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Madamé

Madamé

Teddylein

 

Madamé

 

1. Auflage 1996

2. Auflage 2000

3. Auflage (online) 2007

© Spielhaus - Verlag

Satz / Verfassung: Teddylein

Gesamtherstellung: Märchenwalddruckerei

Märchenwald Weißwasser, D

 

Alle Rechte beim Autor.

 

https://teddylein.jimdo.com

 

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Einleitung

Dieses Buch erzählt die bewegende Geschichte von der 14-jährigen Madamé, einem verlassenen armen Mädchen, und dem fast 15-jährigen Senoró, einem einsamen Landstreicher, der ihr Freund wird.

Die beiden erleben beim Umherziehen aufregende, schaurige aber auch schöne Abenteuer.

Auf den Wanderungen um die Dörfer Ihrer Heimat suchen sie vergebens nach einer festen Bleibe ..., bis sie in einem Dorf namens Fragezeichen auf nette Leute treffen.

Was erwartet sie dort?

Wie werden sie mit dieser Situation fertig werden?

Können sie wieder in ein normales Leben zurückfinden?

Madamé beginnt zu reisen

Madamé lebt in einem kleinen Dorf, das nicht genannt werden will. Ende August, an ihrem 14. Geburtstag, wird sie plötzlich und unerwartet Waise. Die Familie war sehr arm und nun kümmert sich niemand um Madamé, Verwandte hat sie auch keine mehr. Sie ist sehr traurig und legt sich, obwohl es erst 15 Uhr ist, schlafen.

Am nächsten Morgen erwacht sie und erkennt, wie allein und einsam sie jetzt wirklich ist. Sie weint eine Stunde lang und isst dann eine Schnitte. Es klopft an der Tür. Madamé erschrickt. „Wer kann das sein?“, denkt sie und öffnet die Tür. Ein starker Mann steht davor. Ernst sagt er: „Räum' die Hütte aus, ein anderer hat sie soeben gekauft! Du kannst ja jetzt eh nichts mehr bezahlen und arbeiten darfst du auch noch nicht. Wir brauchen dringend Wohnungen...!“

Madamé ist erschüttert, aber macht sich ans Ausräumen. Viele Möbel konnte sich die Familie nicht leisten. Madamé verkauft jetzt die Möbel, um etwas Geld zu bekommen. Dann nimmt sie einen Handwagen, lädt Kleidungsstücke, wichtige Gegenstände und Nahrung auf und zieht los. Sie geht in die kleine Kneipe des Dorfes, isst etwas und mietet sich ein kleines Zimmer für diese Nacht. Sie fühlt sich unter den angetrunkenen Männern dort nicht gerade wohl. Da geht sie hinauf ins Zimmer, legt sich hin und weint.

Madamé trifft Senoró

Als Madamé am nächsten Morgen erwacht, vergisst sie langsam ihre Sorgen. Sie wäscht sich und putzt sich heraus, da sie in der letzten Zeit etwas verkommen war. Dann geht sie herunter und frühstückt. Nach einiger Zeit kommt ein Junge in die Kneipe. Madamé sieht ihn und denkt: „Der sieht ja gut aus, wer mag denn das sein?“ Da geht sie hin und setzt sich zu ihm und sagt: „Hallo du! Ich kenne dich gar nicht, wer bist du denn?“ Er wundert sich, dass er von ihr angesprochen wurde und erwidert freundlich: „Hey, ich bin Senoró. Du siehst ja recht süß aus, was macht so ein hübsches Mädchen hier in der Kneipe? Und wer bist du eigentlich?“ Madamé fühlt sich geschmeichelt, wird aber schnell ernst: „Ich bin Madamé, weißt du, ich habe keine Angehörigen...“

Und so erzählt Madamé von sich und ihren Sorgen und warum sie hier ist. Bewegt sagt Senoró: „Da erging es dir aber schlecht! Ich habe auch kein richtiges Zuhause. Meinen Vater kenne ich nicht und bei meiner Mutter habe ich es nicht mehr ausgehalten. Und nachdem nun auch noch meine Großmutter gestorben ist, ziehe ich schon seit einigen Tagen durch die Welt. Wollen wir uns nicht zusammentun und gemeinsam nach einer Wohnung suchen?“ Madamé fällt ein Stein vom Herzen. Jetzt wird sie nicht mehr so allein sein, und im Innern hatte sie sich auch gewünscht, mit dem schönen Jungen zusammensein zu können. Sie weint fast vor Freude, und nachdem sie sich noch ausführlicher unterhalten haben, kommt er ihr näher... Da lachen die Männer in der Kneipe laut. Unsere beiden wahrscheinlich Verliebten werden rot und gehen hoch auf's Zimmer. Sie fangen an, Madamé's Sachen zu packen, denn das Zimmer muss ja heute wieder frei werden. Senoró drängt: „Komm, lass uns sofort aufbrechen!“ Madamé hätte ihn noch gern geküsst, aber er hat es eilig. „Wenn wir immer zusammenbleiben, wird uns nichts passieren!“, sagt er noch zuversichtlich. Dann gehen sie hinunter. Draußen sind zum Glück keine Minusgrade. „Wir können trotzdem nicht draußen schlafen, also müssen wir uns eine Bleibe suchen! Wenigstens für die Nacht!“, sagt Senoró. So machen sie sich auf die Suche.

Am Nachmittag sagt Madamé erschöpft: „Jetzt sind wir bei allen Leuten gewesen, aber keiner lässt uns rein.“ „Da hinten ist noch ein verstecktes kleines Häuschen“, ruft Senoró, „sieht zwar unheimlich aus, aber da müssen wir's auch mal versuchen!“ Sie klopfen ganz aufgeregt. Eine sehr alte Frau öffnet und sagt mitleidig: „Ach, Kinder, ihr seht ja arm aus. Kommt rein!“

Ein Lichtblick ?!

Da sind Madamé und Senoró erleichtert. Sie erzählen ihre Geschichte und fragen, ob sie diese Nacht bleiben dürfen. Die alte Frau antwortet: „Ja, aber ihr könnt hier nicht wohnen bleiben. Meine Hütte ist viel zu klein und ich werde auch nicht mehr lange leben. Ihr findet bestimmt noch paar nette Leute, die euch für immer aufnehmen.“ Die Frau macht Tee und etwas zu essen. Nachts schlafen die beiden auf dem Fußboden, da die Frau nur ein altes Sofa hat, auf dem sie selbst schläft. Madamé und Senoró können wieder nicht über Liebe sprechen, da die alte Frau sonst alles mithört.

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