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Männerjagt

Inhalt

  1. Cover
  2. Titel
  3. Impressum
  4. Erstes Kapitel
  5. Zweites Kapitel
  6. Drittes Kapitel
  7. Viertes Kapitel
  8. Fünftes Kapitel
  9. Sechstes Kapitel
  10. Siebtes Kapitel
  11. Achtes Kapitel
  12. Neuntes Kapitel
  13. Zehntes Kapitel
  14. Elftes Kapitel
  15. Epilog

Erstes Kapitel

Angie stand feucht vor Erregung im Bahnhof. Als sie den schwarzhaarigen Mann entdeckte, empfand sie dieses Prickeln, und ihre Nippel wurden hart. Er war groß und trug verblichene Jeans und Reitstiefel. »Ich will dich«, flüsterte sie, »und ich bekomme immer, was ich will.«

Ihr gefiel, dass der Fremde sein schwarzes Haar altmodisch trug.

Nach seiner Kleidung konnte er ein Cowboy von einer der nördlichen Viehverladestationen sein, aber australische Männer kleideten sich meistens lässig, und der erste Eindruck konnte trügerisch sein.

Der Bahnsteig war voller Leute, und Angie hätte eine große Auswahl an Männern gehabt, doch sie war nicht an irgendeinem interessiert. Sie hatte ihren Mann gefunden und schlenderte auf ihn zu. Ich will deinen Schwanz in mir spüren, dachte sie.

Der Fremde machte sie an, weil er selbstbewusst und stark wirkte. Sie begrüßte die Herausforderung, ihn zu ihrem Sklaven zu machen.

Angie folgte ihm in den Zug und verspürte wieder dieses Prickeln. Sie merkte, dass die Heftigkeit ihrer Erregung an den steifen Nippeln unter ihrer Bluse zu sehen war. Sie fühlte die Feuchtigkeit zwischen ihren Schenkeln, und ihr Puls beschleunigte sich. Bis zur Ankunft in Sydney würde es dunkel sein, aber wenn der Fremde auf ihr Spiel einging, würde ihre Lust dann gestillt sein.

Angie hatte drei Jahre lang das Catering-Geschäft erlernt und war dabei oft heiß auf Sex gewesen. In diesem Augenblick würde Mr Feast, ihr Lehrer, in den Nachmittagszug nach Sydney steigen. In den gleichen Zug, in den Angie umsteigen wollte.

Der Zug war veraltet, einer der letzten alten Bauart, der die Modernisierung überlebt hatte. Angie freute sich darüber, denn die separaten Abteile boten Privatsphäre. Angie schritt über den Gang, vorbei an den Abteilen. Sie sah viele Passagiere, aber ihr Fremder war nicht dabei.

Wo bist du geblieben?, dachte sie und schaute sich um. Dann bemerkte sie, dass sich die Verbindungstür zwischen den Waggons schloss, und sie vermutete, dass er dort, im letzten Wagen, einen freien Platz gefunden hatte.

Ihr Puls raste. Sie öffnete die Verbindungstür und sah gerade noch jemanden mit Jeans und Reitstiefeln in einer der Kabinen verschwinden. »Da habe ich dich«, murmelte sie und ging entschlossen zu dem Abteil.

Sie zog die Tür auf und entdeckte erfreut, dass sie in der Kabine allein sein würden. Schnell musterte sie den Türgriff und stellte zu ihrer Zufriedenheit fest, dass die Tür verriegelt werden konnte.

Der Fremde saß bereits am Fenster. Er hatte die Augen geschlossen und ahnte nicht, was auf ihn zukam. Angie legte ihre Reisetasche ab und nahm in heißer Erwartung bei der Tür Platz. Ihr Fremder regte sich, aber seine Augen blieben geschlossen.

Frustriert nahm sie eine liegen gelassene Zeitung und widmete sich den Stellenanzeigen. Es gab viele Job-Angebote, aber in fast allen hieß es: Erfahrung gewünscht.

Ihr Blick fiel auf eine der Anzeigen: Wanted Tabledancers, blonde Girls mit sexy Körper erwünscht. Spitzenverdienst. Das wäre was für mich, dachte Angie und kreiste die Anzeige ein. Sie wusste, dass es ihr Spaß machen würde, halb nackt zu tanzen. Aber nicht für eine Gruppe männlicher Zuschauer.

Ein Publikum aus einem einzigen Mann würde aufregender sein. Unter gewissen Umständen. Umständen, die den Ledergürtel um ihre Hüfte, das Korsett, die Netzstrümpfe und die Handschellen betrafen, die sie für spezielle Situationen in ihrer Reisetasche bereithielt. Es war Angies Prinzip, stets vorbereitet zu sein.

Der Zug ruckte an, rollte langsam aus dem Bahnhof und gewann an Fahrt. Ihre Reise hatte begonnen.

»Suchen Sie einen Job?«, fragte eine tiefe, raue Stimme.

Angie wandte sich dem Fremden im Abteil zu. Er hatte sich weit genug auf der Sitzbank zu ihr geschoben, um über ihre Schulter auf die Zeitung zu blicken.

Mit geschlossenen Augen hatte sein Gesicht friedlich und entspannt gewirkt. Sie wusste, wie sie das ändern konnte. Sie hatte erlebt, was Lust bei Männern bewirkte.

»Ich sehe mir nur an, was in Sydney zu bekommen ist«, erwiderte sie langsam.

Er starrte Angie an, und sie wusste, dass sie sein Interesse geweckt hatte. Es gab für Angie zwei Kategorien von Männern. Solche, die in dem Moment wegliefen, wenn Sex erwähnt wurde, und solche, die ihrem Verlangen ausgeliefert waren.

»Komischer Ort, um anzufangen«, sagte er und rutschte noch näher. Sie lächelte, denn jetzt wusste sie, dass er zur letzteren Kategorie zählte.

»Aber der interessanteste«, antwortete sie. Sie hielt seinem Blick stand, faltete die Zeitung und legte sie neben sich.

Der Zug nahm in schneller Fahrt eine Kurve. Angie genoss das Gefühl. Im Abteil war es spannungsgeladen.

