachSchlag“ rezensiert, den Erfolgsthriller, den Antje für Elysion Books schrieb.


„Ich mag Frau Ippensens Schreibe einfach. Mal weich und melodisch und dann wieder klar und nahezu roh. Dies hier ist ein eher roher Text, aber auch mit Gefühl geschrieben. Typisch Antje Ippensen eben.
BDSM wie es sein kann. Keine Rüschchen. Keine schöngeredeten Szenen. Keine ewig auf der Lippe kauende Ana. Kein supersmarter Dom. Sondern eine Sub, die in der Du-Form (was wirklich gewöhnungsbedürftig ist. Hatte ich mich daran gewöhnt, war die Geschichte leider vorbei) ihre Empfindungen während einer Session rüberbringt.
Hier findet man kein Weichgeseiere, sondern das, was BDSM ausmacht. Dominanz und Unterwerfung - ohne Wenn und Aber. (…)“


Kleine Anmerkung der Autorin an dieser Stelle: Eine Fortsetzung der PARKRITUALE ist in Arbeit und erscheint spätestens Anfang 2014.


Und jetzt hier der Ausschnitt aus einem Interview mit dem Magazin

HYPATIA (geführt im Sommer 2011):

Welcher Satz hat dein SM-literarisches Schaffen wesentlich geprägt?

ANTJE IPPENSEN:

„SM-ler sind die letzten Romantiker.“ Ein Zitat des Mannes, der mich als erster in die Freuden der zartharten Erotik einführte. Wundervoller Satz, er enthielt alles an Ritualen, alles an Rose, alles an Geheimbund, wonach ich mich sehnte damals. A propos Rose: das perfekte Symbol der dunklen Romantik. Ihre Schönheit, ihre schmerzhaften Dornen, die in die Hand der Sub dringen und sie ritzen und ein paar Blutstropfen hervorrufen, und die submissive Frau lächelt und genießt freudig den süßen Schmerz … und anerkennend, von Macht durchströmt, betrachtet der Dom die vor ihm Kniende …

HYPATIA:

BDSM und Humor? Was sagst Du dazu?

ANTJE IPPENSEN: Jaaa … unbedingt. Quatsch, nein: Bedingt, wollte ich sagen. Denn es muss beziehungsweise darf auch passen. Schwarzer oder grimmiger Sado-Humor, jederzeit. Oder die mit wohl dosiertem feinem Spott, mit geistreicher Provokation ihren Dom reizende Sub, so dass er lachen muss … bevor er sie dann natürlich lustvoll bestraft. – Ein Beispiel für den Sado-Humor? Er schraubt ihre Handgelenke in sehr schwere Eisenfesseln. Während der folgenden Auspeitschung mit der Reitgerte windet sie sich sehr und beide stellen hinterher fest, sie hat Spuren an den Gelenken davongetragen. Er, trocken: ‚Du wolltest ohne Zweifel die Festigkeit der Ketten prüfen.’



Zusammengefasst lässt sich sagen:

Die Geschichten sind geil, krass, roh, heftig … gemischt mit dunkler Romantik und zärtlicher Grausamkeit, gelegentlich gewürzt von grimmigem Humor.

In diesem Storyband steckt so einiges.

Und es geht um Sadomasochismus. Um Unterwerfung und Dominanz.

Zu Ihrem Vergnügen, liebe Leserin und lieber Leser.



Marten Munsonius, Herausgeber

Seidenhärte


Sie war eine naive, anständige junge Frau, die allein lebte, als Bürohilfe arbeitete und Novizin einer Satanssekte war.

