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Maddrax - Folge 501

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. Der große MADDRAX-Rückblick
  4. Die Kolonie
  5. Leserseite
  6. Vorschau

Fortsetzung aus MADDRAX 500

Erst denkt Matt, die Schwarzen Philosophen wollten nach Glasgow, um mit den dortigen Reenschas den Hort anzugreifen, doch als er Juefaan und Co. warnt, erkennt er ihr wahres Ziel: das CERN. Sie fangen das Luftschiff ab, und Aruula liest aus den Gedanken eines der Philosophen, was sie vorhatten: Der Crowley-Roboter, der Juefaans Attacke überstanden hat, soll das Sendetuch über das Wurmloch werfen. Sie können mit neu gefertigten Schutzanzügen Crowley kurz vor der Anomalie stoppen – und trauen ihren Augen nicht: Vor dem Wurmloch steht Matts alter Jet, mit dem er in diese Zeit kam. Wie unter einem Zwang steigen sie ein – und werden in das Wurmloch gezogen …

In einer fernen Zukunft gelingt es Tom Ericson und Xij, ihrer Tochter zu folgen. Für sie sind seit Xaanas Sprung nur Minuten vergangen, aber da das Tor Energie verloren hat, kommen sie zwei Jahre nach ihr an: 2546. Der Mond steht übergroß am Himmel, es herrscht ein wahres Wetterchaos. Sie schlagen sich zum Hort des Wissens durch, wobei sie einer Gruppe Technos um einen gestrandeten Archivar begegnen, die sie mitnehmen. In Sorge um Xaana machen sie sich zum Wurmloch auf und dringen mit Hilfe eines Schutzschirms, den der Archivar aufbaut, in die Todeszone ein – aus der ihnen plötzlich Matthew Drax entgegenkommt und sie mit den Worten empfängt: „Ihr … ihr müsst mit mir kommen! Um die Erde zu retten, müsst ihr mitkommen!“

Was ist damals passiert? Der Jet entpuppte sich als Täuschung, um Matt und Aruula in eine Transportkapsel zu locken. Sie passieren ein Wurmloch und kommen auf Terminus heraus, einer von zwanzig Monden in einem Ringplanetensystem. Dort herrschen die „Friedenswahrer“, die Spezies aus allen Ecken des Universums entführen, um sie Tests durchlaufen zu lassen. Mit Hilfe einer Rebellentruppe von Toxx – die einzige gigantische Stadt auf dem ansonsten unwirtlichen Mond – entkommen die beiden den Häschern der Friedenswahrer und finden heraus, dass die Raumanzüge, die sie tragen, gegen die Strahlung schützen, die von einem Turm im Zentrum ausgeht und alle ihr früheres Leben vergessen lässt.

Aruula erhält von der Carnat Kra’rarr ein „Haustier“, einen neugeborenen Schnurrer, der aber mit einem Chip versehen ist, durch den eine „graue Eminenz“ – Hochwürden – die beiden im Auge behält. Er opponiert gegen die Friedenswahrer und hilft ihnen bei ihrem Tun. Er besitzt ein „Zeitgift“, das die Zeit für eine Stunde extrem verlangsamt – außer für den, der es sich injiziert hat.

Matt und Aruula versuchen eine Spur von Xaana zu finden und erhalten einen Hinweis auf ihr Tagebuch, das in der „Kaverne der vergessenen Bücher“ aufbewahrt werden soll. Hier wird im Geheimen alles Wissen der Völker in Toxx archiviert. Xaanas Weg endet laut ihrem Tagebuch im „Transferturm“ in der Stadtmitte.

Auf dem Weg dorthin stößt Aruula telepathisch auf die Spur der Saven, ein Volk, das von den Friedenswahrern unterirdisch eingekerkert wurde. Ihnen gelingt es, der ahnungslosen Aruula einen „Waretayl“ einzuimpfen, der in einen der Herrscher schlüpfen soll, sobald sie auf diese treffen, und der dann ihr Gefängnis öffnen soll.