An der Art, wie er sie mit den Blicken verschlang, wusste Angie, dass der Fremde seine Chancen bei ihr abschätzte. »Fahren Sie nach Sydney, um Urlaub zu machen?«, fragte er.

»Nein, ich reise zum Studium, plus ein wenig Teilzeitarbeit.« Sie strich eine blonde Haarsträhne hinter ihr Ohr und rutschte etwas nach vorne, sodass der Schlitz ihres Wickelrocks mehr von ihrem Bein sehen ließ.

Sein Blick glitt abwärts, und Angie unterdrückte ein Grinsen, denn sie wusste, dass sie ihn rumkriegen würde.

»Ein schönes Mädchen wie Sie wird keinerlei Schwierigkeiten haben, etwas zu bekommen.«

Angie beobachtete, wie sein Adamsapfel auf und ab rutschte, als er schluckte, und sie genoss die heiße Liebkosung seiner Blicke.

Sie warf einen Blick auf ihre Armbanduhr. Noch etwas über eine Stunde bis zur Ankunft in Sydney. Sie war scharf darauf, ihn gefangen zu nehmen und seinen muskulösen, harten Körper zu erkunden.

»Kennen Sie Sydney gut?«, fragte sie.

»Gut genug. Wenn das Landleben zu monoton wird, fahre ich in die Stadt, um mich ein bisschen zu entspannen, wenn Sie verstehen, was ich meine?«

Sie nickte; sie verstand ihn nur zu gut. Der Rhythmus der Zugfahrt schuf eine sanft wiegende Bewegung, und sie spürte die Vibration angenehm am Po.

Er sah gut und verwegen aus, Qualitäten, die sie erregend fand. Der Abdruck an seinem Ringfinger verriet, wo sein Trauring gewesen war. Er plante vermutlich ein leichtes Sexabenteuer und ahnte nicht, dass er im Zug mehr davon bekommen würde, als er jemals erwartet hatte.

»Welche Arbeit suchen Sie?«, fragte er.

»Ich habe mich noch nicht entschieden. Mal sehen, was ich machen kann, wenn ich dort bin«, sagte sie und spreizte die Beine ein wenig mehr - als Blickfang und Verheißung. Das Kribbeln in ihrem Unterleib nahm zu.

»Ich habe bemerkt, dass Sie die Tabledance-Anzeige markiert haben. Haben Sie so was schon mal gemacht?«

»Nein, aber es könnte mir Spaß machen«, antwortete sie und beobachtete ihn, ob er den Köder schlucken würde.

Seine gebräunte Haut war eine Spur roter geworden. »Wissen Sie, wenn Sie diesen kurzen Rock ein wenig höher ziehen und die Bluse ein bisschen weiter aufknöpfen, wären Sie eine geile Tänzerin.«

»Sie wollen, dass ich für Sie tanze?«, fragte sie.

Seine Züge nahmen einen verzückten Ausdruck an, als ob er sein Glück kaum fassen könne. Ihre Nippel versteiften sich in der Vorfreude, diesen sexy Fremden als ihren Lustsklaven zu haben. Sie stellte sich vor, wie er gefesselt und voll erregt darauf wartete, ihre Wünsche zu erfüllen.

Er warf einen Blick auf seine Armbanduhr. »Wir werden in ungefähr fünfzig Minuten in Sydney sein. Warum kommen Sie nicht mit mir? Ich habe ein Zimmer in einem der guten Pubs gebucht.«

»Ich habe andere Pläne«, sagte sie kühl.

Der Zug hielt in einem kleinen Bahnhof. Beim Bremsen gerieten für einen Augenblick ihre Schultern aneinander. Angie spürte die Wärme des Fremden und sah vor ihrem geistigen Auge, wie er ihre Nippel leckte. Sie blickte ihn mit großen Augen an, schickte unausgesprochene Signale der Verführung aus, damit er die Kontrolle über sich verlor. Sie war entschlossen, sich von ihm auf ihre Weise nehmen zu lassen, und die Gefahr, dabei entdeckt zu werden, machte sie schärfer denn je.

Angie merkte ihm die Enttäuschung über ihre Ablehnung an. Die Stille im Abteil hatte etwas Peinliches. Angie wartete. Ihr entging nicht, dass sich seine Jeans am Reißverschluss wölbte. Sie drehte eine blonde Haarsträhne um ihren Zeigefinger. Verdammt, dachte sie, komm endlich zur Sache!

Der Zug fuhr weiter. Das rhythmische Wiegen schickte ein heißes Kribbeln durch ihren Körper, und sie befürchtete, der Sitz könne von ihren Säften feucht werden.

»Ich möchte Sie gern tanzen sehen«, sagte er plötzlich. Sein Blick glitt von ihrem Gesicht zu ihren Brüsten und blieb dort. »Sie haben einen geilen Körper. Schade, dass wir in diesem Zug sind.«

»Oh, das finde ich nicht schade.« Sie saßen so nahe beieinander, dass sie nur die Hand ausstrecken musste, um über die Wölbung seiner Jeans zu streicheln. Doch sie konnte sich noch nicht erlauben, ihrer Begierde nachzugeben. Noch nicht.

»Sie meinen, Sie wollen hier - tanzen?« Seine Frage klang überrascht.

»Warum nicht?«, fragte sie und wollte sehen, ob seine Lust über den gesunden Menschenverstand siegte.

»Weil jemand hereinkommen könnte. Ich will nicht im Knast landen, weil ich …«

»Schade«, unterbrach sie mit einem Schulterzucken, »ich habe einen Kassettenrecorder in meiner Reisetasche.«

»Was ist los? Sind Sie eine Professionelle?« Seine Augen verengten sich misstrauisch.

»Natürlich nicht.« Angie strich sich die Haare zurück und neigte sich vor. »Ich und Professionelle!« Sie lachte. »Ich glaube, Sie sind ein Mann, der an etwas anderem Spaß hat.« Sie beobachtete, wie eine Schweißperle in seine Braue sickerte.

»Sie in dem kurzen Rock tanzen zu sehen wäre geil«, sagte er, und es klang schwärmerisch.