Die Silbersatanisten legten Wert darauf, dass ihre bizarre Sekte geheim blieb. Obwohl, bizarr … nun ja. Einmal hatten sie bei einer Beschwörungsversammlung unter ihren silbrigweißen seidenen Gewändern nichts angehabt. Wenn Rebecca ganz ehrlich war, dann hätte sie sich eigentlich etwas mehr gewünscht. Denn ihre Neugier erstreckte sich auch auf die – dunklen Seiten des Lebens. Davon fühlte sie sich auf prickelnd-morbide Weise angezogen. Doch sie selbst hatte bis jetzt erst sehr wenig erlebt. Manchmal fand die 21jährige es peinlich, dass sie noch nie einen richtigen Freund gehabt hatte, zum Beispiel. Bei ihrer Aufnahme durch die Silbersatanisten war sie über und über rot geworden, als sie, nach ihrer sexuellen Orientierung und Aktivität gefragt, hatte zugeben müssen, dass sie noch nie … und deshalb sei sie noch immer …

Da hatte sie eine angenehme Überraschung erlebt: Das Aufnahmegremium war geradezu entzückt gewesen, das zu hören. Man hatte sie wohlgefällig betrachtet, ihre Novizenschaft bei der Sekte wurde bestätigt und besiegelt.

Als Rebecca vierzehn gewesen war und beide Eltern noch lebten, da hätte „es“ einmal fast „geklappt“; sie war von einem Jungen geküsst und befummelt worden. Bis ihre Mutter kam. Mit hartem Fingerknöchel pochte sie gegen die Tür und öffnete sie dann. Rebecca durfte ihr Zimmer nie abschließen.

Nachdem sie auf diese Weise rüde unterbrochen worden waren, hatte der Junge zornig gemurmelt: „Deine Mutter ist eine richtige alte Hexe …“, und da hatte Rebecca ihn geohrfeigt. Denn das durfte er doch nicht, ihre Mutter beleidigen! Klar, sie war streng, sehr streng sogar. Na und? Sie war schließlich ihre Mutter.

Der gekränkte Bursche hatte danach nie wieder mit Rebecca gesprochen.


Im Hauptquartier der Silbersatanisten – als Gesangsschule getarnt – widmete sich die Novizin Rebecca mit Feuereifer ihrer ersten Aufgabe: In der Küche salbte sie viele schwarze Kerzen mit bitterem saturnalischem Öl, und zwar kniend.

Unter den anderen Sektenangehörigen herrschte eine seltsame Spannung; ab und zu schnappte Rebecca den Namen „Sarkan“ auf. Er würde bald da sein, hieß es, er würde erscheinen und dann … ja, dann könne das Ritual beginnen. Ein winziger Schauer lief ihr über den Rücken, als die zwei fremdartigen Silben des Namens an ihr Ohr schlugen.

Nach einer Weile wurde es unbequem, auf dem harten Fliesenboden zu knien, doch sie hielt tapfer aus. Hin und wieder, wenn ein Priester oder eine Priesterin vorbeikam, erntete die junge Frau dafür Lob.

Ihre Mentorin Tamara fragte sie, ob sie bereit sei, noch mehr hinzunehmen. Noch weitere Prüfungen durchzustehen, auch wenn es vielleicht mehr als nur ein bisschen ungemütlich werden würde?

„Ich wäre glücklich darüber“, antwortete Rebecca ohne Zögern. Ihr Atem beschleunigte sich leicht, und in ihrem Inneren begann etwas zu glühen. Ja, eine durch und durch angenehme Hitze pulsierte auf einmal tief in ihr. Ich bin dazu bereit, oh ja. Wie weggewischt war der kleine eisige Moment des Misstrauens von vorhin. Sie hatte vielmehr das starke, erregende Gefühl, dass heute Abend irgendetwas passieren würde. Etwas Faszinierendes.

Als ihr befohlen wurde, sich in einem stockdunklen Raum nackt auszuziehen und zu warten, bis man ihr das geweihte silberweiße Gewand überstreifen würde, gehorchte Rebecca sofort.

Tamaras Lächeln verstärkte sich, und in ihrem dunklen Blick lag etwas Zweideutiges.


*

Der große, muskulöse und auffallend bleiche Mann lächelte, während er in ein goldgefasstes kreisrundes flaches Glas schaute: das Bild eines rotblonden Mädchens hatte seine Aufmerksamkeit erregt.

Er verachtete die Silbersatanisten. Aber manchmal gab es unter ihnen ja ein solches Juwel wie dieses milchhäutige, rothaarige Ding, das aus großen Augen so unschuldig in die Welt blickte … Sie war, so vermutete er intuitiv, offenbar mit harter Hand erzogen worden – so, wie es sich gehörte.

Das Funkgerät summte. Er nahm es, und ein Name wurde in sein Ohr geflüstert.