In einen anderen isolierten Stadtteil, wo offenbar eine Katastrophe stattgefunden hat, finden Matt und Aruula die Überreste einer humanoiden Spezies – und durchsichtige Folien. Als sie hindurchblicken, sehen sie wie durch ein Holo-Fenster eine Chronik der Pancinowa. Sie erfahren von den ersten Siedlern auf Terminus und wie sich die Friedenswahrer, auch „Initiatoren“ genannt, durch Technologie-Diebstahl zu den heutigen Herren entwickelten. Als diese merkten, was vor sich ging, planten sie einen Genozid, bevor die Pancinowa zur Gefahr wurden. Die Kontras, eine Gegenpartei unter den Friedenswahrern, bekommen davon Wind und wollen den Völkermord verhindern – vergeblich.

Matt und Aruula benutzten Hochwürdens „Zeitgift“, um sich für eine Stunde im Turm zu bewegen, ohne entdeckt zu werden. Dort befinden sich auch Hochwürden und Kra’rarr; Ersterer wird wahnsinnig, Letztere ihrer Erinnerungen beraubt. Dies droht auch Matt und Aruula, die trotz der Anzüge nicht mehr ausreichend vor der intensiven Strahlung geschützt sind. Ein Kontra hilft ihnen, von Terminus zu entkommen. Da löst sich das Geistwesen der Saven aus Aruula und springt auf den Rebellen über, damit der die Barriere um das Gebiet der Saven öffnet, was einen Krieg auf Terminus bedeuten würde.

Ob es dazu kommt, erfahren Matt und Aruula nicht mehr. Sie kommen samt Schnurrer auf dem Wassermond Aquus an. Ihre Erinnerungen an die Erde wurden gelöscht. So schließen sie sich dem Dreen Mi-Ruut an, der einen Test durchläuft: vom Nord- zum Südpol zu reisen. Währenddessen taucht auch Kra’rarr auf Aquus auf; sie wurde von den Friedenswahrern darauf „programmiert“, Maddrax und Aruula aufzuspüren.

Nach einigen Abenteuern gelangen sie auf eine Insel, wo Obsidiane abgebaut werden, die von den Initiatoren als Tauschware für die Technik der „Weichflossler“ benutzt werden, die auf Aquus heimisch sind, außerdem das Metall Mintan, das zwecks weiterer Verschickung zum Südpol gebracht werden muss. Matt, Aruula und Mi-Ruut übernehmen eine solche Lieferung, laufen aber auf einer schwimmenden Korallenbank auf – und werden von den Weichflosslern gerettet, die sich als Hydree entpuppen – also Ahnen der Hydriten, die seit Urzeiten auf der Erde leben! Sie sind es auch, die den dreien ihre Erinnerungen zurückgeben. Die Hydree sind eine friedliche Rasse, die sich gegen das Volk der Polatai wehren, die von den Initiatoren hier angesiedelt wurden. Matts Wissen um die Hydriten macht sie zu Verbündeten.

Anschließend setzen sich Matt und Aruula wieder auf die Fährte Xaanas. Sie wollen am Südpol den dortigen Transferturm benutzen, wo Kra’rarr sie angreift, aber von einem Hydree-Geistwanderer vom Einfluss der Initiatoren befreit wird. Als Rache sprengt das Wolfsmädchen den Turm in die Luft, nachdem sie Mi-Ruut zum Mond Botan transferiert hat, wo er seine Reise fortsetzen will, und Matt und Aruula zusammen mit der Ladung Mintan nach Binaar, ein Maschinenmond, wo das Metall verarbeitet wird.

Dort treffen sie unverhofft auf den Smythe-Roboter, dessen Gedächtnis zwar ebenfalls gelöscht wurde, der es aber dank eines Backups wiederherstellen konnte. Er bekämpft Matt und Aruula in der alternativen Realität eines dunklen Washington, wo er allerdings den Kürzeren zieht und erst mal in seiner eigenen VR gefangen bleibt.

Auf Binaar gibt es Roboter, Cyborgs, Androiden – aber auch völlig fremdartige, lebende Maschinen, die in Clans agieren. Und – was niemand ahnt – auch robotische Avatare der Initiatoren, die sich bereits auf die Suche nach den beiden Menschen gemacht haben. Auf der Flucht vor ihnen geraten Matt und Aruula an eine Schwarmintelligenz aus Myriaden winziger Spinnen-Kügelchen, die jede Form annehmen können: One. Sie befreien ihn und sichern sich so seine Hilfe.