Angie streckte die langen Beine aus und verschränkte die Arme, täuschte Langeweile vor. Seine Miene verriet seine Erregung. Jetzt war es nur noch eine Frage der Zeit.

»Ohne den Rock zu tanzen wäre natürlich noch geiler«, fügte er hinzu, lächelnd und anzüglich.

Ich habe dich!, dachte Angie. Bald ist dein Schwanz in mir.

Er erhob sich und ging zu den alten Schiebetüren. Er schloss sie und rüttelte an den Griffen. »Wissen Sie was? Ich glaub, ich kann die Griffe zusammenbinden und das Rollo runterziehen. Dann würde uns niemand sehen.«

Sie zuckte die Schultern. »Wenn Sie wollen.«

Er zog hastig seinen Hosengürtel aus den Schlaufen, um damit die Griffe festzubinden. »Wir halten nicht mehr bis Sydney. Werden Sie für mich tanzen?«

»Das hängt davon ab, wie gut Sie sich benehmen.« Sie starrte ihn an und wusste, dass sie das Spiel um die Macht fast gewonnen hatte. Er hatte die Tür gesichert. Jetzt brauchte sie nur noch ihn zu sichern.

»Nur ein kleiner Tanz. Ich werde hier ruhig sitzen und die Hände bei mir behalten.«

»Ich werde für Sie nur unter einer Bedingung tanzen.«

»Und welche ist das?«

»Dass Sie genau das tun, was ich Ihnen sage. Rühren Sie sich nicht, bevor ich es erlaube.«

»Ich werde die Hände auf dem Schoß halten.« Er setzte sich bequemer hin, neigte sich vor und presste erwartungsvoll die Handflächen gegeneinander.

»Das ist nicht gut genug. Sehen Sie diese Stangen bei der Gepäckablage? Ich möchte Sie daran fesseln.«

»Bei so was habe ich noch nie mitgemacht«, sagte er, aber seine Augen glänzten, und Angie wusste, dass er fasziniert war.

»Und Sie werden es auch nie erleben, wenn Sie nicht genau das tun, was ich sage.«

Der Fremde schwieg einen Moment und bewegte sich ein wenig in seinen engen Jeans. Angie knöpfte langsam ihre Bluse auf, sodass ihr Brustansatz und der Spitzenbesatz des Korsetts zu sehen waren.

»Du spielst gern den Boss, wie?« Sein Blick klebte förmlich an ihren Brüsten.

»Haben wir eine Vereinbarung?«, fragte sie herausfordernd. Die Anspannung war ein Kitzel für sie, denn sie wusste, dass ihre erregendsten erotischen Fantasien - einen gut aussehenden, starken Mann, gefesselt, ihr ausgeliefert zu sehen - gleich wahr werden würden. Im Gegensatz zu anderen Frauen gab es keinen langweiligen Sex für Angie, denn sie lebte ihre Fantasien aus.

Als er zustimmend nickte und ihr die Hände hinhielt, um sich fesseln zu lassen, grenzte ihre Erregung fast an einen Orgasmus. Sie wusste, dass er alle Vernunft verloren hatte, und sie wollte seinen harten Schwanz in sich spüren.

»Dies sollte gut sein, denn sonst werde ich der Boss sein, und ich glaube, dann müsste ich dir deinen süßen Pfirsicharsch versohlen.«

»Bleib ruhig. Dies wird dir gefallen.«

Sie nahm den Kassettenrecorder aus ihrer Reisetasche und schaltete ihn ein. Die Musik ertönte in stetig stampfendem Rhythmus. Angie streifte den Rock bis zu ihrem Strumpfhalter hinab und löste die Strapse. Dann näherte sie sich dem fremden Mann, hüftschwingend im Takt zu dem Beat, darauf vorbereitet, ihn zu fesseln.

Plötzlich neigte er sich vor und griff unter ihren Rock.

»Hm, kein Höschen und feuchte Pussy«, sagte er.

»Lass das«, sagte sie und schob ihn fort, aber er neigte sich wieder vor, und seine Finger tasteten über ihr Piercing.

»Mann. Du fühlst dich gut an«, stöhnte er. Für einen Moment fragte sich Angie, wie die Dinge sich entwickeln würden. Es gab jetzt kein Zurück mehr, und sie hoffte, dass er sich von ihr fesseln lassen würde. Seine Hände erkundeten bereits die Feuchtigkeit zwischen ihren Beinen, und Angie gab fast der Lust nach, seine Berührung zu genießen. Sie presste die Hände gegen seine Schultern und schob ihn fort.

»Dies wird dir mehr Spaß machen, wenn du dich von mir fesseln lässt. Dadurch kannst du es länger genießen.«

Sie registrierte, dass seine Züge an die eines Jägers erinnerten, bevor seine Begierde ihn zwang, sich ihren Wünschen zu fügen. Er lehnte sich zurück, leckte ihre Feuchtigkeit von seinen Fingern und streckte Angie dann die Arme hin, um sich fesseln zu lassen.

»Ich glaube, ich habe mich in dir geirrt«, sagte er.

»Oh, wie meinst du das?«

»Du hast so was schon gemacht. Sieh dir nur dein Piercing an. Du bist gewiss keine Unschuld vom Land.«

»Halt die Arme hoch.«

Angie kletterte auf die Sitzbank, die Beine gespreizt über seinem Gesicht, und fesselte seine Hände an die Stange der Gepäckablage. Sie strich über seine breiten Schultern und spürte, wie sich seine Muskeln unter der Berührung spannten. Er stöhnte auf, atmete tief ein und presste sein Gesicht auf ihren Rock.

Sie stieg von der Sitzbank, zog sein Hemd aus der Jeans und knöpfte es auf, um seinen gebräunten, muskulösen Oberkörper zu sehen.

Ihr Blick glitt von seinem markanten Gesicht über seinen breiten V-förmigen Torso. Das Verlangen zwischen ihren Beinen wurde fast übermächtig. »Du willst mich geil tanzen sehen?«, fragte sie mit belegter Stimme.