Er beendete die Verbindung ohne ein weiteres Wort. Rebecca. Der Name gefiel ihm.

Nachdenklich strich er sich über das glatt rasierte Kinn. Wollüstige Vorfreude erfüllte sein kaltes Gemüt. Er fühlte, dass er seinem Dunklen Ziel immer näher kam: Einssein mit Satan. Schon seit langer Zeit hörte er die Stimme Luzifers in sich, immer wieder, und sie forderte ihn zur Verschmelzung mit dem Dämonischen auf, und er war bereit dazu.


*


Die Dunkelheit war total. Sie entkleidete sich, um dann scheinbar eine Ewigkeit zu warten. Auf den Knien. Nackt und zwischen Erregung und Angst schwankend. Schließlich öffnete sich die Tür wieder; ganz woanders, als sie gedacht hatte, sie hatte die Orientierung verloren … und helles Licht strömte herein. In ihm zeichneten sich die Umrisse von Tamara ab. Schweigend kam sie und hüllte Rebecca in das silberne Ritualgewand. Dann zeigte sie ihr eine schwarze geflochtene Seidenschnur. Rebecca begriff sofort, was das bedeutete, und sie streckte bereitwillig ihre Hände aus, die Handgelenke überkreuzt. Ein süßer Stich durchfuhr ihre Lenden, und sie merkte, wie erfreut Tamara war. Anerkennung lag in der ganzen Art und Weise, wie sie die Seidenschnur um die Gelenke des Mädchens schlang und fest zusammenband.

Es ist RICHTIG, wie ich empfinde, so wie es richtig ist, noch Jungfrau zu sein …!

Und sie genoss das Gefühl, gebunden und ausgeliefert zu sein.

Tamara bedeutete ihr aufzustehen; alsdann führte sie sie am Seidenband hinter sich her, und als die Geheimtür am Ende des Korridors sich öffnete und es jetzt die Wendeltreppe hinab ging, erschien ein weiterer Priester, der Rebeccas anderen Arm nahm, damit sie nicht strauchelte.

Tief hinab ging es.

Und dann hatten sie jenen Tunnel erreicht, der direkt zu den Friedhofskatakomben führte. Die Silbersatanisten hielten ihn stets sauber und bestreuten den Boden mit feinkörnigem Sand. Rebecca empfand es als sehr angenehm, mit ihren bloßen Füßen darüber zu laufen. Kühl und weich liebkoste der Sand ihre Sohlen. Überhaupt spürte sie sämtliche Empfindungen viel intensiver, und das war – überaus aufregend.

Silbern glitzerten die Umhänge der drei Satansanbeter im Fackellicht. Erfüllt von weihevoller Vorfreude und dunkler Harmonie, betraten sie schließlich den Großen Ritualraum, der kreisrund war und einen normalerweise verhüllten Altar als Mittelpunkt hatte.

Heute war das Heiligtum Luzifers enthüllt.

Rebecca erschrak leicht, als sie das sah; doch ihr Erschrecken war vermischt mit wohligem Schauder.

Auf dem Altar, der aus bleichem, schwarz geädertem Marmor bestand, starrte ihnen nun der Schädel ihres Herrn entgegen, ein imposanter Stierkopf mit drei Hörnern. Eins bestand aus reinem Silber, eins glänzte golden (es war pures Gold), das Dritte ein einziger gebogener Diamant.


Der gesamte kreisrunde Kellerraum wurde von jenen schwarzen Kerzen beleuchtet, die Rebecca gesalbt hatte, und sie verströmten jenen bitter-würzigen Saturn-Geruch, der sich, wenn man ihn lang genug einatmete, allmählich in etwas schwach Süßes verwandelte.

Nach ein paar Minuten gesammelten Schweigens öffnete sich eine Tür in der hinteren Wand, jenseits des Altars, und ein großer, breitschultriger Mann erschien. Er war mit einer Dämonenmaske und einem weiten silberschwarzen Umhang bekleidet, und ohne zu ahnen, woher sie das wusste, dachte Rebecca: Das ist Sarkan.