Zeitgleich findet ein Gipfeltreffen dreier Clan-Bosse statt; sie haben Smythes’ Verschwinden registriert und wissen, dass die beiden Organischen involviert waren. Sie fürchten, dass die Menschen herausfinden, wozu sie das Mintan verwenden: nämlich zum Bau eines Stadt-Raumschiffs, mit dem sie von Binaar fliehen wollen. Um die Gefahr zu eliminieren, schnappen sie sich Matt, Aruula, den Schnurrer und auch einen Ableger von One, denn die „Exxus“ steht kurz vor dem Start. Jacob Smythe, gerade seinem VR-Gefängnis entkommen, setzt sich auf Matts Fährte, und auch er gelangt an Bord, bevor das Raumschiff sich aus dem Mond löst.

Bei den Herrschern des Ringplanetensystems hat sich inzwischen die Erkenntnis durchgesetzt, dass sich die Erdbewohner – bzw. deren Gehirne – für ihre Zwecke am besten eignen könnten: nämlich einen Mentalschirm zu betreiben, der ihren Planeten schützt. Vor Äonen hatten sie selbst diese Aufgabe inne, bis sich ihre Hirne so weit verändert hatten, dass sie Ersatz brauchten. Der scheint nun gefunden.

Umblende zur Erde: In Hykton, der Hauptstadt der Hydriten, scheitert Quart’ols Petition, den Menschen bei der globalen Katastrophe beizustehen und ihnen Wohnraum unter Wasser anzubieten. Enttäuscht macht er sich in einer Transportqualle auf, um „Plan B“ in Angriff zu nehmen.

Da erreicht der Initiator Starnpazz in Form eines mit rudimentären menschlichen Gesichtszügen modifizierten Avatars durch das Wurmloch im CERN die Erde. Er soll Vorbereitungen treffen, bei bestätigter Kompatibilität möglichst viele Menschen nach Novis, einen der Monde, zu transferieren. Um das Wurmloch im CERN mobil zu machen, muss vor Ort eine Transportplattform gebaut werden; dazu sucht er nach technisch versierten Baumeistern. Starnpazz hat aber noch eine andere Agenda: Er gehört den Kontras an und sucht als solcher nach einem Weg, den Absturz des Mondes zu verhindern – denn nur so kann die Menschheit überleben und sich gegen ihre Versklavung wehren. Hilfe erhofft er sich von den Marsianern, die momentan aber noch unerreichbar für ihn sind.

Starnpazz verfügt über rudimentäre Informationen aus den Erinnerungen von Matt, Aruula und Xaana – und weit genauere von Jacob Smythe. So hat er Anhaltspunkte, wo er höher entwickelte Enklaven auf der Erde findet; die Agarther zum Beispiel. Allerdings kennt er nicht die genauen Koordinaten, und die braucht er, um mit seinem Sprungfeld-Generator (SFG) dorthin zu reisen. Außerdem verfügt Starnpazz über einen Biodatenscanner – ein Gerät, mit dem man einen Menschen auslesen kann. Das Opfer wird paralysiert und kann sich später nicht an die Gedächtnislücke erinnern.

In Waashton soll sich ein Android namens Miki Takeo befinden, dessen robotischer Verstand beim Bau der Plattform hilfreich wäre. Starnpazz erfährt, dass Takeo nach El’ay an der Westküste Meerakas aufgebrochen ist, um mit den Hydriten von Sub’Sisco über Schutzräume unter dem Meer zu verhandeln. Mit seinem SFG kommt Starnpazz nicht lange nach ihm dort an, schaltet den Androiden durch einen Mini-EMP ab und versucht dessen Datenspeicher auszulesen. Dabei wird er erwischt und versetzt sich im letzten Moment nach Sub’Sisco, wo er auf Quart’ol trifft – dessen „Plan B“ es war, die Unterwasserstadt für eine größere Anzahl Menschen bewohnbar zu machen. Zudem erfährt er von dem Hydriten, dass sich im Hort des Wissens in Britana zwei Marsianer aufhalten. Haben die vielleicht Verbindung zu ihrem Heimatplaneten? Starnpazz muss sich Gewissheit verschaffen!