»Ja. Schwenk deine Pussy über meinem Gesicht.«

Sie lächelte, tauchte einen Finger in sich und fuhr dann mit der Fingerspitze über seine Lippen. »Ich bin feucht für dich. Sei gut, und du wirst bald mehr von mir schmecken.«

Er atmete schwer, fuhr sich mit der Zunge über die Lippen, um ihren Saft zu kosten, und stöhnte wohlig auf.

Angie kniff die Augen zu Schlitzen zusammen. »Ich mag es, wenn du mich schmecken willst. Ich werde mich ausziehen und mich von deiner Zunge stoßen lassen.«

»Komm schon, du geiles Stück«, drängte er. »Geil mich nicht noch mehr auf. Entweder lass mich lecken, oder setz dich auf meinen Schwanz.«

Sie sah ihn an. Er war ungemein sexy, und sie genoss es, ihn noch zappeln zu lassen. »Ich bestimme, wie es abgeht. Du darfst mich erst ficken, wenn ich so weit bin.«

Die Hüften zum Stampfen der Musik schwenkend, setzte sie sich breitbeinig über ihn und öffnete langsam die restlichen Knöpfe ihrer Bluse, ließ sie von ihren Schultern gleiten und enthüllte das cremefarbene Korsett.

Er neigte sich vor, um an den rosigen Nippeln zu saugen, die daraus hervorragten.

Sie wich zurück, entzog sich ihm lachend, bevor sie über seine Brust strich und mit erfahrener Hand seine Brustwarzen streichelte, bis sie hart und angespannt waren. Sie nahm eine Brustwarze in den Mund, dann die andere, saugte und knabberte daran, tat all die Dinge, die er gern bei ihr tun würde, aber erst konnte, wenn sie es zuließ.

Sie spürte seine Erektion unter dem Denim, rieb langsam über den Jeansstoff an seinem harten Schwanz entlang. Prickelnde Erregung erfasste sie, als sie voller Vorfreude erkannte, dass er sie nicht enttäuschen würde.

»Der ist ja riesig. Ich möchte ihn anfassen«, sagte sie, und ihre Stimme klang heiser vor Erregung.

Sie schob die Finger in den Hosenbund, genoss das Gefühl, seine glatte Haut zu spüren. Ihre Hand tastete über seinen Waschbrettbauch hinab.

»Hol ihn raus, Baby«, verlangte er aufstöhnend.

»Wenn ich bereit bin«, sagte sie.

Ihre Blicke trafen sich. Sie sah, wie ein Schweißtropfen über seine Stirn lief, und neigte sich zu ihm, um ihn wegzulecken. »Du schmeckst köstlich. Ich möchte jeden Zentimeter von dir kosten.« Angie war entschlossen, jede Sekunde zu genießen. Das war das Wundervolle bei einer Bondage. Wenn die Frau einem Mann die Oberhand hieß, war alles viel schneller vorüber.

»Fick mich«, bettelte er. »Lass mich meinen Schwanz in dich schieben.«

Es gab keinen weiteren Halt mehr bis Sydney, und der Zug fuhr mit Höchstgeschwindigkeit.

Angie bewegte sich im Rhythmus der Musik und legte das Korsett ab. Sie lächelte, als der fremde Mann vorwärtsschnellte, weil er versuchte, ihre Nippel in den Mund zu bekommen. Seine Armmuskeln traten hervor, und die Handschellen scheuerten an seinen Handgelenken.

»Du hast dich wieder bewegt«, tadelte sie und wich aus seiner Reichweite. »Jedes Mal, wenn du mir nicht gehorchst, wirst du ein bisschen länger warten müssen.«

»Komm schon, Baby«, sagte er flehend. »Zieh mir endlich die Jeans aus. Ich kann nicht länger warten.«

Sie streichelte ihm über die Wange. Seine Haut war heiß und verschwitzt, und sie sah das Verlangen in seinen Augen. Sie wollte seinen Schwanz und seine Härte spüren.

Sie zog seinen Reißverschluss auf, um sich seinem Glied zu widmen, das ihr steif und zum Bersten angespannt entgegensprang. Sie fuhr leicht an dem Stab entlang und stellte zufrieden fest, dass sie ihn nicht ganz mit Zeigefinger und Daumen umschließen konnte.

Aufreizend lehnte sie sich zurück und zog ihren Rock bis knapp über ihre Schamhaare. »Ist das kurz genug für dich?«, fragte sie und bemerkte mit Vergnügen sein Starren. Sie richtete sich auf und hielt sich an der Stange der Gepäckablage fest, sodass er unter ihren Rock spähen konnte.

Der Zug ruckte plötzlich, und sie verlor den Halt. Ihre Pussy presste sich auf seinen offenen Mund, und das Piercing vibrierte an seinen Zähnen. Die Hitze von seinen Lippen schickte einen heißen Schauer durch ihren Körper, fast wie einen Elektroschock. »Oh, das war gut«, seufzte sie.

Es wäre leicht, sich auf ihn zu setzen und seinen erigierten Penis in sich aufzunehmen, doch sie war nahe an einem Orgasmus und wollte es noch auskosten, bis es ihr kam.

Ihr Fremder stöhnte auf, als sie sich zurückzog. Seine Lippen glänzten von ihren Säften. »Du bist geil, wirklich geil, aber hör jetzt nicht auf.« Sein Blick war gebannt auf ihre Pussy gerichtet.

»Heb die Hüften an«, befahl sie.

»Wird auch Zeit«, entfuhr es ihm. Sie lächelte und zog ihm die Jeans bis zu den Knöcheln herab. Dann kniete sie sich breitbeinig hin, sorgfältig darauf bedacht, seinen Penis nicht zu berühren.

»Saug an meinen Nippeln«, befahl sie und schloss die Augen in der Vorfreude, seine heiße Zunge an den steifen Brustspitzen zu spüren.

Instinktiv positionierte sie sich genau über seinem Penis, und er bäumte sich zu ihr auf. »Komm schon, du geiles Weib, ich kann nicht mehr warten. Mein Schwanz muss rein!«

Sie behielt ihre Position über ihm, ließ es nicht zu einem Kontakt kommen. »Du darfst erst, wenn ich es dir sage«, befahl sie und genoss ihre Kontrolle über diesen starken, sexy Typen.