Die beiden fremdartigen Silben des Namens schwangen nun in ihrem Geist wider, ohne das leiseste Befremden auszulösen. Im Gegenteil. Rebecca spürte nur eine wachsende Erregung, die abermals in Wellen durch ihren ganzen Körper lief.

Der große fremde Mann kam auf sie zu.

Aber Rebecca kam er gar nicht so fremd vor. Da war etwas Vertrautes an ihm und sie war bereit, ihm bedingungslos zu gehorchen.

Seine rauchquarzfarbenen Augen glitten forschend über Rebecca, tauchten tief in ihren Blick ein, leuchteten auf.

Sarkan war sehr zufrieden. Jetzt, wo er ihr so nah war, bemerkte er erst ihre Schönheit. Und trotz der eher spärlichen Beleuchtung sah er, welch ungewöhnliche Augenfarbe sie besaß. Ein durchscheinendes Blau mit einem Hauch von Wassergrün.

Erstaunt erkannte Sarkan, dass er den Wunsch verspürte, das Ritual ein wenig abzuändern. Das war noch nie vorgekommen.

„Tamara.“

Lautlos huschte die schwarzhaarige Hohepriesterin herbei.

„Du und Martyn, zieht euch zur Meditation zurück und lasst Rebecca und mich eine Weile mit unserem Gebieter allein kommunizieren.“

Atemlos lauschte Rebecca seiner volltönenden Stimme, und abermals rann ihr ein zarter, angenehmer Schauder über den Rücken. Tamara neigte demütig den Kopf und führte Sarkans Befehl aus.

Hallend schlug die massive Bronzetür hinter den beiden zu.

Sarkan ging dorthin und verriegelte sie.

Das rotblonde Mädchen war in mustergültiger Hingabe auf den Knien liegen geblieben und hatte sich nicht gerührt.

„Weißt du, weshalb du hier bist?“, fragte Sarkan freundlich.

„Ja, Herr, ich glaube schon“, flüsterte sie. „Ich wurde auserwählt … für ein Opferritual zu Ehren Satans, denke ich.“

Bei den Silbersatanisten durfte es nur solche Opfer geben, bei denen das von der Sekte bevorzugte Edelmetall eine Rolle spielte. Manch ein Mitglied ließ sich mit spezieller Silberfarbe Tattoos stechen. Oder es wurde einem schwarzen Hahn die Kehle durchschnitten – und zwar mit einem silbernen Dolch, wobei das Blut in einer Silberschale aufgefangen wurde.

„Genauso ist es. Du hast völlig Recht, Rebecca“, sagte Sarkan, schritt zum Altar und zog hinter ihm einen langen schmalen Gegenstand mit silberbeschlagenem Griff hervor.

Rebeccas Augen weiteten sich, aber nicht vor Furcht. Sie kannte diesen Gegenstand, kannte ihn gut. Sarkan stand dicht vor ihr und beobachtete ihre Reaktion genau. Lächelnd.

„Du durftest die läuternde Kraft von Züchtigungen hiermit bereits viele Male erfahren?“

„Ja, Herr.“

Hiermit. Ja, selbstverständlich kannte sie den Rohrstock. Und mit einem winzigen Lächeln über Sarkans Ausdrucksweise dachte Rebecca bei sich, was für eine blumige Art um zu sagen, dass mir schon oft der Hintern versohlt wurde …

Hitze durchflutete ihren Schoß … ihr Blut pochte stärker und schneller, vor allem dort, im Zentrum ihrer Lust – und sie errötete anmutig, als sie spürte, wie nun auch Flüssigkeit aus ihr rann und das Gewand durchnässte.

Sarkan bemerkte diese Anzeichen sehr wohl. Sein Lächeln wurde strahlender.

„Wer hat dich gezüchtigt, deine Mutter?“

„Ja“, hauchte Rebecca. „Meistens sie. Sie war sehr streng.“ Ihre Mutter hatte den Rohrstock immer ihren „Erziehungsberater“ genannt. Und schon damals hatte ihre rotblonde Tochter nach einiger Zeit insgeheim diese dunkle Lust empfunden.