Im Hort gibt er sich als Zukunftsmensch aus der Domäne aus, der geschickt wurde, die Menschheit zu retten. Leider hatten die Marsianer aber schon seit fast zwei Jahrzehnten keinen Kontakt mehr zum Mars. Dafür weiß Juefaan mehr über Agartha und versorgt ihn mit den Koordinaten.

Auch dort gibt sich Starnpazz als Wesen der Domäne aus, wo im Strom der Zeit die Katastrophe erkennbar war und Pläne für eine Maschine angefertigt wurden, die den Mond in seinen Orbit zurückbringen soll. Die Agarther beginnen mit dem Bau, während Starnpazz auf den Ringmond zurückkehrt. Dort arbeitet er an einem Plan, Verbindung mit dem Mars aufzunehmen.

Auf der Exxus gelingt es Robot-Smythe, das One-Fragment mit einem Virus zu impfen, damit es ihm die Kontrolle über das Raumschiff verschafft. Matt und die Stadtoberen versuchen ihn auszutricksen – mit dem Ergebnis, dass die Exxus führerlos auf den Planetenring zustürzt! Matt und Aruula benutzen mit dem Schnurrer ein Beiboot, um zum Ringplaneten zu fliegen. Das aber geht schief; das Shuttle gerät ins Schwerefeld des Mondes Botan und stürzt ab. Smythe verschlägt es mit dem Liebesroboter Lybreyz in eine provisorische Rettungskapsel. Von dort sieht er den Planeten „flackern“, als die Exxus den Ring touchiert und auf ihm aufschlägt, bevor die Kapsel in die Weiten des Alls hinaustrudelt.

Auf Botan folgt – wie einst Xaana – Mi-Ruut seiner vorgegebenen Reiseroute und beobachtet den Absturz des Beiboots. Botan ist eine wunderschöne pflanzliche Hölle, in der die von den Initiatoren auch hier angesiedelten Polatai Jagd auf die schmetterlingsähnlichen Botaaner machen. Die Polatai bewegen sich auf Diskussen, die auf einem Magnetfeld schweben; eine Transportmöglichkeit, um zum hiesigen Transferturm zu gelangen! Doch zuvor wird Matt im Schlaf von einer Rinde überwuchert und pflanzlich kopiert. Als auch Aruula vereinnahmt werden soll, gelingt es ihr, telepathischen Kontakt zu dem Mond aufzunehmen, der ein einziger großer Organismus ist. Und sie spürt eine vertraute Präsenz in diesem „Gleichklang“: Xaana! Auch sie wurde von Botan okkupiert.

Rettung in letzter Sekunde kommt vom eintreffenden Mi-Ruut, der Aruula befreit. Dabei greift Matt, der sich als Klon entpuppt, ihn an. Gemeinsam holen Aruula und Mi-Ruut den echten Matt Drax aus seinem Gefängnis. Auf ihrem weiteren Weg durch den Dschungel stoßen sie auf ein Lager der Polatai, belauschen sie und erfahren, dass sowohl die Absolventen der Initiatoren-Tests als auch jene, denen „der Gleichklang den Verstand zerschossen hat“, hier festsitzen, weil wegen einer „Saven-Krise“ die Transfertürme gesperrt wurden. Was ist auf Terminus vorgefallen?

Als eine Armee von Klonen das Lager angreift, fliehen die Gefährten und erreichen eine Gegend mit kränklichen und verfaulten Pflanzen und einem See gefüllt mit einer fauligen zähen Substanz. Auf einer kargen Insel liegt … Xaana! Oder vielmehr ihr ebenfalls verfaulter Pflanzenklon. Der Schnurrer wittert die echte Xaana – sie lebt! Xaana erzählt, wie sie auf ein Wesen namens Vokatulp stieß, das Probanden wie sie mit falschen Versprechen köderte und für seine Experimente missbrauchte. Er löste auf Botan eine Seuche aus, die sogar den Mond selbst ansteckte! Da verdüstert sich der Himmel; ein Sturm bricht los! Und etwas Fremdes greift nach dem „Geist von Botan“ …

Rückblende zu Terminus: Nachdem die Saven aus ihrem Kerker befreit wurden, übernahmen sie binnen kürzester Zeit den ganzen Mond. Die Initiatoren sahen keine andere Möglichkeit, als ihn zu isolieren und den Transferturm zu sprengen. Nun versuchen die Saven einen neuen Turm zu erschaffen, um den Ringplaneten zu erreichen und sich an den Initiatoren zu rächen.