»Du willst es genau so sehr wie ich«, grollte er.

Im Rhythmus des Beat rieb sie ihre feuchten Schamlippen leicht über die Eichel seines Penis. Aufstöhnend vor Erwartung ruckte er aufwärts.

»Du hörst mir nicht zu.« Sie lachte boshaft. »Du musst perfekt ruhig bleiben.«

»Geduld. Dann wirst du es noch mehr genießen.« Angie knöpfte den Rock auf, um den Blick auf ihre Pussy ganz freizugeben.

Er starrte auf das gestutzte Haar, das goldene Piercing und die rosigen Schamlippen. Seine muskulösen Arme spannten sich an, als er sich in den Fesseln aufbäumte,

»Du bist schön«, stöhnte er, und seine Stimme klang heiser vor Verlangen.

Plötzlich rüttelte jemand an der Abteiltür. »Hey, aufmachen«, rief eine Männerstimme.

»Saug wieder an meinen Nippeln«, befahl Angie und ignorierte die Störung.

»Bist du verrückt? Da will jemand rein. Schließ die Handschellen auf«, flehte ihr Fremder.

Angie drehte den Ton ihres Kassettenrecorders lauter, und der stampfende Klang des Beat erfüllte das Abteil.

»Tu, was ich dir gesagt habe. Saug mich.«

Jemand rüttelte wieder heftig an der Tür. »Hey, lassen Sie mich rein«, rief der Störenfried.

Angies Erregung steigerte sich. Die Gefahr der Entdeckung war ein unglaublicher Kitzel für sie.

Schließlich hörte das ungeduldige Rütteln an der Tür auf. Anscheinend hatte der unerwünschte Störenfried frustriert aufgegeben.

»Binde mich los. Ich werde alles tun, was du willst«, flehte ihr Fremder. »Jemand wird die Tür noch aufbrechen.«

Sie nickte, genoss den Moment. »Ja, sie könnten den Schaffner holen oder sich sonst was einfallen lassen.« Sie lächelte. »Das macht es ja so gut«, fügte sie kehlig hinzu.

Sie ignorierte sein Flehen, presste ihre rechte Brust an seinen Mund und genoss das Gefühl, seine Zunge zu spüren, während sie mit seiner Schwanzspitze durch ihre schlüpfrige Spalte strich. Seine Erektion glitt leicht zwischen ihre Schamlippen, bis seine Eichel auf die Hitze ihrer Klit glitt. Langsam und mit Erfahrung führte sie ihn in sich ein. Bei diesem erregenden Moment stockte ihr der Atem.

Aber sie wollte nicht, dass er schon explodierte. Diese Gelegenheit war zu köstlich. Sie wollte ihren Gefangenen genießen. Von dem Moment an, in dem er ihre Hand um seinen Schwanz gespürt hatte, waren seine Proteste verstummt.

Ihre Blicke trafen sich. Ein Puls zuckte an seiner Schläfe. »Hör auf, mit mir zu spielen«, stöhnte er, aber er war nicht in der Position, um Forderungen zu stellen.

»Ich sagte, ich werde tanzen.« Angie lachte leise. »Wenn du dich gut benimmst, könnte ich mehr tun als tanzen.«

Sie lauschte dem Stampfen der Musik, zog sich etwas zurück und ließ ihren Körper vor seinem Gesicht kreisen.

Er bäumte sich auf, versuchte sie trotz der Handschellen zu greifen. »Mach mich fertig, Baby, ich kann es nicht länger ertragen. Setz dich auf mich. Ich werde alles für dich tun.« Seine Stimme klang rau und ungeduldig.

»Oh, ich werde dir einen runterholen, aber zuerst solltest du mich glücklich machen.«

»Dich glücklich machen?« Er sah sie fragend an. »Was willst du?«

»Rede nicht, sondern tu, was ich sage.« Sie zog ihre Schamlippen auseinander. Ihre Klitoris, gerötet und geschwollen, gierte nach seiner Zunge.

Sie beobachtete, wie sich Schweiß an seinen Schläfen sammelte. Er war so heiß auf sie, dass er fast schmolz.

Er leckte und saugte an den empfindsamen Falten, bevor er ihre Perle fand. Angie hatte das Gefühl, ein Vulkan bereite sich in ihr auf den Ausbruch vor, als sie die Lippen des Fremden spürte. Er hatte einen festen, sinnlichen Mund. Wie geschaffen zum Pussylecken. Zuerst knabberte er an ihrer Knospe, dann saugte er sie zwischen die Lippen. Sie schob sich näher an ihn, und seine lange Zunge stieß in sie wie ein köstlicher Schwanz.

»Ja, ja«, stöhnte sie, als er wild in ihrer Spalt auf und ab leckte und sich auf das Piercing oberhalb ihrer Klit konzentrierte. Sie klammerte sich an die Stange der Gepäckanlage und trieb dem Höhepunkt entgegen. Dann kam es ihr, so stark wie selten, und ihre Lustschreie mischten sich mit dem Stampfen des Beats.

Ihr Körper war noch entflammt nach der Explosion, und sie blickte zufrieden auf den Mann hinab. »Von dem Moment an, in dem ich dich sah, wusste ich, dass du es mir gut besorgen kannst«, sagte sie. »Aber jetzt brauche ich deinen dicken und langen Schwanz.«

Das Stampfen der Musik und der Rhythmus der Fahrgeräusche vibrierten in ihr. Plötzlich versank das Abteil in Dunkelheit, als der Zug in einen Tunnel einfuhr. »Setz dich auf mich, Baby«, drängte er in der Dunkelheit.

Sie kletterte auf zittrigen Beinen über seine breite Brust und ließ sich langsam auf seinen Schoß sinken. Am Ende des Tunnels hatte sie ihn in sich aufgenommen. Sie spürte, dass er sie ganz ausfüllte.

»Ich dachte schon, dass es nie zu diesem Fick kommt«, murmelte er.

Angie stöhnte auf und stützte die Hände auf seine Brust.