„War, sagst du. Also ist sie tot, hm? Und es ist nun schon eine Weile her, dass du den Stock gespürt hast?“

„Ja, Herr.“

„Wer sein Kind liebt, der züchtigt es – genau so steht es in der Bibel“, sagte Sarkan. „Und du weißt, Luzifer war einst der Lieblingsengel Gottes, liebte Ihn mehr als jeden anderen der Himmlischen Heerscharen. Schmerz zufügen und durchleiden, damit Läuterung einkehrt, das ist Teil der Heiligen Schrift. Unser Herr Luzifer allerdings kennt auch die dunklen Freuden, die dabei entstehen können. Sage mir, Rebecca, warst du nackt, wenn deine Mutter dich züchtigte?“

„Nein“, flüsterte Rebecca. „Sie befahl mir nur, meinen … Hintern zu entblößen und mich über einen Stuhl zu legen …“

Sarkan lächelte. Er sah, wie allein die Erinnerung daran die junge Auserwählte noch mehr erregte. Er wies die kniende Rebecca an, die Arme zu heben, und löste die Seidenfessel von ihren Gelenken. Sie zitterte unter der sanften Berührung seiner Hände.

Wie wundervoll empfindsam sie ist …

Er wusste nicht recht, was er davon halten sollte, doch je länger er in Rebeccas Nähe war, desto mehr schien sich sein kaltes Gemüt zu erwärmen …

„Rebecca – Luzifer will, dass du ihm deinen Schmerz schenkst. Und deine Lust. Und er wünscht dich nackt vor sich zu sehen. Ich bin sein Werkzeug, und ich werde dich züchtigen, so wie du noch niemals zuvor gezüchtigt worden bist.“

Das Mädchen erbebte bei dieser Ankündigung, murmelte aber nur tapfer: „Ich verstehe, Herr.“

„Dann steh jetzt auf und entkleide dich.“

Rebeccas Herz klopfte schnell, während sie mit einer einzigen stolzen Bewegung das silberfarbene Gewand öffnete und abstreifte.

Sarkan nahm es und legte es fort, während er zugleich den Blick kaum von dem Mädchen abwenden konnte. Sie war – wunderschön! Eine Haut wie zarteste Creme, lange Beine, volle Brüste und einen prall gerundeten Hintern, den sie ihm unbewusst einladend hinstreckte, als er ihr befahl, sich zu drehen.

Sarkan spürte Rebeccas fast vor Lust zerfließende Stimmung und strich ihr zart mit dem Stock über die Hinterbacken. Sie holte seufzend Luft.

„Dreh dich wieder um und spreize deine Beine.“

Das tat sie mit reiner Unschuld; gleichzeitig war sie sehr erregt und so eindeutig einverstanden mit dem, was sie hier erlebte, dass es eine wahre Wonne war.

„Zeige mir … ja, genau das.“ Das Licht der Saturn-Kerze in seiner Hand erhellte Rebeccas rosenfarbige Brustwarzen, die sich steif und hart aufgerichtet hatten.

„Und das“, fuhr Sarkan fort. Der Schein der Kerze wanderte tiefer und enthüllte die silbrig schimmernde Feuchtigkeit, die wie ein feiner Film die Innenseite ihrer schlanken Schenkel überzog.

„Das ist schön. Unser Herr liebt das genauso wie wir beide, Rebecca.“

„Ich habe immer befürchtet, pervers zu sein“, flüsterte das Mädchen.

„Du kannst diese Furcht jetzt für immer ablegen, schönes Kind“, sagte Sarkan und wunderte sich einmal mehr über sich selbst. Noch nie zuvor hatte er eins seiner Opfer so sorgfältig eingestimmt.

„Geh jetzt zur Wand zu deiner Linken. Wende mir den Rücken zu und hebe die Arme bis zu deinem Kopf. Du findest links und rechts eiserne Ringe. Umklammere sie.“

„Ja, Herr.“ Rebecca führte sämtliche Anweisungen willig aus. Sie war ganz und gar erfüllt von Angstlust, empfand keine Scheu mehr, und ihr ganzer Körper prickelte, besonders ihr Gesäß. Gleich, gleich würde sie den ersten Hieb empfangen … Obwohl sie vermutete, dass Sarkan heftiger zuschlagen würde als ihre Mutter. Er war schließlich muskulöser, hatte mehr Kraft. Einerlei. Sie wollte es.