Eigentlich bestehen die Saven nur aus zwei Konzepten, wie Yin und Yang (hier heißen sie Plagmahl und Kurzmüh). Sie halten das Gleichgewicht der Saven, bis ihre Anzahl so groß wird, dass sie wieder auf die ursprünglichen beiden Konzepte zusammenschrumpft; ein immer wiederkehrender Schöpfungsakt.

Nun aber kommt ein neuer Save dazu, dank der Verschmelzung mit Aruula. Von ihr stammt das bislang unbekannte Konzept der Menschlichkeit und Liebe, das sich in Kara Labherz manifestiert und das Gleichgewicht stört. Sie stecken also in einer Krise, als ein Avatar der Initiatoren auftaucht und ihnen einen Vorschlag unterbreitet: Heimkehr durch das Wurmloch, wenn sie zuvor Botan heilen. Dahinter stecken die Kontras unter der Führung des Gremialsleiters Enkluu, die an den linientreuen Initiatoren vorbei sowohl Botan als auch die Spezies der Saven retten wollen.

Kurzmüh und Plagmahl lassen sich von Labherz überzeugen, dass es keinen besseren Weg gibt. Dabei hintergehen sie sowohl die Initiatoren als auch Labherz: Sie schmuggeln – wie schon bei Aruula – einen Waretayl in den Geist des Avatars, der unbemerkt mit ihm zurückkehrt und Enkluu okkupiert. Der muss sich fügen. Er richtet eine Energieweiche ein, um die Saven von Terminus direkt ins Wurmloch zu transportieren, doch dazu braucht es ungeheure Mengen an Energie. Die ziehen die Saven aus den Bewohnern von Toxx, was die Stadt entvölkert.

Aufgelöst in reine Bewusstseine, durchqueren Plagmahl, Kurzmüh und Labherz einen Tunnel aus Licht, werden jedoch zurückgeworfen, da ihr Volk den Ausgang versperrt hat. Enkluu, von dem Waretayl befreit, leitet sie geistesgegenwärtig nach Botan um. Er nimmt Kontakt mit den geschwächten Saven auf und bietet ihnen mit Botan eine neue Heimat, wenn sie den Mond retten und dort bleiben. Die drei willigen ein.

Botan ist im Aufruhr. Während Kurzmüh und Plagmahl das Labherz-Konzept unterdrücken, überfluten ihre Manifestationen Botan mit Saven, die aber verdorren, befallen von der Krankheit. Doch die Verschmelzung hat einen weiteren Saven hervorgebracht: Ehm Ziemlos. Das neue Konzept vereint die Fähigkeiten Botans in sich und heilt den Mond.

Unsere Helden setzen sich über den Transferturm nach Aquus ab, wo die Hydree auch Xaana ihre Erinnerungen zurückgeben sollen.

Auf dem Ringmond verfolgen Enkluu und das Gremial mittels Fernsonden, dass der Mond dabei ist, sich mit Hilfe der Saven selbst zu heilen. Man versucht seinen Geist zu kontaktieren, was aber scheitert. Nur zu gern verhängt Enkluu eine vorläufige Quarantäne über Botan, bis geklärt ist, ob die Saven weiterhin eine Gefahr darstellen.

Auf Aquus erfährt Matt aus der Historie der Hydree von dem Beiboot eines gewaltigen Raumschiffs, mit dem die Fischmenschen vor Äonen auf diesen Planeten kamen; so wohl auch auf den Mars und auf die Erde! Mit diesem Shuttle könnte er sich frei im System bewegen und endlich Verbindung zu den Initiatoren aufnehmen. Bis es gefunden und geborgen ist, erleben er und seine Freunde etliche Abenteuer, an deren Ende aber der erfolgreiche Start steht.