»Binde mich los, Baby, damit ich dich dabei berühren kann«, bettelte er.

Sie schüttelte den Kopf, genoss das Gefühl, dass alles so lief, wie sie es geplant hatte. Sie wollte, dass er sie bis zum Letzten ausfüllte. Sie hatte genau den Richtigen ausgewählt.

Er stieß sie heftig, der eigenen Befriedigung nahe, doch Angie wollte, dass er es ihr noch ein wenig länger besorgte. »Beweg dich nicht«, befahl sie, entschlossen, ihn bis zum Ende zu kontrollieren.

»Du dominantes Weib«, stöhnte er. »Dir ist es wohl nie genug, und mich quälst du.«

»Tu, was ich dir sage«, befahl sie, neigte sich vor und nahm sein Gesicht in beide Hände. Sie küsste ihn tief, während sie auf ihn hinabstieß, und ihren eigenen Geschmack aus seinem Mund zu kosten war ein ganz besonderer Reiz für sie. Ihr Auf und Ab auf ihm wurde noch schneller, und sie schrie ihre Lust heraus.

Ihre Schreie mischten sich mit einem abermaligen Hämmern an die Abteiltür. »Öffnen Sie die Tür!«, verlangte eine raue Männerstimme.

Ihr Fremder stöhnte auf, als er in sie stieß, immer ekstatischer. Angie spürte, dass es ihm gleich kommen würde. Sie passte sich seinem Tempo an, senkte sich immer schneller auf ihn hinab und genoss jede Sekunde seines pumpenden Stabs. Trotz der drohenden Gefahr der Entdeckung waren sie beide in ihrer Ekstase nicht mehr zu bremsen.

Die Stimme vor dem Abteil wurde lauter, aber ihr Fremder machte weiter, bis er kam.

Befriedigt starrten sie einander in die Augen, und ihr heißer Atem mischte sich, als sich die Fahrt des Zuges verlangsamte.

»Wie heißt du?«, fragte er. »Ich will dich wiedersehen.«

Er war gut, dachte Angie. Nein, er war besser als gut, aber alles Gute muss mal zu Ende sein, und jetzt, nachdem ich vom Himmel wieder auf die Erde zurückgefallen bin, muss ich gehen. »Das brauchst du nicht zu wissen.«

Von Neuem hämmerte eine Faust gegen die Abteiltür.

Die Augen des Fremden weiteten sich alarmiert, als er auf die Tür blickte, an der gerüttelt wurde. »Beeil dich. Schließ die Handschellen auf, bevor jemand die Tür aufbricht.« Er versuchte, sie mit den gefesselten Händen anzufassen, doch die Handschellen ließen das nicht zu.

»Ich habe dir gesagt, du sollst dich nicht bewegen«, sagte Angie.

»Genug von deinem sadistischen Spiel, du gemeines Weib«, grollte er.

Angie wich vorsichtig aus seiner Reichweite. Sie kletterte von ihm. Sie knöpfte ihre Bluse zu und streifte ihren Wickelrock herunter.

»Hey, was machst du da? Du musst mir die Handschellen abnehmen!«

»Warum? Du siehst so großartig aus«, antwortete sie.

Der Unbekannte versuchte wütend, sich zu befreien. Bei seiner heftigen Anstrengung rutschte ihm die Geldbörse aus der Jeans. Ein Trauring fiel aus der Börse und rollte unter die Sitzbank. Angie hob den Ring auf und legte ihn neben ihn. »Den solltest du nicht verlieren«, sagte sie mit einem Lächeln.

Das Hämmern und Rütteln an der Tür setzte wieder ein.

»Hören Sie mit dem Krach auf. Ich mache die Tür auf«, rief Angie.

Sie schaltete den Kassettenrecorder aus, nahm ihre Reisetasche und löste den Gürtel von den Türgriffen. Perfektes Timing, dachte Angie, denn in diesem Augenblick fuhr der Zug langsam in Sydneys Central Station.

»Du kannst mich nicht so hier zurücklassen«, sagte der Fremde flehend und versuchte verzweifelt, sich zu befreien. »Ich will nicht, dass man mich so vorfindet. Mach mich los!« Er sah sie wütend an. »Warte nur, bis ich dich packen kann, dann mache ich dich fertig.«

Sie blickte ihn an und lächelte boshaft. »Das hast du ja schon.«

Sein Gesicht war dunkel vor Zorn, und er wirkte wie ein gefährlich potenter, zurzeit aber hilfloser Pirat, und sie hatte nicht vor, ihn von den Handschellen zu befreien.

»Du hast Regel Nummer eins vergessen. Wenn du ein Tabledance-Girl anrührst, steht es einfach auf und geht davon.« Angie schob die Abteiltür auf und lächelte süß, als sie den geschockten Ausdruck auf dem Gesicht des Zugschaffners sah.

»Miststück!«, brüllte der Fremde.

»Das stimmt«, rief sie zurück. »Ich bin ein Männer jagendes Miststück, das immer bekommt, was es will.« Angie lachte und sprang von dem haltenden Zug ab. Es war an der Zeit, ihr neues Leben im Gastronomiegewerbe in Sydney anzufangen.

Zweites Kapitel

»Weshalb halten Sie sich geeignet für eine Stelle im Hotel Desire?«, donnerte James Steele, der Leiter der Hotelfachschule, bei der Angie in den letzten Monaten gelernt hatte. Er lehnte sich auf seinem Schreibtischsessel zurück und verschränkte die Arme hinter dem Kopf. Seine dunklen Augen waren zusammengekniffen, und Angie wusste, dass er sie sexuell taxierte.

Obwohl er sich konservativ kleidete, spürte Angie eine dunkle Seite bei ihrem Lehrer. Der gesunde Menschenverstand warnte sie davor, sich an ihn heranzumachen, doch sie konnte nie einer Herausforderung widerstehen. Eine innere Stimme sagte ihr, dass sich hinter seiner gelassenen Selbstsicherheit eine wildere Natur verbarg.

»Ich glaube, ich kann mit jedem Problem zurechtkommen, das sich mir stellt«, sagte sie und sah ihm in die Augen.