Er kam und fesselte sie mit Stricken an die Ringe.

„Soll ich … mitzählen, Herr, wenn Ihr mich …?“ Vor Erregung konnte sie diese Frage nicht vollenden.

„Nein, das brauchst du nicht. Lass dich gehen, schreie, weine und stöhne. Luzifer wünscht dein GANZES Opfer!“

Im nächsten Moment zischte der Rohrstock durch die Luft. Wie gut sie sich an dieses Geräusch erinnerte …! Der erste Hieb fiel, klatschte auf das zarte rosige Fleisch ihres Gesäßes; es brannte heftig, und wohltuende Hitze breitete sich in ihr aus. Das altbekannte, vertraute Gefühl, und doch anders, weil ein fremder Mann es in ihr erzeugte. Er war sehr geschickt … wartete jedesmal, bis sie den Schmerz verarbeitet hatte … alsdann erst setzte er die Züchtigung fort, erregte mehr und mehr Schmerzlust in ihr, und anders als ihre Mutter damals zielte er gut. Damals zu Hause, wenn sie gezüchtigt worden war, hatte sie mehr als einmal eine blau verfärbte Hüfte davongetragen; das war hier und heute unter Sarkans Schlägen nicht zu befürchten. Wieder und wieder traf sein Rohrstock ihren Hintern, der schon prachtvoll gerötet und gestriemt sein musste. Rebecca versuchte mitzuzählen, verlor aber, da sie halb in Trance war, irgendwann den Faden, so um die Nummer 35 herum.

„Wie fühlst du dich?“, fragte Sarkan, indem er eine kleine Pause machte.

Das reizvolle rotblonde Mädchen sah ihn an. Im Kerzenschein sah er ein, zwei Tränen, die in den meeresfarbenen Augen mit dieser Ahnung Grün schimmerten. Und das waren keine Tränen der Qual. Nein, durchaus nicht.

„Ausgezeichnet, Herr“, sagte sie mit dunkler, vor Lust verschleierter Stimme. „Ihr seid sehr – gut … bitte, macht weiter …“

„Gern, schönes Kind.“ Er war sehr erfreut, hatte gehofft, sie würde so etwas äußern, aber doch nicht wirklich damit gerechnet. Nunmehr steigerte er die Intensität der Hiebe, und der Schmerz nahm zu. Die Hitze auch. Rebecca ächzte und wand sich in den Fesseln. Die Tränen, die ihr in die Augen gestiegen waren, rollten nun über ihre Wangen.

Und endlich entrangen sich ihr die ersten Schreie.

„Gut, sehr gut!“, frohlockte Sarkan und setzte die Züchtigung fort. Schon mehr als sechzig Mal hatte er sie geschlagen, und er fühlte, dass sie noch mehr aushalten konnte.

Er streichelte sie ab und an kurz, damit es ein dunkler Genuss für sie blieb … aber neben der Lust nahm ihre Qual zu, das spürte er ebenfalls, und das sollte ja auch so sein.

Noch niemals zuvor war sie so intensiv und so lange gepeinigt worden. Manchmal, so gestand sie sich jetzt ein, hatte sie sich in ihren heimlichsten Träumen danach gesehnt, und nun … Es war wunderbar, aber auch sehr, sehr … extrem. Ihr Hintern brannte wie pures Feuer; die Haut stand förmlich in Flammen, und sie schrie willenlos, immer durchdringender. Sie war froh über den Halt der Fesseln, denn sonst wäre sie zusammengebrochen.

Wieder und wieder biss der Rohrstock in ihr Fleisch. Ein Hieb war reiner Schmerz, doch sogar dann voll tiefer Süße … der nächste war ein absoluter Höhepunkt der Lust, von zarter Bitterkeit des qualvollen Brennens durchzogen.

Nummer 66.

Rebecca hatte keine Kraft mehr zum Schreien, sie schluchzte nur noch. Zitterte heftig am ganzen Leib. Als Sarkan jedoch besorgt nah an sie herantrat und ihr Gesicht zu seinem maskierten drehte, lächelte sie ihn an – mit bebenden Lippen und nassen Augen.