Als Matt die Initiatoren anfunkt und die Notlage der Erde durch den abstürzenden Mond schildert, schlagen diese ein Treffen auf Messis vor. Man will ihnen den terraformten Mond als „Musterhaus“ präsentieren. Messis ist die Heimat einer entführten Spezies, deren Gehirne nach denen der Initiatoren für den Betrieb des Mentalschirms geeignet waren, nun aber ebenfalls nachlassen.

Matt steuert das Schiff durch eine Lücke in der massiven Wolkendecke, die den Mond umgibt und unter der stetes Dämmerlicht herrscht. Das Empfangskomitee besteht aus Avataren, als Messisaner getarnt. Doch die Kontras wissen, dass die Menschen getäuscht werden sollen, und sprengen die einzige IAS-Station („Inkognito-Avatar-Steuerung“) des Ringmonds. So unterbrechen sie die Verbindung zu den Avataren, die wie tot umfallen. Echte Messisaner, die Zeuge wurden, glauben, die Neuankömmlinge hätten sie umgebracht.

Die Kontras schleusen einen ihrer Leute über einen selbstgebauten IAS-Anzug in einen der Avatare ein. Der allerdings kommt zu spät, um Matt, Aruula und Xaana aufzuklären, denn sie mussten vor den aufgebrachten Messisanern fliehen. Sie wissen nicht, was schiefgelaufen ist, sehen den Transferturm aber als einzigen Ort, wo sie neuen Kontakt zu den Initiatoren bekommen können. Der Kontra folgt ihnen.

Nachdem die Initiatoren mangels Avataren drei ihrer Leute nach Messis transferiert haben, entwickelt sich eine Jagd auf die Menschen, die unsere Freunde in wundersame und tödliche Situationen – von einer Ernte unter den massiven Wolken, der Begegnung mit „Verschwörungstheoretikern“ bis zum Drogenrausch durch Pilzsporen – bringt. Dabei kommt der Schnurrer ums Leben.

Auf dem Mars hat man seit dem letzten Besuch von Matt und Aruula und nach Ende des Bürgerkriegs die Sprache der Hydree entziffert, kann endlich die Zeitstrahlanlage reparieren und die Ankunftszeit auf der Erde auf nur wenige Stunden Verzögerung einstellen. Man entdeckt eine unterirdische Anlage, die vor Milliarden Jahren dazu diente, das Wachstum von Pflanzen explosiv zu beschleunigen, aber nur von einem Hydree bedient werden kann. Das könnte die Marsianer vor den ständig drohenden Hungerkatastrophen bewahren. Ein Linguist soll auf der barbarischen Erde nach einem Hydriten suchen, während man ein Raumschiff losschickt, das beide zum Mars zurückbringt.

Die Reise des Linguisten fällt mit Starnpazz’ zweitem Besuch auf der Erde zusammen, diesmal – da es momentan keine Avatare gibt – in seiner wahren Gestalt, die wie ein klassischer „Grey“ aussieht. Die Zeit drängt, die Menschen zu deportieren und anzusiedeln. Starnpazz kontrolliert die Fortschritte der Transportplattform bei den Agarthern, dann erfährt er über die beiden Marsianer im Hort des Wissens von einem der ihren, der nach einem Hydriten sucht. Da kann Starnpazz aushelfen; er weiß, dass sich Quart’ol in Sub’Sisco aufhält, und bringt ihn mit dem SFG dorthin. Dafür verlangt er eine Passage zum Roten Planeten. Es gelingt ihm, Quart’ol zu überzeugen.

Doch nach dem Flug zum Mars muss er mit ansehen, wie Quart’ol beim Versuch, die Genesis-Anlage zu starten, scheitert. Die Hydriten sind genetisch nicht mehr Hydree genug. Auch Starnpazz’ Anliegen, den Erdmenschen Asyl zu gewähren, wird abgelehnt – vorerst. Denn Starnpazz weiß, wo ursprüngliche Hydree zu finden sind: in seinem Heimatsystem auf dem Mond Aquus! Er schließt einen Deal mit den Marsianern: Er „besorgt“

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