»Wirklich? Mit jedem?«, fragte er. »Ich schicke nur besonders gute Schülerinnen zur Arbeit ins Hotel Desire. Schülerinnen, die mit den ausgefallenen Wünschen einiger sehr wohlhabender Gäste und ungewöhnlicher Kunden zurechtkommen.«

Angie beobachtete, wie James Steele mit manikürten Fingern sein Jackett aufknöpfte. An seiner linken Hand trug er einen sonderbaren Goldring mit schwarzem Stein, der glänzte, wenn er das Licht fing.

Er bemerkte, dass ihr keine seiner Bewegungen entging, und zeigte seine blendend weißen Zähne bei einem Lächeln, das mehr ein Grinsen war und seine Augen nicht erreichte.

Angie verspürte das altvertraute Prickeln, als sie die unausgesprochene Herausforderung spürte. Steele war sonderbar abstoßend, doch zugleich attraktiv, und Angie empfand den Widerspruch ihrer Gefühle verwirrend. Er sah mit den kurz geschnittenen Haaren, den dunklen Augen, deren Blick sexuelle Geheimnisse verriet, der Patriziernase und dem sinnlichen Mund gut aus. Trotzdem konnte sie ihn nicht leiden. Nach einem Monat mit dem Besuch seiner Vorlesungen und anschließendem Praktikum in einem der Hotels der Schule wusste Angie, dass James Steele ein strenger Zuchtmeister war.

Seine Miene war angespannt, und obwohl sein Blick durch den dünnen Stoff ihres Sommerkleids zu dringen schien, wusste sie, dass es schwierig sein würde, ihn zu manipulieren. Sie war es gewohnt, von Männern abgeschätzt zu werden, doch bei diesem Mann war es anders. Da war eine Arroganz bei ihm, kombiniert mit reiner Männlichkeit. Das Interesse der Jägerin war in ihr geweckt, doch während sie ihn als nächste Eroberung haben wollte, spürte sie, dass er gefährlich war.

Angie war größer und kräftiger als die meisten Frauen. Die langen Beine, die langen blonden Locken, großen blauen Augen und sinnlichen Lippen erregten Aufmerksamkeit bei den Männern. Doch diesmal war die Verführung nicht so einfach, denn James Steele war ihr Boss, und sie wollte die Stelle im Hotel Desire haben.

Sie hatte schon immer davon geträumt, ein eigenes Hotel zu betreiben, aber nicht nur irgendeine kleine Herberge. Es sollte ein ganz besonderes Haus sein - wie das Hotel Desire, und der einzige Weg herauszufinden, wie es zu seinem internationalen Fünf-Sterne-Status und der prominenten Gästeliste gelangt war, bestand darin, dort zu arbeiten. James Steele hatte die Macht, ihr dort eine Stelle als Praktikantin zu beschaffen, und so musste sie das nutzen und auf sein Spiel eingehen - was auch immer das war.

»Das Hotel Desire nimmt nur die Besten.« Er hob die Augenbrauen. »Wie kommen Sie auf den Gedanken, dass Sie das Zeug haben, die Arbeit dort zu bewältigen?«, fragte er mit grimmiger Miene.

»Ich habe meine Catering-Ausbildung mit sehr gut absolviert und das Stipendium bekommen …«

»Ich denke, wir beide wissen, dass ich nicht von Schulnoten spreche«, unterbrach er scharf. »Die Personen, die für das Hotel Desire arbeiten, sind keine Akademikerinnen. Haben Sie jemals für reiche Gäste gearbeitet?«

Angie schüttelte den Kopf.

»Die Wohlhabenden können sich alles kaufen, was sie wollen. Alles! Verstehen Sie, was ich meine?«

Er schaute ihr in die Augen, und da war wieder dieser geheimnisvolle Blick, bei dem ihr heiß und kalt zugleich wurde.

Angie fröstelte. Obwohl es ein heißer Sommertag war, schien sich die Sonne hinter eine finstere Wolke zurückgezogen zu haben.

»Nein, ich bezweifle, dass Sie verstehen. Ich glaube, Sie haben keine Ahnung, was im Hotel Desire vorgeht oder was von dem Personal erwartet wird, das dort arbeitet.«

»Ich weiß, was ich gelesen habe«, sagte sie, ärgerlich, weil er sie so abkanzelte.

»Ah, die Boulevardpresse. Prominente aus der ganzen Welt freuen sich darauf, im Hotel Desire ein Zimmer zu bekommen, weil wir völlige Privatsphäre garantieren. Meinen Sie, wir wären so dumm, die Paparazzi reinzulassen? Die Sensationsblätter vermuten nur, was im Hotel Desire los ist.«

Angie hatte das Gefühl, dass sich ihr Traum vor ihren Augen auflöste. »Ich bin nicht so naiv, wie Sie denken«, sagte sie, entschlossen, sich nicht unterkriegen zu lassen.

»Dies ist eine besondere Stelle. Ich suche eine anspruchsvolle Studentin. Jemand, der die feinsten Genüsse liebt und die Bedürfnisse der wohlhabenden Feinschmecker kennt. Jemand, der gehorsam und nicht so leicht zu schocken ist.« James erhob sich und ging zu ihr. Er blieb so nahe bei ihr stehen, dass sie seinen Atem im Gesicht spüren konnte.

»Sie sind von Natur aus ungehorsam. Das haben Sie bei Ihrer letzten Stelle bewiesen. Ich habe soeben den Bericht des Hotelmanagers über Sie gelesen und muss Ihnen einen Verweis erteilen.«

Er umfasste ihr Kinn, und Angie widerstand dem Wunsch, ihn von sich zu stoßen. Ein sonderbares Gefühl hatte sie erfasst, und sie fragte sich, was er mit ›Verweis erteilen‹ meinte.

Sie hatte nicht vor, sich unterwürfig zu geben, doch sie steckte in der Klemme. Nach allem, was sie gelesen und gehört hatte, würde ihr keine andere Stelle gefallen außer der im Hotel Desire.