„Das war phantastisch, Rebecca“, flüsterte er bewundernd; er nahm nun die Maske ab und sah sie stolz an. Seine dunkelgrauen Augen leuchteten. „Du bist bis zur Heiligen Zahl gelangt. 66mal hast du den Stock gespürt, verstehst du? Das ist wahre Hingabe!“

Rebecca schluckte. Sechsundsechzig? Kein Wunder, dass das Brennen ihres Gesäßes sie halb verrückt machte und überhaupt nicht nachlassen wollte, nicht im Mindesten.

Sarkans Hände berührten ihren mit Striemen bedeckten, glühenden Hintern, und er hatte eine unglaublich starke Erektion. Rebecca fühlte seine Erregung – er war hart wie jener Junge damals, mit dem sie gefummelt hatte, bevor ihre Mutter gekommen war und sie beide gestört hatte …

Ich bekam damals eine Extraportion Stockschläge von ihr … was köstlich war … habe ich besonders genossen …

Würde Sarkan sie, die erhitzt war von der Züchtigung und triefend nass zwischen den Beinen … ihre Lust pochte immer stärker und stärker, Blut pulste durch die zarten äußeren und die noch zarteren inneren Schamlippen mitsamt Kitzler … würde ihr Herr sie – nehmen? Und wenn ja, was würde sie dabei empfinden? Sie war noch Jungfrau. Würde es weh tun?

Aber nein, er tat nichts dergleichen. Er bezähmte sich. Einssein mit Satan, darum ging es ihm, und sein dunkler Wunsch war stark genug.

Rebecca seufzte, halb erleichtert, halb enttäuscht. Wer ist er wirklich?

Sarkan bestrich das Gesäß des Mädchens mit einer nach Rosmarin duftenden Heilsalbe, und sie entspannte sich und gab kleine Laute des Vergnügens von sich. Diese zärtliche Zuwendung empfand sie als höchst angenehme Abwechslung.

Sanft strich er dann über Rebeccas Haar und ihre Arme; er stand so dicht hinter ihr, dass seine Ausstrahlung sie beinahe überwältigte. Er löste ihre Fesseln, befahl ihr zu knien, und sie gehorchte. Voll Hingabe lag sie vor ihrem Herrn auf den Knien, was ihm sehr gefiel.

Auf einmal, völlig unerwartet, kniete Sarkan sich selbst auch vor sie hin, und sie empfand das als Zeichen großer Vertrautheit. Erstmals sah sie sein markantes, bleiches Gesicht mit der Adlernase aus unmittelbarer Nähe. Seine grauen Augen glitten bewundernd und liebevoll über ihre Brüste, die prall vorstanden. Seine Hände streckten sich aus … um dann die Konturen ihres Körpers nachzuzeichnen, in der Luft, ohne sie zu berühren.

Er streichelte ihre Aura.

Das war der Moment, in dem Rebecca ihn zu lieben anfing.


„Es geht weiter. Bist du dafür bereit, Rebecca?“, fragte Sarkan weich.

„Ja, Herr.“

Er half ihr aufzustehen, und dann führte er sie durch einen Nebengang bis hin zu einer schmalen kalten Zelle, wo nur eine einzige Fackel in einer Wandhalterung steckte und müde vor sich hin brannte. An den Wänden gab es reichlich Eisenringe und Ketten, und er kettete sie mit dem Rücken zur Wand fest, und zwar so, dass ihre Arme langgezogen und die Beine weit gespreizt wurden.

Und sie war nach wie vor nackt, selbstverständlich.

Ihr gezeichnetes und daher empfindliches Gesäß war gegen kühlfeuchtes, raues Gestein gepresst; das sowie die unbarmherzige Fesselung entlockten ihr ein Stöhnen.

Sarkan strich ihr tröstend eine rötliche Locke aus der Stirn, trat dann einen Schritt zurück und betrachtete sein Werk. Ihr schöner schlanker Körper bildete ein perfektes X. Die Knospen ihrer Brüste waren immer noch steil aufgerichtet. Wundervoll.

Sie besitzt große innere Stärke und Haltung. Und ich? Bin ich – hart genug, um ihr das anzutun, was jetzt kommt?

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