»Es ist Ihnen wohl klar, dass Sie in dieser Branche von unten anfangen müssen.« Seine Hand glitt langsam von ihrem Kinn hinab, fuhr leicht über ihren Hals und legte sich auf ihre Schulter. »Wo auch immer ich Sie als Nächstes einsetzen will, ist es als Dienstmädchen. Das Bedienen der Gäste. Sich ihren Wünschen fügen.«

»Ich weiß, wie ich Anweisungen befolgen muss, wenn es sein muss«, sagte sie.

»Hm, das erstaunt mich.« Seine Finger glitten leicht wie ein Streicheln über ihre Schulter. Der tiefe Klang seiner Stimme ließ sie an dunkle Schokolade denken.

Angie genoss das Gefühl, seine Hand auf ihrer Schulter zu spüren, und als Reaktion darauf und auf seine Nähe wurden ihre Nippel hart. Langsam, verführerisch, wanderte seine Hand zu ihrer Brust hinab.

»Vielleicht«, sagte er und unterbrach seine Berührung, »vielleicht könnten Sie zum Servieren ausgebildet werden, aber Sie werden mir das beweisen müssen.«

Sie schaute ihm nach, als er zum Fenster ging, davor stehen blieb und das Licht blockierte, sodass seine Züge, die sie im Profil sah, härter und dunkler wurden. Sie blinzelte. Er ging vom Fenster hinter seinen Schreibtisch, und von Neuem flutete Licht in das Büro.

»Heben Sie Ihr Kleid an.«

Die Anweisung, die wie ein Befehl klang, hatte die Wirkung auf Angie, die beabsichtigt war. Schock, gefolgt von starkem Verlangen, schmolz ihren Widerstand.

James Steele strahlte Autorität aus, und die Spannung in seinem Büro schien plötzlich wie elektrisch geladen.

»Personal vom Meriana Hotel hat sich beschwert, dass Sie keine Anweisungen befolgen«, sagte er. »Vielleicht erklären Sie Ihr Fehlverhalten, bevor ich Sie bestrafe.«

Angie wusste, dass die Beschwerde von der Managerin des Hotels gekommen sein musste, in dem sie zuletzt gearbeitet hatte. Sie hatte die herrische Schachtel nicht leiden können, und es war mehrmals zu Verspätungen und Unstimmigkeiten gekommen. Die Managerin hatte bei ihrer »Beschwerde« gewiss übertrieben.

»Dass ich mich beim Zimmerservice mal verspätet habe, kann man kaum als Fehlverhalten bezeichnen.«

»Das war nicht die Natur der Beschwerde«, sagte James. »Dass Sie Ihren Hotelschlüssel zum Zugang der Dusche eines Hotelgastes benutzt haben, war ein Verstoß gegen die Vorschriften des Hotels.«

»Badezimmer zu säubern gehörte zu meinen dienstlichen Pflichten«, entgegnete sie.

»Nicht wenn der Gast im Zimmer ist. Wenn Sie unsere Schule repräsentieren, müssen Sie tun, was Ihnen gesagt wird, wenn Sie die Prüfung bestehen wollen.«

»Sonst? Wollen Sie mir den nackten Hintern versohlen wie einem bösen Mädchen?« Sie konnte sich den Spott nicht verkneifen. »Soll ich deshalb meinen Rock anheben? Oder wissen Sie schon, wie eine Frau aussieht?«

»Es dauert lange, bis Sie Befehle befolgen. Ich mag es nicht, warten zu müssen.«

Die Autorität in seiner Stimme war für sie ungemein aufregend. Der Mann hatte die Kraft eines Footballspielers, doch das Gesicht eines Adonis, und diese Kombination machte sie scharf.

Langsam und lasziv zog sie den Reißverschluss des Rocks auf, bis er auf den Boden fiel und sie in ihrem Tanga vor James stand.

»Sie sollen den Rock anheben, nicht auf den Boden schmeißen«, sagte er kühl mit seiner tiefen Stimme.

Es war anscheinend keine gute Idee, ihn herauszufordern, und Angie wusste, dass sie ihre berufliche Karriere riskierte, aber ihr Verlangen für James wuchs mit jeder Sekunde, die sie in seinem Büro war. Sie würde mehr tun, als nur den Rock anzuheben und dann zu sehen, wie es weiterging. »Ich war noch nie gut darin, Befehle anzunehmen. Vielleicht können Sie mich das jetzt lehren.« Kühn knöpfte sie ihre Bluse auf und enthüllte ihre prallen, gebräunten Brüste, deren Nippel zum Bersten gespannt waren.

Sie sah, wie seine blasse Haut tief errötete.

»Neigen Sie sich über den Schreibtisch.«

Ein Schauer der Aufregung und Vorfreude schickte wieder dieses Prickeln durch ihren fast nackten Körper. Sie schüttelte die Bluse ab und stand dann nur im Stringtanga vor James. Ihr fiel auf, dass sich die Röte auf seinem Gesicht bis zum Hals ausbreitete. Er wollte, dass sie unterwürfig war, Nun, sie würde ihm mehr geben, als er erwartet hatte.

»Mach's mir«, sagte Angie herausfordernd. Spannungsgeladene Stille erfüllte das Büro.

Er trat auf sie zu, sodass sie seinen heißen Atem im Gesicht spüren konnte. »Du willst mich auch, nicht wahr?«

»Ja.«

Er strich leicht über ihr Kinn, den Hals hinab und dann über ihre Brüste. Als er an einem der Nippel verweilte, hätte sie vor Lust aufschreien können. Seine Berührung war köstlich. Plötzlich riss er sie an sich und presste seinen Körper gegen sie. Eine seiner Hände umfasste ihre Taille, und mit der anderen Hand hielt er ihr Handgelenk fest, zwang ihre Hände auf den Rücken, sodass sie gegen ihn sank.

»Das gefällt dir, ja?«

Sie gab ihm die Antwort, indem sie ihr Becken an ihm rieb.

»Ja, ich glaube, dass es genau das ist, was du magst, aber ich habe etwas anderes im Sinn«, sagte er.

Als er sie losließ, gewann die Neugier die Oberhand über ihre Enttäuschung, und sie schaute ihm zu, als er eine alte Kommode in der ...

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